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Buzzy-Bee or Virtual Reality : effectiveness on pain intensity in children during venipuncture
Kurzfassung: Hintergrund: Gerade Kinder reagieren oft sensible auf Veränderungen und Schmerz. Des-halb sind sie oft eine umsichtige Pflege angewiesen, welche ein kindgerechtes Umfeld schaffen oder Bezugspersonen miteinbeziehen kann. Insbesondere im Alter von 6 bis 12 Jahren lernen die Kinder Zusammenhänge zu erkennen und fangen an soziale Regeln zu verstehen. Deshalb ist das Alter perfekt, um nicht pharmakologische Maßnahmen zur Schmerzreduktion anzuwenden. Ziel dieser Arbeit ist es herauszufinden welche Wirkung die Interventionen, Buzzy-Bee und Virtual Reality, auf die Schmerzintensität der Kinder haben. Gemessen wurde der Schmerz mit der Wong-Baker Face Pain Scale. Forschungsfrage: „Welche Wirkung hat die Anwendung der Buzzy-Bee im Vergleich zur Anwendung von Virtual Reality auf die Schmerzintensität der Kinder im Alter von 6-12 Jahren während einer Venenpunktion?“ Methode: In dieser Arbeit wurde eine strukturierte Literaturrecherche, im Zeitraum von November 2024 bis Jänner 2025, auf der Basis eines quantitativen Forschungsansatzes durchgeführt. Recherchiert wurde in den Datenbanken PubMed und CINAHL, sowie in Google Scholar und Chat GPT 4. Ein- und Ausschlusskriterien wurden klar definiert und insgesamt waren es 193 Treffer. Nach dem Duplikat-Screening blieben 176 Studien übrig, welche mittels Titel-, Abstract- und Volltextscreening genauestens beurteilt wurden. Schlussendlich wurden drei Studien inkludiert, die anhand der CASP-Checkliste auf ihre Qualität überprüft wurden. Ergebnisse: In allen drei Studien wurden die Kinder gebeten anhand der Wong-Baker Face Pain Scale ihr Schmerzintensität selbst einzuschätzen. Eine Studie zeigte, dass sowohl die Intervention Buzzy-Bee als auch die Intervention Virtual Reality eine signifikant niedrigere Schmerzintensität als die Kontrollgruppe aufweist. Eine andere Studie zeigt, dass die An-wendung beider Interventionen (Buzzy-Bee und VR) zwar zu einer Schmerzreduktion führen, jedoch der Unterschied nicht signifikant ist. Schlussfolgerung: Der positive Effekt der Anwendung der Intervention auf die Schmerzintensität konnte belegt werden. Die Interventionen sind einfach in der Anwendung, jedoch sind weitere Forschungen notwendig, um das optimale Ergebnis zu erzielen.Abstract Background: Especially children often react sensitively to changes and pain. Therefore, they often require careful nursing care that can create a child-friendly environment or involve caregivers. Particularly at the age of 6 to 12 years, children learn to recognize connections and begin to understand social rules. Thus, this age is perfect for applying non-pharmacological measures for pain reduction. In this study, the interventions Buzzy-Bee and Virtual Reality are applied during a venipuncture. The goal is to find out what effect these interventions have on the pain intensity of children. Pain was measured using the Wong-Baker Face Pain Scale. Research Question: "What effect does the application of the Buzzy-Bee have compared to the application of Virtual Reality on the pain intensity of children aged 6-12 years during a venipuncture?“ Method: In this study, a structured literature search was conducted from November 2024 to January 2025, based on a quantitative research approach. The search was performed in the databases PubMed and CINAHL, as well as in Google Scholar and Chat GPT 4. Inclusion and exclusion criteria were clearly defined, and there was a total of 193 hits. After duplicate screening, 176 studies remained, which were carefully assessed through title, abstract, and full-text screening. Finally, three studies were included, whose quality was checked using the CASP checklist. Results: In all three studies, the children were asked to assess their pain intensity themselves using the Wong-Baker Face Pain Scale. One study showed that both the Buzzy-Bee intervention and the Virtual Reality intervention resulted in significantly lower pain intensity than the control group. Another study shows that although the application of both interventions (Buzzy-Bee and VR) led to pain reduction, the difference between them was not significant. Conclusion: The positive effect of applying the intervention on pain intensity could be demonstrated. The interventions are easy to apply, but further research is necessary to achieve the optimal result.Elena LorchAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Needs and wishes of nurses in the emergency department
