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Burnout among midwives : preventive interventions to promote the mental health of midwives
Hintergrund: Burnout ist ein relevantes Problem bei Hebammen. Entstehend durch den chronischen Arbeitsstress, beeinflusst es die mentale Gesundheit und die Arbeitsqualität. Aktuelle Studien liefern viele Strategien gegen Arbeitsstress in Gesundheitsberufen. Eine genaue Analyse für Interventionen für Hebammen ist jedoch nicht geboten. Ziel: Das Ziel dieser Arbeit ist es, die aktuelle Studienlage zu präventiven Interventionen bei Burnout zu analysieren und in Bezug zur Hebammenarbeit zu stellen. Die Interventionen sollen auf ihre Effektivität geprüft werden und evidenz-basierte Empfehlungen für die Praxis und die weitere Forschung liefern. Methodik: Eine systematische Literaturrecherche wurde in den Hebammenrelevanten Datenbanken PubMed, Cochrane, CINAHL und MIDIRS durchgeführt. Weitere Ressourcen wurden mittels Handsuche gesucht. Vier Studien wurden in die Arbeit inkludiert. Eine kritische Analyse erfolgte mit den Publikationschecklisten STORBE, Prisma-2020 und SRQR, und den Qualitätschecklisten CASP und AMSTAR. Anschließend konnten Empfehlungen für die Praxis und Forschung daraus abgeleitet werden. Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigten, dass kombinierte Interventionen auf persönlicher, organisatorischer und edukativer Ebene den größten Effekt bringen. Achtsamkeitsübungen, klinische Supervision und strukturelle Veränderungen zeigen eine effektive Reduktion der Burnout-Symptomatik unter den Pflegekräften und Hebammen. Der Langzeiteffekt solcher Interventionen wurde nicht untersucht und ist demnach weiterhin unklar. Conclusio: Die Ergebnisse zeigen die Relevanz von angepassten Interventionen zur Burnout-Prävention. Interventionen auf unterschiedlichen Ebenen sollen in den Arbeitsalltag einer Hebamme inkludiert werden. Hebammen spielen im Gesundheitssystem eine wichtige Rolle. Deshalb ist es essenziell die mentale Gesundheit dieser zu verbessern. Weitere Forschung sollte sich dennoch auf die Langfristigkeit der Ergebnisse konzentrieren.Background: Burnout is a prevalent issue among midwives, stemming from chronic occupational stress and significantly impacting their mental health and the quality of care provided. Although numerous strategies exist to address occupational stress in healthcare professionals, a comprehensive analysis of specific interventions aimed at midwives remains scarce. Aim: The aim of this paper is to explore and evaluate various interventions targeting burnout prevention among midwives. The goal is to determine the effectiveness of these strategies and provide evidence-based recommendations for clinical practice and future research. Methods: A systematic literature review was conducted using databases such as PubMed, Cochrane, CINAHL and MIDIRS. Additional resources were identified through online hand search. Four studies were included in the final analysis. These studies were critically appraised using publication checklists, including STORBE, Prisma-2020 and SRQR, and quality evaluation tools, such as CASP and AMSTAR. Results: The results show that combined interventions on a personal, organizational and educational level have the greatest effect. Mindfulness exercises, clinical supervision and structural changes show an effective reduction in burnout symptoms among midwives and nurses. The long-term effect of such interventions has not been investigated and therefore remains unclear. Conclusion: The findings underline the importance of tailored interventions to reduce burnout. Interventions in different areas should be included in a midwifes work. Midwives play a critical role in healthcare systems and fostering their mental well-being is essential for improving the quality of care. Future studies should focus on the long-term effectiveness and applicability of these strategies.Verfasserin: Katja OrtnerAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Queer sensitive birth care in an international comparison of best practices
