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What stripes reveal : about their meaning and effect in society, art and culture
Zielsetzung der vorliegenden Arbeit, die sich mit der Bedeutung und Wirkung von Streifen in Gesellschaft, Kunst und Kultur befasst, ist, die Bedeutung von Streifen und gestreiften Mustern in jenen Bereichen darzulegen. Die zentrale Frage „Welche sozialen und ästhetischen Codes können mittels Streifen kommuniziert werden?“ ist der Ausgangspunkt meiner Arbeit, das Thema der sozialen Codierung gestreifter Kleidung ist ihr wichtigster Schwerpunkt. Die Arbeit eröffnet mit einer historischen Betrachtung, die vom abendländischen Spätmittelalter bis zur Neuzeit reicht, und zeigt, dass Streifen und gestreifte Kleidung über einen langen Zeitraum hinweg der sozialen Einordnung dienten, als Mittel zur gesellschaftlichen Ausgrenzung herangezogen wurden und insgesamt die Funktion als soziale Marker ausübten. Ein ethnografischer Exkurs untersucht die Rolle von gestreiften Textilien bei indigenen Gemeinschaften der Anden-Region. Es zeigt sich, dass den Streifen auch hier, im außereuropäischen Kontext, eine entsprechende symbolische Funktion zukommt. Ein weiterer Abschnitt behandelt die Rolle der Streifen in der zeitgenössischen Mode. Die Geschichte der Streifen-Mode für Freizeit, Sport und die Geschäftswelt zeigt dabei interessante und subtile Bedeutungswandlungen. Im Bereich der Kunst wird die Bedeutung der Streifen vor allem für die abstrakte und minimalistische Kunst sowie für die Op-Art diskutiert. Weiters werden anhand des Schaffens von Bridget Riley und Daniel Buren exemplarisch radikale künstlerische Gestaltungskonzepte auf der Grundlage von Streifen vorgestellt. Methodisch wird für die Untersuchungen der jeweiligen Themengebiete die relevante Fachliteratur herangezogen und diskutiert. Meine Untersuchungen und die daraus gewonnenen und hier vorgestellten Erkenntnisse sollen einen Beitrag zum erweiterten Verständnis der Streifen und ihrer Bedeutungshintergründe leisten.The aim of this thesis, which deals with the meaning and effect of stripes in society, art and culture, is to demonstrate the significance of stripes and striped patterns in these areas. The central question “Which social and aesthetic codes can be communicated by means of stripes?” is the starting point of my work, and the topic of the social coding of striped clothing is its most important focus. The work opens with a historical examination, ranging from the occidental late Middle Ages to modern times, and shows that stripes and striped clothing served social classification over a long period of time, they were used as a means of social exclusion and overall functioned as social markers. An ethnographic excursus examines the role of striped textiles in indigenous communities in the Andes region. It is shown that stripes also have a corresponding symbolic function here, in a non-European context. A further section deals with the role of stripes in contemporary fashion. The history of striped fashion for leisure, sport and the business world shows interesting and subtle changes in meaning. In the field of art, the significance of stripes is discussed, particularly for abstract and minimalist art as well as for Op Art. Furthermore, radical artistic design concepts based on stripes are presented using the work of Bridget Riley and Daniel Buren as examples. Methodologically, the relevant specialist literature is consulted and discussed for the investigations of the respective subject areas. My investigations and the insights gained from them and presented here are intended to contribute to a broader understanding of the stripes and their background meanings.Verfasserin: Irene HandlerAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inMasterarbeit FH JOANNEUM 202
Nursing Responsibility Towards Climate Change from the Perspective of Nursing Students
Hintergrund: Der Klimawandel stellt eine der größten gesundheitlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts dar. Pflegefachpersonen nehmen dabei eine Schlüsselrolle ein, da sie nicht nur unmittelbar von den gesundheitlichen Folgen be-troffen sind, sondern zugleich zu einer nachhaltigen Gesundheitsversorgung beitragen können. Ziel dieser Arbeit war es, darzustellen, wie Pflegestudierende ihre berufliche Verantwortung gegenüber dem Klimawandel wahrnehmen. Klinische Fragestellung: Wie nehmen Auszubildende der Pflege ihre zukünftige berufliche Verantwortung gegenüber dem Klimawandel wahr? Methode: Zur Beantwortung der Frage wurde eine strukturierte Literaturrecherche durchgeführt, deren Ergebnisse mittels zusammenfassender Inhaltsanalyse nach Mayring (2015) ausgewertet wurden. Fünf qualitative Studien aus Schweden, Kasachstan, der Türkei, Chi-na und dem Vereinigten Königreich wurden einbezogen. Ergebnis: Die Analyse zeigte, dass Studierende weltweit ein grundlegendes Bewusstsein für den Klimawandel und dessen Auswirkungen auf Gesundheit und Gesellschaft besitzen. Sie äußerten ein Gefühl der Mitverantwortung, verfügten jedoch selten über konkrete Handlungskompetenzen zur Umsetzung nachhaltiger Pflegepraxis. Unzureichende Bildung und fehlende Vorbilder in der Praxis werden als größte Barrieren für nachhaltiges Arbeiten genannt. Schlussfolgerung: Die Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit, Nachhaltigkeit systematisch in Pflegecurricula zu integrieren und Pflegekräfte in ihrer Vorbildfunktion zu stärken. Für die Zukunft wird empfohlen, vermehrt praxisnahe Bildungsansätze zu entwickeln und strukturelle Rahmenbedingungen zu schaffen, die nachhaltiges Handeln im Pflegeall-tag ermöglichen. Weitere Forschung insbesondere im deutschsprachigen Raum ist erforderlich, um Wissensstände, Handlungskompetenzen und institutionelle Barrieren umfassend zu