Hintergrund: Pflegepersonen in Notaufnahmen sind besonders häufig von Gewalt am Arbeitsplatz betroffen, sowohl in physischer als auch in psychischer Form. Regelmäßig treten Situationen auf, in denen Pflegepersonen mit aggressivem oder gewaltbereitem Verhalten von Patient:innen oder deren Angehörigen konfrontiert sind. Gewalt wird dabei nicht als Einzelfall, sondern als wiederkehrendes Phänomen im beruflichen Alltag beschrieben. Klinische Fragestellung: Welche Wünsche und Bedürfnisse äußern Pflegepersonen in Notaufnahmen über das Thema Gewalt? Methode: Im Zeitraum von November 2024 bis März 2025 wurde eine strukturierte Literaturrecherche in zwei Datenbanken PubMed und CINAHL durchgeführt. Ergänzend dazu erfolgte eine Handsuche über Google Scholar. Die Studienauswahl basierte auf klar definierten Ein- und Ausschlusskriterien unter Anwendung des SPIDER-Schemas. Insgesamt wurden acht qualitative Studien eingeschlossen und mithilfe des CASP-Tools (Critical Appraisal Skills Programme, 2024) kritisch bewertet. Die Auswertung der Studienergebnisse erfolgte nach dem Verfahren der thematischen Synthese nach Thomas & Harden (2008). Ergebnisse: Die thematische Synthese der acht eingeschlossenen Studien ergab fünf deskriptive Themen: strukturelle und bauliche Sicherheit, transparente Melde- und Nachsorgeprozesse, Schulungen und Handlungssicherheit, emotionale und kollegiale Unterstützung sowie die Anerkennung psychischer Belastung. Daraus wurden vier analytische Themen abgeleitet: der Wunsch nach Sicherheit, Unterstützung aus dem Team, psychische Belastung bleibt unbeachtet sowie Gewalt als Teil des Berufs. Schlussfolgerung: Pflegepersonen äußern konkrete Wünsche und Bedürfnisse im Umgang mit Gewalt, die sowohl strukturelle, emotionale als auch kulturelle Aspekte betreffen. Es erfordert gezielte Maßnahmen, um Pflegepersonen besser zu schützen, ihre Erfahrungen anzuerkennen und einen bewussten Umgang mit Gewalt zu fördern.Background: Nurses working in emergency departments are particularly frequently affected by violence in the workplace, both physical and psychological. Situations regularly arise in which nurses are confronted with aggressive or violent behavior from patients or their relatives. Violence is not perceived as an isolated incident but as a recurring phenomenon in everyday professional life. Research Question: What wishes and needs do nurses in emergency departments express regarding workplace violence? Method: A systematic literature search was conducted in the databases PubMed and CINAHL between November 2024 and March 2025. This was supplemented by a hand search via Google Scholar. The study selection was based on clearly defined inclusion and exclusion criteria using the SPIDER framework. A total of eight qualitative studies were included and critically appraised using the CASP checklist (Critical Appraisal Skills Program, 2024). The findings were analyzed using the thematic synthesis method according to Thomas & Harden (2008). Results: The thematic synthesis of the eight included studies revealed five central themes: structural and environmental safety, transparent reporting and follow-up processes, training and confidence in handling violence, emotional and peer support and the recognition of psychological strain. From these, four analytical themes were derived: the desire for safety, support within the team, unacknowledged psychological burden and violence as part of the job. Conclusion: Nurses express specific wishes and needs when it comes to dealing with violence, which relate to structural, emotional and cultural aspects. To address these needs, targeted measures are required to better protect nurses, acknowledge their experiences and promote a conscious approach to violence.Lisa BaderAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Building in existing buildings - design for the conversion of an attic into several residential units in the old town of Graz
In den letzten 40 Jahren stieg der Bedarf nach neuem städtischem Wohnraum enorm an. Die Gründe liegen einerseits in der Bevölkerungszunahme und der weiteren Urbanisierung und andererseits in der zunehmenden Versiegelung und Verknappung von freien Grundstücken. Dieser Problematik kann durch eine urbane Nachverdichtung entgegengewirkt werden, wofür sich in der Grazer Altstadt vor allem die Wohnblockverbauungen der Gründerzeithäuser anbieten. Hier können bislang ungenützte Dachgeschosse in Wohnraum umgewandelt werden, der sich vor allem durch gute Belichtungsmöglichkeiten, seine zentrale Lage, infrastrukturelle Anbindung, großzügigen Ausblick und die hohe Lebensqualität auszeichnet. Ermöglicht wurden in den letzten Jahrzehnten die zunehmenden Dachausbauten durch die technischen Weiterentwicklungen von neuen Baumaterialien und Isoliertechniken, Klimaanlagen und Aufzügen.Um aber weiterhin das Erscheinungsbild der Grazer Altstadt und auch ihrer Dachlandschaft zu erhalten, wurde bereits 1974 das Grazer Altstadterhaltungsgesetz beschlossen. Durch dieses wurden im gesamten Stadtgebiet sechs Schutzzonen festgelegt, wovon drei Zonen in der Altstadt liegen und das die planerischen Entwurfsmöglichkeiten vor einige Herausforderungen stellt.Die vorliegende Bachelorarbeit beschäftigt sich mit dem Entwurf für den Ausbau eines Dachgeschosses zu drei Wohneinheiten in der Grazer Altstadtzone III. Außerdem wird in die Planung ein Personenaufzug zum Dachgeschoss und die Installation einer Photovoltaik-Anlage eingeschlossen.Over the last 40 years, the demand for new urban living space has increased enormously. The reasons for this lie on the one hand in the increase in population and further urbanisation and on the other hand in the increasing sealing and scarcity of available land. This problem can be