Hintergrund: Queer sensible Geburtshilfe ist bedeutend, um die spezifischen Bedürfnisse von LGBTQIA+ Personen während Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett zu berücksichtigen. Dennoch stehen viele queere Personen in der Geburtshilfe weiterhin vor erheblichen Hürden, darunter Diskriminierung, unzureichende Unterstützung und heteronormative Annahmen. Ziel: Diese Arbeit untersucht internationale Best Practices für eine inklusive und wertschätzende Versorgung queerer Menschen in der Geburtshilfe und nennt evidenzbasierte Empfehlungen, um die Versorgung und Inklusion von queeren Menschen in der Geburtshilfe zu verbessern. Methodik: Eine systematische Literaturrecherche wurde in hebammenrelevanten Datenbanken PubMed, CINAHL, Cochrane Libary, MIDIRIS (Ovid) und ScienceDirect durchgeführt. Zusätzlich wurde das Schneeballverfahren, Connected Papers und eine freie Suche genutzt, um die Suche zu erweitern. Drei zentrale Studien und zwei Leitlinien wurden nach kritischer Analyse ausgewählt und mittels den Tools CASP, STROBE und AGREE II auf ihre Qualität und Relevanz geprüft. Die Ergebnisse wurden zusammengefasst, um gemeinsame Ergebnisse und effektive Strategien zu identifizieren. Ergebnisse: Die kritische Analyse identifizierte fünf zentrale Strategien zur Förderung einer queer sensiblen Geburtshilfe: (1) Verwendung von genderneutraler und inklusiver Sprache, (2) Anpassung von Formularen, Dokumentation und Anamnesebögen (3) Integration queerer Themen in die Ausbildung, (4) Förderung sicherer Umgebungen, (5) Schulungen und Fortbildungen von Gesundheitspersonal zu spezifischen LGBTQIA+- Themen. Diese Strategien tragen dazu bei die Versorgungsqualität zu verbessern und mehr Gleichberechtigung, sowie Respekt in der Geburtshilfe für queere Personen zu gewährleisten. Conclusio: Die Umsetzung der identifizierten Best Practices kann Barrieren abbauen, sowie gesundheitliche Versorgung und Diskriminierung verbessern. Sie fördert eine sichere und vertrauensvolle Umgebung für queere Menschen. Weitere Forschung wird empfohlen, um einheitliche internationale Richtlinien zu erstellen und ihre langfristige Wirksamkeit zu evaluieren.Background: Queer sensitive obstetrics is crucial to address the specific needs of LGBTQIA+ individuals during pregnancy, childbirth and postpartum care. However, many still face significant barriers, including discrimination, insufficient support, and heteronormative assumptions. Objectives: This study examines international best practices for providing inclusive and respectful care of queer individuals within obstetrics services and provides evidence-based recommendations to enhance the care and inclusion for LGBTQIA+ individuals in this field. Methodology: A systematic literature review was conducted using databases such as PubMed, CINAHL, Cochrane Library, MIDIRS (Ovid), and ScienceDirect. Snowball sampling and manual searches were also employed to expand the dataset. Three key studies and two guidelines were selected and critically appraised for quality and relevance using the tools CASP, STROBE and AGREE II. The findings were synthesized to identify common themes and effective strategies. Results: The analysis identified five core strategies to advance queer sensitive obstetrics: (1) using gender-neutral and inclusive language, (2) Adjusting forms, documentation, and medical history to be inclusive, (3) Implementation of queer topics in education (4) fostering safe environments, (5) Training and continuing education for medical staff on LGBTQIA+ specific topics. These strategies contribute to improving the quality of care and ensuring greater equality and respect in obstetric services for queer individuals. Conclusion: Implementing the identified best practices can reduce barriers, improve health provision and address discrimination. It fosters a safe and trustful environment for queer individuals. Further research is recommended to create international standardized guidelines and evaluate their long-term effectiveness.Verfasserin: Cora WolfesbergerAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Longevity elements in five-star wellness and spa hospitality : a look at future perspectives
Diese Masterarbeit untersucht, wie evidenzbasierte Longevity-Elemente in die Angebotsstruktur der fünf Sterne Wellness- und Spa-Hotellerie integriert werden können, ohne das luxuriöse Gästeerlebnis zu beeinträchtigen. Ziel ist es, präventive Gesundheitsförderung, digitale Innovationen und biometrische Anwendungen so in die Praxis zu übertragen, dass sie mit dem verwöhnorientierten Angebot der Wellness- und Spa-Hotellerie harmonieren.Der theoretische Teil analysiert die fünf Säulen von Longevity (Ernährung, Bewegung, mentale Gesundheit, Schlaf und soziale Beziehungen) unter Einbezug holistischer und digitaler Gesundheitsansätze. Die qualitative Studie basiert auf acht Experteninterviews aus den Bereichen Medizin, Hotellerie, Spa-Management und Longevity.Die Ergebnisse zeigen, dass Gäste zunehmend personalisierte, evidenzbasierte und zugleich atmosphärisch stimmige Angebote wünschen. Erfolgsentscheidend ist eine modulare, individualisierte Umsetzung, die wissenschaftliche Fundierung mit emotionalem Luxus verbindet. Zwei konzeptionelle Modelle (ein nicht-medizinischer Lifestyle-Ansatz und ein ergänzendes Medical-Wellness-Konzept) werden entwickelt.Abschließend werden praxisnahe Empfehlungen zur Integration gegeben, etwa zur