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Effects of executive dysfunctions in aphasia therapy in the acute phase - a cross-sectional study
Hintergrund: Exekutivfunktionen sind ein relevanter Bestandteil der kognitiven Leistungsfähigkeit eines Menschen und stehen in enger Verbindung mit Sprache. Häufig kann eine Aphasie mit exekutiven Dysfunktionen einhergehen, was die Aphasietherapie in multipler Weise beeinflussen kann. Erst nach ausreichender Abklärung der aphasischen Symptome, sowie eventueller zusätzlicher Einschränkungen der kognitiven Funktionen, lassen sich weitere Therapieschritte und –ziele festlegen. Bisher ist nicht exakt geklärt, wie sich exekutive Dysfunktionen auf die Aphasietherapie auswirken bzw. wie sich der Therapieverlauf für Patient:innen und Therapeut:innen ändert. Methodik: Zur Beantwortung der Forschungsfragen wurde ein Online-Fragebogen mit insgesamt 49 Fragen erstellt, welcher sowohl offene als auch geschlossene Antwortmöglichkeiten bietet. Die Subkategorien des Fragebogens untersuchen die Wahrnehmung von Einschränkungen der Exekutivfunktionen in der Aphasietherapie, Häufigkeit und Art neuropsychologischer Abklärungen, Zusammenarbeit mit Neuropsycholog:innen und die Einschätzung des Handlungsbedarfs. Die Daten wurden verschriftlicht und sowohl quantitativ als auch qualitativ ausgewertet. Ergebnisse: Hinsichtlich Forschungsfragen und Hypothesen zeigt die Arbeit eindeutige Ergebnisse. Bei Aphasiepatient:innen mit exekutiven Dysfunktionen schwanken Therapieerfolge häufiger oder treten verzögerter ein als bei Patient:innen ohne exekutive Dysfunktionen. Es werden weiters Unterschiede im Therapieverlauf wahrgenommen. Besonders sticht der verzögerte Eintritt von Therapiefortschritten bei Patient:innen mit exekutiven Dysfunktionen heraus. Eine wesentliche Auswirkung auf die logopädische Arbeit, konnte bei Patient:innen mit exekutiven Dysfunktionen erkannt werden. Diskussion: Die vorliegende Arbeit zeigt, dass exekutive Dysfunktionen bedeutsame Auswirkungen auf die Aphasietherapie in der Akutphase zeigen. Die Studie belegt, dass Unterschiede im Therapieverlauf, bei Erreichung von Therapiezielen und bei der Umsetzung der logopädischen Vorgehensweise zwischen Patient:innen mit und ohne exekutiven Dysfunktionen bestehen. Eine weiterführende Forschung diesbezüglich ist essentiell, um zukünftig eine adäquate logopädische Vorgehensweisen durchführen zu können.Introduction: Executive functions are a relevant component of a person`s cognitive performance and are closely linked to language. Aphasia can often be accompanied by executive dysfunctions, which can influence aphasia therapy in multiple ways. Only after sufficient clarification of the aphasic symptoms, as well as additional limitations of cognitive functions, can further therapy steps and goals be determined. So far, it has not been precisely clarified how executive dysfunctions affect aphasia therapy or how the course of therapy changes for patients and therapists. Method: To answer the research questions, an online questionnaire with a total of 49 questions was created, which offers both, open and closed response options. The subcategories of the questionnaire examine the perception of limitations of executive functions in aphasia therapy, frequency and type of neuropsychological assessments, collaboration with neuropsychologists and assessment of the need for action. The data was written down and analyzed both, quantitatively and qualitatively. Results: In terms of research questions and hypotheses, the study reveals clear results. In aphasia patients with executive dysfunctions, therapy successes fluctuate more frequently or are more delayed than in patients without executive dysfunctions. Differences in the course of therapy are also noted. The delayed onset of therapy progress in patients with executive dysfunctions stands out in particular. An effect on speech therapy work could be recognized in patients with executive dysfunctions. Conclusions: This study shows that executive dysfunctions have a significant impact on aphasia therapy in the acute phase. The study shows, that there are differences in the course of therapy, in the achievement of therapy goals and in the implementation of the speech therapy approach between patients with and without executive dysfunctions. Further research in this regard is essential in order to be able to implement adequate speech therapy procedures in the future.Helena WeissAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Addiction-related internet use by young people in Styria