counteracted by urban redensification, for which the apartment blocks of Gründerzeit buildings in the historic centre of Graz are particularly suitable. In this context, previously unused attics can be transformed into living space, which is characterised by optimal lighting conditions, its central location, infrastructural connectivity, generous views and high quality of life. In recent decades, the increasing number of loft conversions can be attributed to the technical advancements in new building materials and insulation techniques, air conditioning systems and lifts.In order to preserve the appearance of the historic centre of Graz and its roofscape, the Graz Old Town Preservation Act was passed in 1974. This established six protection zones throughout the city, three of which are located in the historic city centre, which poses a number of challenges for planning design options.This bachelor's thesis deals with the design for the conversion of an attic into three residential units in the old town zone III of Graz. The design also includes a passenger lift to the top floor and the installation of a photovoltaic system.vorgelegt von: Katharina KieslingAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Meaningful occupation at the end of life: occupational therapy in oncology
Theoretischer Hintergrund: In den kommenden Jahren wird ein deutlicher Anstieg der Menschen erwartet, die Palliative Care in Anspruch nehmen. Besonders in diesem Bereich spielt die Ergotherapie eine zentrale Rolle, da Ergotherapeut:innen Expert:innen darin sind, Alltagstätigkeiten zu fördern. Zudem tragen sie zur Verbesserung der Lebensqualität von schwer betroffenen Menschen in der letzten Lebensphase bei, insbesondere durch die Förderung sinnstiftender Betätigungen.Ziel: Das Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, herauszufinden, wie Ergotherapeut:innen onkologische Patient:innen dabei unterstützen können, sinnstiftende Betätigungen umzusetzen. Darüber hinaus soll untersucht werden, welche therapeutischen Maßnahmen erforderlich sind, um diese sinnstiftenden Betätigungen zu ermöglichen.Methode: Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurde ein qualitatives Forschungsdesign gewählt. Dafür wurden drei leitfadengestützte Expert:innen-Interviews mit Ergotherapeut:innen durchgeführt, die im onkologischen Palliativbereich tätig sind. Die Rekrutierung der Teilnehmenden erfolgte durch eine umfassende Internetrecherche, bei der sowohl Institutionen als auch Einzelpersonen kontaktiert wurden. Die Interviews wurden online über Microsoft Teams durchgeführt und die Auswertung der erhobenen Daten erfolgte mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Kuckartz (2022) unter Verwendung des Datenauswertungsprogramms MAXQDA.Ergebnisse: Ergotherapeut:innen unterstützen onkologische Patient:innen in der Palliative Care durch die Förderung sinnstiftender Betätigungen, individueller Befunderhebung, interdisziplinäre Zusammenarbeit und Hilfsmittelbereitstellung. Zu den Maßnahmen zählen betätigungsorientierte Ansätze wie ADL-Training, funktionsorientierte Interventionen wie kognitives Training und Gelenkmobilisation. Einige Maßnahmen stellen eine Kombination aus beiden Ansätzen dar. Ergänzend werden symptomlindernde Maßnahmen wie die Narbenbehandlung eingesetzt. Conclusio: Die Ergebnisse dieser Bachelorarbeit zeigen, dass ergotherapeutische Maßnahmen die Betroffenen gezielt darin unterstützen, an sinnstiftenden Betätigungen teilzuhaben. Dies unterstreicht, dass in der Palliative Care die Person im Mittelpunkt steht und nicht die Erkrankung.Background: In the coming years a significant increase in the number of people receiving palliative care is expected. Especially in this field occupational therapy plays a central role, as it focuses on promoting everyday activities. They also contribute to improving the quality of life of severely affected people in the last phase of their lives, particularly by promoting meaningful occupations. Aim: The aim of this bachelor thesis is to find out how occupational therapists can support oncological patients in implementing meaningful occupations. In addition, it should be analysed which therapeutic interventions are necessary to enable these meaningful occupations. Method: To answer the research question, a qualitative research design was chosen. Three guided expert interviews were conducted with occupational therapists working in the field of oncological palliative care. Participants were recruited through an extensive internet search in which both institutions and individuals were contacted. The interviews were conducted online via Microsoft Teams and the data evaluation used a qualitative content analysis according to Kuckartz (2022) using the MAXQDA data analysis programme. Results: Occupational therapists support oncological patients in palliative care by promoting meaningful occupations, individual assessment, interdisciplinary collaboration and providing assistive devices. The measures include occupational-focused approaches such as ADL training, functional-focused measures such as cognitive training and joint mobilisation. Some measures are a combination of both approaches. Additionally, symptom-relieving measures such as scar treatment are used. Conclusion: The findings of this bachelor thesis show that occupational therapy interventions effectively support individuals in participating in meaningful occupations. This highlights that in palliative care the person is at the centre and not the disease.eingereicht von: Diana KamperAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Alternating pressure mattresses compared to foam mattresses in patients with existing pressure ulcers regarding healing in the acute care setting
