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Naturally unnatural : flash as a stylistic device in staged portrait photography
Die vorliegende Bachelorarbeit „Natürlich unnatürlich. Blitzlicht als Stilmittel in der inszenierten Porträtfotografie“ untersucht, wie sich das fotografische Porträt durch den stilistischen Einsatz von Blitzlicht abseits herkömmlicher Bildstrategien weiterentwickeln lässt. Im Mittelpunkt steht das Zusammenspiel von künstlichem Blitzlicht und natürlichem Sonnenlicht sowie dessen Einfluss auf die Bildwirkung. Der theoretische Teil beleuchtet die Entwicklung der Blitzlichtfotografie, vermittelt Grundlagen zum Umgang mit Systemblitzen und untersucht Licht als zentrales gestalterisches Element, insbesondere im Kontext inszenierter Fotografie. Dabei wird das fotografische Porträt nicht als reines Abbild, sondern als konstruiertes gesellschaftliches Porträt verstanden, in dem Lichtführung und Raumgestaltung gezielt eingesetzt werden, um Wahrnehmung zu beeinflussen. Auf dieser Grundlage entsteht das fotografische Projekt „Natürlich unnatürlich“, das in Form von sechs inszenierten Fotoserien realisiert und in einem Fotobuch zusammengeführt wurde. Alltagssituationen wurden aus dem privaten Kontext gelöst, in die Natur verlagert und durch Lichtsetzung verfremdet, um neue Wege in der Bildbetrachtung zu ermöglichen. Im Rahmen einer qualitativen Evaluation wurden Interviews mit Personen aus der Zielgruppe geführt. Die Ergebnisse zeigen, dass der gezielte Einsatz von Blitzlicht im Außenraum das fotografische Porträt um neue visuelle Ebenen erweitert und dessen Inszenierung spürbar macht.This bachelor thesis „Naturally Unnatural. Flash as a Stylistic Device in Staged Portrait Photography“ examines how photographic portraiture can be further developed through the stylistic use of flash lighting beyond conventional imaging strategies. The focus lies on the interplay between artificial flash lighting and natural sunlight and its influence on the visual effect of the image. The theoretical part highlights the development of flash photography, outlines the fundamentals of working with system flashes, and examines light as a central creative element, especially in the context of staged photography. Photographic portraiture is understood not as a pure image, but as a constructed social portrait in which lighting, composition, and spatial design are used specifically to influence perception. On this basis, the photographic project “Natürlich unnatürlich” was created, which was realized in the form of six staged photo series and brought together in a photo book. Everyday situations were taken out of their private context, relocated into natural environments, and altered through targeted lighting in order to open up new ways of viewing images. As part of a qualitative evaluation, interviews were conducted with people from the target group. The findings suggest that the use of flash in outdoor settings enriches the photographic portrait with new visual dimensions and intensifies the perception of its staging.vorgelegt von Janna FriedlAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
PowerBI vs. Python:Comparing data visualization tools for creating dashboards and reports for businesses
In der modernen Geschäftswelt ist die Datenvisualisierung ein zentrales Instrument für eine effektive Entscheidungsfindung. Diese Arbeit untersucht die Stärken und Schwächen von PowerBI und Python als Tools zur Erstellung von Business-Dashboards und -Berichten. PowerBI ist für seine benutzerfreundliche Oberfläche und robuste Datenintegration bekannt, während Python durch seine Bibliotheken wie Pandas und Matplotlib außergewöhnliche Flexibilität bietet. Die Studie zielt darauf ab, herauszufinden, welches Tool für die Anforderungen von Unternehmen besser geeignet ist, indem wichtige Forschungsfragen zu Verkaufstrends, Rentabilität und Kundenverhalten behandelt werden. Unter Verwendung realer Daten werden in beiden Tools identische Berichte entwickelt und ihre Leistung bei der Datenintegration, -aufbereitung und -visualisierung verglichen. Die Ergebnisse liefern umsetzbare Empfehlungen für Unternehmen, um das optimale Tool für ihre spezifischen Anforderungen auszuwählen und so die datengesteuerte Entscheidungsfindung zu verbessern.In the modern business environment, data visualization is a pivotal tool for effective decision-making. This thesis investigates the strengths and weaknesses of PowerBI and Python as tools for creating business dashboards and reports. PowerBI is renowned for its user-friendly interface and robust data