erfassen.Background: Climate change represents one of the greatest health and societal challenges of the 21st century. Nurses play a key role in this context, as they are not only directly affected by the health consequences of climate change but can also contribute to sustainable healthcare. The aim of this study was to explore how nursing students perceive their professional responsibility in relation to climate change. Clinical Question: How do nursing students perceive their future professional responsibility regarding climate change? Method: To answer this question, a structured literature review was conducted, and the results were analyzed using a summarizing content analysis according to Mayring (2015). Five qualitative studies from Sweden, Kazakhstan, Turkey, China and the United Kingdom were included. Results: The analysis showed that students worldwide possess a basic awareness of climate change and its impact on health and society. They expressed a sense of shared responsibility but rarely had concrete competencies to implement sustainable nursing practice. Inadequate education and a lack of role models in clinical practice were identified as the greatest barriers to working sustainably. Conclusion: The findings highlight the need to systematically integrate sustainability into nursing curricula and to strengthen the role of nurses as role models. For the future, it is recommended to develop more practice-oriented educational approaches and to create structural conditions that enable sustainable action in everyday nursing practice. Further research, particularly in German-speaking countries, is needed to comprehensively assess levels of knowledge, practical competences, and institutional barriers.Denise SchabereiterAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Practical application of coronary shockwave lithotripsy and Rotablator
ThemaDie vorliegende Bachelorarbeit beschäftigt sich mit dem Ablauf, den Komplikationen und der praktischen Anwendung der Rotablation und Shockwave-Lithotripsie bei Herzkatheteruntersuchungen.ProblemEine innovative Therapieoption bei schweren koronaren Verkalkungen stellt die koronare Shockwave-Lithotripsie und der Rotablator dar. Die Verfahren sind effektive Alternativen zu den traditionellen Interventionen am Herzen, jedoch auch eine besondere Herausforderung aufgrund der technischen Voraussetzungen und Komplexität.Ein wichtiger Aspekt ist hierbei die Möglichkeit auf Arbeitsanweisungen zurückzugreifen. Neben dem Beitrag zur Sicherheit und der Standardisierung der Prozeduren, stellen die Anweisungen eine nützliche Hilfe für Berufsanfänger:innen und weniger geübte Anwender:innen dar.Speziell für die koronare Shockwave-Lithotripsie und den Rotablator stehen bisher keine vollständigen Leitfäden zur Verfügung, die Anwender:innen in unterschiedlichen klinischen Szenarien unterstützen. Aufgrund der technologischen und methodischen Komplexität dieser Verfahren ist es wichtig, Anweisungen für die Anwendung und Auswertung zu gestalten.FragestellungFF1 Welche Best Practices und Herausforderungen ergeben sich bei der Anwendung der koronaren Shockwave-Lithotripsie oder des Rotablators?FF2 Wie und wann können diese Technologien in den klinischen Alltag integriert werden?FF3 Welche Rolle spielt die Zusammenarbeit des interdisziplinären Teams während einer Shockwave-Lithotripsie oder eines Rotablators?FF4 Wie sollte ein Expert:innenleitfaden für Berufsanfänger:innen aufgebaut sein?HypotheseH1 Die Entscheidung für Rotablation oder Shockwave-Lithotripsie basiert primär auf der Gefäßanatomie und der Ausprägung der Kalzifikation.MethodeDurch systematische und manuelle Literaturrecherche wurden Studien zur Beantwortung der Fragestellungen ausgewählt. Für die Studiensuche in den Literaturdatenbanken „PUBMED“, „SCIENCEDIRECT“, „CINAHL“ und „SPRINGERLINK“ wurde eine angepasste Version der „PRISMA-Methode“ verwendet. Zusätzlich wurde weiterführende Fachliteratur über das Komplikationsmanagement im Herzkatheterlabor verwendet.Es handelt sich hierbei um eine empirische Arbeit auf Basis der Erfahrungen von Mitarbeiter:innen des Herzkatheterlabors an der Univ. Klinik Graz. Es wurden jeweils drei Expert:inneninterviews mit Radiologietechnolog:innen und Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegepersonen sowie zwei Interviews mit Ärzt:innen geführt, welche die Basis für den praktischen Anwendungsleitfaden bildeten.ErgebnisseIm Ergebnisteil wird klar, dass bei der Rotablation oder Shockwave-Lithotripsie eine gründliche Vorbereitung und gute Teamarbeit von entscheidender Bedeutung sind. Vor dem Eingriff müssen technische Details wie der Füllstand der Druckluftflasche, der Ladezustand des Akkus und die Spülsysteme überprüft werden. Auch die medikamentöse Vorbereitung, wie die duale Thrombozytenaggregationshemmung und die Gabe von Heparin, spielt eine wichtige Rolle. Die venösen Zugänge sollten eine angemessene Größe haben, und zentrale Zugänge werden bei Bedarf eingerichtet. Sedierung kommt nur selten zum Einsatz, da eine Aufklärung vorab Ängste effektiv mindert. Für einen reibungslosen Ablauf sind klare Kommunikation und eine strukturierte Aufgabenverteilung im Team unerlässlich.DiskussionUm Verzerrungen zu minimieren, ist es sinnvoll, auch Perspektiven aus verschiedenen Institutionen zu berücksichtigen. Aufgrund fehlender Zusagen wurden weniger Interviews durchgeführt als ursprünglich geplant, was die Aussagekraft einschränkt. In Zukunft sollten mehr Interviewpartner:innen eingeplant werden. Trotz dieser Einschränkungen bietet die Arbeit einen soliden Überblick über die praktische Anwendung von Rotablation und Shockwave-Lithotripsie. Sie ist eine nützliche Vorbereitung auf den klinischen Alltag und legt den Fokus auf Abläufe, Funktionen und mögliche Komplikationen. SchlussfolgerungDie