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Parental time use as an influencing factor on physical activity and movement behavior of children and adolescents
Hintergrund: In einer Gesellschaft, in der Zeit zunehmend als knappe Ressource gilt und viele Eltern von Zeitmangel berichten, geraten gesundheitsfördernde Verhaltensweisen wie körperliche Aktivität unter Druck, besonders im familiären Alltag. Bewegungsmangel im Kindesalter stellt ein wachsendes gesundheitliches Risiko dar. Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit die zeitliche Alltagsgestaltung und Zeitverwendung von Eltern das Bewegungsverhalten und die körperliche Aktivität von Kindern und Jugendlichen im Familiensetting beeinflusst.Methode: Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurde eine umfangreiche Literaturrecherche durchgeführt. Zunächst diente eine gezielte Internetsuche der thematischen Orientierung. Darauf aufbauend erfolgte anhand definierter Suchbegriffe sowie Ein- und Ausschlusskriterien eine selektive Recherche in wissenschaftlichen Datenbanken unter systematischer Vorgehensweise.Ergebnisse: Im Rahmen der Literaturauswertung wurden nationale und internationale Studien analysiert, die sich mit der Zeitverwendung von Eltern und deren Einfluss auf das Bewegungsverhalten von Kindern und Jugendlichen befassen. Die analysierten Studien umfassen quantitative Befragungen, systematische Übersichtsarbeiten und Meta-Analysen, die Themen wie Zeitmangel, elterliche Unterstützung, Vorbildverhalten sowie organisatorische Hürden im familiären Alltag behandeln.Diskussion: Elterliche Zeitverwendung erweist sich als relevanter, jedoch nicht allein bestimmender Einflussfaktor für das Bewegungsverhalten von Kindern. Zeitmangel wirkt hemmend, doch führt verfügbare Zeit nicht automatisch zu mehr Aktivität. Entscheidend sind auch subjektives Zeitempfinden, familiäre Rollenverteilung sowie soziale und organisatorische Rahmenbedingungen. Der elterliche Einfluss zeigt sich über Vorbildfunktion, Unterstützung und gemeinsame Bewegung, ist jedoch stark von der Komplexität des jeweiligen Familiensetting geprägt, was allgemeingültige Schlussfolgerungen erschwert. Zukünftige Interventionen sollten familienbasiert ausgerichtet sein und eine einfache Umsetzung im Alltag ermöglichen, ohne mit hohem zeitlichem Aufwand verbunden zu sein.Background: In a society in which time is increasingly seen as a limited resource and many parents report a lack of time, health-promoting behaviors such as physical activity come under pressure, especially in everyday family life. Lack of physical activity in childhood represents a growing health risk. This study examines the extent to which parents' daily schedules and use of time influence the physical activity behavior and physical activity of children and adolescents in the family setting.Methods: To answer the research question, a comprehensive literature search was conducted. In order to gain a general insight into the topic, a selective search of the internet was carried out. After defining appropriate search terms and inclusion and exclusion criteria, a systematic search of scientific databases was conducted using a systematic approach. Results: As part of the literature review, national and international studies were analyzed that deal with parents' use of time and its influence on the physical activity behavior of children and adolescents. The studies analyzed include quantitative surveys, systematic reviews and meta-analyses that deal with topics such as lack of time, parental support, role model behavior and organizational hurdles in everyday family life.Discussion: Parental use of time proves to be a relevant, but not the only determining factor for children's physical activity behavior. A lack of time has an inhibiting effect, but available time does not automatically lead to more activity. Subjective perception of time, family roles and social and organizational conditions are also decisive factors. Parental influence can be seen in the role model function, support and joint exercise, but is strongly influenced by the complexity of the individual family setting, which makes it difficult to draw general conclusions. Future interventions should be family-based and enable simple implementation in everyday life without being highly time-consuming.eingereicht von: Viktoria ReichtAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Creatine as a fountain of youth : an umbrella review of meta-analyses on the effects of creatine supplementation in strength training on muscle strength, muscle hypertrophy and body composition in older adults
