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    5961 research outputs found

    A look back to the future : the history of selected home movie formats, their aesthetics, and their creative impact as flashbacks in today's advertising films

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    Wenn man sich mit Rückblenden im Film, genauer im Werbefilm, beschäftigt, kommt man an einer Emotion nicht vorbei: der Nostalgie. Sie ist ein wichtiges und vor allem sehr einflussreiches Stilmittel der Werbebranche. Eine bittersüße Emotion, ähnlich dem Gefühl des Verliebtseins, verstärkt die positiven Erinnerungen und lässt jene Teile, die das Gegenteil an Gefühlen erwecken, verblassen. Demnach braucht die Werbefilmbranche nur noch ein visuelles Gestaltungsmittel, das die breite Masse sofort mit Erinnerungen aus der Vergangenheit verbindet und somit die Nostalgie einen Träger hat, der sie direkt zu den Menschen bringt. Eines dieser Gestaltungsmittel können die Heimfilmformate sein. Zahlreiche Menschen erkennen sofort die warme Ästhetik der Super-8-Kamera, die elektronischen Knacker der VHS-Camcorder oder die kühle Farbgebung des Übergangsformates in die digitale Welt, das Digital8-Format. Aufgrund der hohen Popularität dieser Formate, sind sie nicht nur sofort erkennbar, sondern auch schnell mit persönlichen Erlebnissen und Erinnerungen der Vergangenheit verknüpft. Im Falle dieses häufigen Ereignisses hat die Nostalgie ein leichtes Spiel, um ihre Macht für den Werbetreibenden einzusetzen.Dealing with flashbacks in film - particularly in advertising - one emotion is nearly impossible to avoid: nostalgia. As both a powerful and persuasive stylistic device, nostalgia plays a key role in the advertising industry. This bittersweet emotion, comparable to being in love, intensifies positive memories while allowing negative ones to fade into the background. To harness this effect, advertisers require a visual design element that can instantly trigger shared memories and deliver nostalgia directly to the viewer. Home movie formats serve as such visual triggers. Many people immediately recognize the warm aesthetics of Super 8 film, the electronic flicker and static of VHS camcorders, or the cool tones of the transitional Digital8 format. Due to their widespread use and familiarity, these formats are not only visually distinctive but also closely associated with personal experiences and memories from the past. In this way, nostalgia can quickly unfold its emotional impact - becoming a powerful tool in the hands of the advertising filmmaker.verfasst von Nicolas PlatterAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202

    Stories of value... : storytelling as a method for promoting socio-emotional competencies in primary education

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    Die Kindheit stellt eine zentrale Phase für die Entwicklung sozioemotionaler Kompetenzen dar. Wenngleich diese Fähigkeiten primär durch die Beobachtung des sozialen Umfelds erlernt werden, ist eine explizite Thematisierung im schulischen Kontext von großer Bedeutung. Im Rahmen dieser Bachelorarbeit wurde untersucht, inwiefern Storytelling im Volksschulunterricht eingesetzt werden kann, um soziale und emotionale Kompetenzen zu fördern. Zur Erörterung der Forschungsfrage wurde die theoretische Auseinandersetzung mit dezidierter Fachliteratur durch qualitative Expert:inneninterviews mit drei Primarpädagog:innen sowie durch eine Analyse bestehender Lehrmaterialien ergänzt. Die Ergebnisse zeigen, dass Geschichten durch emotionale Handlungsstränge besonders geeignet sind, um Werte implizit zu vermitteln. Diese Wirkung kann durch gezielte Reflexion und selbsttätige Aufgaben zusätzlich verstärkt werden. Basierend auf diesen Erkenntnissen wurde ein interaktives Storytelling-Lehrmaterial zur Förderung sozioemotionaler Kompetenzen bei Volksschulkindern entwickelt und im Rahmen eines Prototypentests im Unterrichtskontext erprobt.Childhood represents a crucial phase in the development of socio-emotional competencies. Even though these skills are primarily acquired through observing one’s social environment, an explicit focus on them within an educational context remains essential. This bachelor’s thesis examines how storytelling can be used in primary education to support the development of social and emotional skills. To address the research question, theoretical analysis of relevant academic literature was complemented by qualitative expert interviews with three primary school teachers and an analysis of existing teaching materials. The findings show that stories are especially well-suited to conveying values implicitly due to emotionally engaging plotlines. This effect can be enhanced even further through guided reflection and active learning activities. Based on these insights, an interactive story-based teaching material was developed to foster socio-emotional competencies among primary school children and was tested in a classroom setting.Claudia WachterAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202