erarbeiteten Leitfäden sind eine wertvolle Unterstützung für Berufsanfänger:innen und helfen dabei, die Abläufe, Funktionen und möglichen Komplikationen dieser Verfahren besser zu verstehen. Um die Qualität und Anwendbarkeit der Leitfäden weiter zu steigern, wäre es sinnvoll, in einer weiteren Arbeit deren Evaluation durch verschiedene Berufsgruppen sowie eine breitere, institutionelle Perspektive einzubeziehen. Das würde nicht nur die Objektivität erhöhen, sondern auch dazu beitragen, die Anwendung in unterschiedlichen Einrichtungen zu optimieren.SubjectThis bachelor thesis presents the process, complications, and clinical application of rotablation and shockwave lithotripsy in cardiac catheterization.ProblemShockwave lithotripsy and rotablator are novel therapeutic options for the management of severe coronary calcification. While these treatments offer effective alternatives to conventional heart procedures, they also come with challenges based on their technicality and complexity. One of the key aspects to consider is the execution of written work instructions. Not only do these make procedures safer and more uniform, but they are also a useful tool for inexperienced or new individuals to the procedure. Sadly, when it comes to coronary shockwave lithotripsy and rotablator, there aren't extensive guidelines for users to employ in various clinical situations. Given the sophistication of the technology and the procedures involved, it is crucial to create clear guidelines for usage as well as evaluation.Research QuestionQ1 What are the best practices and challenges when it comes to using coronary shockwave lithotripsy or a rotablator? Q2 How and when can we seamlessly incorporate these technologies into our daily clinical routines? Q3 What is the significance of teamwork among the interdisciplinary team during procedures involving shockwave lithotripsy or a rotablator? Q4 How should we go about structuring a guide for early career professionals?HypothesisThe choice between rotablation and shockwave lithotripsy mainly depends on the vascular anatomy and how much calcification is present.MethodThe studies chosen were particularly selected to provide answers to the questions through systematic and manual literature searching. We employed an adapted version of the "PRISMA method" to guide our search in the databases "PUBMED," "SCIENCEDIRECT," "CINAHL," and "SPRINGERLINK." In addition, we incorporated specialized literature focusing on complication management at the cardiac catheterization laboratory. The present paper is empiric, based on experience from the heart cath lab at the University Hospital of Graz. For our pool of insight, we interviewed three members from each impacted professional group in three expert interviews: three nurses, three radiographers, and two physicians. The data from those interviews serves as the foundation for this practical application. ResultsIn the results section, it is easily seen that being well-prepared and teamwork are critical when working with difficult procedures like rotablation or shockwave lithotripsy. Prior to initiating the procedure, it's essential to verify a few technical points, such as the fill level of the compressed air cylinder, the battery charge status, and the correct functioning of the irrigation systems. The preparation of medications like dual platelet aggregation inhibitors and heparin administration are also important. The venous access sites should be correctly sized, and central access should be achieved if required. Interestingly, sedation is rarely used because patient education is more likely to calm them down. Effective communication and proper delegation of tasks to the team are key in ensuring a smooth process during the procedure.DiscussionReducing bias entails getting insights from various institutions. Unfortunately, due to some consent issues, we were only able to conduct fewer interviews than we had hoped for, which does lower the quality of information that we were able to provide. In the future, we would hope to be able to include more interviewees. Even with this disappointment, this project provides a good representation of the use of rotablation and shockwave lithotripsy in clinical practice. It is a valuable reference for everyday clinical practice, highlighting procedures, functions, and potential complications.ConclusionThe guidelines that have been developed are a great reference for a newcomer to the field, as they can assist in helping them know the procedures, functions, and potential complications. In order to further raise the level of quality and relevance of these guidelines, incorporating additional input from multiple professional constituencies and considering future updates more institutional and broader in scope. This would not only improve objectivity but also better promote implementation of these guidelines at varied institutions.Abweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Speak Up in clinical practice - Nursing students experiences in nursing practice
