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Can thoracic low-dose CT scans be used for radiation therapy planning?
Thema: Kann ein Thorax-Low-Dose-CT zur Behandlungsplanung in der Strahlentherapie verwendet werden?Problem: Bei Mammakarzinom-PatientInnen, welche in tiefer Inspiration bestrahlt werden, wird zumeist im Rahmen der Planungs-Computertomographie ein zusätzliches Low-Dose-CT des Thorax durchgeführt. Dieses wird üblicherweise nur für die PatientInnenlagerung benötigt. In ausgewählten Fällen wäre es jedoch hilfreich diese CT-Aufnahme auch im Planungssystem zur Dosisberechnung zu verwenden. Zuvor muss jedoch sichergestellt werden, dass die Bildqualität den benötigten Anforderungen entspricht und eine Bestrahlungsplanung und Dosisberechnung mit hinreichender Genauigkeit durchgeführt werden kann.Fragestellung: Kann das Thorax-Low-Dose-CT zur Behandlungsplanung von linken Mammabestrahlungen verwendet werden?Methode: Es wurden Messungen mit dem CATPHAN-Phantom zum Vergleich der Bildqualität, GAMMEX-RMI-Phantom zum Vergleich der HU-Kalibrierkurven und CTDI-Messungen zur Erstellung eines dosimetrischen Vergleichs durchgeführt. Auch wurde anhand des anthropomorphes Mammaphantoms ATOM CIRS die Dosisplanung in ECLIPSE anhand der Standard-CT- und der Low-Dose-CT Bilddaten erprobt und ein Vergleich der Pläne erstellt. Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigen nur geringe Unterschiede zwischen den beiden CT-Modi. Die Bildqualität ist mit Ausnahme der Niedrig- und Hochkontrastauflösung gleich und auch die erstellten Bestrahlungspläne variieren nur minimal zwischen dem Standard- und Low-Dose-CT. Der gewichtete CTDI des Low-Dose-CTs beträgt nur 41,2% des Standard-CTs. Diskussion: Die Unterschiede in der Planung und Bildqualität sind gering und die Dosisreduktion sehr hoch, weswegen ein eindeutiger Vorteil der Low-Dose-CT genannt werden kann. Der Einfluss der geringeren Hoch- und Niedrigkontrastauflösung auf die Bestrahlungsplanung müsste genauer untersucht werden. Eine klinische Bewertung der Konturierung von Zielgebieten und Risikoorganen wurde nicht durchgeführt. Schlussfolgerung: Grundsätzlich ist es möglich die Bestrahlungsplanung der linken Mamma anhand der Thorax-Low-Dose-CT zu planen. Zur Verifikation der Ergebnisse sollten weitere vergleichende Bestrahlungspläne anhand von PatientInnen-Standard-CT- und-Low-Dose-CT-Bildern geplant werden und von einem RadioonkologInnen bewertet werden.Subject: Can thoracic low-dose CT scans be used for radiation therapy planning? Problem: Patients treated in deep inspiration breath hold (DIBH) usually require a low-dose CT-scan in addition to a standard CT-scan. This scan is mainly used for positioning of the patient. In selected cases, using these low-dose scans for dose calculation purposes could be helpful. Before doing so, the image quality and treatment planning must be ensured to meet certain requirements, and dose calculation must be performed accurately. Research Question: Can thoracic low-dose CT-scans be used for accurate radiation therapy planning of the left breast?Method: The CATPHAN and GAMMEX-RMI phantom were used to compare image quality and to evaluate differences in the HU calibration curves. CTDI measurements were taken to establish a dosimetric comparison between the two CT-modes. Additionally, the CIRS anthropomorphic phantom was used to create a treatment plan in ECLIPSE and dose levels were compared between the standard and low-dose CT. Results: The results show only minor differences between the two CT scan options. Except for high and low contrast resolution, the image quality is comparable and the generated radiation treatment plans vary only slightly between the two modes. The weighted CTDI of the low-dose CT accounts for only 41,2% of the standard CT. Discussion: Due to the small differences in image quality and the treatment plans while reducing the radiation dose by such a large percentage, low-dose scans offer a clear advantage. Still, the impact of reduced high and low contrast resolution should be further investigated. Conclusion: By looking at the data in this thesis, thoracic low-dose-CT does allow for radiation therapy planning of the left breast. To verify these findings, additional treatment plans based on patient data should be created and validated by a seasoned radiation oncologist.Abweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Nurses´expieriences with the implementation of Family-Centered Care in Neonatal Intensive Care Units