    Rethinking sacred spaces : a concept for repurposing of a church in Germany

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    In dieser Masterarbeit wird der Frage nachgegangen, wie sakrale Gebäude, die durch fortschreitende Säkularisierung an Bedeutung verlieren, einer neuen nachhaltigen und gesellschaftlich relevanten Nutzung zugeführt werden können. Am Beispiel der St. Ansgar Kirche in Elmshorn, Deutschland, wird ein Konzept entwickelt, welches den historischen Bestand erhält und zugleich neue Funktionen aufgreift, um auf die aktuellen Bedürfnisse der Gemeinde und der Stadt zu reagieren. Grundlage dieser Arbeit ist eine umfassende Standort- und Bedarfsanalyse dreier Kirchenstandorte in Elmshorn. Dabei werden die drei Standorte miteinander verglichen und hinsichtlich ihrer Potenziale und Herausforderungen bewertet. Die St. Ansgar Kirche wird schließlich vertiefend betrachtet und dient als Grundlage für die Entwicklung eines Nutzungskonzepts. Darauf aufbauend sieht das Konzept die Erweiterung des bestehenden Kindergartens in das Pastorat und das Gemeindehaus vor. Dadurch entstehen zusätzliche Gruppenräume und Flächen für die Kinderbetreuung, wodurch ein dringend benötigtes Angebot geschaffen wird. Ergänzend dazu wird die Kirche selbst als Bewegungsraum umgestaltet. Dieser dient einerseits den Kindern des Kindergartens, steht aber zugleich der Öffentlichkeit als Freizeit- und Sportangebot, sowie als Veranstaltungsraum zur Verfügung. Die Ergebnisse dieser Arbeit verdeutlichen, dass Architektur als vermittelndes Element zwischen Vergangenheit und Zukunft wirken kann, indem sie historische Strukturen erhält und gleichzeitig zeitgemäße Nutzungen ermöglicht.This master's thesis deals with the question of how sacred buildings, which are losing their significance due to advancing secularization, can be put to new, sustainable, and socially relevant use. Using the example of St. Ansgar Church in Elmshorn, Germany, a concept is developed that preserves the historical building stock while at the same time taking on new functions in order to respond to the current needs of the community and the city. This work is based on a comprehensive location and needs analysis of three church locations in Elmshorn. The three locations are compared with each other and evaluated in terms of their potential and challenges. St. Ansgar Church is then examined in depth and serves as the basis for the development of a utilization concept. Based on this, the concept envisages the expansion of the existing kindergarten into the rectory and parish hall. This will create additional group rooms and space for childcare, providing a much-needed service. In addition, the church itself will be redesigned as an exercise room. This will serve the children of the kindergarten but will also be available to the public for leisure and sports activities and as an event space. The results of this work illustrate that architecture can act as a connecting element between the past and the future by preserving historical structures while enabling contemporary uses.vorgelegt von Nikolaos Aristides SagrisAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inMasterarbeit FH JOANNEUM 202