Hintergrund: Ein Dekubitus ist eine häufige Komplikation bei immobilen Patienten:innen verschiedenen Versorgungskontexten und verursacht sowohl gesundheitliche als auch ökonomische Belastungen. Zur Behandlung kommen unterschiedliche druckentlastende Hilfsmittel wie Wechseldruck- und Schaumstoffmatratzen zum Einsatz. Obwohl Wechseldruckmatratzen weit verbreitet sind, ist ihre Überlegenheit gegenüber kostengünstigeren Schaumstoffmatratzen in der Heilung bestehender Druckgeschwüre bislang nicht eindeutig belegt (Haesler, 2019). Forschungsfrage: „Welchen Effekt haben Wechseldruckmatratzen im Vergleich zu Schaumstoffmatratzen in Bezug auf Heilung bei Patient:innen mit bestehendem Dekubitusim akuten Setting?“ Methodik: Zur Beantwortung der klinischen Fragestellung wurde eine strukturierte Literaturrecherche in den Datenbanken PubMed, CINAHL und der Cochrane Library durchgeführt. Zusätzlich wurde mittels Handsuche in Google Scholar gesucht und die KI (ChatGPT)wurde konsultiert. Eingeschlossen wurde eine evidenzbasierte Leitlinie (Haesler, 2019) sowie ein systematisches Cochrane-Review (Shi et al., 2021a). Die Bewertung der Quellenerfolgte mittels AGREE II (Appraisal of Guidelines for Research and Evaluation) und CASP (Critcal Appraisal Skills Programme). Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigen, dass Wechseldruckmatratzen im Vergleich zu Schaumstoffmatratzen keinen signifikanten Vorteil im Hinblick auf die vollständige Heilung von Dekubitusgeschwüren aufweisen. Die eingeschlossenen Studien sind jedoch methodisch heterogen und weisen erhebliche Limitationen auf (z. B. kleine Stichproben, unterschiedliche Settings, Messinstrumente und Nachbeobachtungszeiträume) (Haesler, 2019; Shi et al., 2021a). Schlussfolgerung: Aktuell kann keine evidenzbasierte Empfehlung in Bezug auf Wechseldruckmatratzen im Vergleich zu Schaumstoffmatratzen ausgesprochen werden. Weitere hochwertige Studien mit größeren Stichproben, einheitlicher Methodik und Fokus auf ökonomische Aspekte sind nötig, um den Einsatz dieser teuren Lagerungssysteme fundiert zu bewerten.Background: Pressure ulcers are a common complication in immobile patients across various healthcare settings, causing both health-related and economic burdens. To support healing, different pressure-relieving support surfaces, such as alternating pressure and foam mattresses, are used. Although alternating pressure mattresses are widely utilized, their superiority over the more cost-effective foam mattresses in promoting wound healing remains inconclusive (Haesler, 2019). Research Question: “What effect do alternating pressure mattresses have compared to foam mattresses on the healing of existing pressure ulcers in patients in acute care settings?” Methods: To address the clinical question, a structured literature search was conducted in the databases PubMed, CINAHL, and the Cochrane Library. Additionally, a hand search via Google Scholar and consultation of AI (ChatGPT) was performed. One evidence-based guideline (Haesler, 2019) and one systematic Cochrane review (Shi et al., 2021a) were included. The sources were evaluated using the AGREE II (Appraisal of Guidelines for Research and Evaluation) instrument and the CASP (Critical Appraisal Skills Programme) checklist. Results: The findings show that alternating pressure mattresses do not provide a significant advantage over foam mattresses in terms of complete pressure ulcer healing. However, the included studies exhibit considerable methodological heterogeneity and limitations (e.g., small sample sizes, different settings, measurement tools, and follow-up periods) (Haesler,2019; Shi et al., 2021a). Conclusion: Currently, no evidence-based recommendation can be made regarding the superiority of alternating pressure mattresses over foam mattresses. Further high-quality studies with larger sample sizes, standardized methodologies, and a focus on economic aspects are needed to evaluate the use of these costly support surfaces more robustly.Lisa Anna-Marie RieglerAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Stoma education in the ERAS program: Impact on recovery and hospital stay in colorectal procedures