Hintergrund: Family-Centered Care (FCC) gilt als zentrales Versorgungskonzept auf neonatologischen Intensivstationen (NICUs), dessen praktische Umsetzung jedoch mit vielfältigen Herausforderungen verbunden ist. Forschungsfrage: Diese Bachelorarbeit untersucht, welche Strategien und Interventionen Pflegepersonen einsetzen, um Barrieren bei der Implementierung von FCC auf NICUs zu überwinden. Methode: Mittels einer strukturierten Literaturübersicht qualitativer Studien wurden zentrale Barrieren, fördernde Faktoren sowie praxisrelevante Maßnahmen identifiziert. Die Auswertung erfolgte mit Hilfe der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring. Ergebnisse: Die Ergebnisse verdeutlichen, dass kontinuierliche Schulungsmaßnahmen, organisatorische Unterstützung und kulturelle Sensibilität essenziell für die erfolgreiche Implementierung von FCC sind. Darüber hinaus spielen die physische Gestaltung der Pflegeeinheiten sowie die Förderung der Väterbeteiligung eine wichtige Rolle. Schlussfolgerung: Die Arbeit betont die Notwendigkeit eines ganzheitlichen Ansatzes, der individuelle Kompetenzen und strukturelle Veränderungen kombiniert, um die Pflegequalität und das Wohlbefinden von Neugeborenen und ihren Familien zu verbessern. Die Forschungsfrage konnte teilweise beantwortet werden. Abschließend werden Empfehlungen für die Praxis und zukünftige Forschung gegeben, um die Implementierung von FCC weiter zu optimieren und nachhaltige Pflegekulturen zu fördern. Schlüsselwörter: Family-Centered Care (FCC), neonatologische Intensivstation (NICU), Pflegepersonen, qualitative Inhaltsanalyse, Barrieren, förderliche Faktoren, Schulung, Väterbeteiligung, PflegeumgebungBackground: Family-Centered Care (FCC) is considered a key concept in the care of neonates in neonatal intensive care units (NICUs), yet its practical implementation is associated with numerous challenges. Research question: This bachelor thesis examines which strategies and interventions nurses use to overcome barriers in the implementation of FCC in NICUs. Method: A structured review of qualitative studies was conducted to identify key barriers, facilitating factors and practice-relevant measures. The data were analyzed using qualitative content analysis according to Mayring. Results: The findings indicate that continuous training programs, organizational support and cultural sensitivity are essential for the successful implementation of FCC. Furthermore, the physical design of care units and the promotion of father involvement play significant roles in supporting FCC practices. Conclusion: This thesis emphasizes the need for a holistic approach that combines individual competencies with structural changes to improve the quality of care and the well-being of newborns and their families. The research question could be partially answered. Finally, recommendations for clinical practice and future research are provided to further optimize FCC implementation and foster sustainable care cultures. Key words: Family-Centered Care (FCC), neonatal intensive care unit (NICU), nurses, qualitative content analysis, barriers, facilitating factors, training, father involvement, care environmentDavid GspaltlAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Factors influencing the implementation of interprofessional training units