    Biofeedback-assisted pelvic floor training in pediatric urinary incontinence

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    Hintergrund: Harninkontinenz im Kindesalter stellt eine erhebliche emotionale Belastung für betroffene Kinder und Eltern dar. Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit der funktionellen, nicht-organisch bedingten Harninkontinenz im Kindesalter, die oftmals als Symptom von Blasenentleerungsstörungen auftritt. Eine der häufigsten Blasenentleerungsstörungen ist die dysfunktionale Blasenentleerungsstörung. Diese wird im Englischen als Dysfunctional Voiding bezeichnet und ist durch Kontraktionen des Musculus sphincter urethrae externus während der Blasenentleerung gekennzeichnet. Bei funktioneller Harninkontinenz im Kindesalter gilt die Standardurotherapie als Erstlinientherapie. Da die häufigste Ursache von Dysfunctional Voiding in einer Dysfunktion der Beckenbodenmuskulatur liegt, stellt Biofeedback gestütztes Beckenbodentraining einen zielgerichteten physiotherapeutischen Behandlungsansatz dar. Fragestellung: Das Ziel dieser Arbeit ist es, Physiotherapeut:innen einen Überblick über die aktuelle Forschungslage zu vermitteln, welchen Effekt Biofeedback gestütztes Beckenbodentraining zusätzlich zur Standardurotherapie auf die Harninkontinenz bei Kindern mit Blasenentleerungsstörung hat. Ergebnisse: Alle der 8 analysierten Studien zeigten eine Reduktion der Harninkontinenzraten nach einer Behandlung der eingeschlossenen Kinder mit Standardurotherapie und Biofeedback gestütztem Beckenbodentraining. Diese Ergebnisse waren nicht in allen Studien statistisch signifikant. Eine Studie zeigte einen statistisch signifikanten Unterschied in der Reduktion der Inkontinenzraten zwischen einer kombinierten Behandlung aus Standardurotherapie und Biofeedback gestütztem Beckenbodentraining im Vergleich zur alleinigen Standardurotherapie. In keiner der 3 randomisiert kontrollierten Studien, die denselben Vergleich untersuchten, konnte aufgrund zu kleiner Stichprobengrößen ein statistisch signifikanter Unterschied in der Verringerung der Inkontinenzraten zwischen Interventionsgruppe und Kontrollgruppe aufgezeigt werden. Drei Studien konnten durch die ergänzende Anwendung von Biofeedback gestütztem Beckenbodentraining eine statistisch signifikante Reduktion der Inkontinenzraten bei Kindern feststellen, die auf alleinige Standardurotherapie nicht angesprochen hatten.Conclusio: Aufgrund der Analyse der inkludierten Studien kann die Erkenntnis gezogen werden, dass Biofeedback gestütztes Beckenbodentraining zusätzlich zur Standardurotherapie einen positiven Effekt auf die Reduktion von Harninkontinenz bei Kindern mit Blasenentleerungsstörung haben kann. Besonders bei betroffenen Kindern, die keine Verbesserungen durch alleinige Standardurotherapie erzielten, konnte durch Studien belegt werden, dass die Inkontinenzraten durch zusätzliches Biofeedback gestütztes Beckenbodentraining signifikant reduziert werden können. Um den Zusatznutzen von Biofeedback gestütztem Beckenbodentraining zusätzlich zur Standardurotherapie in einem direkten Vergleich mit ausschließlicher Standardurotherapie untersuchen zu können, sollten idealerweise weitere randomisiert kontrollierte Studien unter Einbeziehung größerer Stichproben durchgeführt werden.Background: Urinary incontinence during childhood can lead to psychological distress for children and their parents. This bachelor thesis focuses on functional, non-organic urinary incontinence in children, which frequently occurs as a symptom of voiding dysfunction. Among the most prevalent forms of voiding dysfunction is dysfunctional voiding, characterized by involuntary contractions of the external urethral sphincter during micturition. Standard urotherapy is considered as first-line treatment for functional urinary incontinence in pediatric patients. Given that pelvic floor muscle dysfunction is often identified as the underlying cause of dysfunctional voiding, biofeedback-assisted pelvic floor training represents a targeted physiotherapeutic intervention.Objectives: This bachelor thesis aims to offer physiotherapists an overview of current evidence regarding the efficacy of biofeedback-assisted pelvic floor training, when used as an adjunct to standard urotherapy, in the treatment of urinary incontinence in children with voiding dysfunction.Results: All 8 studies analyzed in this bachelor thesis reported a decrease in urinary incontinence rates among children receiving standard urotherapy combined with biofeedback-assisted pelvic floor training. However, not all outcomes reached statistical significance. One study demonstrated a statistically significant difference in the reduction of incontinence rates between children who received a combination of standard urotherapy and biofeedback-assisted pelvic floor training, compared to those receiving standard urotherapy alone. The 3 randomized controlled trials assessing the same comparison did not identify a statistically significant difference in the reduction of incontinence rates between the intervention and control groups, due to insufficient sample sizes. Three studies reported a statistically significant reduction in incontinence rates among children unresponsive to standard urotherapy alone, through additional biofeedback-assisted pelvic floor training.Conclusion: The findings of the analyzed studies indicate that biofeedback-assisted pelvic floor training, when used in addition to standard urotherapy, may have a beneficial effect on reducing urinary incontinence in children with voiding dysfunction. Particularly in affected children without improvement from standard urotherapy, studies have demonstrated that the addition of biofeedback-assisted pelvic floor training can result in a statistically significant reduction in incontinence rates. To evaluate the additional benefit of biofeedback-assisted pelvic floor training in comparison with standard urotherapy alone, future randomized controlled trials with larger samples should be conducted.Verfasserin: Kern HannahAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202