integration, while Python offers exceptional flexibility through its libraries like Pandas and Matplotlib. The study aims to determine which tool is more suited for enterprise needs by addressing key research questions related to sales trends, profitability, and customer behavior. Using real-world data, identical reports will be developed in both tools, comparing their performance in data integration, preparation, and visualization. The findings will provide actionable recommendations for enterprises to select the optimal tool for their specific requirements, enhancing data-driven decision-making.eingereicht von: Sadžida AlispahićAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Designing time : between perception, expression and order
Das Verständnis eines komplexen Begriffs wie Zeit ist ein Prozess, der von verschiedenen Faktoren beeinflusst wird. Im Alltagsleben wird Zeit häufig vom Standpunkt der Exakt- und Naturwissenschaften wie Physik, Mathematik oder Philosophie betrachtet. Menschen behandeln Zeit als Parameter und übersehen dabei, dass Zeit nicht nur gemessen, sondern auch empfunden und gestaltet werden kann. Sie ist mehr als eine Abfolge von Ereignissen — sie stellt eine Vielzahl emotionaler, kultureller und individueller Erfahrungen dar. Diese Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Frage, welche Rolle Zeit, insbesondere in Form der Kalendermonate, im Design spielt und wie sie durch visuelle Darstellung emotional erlebbar gemacht werden kann. Nach einer gründlichen Recherche und der Durchführung einer Umfrage konnten die gewonnenen Erkenntnisse in das Kernstück dieser Arbeit umgesetzt werden: einen illustrierten Kalender, in dem jeder Monat durch eine personifizierte Figur dargestellt wird. Dadurch wird Zeit nicht nur strukturiert, sondern auch emotional erfahrbar — als eine Verbindung von Funktionalität und Ästhetik.Understanding such a complex concept as time is a process influenced by numerous factors. In everyday life, people often consider time from the perspective of the exact and natural sciences, such as physics, mathematics, or philosophy. People treat time as a parameter and thereby overlook the fact that time can not only be measured, but also felt and shaped. It is more than a sequence of events — it represents a variety of emotional, cultural, and personal experiences. This bachelor thesis focuses on the role that time, especially in the form of calendar months, plays in design and explores how visual representation can make it emotionally relatable. After thorough research and the completion of a survey, the findings were incorporated into the core of this thesis: an illustrated calendar in which each month is depicted by a personified figure. As a result, time is not only organized, but also experienced emotionall — as a fusion of functionality and aesthetics.Hanna KaliahaAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Gossip : what happens secretly, thought publicly
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht, wie das soziale Phänomen Gossip durch eine gestalterische Intervention im öffentlichen Raum sichtbar und reflektierbar gemacht werden kann. Gossip wird oft als oberflächlich oder „weiblich“ abgewertet. In dieser Arbeit wird er nicht verurteilt, sondern in seiner gesellschaftlichen Funktion ernst genommen. Als Form der informellen Kommunikation, der sozialen Orientierung, der Einflussnahme und des Widerstands. Im theoretischen Teil wird Gossip historisch, sozial und aus feministischer Perspektive beleuchtet sowie von verwandten Begriffen wie Klatsch und Gerücht abgegrenzt. Gleichzeitig wird Guerilla-Kommunikation als gestalterische Strategie analysiert, um Gossip visuell und konzeptionell greifbar zu machen. Auf dieser Grundlage wird eine Intervention im öffentlichen Raum entwickelt und im Café Bicho in Porto umgesetzt. Die Kampagne I don’t like to gossip, but... besteht aus einer verschlossenen, durchsichtigen Box, in die Besucher:innen anonyme Gossip-Beiträge werfen können, begleitet von einem Plakat, Stickern und einer offenen Umfrage. Ziel ist nicht das Offenlegen der Inhalte, sondern die Anregung zur Auseinandersetzung mit Gossip als alltäglichem, ambivalentem Phänomen. Die Ergebnisse zeigen: Gossip ist mehr als bloßes Gerede. Die Intervention eröffnet einen Raum für Irritation, Austausch und Reflexion und rückt ein unsichtbares soziales Muster ins öffentliche Bewusstsein.This bachelor thesis explores how the social phenomenon of gossip can be made visible and encourage to reflection through a design intervention in public space. Gossip is often dismissed as