Hintergrund: Ausgelöst durch den demographischen Wandel gibt es in Österreich immer mehr Personen im Alter von 45 Jahren und älter. Dadurch werden mehr und mehr Menschen vom altersbedingten Abbau der Muskulatur, der sogenannten Sar-kopenie, betroffen. Eine Möglichkeit, um diesen mit dem Alter voranschreitenden Muskelabbau verlangsamen zu können, ist es, Krafttraining zu betreiben. Zudem wird diskutiert, dass die positiven Auswirkungen des Krafttrainings auf Sarkopenie beschleunigt und verbessert werden können, wenn zusätzlich zum Krafttraining Kre-atin supplementiert wird. Deshalb war es das Ziel dieser Bachelorarbeit, die Auswir-kungen von Kreatin-Supplementation in Kombination mit Krafttraining auf Muskelkraft, Muskelhypertrophie und Körperkomposition zu analysieren und gesammelt darzu-stellen.Methodik: Im Rahmen dieser Bachelorarbeit wurde eine systematische Übersichtsarbeit in Form eines Umbrella-Reviews von Meta-Analysen durchgeführt. Dabei wur-den in der Datenbank PubMed und der Spezialsuchmaschine Google Scholar nach Meta-Analysen mit einem vorab definierten Suchterm gesucht, und jene, die den Suchkriterien entsprachen, analysiert und deren Ergebnisse zusammengefasst. Ergebnisse: In dieser Bachelorarbeit wurden fünf Meta-Analysen inkludiert. Die Mehrheit dieser berichtete über positive und meist statistisch signifikante Effekte der Interventionen auf Muskelkraft, Muskelhypertrophie und Körperkomposition. Nebeneffekte traten nur selten auf und wenn auch nur in Form von Muskelkrämpfen oder Magen-Darm-Beschwerden. Auch die Adhärenz gegenüber der Kombination aus Kreatin-Supplementation und Krafttraining war bei den älteren Personen hoch.Schlussfolgerung: Die Ergebnisse lassen vermuten, dass Kreatin-Supplementation mit Krafttraining für ältere Menschen eine sichere und wirksame Methode ist, um dem altersbedingten Muskelabbau entgegenzuwirken.Background: Due to demographic change, there are more and more people aged 45 and older in Austria. As a result, more and more people are affected by age-related loss of muscle mass, known as sarcopenia. One way to slow down this pro-gressive muscle loss with age is to do strength training. It is also being discussed that the positive effects of strength training on sarcopenia can be accelerated and improved if creatine is supplemented in addition to strength training. Therefore, the aim of this bachelor thesis was to analyse and collectively present the effects of creatine supplementation in combination with strength training on muscle strength, muscle hypertrophy body composition. Methods: A systematic review in the form of an umbrella review of meta-analyses was conducted as part of this bachelor thesis. The PubMed database and the special search engine Google Scholar were searched for meta-analyses with a predefined search term. Those that met the search criteria were analysed and their results summarised. Results: Five meta-analyses were included in this bachelor thesis. The majority of these reported positive and mostly statistically significant effects of the interventions on muscle strength, muscle hypertrophy and body composition. Side effects occurred only rarely and then only in the form of muscle cramps or gastrointestinal complaints. Adherence to the combination of creatine supplementation and strength training was also high in the older adults.Conclusion: The results suggest that creatine supplementation with strength training is a safe and effective method for older people to counteract age-related muscle loss.eingereicht von: Maximilian AunerAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
The use of complexity of human performance indicators in air traffic controllers
Hintergrund: Fluglotsen arbeiten in einem komplexen Umfeld, in dem ihre Leistung für die Flugsicherheit entscheidend ist. Um diese Leistung zu maximieren, müssen menschliche Leistungsindikatoren wie Erschöpfung, Arbeitsbelastung und Situational Awareness (Situationsbewusstsein) überwacht werden. In dieser Arbeit wird untersucht, wie sich die Time in Position und die Komplexität des Luftraums auf die menschlichen Leistungsindikatoren auswirken. Subjektive und objektive Tests sowie EEG- Headset-Daten werden verwendet, um diese Zusammenhänge zu untersuchen. Annahmen: Es wird davon ausgegangen, dass eine längere Time in Position zu einem Anstieg der Erschöpfung führt und dass eine höhere Komplexität des Luftraums eine höhere Arbeitsbelastung und eine geringere Situational Awareness zur Folge hat. Methoden: Die oben genannten Daten wurden von 31 Fluglotsen während ihrer Schichten im Laufe von 6 Wochen im Sommer 2024 erhoben. Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigen, dass die Time in Position die Erschöpfung erhöht (durch den Nachweis verlangsamter Reaktionsgeschwindigkeiten und erhöhter subjektiver Einschätzung der Erschöpfung), die Komplexität die Arbeitsbelastung erhöht (nachgewiesen durch subjektive Bewertungen der Arbeitsbelastung und EEG-Beta-Wellen-Daten) und die Komplexität die Situational Awareness etwas verringert (nachgewiesen durch EEG-GammaWellen-Daten). Diskussion: Diese Forschungsarbeit beweist, dass Time in Position und Komplexität die menschlichen Leistungsindikatoren beeinflussen. Sie verdeutlicht außerdem, welche Tests für solche Studien gut geeignet und welche Tests nicht so effizient sind.Background: Air traffic controllers work in complex environments where their performance is critical in aviation safety. In order to maximise this performance, human performance indicators such as fatigue, workload and situational awareness must be monitored. This paper studies the effect time-in-position and airspace complexity have on the human performance indicators. Subjective and objective tests as well as EEG headset data are used to study these relationships. Assumptions: It is assumed that longer time-in-position leads to an increase in fatigue and that higher airspace complexity results in higher workload and lower situational awareness. Methods: The above data was collected from 31 air traffic controllers during their shifts over the course of 6 weeks during the summer of 2024. Results: Results show that time-in-position increases fatigue (as seen by slowing reaction speeds and increased subjective assessment of fatigue), complexity increases workload (proven by subjective assessments of workload and EEG beta wave data) and complexity somewhat decreases situational awareness (proven by EEG gamma wave data). Discussion: The research proves that time-in-position and complexity impact human performance indicators. It also highlights which tests are well suited for such studies and which tests are not as efficient.submitted by: Grace GlynnMasterarbeit FH JOANNEUM 202
Palliative Social Work and Advance Directives on Dying::Professional Scope of Action in the Austrian Hospital Context
Die vorliegende Bachelorarbeit soll die bislang unzureichend erforschte Rolle der klinischen Sozialarbeit im Umgang mit Sterbeverfügungen nach Einführung des Sterbeverfügungsgesetzes beleuchten. Ziel war es herauszufinden, wie Sozialarbeiter:Innen im Palliativsetting zwischen dem Wunsch der Patient:Innen nach Selbstbestimmung und den institutionellen Vorgaben von Krankenhäusern navigieren und welche professionellen Herausforderungen dabei entstehen. Methodisch basiert die Arbeit auf zwei leitfadengestützten Expert:Inneninterviews mit Sozialarbeiter:Innen einer Palliativstation und eines Palliativkonsiliardienstes. Die Auswertung erfolgte mittels inhaltlich strukturierender Inhaltsanalyse nach Kuckartz. Der theoretische Rahmen stützt sich auf die Konzepte Sterbewunsch, „Total Pain“, bio-psycho-soziales Modell sowie Doppel- und Tripelmandat. Die Ergebnisse zeigen, dass Sterbewünsche häufig Ausdruck komplexen multidimensionalen Leidens sind und nicht automatisch zu einer Sterbeverfügung führen. Sozialarbeiter:Innen übernehmen eine zentrale Rolle in der psychosozialen Begleitung, der Angehörigenarbeit und der Sicherung der Selbstbestimmung der Patient:Innen, stoßen jedoch auf institutionelle Grenzen und ethische Ambivalenzen. Die Untersuchung macht deutlich, dass klare Leitlinien und ein vertiefter professionsbezogener Diskurs notwendig sind, um die Sozialarbeit im Umgang mit Sterbeverfügungen zu stärken.This bachelor’s thesis examines the insufficiently researched role of clinical social work in dealing with advance directives for assisted dying following the introduction of the Austrian Sterbeverfügungsgesetz (Act on Assisted Dying). The goal was to explore how social workers in palliative care navigate between patients’ wishes for self-determination and the institutional regulations of hospitals, as well as to identify the professional challenges that arise in this context. Methodologically, the study is based on two semi-structured expert interviews with social workers from a palliative care unit and a palliative consultation service. The data were analysed using Kuckartz’s method of content-structuring qualitative content analysis. The theoretical framework draws on the concepts of death wishes, “total pain,” the biopsychosocial model, and