Zusammenfassung Hintergrund: Die Patient:innensicherheit stellt eine zentrale Herausforderung im Gesundheitswesen dar, wobei Kommunikationsprobleme häufig zu Fehlern führen. Das Konzept Speak Up gilt dabei als essenzieller Faktor, um Sicherheitsrisiken zu minimieren. Studierende der Gesundheits- und Krankenpflege erkennen zwar die Bedeutung von Speak Up an, stehen in der Pflegepraxis jedoch vor erheblichen Herausforderungen in Bezug auf das Äußern von Bedenken. Ziel dieser Arbeit ist es, den aktuellen Forschungsstand zu den Erfahrungen der Studierenden mit dem Thema Speak Up in der Pflegepraxis aufzuzeigen und zu vergleichen. Klinische Fragestellung: Welche Erfahrungen machen Studierende der Gesundheits- und Krankenpflege mit dem Thema Speak Up in der Pflegepraxis? Methode: Die vorliegende Arbeit basiert auf einer strukturierten Literaturrecherche gemäß dem RefHunter Manual. Diese wurde in den Datenbanken PubMed, CINAHL und Scopus sowie ergänzend über eine Handsuche mittels Google Scholar durchgeführt. Die Studien-auswahl erfolgte anhand festgelegter Ein- und Ausschlusskriterien, bei welcher sechs geeignete Studien ausgewählt und auf ihre Qualität geprüft wurden. Ergebnisse: Aus der Analyse der ausgewählten Literatur konnten vier zentrale Themen aus den Erfahrungen der Studierenden identifiziert werden: (1) Einflussfaktoren (2) Strategien,(3) Konsequenzen und (4) Positive Erfahrungen, welche Studierende in der Pflegepraxis im Zusammenhang mit dem Thema Speak Up beschreiben. Zusammenfassung: Studierende erleben das Konzept Speak Up in der Pflegepraxis häufig als herausfordernd und werden dabei mit negativen Erfahrungen konfrontiert. Ihr Verhalten wird in solchen Situationen von verschiedenen Faktoren beeinflusst und kann auch negative Konsequenzen mit sich ziehen. Studien zeigen außerdem, dass Studierende Strategien entwickeln, um mit diesen Herausforderungen umzugehen. Die Erkenntnisse dieser Arbeit bestätigen Ergebnisse aus früheren Studien und verdeutlichen somit den Bedarf an Maßnahmen zur Unterstützung von Studierenden in der Pflegepraxis.Abstract Background: Patient safety is a key challenge in healthcare, with communication problems often leading to errors. Speak Up is considered an essential factor in minimising safety risks. While nursing students acknowledge the importance of speak up, they face significant challenges when raising concerns in nursing practice. This study aims to highlight and compare the current state of research on nursing student´s experiences with speak up in nursing practice. Research question: What are the experiences of nursing students regarding the concept of speak up in clinical nursing practice? Methods: This study is a structured literature review following the RefHunter Manual. The research was conducted in the databases PubMed, CINAHL and Scopus, supported by a manual search using Google Scholar. Study selection was carried out based on predefined inclusion and exclusion criteria, including six relevant studies, which were assessed for quality. Results: The analysis of the selected literature identified four key themes based on students experiences: (1) influencing factors, (2) strategies, (3) consequences and (4) positive experiences related to their clinical nursing practice. Conclusion: Nursing students often perceive speak up as challenging and frequently encounter negative experiences. Their behavior in these situations is influenced by various factors and may lead to consequences. To navigate these challenges, students develop specific strategies. These findings align with previous research and highlight the need of support for nursing students in clinical nursing practice.Sandra Michelle ValantAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Identification of microorganisms by MALDI-TOF MS from liquid cultures of human samples
Die Keimidentifizierung mittels MALDO-TOF MS ist der aktuelle Goldstandard in der mikrobiologischen Diagnostik und wird laufend weiterentwickelt. Die Anreicherung in und direkte Messung aus flüssigen Nährmedien könnte deutliche zeitliche Vorteile gegenüber der konventionellen Bebrütung auf Agarplatten bringen. In dieser Arbeit wird die Direkt-Testung aus dem Flüssigmedium BHI hinsichtlich Zeitvorteil, Sensibilität, Spezifität und Leistungsfähigkeit bei Mischkulturen der konventionellen Methode gegenübergestellt. Von 293 bearbeiteten Proben enthielten 207 mindestens einen Erreger, davon konnten 140 (67,6 %) um mindestens einen Tag früher richtig identifiziert werden. Insgesamt wurde in 156 von 207 Proben (75,4 %) derselbe Erreger identifiziert. Von 86 in der konventionellen Bebrütung steril gebliebenen Proben konnten aufgrund der hohen Kontaminationsrate der Direkt-Testung aus Flüssigmedium nur 47 (54,7 %) als richtig negativ erkannt werden. Bei den 95 Mischkulturen betrug die Erfolgsquote 82,1 %. Zusammenfassend wird festgestellt, dass die getestete Methode als ergänzender Einsatz in der Routinediagnostik einen durchaus wertvollen Beitrag zur Verbesserung des Patient:innenwohls leisten kann. Vor allem Proben im Zusammenhang mit akut lebensbedrohlichen Infektionen mit entsprechendem Zeitdruck bei der Erregeridentifikation qualifizieren sich für eine parallele Direkt-Testung. Bei der angewandten Methode konnten allerdings mehrere Schwachstellen identifiziert werden, die den vollständigen Ersatz des Festmedien-basierten Ansatzes nicht zulassen. Dazu gehören die derzeit fehlende Möglichkeit der vollständigen Identifizierung aller Erreger in Mischkulturen sowie die Untersuchung hinsichtlich vorhandener Resistenzen gegen Antibiotika.MALDI-TOF MS analysis is considered the gold standard for identification of isolated microorganisms in microbiological diagnostics and is constantly being developed further. Direct measurement from liquid culture media could offer significant time advantages over conventional incubation on agar plates. This bachelor thesis compares direct testing from BHI broth enrichment cultures with the conventional incubation method in terms of time advantage, sensitivity, specificity, and usability for polymicrobial samples. Of 293 processed samples, 207 contained at least one pathogen, of which 140 (67.6 %) could be identified correctly at least one day earlier. In total, 156 of the 207 samples were identified correctly, yielding a sensitivity of 75.4 %. Of 86 samples with no observed growth in conventional culture only 47 (54.7 %) stayed sterile in the liquid medium, suggesting that contamination is a considerable risk of the applied protocol. The success rate for 95 polymicrobial samples was 82.1 %. In summary, it is concluded that the assessed method can provide a valuable contribution to improving patient well-being when used as an additional tool to the conventional method. Samples from patients with acute, life-threatening infections are particularly suited for parallel direct testing. However, multiple weaknesses were identified that prevent the tested method from completely replacing the current gold standard. These include the currently lacking possibility to determine more than one pathogen species in polymicrobial samples as well as the detection of present antibiotic resistances.Abweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Genomic Analysis of Carbapenem-Resistant Pseudomonas aeruginosa
