ePUB (FH JOANNEUM)
Not a member yet
5961 research outputs found
Sort by
Experiences of adults with cystic fibrosis
HintergrundMukoviszidose ist eine unheilbare Erkrankung, die lange Zeit als Kinderkrankheit bekannt war. Die Lebenserwartung von Personen mit Mukoviszidose hat sich jedoch durch medizinische Entwicklungen ins Erwachsenenalter verschoben.Forschungsfrage„Welche Erfahrungen machen Personen über 18 Jahre mit Mukoviszidose im täglichen Leben?“MethodeUm die Forschungsfrage zu beantworten, wurde eine systematische Literaturrecherche nach Nordhausen & Hirt (2022) von Oktober 2024 bis Jänner 2025 in den Datenbanken PubMed, Cinahl und Pubpsych durchgeführt. Zusätzlich erfolgte eine Handsuche auf Google Scholar. Durch festgelegte Ein- und Ausschlusskriterien wurden Studien, die nicht den Anforderungen entsprachen, ausgeschlossen.ErgebnisseEs wurden vier Studien inkludiert. Die Ergebnisse dieser inkludierten Studien wurden zu fünf Hauptthemen zusammengefasst: „Erfahrungen mit Isolation, Erfahrungen mit dem Tod, Erfahrungen mit Familie und Freund: innen, Mukoviszidose akzeptieren und Erfahrungen mit der Angst. Patient:innen gaben überwiegend an, mehr negative als positive Erfahrungen gemacht zu haben.SchlussfolgerungNegative Erfahrungen begleiten Personen mit Mukoviszidose im täglichen Leben. Durch soziale Isolation, zeitintensive Therapien und körperlicher Anstrengungen fühlen sich Personen mit Mukoviszidose eingeschränkt in ihrem Leben. Durch Schulungen und Beratungen soll Betroffene im Umgang mit diesen negativen Erfahrungen geholfen werden.BackgroundCystic fibrosis is an incurable disease that was long considered a childhood illness. However, due to medical advancements, the life expectancy of people with cystic fibrosis has ex-tended into adulthood.Research question„What experiences do people over the age of 18 with cystic fibrosis have in their daily lives?”MethodsTo answer the research question, a systematic literature search was conducted according to Nordhausen & Hirt (2022) from October 2024 to January 2025 in the databases PubMed, Cinahl, and Pubpsych. Additionally, a manual search was performed on Google Scholar. Studies that did not meet the criteria were excluded based on predefined inclusion and exclusion criteria.ResultsFour studies were included. The results of these included studies were summarized into five main themes: "Experiences with isolation, experiences with death, experiences with family and friends, accepting cystic fibrosis, and experiences with anxiety." Patients predominantly reported having more negative than positive experiences.ConclusionNegative experiences are a part of daily life for people with cystic fibrosis. Due to social isolation, time-consuming therapies, and physical strain, individuals with cystic fibrosis of-ten feel restricted in their lives. Through training and counseling, they should be supported in coping with these negative experiences.Theres SabathiAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Between farewell and support: The experience of relatives during the assisted suicide of a loved one
Hintergrund: Assistierter Suizid ist in Österreich ein kontroverses Thema und seit 2022 rechtlich geregelt. Statistiken zeigen, dass im Jahr 2023 98 assistierte Suizide registriert wurden. Davon betroffen waren überwiegend ältere Menschen. International ist die Verabreichung tödlicher Medikamente durch Angehörige medizinischer Berufe in diversen Ländern schon seit längerer Zeit legal. Dieses sensible Thema stellt Familien vor emotionale Herausforderungen, weshalb die Unterstützung von Angehörigen durch Pflegekräfte von zentraler Bedeutung ist, um eine angemessene Begleitung sicherzustellen. Forschungsfrage: Wie erleben Angehörige den Prozess des assistierten Suizides einer nahestehenden Person? Methodik: Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurde eine strukturierte Literaturrecherche von September 2024 bis Jänner 2025 in den Datenbanken CIHNAL und PubMed, unterstützt durch den Ref Hunter von Nordhausen & Hirt (2020), durchgeführt. Ein- und Ausschlusskriterien wurden definiert und berücksichtigt. Die herausgefilterten Studien wurden mithilfe des CASP II Bewertungsinstrument (Critical Appraisal Skills Programme, 2024) kritisch bewertet. Ergebnisse: Aus sieben qualitativ hochwertigen Studien wurden fünf zentrale Aspekte identifiziert, die die Erfahrungen und das Erleben der Angehörigen im Kontext des assistierten Suizids widerspiegeln: Emotionen und Gefühle, logistische sowie bürokratische Herausforderungen, Stigmatisierung, ethische Bedenken und Unterstützungsbedarf. Schlussfolgerung: Die Ergebnisse zeigen, dass Angehörige beim assistierten Suizid mit erheblichen