Diese Bachelorarbeit widmet sich einer der zentralen Herausforderungen des digitalen Zeitalters: der problematischen Nutzung von digitalen Medien durch Jugendliche. Im Fokus steht die Untersuchung der Symptome suchtassoziierter Internetnutzung sowie die Entwicklung präventiver und interventiver Ansätze aus der Perspektive der Sozialen Arbeit. Basierend auf einer theoretischen Auseinandersetzung und zwei Experteninterviews analysiert die Arbeit, wie exzessive Internetnutzung physische, psychische und soziale Beeinträchtigungen bei Jugendlichen verursacht. Zu den häufigsten Symptomen gehören ähnlich wie bei klassischen Suchterkrankungen Schlafstörungen, soziale Isolation und ein gestörter Tag-Nacht-Rhythmus. Zudem stellt sich heraus, dass diese Problematik in einem breiteren gesellschaftlichen Kontext steht, in dem familiäre Konflikte, fehlende soziale Unterstützung und digitale Geschäftsmodelle eine entscheidende Rolle spielen. Die Arbeit hebt die Bedeutung lebensweltorientierter Ansätze der Sozialen Arbeit hervor, um Jugendliche in ihrer digitalen Lebenswelt zu erreichen. Dies beinhaltet präventive Maßnahmen wie die Förderung von Medienkompetenz, die Sensibilisierung von Eltern und Lehrkräften sowie die Schaffung alternativer Freizeitangebote. Interventionen konzentrieren sich auf die persönliche Unterstützung durch niederschwellige Angebote und die Einbindung von Bezugspersonen, um den Jugendlichen Wege aus der digitalen Abhängigkeit aufzuzeigen. Die befragten Experten machen außerdem fehlende institutionelle Rahmenbedingungen und Ressourcen aus. Kritisch reflektiert die Arbeit die begrenzte empirische Basis und fordert eine stärkere quantitative Untermauerung der Ergebnisse sowie weiterführende Forschung zu langfristigen Auswirkungen und kulturellen Unterschieden im Umgang mit digitalen Medien. Die Ergebnisse verdeutlichen die dringende Notwendigkeit, suchtassoziierte Internetnutzung nicht nur individuell, sondern auch strukturell und gesellschaftlich anzugehen.The bachelor thesis addresses one of the key challenges of the digital age: problematic internet use among adolescents. The study focuses on identifying symptoms of addiction-related internet use and developing prevention and intervention strategies from the perspective of social work. Through a combination of theoretical analysis and expert interviews, the research explores how excessive internet use leads to physical, psychological, and social impairments in young people. Common symptoms include sleep disturbances, social isolation, anxiety, and a disrupted day-night rhythm. The findings highlight the importance of adopting a lifeworld-oriented approach in social work to effectively reach adolescents in their digital environments. Preventive measures such as promoting media literacy, engaging parents and educators, and offering alternative recreational activities are crucial components. Furthermore, building trust-based relationships and providing low-threshold support services are essential for effective intervention. The study also emphasizes the need for structural changes, such as stricter regulations for addictive mechanisms in digital applications. While the research offers valuable insights, it acknowledges the limitations of its empirical basis and calls for more extensive quantitative studies to reinforce the findings. The thesis concludes that addressing addiction-related internet use requires a multi-dimensional strategy involving individual, social, and structural interventions, making it a societal responsibility beyond the scope of social work alone.Tobias GissingAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Samen säen in der Burschenarbeit : eine professionsorientierte Fallstudie eines Vereins für Männer- & Geschlechterthemen
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit dem Thema Burschenarbeit als Maßnahme zur Gewaltprävention in der Sozialen Arbeit. Dazu werden die Konzepte hegemoniale Männlichkeit und fürsorgliche Männlichkeiten untersucht, um zu verstehen, mit welchen Männlichkeitsanforderungen Burschen im Laufe ihrer Sozialisation konfrontiert werden und welche Alternativen es gibt. Ziel ist es herauszufinden, welche Rolle traditionelle Konzepte von Männlichkeit im Kontext von geschlechtsbezogener Gewalt spielen und wie die pädagogische und sozialarbeiterische Arbeit mit Burschen dieser präventiv entgegenwirken kann. Zur Bearbeitung des Themas wurde eine professionsorientierte Fallstudie durchgeführt. Die empirischen Daten wurden durch Expert*inneninterviews erhoben und mit Hilfe der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet. Die Arbeit stellt fest, dass hegemoniale Männlichkeitsanforderungen und die