Zusammenfassung Hintergrund: Interprofessionelle Ausbildungsstationen sind praktische Einsätze, bei denen Studierende verschiedener Gesundheitsberufe gemeinsam und unter Anleitung erfahrener Gesundheitsfachkräfte in der Patient:innenversorgung tätig sind. Diese kollaborativen Ausbildungsprogramme stellen eine nützliche Strategie dar, um sowohl dem bevorstehenden Fachkräftemangel im Gesundheitswesen entgegenzuwirken als auch die Versorgungsqualität und die Arbeitszufriedenheit zu verbessern. Es zeigen sich vielfach positive Ergebnisse in Bezug auf Lernergebnisse von Studierenden und Patient:innenzufriedenheit bei solchen Ausbildungsformen. Da die Implementierung ein sehr komplexer Prozess ist, ist man in der Praxis mit einigen Einflussfaktoren konfrontiert. Forschungsfrage: Welche Erfahrungen äußern Beteiligte an interprofessionellen Ausbildungsstationen im Gesundheitsbereich hinsichtlich der Einflussfaktoren für eine Implementierung? Methode: Für diese Bachelorarbeit wurde basierend auf den Empfehlungen des RefHunter zwischen Oktober 2024 und Februar 2025 eine strukturierte Literaturrecherche in den Datenbanken PubMed, Cinahl und Cochrane Library sowie der Meta-Suchmaschine Google Scholar durchgeführt. Zusätzlich erfolgte eine Sichtung der Referenzlisten der inkludierten Literatur. Für die Ergebnissynthese wurde eine thematische Analyse nach Braun & Clarke durchgeführt. Ergebnisse: Insgesamt wurden sieben Übersichtsarbeiten zur Beantwortung der Forschungsfrage eingeschlossen und kritisch beurteilt. Mit Hilfe der thematischen Analyse wurden die Ergebnisse analysiert und kategorisiert, sowie anschließend beschreibend dargestellt. Es ergaben sich vier Hauptkategorien: Ressourcen, persönliche Einstellungen und Vorerfahrungen, strukturelle Prozesse und Kompetenzen. Weitere 13 Unterkategorien vervollständigen die Beschreibung. Schlussfolgerung: Die Ergebnisse unterstreichen die Komplexität von interprofessionellen Ausbildungsprogrammen und zeigen eine große Bandbreite an kontextabhängigen Einflussfaktoren. Eine koordinierte und professionelle Zusammenarbeit aller beteiligten Berufsgruppen ist für den Erfolg und die Nachhaltigkeit interprofessioneller Ausbildungsprogramme in der klinischen Praxis entscheidend.Abstract Background: Interprofessional training wards are pratical assignments in which students from different healthcare professions work together and under the guidance of experienced healthcare professionals in patient care. These collaborative training programs are a useful strategy to counteract the impending shortage of healthcare professionals as well as to improve the quality of care and job satisfaction. There have been many positive results in terms of student learning outcomes and patient satisfaction with such forms of training. As implementation ist a very complex process, there are a number of influencing factors in practice. Research question: What experiences do those who are involved in interprofessional training wards in the health care sector report regarding the influencing factors for implementation? Method: A structered literatur search was carried out in the PubMed, Cinahl and Cochrane Library databases and the Google Scholar meta search engine between October 2024 and February 2025 based on the recommendations of RefHunter. Reference lists of the included literature was also screened. A thematic analysis according to Braun & Clarke was carried out to synthesize the results. Results: A total of seven reviews were included and critically assessd to answer the research question. The thematic analysis was used to analyze and categorize the results, which where then presented in a descriptive manner. Four main categories emerged: Resources, personal attitude and experiences, structural processes and competencies. A further 13 subcategories complete the description. Conclusion: The results underline the complexity of interprofessional education programs and show a wide range of context-depended influencing factors. Coordinated and professional collaboration between all professional groups involved is crucial for the success and sustainability of interprofessional education programs in clinical practice.Nicole NeubauerAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Needs-oriented occupational therapy approaches for parents of children with life-limiting illnesses : support and involvement