emotionalen Belastungen, ethischen Dilemmata sowie logistischen Herausforderungen konfrontiert sind. Es besteht ein großer Bedarf an verbesserten Unterstützungsangeboten, insbesondere bei der Antragstellung, der Kommunikation und der postmortalen Begleitung. Um Angehörige in dieser schwierigen Situation bestmöglich zu begleiten und die zukünftige Versorgung in Österreich nachhaltig zu verbessern, sind zukünftige Forschung und Weiterbildungsprogramme notwendig.Background: Assisted suicide is a controversial topic in Austria and has been legally regulated since 2022. Statistics show that 98 assisted suicides were registered in 2023, most of which involved older people. Internationally, the administration of lethal medication by healthcare professionals has been legal in some countries for some time. This sensitive topic poses emotional challenges for families, which is why the support of relatives by carers is of central importance to ensure appropriate support. Research question: How do relatives experience the process of assisted suicide of a loved one? Methods: To answer the research question, a structured literature search was conducted from September 2024 to January 2025 in the CIHNAL and PubMed databases, supported by Ref Hunter by Nordhausen & Hirt (2020). Inclusion and exclusion criteria were defined and considered. The filtered studies were critically appraised using CASP II tool (Critical Appraisal Skills Programme, 2024). Results: From seven high-quality studies, five central themes were identified that reflect the experiences and views of relatives in the context of assisted suicide: Emotions and feelings, logistical and bureaucratic challenges, stigmatization, ethical concerns and the need for support. Conclusion: The results show that relatives are confronted with significant emotional stress, ethical dilemmas and logistical challenges in assisted suicide. There is a clear need for improved support services, particularly with regard to applications, communication and post-mortem care. Future research and continuing educations programs are needed to provide the best possible support for relatives in this difficult situation and to improve care in Austria in the long term.Abweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
The impact of a nurse-led sedation protocol on treatment outcomes of intensive care patients
Hintergrund: Die Sedierung beatmeter Intensivpatient:innen ist essenziell zur Gewährleistung von Sicherheit und Komfort während der mechanischen Beatmung. Eine zu tiefe Sedierung kann jedoch mit negativen Outcomes wie verlängerter Beatmungsdauer, erhöhter Delirprävalenz und längeren Aufenthaltszeiten einhergehen. Pflegegeleitete Sedierungsprotokolle stellen einen potenziellen Ansatz zur Optimierung dieser Outcomes dar, wurden jedoch bislang noch nicht einheitlich untersucht. Forschungsfrage: Wie wirkt sich die Einführung eines pflegerisch geleiteten Sedierungs-protokolls auf die klinischen Outcomes von Intensivpatient:innen aus? Methode: Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurde eine systematische Literaturrecherche nach aktuellen (Zeitraum 2010–2025) quantitativen Studien in den Datenbanken PubMed und CINAHL sowie ergänzend in Google Scholar durchgeführt. Die Auswahl erfolgte mittels definierter Ein- und Ausschlusskriterien und wurde im Rahmen eines dreistufigen Screenings (Titel-, Abstract- und Volltextprüfung) validiert. Insgesamt wurden sechs Studien in die anschließende Analyse aufgenommen. Ergebnisse: Die Analyse zeigt, dass pflegegeleitete Sedierungsprotokolle unter bestimmten Bedingungen mit einer Verbesserung der Sedierungsqualität, einer Reduktion des Sedativaverbrauchs sowie einer teils kürzeren Beatmungsdauer assoziiert sind. Bezüglich Aufenthaltsdauer, Delirprävalenz und Mortalität zeigen sich jedoch keine signifikanten Unterschiede. Die Sicherheit der pflegerischen Anwendung wurde in allen Studien bestätigt. Die Ergebnisse variierten jedoch teils stark in Abhängigkeit von Studiendesign, Protokollinhalten und Art und Umfang der begleitenden Schulungsmaßnahmen. Schlussfolgerung: Pflegegeleitete Sedierungsprotokolle können einen sinnvollen Beitrag zur Versorgungsqualität auf Intensivstationen leisten, sofern sie gut implementiert und kontextgerecht eingesetzt werden. Ihr Erfolg hängt maßgeblich von Protokollgestaltung, Schulungsqualität und institutioneller Unterstützung ab. Eine standardisierte und evidenzbasierte Implementierung sollte im interprofessionellen Rahmen erfolgen.Background: Sedation of ventilated intensive care patients is essential to ensure safety and comfort during mechanical ventilation. However, too deep sedation can be associated with negative outcomes such