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The role of lifelong learning : how significant are lifelong learning opportunities in shaping the perceived attractiveness of an employer among university students?
Auf dem zunehmend dynamischen Arbeitsmarkt wird es immer schwieriger, Talente zu halten und zu gewinnen. Zusätzlich erschweren die sich verändernden Erwartungen von Arbeitnehmer:innen und deren Wahrnehmung der Arbeitgeberattraktivität diese Aufgabe für Unternehmen. Gleichzeitig wird lebenslanges Lernen für Arbeitnehmer:innen immer wichtiger und ist ein entscheidender Faktor bei der Wahrnehmung der Attraktivität von Arbeitgebern. Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht, wie Angebote für lebenslanges Lernen die Karriereentscheidungen und Arbeitgeberwahl von Studierenden beeinflussen. Basierend auf einer umfassenden Literaturrecherche und einer Online-Befragung von Universitätsstudenten in Österreich wird analysiert, wie sich das Angebot für lebenslanges Lernen auf die Arbeitgeberattraktivität auswirkt. Die Ergebnisse zeigen, dass Studierende, die lebenslanges Lernen als wichtig erachten, sich eher bei Unternehmen bewerben würden, die strukturierte Programme für lebenslanges Lernen anbieten und eine größere Bereitschaft zu langfristigen Dienstverhältnissen zeigen. Außerdem zeigen sie mehr Bereitschaft hierfür Kompromisse wie geringere Gehälter einzugehen. Es wurde festgestellt, dass der Wert von Angeboten für lebenslanges Lernen über alle Geschlechter und akademischen Disziplinen hinweg gleich ist. Allerdings spielen Gehaltstransparenz und Sicherheit des Arbeitsplatzes nach wie vor eine entscheidende Rolle bei der Wahl des Arbeitgebers. Die Studierenden bevorzugen vor allem praktische Lernformen wie on-the-job training oder Workshops und bekunden ein starkes Interesse an der Entwicklung sowohl fachlicher als auch persönlicher Kompetenzen. Diese Erkenntnisse verdeutlichen, dass lebenslanges Lernen ein wesentliches Instrument für Unternehmen darstellt, um junge Talente anzusprechen und langfristig zu halten. Die Integration von entsprechenden Angeboten in die Strategie zur Arbeitgebermarkenbildung kann maßgeblich zur Attraktivität eines Unternehmens beitragen. Die Förderung einer lernorientierten Kultur ist nicht nur ein Wettbewerbsvorteil, sondern auch eine strategische Notwendigkeit, um eine zukunftsfähige, anpassungsfähige Belegschaft in der sich schnell verändernden Arbeitswelt von heute aufzubauen.In an increasingly dynamic labour market, retaining and attracting talent is becoming more challenging. Especially changing workforce expectations and perceptions of employer attractiveness further complicate this task for businesses. Simultaneously, lifelong learning has become increasingly important for the workforce and a vital factor in shaping employer attractiveness. This bachelor’s thesis explores the significance of lifelong learning opportunities in influencing students’ career decisions and employer preferences. Based on a comprehensive literature review and an online survey of university students in Austria, this study analyses how continuous development offerings impact employer attractiveness. The findings reveal that students who highly value lifelong learning are more likely to apply to companies that offer structured lifelong learning programs, show greater willingness for long-term commitment and accept trade-offs such as lower salaries. The value of lifelong learning opportunities was found to be universal across gender and academic fields. However, salary transparency and job security continue to play a crucial role in employer choice. Students particularly favour practical learning formats such as on-the-job training or workshops, and express strong interest in developing both technical and personal skills. These insights suggest that companies seeking to attract and retain young talent should embed lifelong learning opportunities into their employer branding strategies. Promoting a learning-oriented culture is not only a competitive advantage but also a strategic necessity to build a future-ready, adaptable workforce in today’s rapidly changing work environment.submittedby: Sarah KoiniggBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Effective change management in SAP consulting: Key challenges in implementing a CRM software