damit verbundenen Erwartungen dazu führen, dass ein Großteil der schweren Gewalttaten in Österreich von Männern ausgeübt werden. Die Ergebnisse der qualitativen Erhebung zeigen, dass für Professionist*innen der Burschenarbeit vor allem Fürsorglichkeit bzw. das Konzept der Caring Masculinities eine bedeutende Rolle spielt, um zur Prävention geschlechtsbezogener Gewalt beizutragen. Außerdem wurde die Wichtigkeit des Professionsverständnisses und die damit einhergehende Haltung und Selbstreflexion hervorgehoben.This bachelor thesis explores the topic of boys-focused youth work as a form of violence prevention in social work. For this purpose, the concepts of hegemonic masculinity and caring masculinities are examined in order to understand the masculine expectations boys are confronted with during their socialization and to explore possible alternatives. The aim is to explore the role that traditional concepts of masculinity play in the context of gender-based violence and how educational and social work interventions with boys can act preventively against it. To explore this topic, a profession-oriented case study was conducted. Empirical data were collected through expert interviews and analyzed using Mayring’s approach to qualitative content analysis. The thesis finds that hegemonic masculinity norms and the associated expectations contribute to the fact that the majority of serious acts of violence in Austria are committed by men. The results of the qualitative study show that, for professionals working in boys focused youth work, caring behavior and the concept of caring masculinities play a key role in contributing to the prevention of gender-based violence. Furthermore, the importance of a clear professional identity, including appropriate attitudes and self reflection, was emphasized.Sophie RuppertBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Abstinence through community : the role of Alcoholics Anonymous in the process of abstinence from alcohol
Die vorliegende Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Rolle von Selbsthilfegruppen im Prozess der Alkoholabstinenz, mit besonderem Fokus auf die Anonymen Alkoholiker. Ausgangspunkt für die Themenwahl war ein Langzeitpraktikum in einer Klinik für Suchtmedizin, bei dem der Autorin die Bedeutung von Selbsthilfegruppen bewusst wurde. Ziel der Arbeit ist es zu untersuchen, welche Funktion Selbsthilfegruppen auf dem Weg zur Abstinenz erfüllen und wie Betroffene die Wirkung der Anonymen Alkoholiker erleben. Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurden leitfadengestützte Interviews mit drei langjährig abstinenten Mitgliedern der AA durchgeführt und im Rahmen einer qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet. Ergänzend wurden theoretische Ansätze und Fachliteratur herangezogen. Die Ergebnisse zeigen, dass Selbsthilfegruppen eine zentrale Rolle bei der Stabilisierung im Alltag, der emotionalen Unterstützung und der Entwicklung neuer Lebensstrategien spielen. Für die Praxis der Sozialen Arbeit ergeben sich daraus wichtige Impulse, etwa stärkere Vernetzung mit Selbsthilfeangeboten, sowie die Förderung von Rückfalltoleranz und einer langfristigen Begleitung im Abstinenzprozess.The following bachelor thesis deals with the role of support groups in the process of abstinence from alcohol, with a particular focus on Alcoholics Anonymous. The starting point for the choice of topic was a long-term internship in a clinic for addiction medicine, during which the author became aware of the importance of support groups. The aim of the thesis is to investigate the role of suppport groups in helping people to achieve abstinence and how people experience the effect of Alcoholics Anonymous. In order to answer the research question, guided interviews were conducted with three long-term abstinent members of AA and analysed using qualitative content analysis. Theoretical approaches and specialised literature were also consulted. The results show that support groups play a central role in stabilising everyday life, providing emotional support and developing new life strategies. There are important implications for social work practice, such as strengthening networking with support programmes, as well as the promotion of relapse tolerance and long-term support in the abstinence process.Nadine NeumeisterAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Skills development in the era of digital transformation : a study of the process employed in large Austrian companies