as prolonged ventilation duration, increased delirium prevalence and longer lengths of stay. Nurse-led sedation protocols represent a potential approach to optimizing these outcomes but have not yet been uniformly studied. Research question: How does the introduction of a nurse-led sedation protocol affect the clinical outcomes of intensive care patients? Method: To answer the research question, a systematic literature search for current (period 2010-2025) quantitative studies was conducted in the PubMed and CINAHL databases, complemented by a manual search in Google Scholar. The selection was based on defined inclusion and exclusion criteria and was validated as part of a three-stage screening process (title, abstract and full-text). A total of six studies were included in the subsequent analysis. Results: The analysis shows that under certain conditions, nurse-led sedation protocols are associated with an improvement in sedation quality, a reduction in sedative consumption and, in some cases, a shorter duration of ventilation. However, there were no significant differences in terms of length of stay, delirium prevalence and mortality. The safety of the nursing application was confirmed in all studies. However, the results varied greatly depending on the study design, protocol content and type of accompanying training measures. Conclusion: Nurse-led sedation protocols can make a meaningful contribution to the quality of care in intensive care units, provided they are well implemented and used in the right con-text. Their success depends largely on protocol design, training quality and institutional sup-port. Standardized and evidence-based implementation should take place within an interprofessional framework.Elias Christoph ErjautzAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Effects of implementing GlucoTab on blood glucose management in insulin-dependent, hospitalized patients with type 2 diabetes mellitus
Hintergrund: Die stationäre Versorgung von Patient:innen mit Typ-2-Diabetes stellt Pflegekräfte vor große Herausforderungen. Digitale Systeme wie GlucoTab können das Blutzuckermanagement durch algorithmusbasierte Insulindosierungsvorschläge unterstützen und somit zur Patient:innensicherheit beitragen. Forschungsfrage: Welche Auswirkungen hat die Implementierung des digitalen Blutzuckermanagementsystems GlucoTab auf das Blutzuckermanagement von insulinpflichtigen, hospitalisierten Patient:innen mit Diabetes mellitus Typ 2?Methode: Mittels strukturierter Literaturrecherche in den Datenbanken PubMed, CINAHL und der Cochrane Library wurden im Zuge des Selektionsprozesses vier quantitative Stu-dien identifiziert, die die Anwendung von GlucoTab im klinischen Alltag untersuchten. Die am Universitätsklinikum Graz durchgeführten Studien wurden anhand der CASP Checklist for Cohort Studies bewertet. Ergebnis: Die Implementierung des digitalen Blutzuckermanagementsystems GlucoTab führt zu einer Verbesserung des Blutzuckermanagements bei hospitalisierten, insulin-pflichtigen Patient:innen mit Typ-2-Diabetes. Ein Großteil der gemessenen Blutzuckerwerte lag im Zielbereich (bis zu 68,8%). Leichte Hypoglykämien unter 70 mg/dL traten selten auf (< 2,2 %), schwere Hypoglykämien unter 40 mg/dL wurden ausschließlich bei bewussten Abweichungen von den Dosierungsempfehlungen beobachtet (max. 0,2 %). Auch Pflegekräfte bewerteten GlucoTab überwiegend positiv - als benutzerfreundlich und sicher in der Anwendung. Schlussfolgerung: GlucoTab verbessert das Blutzuckermanagement hospitalisierter Typ-2-Diabetiker:innen und reduziert das Risiko für Hypoglykämien. Die Anwendung des Systems trägt somit maßgeblich zur Verbesserung der glykämischen Kontrolle und zur Erhöhung der Patient:innensicherheit bei. Eine erfolgreiche Implementierung erfordert umfassende Schulung sowie die Akzeptanz und Einbindung des Pflegepersonals.Background: The inpatient care of patients with type 2 diabetes poses significant challenges for nursing staff. Digital systems such as GlucoTab can support blood glucose management through algorithm-based insulin dosing suggestions, thereby contributing to patient safety. Research question: What impact does the implementation of the digital blood glucose management system GlucoTab have on the blood glucose management of insulin-dependent, hospitalized patients with type 2 diabetes mellitus. Methods: Through a structured literature search in the databases PubMed, CINAHL, and the Cochrane Library, four quantitative studies were identified during the selection process that examined the use of GlucoTab in clinical practice. The studies conducted at the University Hospital Graz were evaluated using the CASP Checklist for Cohort