Abstract deutschTheoretischer Hintergrund: Die pädiatrische Palliative Care unterstützt Kinder, die an einer lebensbegrenzenden Krankheit leiden. Viele dieser Kinder erhalten Ergotherapie. Um die Wirksamkeit der ergotherapeutischen Interventionen zu erhöhen, sollten die Eltern als primäre Bezugs- und Betreuungspersonen aktiv in den Therapieprozess einbezogen werden. Ziel: Das Ziel dieser Arbeit ist es, ergotherapeutische Interventionen aus Sicht von Ergotherapeut:innen zu identifizieren, die Eltern von Kindern mit lebensbegrenzenden Erkrankungen in ihren individuellen Bedürfnissen und Herausforderungen un-terstützen und herauszufinden, wie sie aktiv in den ergotherapeutischen Prozess einbezogen werden können. Methode: Um die Forschungsfrage zu beantworten, wurden drei Ergotherapeut:innen, die in der pädiatrischen Palliative Care in unterschiedlichen Settings tätig sind, im Rahmen von halbstrukturierten Interviews befragt. Die Interviews fanden über Microsoft Teams statt. Die Interviews wurden nach Kuckartz (2008) transkribiert und mit der Software MAXQDA nach einer Inhaltsanalyse nach Kuckartz (2018) ausgewertet. Ergebnisse: Als ergotherapeutische Interventionen für die Eltern konnten Aufklärung, Beratung sowie Anleitung, Entlastung und Unterstützung bei Anträgen ermittelt werden. Der Miteinbezug der Eltern in den ergotherapeutischen Prozess erfolgt bedürfnisorientiert. Die ermittelten Bedürfnisse der Eltern sind Beratung, Freizeit und Selbstbestimmung des Kindes. Als Herausforderungen konnten Hilfsmittel, der Miteinbezug in die Therapie, der Klinikalltag, die Nähe zum Kind, die eigenen Gefühle, das Thema Schmerz und Tod, die Tagesstrukturierung, weitere Kinderplanung, die Geschwister sowie die Erziehung identifiziert werden.Conclusio: Bei weiten Studien sollte berücksichtigt werden, dass der Interviewleitfaden alle essenziellen Fragen beinhaltet, die zur Beantwortung der Forschungsfrage notwendig sind. Zusätzlich sollte die Sichtweise der Eltern erfragt werden.Theoretical background: Pediatric palliative care supports children with life-limiting diseases. Many of these children receive occupational therapy. To enhance the effectiveness of occupational therapy interventions, parents should be actively involved as primary caregivers in the therapeutic process. Aim: This study aims to identify occupational interventions from the perspective of occupational therapists that support parents of children with life-limiting diseases in addressing their individual needs and challenges. Furthermore, it explores how parents can be actively involved in the occupational therapy process.Method: To answer the research question, three occupational therapists working in different pediatric palliative care settings were questioned using semi-structured interviews via Microsoft Teams. The interviews were transcribed according to Kuckartz (2008) and evaluated using MAXQDA following Kuckartz’s (2008) content analysis approach.Results: Identified occupational therapeutic interventions for parents include educa-tion, counseling, instruction, relief, and support with administrative processes. Parental involvement in the occupational therapeutic process is based on individual needs. The identified needs of parents include counseling, leisure time, and the child’s self-determination. Challenges include access to assistive devices, integration into therapy, hospital routines, approaches to the child, personal emotions regarding pain and death, daily structure, future family planning, sibling relationships, and parenting responsibilities.Conclusion: Future research should ensure that interview guidelines cover all essen-tial questions needed to answer the research question comprehensively. Additionally, parents should be included to provide their perspectives.eingereicht von: Michaela SchwarzAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
The Impact of Intensive Care Diaries on Post-Intensive Care Syndrome