the dual and triple mandate of social work. The findings indicate that death wishes frequently reflect complex, multidimensional suffering and do not necessarily lead to an advance directive for assisted dying. Social workers play a central role in psychosocial support, work with relatives, and safeguarding patient self-determination, yet they encounter institutional limitations and ethical ambivalences. The study highlights the need for clear guidelines and a deeper profession-specific discourse to strengthen social work practice in relation to assisted dying directives.Abweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Strategic Integration of Risk Management and Cybersecurity: A Holistic Approach for the IT Sector
Diese Diplomarbeit befasst sich mit der strategischen Integration von Risikomanagement und Cybersicherheit im IT-Sektor unter besonderer Berücksichtigung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU). Ausgangspunkt ist die zunehmende Abhängigkeit von digitalen Systemen und der steigende regulatorische Druck durch Vorgaben wie DSGVO, DSG und NISG. Ziel der Arbeit ist es, einen ganzheitlichen Ansatz zu entwickeln, der rechtliche, organisatorische und technische Aspekte miteinander verknüpft, um Cybersicherheit nicht isoliert, sondern als integralen Bestandteil des Unternehmensrisikomanagements zu verankern. Anhand internationaler Standards wie ISO/IEC 27001 und NIST SP 800 sowie praxisorientierter Methoden wie EBIOS, MONARC und OCTAVE werden bestehende Defizite und Herausforderungen für KMU analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass eine strategisch abgestimmte Integration von Recht, Risiko und Sicherheit die Compliance stärkt, die Resilienz erhöht und langfristig zu einer nachhaltigeren, widerstandsfähigen Unternehmensführung führt. Damit leistet die Arbeit einen Beitrag zur Entwicklung rechtssicherer und wirtschaftlich tragfähiger Sicherheitsstrategien im digitalen Zeitalter.This master’s thesis examines the strategic integration of risk management and cybersecurity in the IT sector, with a particular focus on small and medium-sized enterprises (SMEs). It is based on the increasing dependence on digital systems and the growing regulatory pressure resulting from frameworks such as the GDPR, the Austrian Data Protection Act (DSG), and the NISG. The aim of the study is to develop a holistic approach that connects legal, organizational, and technical dimensions, positioning cybersecurity not as an isolated function but as an integral component of corporate risk management. Drawing on international standards such as ISO/IEC 27001 and NIST SP 800, as well as practical methodologies including EBIOS, MONARC, and OCTAVE, the thesis analyzes existing deficiencies and challenges faced by SMEs. The findings demonstrate that a strategically aligned integration of law, risk, and security enhances compliance, strengthens resilience, and contributes to more sustainable and robust corporate governance. The study thereby supports the development of secure, legally compliant, and economically viable strategies for businesses in the digital era.Abweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inMasterarbeit FH JOANNEUM 202
Absolventinnen und Absolventen 2025 : Mobile Software Development, Software Design and Cloud Computing (VZ), Software Design and Cloud Computing (BB), Data Science and Artificial Intelligence, IT-Recht und Management, IT and Mobile Security : FH JOANNEUM IT+ Band 1
Herausgeber: Wolfgang Granigg, Elmar Krainz, Alexandra Gößlbaue
Can We Have Our Cake and Eat It Too? :Balancing Privacy, Security and Performance in Federated Learning-Based Network Intrusion Detection Systems
Diese Masterarbeit untersucht, wie sich Datenschutz, Sicherheit und Erkennungsleistung in föderierten, lernbasierten Network Intrusion Detection Systems (FL-NIDS) ausbalancieren lassen. Dazu wird ein simulationsbasiertes Prototypsystem auf Basis des Flower-Frameworks entwickelt und mit dem UM-NIDS-Datensatz evaluiert. Im Mittelpunkt stehen drei Einflussfaktoren: der Einsatz von Differential Privacy (DP) in DP-FedAvg mit unterschiedlichen Privacy-Budgets, robuste Aggregationsstrategien unter Modellvergiftungsangriffen (FedAvg, Krum, Trimmed Mean) sowie die Wahl der Modellarchitektur (Convolutional Neural Network, CNN, gegenüber einer Kombination aus CNN und bidirektionalem Long Short-Term Memory, CNN+BiLSTM). Die resultierenden Konfigurationen werden mit einer Pareto-basierten, multiobjektiven Analyse im Hinblick auf Erkennungsleistung, Robustheit, Datenschutz und Trainingszeit ausgewertet.Die