    The effects of active interventions for tension-type headaches

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    Hintergrund: Der Kopfschmerz vom Spannungstyp zählt zu den häufigsten Kopfschmerzformen weltweit. Er kann in jeder Altersgruppe auftreten und beginnt oft bereits im Jugend- oder frühen Erwachsenenalter. Frauen sind hierbei öfter betroffen als Männer. Infolgedessen können die Symptome bei häufigerer Erscheinung zu enormen Alltagseinschränkungen, bis hin zu einer Reduktion der Arbeitsfähigkeit führen. Dies stellt nicht nur eine große individuelle, sondern auch eine wirtschaftliche und gesellschaftliche Belastung dar. Die Entstehung ist multifaktoriell und die Pathophysiologie der Kopfschmerzart ist bislang nicht eindeutig geklärt. Obwohl die medizinische Forschung in den letzten Jahren wichtige Erkenntnisse zu den neurophysiologischen Grundlagen von Spannungskopfschmerz gewonnen hat, fehlt es weiterhin an einheitlichen Behandlungsleitlinien. Fragestellung: Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, die Wirkungsweise aktiver Interventionen auf die Schmerzintensität und -häufigkeit bei Patient:innen mit Spannungskopfschmerzen zu untersuchen. Ergebnisse: Auf Basis der inkludierten Studien, lässt sich feststellen, dass aktive Interventionen in Form von Kräftigungs- und Stabilisationstraining einen positiven Einfluss auf die Behandlung von Spannungskopfschmerzen haben können. Dabei zeigte sich in fünf Studien, dass die Schmerzintensität durch regelmäßiges Üben reduziert wurde. Ebenso konnte in fünf Studien ein selteneres Auftreten beobachtet werden. Darüber hinaus berichteten verschiedene Studien von zusätzlichen positiven Effekten auf Beweglichkeit, Muskelkraft, Druckschmerzempfindlichkeit und Lebensqualität. In der Praxis erwies sich zudem eine multimodale Therapie, welche in der Physiotherapie durch Edukation ergänzt werden kann, als wirksam. Entscheidend für den Behandlungserfolg war laut Studienlage vor allem die langfristige und regelmäßige Durchführung sowie die aktive Mitwirkung der Patient:innen über mehrere Wochen hinweg.Conclusio: Physiotherapeutische Trainingsprogramme wirken sich positiv auf die Schmerzintensität und -häufigkeit bei Spannungskopfschmerzen aus und können somit die Lebensqualität der Betroffenen steigern. Die Wirksamkeit hängt dabei von mehreren Faktoren, welche vor allem die Durchführung betreffen, ab. Ergänzende Maßnahmen wie Lebensstilanpassungen können die Behandlung sinnvoll unterstützen und sollten in zukünftigen Studien stärker berücksichtigt werden. Darüber hinaus scheint die Kombination aus Edukation, verschiedenen Übungen und gezieltem Training der tiefen Nackenmuskulatur besonders vielversprechend.Background: Tension-type headache is one of the most common types of headache worldwide. It can occur at any age and often begins in adolescence or early adulthood. Women are more frequently affected than men. As the frequency of headaches increases, the symptoms can become very disruptive in daily life and reduce the ability to work. This is not only a major individual burden, but also an economic and social burden. The development is multifactorial and the pathophysiology of this type of headache is not yet clearly understood. Although medical research has gained important insights into the neurophysiological basis of tension-type headache in recent years, there is still a lack of standardised treatment guidelines.Objectives The aim of this bachelor thesis is to analyse the effect of active interventions on pain intensity and frequency in patients with tension headaches.Results: Based on the included trials, it can be concluded that active interventions involving strengthening and stabilising exercises can have a positive effect on the treatment of tension headache. Five trials showed that the intensity of pain was reduced by regular exercise. A lower incidence of headaches was also observed in five trials. In addition, several trials reported other positive effects on mobility, muscle strength, tenderness and quality of life. In practice, multimodal therapy has been shown to be effective, especially when complemented by patient educational as part of physiotherapy treatment. According to the trials, long-term and regular implementation, as well as the active participation of patients over several weeks, were the key factors for the success of the treatment.Conclusion: Physiotherapy training programmes have a positive effect on the intensity and frequency of tension-type headache and can improve people's quality of life. The effectiveness of these programmes depends on a number of factors. In particular, the way they are performed, is key to a positive outcome. Complementary interventions, such as lifestyle changes, can usefully support the treatment and should be given more consideration in future studies. In addition, the combination of patient education, a variety of exercises and specific training of the deep muscles of the neck seems to be particularly promising.Abweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202

    Static vs. dynamic strength training in patients with chronic low back pain

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    Hintergrund: Chronischer Low Back Pain (CLBP) zählt weltweit zu den häufigsten Ursachen für gesundheitlich bedingte Einschränkungen und Arbeitsunfähigkeit. Trotz intensiver Forschung bleibt die Behandlung von CLBP eine große Herausforderung, da in der Mehrzahl der Fälle keine klare strukturelle Ursache für die Schmerzen gefunden werden kann. Besonders die dadurch entstehenden biopsychosozialen Belastungen beeinflussen die Lebensqualität der Betroffenen erheblich. Krafttraining nimmt eine zentrale Rolle in der phy-siotherapeutischen Behandlung ein, wobei die Wirksamkeit unterschiedlicher Trainingsformen zur Schmerzreduktion bisher unzureichend verglichen wurde.Fragestellung: Wie wirkt ein statisches Krafttraining im Vergleich zu einem dynamischen Krafttraining in Bezug auf die Schmerzreduktion bei Patient:innen mit chronischem Low Back Pain? Ergebnisse: Die Analyse der eingeschlossenen Studien zeigte, dass sowohl statisches als auch dynamisches Krafttraining eine signifikante Schmerzreduktion bei CLBP bewirken können. Besonders das isometrische Krafttraining zeigte leichte Vorteile hinsichtlich der Schmerzintensität im Vergleich zum isotonischen Training. Dynamisches Krafttraining hingegen erwies sich als besonders wirksam für die Wiederherstellung funktioneller Bewegungsabläufe und die Steigerung der alltäglichen Belastbarkeit. Studien, die Programme mit einer Dauer von mindestens sechs bis acht Wochen zu zwei bis drei Trainingseinheiten pro Woche und zudem eine Supervision durch Physiotherapeut:innen implementierten, erreichten die nachhaltigsten Verbesserungen. Conclusio: Die Ergebnisse legen nahe, dass ein strukturierter, phasenorientierter Ansatz, der anfänglich auf statisches Krafttraining zur Schmerzreduktion sowie Stabilisation setzt und anschließend dynamisches Krafttraining zur Förderung der Funktionalität integriert, die vielversprechendste Strategie zur Behandlung von CLBP darstellt.Die schrittweise Progression von isometrischer Stabilisation hin zu dynamischen Bewegungsabläufen ermöglicht sowohl eine gezielte Schmerzlinderung als auch die Wiederherstellung körperlicher Funktionalität. In der physiotherapeutischen Praxis sollten Trainingsprogramme unter qualifizierter Supervision durchgeführt werden, um die Adhärenz zu fördern und qualitativ hochwertige Bewegungsausführungen zu gewährleisten.Insgesamt zeigt sich, dass die Kombination aus statischem und dynamischem Krafttraining einen zentralen Bestandteil in der evidenzbasierten Therapie von CLBP bilden sollte. Zukünftige Forschung sollte sich auf standardisierte Protokolle und Interventionen sowie auf die Untersuchung von Langzeiteffekten konzentrieren, um evidenzbasierte Empfehlungen weiter zu präzisieren.Background: Chronic low back pain (CLBP) is among the most common causes of health-related limitations and inability to work worldwide. Despite intensive research, the treatment of CLBP remains a major challenge, as in the majority of cases no clear structural cause for the pain can be identified. Particularly, the resulting biopsychosocial burdens significantly impact the quality of life of those affected. Strength training plays a central role in physiotherapeutic treatment, although the effectiveness of different training forms for pain reduction has so far been insufficiently compared.Objectives: How does static strength training work compared to dynamic strength training in terms of pain reduction in patients with chronic low back pain?Results: The analysis of the included studies showed that, both static and dynamic strength training can achieve significant pain reduction in CLBP. Particularly isometric strength training showed slight advantages in terms of pain intensity compared to isotonic training. Dynamic strength training, on the other hand, proved particularly effective for the restoration of functional movement patterns and the improvement of everyday resilience. Studies, that implemented programs lasting at least six to eight weeks with two to three training sessions per week, along with supervision by physiotherapists, achieved the most sustainable improvements.Conclusion: The results suggest, that a structured, phase-oriented approach, initially focusing on static strength training for pain reduction and stabilization and subsequently integrating dynamic strength training to promote functionality, represents the most promising strategy for the treatment of CLBP. The gradual progression from isometric stabilization to dynamic movement patterns enables both targeted pain relief and the restoration of physical functionality. In physiotherapeutic practice training programs should be conducted under qualified supervision, to promote adherence and ensure high-quality exercise execution. Overall, it becomes apparent, that the combination of static and dynamic strength training should form a central component in evidence-based therapy for CLBP. Future research should focus on standardized protocols and interventions as well as on the investigation of long-term effects to further refine evidence-based recommendations.Abweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202