superficial or “feminine.” In this thesis, it is not judged but rather taken seriously in terms of its social function as a form of informal communication, social orientation, influence, and resistance. In the theoretical part, gossip is examined from a historical, social, and feminist perspective and distinguished from related terms such as chatter and rumor. At the same time, guerrilla communication is analyzed as a design strategy to make gossip visually and conceptually tangible. On this basis, an intervention in public space is developed and implemented at Café Bicho in Porto. The campaign I don‘t like to gossip, but... consists of a locked, transparent box into which visitors can throw anonymous gossip contributions, accompanied by a poster, stickers, and an open survey. The aim is not to reveal the contents, but to encourage people to reflect on gossip as an everyday, ambivalent phenomenon. The results show that gossip is more than just talk. The intervention opens a space for irritation, exchange, and reflection, bringing an invisible social pattern into public awareness.Helene SchoberAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
From logo to logos : brands as modern belief systems in the 21st century
Die Arbeit untersucht, inwieweit Marken heutzutage über ihre wirtschaftliche Funktion hinaus emotionale Bindung, soziale Zugehörigkeit und kollektive Weltbilder schaffen und ob es vergleichbar mit religiösen Systemen ist. Anhand theoretischer Grundlagen und einer Fallstudie zu Apple wird gezeigt, wie Symbole, Rituale und Narrative im Branding gezielt eingesetzt werden, um Loyalität und Einfluss zu festigen. Ergänzt wird die Analyse durch ein Werkstück: Die Heilige Schrift der Kultmarken. Eine visuelle Parodie auf religiöse Texte, die Markenmechanismen zugespitzt inszeniert. Die Arbeit macht sichtbar, wie stark Marken unsere Identität prägen, und fragt, inwiefern Konsum zur Ersatzreligion geworden ist.This thesis explores how nowadays, brands go far beyond commerce to create emotional attachment, social belonging and collective worldviews, similar to religious structures. Drawing on theoretical frameworks and a case study on Apple, it analyzes how symbols, rituals and narratives are strategically used to foster loyalty and influence. The written work is complemented by a design piece: The Holy Scripture of Cult Brands. Which is a visual parody of sacred texts that exposes branding mechanisms in an exaggerated way. The project reveals how deeply brands shape identity today and questions whether consumer culture has become a new form of belief, despite the contradiction between polished brand images and the reality of exploitative production.Hannah PansingerAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Unleashing the fury : an audiovisual exploration and investigation on female rage and sound perception in contemporary cinema
Female Rage wurde in kulturellen und filmischen Narrativen lange stigmatisiert und unterdrückt, häufig dargestellt als irrational, hysterisch oder übertrieben. Diese Darstellungen sind das Ergebnis geschlechtsspezifischer Machtstrukturen, die die emotionale Ausdrucksfreiheit von Frauen im Film einschränken. Das Kino als Medium spielt dabei eine zentrale Rolle, nicht nur durch visuelle Repräsentationen, sondern auch durch die emotionale Wirkung von Sound. Diese Arbeit untersucht, wie Sounddesign zur audiovisuellen Darstellung von Female Rage im zeitgenössischen Film beiträgt, und legt dabei einen besonderen Fokus auf emotionale Authentizität und die Publikumswahrnehmung. Die praktische Arbeit „All The Rage Inside“ ist inspiriert vom feministischen Slogan „I carry the rage of the women before me“ und greift die daraus entstehende intergenerationale Kraft des Widerstands auf. Die audiovisuelle Arbeit liegt einer empirischen Publikumsbefragung und einer Fallstudie zugrunde und untersucht das affektive Potenzial von Sounddesign. Die Ergebnisse zeigen, dass Elemente wie Stille, Verzerrung, atmosphärische Klänge und Stimme dazu beitragen, Female Rage im Film als legitime, empowernde und zutiefst menschliche Emotion neu definieren zu können. Die Arbeit liefert neue Erkenntnisse zur klanglichen Darstellung geschlechtsspezifischer Emotionen im filmischen Kontext.Female rage has long been stigmatized and suppressed in cultural and cinematic narratives, often portrayed as irrational, hysterical or excessive. These portrayals are shaped by gendered power structures that limit the emotional freedom of women on screen. Cinema plays a central part in reinforcing these dynamics, not only through visual