Gestaltung diagnostischer Räume, Ernährungskonzepte oder digitaler Begleitung. Ziel ist es, Longevity als nachhaltigen Lebensstilimpuls in der Luxus-Hotellerie zu verankern und das über klassische Wellness hinaus.This master's thesis explores how evidence-based longevity elements can be integrated into the service structure of five-star wellness and spa hotels without compromising the luxury guest experience. The aim is to translate preventive health promotion, digital innovations, and biometric applications into practice in a way that aligns with the indulgence-oriented offerings of luxury wellness hospitality.The theoretical section analyzes the five pillars of longevity (nutrition, physical activity, mental health, sleep, and social relationships), incorporating holistic and digital health approaches. The qualitative part is based on eight expert interviews from the fields of medicine, hospitality, spa management, and longevity.Findings indicate that guests increasingly demand personalized, evidence-based, and atmospherically coherent offerings. Key to success is a modular, individualized implementation that combines scientific grounding with emotional luxury. Two conceptual models are developed: a non-medical lifestyle approach and a complementary medical wellness model.Finally, the thesis provides practical recommendations for implementation, such as the design of diagnostic spaces, nutrition concepts, and digital guest support. The goal is to position longevity as a sustainable lifestyle impulse within luxury hospitality, going beyond traditional wellness paradigms.eingereicht von: Julia LacknerAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inMasterarbeit FH JOANNEUM 202
New narrative forms in journalism: drone footage as a visual extension of classic:camera angles
Der Sportjournalismus befindet sich in einem Wandel. Neue technologische Entwicklungen, insbesondere im Bereich der audiovisuellen Medienprodukte, verändern nicht nur die journalistische Praxis, sondern auch die Erwartungen und Sehgewohnheiten des Publikums. Eine der markantesten Innovationen der letzten Jahre ist der Einsatz von Drohnenaufnahmen in der Sportberichterstattung. Diese Arbeit untersucht, wie diese neuen Perspektiven das Erzählen im Sportjournalismus verändern und welche Auswirkungen sie auf das Zuschauererlebnis haben. Basierend auf theoretischen Überlegungen zur Digitalisierung medialer Formate und unter Rückgriff auf aktuelle Fallbeispiele wird analysiert, inwiefern Drohnenbilder zu einer immersiveren und emotionaleren Darstellung von Sportereignissen beitragen. Ziel ist es, das Potenzial und die Herausforderungen dieser neuen Erzählform zu bewerten und ihre Rolle im Spannungsfeld zwischen journalistischem Anspruch und medialem Entertainment einzuordnen.Sports journalism is transforming. New technological developments—particularly in the field of audiovisual media production—not only influence journalistic practices but also reshape audience expectations and viewing habits. One of the most striking innovations in recent years is the use of drone footage in sports reporting. This thesis explores how these new perspectives are changing storytelling in sports journalism and what impact they have on the viewer experience. Drawing on theoretical considerations regarding the digitisation of media formats (cf. Beils 2019) and analysing current case studies, the work examines the extent to which drone imagery contributes to a more immersive, emotional, and potentially manipulative representation of sporting events. The aim is to assess the potential and challenges of this emerging narrative form and to contextualise its role within the tension between journalistic standards and media entertainmentMarie Sophie HattenbergerAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Development of a concept for a didactic creative lab at FH Joanneum
Die vorliegende Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der didaktischen und organisatorischen Konzeption eines Kreativlabors an der FH Joanneum mit dem Ziel kreatives Denken, Problemlösungskompetenz und kollaboratives Arbeiten im Hochschulkontext systematisch zu fördern. Ausgangspunkt ist die theoretische Auseinandersetzung mit dem Begriff der Kreativität, sowie dessen Einflussfaktoren. In einem zweiten Schritt werden bestehende Innovations- und Kreativitätslabore analysiert, wobei deren didaktische Ausrichtung, strukturelle Merkmale und methodische Ansätze im Vordergrund stehen. Basierend auf diesen Erkenntnissen wird ein didaktisches Konzept für ein Kreativlaborentwickelt, das auf handlungsorientiertem, erfahrungsbasiertem und spielerischem Lernen basiert. Dabei kommen etablierte Kreativitätstechniken wie Design Thinking, Brainstorming oder die Walt-Disney-Methode ebenso zur Anwendung wie experimentelle Aufgabenformate, die physische und gedankliche Problemlösungsprozesse anregen. Die Konzeption berücksichtigt sowohl räumlich-organisatorische Anforderungen als auch didaktische Prinzipien wie Challenge-Based Learning und Game-Based Learning. Im Rahmen der Diskussion wird das Konzept kritisch reflektiert. Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass ein Kreativlabor im Hochschulkontext ein innovatives Lernformat darstellen kann, das Kreativität und Teamkompetenz fördert. Gleichzeitig wird betont, dass für die Wirksamkeit eine entsprechende Begleitforschung notwendig ist. Die Arbeit versteht sich somit als theoretisch fundierter Impuls zur Weiterentwicklung kreativer Hochschuldidaktik.This bachelor thesis focuses on the didactic and organizational development of a creativity lab at FH Joanneum, aiming to systematically foster creative thinking, problem-solving skills, and collaborative learning in higher education. The starting point is the theoretical examination of the concept of creativity and its influencing factors. In a next step various types of innovation and creativity labs are examined about their structural design, educational objectives and methodological approaches. Building on these insights the thesis proposes a didactic concept for a creativity lab based on experiential, hands-on and challenge-based learning formats. The concept integrates established creativity techniques such as Design Thinking, Brainstorming or the Walt Disney Method with experimental task formats designed to stimulate physical and cognitive problem-solving processes. Key didactic approaches include Game-Based Learning and Challenge-Based Learning which are implemented in both individual and team-based learning scenarios. In the discussion section the concept is critically reflected upon, especially about feasibility, group dynamics and the sustainability of learning effects. The findings suggest that a creativity lab can be a valuable educational tool in higher education, fostering interdisciplinary innovation and student engagement. However, the thesis also highlights the need for empirical evaluation to assess its effectiveness in practice. As such, this work provides a theoretically grounded contribution to the ongoing development of creative and student-centered university teaching.von Matthias MossböckAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Yeasts from traditional orchard meadows in Styria and their brewing potential for the production of alcohol-free beers
Die vorliegende Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Untersuchung des brautechnologischen Potenzials von Hefen aus Streuobstwiesen für die Herstellung alkoholfreier Biere. Angesichts der zunehmenden Nachfrage nach Produkten dieser Art ist die Entwicklung alternativer Herstellungsverfahren sowie der Einsatz neuer Hefestämme, die sowohl eine geringe Alkoholbildung als auch markttaugliche Aromaprofile aufweisen, von großem Interesse für die Brauindustrie. Ziel dieser Arbeit war es, die Fermentationsaktivität der isolierten Wildhefen von einer ausgewählten steirischen Streuobstwiese zu charakterisieren und die Ergebnisse mitbekannten Literaturdaten zu vergleichen. Hierfür wurden unter standardisierten Laborbedingungen Fermentationsversuche durchgeführt, bei denen der Extraktabbau, die Alkoholbildung sowie die Veränderung des pH-Wert analysiert wurden. Am Ende der Fermentation wurden die Endalkoholmessung durchgeführt um die Gäraktivität der Hefestämme präzise erfassen zu können. Die Ergebnisse zeigen, dass die untersuchten Hefestämme deutliche Unterschiede in ihrem Fermentationsverhalten aufweisen. Im Vergleich erzielte Torulaspora delbrueckii die höchste Gäraktivität bei moderatem Alkoholgehalt. Diese Eigenschaft macht Torulasporadelbrueckii zu einer vielversprechenden Option für die Herstellung alkoholfreier und alkoholreduzierter Biere. Im Gegensatz dazu zeigen Candida peoriensis und Filobasidiumwieringae nur eine geringe Gäraktivität. Candida peoriensis ist aufgrund ihrer niedrigen Gesamtfermentationsaktivität als Reinkultur zwar nicht für die Herstellung alkoholfreier Biere geeignet, könnte jedoch für Co-Fermentationen interessant sein. Insgesamt liefert die Arbeit wichtige Erkenntnisse über das Potenzial von Wildhefen für die Entwicklung innovativer alkoholarmer und alkoholfreier Biere.This Bachelor's thesis investigates the brewing potential of wild yeasts isolated from orchard meadows for the production of alcohol-free beers. Considering the growing demand for such products, the development of alternative production methods and the use of novel yeast strains that exhibit both low alcohol formation and interesting aroma profiles