    Disassemblable building constructions in the area of roofs and ceilings

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    KurzfassungDiese Bachelorarbeit befasst sich mit dem Potenzial zerlegbarer Baukonstruktionen im Bereich Dach und Decke unter besonderer Berücksichtigung der Anforderungen der Kreislaufwirtschaft. Ausgangspunkt ist die Tatsache, dass der Bausektor zu den größten Verursachern von CO₂-Emissionen und Ressourcenverbrauch zählt. Konventionelle Dach- und Deckensysteme sind meist nicht für einen Rückbau ausgelegt, wodurch wertvolle Materialien verloren gehen und große Mengen an Bauabfall entstehen.Ziel der Arbeit ist es, Konstruktionslösungen zu identifizieren, die einen zerstörungsfreien Rückbau und eine Wiederverwendung ermöglichen. Es werden geeignete Materialien wie Holz, Stahl und Beton sowie mechanisch lösbare Verbindungstechniken analysiert. Ergänzt wird die Arbeit durch praxisnahe Beispiele wie die NEST-Unit UMAR oder die Red Bull F1 Energy Station, die bereits erfolgreich zerlegbare Systeme einsetzen.Die Untersuchung zeigt, dass durch modulare Bauweisen, standardisierte Anschlüsse und die Berücksichtigung von Demontagefreundlichkeit in der Planungsphase sowohl ökologische als auch wirtschaftliche Vorteile erzielt werden können. Die Arbeit liefert damit einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung nachhaltiger Baukonzepte im Sinne der Circular Economy.AbstractThis bachelor thesis explores the potential of dismountable construction systems in the context of roof and ceiling structures, with a particular focus on circular economy principles. The construction sector remains one of the largest contributors to CO₂ emissions and raw material consumption. Traditional roof and ceiling constructions are often not designed for disassembly, leading to material waste and environmental burden.The aim of this thesis is to analyze technical and design strategies that allow for reversible connections and the reuse of components. Key materials such as timber, steel, and concrete are evaluated in terms of recyclability and mechanical reusability. A variety of joining techniques, including screw systems, modular connectors, and plug-in elements, are discussed and assessed for their applicability.Through selected case studies, such as the NEST Unit UMAR in Switzerland and the modular Red Bull F1 Energy Station, the thesis illustrates how dismantlable systems can be implemented in practice. The findings confirm that such construction methods can meet both structural and physical building requirements while enabling significant ecological and economic benefits.In conclusion, the thesis emphasizes the importance of early planning for disassembly, standardization of modules, and supportive policy frameworks to scale up circular construction methods in future building projects.vorgelegt von: Haslinger TobiasAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202

    The role of physiotherapy in the prevention and treatment of osteoporosis in patients after spinal cord injury