Experimente zeigen, dass Differential Privacy die Erkennungsleistung (macro-F1) in allen Konfigurationen reduziert, während der Anstieg der Trainingszeit moderat bleibt. Trimmed Mean bietet unter Label-Flipping-Angriffen den besten Kompromiss zwischen Robustheit und Erkennungsleistung; FedAvg erzielt auf sauberen Daten gute Ergebnisse, reagiert jedoch empfindlicher auf Vergiftung, und Krum interagiert nachteilig mit DP-bedingtem Rauschen. Im Vergleich der Modellarchitekturen erweist sich die einfache CNN-Architektur als effizienter und praktikabler als CNN+BiLSTM, das ähnliche F1-Werte nur mit deutlich höherem Trainingsaufwand erreicht.Insgesamt zeigen die Ergebnisse, dass sinnvolle Trade-offs zwischen Datenschutz, Sicherheit und Performanz in FL-NIDS möglich sind, derzeit aber insbesondere einfache Modellarchitekturen und sorgfältig gewählte Aggregationsregeln die besten Ergebnisse liefern. Darüber hinaus stellt die Arbeit eine Methodik und ein Tooling bereit, um den Entwurfsraum privatsphärenschützender und robuster FL-NIDS systematisch zu untersuchen.This thesis investigates how privacy, security, and performance can be balanced in federated-learning-based network intrusion detection systems (FL-NIDS). To this end, a simulation-based prototype is implemented on top of the Flower framework and evaluated on the UM-NIDS dataset. The study focuses on three key factors: the use of differential privacy (DP) in DP-FedAvg with different privacy budgets, robust aggregation strategies under model poisoning attacks (FedAvg, Krum, Trimmed Mean), and the choice of neural network architecture (convolutional neural network, CNN, versus CNN combined with bidirectional long short-term memory, CNN+BiLSTM). The resulting configurations are analyzed using a Pareto-based multi-objective approach that considers performance, robustness, privacy, and training time.The experimental results show that integrating differential privacy reduces detection performance (macro-F1) across all configurations, while the increase in training time remains moderate. Under label-flipping attacks, Trimmed Mean offers the most favorable robustness--performance trade-off; FedAvg achieves good results on clean data but is more vulnerable to poisoning, and Krum interacts poorly with DP-induced noise. In the architectural comparison, the simpler CNN consistently provides a better performance--efficiency balance than CNN+BiLSTM, which only reaches comparable F1-scores at the cost of significantly higher training times in the federated setting.Overall, the findings demonstrate that meaningful trade-offs between privacy, security, and performance in FL-NIDS are achievable, but that simple model architectures and carefully selected aggregation rules currently provide the most attractive options. In addition, the thesis contributes a systematic methodology and tooling for exploring the design space of privacy-preserving and robust FL-NIDS.Masterarbeit FH JOANNEUM 202
Smallest modular living
Diese Masterarbeit befasst sich mit dem Thema von autarken, modularen und flexiblen Modulhaus-Konzepten. Dabei werden verschiedene Modulhaustypen entwickelt, welche auf die unterschiedlichen Lebensphasen und Bedürfnisse der Menschen eingehen und dabei zusätzlich, abhängig vom Standort, autarke oder nicht autarke Versorgung sichergestellt wird. Dabei ist eine leichte Erweiterbarkeit und Flexibilität der Typen je nach Situation möglich. Weiters sollen damit auch eine temporäre Nachnutzung als zum Wohnraum mithilfe dieser Module erreicht werden. Dafür werden die Modulhäuser an verschiedensten leerstehenden Gebäuden als temporäre Nachnutzung dargestellt und als Anwendungsbeispiele präsentiert. Zu Beginn wird im theoretischen Teil auf das Thema Tiny Houses und Modulhäuser eingegangen. Weiters wird auf die Autarkie und Nachnutzung ein großer Wert gelegt. Ein zusätzlich wichtiger Punkt ist das Thema „nachhaltiges Bauen“ und die dazugehörigen Materialien. Auch in hinsicht der Energieeffizienz, Kreislaufwirtschaft und Ressourcennutzung wird recherchiert. Um auf die wechselnden Lebensphasen und Bedürfnisse Rücksicht zu nehmen wird auf diese auch verstärkt eingegangen. Um eine nahezu autarke Versorgung zu ermöglichen, wurde auf die technischen Anforderungen rund um erneuerbare Energie Bezug genommen. Bei den Modulhäusern werden auch in rechtlicher Hinsicht die verschiedenen Nutzungsauflagen und bautechnischen Vorschriften untersucht. Auf dieser Grundlage des Theorieteiles wird im Entwurfsteil ein modulares und flexibles Wohnsystem entwickelt, welches sich den individuellen