Skills requirements are changing due to ongoing disruptions in the labor market, such as digital transformation. Consequently, skills development is growing in importance. However, research on skills development processes which help to stay competitive in changing business landscapes is lacking. This Master’s Thesis therefore investigates the process of skills development in large Austrian companies in the context of digital transformation. The following three research questions are addressed: How do HR professionals in large Austrian companies implement skills development processes in the context of digital transformation? To what extent do theoretical frameworks like the ADDIE and Integrated Skills Framework align with or differ from skills development processes in practice in large Austrian companies? What role do digital technologies, such as artificial intelligence and online learning, play in the skills development processes of large Austrian companies? For this purpose, literature review was used to get a theoretical understanding about the topic and empirical research in the form of expert interviews was employed to gain insights on how this process looks in practice and to understand the role of digital technology in it. The empirical findings were analyzed with a Qualitative Content Analysis according to Mayring. The results of the research show that the skills development process in practice includes an analysis of the learning and development need or potential, the design and development of skills development initiatives, the implementation of them as well as their evaluation and optionally a skills validation. This means that the practical process is considerably similar to the two theoretical frameworks, but also some differences are found in the scope of the individual phases. Digital technologies, especially online learning and artificial intelligence, have a crucial role in skills development and are expected to become even more relevant in the future.Vanessa ScherrMasterarbeit FH JOANNEUM 202
Gaining a foothold after the execution of measures § 21 para. 1 StGB. : a qualitative study on the resocialization of people with mental illness and challenging biographies
Fuß fassen nach dem Maßnahmenvollzug § 21 Abs. 1 StGB. Eine qualitative Studie über die Resozialisierung von Menschen mit psychischer Erkrankung und herausfordernder Biografie. Wenn Personen nach ihrem Aufenthalt im Maßnahmenvollzug nach § 21 Abs. 1 StGB wieder in eine selbstbestimmtere Wohnform entlassen werden, bedeutet das einen Schritt zurück in die Gesellschaft, in welcher Inklusion nicht selbstverständlich ist, wo psychisch kranke Personen Stigmatisierung erleben. Spannungsfelder zwischen Selbstverwirklichung und Anpassung an gesellschaftliche Normen, Freiheit oder Kontrolle, Selbständigkeit neben Abhängigkeit, Selbstbestimmung gegenüber dem Befolgen von gerichtlich auferlegten Weisungen tun sich auf. Herausforderungen wie belastende Krankheitssymptome, krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit, geringe finanzielle Mittel oder wenige Sozialkontakte können die Alltagsbewältigung zusätzlich erschweren. Soziale Arbeit unterstützt diese Adressat:innen in verschiedener Weise bei ihrer Lebensführung. Ziele wie größtmögliche Selbständigkeit, subjektive Lebenszufriedenheit, Inklusion in gesellschaftliche Systeme weiters eine deliktfreie Lebensgestaltung werden angestrebt. Die vorliegende Arbeit erklärt, wie Soziale Arbeit das Gelingen der Lebensführung dieser Zielgruppe fördert. Jeweils fünf Adressat:innen und Fachkräfte aus unterschiedlichen Wohn- bzw. Beschäftigungssituationen wurden mit Appreciative Interviews zu ihren Erfahrungen befragt. Es zeigt sich, dass Adressat:innen in allen Dimensionen der Lebensbewältigung von Sozialer Arbeit profitieren. Erforderlich sind dazu hochqualifizierte Bezugspersonen, welche greifbar sind, langfristig gleichbleiben, genügend Zeit für persönliche Gespräche aufwenden und konkrete Unterstützungsleistungen rasch erbringen. Klare Rahmenbedingungen für diese Betreuungsbeziehung und einer Vernetzung der Fachkräfte sind für das Gelingen maßgeblich. Die Studie stellt fest, dass mit den bisherigen personellen und institutionellen Ressourcen nicht alle Bedürfnisse nach Unterstützung abgedeckt werden können. Sie zeigt die Notwendigkeit von Entstigmatisierung und Enthospitalisierung, gibt darüber hinaus Impulse zur Verbesserung Sozialer Arbeit.Gaining a foothold after the execution of measures § 21 para. 1 StGB. A qualitative study on the resocialization of people with mental illness and challenging biographies. When people are released back into a more self-determined form of housing after their stay in a correctional facility in accordance with § 21 para. 1 