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    Hintergrund: Osteoporose ist eine häufige und schwerwiegende Folgeerkrankung nach Querschnittlähmung. Durch den Verlust der mechanischen Belastung kommt es insbesondere in der subakuten Phase nach der Läsion zu einem beschleunigten Verlust der Knochenmineraldichte, insbesondere im Bereich der unteren Extremi- tät. Dies erhöht das Frakturrisiko deutlich und schränkt die Lebensqualität und Selbstständigkeit der Betroffenen weiter ein. Die Prävention und Behandlung die- ser sekundären Osteoporose stellt eine zentrale Herausforderung in der Rehabili- tation von Patient:innen mit einer Querschnittlähmung dar. Trotz umfangreicher Forschungen, besteht nach wie vor Unklarheit darüber, welche physiotherapeuti- schen Interventionen zu Prävention und Behandlung der querschnittassoziierten Osteoporose empfohlen werden können.Fragestellung: Im Rahmen der Bachelorarbeit soll nun geklärt werden, inwieweit physiotherapeutische Maßnahmen den Knochenabbau nach einer Querschnittläh- mung verzögern oder verhindern können und welche spezifischen Interventionen sowie Parameter erweisen sich als besonders effektiv zur Erhaltung oder Verbes- serung der Knochengesundheit?Ergebnisse: Es konnte festgestellt werden, dass physiotherapeutische Maßnah- men eine Vielzahl an Ansätzen zur Erhaltung der Knochendichte bei Patient:innen mit Querschnittlähmung bieten. Insbesondere die funktionelle Elektrostimulation, welche durch gezielte Muskelaktivierung mechanische Reize auf den Knochen aus- übt, kann dadurch dem Abbau der Knochenmineraldichte entgegenwirken. Robo- tergestütztes Gangtraining zielt darauf ab, durch rhythmische Belastungsimpulse zur Stabilisierung der Knochensubstanz beizutragen, während aktivitätsbasierte Therapie darauf abzielt, die Wiederherstellung funktioneller Bewegungsmuster zu fördern. Die kombinierte Anwendung dieser physiotherapeutischen Verfahren mit pharmakologischen Interventionen, etwa durch Bisphosphonate oder Hormon- therapie, erweist sich als besonders wirksam. Die Effektivität dieser Maßnahmenhängt jedoch maßgeblich von der Trainingsintensität, der Anwendungsdauer, dem Läsionsniveau sowie dem neurologischen Schädigungsgrad ab. Passive Maßnah- men wie reines Stehtraining erwiesen sich hingegen als kaum wirksam.Conclusio: Physiotherapeutische Maßnahmen, insbesondere intensive und akti- vierende Interventionen wie funktionelle Elektrostimulation, robotergestütztes Gangtraining und progressives Lokomotionstraining, können signifikant zur Verzö- gerung des osteoporotischen Knochenabbaus bei Patient:innen mit Querschnitt- lähmung beitragen. Multimodale Interventionen, besonders in Kombination mit medikamentöser Therapie, sowie individuell angepasste und frühzeitig begon- nene Trainingsprogramme sind von entscheidender Bedeutung, um osteoanabole Prozesse zu fördern, Frakturen vorzubeugen und die Lebensqualität der Betroffe- nen aufrechtzuerhalten.Background: Osteoporosis is a frequent and serious secondary disease after spinal cord injury. Due to the loss of mechanical load, there is an accelerated loss of bone mineral density, particularly in the subacute phase after the lesion, especially in the lower extremities. This significantly increases the risk of fracture and further restricts the quality of life and independence of those affected. The prevention and treatment of this secondary osteoporosis represents a central challenge in the rehabilitation of patients with transverse limb paralysis. Despite extensive re- search, it is still unclear which physiotherapeutic interventions can be recom- mended for the prevention and treatment of spinal cord injury-associated osteo- porosis.Objectives: The aim of the bachelor thesis is to clarify to what extent physiother- apeutic measures can delay or prevent bone loss after spinal cord injury and which specific interventions and parameters prove to be particularly effective in main- taining or improving bone health?Results: It was found that physiotherapeutic measures offer a variety of ap- proaches for maintaining bone density in patients with spinal cord injury. In par- ticular, functional electrical stimulation, which exerts mechanical stimuli on the bone through targeted muscle activation and can thus counteract the reduction in bone mineral density. Robot-assisted gait training aims to contribute to the stabi- lization of bone substance through rhythmic load impulses, while activity-based therapy aims to promote the restoration of functional movement patterns. The combined application of these physiotherapeutic procedures with pharmacologi- cal interventions, such as bisphosphonates or hormone therapy, has proven to be particularly effective. However, the effectiveness of these measures depends largely on the intensity of training, the duration of application, the level of the lesion and the degree of neurological damage. Passive measures such as pure standing training, on the other hand, proved to be hardly effective.Conclusion: Physiotherapeutic measures, particular intensive and activating inter- ventions such as functional electrical stimulation, robot-assisted gait training and progressive locomotion training, can make a significant contribution to delaying osteoporotic bone loss in patients with spinal cord injury. Multimodal interven- tions, especially in combination with pharmacological therapy, as well as individu- ally tailored and early training programs, are of crucial importance to promote os- teoanabolic processes, prevent fractures and maintain the quality of life of those affected.Abweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202