Hintergrund: Bei kolorektalen Eingriffen ist die Anlage eines Stomas häufig erforderlich und stellt Patient:innen sowie Pflegende vor erhebliche postoperative Herausforderungen. Verlängerte Krankenhausaufenthalte, erhöhte Komplikationsraten und Wiederaufnahmen wurden vielfach dokumentiert. Während strukturierte Stomaaufklärung empfohlen wird, fehlen bislang belastbare Evidenzen zum konkreten Nutzen auf postoperative Verläufe. Das Konzept des "Enhanced Recovery After Surgery"(ERAS) betont die Rolle der prä- und postoperativen Patienteninformation als Schlüsselfaktor für eine beschleunigte Genesung und verminderte Komplikationsraten. Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss einer spezialisierten Stomaaufklärung im Rahmen eines ERAS-Programms auf die postoperative Genesung und die Verweildauer im Krankenhaus bei Patient:innen nach kolorektalen Ein-griffen. Fragestellung: Darauf aufbauend wurde folgende klinische Fragestellung formuliert: „Welchen Einfluss hat die prä- und postoperative Stomaaufklärung im Rahmen eines ERAS-Programms auf die postoperative Genesung und den Krankenhausaufenthalt bei kolorektalen Eingriffen?“ Methode: Zur Beantwortung der klinischen Fragestellung wurde im Zeitraum von November 2024 bis Mai 2025 eine systematische Literaturrecherche in den elektronischen Datenbanken PubMed, Cochrane Library und Google Scholar sowie über eine ergänzende freie Websuche durchgeführt. Die Qualitätsbewertung der eingeschlossenen Literatur erfolgte mithilfe des CASP-Instruments für Studien sowie des AGREE II-Instruments für Leitlinien. Ergebnis: Die analysierten Studien zeigen, dass prä- und postoperative Aufklärung im Rahmen von ERAS-Programmen die Krankenhausverweildauer bei kolorektalen Eingriffen signifikant verkürzen kann, ohne die Morbidität oder Wiederaufnahmerate zu erhöhen. Besonders die strukturierte Stomaaufklärung fördert die Selbstständigkeit und psychische Stabilität der Patient:innen. Schlussfolgerung: Eine strukturierte Stomaaufklärung im Rahmen eines ERAS-Programms ist tendenziell mit kürzerem Krankenhausaufenthalt, besserer Genesung und höherer Selbstwirksamkeit der Patient:innen verbunden. Besonders individuell angepasste, pflegerisch geleitete Schulungen zeigen positiven Einfluss.Background: In colorectal procedures, the creation of a stoma is often necessary and poses significant postoperative challenges for patients and caregivers. Extended hospital stays, increased complication rates, and readmissions have been extensively documented. While structured stoma education is recommended, robust evidence regarding its specific benefits on postoperative outcomes is still lacking. The concept of "Enhanced Recovery After Surgery" (ERAS) emphasizes the role of pre- and postoperative patient information as a key factor for accelerated recovery and reduced complication rates. The present study examines the impact of specialized stoma education within the framework of an ERAS program on postoperative recovery and length of hospital stay in patients after colorectal procedures. Question: Building on this, the following research question was formulated: "What influence does pre- and postoperative stoma education within the framework of an ERAS program have on postoperative recovery and hospital stay in colorectal procedures?“ Method: To address the clinical question, a systematic literature review was conducted from November 2024 to May 2025 in the electronic databases PubMed, Cochrane Library, and Google Scholar, as well as through an additional free web search. The quality assessment of the included literature was conducted using the CASP tool for studies and the AGREE II tool for guidelines. Results: The analyzed studies show that pre- and postoperative education within the framework of ERAS programs can significantly shorten the length of hospital stay for colorectal procedures without increasing morbidity or readmission rates. Especially structured stoma education promotes the independence and psychological stability of patients. Conclusion: A structured stoma education within the framework of an ERAS program is generally associated with shorter hospital stays, better recovery, and higher self-efficacy of the patients. Especially individually tailored, nurseled education shows a positive impact.Bettina KalcherAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Experiences, challenges and perceptions of nursing students providing care for refugees and migrants
Hintergrund: Die zunehmende Vertreibung von Menschen aufgrund von Krieg, Verfolgung und wirtschaftlicher Not führt zu einem steigenden Bedarf an kultursensibler Gesundheitsversorgung. Geflüchtete und Migrant:innen stehen dabei vor erheblichen Hürden, wie Sprachbarrieren, traumatischen Vorerfahrungen und kulturellen Missverständnissen. Pflegestudierende treffen im Rahmen ihrer Praktika immer häufiger auf diese Patient:innengruppe und fühlen sich angesichts der komplexen Bedürfnisse oftmals überfordert. Ziel: Ziel dieser Arbeit ist es, die Erfahrungen, Wahrnehmungen, Barrieren und emotionalen Herausforderungen von Pflegestudierenden bei der Versorgung von Geflüchteten und Migrant:innen zu untersuchen. Zudem sollen Lücken in der pflegerischen Ausbildung identifiziert und Empfehlungen für die zukünftige Praxis gegeben werden. Methode: Zwischen Oktober 2024 und Januar 2025 wurde eine strukturierte Literaturrecherche anhand des SPIDER-Rahmens in den Datenbanken PubMed, CINAHL und Google Scholar durchgeführt. Eingeschlossen wurden qualitative Studien aus den Jahren 2014 bis 2024 in englischer oder deutscher Sprache, die