representation but also through the emotional impact of sound design. This thesis explores how sound design contributes to the audiovisual portrayal of female rage in contemporary film, with a focus on emotional authenticity and audience perception.The project, “All The Rage Inside”, is inspired by the feminist slogan “I carry the rage of the women before me”, drawing on the intergenerational force of resistance it represents. The original audiovisual work is supported by empirical audience research and a case study that illustrate the affective potential of sound. Findings show that elements such as silence, distortion, ambient textures and voice can redesign female rage as a valid, empowering and deeply human emotion. The work offers new insights into how sound can shape gendered emotion and expand cinematic representations of the female experience.Lea HaasMasterarbeit FH JOANNEUM 202
Critical success factors of project management
Effektives Projektmanagement ist entscheidend für den nachhaltigen Erfolg in unterschiedlichen Branchen. Diese Masterarbeit untersucht die Schlüsselfaktoren, die den Projekterfolg branchenunabhängig am stärksten beeinflussen. Mithilfe eines Mixed-Methods-Ansatzes – einer Kombination aus qualitativen Fallstudien und quantitativen Umfragedaten – werden die zentralen Erfolgsfaktoren identifiziert, die sektorübergreifend von Bedeutung sind. Die Arbeit analysiert kritische Erfolgsfaktoren (KEFs) und zentrale Kompetenzen im Projektmanagement und hebt deren Bedeutung für die Prozesseffizienz („Projekterfolg im Management“) sowie die Zielerreichung („Projekterfolg“) hervor. Auf Grundlage einer umfassenden Literaturrecherche werden die Entwicklung und die Wirkung von KEFs in verschiedenen Branchen untersucht. Dabei wird zwischen Projekterfolg im Management, der sich auf die Einhaltung von Prozessphasen konzentriert, und Projekterfolg, der durch das Erreichen strategischer Ziele definiert ist, differenziert. Die Untersuchung zeigt, dass Personalmanagement, Projektgestaltung, Einbindung von Stakeholdern, Effizienz und Budgetierung maßgeblich den Projekterfolg beeinflussen. Ferner wird ein azyklisches Graphmodell eingeführt, das einen strukturierten Ansatz zur Ausrichtung der Projektdurchführung an den zentralen Erfolgsfaktoren bietet. Die Ergebnisse dieser Studie haben sowohl theoretische als auch praktische Implikationen. Die Forschung leistet einen Beitrag zur wissenschaftlichen Literatur, indem sie die Unterscheidung zwischen „Projekterfolg“ und „Projekterfolg im Management“ verdeutlicht und den Wandel von starren, prozessorientierten Methoden hin zu dynamischeren, anpassungsfähigeren Strategien hervorhebt. Aus praktischer Sicht unterstreicht die Arbeit die Bedeutung von Stakeholder-Engagement, Führungskompetenz und Anpassungsfähigkeit für erfolgreiche Projektergebnisse. Diese Erkenntnisse ermöglichen es Organisationen, ihre Ausführungsstrategien zu verfeinern, KEF-basierte Entscheidungsmodelle zu übernehmen und flexible Methoden zu integrieren, die den Anforderungen moderner Unternehmen gerecht werden. Ferner schafft die Identifikation universeller Schlüsselfaktoren eine Grundlage für branchenübergreifende Best Practices und politische Leitlinien, die Projektmanager mit bewährten Instrumenten zur Ergebnisverbesserung in verschiedenen Projektarten ausstatten. Diese Forschung bildet das Fundament für zukünftige empirische Validierungen durch Fallstudien und Branchenumfragen, um ein tieferes Verständnis über deren Einfluss auf die reale Projektperformance zu gewinnen. Die Arbeit schließt mit praxisorientierten Empfehlungen, wie Organisationen ihre Managementpraktiken an diesen zentralen Erfolgsfaktoren ausrichten und ihre Leistung branchenübergreifend steigern können.Effective project management is key to achieving consistent success across industries. This thesis investigates the key factors that most strongly influence project outcomes, regardless of context. Using a mixed-method approach—blending qualitative case studies with quantitative survey data—it identifies the key factors that apply most broadly across sectors. This thesis examines key factors (CSFs) and key competencies in project management, emphasizing their role in achieving both process efficiency ("project management success") and goal achievement ("project success"). Based on an extensive literature review, this study explores the evolution and impact of CSFs across industries. It distinguishes between project management success, which focuses on adherence to procedural phases and project success, which is defined by achieving strategic