Diese Arbeit untersucht die zentralen Herausforderungen, denen SAP-Berater:innen bei der Implementierung von SAP-CRM-Systemen begegnen, mit besonderem Fokus auf das Change Management. Analysiert wird, inwieweit reale Umsetzungsstrategien mit der bestehenden Literatur übereinstimmen oder davon abweichen. Experteninterviews zeigen, dass emotionale Widerstände, mangelnde strukturierte Stakeholder-Einbindung und unzureichende Kommunikation wiederkehrende Probleme darstellen. Obwohl agile Methoden und regelmäßige Stakeholder-Beteiligung zunehmend eingesetzt werden, spiegeln sie theoretische Best Practices nur teilweise wider. Ins besonders wenn es um die emotionale Vorbereitung der Nutzer geht oder um die Auswahl der formalen Change-Management-Rollen. Ein zentrales Ergebnis ist das häufige Fehlen dedizierter Change Manager, obwohl deren Bedeutung in der Literatur betont wird. Menschliche und organisatorische Herausforderungen überwiegen oft technische Schwierigkeiten. Die Arbeit gibt außerdem praxisnahe Empfehlungen die beinhalten die frühzeitige Stakeholder-Einbindung, strukturierte Kommunikationsstrategien, aktives Management emotionaler Barrieren und agile Vorgehensweisen. Damit schließt sie die Lücke zwischen Theorie und Praxis und bietet Impulse für weitere Forschung im menschenzentrierten Change Management.This thesis investigates the key challenges faced by SAP consultants during SAP CRM system implementations, with a particular focus on change management. It examines how real-world strategies align with, or diverge from, established change management literature. Based on expert interviews, the study reveals that emotional resistance, lack of structured stakeholder involvement, and inconsistent communication are recurring barriers. Although agile methods and regular stakeholder engagement are increasingly used in practice, they only follow partially theoretical best practice. This is especially true when it comes to preparing users emotionally and establishing formal change management roles. A key finding is the frequent absence of dedicated change managers, even though the literature clearly identifies their necessity for successful transformation projects. This research highlights that human and organizational challenges often outweigh technical issues in successful implementation. The findings offer practical recommendations, including early stakeholder involvement, structured communication strategies, active emotional management and agile working methods. By connecting the gap between theory and practice, the thesis contributes both to immediate project improvements and to identifying new avenues for academic research into human-centered change management in complex IT environments.submitted by: Philipp PointlBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Between tourism and home: How the Schladming-Dachstein brand is perceived in the region
Diese Bachelorarbeit untersucht, wie die Tourismusmarke Schladming-Dachstein von der lokalen Bevölkerung wahrgenommen wird. Während das Destinationsbranding häufig auf die Ansprache externer Besucherinnen und Besucher ausgerichtet ist, rückt diese Arbeit die interne Perspektive in den Mittelpunkt. Sie beleuchtet die Rolle der Einheimischen bei der Mitgestaltung, Unterstützung und dem Erleben der Marke. Als theoretische Grundlage dient das Markenidentitätsprisma nach Kapferer. Untersucht wird, ob die von der Destinationsmanagementorganisation definierte Markenidentität mit der Wahrnehmung der lokalen Bevölkerung übereinstimmt. Die empirische Basis bildet eine quantitative Befragung unter Bewohner:innen der Region. Die Ergebnisse zeigen, dass zentrale Markenelemente, wie Freundlichkeit, Naturverbundenheit und Aktivität, im internen Markenbild stark vertreten sind. Die Einheimischen identifizieren sich weitgehend mit den Werten und Besonderheiten der Region, was die Glaubwürdigkeit und Authentizität der Marke unterstützten. Allerdings zeigen sich auch Schwächen, insbesondere in Bezug auf emotionale Tiefe und symbolische Bedeutung. Obwohl die Marke als kompetent und einladend wahrgenommen wird, fehlt oft eine stärkere persönliche oder emotionale Bindung. Die Studie betont zudem die Bedeutung regionaler Identität als Grundlage für die interne Markenwahrnehmung. Aspekte wie