Antibiotikaresistenzen stellen eine zunehmende Bedrohung für das Gesundheitssystem dar.Im Besonderen multiresistente gramnegative Bakterien wie multiresistente Pseudomonasaeruginosa gewinnen zunehmend an klinischer Relevanz. Ziel dieser Arbeit war diegenomische Analyse von Carbapenem-resistenten Pseudomonas aeruginosa (CRPA) derKlasse 4MRGN aus den Jahren 2022 bis 2024, welche von der MedUni Graz gesammelt undbereitgestellt wurden. Des Weiteren wurden komplementierende Resistenztestungen undmolekulare Untersuchungen an den CRPA-Isolaten durchgeführt. Die durchgeführtenResistenztestungen zeigten, dass die Wirksamkeit der meisten Antibiotika gegenüber CRPAsehr eingeschränkt bis nicht vorhanden ist. Ausgenommen davon waren nur die AntibiotikaCefiderocol und Colistin, bei welchen bei den CRPA-Isolaten eine Wirksamkeitnachgewiesen werden konnte. Mittels Genotyping wurde bei 45,3% der IsolateCarbapenemase-Gene detektiert. Des Weiteren wurden Carbapenemasen mittels Schnelltestsnachgewiesen, wobei VIM als die häufigste identifizierte Carbapenemase galt. Diegenomische Analyse durch die Multilocus-Sequenztypisierung ergab, dass die HochrisikoKlone ST111 und ST235 weiterhin die am häufigsten vorkommenden Sequenztypen derlokalen Carbapenem-resistenten Pseudomonas aeruginosa sind. Ebenfalls nachgewiesenwerden konnten seltene und bisher nicht beschriebene Sequenztypen, was die genetischeDiversität sowie die multifaktoriellen Resistenzmechanismen von CRPA selbst in regionalbegrenzten Isolaten unterstreicht. Diese Arbeit verdeutlicht die Bedeutung derImplementierung von Surveillance-Systemen und gezielter antimikrobieller Strategien zurBekämpfung von multiresistenten Pseudomonas aeruginosa und unterstreicht die Wertigkeitlokaler Surveillance Studien.Antibiotic resistance represents an increasing threat to healthcare systems. In particular,multidrug-resistant Gram-negative bacteria, such as multidrug-resistant Pseudomonasaeruginosa, are gaining growing clinical relevance. The aim of this study was the genomicanalysis of carbapenem-resistant Pseudomonas aeruginosa (CRPA) classified as 4MRGN,collected and provided by the Medical University of Graz between 2022 and 2024.Additionally, complementary antimicrobial susceptibility testing and molecularinvestigations were performed on the CRPA isolates. The antimicrobial susceptibility testingrevealed that the efficacy of most antibiotics against CRPA was very limited or entirelyabsent. Only the antibiotics cefiderocol and colistin demonstrated effective activity againstthe CRPA isolates. Through genotyping, carbapenemase genes were detected in 45.3% ofthe isolates. Furthermore, carbapenemases were identified using rapid tests, with VIM beingthe most frequently detected carbapenemase. Genomic analysis by multilocus sequencetyping revealed that the high-risk clones ST111 and ST235 remain the most prevalentsequence types among the local carbapenem-resistant Pseudomonas aeruginosa isolates.Rare and previously undescribed sequence types were also detected, highlighting the geneticdiversity and the multifactorial resistance mechanisms of CRPA even within regionallyconfined isolates. This study emphasizes the importance of implementing surveillancesystems and targeted antimicrobial strategies to combat multidrug-resistant Pseudomonasaeruginosa and underscores the value of local surveillance studies.Abweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
HPLC-Based Evaluation of Vitamin C Bioavailability Following the Consumption of Plant-Based Juices: A Randomized, Controlled Intervention Study Using Daucus carota subsp. sativus as an Example
HintergrundVitamin C ist ein essenzieller Mikronährstoff mit antioxidativer, immunmodulierender und enzymatischer Funktion. Ziel dieser Arbeit war die Untersuchung der Vitamin-C-Bioverfügbarkeit nach sechswöchigem Karottensaftkonsum bei Frauen mit unterschiedlichem Body-Mass-Index (BMI).MethodikIn einer randomisierten, kontrollierten Längsschnittstudie wurden 45 Frauen in drei Gruppen eingeteilt: eine normalgewichtige Verumgruppe (Karottensaft), eine normalgewichtige Placebogruppe (Wasser) und eine adipöse Verumgruppe (Karottensaft). Die Vitamin-C-Konzentration im Plasma wurde zu drei Zeitpunkten mittels HPLC mit UV-Detektion bei 243 nm bestimmt. Die Methodik umfasste lichtgeschützte Probenaufarbeitung, Proteinpräzipitation, Zentrifugation und quantitative Analyse mit internem Standard.ErgebnisseZwischen der Verum- und der Placebogruppe zeigten sich keine signifikanten Unterschiede im Vitamin-C-Status. Auch innerhalb der Gruppen wurden keine relevanten Veränderungen beobachtet. In der adipösen Verumgruppe zeigte sich jedoch ein signifikanter Rückgang zwischen Visite 1 und 3 (p = 0,036), was auf ein Absinken der Plasmaspiegel nach der Intervention hinweist. Adipöse Probandinnen wiesen zudem signifikant niedrigere Werte als normalgewichtige auf (p = 0,025 nach 6 Wochen). Der geschätzte Vitamin-C-Gehalt des Karottensafts lag bei ca. 5 mg/100 ml.InterpretationDie Ergebnisse deuten darauf