objectives. The research shows that human resource management, project design, stakeholder engagement, efficiency and budgeting affect project success. Additionally, it introduces an acyclic graph model, providing a structured approach to aligning project execution with key enablers of success. The findings of this study have significant theoretical and managerial implications. The research contributes to literature by clarifying the distinction between "project success" and "project management success" while highlighting the shift from rigid, process-driven approaches to more dynamic and adaptable strategies. From a practical perspective, the study underscores the importance of stakeholder engagement, leadership and adaptability in driving successful project outcomes. These insights enable organizations to refine execution strategies, adopt CSF-driven decision-making models and integrate flexible methodologies that align with modern business demands. Furthermore, identifying universal key factors provides a foundation for industry-wide best practices and policy-making, giving project managers proven tools to improve outcomes across diverse project types. This research lays the groundwork for future empirical validation through case studies and industry surveys, deepening the understanding of their impact on real-world project performance. The study concludes with practical recommendations to help organizations align their management practices with these core drivers of success and boost performance across sectors.submitted by Daware RajshreeMasterarbeit FH JOANNEUM 202
A duck explains DNA : the comic as a didactic medium in biology lessons
Das Schulbuch ist trotz zunehmender digitaler Alternativen ein zentrales Unterrichtsmedium. Es steht jedoch vor der Herausforderung Schüler:innen mit verschiedenen sprachlichen Voraussetzungen zu erreichen. In Österreich steigt der Anteil an Schüler:innen mit mangelndem Textverständnis sowie sinkender Aufmerksamkeitsspanne und Motivation, wodurch textlastige und komplexe Schulbuchinhalte oft nicht verstanden werden.Diese Bachelorarbeit befasst sich mit der Eignung des Comics als Unterrichtsmedium zur Vermittlung naturwissenschaftlicher Inhalte. Hierzu wurde ein Webcomic gestaltet, der Aufbau und Funktion der DNA in Einfacher Sprache, viel Humor und Storytelling erklärt. Der Comic wurde an zwei Unterstufenklassen des Gymnasiums Dreihackengasse mit einem herkömmlichen Schulbuch-Text verglichen. Die Testgruppe, die mit dem Comic lernte, schnitt bei einem Wissenstest besser ab, als die Kontrollgruppe, die mit einem Text lernte. In einer Umfrage zeigte sich, dass sich Schüler:innen mehr Comics im Unterricht wünschen.Die Ergebnisse der Testung und der Umfrage legen nahe, dass der Comic als ergänzendes Unterrichtsmaterial die Motivation und das Lernverständnis steigern kann.The schoolbook, despite the increasing availability of digital alternatives, remains a central medium in classroom teaching. However, it faces the challenge of reaching students with diverse linguistic backgrounds. In Austria, the proportion of students with poor reading comprehension, as well as decreasing attention span and motivation, is rising, which often results in text-heavy and complex schoolbook content not being understood. This bachelor’s thesis examines the suitability of comics as a teaching medium for conveying scientific content. For this purpose, a webcomic was created that explains the structure and function of DNA using simple language, humor, and storytelling. The comic was compared to a traditional schoolbook text in two lower secondary classes at the Dreihackengasse Gymnasium. The test group that learned with the comic performed better in a knowledge test than the control group that learned with a text. A survey also revealed that students would like to see more comics used in the classroom. The results of the test and survey suggest that comics, as a supplementary teaching resource, can enhance both motivation and learning comprehension.Christina Sophie VolckmarAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Chronic ankle instability: a comparison of strength training and balance training