Kultur, Landschaft und Tradition fördern die emotionale Verbundenheit und stärken die Unterstützung der Marke durch die Bevölkerung. Transparente Kommunikation und Beteiligungsmöglichkeiten sind zentrale Voraussetzungen, um Markenidentität und Markenwahrnehmung in Einklang zu bringen.This bachelor thesis investigates how the tourism brand Schladming-Dachstein is perceived by the local population. While destination branding often focuses on attracting external visitors, this study emphasizes the internal perspective by examining the role of residents in shaping, supporting, and experiencing the brand. Using Kapferer's Brand Identity Prism as a theoretical framework, the thesis analyses whether the brand identity defined by the destination marketing organization aligns with the way it is perceived by local inhabitants. A quantitative survey among residents forms the empirical basis of the research. The findings show that the brand's core elements, such as friendliness, nature, and activity, are widely reflected in the internal image. Residents largely identify with the region’s values and characteristics, which contributes to the brand’s credibility and authenticity. However, some gaps were identified, especially in terms of emotional depth and symbolic meaning. While the brand is seen as competent and welcoming, it does not always evoke a strong emotional or personal connection among locals. The study further emphasizes the importance of regional identity as a foundation for internal brand perception. Elements like local culture, landscape, and tradition enhance emotional attachment and strengthen support for the destination brand. The research concludes that internal branding efforts must include transparent communication and opportunities for participation to ensure consistency between brand identity and brand image. Ultimately, involving residents actively in the branding process helps foster loyalty, trust, and sustainable brand development in a competitive tourism market.vorgelegt von Magdalena BlaževićAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Potentials and challenges for small and medium-sized e-commerce enterprises in Austria in implementing sustainable, reusable packaging solutions
Das Thema Nachhaltigkeit gewinnt durch wachsende ökologische und gesellschaftliche An-forderungen im E-Commerce-Bereich zunehmend an Bedeutung. Vor allem für klein- und mittelständische Unternehmen (KMU) ist es eine Herausforderung, nachhaltige Verantwortung mit wirtschaftlicher Effizienz zu vereinen. Zielsetzung dieser Arbeit ist es, die Potenziale und Herausforderungen bei der Einführung von nachhaltigen, rückführbaren Verpackungslösungen im E-Commerce-Bereich zu analysieren. Der Fokus liegt dabei auf der Unternehmensgröße von klein- und mittelständischen Unternehmen in Österreich. Dazu werden zu Beginn zentrale Begriffe zum Thema definiert und theoretisch eingeordnet. Es wird erläutert, welche Bedeutung nachhaltige Verpackungen im E-Commerce im Hin-blick auf ökologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Ziele haben. Daran knüpft die Beschreibung der empirischen Methode an, die auf einer quantitativen Online-Befragung beruht. Es werden Einschätzungen zu Chancen und Herausforderungen aus Sicht der Unternehmer:innen in der Zielgruppe erläutert und mit der Literatur verglichen. Zum Abschluss wird ein Ausblick auf zukünftige Entwicklungen beschrieben. Eine wesentliche Erkenntnis aus der Arbeit ist, dass nachhaltige, rückführbare Verpackungen für klein- und mittelständische Unternehmen zunehmend an Bedeutung gewinnen. Die Ergebnisse der Umfrage bestätigen die Chancen wie langfristige Kosteneinsparungen und stärkere Kundenbindung. Gleichzeitig gibt es Herausforderungen wie hohe Investitionskosten und den logistischen Mehraufwand. Für österreichische KMU stellt die Implementierung eine strategisch relevante, aber komplexe Aufgabe dar.The term sustainability is getting more and more important for e-commerce companies through the ecological and social demands. Especially small and medium-sized companies are facing challenges when it comes to combining sustainable responsibility with economic efficiency. The aim of this thesis is to analyse the potentials and challenges of implementing sustainable, traceable packaging in the e-commerce sector. The focus