    Physiotherapeutic interventions for wrist instabilities

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    Hintergrund: Handgelenksinstabilitäten (HGI) zählen zu den komplexen muskuloskelettalen Störungen, die die Funktionalität und Belastbarkeit der oberen Extremität erheblich beeinträchtigen können. Sie entstehen multifaktoriell, etwa infolge akuter Traumata, repetitiver Mikrotraumen oder degenerativer Prozesse im Bereich der ligamentären Strukturen. Die daraus resultierenden Beschwerden wie Schmerzen, Instabilitätsgefühl, Kraftverlust und funktionelle Einschränkungen beeinflussen die Lebensqualität der Patient:innen und verursachen zusätzlich sozioökonomische Kosten durch Arbeitsunfähigkeit und Einschränkungen im Alltag. Während konservative physiotherapeutische Therapieansätze bei Knie- und Schulterinstabilitäten wissenschaftlich gut fundiert sind, ist die Evidenzlage für das Handgelenk (HG) bislang lückenhaft und heterogen. Angesichts der komplexen Anatomie und Biomechanik des HG und der Variation an HGI und deren Pathomechanismen stellt die Entwicklung spezifischer Therapieprotokolle eine besondere Herausforderung dar.Fragestellung: Ziel dieser Arbeit ist es, zu untersuchen, inwieweit physiotherapeutische Interventionen zur Schmerzreduktion und Funktionsverbesserung bei verschiedenen Formen der HGI beitragen können.Ergebnisse: Die Analyse von 6 klinischen Studien ergab, dass strukturierte Trainingsprogramme, insbesondere mit Fokus auf die Kräftigung stabilisierender Muskelgruppen des HG und propriozeptive Übungen, positive Effekte auf Schmerzintensität und Funktionsfähigkeit des HG zeigen. Entscheidend ist dabei die differenzierte Berücksichtigung der spezifischen Instabilitätsform und des zugrunde liegenden Pathomechanismus. Die frühe Integration propriozeptiver Trainingskonzepte könnte maßgeblich zur Verbesserung der Gelenkfunktion und zur Prävention chronischer Instabilitätsfolgen beitragen. Bei funktionellen und prädynamischen Instabilitäten wie der skapholunären (Stadium 1), lunotriquetalen (Stadium 1) und midkarpalen (volar und dorsal) Instabilität konnte eine signifikante klinische Verbesserung der Schmerzen und der Funktion des HG nachgewiesen werden. Welchen Einfluss Zusatztherapien darauf hatten, konnte nicht festgestellt werden. Die methodische Qualität der Studien reichte dabei von niedrig bis moderat, was die Aussagekraft der Ergebnisse einschränkt.Conclusio: Gezielte physiotherapeutische Übungsinterventionen könnten eine effektive konservative Behandlungsoption bei HGI darstellen. Insbesondere die Kombination von Krafttraining und propriozeptivem Training sollte als Grundpfeiler in der Rehabilitation etabliert werden. Um evidenzbasierte Therapieempfehlungen entwickeln zu können, sind jedoch weitere hochwertige, randomisierte Studien mit längeren Beobachtungszeiträumen erforderlich.Background: Wrist instabilities are among the complex musculoskeletal disorders that can significantly impair the functionality and load-bearing capacity of the upper extremity. They develop through multifactorial processes, including acute trauma, repetitive microtrauma, or degenerative changes affecting ligamentous structures. Resulting symptoms such as pain, feelings of instability, re-duced grip strength, and functional limitations not only diminish patients’ quality of life but also contribute to socioeconomic burdens through work incapacity and reduced participation in daily activities. Whereas conservative physiotherapeutic treatment approaches for knee and shoulder joint instabilities are well-supported by evidence, current research regarding wrist instability remains fragmented and heterogeneous. Due to the complex anatomy and biomechanics of the wrist, as well as the variability of instability types and their underlying pathomechanisms, the development of specific therapeutic protocols remains a particular challenge.Objectives: The aim of this study was to investigate the extent to which physiotherapeutic interventions can contribute to pain reduction and functional improvement in various forms of wrist instabilities.Results: Analyzing six clinical studies revealed that structured exercise programs, particularly those focusing on strengthening stabilizing muscle groups of the wrist and proprioceptive training, demonstrated positive effects on pain intensity and functional capacity of the wrist. For a successful therapy it is crucial to consider the specific type of instability and its underlying pathomechanism. Early integration of proprioceptive training concepts could substantially improve joint function and prevent chronic instabilityrelated complications. In cases of functional and predynamic instabilities, such as scapholunate (stage 1), lunotriquetral (stage 1), and midcarpal (volar and dorsal) instabilities, significant clinical improvements in pain and wrist function were documented. The influence of adjunct therapies could not be conclusively determined. The methodological quality of the studies ranged from low to moderate, which limits the overall validity of the findings.Conclusion: Targeted physiotherapeutic exercise interventions may represent an effective conservative treatment option for patients with wrist instabilities. In particular, the combination of strength training and proprioceptive exercises should be established as a cornerstone of rehabilitation. However, further high-quality, randomized studies with longer follow-up periods are required to develop evidence-based treatment recommendations.Verfasser: Stefan ZellhoferAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202