Studies. Results: The implementation of GlucoTab led to improved blood glucose management in hospitalized, insulin-treated patients with type 2 diabetes. A large proportion of measured blood glucose values were within the target range (up to 68.8%). Mild hypoglycemia (< 70 mg/dL) occurred infrequently (< 2.2%), and severe hypoglycemia (< 40 mg/dL) was only observed when insulin dosing recommendations were deliberately overridden (max. 0.2%). Nursing staff also rated GlucoTab predominantly positively – as user-friendly and safe in daily clinical use. Conclusion: GlucoTab improves blood glucose management in hospitalized patients with type 2 diabetes and reduces the risk of hypoglycemia. Its use significantly contributes to better glycemic control and increased patient safety. Successful implementation requires comprehensive training and the acceptance and involvement of nursing staff.Lena ThumAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
A Balancing Act Between Sedation and Agitation: Experiences With the Riker Sedation-Agitation Scale and the Richmond Agitation-Sedation Scale in the Intensive Care Unit
Zusammenfassung Hintergrund: Die Sedierung und Agitation von Patient:innen auf Intensivstationen stellen wesentliche Herausforderungen in der intensivmedizinischen Versorgung dar. Eine präzise und standardisierte Bewertung des Sedierungsniveaus ist dabei zentral, um einerseits unerwünschte Nebenwirkungen wie Delirien oder verlängerte Beatmungszeiten zu vermeiden. Die Riker Sedation-Agitation Scale (SAS) und die Richmond Agitation-Sedation Scale (RASS) wurden entwickelt, um diese Bewertung objektiv und kontinuierlich zu erfassen und so den Balanceakt zwischen ausreichender Sedierung und Vermeidung von Agitation zu unterstützen. Forschungsfrage: Welche Erfahrungen und Wahrnehmungen und Herausforderungen ergeben sich aus der Sicht von Gesundheits- und Krankenpflegepersonal bei der Anwendung der Riker Sedation-Agitation Scale und der Richmond Agitation-Sedation Scale auf Intensivstationen? Methode: Für die Beantwortung der Forschungsfrage wurde eine systematische Literaturrecherche durchgeführt. Die Suchstrategie orientierte sich am SPIDER-Schema, um relevante Stichworte und Synonyme für die zielgerichtete Recherche festzulegen. Die Recherche erfolgte im Zeitraum von September 2024 bis Februar 2025 in den online Daten-banken PubMed und CINAHL sowie über eine ergänzende Handsuche mit Google Scholar. Anschließend wurden die gefundenen Studien anhand definierter Ein- und Ausschlusskriterien gescreent und mittels des CASP-Bewertungsbogens kritisch beurteilt. Ergebnisse: Aus der systematischen Literatursuche konnten drei qualitative Studien identifiziert werden, die zentrale Aspekte der Anwendung der Riker Sedation-Agitation Skala sowie der Richmond Agitation-Sedation Scale analysieren. Dabei identifizierten sich drei thematische Schwerpunkte heraus. Die Erfahrungen und Wahrnehmung sowie die Herausforderungen den die Pflegepersonen im intensivmedizinischen Alltag erleben. Schlussfolgerung: Die systematische Übersichtsarbeit zeigt, dass Pflegepersonen die SAS und RASS grundsätzlich als nützliche Instrumente wahrnehmen, ihre Anwendung jedoch durch fehlende Schulung, Zeitdruck und uneinheitliche Interpretationen erschwert wird. Um eine sichere Nutzung dieser Sedierungsskalen zu gewährleisten, sind praxisnahe Schulungen und eine stärkere interprofessionelle Zusammenarbeit erforderlich.Background: The sedation and agitation of patients in intensive care units represent significant challenges in intensive medical care. A precise and standardized assessment of the level of sedation is essential to avoid undesirable side effects such as delirium or prolonged ventilation. The Riker Sedation-Agitation Scale (SAS) and the Richmond Agitation-Sedation Scale (RASS) were developed to objectively and continuously assess sedation levels and thus support the balance between adequate sedation and the avoidance of agitation. Research Question: What experiences, perceptions, and challenges arise from the perspective of healthcare and nursing staff in the application of the Riker Sedation-Agitation Scale and the Richmond Agitation-Sedation Scale in intensive care units? Methode: To answer the research question, a systematic literature review was conducted. The search strategy was based on the SPIDER framework to define relevant keywords and synonyms for a targeted search. The search was carried out from September 2024 to February 2025 in the online databases PubMed and CINAHL, as well as through a supplementary hand search using Google Scholar. The identified studies were then screened using defined inclusion and exclusion criteria and critically appraised