is on small and medium-sized companies in Austria. Therefore, at first, central terms are defined and theoretically classified. It explains the significance of sustainable packaging in the e-commerce sector, focusing on ecological, economical and social goals. After that, the empirical method is mentioned, which is an online questionnaire. Assessments of opportunities and challenges from the perspective of entrepreneurs within the target group are discussed and compared with the existing literature. The most important finding of this paper is that sustainable packaging is gaining importance for small and medium-sized companies. The results of the survey confirm the chances, like long-term cost savings and strong customer loyalty. Besides that, there are challenges like high investment costs and logistical complexity. For the Austrian SMEs, implementation remains a strategically important but demanding task.Verfasserin: Marie SchachingerAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Employer relations in the bakery and hospitality industry : strategies, target groups, and the role of PR
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit den Employer Relations (ER) in der Bäckerei- und Gastronomiebranche und untersucht deren strategische Bedeutung für die Arbeitgeberattraktivität unter besonderer Berücksichtigung der Public Relations (PR). Ziel ist es, zentrale Strategien, Erfolgsfaktoren und Herausforderungen zu identifizieren sowie praxisnahe Handlungsempfehlungen für kleine und mittel-ständische Unternehmen (KMU) zu entwickeln. Theoretisch wird ER als langfristig angelegter, strategischer Beziehungsaufbau zu internen und externen Stakeholdern definiert, der über reine Imagepflege hinaus-geht und auf Vertrauen, Loyalität und Authentizität abzielt. PR fungiert dabei als ergänzendes Instrument, indem es glaubwürdige und konsistente Botschaften nach außen transportiert. Für die Bäckerei- und Gastronomiebranche hat ER aufgrund des ausgeprägten Fachkräftemangels und des negativen Branchenimages eine besonders hohe Relevanz. Als zentrale Erfolgsfaktoren werden eine wertschätzende interne Kommunikation, eine gelebte Unternehmenskultur, Storytelling sowie die gezielte Nutzung von digitalen und traditionellen Kommunikationskanälen identifiziert. Branchenspezifisch sind persönliche und regionale Kommunikationswege besonders wirksam, während digitale Tools vor allem jüngere Zielgruppen ansprechen. Best-Practice-Beispiele zeigen, dass Weiterbildung, flexible Arbeitszeitmodelle und authentische Arbeitgebermarken die Mitarbeiterbindung nachhaltig fördern. Auf Basis theoretischer und empirischer Erkenntnisse wurde zudem eine Employer-Relations-Kampagne für das fiktive Unternehmen „WIBABRO“ entwickelt. Sie verdeutlicht, wie eine strategische Verankerung von ER in KMU gelingen kann. Da-bei stehen die Etablierung flacher Hierarchien, generationenübergreifendes Arbeiten und die kommunikative Begleitung des Transformationsprozesses im Fokus.This bachelor thesis examines the strategic importance of Employer Relations (ER) in the bakery and gastronomy industry and analyzes its interaction with Public Relations (PR) in the context of current challenges such as shortage of skilled workers and the industry's negative image. The objective is to identify success factors and practical strategies to enhance employer attractiveness and foster long-term employee retention. The theoretical framework defines ER as a strategic, long-term relationship-building process with internal and external stakeholders, going beyond mere image management by focusing on trust, loyalty, and authentic communication. PR serves as a supportive tool by conveying lived corporate values consistently to the public. The findings reveal that a combination of appreciative internal communication, a strong organizational culture, and target-group-specific communication channels is crucial. Personal and local networks are particularly effective in craft-oriented businesses, while digital platforms are essential to address younger audiences. Storytelling, employee participation, and training opportunities emerge as key success factors. Additionally, an Employer Relations campaign for the fictional company “WIBABRO” was developed to illustrate the transformation of a traditional bakery into a modern, value-oriented employer. Flat hierarchies, intergenerational collaboration, and transparent internal communication form the foundation of this concept.Matthias AdlerAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Comparison of maternal and neonatal outcomes in planned vaginal birth after cesarean versus elective repeat cesarean delivery