are of great interest to the brewing industry. The aim of this study was to characterise the fermentation activity of the isolated wild yeasts and compare the results with known literature data. Standardised laboratory-scale fermentation trials were conducted, during which extract reduction, alcohol formation, and changes in pH were analysed. At the end of fermentation, precise final alcohol measurements were performed by near-infrared spectroscopy to accurately assess the fermentation activity of the yeast strains. The results revealed clear differences in fermentation behaviour among the tested yeasts. Torulaspora delbrueckii showed the highest fermentation activity combined with a moderate alcohol content, making it a promising candidate for the production of alcohol-free and low-alcohol beers. In contrast, Candida peoriensis and Filobasidium wieringae exhibited only low fermentation activity. Due to its low overall fermentation activity, Candida peoriensis is not suitable for the production of non-alcoholic beers as a pure culture, but could be of interest for co-fermentations. Overall, this thesis provides valuable insights into the potential of wild yeasts for the development of innovative low- and nonalcoholic beers.von Verena TimischlAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Reusable packaging system for food as a strategy to reduce household waste
In dieser Masterarbeit wird ein Konzept zur Reduktion von Haushaltsabfällen durch ein wiederverwendbares Verpackungssystem für Lebensmittel entwickelt. Grundlage ist ein fiktives Szenario, in dem Einwegkunststoffverpackungen vollständig verboten werden und an den Green Deal und das Ziel der Klimaneutralität bis 2050 der Europäischen Union anknüpft. Anhand einer Analyse der historischen Entwicklung, der aktuellen Herausforderungen und der gesetzlichen Rahmenbedingungen der Abfallwirtschaft in Deutschland und Österreich werden die Probleme im bisherigen linearen System aufgezeigt und die Umweltbelastung durch Verpackungsabfälle verdeutlicht. Ein besonderer Fokus liegt auf den Lebensmittelverpackungen. In dieser Arbeit werden deren Materialien, Funktionen und Entsorgungswege im Kontext des Verhaltens von Konsumentinnen und Konsumenten untersucht. Als Alternative zum Einwegsystem werden bestehende Mehrweglösungen analysiert. Eine Marktanalyse und genaue Betrachtung der Nutzungsabläufe zeigen die zentralen Anforderungen an eine neue Mehrwegverpackung auf. Als Ergebnis wird ein ganzheitliches Mehrwegsystem für Lebensmittelverpackungen und Haushaltsabfälle entwickelt und anhand des Beispiels von Käse- und Wurstaufschnitt Verpackungen detailliert ausgearbeitet. Im Fokus stehen dabei die Nachhaltigkeit, Hygiene, Komfort und Funktionalität. Durch das umfassende System, das von der Produktion der Mehrwegbehälter, der Produktion der Lebensmittel, über den Vertrieb im Supermarkt, den Verbrauch im Haushalt, bis hin zur Rückgabe, Reinigung und Wiederverwendung geht, wird der Materialkreislauf geschlossen. Das System soll die Transformation zu einer Kreislaufwirtschaft in einer abfallfreien Gesellschaft aufzeigen.This Master Thesis develops a Concept to reduce household waste through a reusable packaging system for food products. It is based on a fictional scenario in which single-use plastic packaging is completely banned, in alignment with the European Union´s Green Deal and its goal of climate neutrality by 2050.By analyzing the historical development, current challenges and legal frameworks of waste management in Germany and Austria, the thesis highlights the shortcomings of the existing linear system and illustrates the environmental impact of packaging waste. A particular focus is placed on food packaging. The study examines materials, functions and disposal within the context of consumer behavior. As an alternative to the single use system, existing reusable solutions are analyzed. A market analysis and a detailed investigation of user practices reveal key requirements for a new reusable packaging design. The result is an integrated reusable system for food packaging and household waste, developed in detail using the example of sliced cheese and cold cuts. The design emphasizes sustainability, hygiene, convenience and functionality. The system closes the material loop by including the entire cycle from the production of reusable containers and food, through retail distribution and household use, to return, cleaning and reuse of the packaging. The concept aims to demonstrate how a transition toward a circular economy and a low-waste society can be achieved.Lars BiedermannAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inMasterarbeit FH JOANNEUM 202