using the CASP checklist. Results: The systematic literature search identified three qualitative studies that analyze key aspects of the application of the Riker Sedation-Agitation Scale and the Richmond Agitation Scale. Three thematic focuses emerged: the experiences, perceptions, and challenges that nursing staff encounter in their daily work in intensive care. Conclusion: The systematic review shows that nursing staff generally perceive the SAS and RASS as useful tools, but their application is hampered by a lack of training, time constraints, and inconsistent interpretations. To ensure safe use of these sedation scales, practical training and stronger interprofessional collaboration are required.Windbichler AlexanderAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Scalp cooling during chemotherapy: Experiences of breast cancer patients
Hintergrund: Brustkrebs zählt zu den häufigsten Krebserkrankungen bei Frauen. Chemotherapie ist eine gängige Methode, um den Krebs zu behandeln, jedoch ist Alopezie davon eine der häufigsten Nebenwirkungen. Der Verlust der Haare verändert die Lebensqualität der Patientinnen und mit Hilfe der Kopfhautkühlung kann dem Haarausfall entgegengewirkt werden. Für das Gesundheits- und Krankenpflegepersonal ist es wichtig, die Erfahrungen der Patientinnen zu kennen, um eine bestmögliche professionelle Pflege und Begleitung zu gewährleisten. Forschungsfrage: Welche Erfahrungen erleben Brustkrebspatientinnen bei der Anwendung von Kühlhauben während der Chemotherapie? Methode: Für die Beantwortung der qualitativen Forschungsfrage, wurde eine strukturierte Literaturrecherche im Zeitraum September 2024 bis März 2025 in den Datenbanken PubMed und Cinahl sowie eine Handsuche über Google Scholar durchgeführt. Es wurden drei Studien inkludiert. Ergebnis: Die Ergebnisse thematisieren folgende fünf Hauptkategorien: „Entscheidung für/gegen die Anwendung von Kühlhauben“, „Vorbereitung auf die Anwendung von Kühlhauben“, „Erwartungen und Erfahrungen im Hinblick auf den Haarverlust“, „Nebenwirkungen der Behandlung“ und „Zukünftige Entscheidungen“. Die Erfahrungen der Brustkrebspatientinnen sind unterschiedlich, mit sowohl positiven als auch negativen Aspekten. Schlussfolgerung: Die Patientinnen machten sowohl gute als auch schlechte Erfahrungen mit der Anwendung von Kühlhauben während der Chemotherapie. Die Ergebnisse dieser Arbeit unterstreichen die Notwendigkeit einer umfassenden Aufklärung und Vorbereitung der Patientinnen über den Behandlungsprozess und der weiteren Haarpflege.Background: Breast cancer is one of the most common cancers in women. Chemotherapy is a common method of treating the cancer, but alopecia is one of the most common side effects. Hair loss changes patients' quality of life, and scalp cooling can counteract hair loss. It is important for healthcare and nursing staff to understand patients' experiences to ensure the best possible professional care and support. Research question: What are the experiences of breast cancer patients with the use of cooling caps during chemotherapy? Methods: To answer the qualitative research question, a structured literature search was conducted in the period from September 2024 to March 2025 in the databases PubMed and Cinahl, as well as a hand search via Google Scholar. Three studies were included. Results: The results focus on the following five main categories: "Decision for/against the use of cooling caps," "Preparation for the use of cooling caps," "Expectations and experiences regarding hair loss," "Side effects of treatment," and "Future decisions." The results show that breast cancer patients have had positive and negative experiences. Conclusion: Patients had both positive and negative experiences with the use of cooling caps during chemotherapy. The results of this study underscore the need for comprehensive patient education and preparation regarding the treatment process and subsequent hair care.Nicole KummerAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Accessibility features in Flutter on Android, Web and iOS : an analysis of accessibility challenges in cross platform applications