Hintergrund: Die steigenden Raten geplanter Re-Sectiones (ERCD) bei Frauen mit einer vorangegangenen Sectio sind durch Bedenken hinsichtlich der Risiken einer vaginalen Geburt nach Kaiserschnitt (VBAC) bedingt. Eine der größten Sorgen der Betreuenden ist das mögliche Risiko einer Uterusruptur, aber auch andere Komplikationen sowohl für die Frau als auch für das Kind. Dennoch birgt auch die wiederholte Sectio Risiken, wie zum Beispiel eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für chirurgische Komplikationen und abnormale Plazentation bei zukünftigen Schwangerschaften. Forschungsfrage: Unterscheiden sich die maternalen und neonatalen Outcomes bei geplanter vaginaler Geburt nach Sectio vs. geplanter Re-Sectio? Methodik: Es wurde eine systematische Literaturrecherche in den medizinischen Datenbanken PubMed, Cochrane Library, MIDIRS und CINAHL durchgeführt. Zusätzlich erfolgte eine Suche mittels Schneeballverfahrens. Nach einer kritischen Analyse mit Publikations- und Qualitätschecklisten wurden vier Studien herangezogen. Die Ergebnisse dieser Studien wurden zusammengefasst, analysiert und diskutiert. Ergebnisse: Die Ergebnisse der Studien zeigten Unterschiede hinsichtlich der maternalen und neonatalen Outcomes zwischen VBAC und ERCD, was zu einer Heterogenität der Ergebnisse führte. Während zwei Studien ein signifikant höheres Risiko für Uterusrupturen in der VBAC-Gruppe zeigten, beobachtete eine kleinere Studie keine signifikanten Veränderungen. In Bezug auf den Bedarf an Bluttransfusionen zeigte nur eine Studie signifikante Unterschiede, während bei den postpartalen Hämorrhagien eine Studie keine signifikanten Unterschiede feststellte und zwei Studien ein höheres Risiko in der VBAC-Gruppe aufzeigten. Neonatale Todesfälle waren nur in einer der vier Studien in der VBAC-Gruppe signifikant höher, insbesondere in den ersten sieben Tagen nach der Geburt. Zwei Studien berichten von einem signifikant höheren Risiko für das Infant Respiratory Distress Syndrome (IRDS) in der ERCD-Gruppe, während eine andere Studie keinen Unterschied zeigt. Insgesamt sind die absoluten Zahlen der negativen Outcomes gering, und Abweichungen in den Ergebnissen könnten durch Unterschiede in der Stichprobengröße, den Studienpopulationen und den methodischen Verfahren bedingt sein. Conclusio: VBAC und ERCD weisen unterschiedliche maternale und neonatale Outcomes auf, die eine sorgfältige, individuelle Entscheidungsfindung erfordern. Beide Geburtsmodi bringen spezifische Risiken und Vorteile mit sich, was eine umfassende Aufklärung der Frauen und intensive Betreuung während der Geburt notwendig macht. Weitere Forschung ist erforderlich, um die langfristigen Auswirkungen beider Geburtsmodi besser zu verstehen und präzisere Empfehlungen für die klinische Praxis abzuleiten.Background: The rising rates of elective repeat cesarean deliveries (ERCD) in women with a history of cesarean section are determined by concerns about the risks linked to a vaginal birth after cesarean (VBAC). One of the biggest worries for care providers is a possible uterine rupture, but also other complications for both mother and child. Nevertheless, repeat cesareans also carry risks, such as an increased likelihood of surgical complications and abnormal placentation in future pregnancies. Research Question: How do maternal and neonatal outcomes differ between planned vaginal birth after cesarean delivery and elective repeat cesarean delivery? Methods: A systematic literature review was performed in the medical databases PubMed, Cochrane Library, MIDIRS and CINAHL. In addition to that, a hand search was carried out. After a critical analysis with publication and quality checklists, four studies were included. The results of these were then summarized, analyzed and discussed. Results: The results from the reviewed studies show contrary findings regarding the maternal and neonatal outcomes between VBAC and ERCD, which led to heterogeneity in the results. While two