StGB, this means a step back into society, where inclusion is not a matter of course and where mentally ill people all too often experience stigmatization. Areas of tension arise between self-realization and adaptation to social norms, freedom and control, independence and dependence, self-determination and compliance with court-imposed directives. Challenges such as stressful symptoms of illness, inability to work due to illness, limited financial resources or few social contacts make coping with everyday life even more difficult. Social work supports these recipients in various ways in order to help them manage their lives. The achievement of goals, such as the greatest possible independence, subjective life satisfaction, inclusion in social systems and an offence-free lifestyle are encouraged and supported. This study explains how social work can best support a successful life for this target group. Five recipients with different backgrounds plus five professionals with various employment situations were interviewed about their experiences. The results show that recipients benefit from social work in all dimensions of coping with life when highly qualified reference people are available on a long-term basis, spend enough time for personal discussions and provide concrete support services quickly. Clear framework conditions for this caring relationship plus a network of professionals are essential. The study found that it’s not possible to address every need properly with the existing personnel and institutional resources. It highlights the necessity to destigmatize and dehospitalize mentally ill people, also provides impulses for the improvement of social work.Vera FreiingerAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inMasterarbeit FH JOANNEUM 202
Wirtschaftlichkeitsanalyse
Ziel dieser Arbeit war es, die beiden Abdichtungssysteme „Braune Wanne“ und „Gelbe Wanne“ hin-sichtlich ihrer technischen Eigenschaften, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit systematisch zu ver-gleichen, um fundierte Entscheidungskriterien für deren Anwendung im Bauwesen abzuleiten. Die Untersuchung begann mit einer technischen Analyse beider Systeme, wobei Aufbau, Funktions-weise, Vorteile und Schwächen dargestellt wurden. Im Anschluss wurden Wirtschaftlichkeits- und Nachhaltigkeitsaspekte anhand eines praxisnahen Beispielprojekts bewertet. Die Braune Wanne er-wies sich dabei als kostengünstiger in der Herstellung, jedoch mit kürzerer Nutzungsdauer. Die Gelbe Wanne verursachte höhere Investitionskosten, zeigte aber über den gesamten Lebenszyklus wirt-schaftliche Vorteile aufgrund ihrer längeren Lebensdauer. In puncto Nachhaltigkeit schnitt die Braune Wanne durch den Einsatz mineralischer Materialien besser ab, während die Gelbe Wanne durch CO₂-Einsparungen bei der Betonverwendung und verbesserte Raumluftqualität überzeugte. Die Arbeit zeigt, dass keine pauschale Empfehlung möglich ist – vielmehr muss die Wahl des Systems projektspezifisch erfolgen, wobei Nutzungsanforderung, Budget, Umweltaspekte und baupraktische Bedingungen entscheidend sind.The aim of this thesis was to systematically compare the two waterproofing systems "Braune Wanne" (Brown Tank) and "Gelbe Wanne" (Yellow Tank) in terms of their technical characteristics, economic efficiency, and sustainability, in order to provide a well-founded basis for decision-making in construc-tion applications. The research began with a detailed technical analysis of both systems, focusing on their structure, function, advantages, and limitations. Subsequently, a cost-efficiency and sustainability assessment was conducted using a practical case study. While the Brown Tank proved to be more cost-effective in initial construction, it had a shorter service life. In contrast, the Yellow Tank involved higher initial costs but demonstrated long-term economic benefits due to extended durability and lower maintenance requirements. From a sustainability perspective, the Brown Tank benefited from the use of mostly mineral-based materials, whereas the Yellow Tank showed advantages in CO₂ savings during construc-tion and improved indoor air quality due to protection against gases like radon and methane. The study concludes that there is no one-size-fits-all solution. The choice between systems should be based on specific project requirements, considering factors such as intended use, budget constraints, environmental impact, and construction conditions.vorgelegt von: Christoph MarchlAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Employee retention through systematic leadership : with systematic personnel management and targeted:personnel management for long-term employee retention