sich mit den Erfahrungen von Pflegestudierenden in der Versorgung von Geflüchteten und Migrant:innen befassen. Sechs Studien, die diesen Kriterien entsprachen, wurden mithilfe des CASP-Tools kritisch bewertet. Ergebnisse: Es konnten vier zentrale Themen identifiziert werden: Kommunikations- und Sprachbarrieren, kulturelle Kompetenz und Sensibilität, psychische Gesundheitsprobleme sowie psychologische und emotionale Belastungen. Schlussfolgerung: Pflegestudierende erleben bei der Versorgung von Geflüchteten und Migrant:innen vielfältige Herausforderungen, insbesondere emotionale Belastungen, kulturelle Missverständnisse und Kommunikationsprobleme. Die Pflegeausbildung bereitet nur unzureichend auf transkulturelle und traumasensible Pflege vor. Eine stärkere Integration entsprechender Inhalte sowie reflektierende und interdisziplinäre Ansätze sind daher unerlässlich.Background: The increasing displacement of populations due to war, persecution, and economic reasons has led to a growing need for culturally sensitive healthcare. Refugees and migrants face significant barriers to care, including language obstacles, histories of trauma, and cultural misunderstandings. Nursing students, as future healthcare providers, are increasingly encountering these populations during their internships but may feel overwhelmed by their complex needs. Aim: This thesis aims to explore the experiences, perceptions, barriers and emotional challenges nursing students encounter while providing care to refugees and migrants. Additionally, it seeks to identify gaps in nursing education and provide recommendations for further nursing practice. Method: Structured literature research has been conducted from October 2024 until January 2025 using the SPIDER Framework to guide database searches in PubMed, CINAHL and Google Scholar. Inclusion criteria focused on qualitative studies conducted from 2014 to 2024 in English or German that addressed nursing students’ experiences with refugee and migrant care. Six qualitative studies meeting these criteria were critically appraised using the CASP tool. Results: This thesis identified four major themes which were communication and language barriers, cultural competence and sensitivity, mental health issues and psychological and emotional challenges. Conclusion: Nursing students face multiple challenges when caring for refugees and migrants, including emotional burden, cultural misunderstandings, and communication difficulties. Current nursing education often lacks sufficient preparation in transcultural and trauma-informed care. Integrating these components, along with reflective practices and interdisciplinary collaboration, is essential to ensure culturally responsive care and to better prepare students for the realities of global healthcare.Kerim HodžićBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Effects of prewarming on perioperative hypothermia in adults undergoing general surgery
Zusammenfassung: Hintergrund: Die unbeabsichtigte perioperative Hypothermie tritt bei bis zu 70% der Patient:innen auf, welche sich einer Operation unterziehen. Das Präwarming stellt eine evidenzbasierte Möglichkeit dar, diese Komplikation, welche oft schwerwiegende Folgen nach sich zieht, im Rahmen von Allgemein Chirurgischen Eingriffen, zu verhindern. Forschungsfrage: Welche Auswirkung hat Präwarming auf die perioperative Hypothermie bei erwachsenen Menschen im Rahmen eines Allgemein Chirurgischen Eingriffes? Methode: Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurde eine strukturierte Literaturrecherche, angelehnt an Mayer (2022), in den Datenbanken Cochrane Library, NICE (National Insititute for Health and Care Excellence), CINAHL (Cumulative Index to Nursing and Allied Health Literature Online), der Plattform Pummed und AWMF (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften) durchgeführt. Gesucht wurde im Zeitraum von November 2024 bis Jänner 2025. Es konnte so 94 Treffer erzielt werden. In den Ergebnisteil konnten drei Systematic Reviews und eine Guidline inkludiert werden. Die Literatur wurden je nach Studiendesign AGREE II und CASP kritisch bewertet. Ergebnisse: Durch die strukturierte Literaturreche konnten drei Systematic Reviews und eine AWMF - Guidline inkludiert werden. Die Studien zeigen klare, evidenzbasierte und signifikante Ergebnisse zu Gunsten des Präwarmings. Des Weiteren reduziert Präwarming die Intensität der perioperativen Hypothermie. Es wird empfohlen, Patient:innen 10 bis 30 Minuten vor der Operation aktiv vorzuwärmen, um eine perioperative Hypothermie effektiv zu vermeiden. Schlussfolgerung: Unter Berücksichtigung der einbezogenen systematischen Übersichtsarbeiten und der aktuellen AWMF-Leitlinie lässt sich feststellen, dass das Präwarming eine wirksame und wissenschaftlich belegte Methode zur Vermeidung perioperativer Hypothermie bei erwachsenen Patient:innen während allgemeinchirurgischer Eingriffe ist. Die analysierte Literatur zeigt durchgehend, dass Präwarming sowohl die Normothermie besser aufrechterhält als auch hypothermiebedingte Komplikationen reduziert. Aus diesem Grund wird die präoperative aktive Erwärmung als pflegerisch