Hintergrund: Sprunggelenksverletzungen zählen zu den häufigsten Verletzungen im Sport und Alltag, wobei laterale Distorsionen mit ligamentären Läsionen besonders prävalent sind. Etwa 40 % dieser akuten Verletzungen münden in eine chronische Sprunggelenksinstabilität (CAI), charakterisiert durch wiederkehrende Distorsionen, Instabilitätsgefühl, persistierender Schmerz sowie funktionelle Einschränkungen. Aktuelle Modelle beschreiben die Entstehung von CAI als multifaktorielles Geschehen unter Einbeziehung pathomechanischer, sensorisch-perzeptiver und motorischer Defizite sowie individueller und umweltbedingter Einflussfaktoren. Aufgrund der hohen Prävalenz in einer jungen, sportlich aktiven Population und der weitreichenden funktionellen Konsequenzen stellt die Entwicklung individualisierter, evidenzbasierter Rehabilitationsansätze eine zentrale Herausforderung in der physiotherapeutischen Versorgung von Patient:innen mit CAI dar.Fragestellung: Das Ziel dieser Arbeit ist, den Effekt von Krafttraining im Vergleich zu Gleichgewichtstraining auf das statische und dynamische Gleichgewicht bei Personen mit chronischer Sprunggelenksinstabilität zu untersuchen.Ergebnisse: Die vorliegenden Ergebnisse belegen, dass sowohl Gleichgewichts- als auch Krafttraining signifikante Verbesserungen des statischen und dynamischen Gleichgewichts bei Patient:innen mit CAI bewirken können. Es kann keine der beiden Trainingsformen als überlegen bestimmt werden, jedoch gibt es Tendenzen. Besonders Gleichgewichtstraining zeigt für das dynamische Gleichgewicht durchgehend hohe Effektstärken. Die Resultate zeigen, dass Krafttraining in den statischen Parametern überlegen ist. Diese Ergebnisse sind auf die unterschiedlichen Anforderungen der Trainingsformen zurückzuführen. Krafttraining fördert gezielt Stabilität, während Gleichgewichtstraining besonders die intermuskuläre Koordination verbessert. Kombinationstrainings führen zu moderaten, jedoch durchweg positiven Verbesserungen, können gegenüber den isolierten Trainingsformen jedoch keine signifikante Überlegenheit nachweisen. Zudem erweisen sich Trainingsfrequenz, -intensität sowie die Anzahl der Wiederholungen als kritische Determinanten für den langfristigen Therapieerfolg.Conclusio: Die Ergebnisse dieser Arbeit zeigen, dass zwischen Kraft- und Gleichgewichtstraining kein signifikanter Unterschied hinsichtlich ihrer Wirksamkeit in der Rehabilitation von CAI besteht. Beide Trainingsformen führen zu signifikanten funktionellen Verbesserungen und stellen essenzielle Bausteine einer evidenzbasierten Therapie dar. Nachhaltige funktionelle Verbesserungen können durch eine differenzierte, adaptierte Auswahl und Kombination beider Therapiemethoden gewährleistet werden. Evidenzbasierte, patientenzentrierte Therapieprogramme sind demnach von zentraler Bedeutung, um langfristige Erfolge in der funktionellen Stabilität und Lebensqualität von Patient:innen mit CAI sicherzustellen.Background: Ankle injuries are among the most common injuries in both sports and everyday activities, with lateral sprains accompanied by ligamentous lesions being particularly prevalent. Approximately 40% of these acute injuries develop into chronic ankle instability (CAI), characterized by recurrent sprains, a subjective feeling of instability, persistent pain, and functional limitations. Current models describe the development of CAI as a multifactorial process involving pathomechanical, sensorimotor, and motor deficits, as well as individual and environmental factors. Given the high prevalence among young, physically active populations and the extensive functional consequences, the development of individualized, evidence-based rehabilitation strategies represents a major challenge in the physiotherapeutic management of patients with CAI.Objective: The aim of this study is to investigate the effects of strength training compared to balance training on static and dynamic balance in individuals with chronic ankle instability.Results: The findings of the present analysis indicate that both balance and strength training elicit significant improvements in static and dynamic balance among individuals with CAI. While no clear superiority of one training modality over the other can be established, certain trends are observable. Balance training appears to yield particularly strong effects in enhancing dynamic postural control, whereas strength training may be more effective in addressing deficits in static balance. These findings can be attributed to the distinct demands of the respective training modalities: resistance training specifically enhances joint stability, while balance training primarily improves intermuscular coordination. Combined training approaches result in moderate yet consistently positive improvements, although they do not demonstrate significant superiority over isolated training forms. Furthermore, training frequency, intensity, and the number of repetitions are identified as critical determinants of long-term therapeutic