Hospital Information Systems (HIS):in Nursing Education::An Empirical Analysis of Requirements and Experiences of Nursing Educators Regarding HIS in Teaching
Der technologische Fortschritt im Gesundheitswesen stellt neue Anforderungen an die Pflegepraxis und -ausbildung. Diese Arbeit untersucht die Rolle von Krankenhausinformationssystemen im pflegerischen Kontext mit besonderem Fokus auf deren Integration in die Lehre. Ziel ist es, pflegespezifische Bildungsbedarfe zu identifizieren und Verbesserungsmöglichkeiten bei der Implementierung solcher Systeme aufzuzeigen. Grundlage der Untersuchung bilden eine systematische Literaturrecherche und eine Fokusgruppendiskussion unter Expert:innen. Die praktische Einbindung eines Krankenhausinformationssystems in einer Ausbildungseinrichtung diente als zentrales Fundament dieser Arbeit. Die Ergebnisse zeigen, dass Informationssysteme, unter Berücksichtigung pflegerischer Arbeitsabläufe und komplexer klinischer Settings, zur Standardisierung, Effizienzsteigerung und besseren Verfügbarkeit von Patient:innendaten beitragen können. Gleichzeitig bestehen weiterhin infrastrukturelle, organisatorische und bildungsbezogene Hürden, die den effektiven Einsatz in der Pflege einschränken. Daraus ergibt sich ein erhebliches Entwicklungspotenzial für das österreichische Gesundheitssystem. Unter Einbeziehung relevanter Akteur:innen aus Praxis, Gesundheitspolitik, Bildung und Technik sollen die Ergebnisse als Grundlage für zukünftige Forschungs- und Entwicklungsprojekte dienen.The increasing technological advancement in healthcare is creating new demands for both nursing practice and education. This thesis explores the role of hospital information systems, with a particular focus on their integration into nursing education. The aim is to identify nursing-specific educational requirements and highlight areas for improvement in the implementation of such systems. The study draws on a systematic literature review and an expert focus group discussion. The practical integration of a hospital information system within a nursing training environment formed the foundation of this research. The results indicate that hospital information systems, when designed with careful consideration of nursing workflows and the complexity of clinical settings, can enhance standardization, efficiency, and access to patient data. At the same time, the analysis reveals that infrastructural, organizational, and educational barriers continue to limit their effective use in nursing contexts. These findings point to significant potential for further development within the Austrian healthcare system. It is therefore recommended that the results serve as a foundation for future research and development initiatives, with particular emphasis on the systematic involvement of stakeholders from clinical practice, health policy, education, and technology development.Abweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Natural Hedging vs. Finanzielles Hedging : Vergleich der beiden Ansätze zur Risikominderung und deren Vor- und Nachteile
Im Zuge dieser Bachelorarbeit werden die Unterschiede zwischen Natural Hedging und Financial Hedging als Strategien zur Absicherung von Wechselkurs- und Marktpreisrisi-ken in Unternehmen untersucht. Durch die zunehmende internationale Vernetzung und die dadurch wachsende Bedeutung eines effektiven Risikomanagements ist es sinnvoll, genauer zu betrachten, welche Methode hinsichtlich Effektivität, Kosten und Implemen-tierungsaufwand vorteilhafter ist.Mithilfe einer komparativen Analyse auf Basis einer umfassenden Literaturrecherche sollen die Vor- und Nachteile der beiden Methoden herausgearbeitet werden. Dabei werden sowohl theoretische Grundlagen als auch empirische Erkenntnisse betrachtet. Zusätzlich wird ein Berechnungsmodell entwickelt, um die Kostenstruktur und das Inves-titionspotenzial beider Absicherungsmethoden anhand eines konkreten Beispiels zu vergleichen.Die Arbeit unterscheidet zwischen finanziellem Hedging, das Derivate wie Swaps und Optionen nutzt, und Natural Hedging, das durch strategische Geschäftsplanung Risiken im Kern verhindert. Beide Strategien sind komplementär: Finanzielles Hedging eignet sich zur kurzfristigen Minimierung von Transaktionsrisiken, während Natural Hedging langfristige wirtschaftliche Risiken reduziert und sogar wertsteigernde Effekte erzielen kann. Unternehmen, die operatives Hedging betreiben, neigen auch zu häufigem finan-ziellem Hedging, was den Unternehmenswert steigern kann.Die Kostenstruktur unterscheidet sich dadurch, dass beim Finanziellem Hedging haupt-sächlich Transaktionskosten anfallen, während Natural Hedging Implementierungskos-ten durch operative Anpassungen verursacht. Die Implementierung von Finanziellem Hedging erfordert spezifisches Finanzwissen und den