Zusammenfassung: Hintergrund: Das Post-Intensive-Care-Syndrom (PICS) beschreibt eine Vielzahl körperlicher, kognitiver und psychischer Langzeitfolgen, die nach intensivmedizinischer Behandlung auftreten können. Insbesondere Angststörungen zählen zu den häufigsten psychischen Belastungen und wirken sich negativ auf Lebensqualität und Genesungsverlauf aus. ICU-Tagebücher – verfasst von Pflegepersonal und Angehörigen – können eine wirksame Intervention zur emotionalen Stabilisierung und zur Reduktion psychischer Symptome dar-stellen. Fragestellung: Wie wirksam ist der Einsatz eines ICU-Tagebuchs im Hinblick auf die Reduktion von Angststörungen bei Patient:innen mit einem Post-Intensive-Care-Syndrom? Methode: Die vorliegende Arbeit basiert auf einer systematischen Literaturrecherche nach dem PICO-Schema. Eingeschlossen wurden systematische Reviews und evidenzbasierte Leitlinien aus den Jahren 2022–2024. Die Suche erfolgte in wissenschaftlichen Datenbanken wie PubMed, CINAHL, Wiley Library, Google Scholar und der AWMF-Leitlinien-Datenbank. Die Qualität der eingeschlossenen Literatur wurde mit AGREE II (für Leitlinien) und CASP (für systematische Reviews) bewertet. Der Literaturauswahlprozess wurde nach PRISMA-Standards dokumentiert. Ergebnis: Die S2e-Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Neurorehabilitation (DGNR) aus dem Jahr 2023 verweist unter Rückgriff auf sekundäre Quellen auf einen positiven Einfluss von ICU-Tagebüchern auf Angstsymptome bei Patientinnen und Patienten. Diese Annahme wird durch eine Meta-Analyse von Ishinuki et al. (2023) gestützt, die eine signifikante Reduktion des HADS-Anxiety Scores nachweist. Im Gegensatz dazu fanden Huang et al. (2024) keinen signifikanten Effekt, was unter anderem mit methodischer Heterogenität sowie kleinen Stichprobengrößen in den untersuchten Studien erklärt wird. Schlussfolgerung: ICU-Tagebücher stellen eine vielversprechende, niedrigschwellige pflegerische Intervention zur Minderung von Angst im Rahmen von PICS dar. Trotz teilweise widersprüchlicher Ergebnisse sprechen mehrere Studien für ihren Nutzen. Um ihre Wirksamkeit zweifelsfrei zu belegen, sind jedoch weitere standardisierte, groß angelegte Studien notwendig. Für die Pflegepraxis ergibt sich bereits jetzt ein wichtiger Hinweis auf die psychosoziale Bedeutung solcher Tagebücher als Teil eines ganzheitlichen Versorgungskonzepts.Abstract: Background: Post-Intensive Care Syndrome (PICS) encompasses a range of long-term physical, cognitive, and psychological impairments that can occur following intensive care treatment. Among the most common psychological burdens are anxiety disorders, which negatively affect both quality of life and the recovery process. ICU diaries—written by healthcare professionals and family members—are considered a potentially effective intervention to support emotional stabilization and reduce anxiety symptoms. Research Question: How effective is the use of an ICU diary in reducing anxiety disorders among patients with Post-Intensive Care Syndrome? Method: This study is based on a systematic literature review following the PICO framework. Included were systematic reviews and evidence-based guidelines published between 2022 and 2024. The search was conducted in scientific databases such as PubMed, CI-NAHL, Wiley Library, Google Scholar, and the AWMF guideline database. The quality of the included literature was assessed using the AGREE II tool (for guidelines) and the CASP checklist (for systematic reviews). The literature selection process was documented in accordance with PRISMA standards. Results: The S2e guideline by the DGNR (2023) reports a positive effect of ICU diaries on anxiety symptoms, based on secondary sources. The meta-analysis by Ishinuki et al. (2023) supports this finding with a significant reduction in the HADS-Anxiety Score. In contrast, Huang et al. (2024) found no statistically significant effect, which may be attributed to methodological heterogeneity and small sample sizes. Conclusion: ICU diaries represent a promising and low-threshold nursing intervention to alleviate anxiety within the context of PICS. Despite partially conflicting findings, several studies suggest their potential benefit. However, further large-scale and standardized studies are needed to conclusively determine their effectiveness. For nursing practice, the existing evidence already highlights the psychosocial value of ICU diaries as part of a holistic care concept.Ofner SabrinaAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Knowledge design and knowledge transfer using video dramaturgies