Lebensphasen seiner Bewohner:innen anpasst und gleichzeitig eine nachhaltige, transportierbare Lösung für verschiedenste Standorte bietet. Dabei wird ein Wohnmodul entworfen welches einen kleinen, platzsparenden und kompakten Grundriss aufweist. Je nach Anforderungen sind diese Module flexibel erweiterbar. Dabei werden drei Typen ausgearbeitet, welche verschiedene Vor- und Nachteile je nach Situation bieten. Im Zuge dessen wird mithilfe dieses Konzeptes eine temporäre Nachnutzung als Wohnraum ermöglicht. In Zeiten der zunehmenden Flächenversiegelung, wachsender Wohnraumnot und des Klimawandels sind nachhaltige, flexible Wohnlösungen immer gefragter und stehen immer mehr im Fokus. Gleichzeitig gibt es in vielen Regionen leerstehende Gebäude, welche meist gänzlich oder zum Teil ungenutzt sind. Dabei gilt es diese leerstehenden Flächen sinnvoll zu nutzen. Dazu werden verschiedene Möglichkeiten des Entwurfes für temporäre Umnutzung zum Wohnraum gezeigt. Hierzu werden die Modulbautypen bei der Nachnutzung auf die minimalste Außenhülle reduziert und so die Funktion der bestehenden Struktur ressourcenschonend verwendet. Diese Masterarbeit soll zeigen, dass eine flexible und nachhaltige kompakte Wohnlösung durch Erweiterbarkeit je nach Lebenssituation ressourcenschonend und nachhaltig ist. Dabei soll die Wohnlösung eine Nachnutzung in bestehenden Gebäuden attraktiv machen.This master‘s thesis deals with the topic of self-sufficient, modular, and flexible modular house concepts. Various types of modular houses are developed that address different life stages and needs of people, while also ensuring either self-sufficient or non-self-sufficient supply depending on the location. The types can be easily expanded and adapted according to the situation. Furthermore, these modules are intended to enable temporary reuse of vacant spaces as living areas. To this end, the modular houses are presented in various vacant buildings as examples of temporary reuse and applied as case studies. At the beginning, the theoretical part covers the topic of tiny houses and modular homes. Significant emphasis was also placed on self sufficiency and reuse. Another important focus was on sustainable building practices and the materials involved. Research was also conducted regarding energy efficiency, circular economy, and resource use. Special attention was given to addressing the changing life phases and needs of individuals. To enable near self-sufficiency, technical requirements related to renewable energy were considered. In terms of the modular houses, different usage regulations and construction standards were examined from a legal perspective. Based on this theoretical foundation, a modular and flexible living system is developed in the design section, which adapts to the individual life stages of its residents and simultaneously provides a sustainable, transportable solution for various locations. A residential module was designed with a small, space-saving, and compact layout. Depending on the requirements, these modules can be flexibly expanded. Three types were developed, each offering different advantages and disadvantages depending on the situation. As part of this, the concept also enables temporary reuse as living space. In times of increasing land sealing, growing housing shortages, and climate change, sustainable and flexible housing solutions are becoming more and more in demand and are moving increasingly into focus. At the same time, there are many vacant buildings in various regions, which are often either entirely or partially unused. The goal is to use these vacant spaces sensibly. Various design options for temporary residential reuse are presented. For this purpose, the modular building types are reduced to the minimum external shell during reuse, thus conserving resources by utilizing the existing structures‘ functions. This master‘s thesis aims to show that a flexible and sustainable compact living solution that can be expanded depending on life circumstances is both resource-efficient and sustainable. At the same time, the living solution should make the reuse of existing buildings more attractive.vorgelegt von Roland SacklAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inMasterarbeit FH JOANNEUM 202
Virtual reality as a non-pharmacological measure to reduce pain in postoperative orthopaedic patients