    Older patients on the way to a safe gait: perturbation training as fall prevention

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    Hintergrund: Weltweit erleidet ein Drittel der selbstständig lebenden 65-Jährigen jährlich einen Sturz. Angesichts der kontinuierlich steigenden Lebenserwartung ist auch mit einer Zunahme der Sturzhäufigkeit zu rechnen, was sowohl das Gesundheitssystem als auch die Lebensqualität älterer Menschen zunehmend vor Herausforderungen stellt. Stürze können schwere Verletzungen verursachen, die Selbstständigkeit einschrän-ken und langfristige Pflegebedürftigkeit zur Folge haben. Aus diesem Grund gewin-nen präventive Maßnahmen zunehmend an Bedeutung. Herkömmliches Gleichge-wichtstraining ist nur begrenzt wirksam, da viele Stürze durch Stolpern oder Ausrut-schen entstehen. Eine wirksame Alternative stellt das Perturbationstraining am Laufband dar. Dabei handelt es sich um ein dynamisches Gleichgewichtstraining, bei dem Sturzereignisse simuliert und somit Schutzritte trainiert werden können.Fragestellung: Welche Trainingsparameter sind entscheidend für die Sturzprävention durch Pertur-bationstraining am Laufband, gegenüber herkömmlichem Laufbandtraining bei Per-sonen über 60 Jahren? Ergebnisse: Die Analyse der eingeschlossenen Studien zeigt, dass Perturbationstraining am Lauf-band bei regelmäßiger Durchführung in der Sturzprävention effektiver ist als kon-ventionelles Laufbandtraining. Einmaliges Perturbationstraining führt zu kurzfristi-gen Verbesserungen der posturalen Stabilität, jedoch ohne signifikanten Einfluss auf die Sturzhäufigkeit im Alltag. Wiederholte Trainingsinterventionen bewirken eine signifikante Reduktion der alltäglichen Sturzhäufigkeit. Empfohlen wird ein Trai-ningszeitraum von 4 Wochen mit 2 Einheiten pro Woche und einer Dauer von 15 bis 20 Minuten. Optimal sind 30 bis 40 Perturbationen pro Einheit bei moderater Rei-zintensität im Bereich von ±0.5 bis 6 m/s². Als Reizart wird die Kombination von Aus-rutsch- und Stolperperturbationen empfohlen. Die Einbindung medio-lateraler Perturbationen kann potenziell vorteilhaft sein, wenngleich deren Übertragbarkeit auf den Alltag bislang nicht abschließend belegt ist. Die Integration kognitiver Dual-Task-Aufgaben steigert die Effektivität zusätzlich, da sie die realitätsnahen Anforde-rungen des Alltags besser abbildet und somit die Übertragbarkeit des Trainings auf Alltagssituationen verbessert.Conclusio: Regelmäßiges Perturbationstraining am Laufband stellt eine effektive Maßnahme zur Sturzprävention bei älteren Menschen dar. Besonders durch den gezielten Ein-satz dynamischer Störreize in Kombination mit kognitiven Anforderungen kann die posturale Kontrolle verbessert und die Sturzhäufigkeit nachhaltig reduziert werden. Diese Trainingsform bietet ein vielversprechendes Instrument für die physiothera-peutische Arbeit in der primären und sekundären Sturzprävention.Background: Worldwide, one third of independent people aged 65 suffer a fall each year. As life expectancy continues to rise, the incidence of falls is also expected to increase, pos-ing challenges for the healthcare system and the quality of life of older people. Falls can cause serious injuries, restrict independence and result in the need for long-term care. Prevention is therefore becoming increasingly important. Conventional balance training is only effective to a limited extent, as many falls are caused by stumbling or slipping. Perturbation training on treadmill is an effective alternative. It is a dynamic balance training wherein falls are simulated and thus protective steps can be trained. Objectives: Which training parameters are decisive for fall prevention through perturbation training on the treadmill compared to conventional treadmill training in people over 60?Results: Reviewing the studies shows that perturbation training on the treadmill is more effective in preventing falls than conventional treadmill training, when performed regularly. Perturbation training performed only once leads to short-term improve-ments in postural stability, without significant influence on the frequency of falls in everyday life. Repeated training leads to a significant reduction in the frequency of falls. A training period of 4 weeks with 2 sessions per week and a duration of 15 to 20 minutes is recommended. Ideally, 30 to 40 perturbations per session with mod-erate stimulus intensity in the range of ±0.5 to 6 m/s². A combination of slip and trip perturbations is recommended. The integration of mediolateral perturbations can be potentially beneficial, although their transferability to everyday life has not yet been conclusively proven. Integrating cognitive dual-task also increases effective-ness, as they better reflect the realistic demands of everyday life and thus improves the transferability of the training to everyday situations. Conclusion: Regular perturbation training on the treadmill is an effective measure for fall pre-vention in older people. The targeted use of dynamic perturbation stimuli in combi-nation with cognitive tasks can improve postural control and reduce the risk of fall-ing in the long term. This form of training offers a promising tool for physiothera-pists working in primary and secondary fall prevention.Verfasserin: Lisa AuerAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202

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