hin, dass Karottensaft in der untersuchten Dosierung keinen signifikanten Anstieg des Plasmavitamin-C-Spiegels bewirkt. Zugleich legen die Daten nahe, dass BMI-abhängige Unterschiede in der Bioverfügbarkeit bestehen. Einflussfaktoren wie saisonale Effekte, oxidativer Stress, genetische Polymorphismen (SLC23A1) oder erhöhter Verbrauch könnten die Resorptionsrate beeinflusst haben. Weitere Forschung unter Berücksichtigung genetischer und metabolischer Einflussgrößen erscheint sinnvoll.BackgroundVitamin C is an essential micronutrient with antioxidant, immunomodulatory, and enzymatic functions. The aim of this study was to investigate the bioavailability of vitamin C after six weeks of carrot juice consumption in women with different body mass index (BMI) categories.MethodsIn a randomized, controlled longitudinal study, 45 women were assigned to three groups: a normal-weight intervention group (carrot juice), a normal-weight placebo group (water), and an obese intervention group (carrot juice). Plasma vitamin C concentrations were measured at three time points using HPLC with UV detection at 243 nm. The methodology included light-protected sample processing, protein precipitation, centrifugation, and quantitative analysis using an internal standard.ResultsNo significant differences in vitamin C status were observed between the intervention and placebo groups. No relevant changes were found within the groups either. However, in the obese intervention group, a significant decrease between visit 1 and visit 3 was observed (p = 0.036), indicating a decline in plasma levels after the intervention. In addition, obese participants showed significantly lower values compared to normal-weight participants (p = 0.025 after six weeks). The estimated vitamin C content of the carrot juice was approximately 5 mg/100 ml.InterpretationThe results suggest that carrot juice in the investigated dosage does not significantly increase plasma vitamin C levels. At the same time, the data indicate BMI-dependent differences in bioavailability. Influencing factors such as seasonal effects, oxidative stress, genetic polymorphisms (SLC23A1), or increased metabolic turnover may have affected the absorption rate. Further research considering genetic and metabolic factors appears advisable.Abweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Effectiveness of image verification methods: An analysis of common methods for detecting misleading images
In der heutigen digitalen Welt werden Bilder zu einem immer wirkungsvolleren Mittel, um Informationen weiterzugeben. Heutzutage erhalten Menschen fast überall bilderbasierte Informationen. Zeitungen, Zeitschriften und soziale Medien vermitteln Informationen mit Hilfe von Bildern. Fortschritte bei Bildverarbeitungssoftwares und beim maschinellen Lernen haben den Bereich der Bildgestaltung und Bildmanipulation erheblich geprägt. Einerseits bieten diese Technologien die Aussicht auf eine Verbesserung der Bildqualität und des Designs, andererseits bringen sie auch Schwierigkeiten mit sich, insbesondere bei der Erkennung gefälschter Multimedia Informationen im Internet. Wirksame Überprüfungsmethoden für Bilder zur Bekämpfung von Fehlinformationen werden immer wichtiger. Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, durch die Durchführung eines strukturierten Tests eine vergleichende Bewertung der Effektivität gängiger Bildverifikationsmethoden vorzunehmen. Für den Test werden insgesamt 50 verschiedene Bilder in den Datensatz aufgenommen. Zwanzig davon sind KI generierte Bilder, die mit zwei verschiedenen Algorithmen erstellt wurden. Zehn davon sind virale Bilder aus dem Internet. Außerdem wurden zwanzig echte Fotos einbezogen und getestet. Vier wichtige Faktoren bezüglich der Effektivität werden aus der Konfusionmatrix berechnet. Darüber hinaus werden die mit der Anwendung der einzelnen Methoden verbundenen Herausforderungen aufgeführt. Darauf aufbauend werden die wichtigsten Erkenntnisse und Empfehlungen hervorgehoben, die dem Einzelnen helfen sollen, gefälschte oder irreführende Bilder zu erkennen. Zusätzlich zu den oben genannten Punkten werden in dieser Arbeit auch einige Vorschläge für zukünftige Forschungsrichtungen gemacht.In today’s digital word, images become an increasingly powerful way to share information. Nowadays, people receive image-based information almost everywhere. Newspapers, magazines and social media are committed to conveying information with the assistance of images. Meanwhile, advancements in image processing software and machine learning have significantly influenced the domain of image manipulation. On the one hand, these technologies offer the prospect of improving image quality and design. On the other hand, they also pose difficulties, especially in the identification of misleading multimedia information on the internet. The need of effective image verification methods to combat misinformation is becoming more imminent. The main objective of this thesis is to provide a comparative evaluation of the effectiveness of common image verification methods by conducting a structured test. A total of 50 images are included in the dataset for the test. Twenty are Artificial Intelligence (AI) generated images created by two different algorithms, ten are viral images from the internet and twenty are real photographs. There are six criteria defined to evaluate the effectiveness of each method. Four of the important factors of the effectiveness criteria are calculated from the confusion matrix. In addition, the challenges associated with the application of each method are listed. Based on the test, key findings and recommendations are highlighted to help individuals debunk misleading images. Having covered all of the above, this thesis will also make some suggestions for future research directions.Erjiao Zho