Hintergrund: Laut Statistik Austria wurden im Jahr 2023 in Österreich rund 1,22 Millionen operative Eingriffe durchgeführt. Postoperative Schmerzen sind für Patient:innen nach orthopädischen Eingriffen eine erhebliche Herausforderung. Sie beeinträchtigen das subjektive Wohlbefinden der Patient:innen, den Verlauf der postoperativen Genesung, die Mobilisationsfähigkeit und somit die gesamte Lebensqualität. In diesem Kontext gewinnen nicht-pharmakologische Maßnahmen zunehmend an Relevanz. Der Einsatz von Virtual Reality könnte eine vielversprechende Intervention zur Schmerzreduktion darstellen. Forschungsfrage: Welche Auswirkung hat Virtual Reality auf den postoperativen Schmerz bei Erwachsenen nach einer Knietotalendoprothese? Methode: Zur Beantwortung der klinisch formulierten Forschungsfrage wurde eine strukturierte Literaturrecherche durchgeführt. Dafür wurden nach dem PICO-Schema relevante Suchkomponenten definiert sowie Ein- und Ausschlusskriterien festgelegt. Anschließend erfolgte die Recherche anhand des erstellten Suchstrangs in den Datenbanken PubMed und Cochrane Library. Ergänzend wurde Google Scholar zur Identifizierung herangezogen. Das eingeschlossene systematische Review wurde mithilfe des CASP-Bewertungsbogens beurteilt. Ergebnisse: Insgesamt wurde ein systematisches Review für die Ergebnissynthese herangezogen. Das Review zeigte eine signifikante Schmerzreduktion. Zudem verbesserte Virtual Reality die funktionelle Rehabilitation. Schlussfolgerung: Virtual Reality stellt eine innovative und risikoarme Ergänzung zur herkömmlichen Schmerztherapie dar. Ihre Implementierung in den pflegerischen Alltag könnte postoperative Schmerzen lindern und die Lebensqualität der Patient:innen verbessern.Background: According to data from Statistics Austria, an estimated 1.22 million surgical procedures were performed in Austria in 2023. Postoperative pain poses a significant challenge for patients undergoing orthopaedic surgery. This affects not only patients´ perceived well-being, but also the progression of their postoperative recovery, their ability to mobilise and ultimately their overall quality of life. Against this backdrop, non-pharmacological measures are becoming increasingly important. Using virtual reality could be an effective way to reduce pain. Research question: What effect does virtual reality have on postoperative pain in adults after total knee arthroplasty? Method: A structured literature search was conducted to answer the formulated research question. Relevant search terms were defined using the PICO scheme and inclusion and exclusion criteria were established. The search string was then used to search the PubMed and Cochrane Library databases. Google Scholar was also used for identification purposes. The included systematic review was assessed using the CASP checklist. Results: Overall, one systematic review was used to synthesise the results. The review showed a significant reduction in pain. Furthermore, virtual reality was found to improve functional rehabilitation. Conclusion: Virtual reality is an innovative and low-risk addition to conventional pain therapy. Integrating it into everyday nursing care could alleviate postoperative pain and improve patients' quality of life.Melanie Milohanic-ThurnAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Media Engagement, Literacy, and Dialogue among European Youth / Behind the newsfeed : social media journalism and politicaleducation for young people
This chapter explores the transformative impact of social media journalism on political education and participation among young audiences in Austria. It analyses how platforms such as TikTok and Instagram are reshaping journalistic practices, emphasising the tension between traditional journalism's commitment to depth and the demand for brevity characteristic of social media. Through a content analysis of Austrian social media channels and expert interviews with journalists actively engaged in these platforms, the study reveals how established media adapt their strategies to effectively engage younger audiences while navigating the commercial pressures inherent in attention-driven environments. The findings underscore the dual role of social media journalism: it serves as a tool for enhancing political participation among youth while simultaneously raising concerns about the potential compromise of journalistic integrity. Moreover, the chapter discusses the implications of these adaptive practices for the future of journalism. Ultimately, it calls for further research into the long-term effects of social media on public discourse and the evolving role of journalism in fostering informed citizenry in an increasingly digital landscape.Gabriel Malli, Robert Gutounig, and Eva GoldgruberVersion of recor