Digitale Barrierefreiheit ist essenziell, um sicherzustellen, dass Technologie für alle Menschen nutzbar ist – unabhängig von individuellen Fähigkeiten, dem Alter oder vorübergehenden Einschränkungen. Internationale Standards wie die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) und gesetzliche Vorgaben wie das Europäische Barrierefreiheitsgesetz (EAA) unterstreichen die Bedeutung inklusiver digitaler Erfahrungen. Dennoch bleibt die Umsetzung von Barrierefreiheit in plattformübergreifenden Anwendungen eine Herausforderung, insbesondere wenn es darum geht, eine konsistente Nutzererfahrung auf verschiedenen Betriebssystemen zu gewährleisten. Diese Arbeit untersucht Flutter, ein Framework für plattformübergreifende Entwicklung, und analysiert dessen integrierte Barrierefreiheitsfunktionen, darunter semantische Beschreibungen für Screenreader, adaptive Schriftgrößenanpassung und dynamische Farbkontrastanpassungen. Flutter bietet zwar leistungsstarke Tools, wie MergeSemantics für eine verbesserte Screenreader-Nutzung, MediaQuery für flexible Schriftgrößen und ThemeData für eine konsistente Farbgestaltung, doch es gibt signifikante Unterschiede zwischen den Plattformen. Während Android eine solide native Unterstützung bietet, erfordert die Nutzung von Flutter im Web zusätzliche Konfigurationen, insbesondere um Screenreader-Funktionen und Schriftgrößenanpassungen korrekt zu aktivieren. Um diese Herausforderungen zu bewältigen, schlägt diese Arbeit praktische Strategien zur Verbesserung der Barrierefreiheit in Flutter-Anwendungen vor. Dazu gehören die klare Kennzeichnung von UI-Elementen für eine bessere Screenreader-Kompatibilität, die Optimierung der Schriftgrößenanpassung für verbesserte Lesbarkeit auf verschiedenen Geräten und umfassende plattformübergreifende Tests, um eine konsistente Nutzererfahrung zu gewährleisten. Durch die Umsetzung dieser Maßnahmen können Entwickler und Entwicklerinnen inklusivere und benutzerfreundlichere Anwendungen erstellen, die für alle Nutzer und Nutzerinnen gleichermaßen zugänglich sind – unabhängig von ihren individuellen Fähigkeiten oder der verwendeten Plattform.Digital accessibility is important to ensure that technology is usable by everyone, ranging from people with disabilities, older people to individuals with temporary challenges. International standards like the Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) and legal frameworks such as the European Accessibility Act (EAA) highlight the importance of inclusive digital experiences. Nevertheless, ensuring accessibility in cross-platform applications is challenging, especially with consistency across different operating systems. This thesis examines Flutter, a cross-platform framework, and its built-in accessibility features, including semantic descriptions for screen readers, adaptive font scaling, and dynamic color contrast adjustments. While Flutter provides robust tools to improve accessibility, such as MergeSemantics for better screen reader grouping, MediaQuery for font scaling, and ThemeData for color contrast management, inconsistencies appear when comparing Android and Web implementations. Android offers stronger native support, whereas Flutter Web requires additional configurations to enable assistive technologies like screen readers and text scaling adjustments. To overcome these issues, this thesis proposes practical strategies to enhance accessibility in Flutter applications. These include clearly labeling UI elements for better screen reader compatibility, optimizing font scaling to improve readability across devices, and thoroughly testing applications on multiple platforms to ensure consistent user experience. By implementing these improvements, developers can create more inclusive, user-friendly applications that work naturally for all users, regardless of ability or platform.Kamilo KneževićBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Analysis of linker protein binding to chitin-containing bud scars of different yeast strains to extend a fractionation method
Die Zellalterung wird durch eine Vielzahl von zellulären Schäden und Umweltbedingungen beeinflusst. Das replikative Zellalter von Hefezellen dient als Indikator für das Altern verschiedenster Zelltypen. Das replikative Zellalter wird durch die postzytokinetische Sprossnarbe, welche unter anderem aus Chitin besteht, ein Polysaccharid, das zu Stabilisierung der Zellwand dient, quantifizierbar gemacht. Eine Fraktionierungsmethode wurde entwickelt, um diese Sprossnarben bei Saccharomyces pastorianus var carlsbergenisis zu visualisieren. Hierfür wurde ein Linkerprotein entwickelt. Um diese Fraktionierungsmethode auf ihre Effizienz zu prüfen und ihre Generalisierbarkeit nachzuweisen, wurde diese modifiziert und auf verschiedene biotechnologisch relevante Hefestämme übertragen. In dieser Arbeit wurden die Hefezellen mikroskopisch auf ihre Einzelligkeit überprüft und ihre optische Dichte wurde bestimmt. Um zu bestimmen, inwiefern die Hefezellen an das, in der Zellwand vorhandene Chitin binden wurden die Isothermen und die Durchflusszytometrie durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass eine hohe Bindungskapazität zwischen den Sprossnarben und dem verwendeten Proteinlinker besteht, da die Kd-Werte