Penetration testing of web applications : concept and practical implementation in small and medium-sized IT enterprises
Diese Masterarbeit verfolgt das Ziel, einen durchgängigen Prozess für Penetrationstests von Webanwendungen in KMUs zu entwickeln. Dieser kombiniert die theoretischen Grundlagen mit den etablierten Standards und praktischen Abläufen. Zuallererst werden hierfür die drei zentralen Testansätze, Black Box, White Box und Grey Box, gegenübergestellt. Diese unterscheiden sich vor allem in Hinblick auf ihren Informationsbedarf, ihren Aufwand und die Tiefe der Analyse. Auf dieser Basis dient anschließend die OWASP Top 10 als strukturierter Leitfaden, sodass die wichtigsten Angriffsvektoren identifiziert werden können. Anschließend werden manuelle und automatisierte Tests gegenübergestellt. Hierbei zeigt sich, dass automatisierte Tools zwar mit geringerem Aufwand eine bereits breite Abdeckung erreichen, manuelle Tests jedoch bei komplexen Angriffsszenarien tiefergehende Erkenntnisse liefern. Im Rahmen des praxisorientierten Beispiel-Penetrationstests mit Burp Suite an der Trainingswebapplikation OWASP Juice Shop kann innerhalb von weniger als einer Stunde bereits ein umfassender Überblick über potenzielle Schwachstellen geschaffen werden. Insgesamt werden hierbei Risiken in verschiedenen Schweregraden identifiziert. Jeder dieser Funde wird im automatisch erstellten HTML-Report inklusive einer Beschreibung erfasst und es wird ein erster Lösungsvorschlag geboten. Die ökonomische Analyse verdeutlicht, dass regelmäßig durchgeführte Penetrationstest das Risiko kostspieliger Datenpannen signifikant reduzieren können. Gerade kleine und mittlere Unternehmen profitieren hierbei stark von Open-Source-Versionen, wie beispielsweise Burp Suite Community Edition, da sie ohne externe Beratungskosten einen effektiven Basis-Schutz ermöglichen. Aufbauend auf diesen Ergebnissen wird für ein IT-KMU ein standardisierter Penetrationstest-Prozess entwickelt, welcher sowohl eine RACI-Matrix für klare Verantwortlichkeiten als auch ein Change-Management-Schema zur formalen Verankerung und KPIs zur kontinuierlichen Überprüfung umfasst. Beim erstellten Prozess stellen Budgetrestriktionen, begrenzte Personalressourcen und die Synchronisation mit den bestehenden Entwicklungszyklen die größten Herausforderungen dar. Daher wird durch diese Arbeit empfohlen, eine Kombination aus sowohl der technischen Komponente mit Penetrationstests als auch den organisatorischen Aspekten, wie eine transparente Kommunikation und sorgfältige Terminplanung, zu schaffen. Dadurch werden die Akzeptanz und Nachhaltigkeit des Penetrationstest-Prozesses im IT-KMU sichergestellt. In ihrer Gesamtheit bietet diese Masterarbeit einen praxisnahen Leitfaden, mit dem auch KMUs mit begrenzten Ressourcen die Sicherheit ihrer Webanwendungen systematisch verbessern können.This master’s thesis aims to develop a comprehensive process for penetration testing of web applications in SMEs, combining theoretical principles with established standards and practical procedures. First, the three central testing approaches, black box, white box and grey box, are compared. These differ primarily in terms of their information requirements, effort and depth of analysis. On this basis, the OWASP Top 10 then serves as a structured guide so that the most important attack vectors can be identified. Manual and automated tests are then compared. This shows that although automated tools achieve broad coverage with less effort, manual tests provide more in-depth insights in complex attack scenarios. As part of the practical example penetration test with Burp Suite on the OWASP Juice Shop training web application, a comprehensive overview of potential vulnerabilities can be created in less than an hour. Overall, risks are identified in various severity levels. Each of these findings is recorded in an automatically generated HTML report, including a description and an initial proposed solution. The economic analysis shows that regular penetration testing can significantly reduce the risk of costly data breaches. Small and medium-sized enterprises in particular benefit greatly from open-source versions such as Burp Suite Community Edition, as they provide effective basic protection without external consulting costs. Based on these results, a standardized penetration testing process is developed for an IT-SME, which includes a RACI matrix for clear responsibilities, a change management scheme for formal anchoring and KPIs for continuous review. The biggest challenges in the process created are budget restrictions, limited human resources and synchronization with existing development cycles. Therefore, this thesis recommends creating a combination of both the technical component with penetration testing and organizational aspects, such as transparent communication and careful scheduling. This ensures the acceptance and sustainability of the penetration testing process in IT-SMEs. In conclusion, this master’s thesis offers a practical guide that enables even SMEs with limited resources to systematically improve the security of their web applications.Verfasserin: Angelina Andrea WolfAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inMasterarbeit FH JOANNEUM 202
Mitarbeiterbedarfe Mitarbeiterinnenbedarfe Mitarbeiterinnenbedürfnisse Mitarbeiterbedürfnisse