bedeutsame und klinisch empfehlenswerte Maßnahme ausdrücklich befürwortet.Abstract: Background: Unintentional perioperative hypothermia occurs in up to 70% of patients undergoing surgery. Prewarming is an evidence-based way to prevent this complication, which often has serious consequences, in the context of general surgery. Research question: What effect does prewarming have on perioperative hypothermia in adults undergoing general surgery? Methods: To answer the research question, a structured literature search based on Mayer (2022) was conducted in the PubMed, Cochrane Library, NICE (National Institute for Health and Care Excellence), CINAHL (Cumulative Index to Nursing and Allied Health Literature Online) and AWMF (Association of the Scientific Medical Societies in Germany) databases. The search covered the period from November 2024 to January 2025, resulting in 94 hits. Three systematic reviews and one guideline were included in the results section. The literature was critically appraised using AGREE II and CASP. All other hits were excluded based on corresponding inclusion and exclusion criteria. Results: The structured literature search enabled three systematic reviews and one AWMF guideline to be included. The studies show clear, evidence-based and significant results in favor of prewarming. Furthermore, prewarming reduces the intensity of perioperative hypothermia. It is recommended to actively prewarm patients 10 to 30 minutes before surgery to effectively avoid perioperative hypothermia. Conclusion: Considering the included systematic reviews and the current AWMF guideline, it can be concluded that prewarming is an effective and scientifically proven method to prevent perioperative hypothermia in adult patients during general surgery. The analyzed literature consistently shows that prewarming both better maintains normothermia and reduces hypothermia-related complications. For this reason, preoperative active warming is expressly advocated as a clinically recommended measure that is important from a nursing perspective.Rauch TanjaAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
School-based occupational therapy:A qualitative survey of the implementation, concepts, and assessments for first graders in elementary schools.
Hintergrund: Schulbasierte Ergotherapie bezieht sich auf die ergotherapeutische Unterstützung von Kindern direkt im schulischen Umfeld, mit dem Ziel, deren Inklu-sion und Teilhabe am Schulalltag zu fördern. Im internationalen Vergleich nimmt die Schulbasierte Ergotherapie in Österreich bislang eine eher untergeordnete Rolle ein.Ziel: Ziel dieser Forschungsarbeit ist es, die aktuelle Finanzierung der Schulbasier-ten Ergotherapie in Österreich zu analysieren sowie die verwendeten Interventi-onsmodelle, zentralen Interventionsschwerpunkte und eingesetzten Assessments bei Erstklässler:innen in Volksschulen zu untersuchen.Methode: Im Rahmen der Studie wurden drei leitfadengestützte Interviews mit Ergotherapeutinnen durchgeführt, die im Bereich der schulbasierten Ergotherapie tätig sind. Die Transkription erfolgte gemäß den Richtlinien von Dresing und Pehl (2018). Die Datenanalyse wurde nach dem Ansatz von Kuckartz (2016) mithilfe der Software MAXQDA (Version 24.7.0) durchgeführt.Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigen, dass die Finanzierung der Schulbasierten Ergo-therapie in Österreich überwiegend auf Fördergeldern basiert und eine erhebliche Herausforderung darstellt. Das „Partnering for Change“-Modell wird häufig genutzt, da es die ergotherapeutische Arbeit gut widerspiegelt. Zudem wurde festgestellt, dass viele verschiedene Assessments angewendet werden. Alle Befragten beton-ten, dass die zentralen Schwerpunkte der Interventionen bei Erstklässler:innen der Übergang zur Schule, die motorischen Fähigkeiten sowie die Stärkung des Selbst-vertrauens sind. Es bestand Einigkeit darüber, dass Schulbasierte Ergotherapie auch in die Ausbildung integriert werden sollte.Conclusio: Die Studie verdeutlicht, dass ein erheblicher Handlungsbedarf in der Fi-nanzierung besteht. Zudem sollte die Ausbildungsstruktur überdacht und Schulba-sierte Ergotherapie stärker einbezogen werden.Background: School-based occupational therapy refers to the occupational therapy support of children directly in the school environment, with the aim of promoting their inclusion and participation in everyday school life. In an international compari-son, school-based occupational therapy has played a rather subordinate role in Aus-tria so far.Aim: The aim of this research is to analyze the current funding of school-based oc-cupational therapy in Austria and to investigate the intervention models used, cen-tral intervention foci and assessments used for first graders in elementary school.Methods: As part of the study, three guided interviews were conducted with occu-pational therapists working in the field of school-based occupational therapy. The transcription was carried out according to the guidelines of Dresing and Pehl (2018). The data analysis was carried out according to the approach of Kuckartz (2016) using MAXQDA software (version 24.7.0).Results: The results show that the