sehr niedrig sind. Auch die Determinationskoeffizienten R2 der verschiedenen Hefestämme, welche nahe eins liegen, zeigen eine genaue Übereinstimmung mit den gewonnen Daten. Zusätzlich kann auch noch ein Sättigungseffekt der einzelnen Plots, aufgrund ihrer Plateau Bildung beobachtet werden. Die entwickelte Fraktionierungsmethode kann, aufgrund ihrer Effizienz und nicht- Invasivität in den verschiedensten Forschungsgebieten zum Einsatz kommen.Cellular aging is influenced by a variety of cellular damage an environmental condition. The replicative cellular age of yeast cells serves as an indicator for the ageing of various cell types. The replicative age of cells is quantified by the post-cytokinetic bud scar, which consist of chitin, a polysaccharide that serves to stabilize the cell wall. A fractionation method was developed to visualize these bud scars in Saccharomyces pastorianus var carlsbergenisis. A linker protein was created for this purpose. In order to test the efficiency and generalizability of this method, it was modified and transferred to different biotechnologically relevant yeast strains. In this thesis, the yeast cells were examined microscopically for their unicellularity and their optical density was determined. Isotherms and flow cytometry were performed to determine the extent to, which the yeast cells bind to the chitin, present in the cell wall. The data shows that there is a high binding capacity between the bud scars and the protein linker utilized, as the Kd values are very low. The determination coefficients R2 of the different yeast strains, which are close to one, also show exact agreement with the data obtained. In addition, a saturation effect of the individual plots can also be observed due to their plateau formation. Due to its efficiency and non- invasiveness, the developed fractionation method can be used in various research areas.Abweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Implementation of consolidated cost accounting for service contracts in multinational intralogistics companies
Diese Bachelorarbeit untersucht die Herausforderungen bei der Implementierung eines standardisierten Kostenrechnungssystems in multinationalen Unternehmen. Ziel ist es, einen strukturierten Ansatz zu entwickeln, der Unternehmen ermöglicht, dieses komplexe Thema mit standardisierten Verfahren anzugehen, auch ohne Vorkenntnisse zu besitzen. Die Arbeit beginnt mit einer Literaturanalyse zu Unterschieden zwischen nationalen und internationalen Kostenrechnungssystemen, um Inkonsistenzen und Integrationsprobleme aufzuzeigen. Zudem werden Ansätze zur Harmonisierung der Kostenrechnung und typische Hindernisse analysiert. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen wurde ein praxisorientiertes Konsolidierungsmodell entwickelt und bei der SSI Schäfer Gruppe, einem multinationalen Anbieter von Intralogistiklösungen, angewandt. Der Implementierungstest hat gezeigt, dass das Modell als Leitfaden für die Durchführung standardisierter Kostenanalysen über verschiedene internationale Einheiten hinweg dienen kann. Die Ergebnisse zeigen jedoch auch die Bedeutung der Berücksichtigung unternehmensspezifischer Faktoren wie lokale Vorschriften, Organisationskultur und Umfang der erbrachten Dienstleistungen. Abschließend lässt sich festhalten, dass das vorgeschlagene Modell eine Grundlage für eine standardisierte Kostenrechnung in einem multinationalen Umfeld bietet, jedoch wird weitere empirische Forschung empfohlen, um seine Anwendbarkeit und Skalierbarkeit in verschiedenen Branchen und geografischen Regionen zu bewerten.This bachelor thesis analyzes the challenges associated with implementing a standardized cost accounting system in multinational companies. The primary objective is, to develop a structured approach that enables organizations to address this complex issue using standardized procedures, even in the absence of prior expertise. To achieve this, the thesis begins by a thorough literature analysis on the differences between national and international cost accounting systems, highlighting the inconsistencies in integration difficulties that arise in a global scale. Furthermore, existing approaches to cost accounting harmonization and typical obstacles encountered during system consolidations were critically examined. Building on these insights, a practiceoriented consolidation model was designed and applied within the SSI Schaefer Group, a multinational provider of intralogistics solutions. The implementation test demonstrated that the model can serve as a practical guideline for conducting standardized cost analysis across diverse international units. However, the results also emphasize the importance of considering company specific factors, such as local regulations, organizational culture, and scope of services rendered. In conclusion, while the proposed model offers a solid foundation for standardized cost accounting in a multinational setting, further empirical research is recommended to assesses its applicability and scalability in a various industries and geographic regions.Verfasser: Philipp KröllAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