Einsatz von Treasury-Management-Systemen, wohingegen Natural Hedging eine intensive Zusammenarbeit zwischen internen Abteilungen erfordert, um operative und strategische Maßnahmen umzusetzen.As part of this bachelor’s thesis, the differences between natural hedging and financial hedging as strategies for mitigating exchange rate and market price risks in companies will be examined. Given the increasing international interconnectedness and the growing importance of effective risk management, it is useful to closely analyze which method is more advantageous in terms of effectiveness, cost, and implementation effort.Through a comparative analysis based on an extensive literature review, the advantages and disadvantages of both methods will be identified. Both theoretical foundations and empirical findings will be considered. Additionally, a calculation model will be developed to compare the cost structure and investment potential of both hedging methods using a concrete example.The work distinguishes between financial hedging, which uses derivatives such as swaps and options, and natural hedging, which prevents risks at the core through strate-gic business planning. Both strategies are complementary: Financial hedging is suitable for short-term minimization of transaction risks, while natural hedging reduces long-term economic risks and can even achieve value-enhancing effects. Companies that engage in operational hedging also tend to frequently use financial hedging, which can increase the company's value. The cost structure differs in that financial hedging mainly incurs transaction costs, while natural hedging incurs implementation costs through operational adjustments. The implementation of financial hedging requires specific financial knowledge and the use of treasury management systems, whereas natural hedging re-quires intensive collaboration between internal departments to implement operational and strategic measures.eingereicht von: Daniel KarnerBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
aescu – Analogue self-medication error prevention for older adults with polypharmacy living at home
Fehler bei der Arzneimitteleinnahme stellen ein weit verbreitetes Problem dar, besonders bei älteren Patient:innen mit Polypharmazie, die ihre Medikamente im häuslichen Umfeld selbstständig organisieren. Ziel dieser Arbeit war die Entwicklung analoger Hilfsmittel, die Vorbereitung und Einnahme der täglichen Medikamente unterstützen und sicherer gestalten.Auf Basis einer Literaturrecherche zu Häufigkeiten, Ursachen, Risikofaktoren und Auswirkungen von Medikationsfehlern sowie eigenen Beobachtungen wurden Anforderungsprofile erstellt, aus denen sich ein dreiteiliges Konzept entwickelte, das verschiedene Phasen der Medikamentenorganisation adressiert. Die Medikamentenverpackung stellt den Wirkstoff in den Mittelpunkt und bietet eine klar strukturierte Informationsdarstellung. Die Sortierhilfe erleichtert die Vorbereitung der Tagesmedikation und kann von Patient:innen bei Änderungen des Medikationsplans selbstständig angepasst werden. Der Medikamentendosierer ermöglicht eine einfache Entnahme der Rationen und bietet eine optische und haptische Orientierung. Bei der Gestaltung wurden Prinzipien systematischer Informationsdarstellung angewendet.Das entstandene System aescu versteht sich als Beitrag dazu, Medikamente nicht primär als Konsumgüter mit marktgetriebener Gestaltung zu betrachten, sondern als funktionale Hilfsmittel für Patient:innen.Self-medication errors are a widespread problem, especially among older Patients with polypharmacy, who manage their medication independently in the home care setting. The aim of this thesis was the development of analogue tools that support and simplify preparation and intake of daily medication.Based on a literature review on the frequency, causes, risk factors and consequences of medication errors as well as own observations, requirements were defined that led to a concept consisting of three parts that addresses different phases of medication management. The medication packaging focuses on the active ingredient and provides a structured presentation of essential information. The sorting aid facilitates the preparation of daily medication and can be independently adapted by patients to changes in prescriptions. The pillbox enables easy withdrawal of doses and offers both visual and haptic orientation. During the design process, principles of systematic information design were applied.The developed system aescu contributes to a shift in perspective away from medications as consumer goods shaped by market-driven design, towards functional aids that support patients in everyday use.Abweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202