funding of school-based occupational therapy in Austria is predominantly based on subsidies and represents a significant challenge. The “Partnering for Change” model is frequently used as it reflects occupational therapy work well. It was also noted that many different assessments are used. All interviewees emphasized that the central focus of interventions for first graders is the transition to school, motoric skills and strengthening self-confidence. There was a consensus that school-based occupational therapy should also be integrated into education.Conclusion: The study makes it clear that there is a considerable need for action in terms of funding. In addition, the training structure should be reconsidered and school-based occupational therapy should be included to a greater extent.eingereicht von: Lisa FuchsAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Use of the Teach-Back Method in Chronic Heart Failure: Effects on Self-Management and Adherence
Kurzfassung: Hintergrund: Herzinsuffizienz stellt eine der häufigsten chronischen Erkrankungen in Österreich dar und ist für einen erheblichen Teil der kardiovaskulären Mortalität verantwortlich. Laut Statistik Austria (2024) war die Herzinsuffizienz im Jahr 2023 für über 35% aller Todesfälle in Österreich mitverantwortlich. Besonders betroffen sind ältere Menschen, da die Prävalenz mit dem Alter deutlich ansteigt. Ein effektives Selbstmanagement gilt daher als entscheidender Faktor für die Prognose der Erkrankung. Forschungsfrage: Welche Auswirkungen hat die Patient:innenschulung mittels Einsatz der Teach-Back-Methode durch den gehobenen Dienst der Gesundheits- und Krankenpflege auf das Selbstmanagement und die Adhärenz bei Patient:innen mit Herzinsuffizienz? Methode: Zur Beantwortung der Forschungsfrage, wurde eine ausführliche strukturierte Literaturrecherche im Zeitraum von Oktober 2024 bis Januar 2025 auf den Datenbanken PubMed, CINAHL und GoogleScholar durchgeführt. Nachdem eine Selektion der Studien stattgefunden hatte, wurden vier passende Studien kritisch bewertet und miteinander verglichen. Ergebnisse: Alle inkludierten Studien zeigten, dass die Teach-Back-Methode zu einer signifikanten Verbesserung des Selbstmanagements bei Patient:innen mit chronischer Herzinsuffizienz führt. Auch das krankheitsbezogene Wissen konnte durch die Methode deutlich gesteigert werden. In mehreren Studien zeigte sich darüber hinaus ein positiver Einfluss auf die Adhärenz sowie eine signifikante Reduktion ungeplanter Inanspruchnahmen des Gesundheitswesens. Die Wirksamkeit der Methode erwies sich unabhängig vom Bildungsniveau der Patient:innen. Schlussfolgerung: Die Teach-Back-Methode stellt eine evidenzbasierte und niederschwellige Intervention dar, mit der der gehobene Dienst der Gesundheits- und Krankenpflege die Selbstpflegekompetenz, Therapietreue und Gesundheitskompetenz von Patient:innen mit chronischer Herzinsuffizienz gezielt fördern kann. Besonders im Rahmen von Entlassungsgesprächen oder edukativen Settings sollte sie in den pflegerischen Alltag integriert werden. Zukünftige Studien sollten den Fokus auf Langzeiteffekte und digitale Umsetzungsmöglichkeiten legen.Abstract: Background: Heart failure is one of the most common chronic diseases in Austria and contributes significantly to cardiovascular mortality. According to Statistics Austria (2024), heart failure was responsible for over 35% of all deaths in 2023. Older adults are particularly affected, as prevalence increases significantly with age. Effective self-management is considered a key factor in improving disease prognosis. Targeted patient education—particularly through the use of the teach-back method—is therefore gaining importance in nursing practice. Research Question: What impact does patient education delivered by nurses using the teach-back method have on self-management and adherence among patients with heart failure? Methods: To answer the research question, a structured literature review was conducted using the databases PubMed, CINAHL, and Google Scholar. Four randomized controlled trials (RCTs) met the inclusion criteria and were critically appraised using the CASP checklist. The analysis focused on the effects of the teach-back method on self-management, knowledge, adherence, and rehospitalization. Results: All included studies demonstrated that the teach-back method significantly improved self-management in patients with chronic heart failure. In addition, disease-related knowledge increased markedly. Several studies also showed a positive influence on adherence and a significant reduction in unplanned rehospitalizations. The method proved effective regardless of patients' educational backgrounds. Conclusion: The teach-back method is an evidence-based, low-threshold intervention that enables nurses to effectively promote self-care, adherence, and health literacy in patients with heart failure. It should be systematically implemented in discharge planning and educational nursing interventions. Future studies should explore long-term effects and the potential for digital adaptation.Lara Sophie SteinbäckAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202