The effects of resistance training on maternal health at different stages of pregnancy : a systematic literature review
Einleitung: Krafttraining ist in den letzten Jahren bei Frauen zunehmend beliebter geworden. Obwohl körperliche Aktivität während der Schwangerschaft allgemein empfohlen wird, sind die aktuellen Richtlinien in Bezug auf Krafttraining nach wie vor begrenzt und vage. Ziel dieser Bachelorarbeit war es, die derzeitige Evidenzlage zum Krafttraining in den verschiedenen Stadien der Schwangerschaft zu untersuchen und dessen Auswirkungen auf die maternale Gesundheit zu analysieren.Methode: Eine systematische Literaturrecherche wurde in den Datenbanken PubMed, ScienceDirect und SPOLIT durchgeführt. Die Studienauswahl erfolgte anhand vordefinierter Ein- und Ausschlusskriterien sowie eines festgelegten Suchbegriffs. In die Analyse wurden vier randomisierte kontrollierte Studien einbezogen, die zwischen 2015 und 2025 veröffentlicht wurden. Relevante sportbezogene Daten wie Häufigkeit, Dichte, Dauer, Intensität, Umfang, Trainingsart und untersuchte Ergebnisparameter wurden extrahiert und vergleichend gegenübergestellt.Ergebnisse: Die analysierten Studien deuten darauf hin, dass Krafttraining, zwei- bis dreimal pro Woche bei moderater Intensität durchgeführt, den Blutdruck senken, Müdigkeit reduzieren, die Gewichtskontrolle während der Schwangerschaft unterstützen und das Risiko für Schwangerschaftshypertonie verringern kann. In keiner der Studien wurde von unerwünschten Ereignissen berichtet. Die Ergebnisse legen nahe, dass Krafttraining für gesunde schwangere Frauen, insbesondere im zweiten und dritten Trimester, sowohl sicher als auch vorteilhaft ist. Unterschiede im Studiendesign, das Fehlen langfristiger Nachbeobachtungen sowie der begrenzte Forschungsstand im ersten Trimester schränken jedoch die Generalisierbarkeit ein.Fazit: Krafttraining stellt eine sichere und effektive Form der körperlichen Betätigung für gesunde Schwangere dar, wenn es korrekt und bei moderater Intensität durchgeführt wird. Zukünftige Forschung sollte die Auswirkungen im ersten Trimester, bei unterschiedlichen BMI-Gruppen sowie bei variierenden Intensitätsstufen untersuchen, um präzisere und Phasen-spezifische Trainingsrichtlinien zu ermöglichen.Introduction: Resistance training has become increasingly popular among women. While physical activity during pregnancy is generally recommended, current guidelines provide limited and vague recommendations specifically regarding resistance training. The aim of this bachelor’s thesis was to investigate available evidence on resistance training during different stages of pregnancy and its effects on maternal health.Method: A systematic literature review was conducted using the databases PubMed, ScienceDirect, and SPOLIT. Studies were selected based on predefined inclusion and exclusion criteria, and a specified search term. Four randomized controlled trials published between 2015 and 2025 were included and analysed with a focus on training design and maternal health outcomes. Relevant training-related data such as frequency, density, duration, intensity, volume, type of exercise, and outcome measures were extracted and compared across studies.Results: The reviewed studies suggest that resistance training performed two to three times per week at moderate intensity can lower maternal blood pressure, reduce fatigue, support gestational weight control, and decrease the risk of hypertension. No adverse events were reported in any of the studies. The findings indicate that resistance training is both safe and beneficial for healthy pregnant women, particularly during the second and third trimesters. However, variation in study design, the absence of long-term investigations, and limited research in the first trimester restrict generalisability.Conclusion: Resistance training appears to be a safe and effective form of exercise for healthy pregnant women when performed correctly and at moderate intensity. Further research is needed to investigate effects during the first trimester, in different BMI groups, and at varying intensity levels to enable more detailed and stage-specific exercise guidelines.submitted by: Valerie DokonalBachelorarbeit FH JOANNEUM 202