Die vorliegende Masterarbeit erforscht, wie systematisches Personalmanagement und gezielte Personalführung die Mitarbeiter:innenbindung in sozialwirtschaftlichen Organisationen im ländlichen obersteirischen Raum fördern kann. Die zentrale Forschungsfrage lautet: „Wie kann systematisches Personalmanagement und gezielte Personalführung die Mitarbeiterbindung in sozialwirtschaftlichen Organisationen im ländlichen Obersteirischen Raum fördern?“ Dabei wird auch die Unterfrage behandelt: „Wo sind Best-Practice-Angebote vorhanden und wie können diese in die Region integriert werden?“ In qualitativen Interviews mit Führungskräften und Mitarbeiter:innen werden wesentliche Faktoren von systematisches Personalmanagement, Personalführung und Mitarbeiter:innenbindung befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass eine Kombination aus klaren Führungsstrukturen, partizipativer Führung und flexibler Personalentwicklung die Bindung der Mitarbeitenden stärkt und fördert. Best-Practice-Methoden aus einer größerer im Ausland ansässigen Organisation zeigt, wie transparente Kommunikation und kontinuierliche Weiterbildung implementiert werden können.This master's thesis examines how systematic human resource management and targeted leadership can enhance employee retention in social welfare organizations in the rural Upper Styria region. The main research question is: "How can systematic human resource management and targeted leadership promote employee retention in social welfare organizations in the rural Upper Styria region?" Additionally, the sub-question is addressed: "Where are best-practice offerings available, and how can they be integrated into the region?" Through qualitative interviews with leaders and employees, key factors such as systematic human resource management, leadership, and employee retention are explored. The results show that a combination of clear leadership structures, participative leadership, and flexible personnel development strengthens and promotes employee retention. Best-practice methods from larger organizations, such as transparent communication and continuous professional development, can be successfully adapted to the specific conditions in rural areas.Vanessa KevricAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inMasterarbeit FH JOANNEUM 202
Wearable technologies in outpatient health monitoring – an innovative approach to the surveillance of chronic diseases
Die zunehmende Digitalisierung verändert die Gesundheitsversorgung nachhaltig, besonders durch den Einsatz tragbarer Technologien wie Wearables. Diese Geräte bieten neue Möglichkeiten zur kontinuierlichen Überwachung von Vitalparametern und leisten damit einen wertvollen Beitrag zur Betreuung chronisch erkrankter Menschen. Sie ermöglichen frühzeitige Warnungen bei gesundheitlichen Veränderungen, fördern die Selbstverantwortung der Patient:innen und können die Pflegequalität deutlich verbessern. Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, den praktischen Nutzen, die technischen und organisatorischen Herausforderungen sowie die ethischen und datenschutzrechtlichen Implikationen von Wearables in der pflegerischen Versorgung zu analysieren. Dafür wurde ein mulitmethodischer Forschungsansatz gewählt. Neben einer umfassenden Literaturrecherche wurden Interviews mit Pflegefachpersonen durchgeführt, um die Perspektiven aus der Praxis einzubeziehen. Die Ergebnisse zeigen, dass Wearables großes Potenzial bieten, beispielsweise zur Entlastung des Pflegepersonals und zur Unterstützung pflegerischer Entscheidungen. Gleichzeitig machen Studien deutlich, dass die erfolgreiche Integration dieser Technologien an klare Voraussetzungen gebunden ist. Entscheidend dafür sind technische Standards, Datenschutzregelungen und eine entsprechende Schulung des Personals. Die Arbeit schließt mit praxisnahen Empfehlungen für die strukturierte Einführung digitaler Technologien in der Pflege und unterstreicht die zentrale Rolle der Pflegekräfte im digitalen Transformationsprozess.The digital transformation of healthcare is advancing rapidly. Wearable technologies are emerging as a central tool for improving the care of patients with chronic conditions. These devices enable continuous monitoring of vital parameters and support early detection of health deterioration, thereby fostering proactive interventions and promoting patient autonomy. Especially in the context of outpatient and home care, wearables offer promising opportunities for enhancing efficiency and care quality. This bachelor thesis explores the practical