studies showed a significantly higher risk of uterine rupture in the VBAC group, a smaller study observed no significant alterations. Regarding the need for blood transfusions, only one study showed significant differences, while regarding postpartum hemorrhage, one study found no significant differences and two studies linked a higher risk in the VBAC group. In only one of the four studies neonatal deaths are significantly higher in the VBAC group, particularly in the first seven days after birth. Two studies report a significantly higher risk of Infant Respiratory Distress Syndrome in the ERCD group, while another study shows no difference. Overall, the absolute numbers of adverse outcomes are relatively low and inconsistencies in findings may be due to variations in sample sizes, study populations and methodological procedures. Conclusion: VBAC and ERCD show different maternal and neonatal outcomes, requiring careful, individualized decision-making. Both delivery options carry specific risks and benefits, making comprehensive counseling and continuous monitoring during labor essential. Further research is needed to better understand the long-term effects of both modes of delivery and to derive more precise recommendations for clinical practice.Verfasserin: Laura KolleggerAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
The influence of social media on body image perception in women during the pre- and postnatal phase
Hintergrund: Die prä- und postpartale Phase ist für Frauen mit erheblichen körperlichen Veränderungen verbunden, die ihre Körperwahrnehmung maßgeblich beeinflussen können. Soziale Medien spielen eine zunehmende Rolle, indem sie idealisierte Körperbilder verbreiten und unrealistische Schönheitsideale verstärken. Dies kann zu Körperunzufriedenheit führen, da Frauen sich vermehrt vergleichen und den Druck verspüren, diesen Idealen entsprechen zu wollen. Studien zeigen, dass diese Problematik sich in der prä- und postpartalen Phase durch den starken Fokus auf körperliche Veränderungen noch verstärkt. Forschungsfrage: Welchen Einfluss hat Social Media auf die prä- und postpartale Körperbildwahrnehmung von Frauen? Methodik: Es wurde eine systematische Literaturrecherche in den Datenbanken PubMed, Cochrane Library, PubPsych und CINAHL durchgeführt. Fünf Studien wurden identifiziert, kritisch bewertet und analysiert. Ergebnisse: Die Analyse zeigt, dass die Nutzung sozialer Medien mit erhöhter Körperunzufriedenheit und negativen Auswirkungen auf die Körperbildwahrnehmung von Frauen in der prä- und postpartalen Phase verbunden sein kann. Insbesondere der Vergleich mit idealisierten Darstellungen und die Internalisierung des Schlankheitsideals spielen eine wichtige Rolle. Es gibt jedoch auch Hinweise darauf, dass Body-Positive-Inhalte positive Effekte haben können. Conclusio: Soziale Medien können die Körperbildwahrnehmung von Frauen in der prä- und postpartalen Phase sowohl negativ als auch positiv beeinflussen. Weitere Forschung ist notwendig, um diese komplexen Zusammenhänge vollständig zu verstehen und Interventionsstrategien zu entwickeln, die positive Aspekte fördern und negative minimieren.Background: The pre- and postpartum phase is associated with significant physical changes for women, which can substantially influence their body image perception. Social media plays an increasing role by disseminating idealised body images and reinforcing unrealistic beauty ideals. This can lead to body dissatisfaction as women increasingly compare themselves and feel pressure to conform to these ideals. Studies show that this issue is exacerbated in the pre- and postpartum phase due to the strong focus on physical changes. Research Question: What is the influence of social media on women's pre- and postpartum body image perception? Methods: A systematic literature search was conducted in the databases PubMed, Cochrane Library, PubPsych, and CINAHL. Five studies were identified, critically evaluated, and analyzed. Results: The analysis shows that social media use can be associated with increased body dissatisfaction and negative effects on women's body image perception in the pre- and postpartum phase. Comparison with idealised portrayals and the internalization of the thin ideal play a significant role. However, there are also indications that body-positive content can have positive effects. Conclusion: Social media can influence women's body image perception in the pre- and postpartum phase both negatively and positively. Further research is needed to fully understand these complex relationships and develop intervention strategies that promote positive aspects and minimize negative ones.Verfasserin: Laura KolleggerAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Exploring remote onboarding practices and their impact on the integration of new hires in the technology industry