success.Conclusion: The findings of this study indicate that there is no significant difference in the effectiveness of strength and balance training in the rehabilitation of CAI. Both training modalities lead to significant functional improvements and represent essential components of evidence-based therapy. Through a differentiated, individually adapted selection and combination of both training modalities, sustainable functional improvements can be achieved. Therefore, evidence-based, patient-centered therapy programs are of paramount importance to ensure long-term success in functional stability and quality of life for patients with CAI.Verfasserin: Lea StrahlhoferAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Operative vs. conservative treatment for non-traumatic supraspinatus tendon ruptures
Hintergrund: Nicht-traumatische Rupturen der Supraspinatussehne gehören zu den häufigsten Pathologien des Schultergelenks und betreffen hauptsächlich ältere Men-schen. Während viele dieser Rupturen asymptomatisch bleiben, klagen Betroffene häufig über Schmerzen und Funktionseinschränkungen. Die Wahl der geeigneten Be-handlungsform - konservativ oder operativ - ist in der wissenschaftlichen Literatur nach wie vor umstritten, da ein klarer Vorteil von einer Methode noch nicht eindeutig belegt ist und viele Faktoren, die die Prognose und den Erfolg der Behandlung maß-geblich beeinflussen noch nicht endgültig geklärt sind.Fragestellung: Wie verhält sich die Rehabilitation nach nicht traumati-schen/spontanen Rotatorenmanschettenrupturen bezüglich des funktionellen Out-comes nach operativer und konservativer Versorgung?Ergebnisse: Kurzfristig zeigen konservative Therapieansätze häufig bessere funktionel-le Ergebnisse, vermutlich aufgrund früherer Mobilisation. Mittelfristig sind Unter-schiede in der Funktion zugunsten der operativen Therapie erkennbar, diese erreichen jedoch häufig nicht die Schwelle klinischer Relevanz. Langfristig über 10–15 Jahre zeigt die operative Versorgung bessere funktionelle Resultate. Eine bedeutende Progression der Rissgröße unter konservativer Therapie wurde beobachtet, was langfristige Funk-tionseinbußen begünstigen kann. Häufig kommt es auch zu einer Reruptur nach ope-rativen Refixationen. Diese führen zu schlechteren funktionellen Ergebnissen.Conclusio: Beide Therapieansätze sind wirksam und haben Vor- und Nachteile. Funk-tionell scheint die Operative Versorgung leichte Vorteile zu zeigen. Dennoch kann die Entscheidung für eine konservative Therapie in vielen Fällen gute Ergebnisse zeigen. Eine individuelle Therapieentscheidung unter Berücksichtigung von Rupturgröße, Pa-tient:innen Alter, Aktivitätsniveau, Präferenzen und vor allem Ziel wird empfohlen.Background: Non-traumatic ruptures of the supraspinatus tendon are among the most common pathologies of the shoulder joint and mainly affect older people. While many of these ruptures remain asymptomatic, those affected often complain of pain and functional limitations. The choice of the appropriate form of treatment - conservative or surgical - is still controversial in the scientific literature, as a clear advantage of one method has not yet been clearly proven and many factors significantly influence the prognosis and the success of treatment.Objectives: How does rehabilitation after non-traumatic rotator cuff ruptures com-pare in terms of functional outcome after surgical and conservative treatment?Results: In the short term, conservative treatment approaches often show better func-tional results, presumably due to earlier mobilization. In the medium term, differences in function in favor of surgical treatment are evident, but these often do not reach the threshold of clinical relevance. In the long term over 10-15 years, surgical treatment shows better functional results. Significant progression of tear size has been observed with conservative treatment, which may favor long-term functional loss and may worsen the prognosis with secondary surgical treatment. However, re-rupture fre-quently occurs after surgical refixation, which leads to poorer functional results.Conclusion: Both treatment approaches are effective and have advantages and disad-vantages. Functionally, surgical treatment appears to have slight advantages. Never-theless, the decision in favor of conservative therapy can show good results in many cases. An individual treatment decision is recommended, considering the size of the rupture, the patient's age, activity level, preferences and, above all, the goal.Verfasser:in: Neureiter NicoAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202