Hintergrund: Eine im Jahr 2023 durchgeführte Bachelorarbeit (Literaturreview in Kombination mit qualitativen Interviews) zeigte, dass es in der Sporteventbranche hinsichtlich BGF und BGM Herausforderungen gibt (z.B. laufende Rekrutierung, hohe Fluktuation, fehlendes Know-how, mangelnde Vertrautheit). Aus unternehmerischer Sicht fehlen in sogenannten pulsierenden Organisationen Maßnahmen und Konzepte, um den Gesundheitsanforderungen dieser Branche gerecht zu werden. Der Fokus dieser Masterarbeit liegt auf der Perspektive der Mitarbeiter:innen bei Sportevents, basierend auf einer quantitativen Erhebung. Daraus ergibt sich folgende Forschungsfrage: „Welche Bedarfe und Bedürfnisse der Mitarbeiter:innen gilt es bei der Planung und Umsetzung gesundheitsförderlicher Maßnahmen in der betrieblichen Gesundheitsförderung bei Sportevents zu berücksichtigen?“Methode: Mixed-Methods-Ansatz bestehend aus selektiver und systematischer Literaturrecherche (mit vorab definierten Suchstrategien) sowie qualitativer und quantitativer Forschung in Form einer Online-Umfrage mit temporär Beschäftigten der Sporteventbranche in Österreich und Deutschland (n = 216) und einer Fokusgruppendiskussion mit fünf Expert:innen nach Kuckartz. Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) zur Unterstützung bei Literaturrecherche, Übersetzung und sprachlicher Überarbeitung von Texten.Ergebnisse: In der Literaturrecherche wurden 73 Dokumente identifiziert. Das Evidenzniveau wird für 14/73 (19,2%) der verwendeten Literatur als niedrig, für 38/73 (52,1%) als mittel und für 21/73 (28,8%) als hoch eingestuft. Die Literaturrecherche zeigt, dass gesundheitliche Bedarfe und Bedürfnisse je nach Beschäftigungsverhältnis und Arbeitsbereich variieren und differenzierte Maßnahmen erfordern. Die identifizierten Ergebnisse lassen sich sechs Bereichen zuordnen: physisch (z. B. fehlende Pausen, Witterung), psychisch (z. B. Stress, Zeitdruck), sozial/emotional (z. B. geringe Wertschätzung), zeitlich/organisatorisch (z. B. unklare Abläufe), arbeitsrechtlich (z. B. Versicherungen) sowie Versorgung (z. B. Trinkwasser, Snacks). In der quantitativen Erhebung wurden als besonders belastend extreme Wetterbedingungen (M = 2,67; SD = 0,91) sowie unklare Pausengestaltung (M = 2,29; SD = 0,91) und Kommunikation (M = 2,26; SD = 0,94) bewertet. Die Online-Umfrage zeigt, dass zu den Bedürfnissen mit dem höchsten Wichtigkeitsgrad die Verfügbarkeit von Trinkwasser (M = 3,72; SD = 0,48), saubere Sanitäranlagen (M = 3,50; SD = 0,60) und eine Ansprechperson bei Fragen oder Problemen (M = 3,50; SD = 0,58) zählen. Zwischen den Umfrageergebnissen und den Einschätzungen der Expert:innen zeigte sich inhaltliche Kongruenz. Ergänzend wurde in der Fokusgruppendiskussion der respektlose Umgangston seitens der Besucher:innen als zusätzlicher Stressfaktor benannt. Diskussion: Trotz bestehender Limitationen dieser Studie zeigen die identifizierten Maßnahmen Potenzial als Ressource für BGF. Zukünftig sind praxisnahe Forschungs- und Modellprojekte in pulsierenden Organisationen wie Sportveranstaltungen erforderlich.Background: A bachelor's thesis conducted in 2023 (combining a literature review with qualitative interviews) identified key challenges in workplace health promotion (WHP) and workplace health management (WHM) within the sports event sector (recruitment issues, high staff turnover, lack of expertise, and limited awareness of health-related topics). From an organizational perspective, so-called dynamic (pulsating) structures often lack systematic approaches and concrete measures to address health-related demands. This master's thesis examines employees' perspectives at sports events based on a quantitative survey. Therefore, this research project tackles the question: "Which needs and requirements of employees at sports events should be considered when planning and implementing health-promoting measures in workplace health promotion?"Methods: A mixed-methods approach was applied, consisting of a selective and systematic literature review based on predefined search strategies, as well as qualitative and quantitative research. Data collection included an online survey of temporary sports event staff in Austria and Germany (n = 216) and a focus group discussion with five experts, according to Kuckartz. Artificial intelligence (AI) supported literature search, translation, and editing.Results: A total of 73 relevant documents were identified through the literature review. Evidence levels were rated as low in 14 cases (19.2%), medium in 38 cases (52.1%), and high in 21 cases (28.8%). Findings indicate that health-related needs and requirements vary depending on the type of employment and the specific work context, highlighting the necessity for differentiated and context-sensitive measures. Results were categorized into six domains: physical (e.g. lack of breaks, exposure to weather conditions), psychological (e.g. stress, time pressure), social and emotional (e.g. low appreciation), temporal and organizational (e.g. unclear procedures), legal (e.g. insurance issues), and basic needs (e.g. access to drinking water and healthy snacks). Within the survey, the most challenging aspects were extreme weather conditions (M = 2.67; SD = 0.91), lack of clear break arrangements (M = 2.29; SD = 0.91), and insufficient communication (M = 2.26; SD = 0.94). The most important needs reported availability of drinking water (M = 3.72; SD = 0.48), clean sanitary facilities (M = 3.50; SD = 0.60), and presence of a designated contact person for questions or problems (M = 3.50; SD = 0.58). Findings were confirmed by the focus group, which also highlighted disrespectful attendee behaviour as an additional stressor.Discussion: Despite certain limitations, the findings of this study highlight the potential of targeted measures as valuable resources for WHP in the sports event context. Future practice-oriented research and model projects are needed to develop and implement sustainable WHP strategies tailored to the specific conditions of pulsating organizations such as sports events.eingereicht von: Sandra PuntigamAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inMasterarbeit FH JOANNEUM 202