The shift to remote work over the past few years has significantly transformed the way people work and has brought a new set of challenges with it. It certainly has changed how organizations onboard their new employees, as more remote work jobs are being offered. This shift has made it important for companies to rethink how they welcome and integrate new employees into the team and organization in a remote setting. A successful and well-designed onboarding process helps to increase new employee’s job satisfaction and reduce turnovers. Additionally, when onboarding is done well, it has a positive effect on the employee’s performance and engagement. However, with the shift to remote work, many traditional onboarding practices have become less effective or entirely obsolete. This thesis explores the specific difficulties that new hires face during remote onboarding and provides actionable recommendations to improve the remote onboarding process. To achieve this, an extensive literature review and qualitative interviews were conducted to identify those challenges and measures within the technology industry. Common challenges that were identified include the lack of informal interactions, reduced support from managers and colleagues, difficulty establishing work relationships and integration into the organizational culture. Furthermore, new employees often experience feelings of isolation and difficulties in communication. These issues can have an impact on employee motivation and overall retention if they are not addressed properly from the beginning. To address these challenges, the thesis outlines several practical recommendations for organizations. These include offering digital socialization opportunities, buddy systems and supporting relationship building. The aim is to provide support for organizations to create a more effective remote onboarding process.Eleftheria Paraskev
Kassette - an Ecological Prefabricated Housing System:for Collective Living
Diese Arbeit untersucht das Potenzial ökologischer Fertigbausysteme, die Gemeinschaftsbeteiligung ermöglichen und sich an die Werte des kollektiven Wohnens anpassen. Aufbauend auf einer Analyse partizipativer Selbstbauansätze und zeitgenössischer modularer Bautechniken wird ein Rahmen skizziert, der ökologische Materialien, modulare Flexibilität und ko-kreative Designprozesse integriert. Der Ansatz stützt sich auf Untersuchungen zu Effizienzsteigerungen, Kostenreduktionsstrategien und den Kohlenstoffauswirkungen von Fertigteilbauweisen. Das vorgestellte Designkonzept betont skalierbare und anpassungsfähige Module, die Eigenverantwortung, Zusammenhalt und ökologische Verantwortung fördern. Die Ergebnisse legen nahe, dass Fertigbauarchitektur den ökologischen Fußabdruck verringern und Gemeinschaften durch partizipatives Engagement stärken kann. Ökologische Vorfertigung wird dabei sowohl als technische Innovation als auch als Katalysator für nachhaltige soziale Strukturen dargestellt.This paper explores the potential of ecological prefabricated building systems that facilitate community participation and adapt to the values of collective living. Drawing on a review of participatory self-build approaches and contemporary modular construction techniques, the study outlines a framework integrating ecological materials, modular flexibility and co-creative design processes. The approach is informed by analyses of efficiency gains, cost reduction strategies and carbon implications associated with prefab construction. The presented design concept emphasizes scalable and adaptable modules that encourage ownership, unity and environmental responsibility. Results suggest that prefab architecture can reduce environmental impact while empowering communities through participatory engagement. Ecological prefabrication is presented as both a technical innovation and a catalyst for sustainable social structures.Abweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Working with Adolescents with Anorexia Nervosa : Insights into Nursing Practice