relevance, integration challenges and ethical implications of wearable technologies in the nursing care of chronically ill individuals. Using a mixed-methods approach, the study combines an extensive literature review with qualitative interviews involving healthcare professionals. The focus lies on identifying suitable biometric parameters for monitoring, evaluating the everyday usability of wearables and analyzing institutional and regulatory barriers to implementation. Findings indicate that wearable devices can support both patient empowerment and clinical decision-making, provided that interoperability, data protection and user-centered design are adequately addressed. Moreover, nurses emerge as key facilitators in the digital transition, requiring targeted training and institutional support. The thesis concludes with recommendations for the structured integration of wearable technologies into nursing practice and healthcare systems.Elisabeth FröhweinAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Factors influencing career opportunities for women in funeral home management
Hintergrund: Die Forschungsarbeit ist im Themenfeld Gender und Beruf angesiedelt und untersucht die Einflussfaktoren auf die Karrieremöglichkeiten von Frauen im Management von Bestattungsunternehmen. Das Berufsfeld ist historisch männlich geprägt, Frauen sind insbesondere in Führungspositionen nach wie vor unterrepräsentiert. Ziel der Arbeit ist es, bestehende Barrieren zu identifizieren und praxisnahe Empfehlungen zur Stärkung weiblicher Karrieren im Bestattungsgewerbe abzuleiten.Methodik: Selektive Literaturrecherche unter Anwendung von Booleschen Operatoren in fachspezifischen Datenbanken, sowie evidenzbasierte Bewertung der Quellen. Analyse nationaler und internationaler Literatur unter Einbezug grauer Literatur, Erfahrungsberichte und fachlicher Publikationen mit Fokus auf Rollenbilder, Aufgabenspektrum, Qualifikationswege und Maßnahmen der Frauenförderung.Ergebnisse: Die Analyse zeigt, dass Frauen zwar über die nötigen sozialen und fachlichen Kompetenzen verfügen, jedoch durch strukturelle Hürden, wie traditionelle Rollenbilder, fehlende Netzwerke und körperlich orientierte Arbeitsverteilung in ihrer beruflichen Entwicklung eingeschränkt sind.Förderliche Maßnahmen umfassen gezielte Weiterbildung, Mentoring-Programme, Sichtbarmachung erfolgreicher Frauen und geschlechtersensible Managementstrukturen. Best-Practice-Beispiele finden sich in branchennahen und internationalen Initiativen zur Förderung von Frauen in männerdominierten Berufen.Schlussfolgerung: Die Ergebnisse unterstreichen den Bedarf an strukturellen Veränderungen und an der gezielten Förderung weiblicher Karrieren im Bestattungswesen. Zukünftige Maßnahmen sollten systematisch und ganzheitlich in die betriebliche Praxis integriert werden, um das Potenzial von Frauen im Management nachhaltig zu stärken.Background: The research project focuses on gender and career issues and examines the factors that influence career opportunities for women in funeral home management. The profession has historically been male-dominated, and women continue to be underrepresented, particularly in management positions. The aim of the study is to identify existing barriers and derive practical recommendations for strengthening women's careers in the funeral industry.Methodology: Selective literature search using Boolean operators in subject-specific databases and evidence-based evaluation of sources. Analysis of national and international literature, including gray literature, experience reports, and specialist publications with a focus on role models, range of tasks, qualification paths, and measures to promote women.Results: The analysis shows that although women have the necessary social and professional skills, they are limited in their professional development by structural barriers such as traditional role models, a lack of networks, and a physically oriented division of labor.Supportive measures include targeted further training, mentoring programs, highlighting successful women, and gender-sensitive management structures. Best practice examples can be found in industry-related and international initiatives to promote women in male-dominated professions.Conclusion: The results underscore the need for structural changes and targeted promotion of female careers in the funeral industry. Future measures should be systematically and holistically integrated into operational practice in order to sustainably strengthen the potential of women in managementeingereicht von: Nadja GerholdAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202