Hintergrund: Anorexia nervosa ist eine schwere psychische Erkrankung die häufig im Jugendalter beginnt und mit einem gestörten Körperbild sowie einer extremen Angst vor Gewichtszunahme einhergeht. Die stationäre Behandlung ist oft notwendig, wenn eine medizinische Stabilisierung oder intensive therapeutische Begleitung erforderlich ist. Pflegekräftenehmen dabei eine zentrale Rolle ein, da sie im Alltag die engsten Bezugspersonen für die Patient: innen sind. Gleichzeitig stellt die Pflege dieser Jugendlichen hohe Anforderungen an die Beziehungsgestaltung, fachliches Wissen und den Umgang mit komplexen Verhaltensweisen. Forschungsfrage: Wie erleben Pflegekräfte die Betreuung von Jugendlichen mit Anorexia nervosa im stationären Setting? Methode: Anhand des SPiDER- Schemas wurde eine systematische Literaturrecherche in den Datenbanken PubMed und CINAHL durchgeführt. Zusätzlich erfolgte eine Handsuche in der Suchmaschine Google Scholar. Es konnten insgesamt drei Studien zur Beantwortung der Forschungsfrage identifiziert werden, welche anschließend anhand des Critical Appraisal Skills Programme (CASP) bewertet wurden. Ergebnisse: Die Ergebnisse konnten in vier Subkategorien, „Beziehungsgestaltung und therapeutische Allianz“, „Fachwissen, Kompetenzen und Schulungsbedarf“, „Krankheitsverständnis und Rolle der Eltern“ und „Kontrolle vs. Motivation- Umgang mit Essverhalten“, gegliedert werden. Als zentrales Erlebnis wird die Unsicherheit unter den Pflegekräften beschrieben. Zusätzlich verstärken strukturelle Rahmenbedingungen wie beispielsweise Zeitmangel derartige herausfordernde Situationen. Schlussfolgerung: Pflegekräfte erleben die Betreuung von Jugendlichen mit Anorexia nervosa im stationären Setting als emotional und fachlich herausfordernd. Besonders der Aufbau einer Beziehung, der Umgang mit fehlender Krankheitseinsicht und das Spannungsfeldzwischen Kontrolle und Empathie prägen den Arbeitsalltag. Um die Pflegequalität nachhaltig zu verbessern, braucht es gezielte Schulungen, interdisziplinäre Zusammenarbeit und strukturelle Unterstützung.Background: Anorexia nervosa is a serious mental illness that often begins during adolescence and is characterized by a distorted body image and an intense fear of gaining weight. Inpatient treatment is often necessary when medical stabilization or intensive therapeutic support is required. Nurses play a central role in this context, as they are the closest point of contact for patients in everyday care. At the same time, caring for these adolescents places high demands on relationship building, professional knowledge, and managing complex behaviors. Aim: How do nurses experience the care of adolescents with anorexia nervosa in an inpatient setting? Method: A systematic literature search was conducted using the SPiDER framework in the PubMed and CINAHL databases. In addition, a hand search was performed via the GoogleScholar search engine. A total of three studies were identified to answer the research question, which were then appraised using the Critical Appraisal Skills Programme (CASP)Results: The results were categorized into four subthemes: “Building a therapeutic relationship and alliance”, “Professional knowledge, competencies and need for training”, “Understanding of the illness and the role of parents”, and “Control vs. Motivation- managing eating behaviors”. A central challenge described by nurses is a feeling of uncertainty, which is reinforced by various factors. Structural conditions such as time constraints further intensify these difficult situations. Conclusion: Nurses experience the care of adolescents with anorexia nervosa in the inpatient setting as both emotionally and professionally challenging. Building a therapeutic relationship, dealing with a lack of illness insight, and balancing control with empathy are key aspects of their daily work. To sustainably improve the quality of care, targeted training, interdisciplinary collaboration, and structural support are essential.Emilia AhnAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202