Die Arbeit untersucht die grundsätzliche Frage nach der Wissensaneignung. Die menschliche Wahrnehmungsfähigkeit und Erkenntnisfähigkeit von Wirklichkeit soll untersucht werden. Dabei wird nicht nur die Faktizität der Wirklichkeit berücksichtigt, die über die Konstruktion der Perspektive ermöglicht wurde. Gleichermaßen soll der Möglichkeitsbereich, der über Wahrscheinlichkeit und Zufall zum Ausdruck kommt, untersucht werden. Er wird über die Fähigkeit zur Visualität erfahrbar. Diesen Bereich der Wirklichkeit hat die Physik mit der Quantentheorie erstmals aufgedeckt. Während der Bereich der Wirklichkeit über das logische Verständnis der Rationalität erfahrbar wird, ist der Bereich für dasjenige Verständnis zugänglich, das Wissen über die Gleichzeitigkeit von Eindrücken erfahrbar macht. Dieser Bereich wird klarer hervorgehoben, indem auf die Erkenntnisse aus dem Bereich der faktischen Wirklichkeit eingegangen wird. Er brachte die klassischen Wissenschaften und die audiovisuellen Medien hervor und hatte wesentlichen Anteil an der Entwicklung von Computertechnologie und künstlicher Intelligenz. Nicht allein über die kontinuierliche Hervorhebung der Differenz zum Wirklichkeitsbereich, wird der Möglichkeitsbereich beschrieben, sondern über den Zugang zur Kunst. Sie eröffnet den Zugang zum Möglichkeitsbereich. Eine Annäherung an den Möglichkeitsbereich gelingt nur über die Annäherung an das Sein der Kunst. Hierfür müssen Annahmen über Kunst und Zuschreibungen berichtigt werden. Wird Kunst nicht in ihrem Sein erfasst, bleibt sie bei Theorien und Zuordnungen stehen. So wird der Bereich der Möglichkeiten, der über Visualität und Gleichzeitigkeit erfahren wird, neben der schriftlichen Abhandlung auch anhand der künstlerischen Arbeit untersucht. Die Erkenntnisse aus der künstlerischen Arbeit bilden den Ausgangspunkt und die Grundlage dieser Arbeit. Es wurden drei beispielhafte künstlerische Arbeiten ausgewählt, die videografisch aufgezeichnet wurden, um die schriftliche Arbeit zu ergänzen.This work examines the fundamental question of knowledge acquisition. It examines the human ability to perceive and understand reality. In doing so, not only the factuality of reality, which was made possible through the construction of perspective, will be considered. Equally, the realm of possibility expressed through probability and chance will be investigated. It will be experienced through the ability to visualize. Physics first uncovered this realm of reality with quantum theory. While the realm of reality can be experienced through the logical understanding of rationality, the realm is accessible to that understanding that makes knowledge experienceable through the simultaneity of impressions. This realm will be highlighted more clearly by examining the findings from the realm of factual reality. It gave rise to the classical sciences and audiovisual media and has played a significant role in the development of computer technology and artificial intelligence. The realm of possibility is not described solely through the continuous emphasis on its difference from the realm of reality, but rather through access to art. Art opens up access to the realm of possibility. An approach to the realm of possibility can only be achieved through an approach to the being of art. To do this, assumptions about art and attributions must be corrected. If art is not grasped in its being, it remains stuck in theories and classifications. Thus, the realm of possibility, experienced through visuality and simultaneity, is examined not only in the written treatise but also through the artistic work. The insights gained from the artistic work form the starting point and basis of this work. Three exemplary artistic works were selected and videotaped to complement the written work.Katharina ZieglerAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inMasterarbeit FH JOANNEUM 202
Breast cancer in the family - experiences, perceptions and challenges faced by children and adolescents of mothers with the disease
Kurzfassung Hintergrund: Im Jahr 2022 war Brustkrebs weltweit die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. In Österreich macht Brustkrebs jährlich 30 Prozent aller Krebsneuerkrankungen in der weiblichen Bevölkerung aus. Die Erkrankung betrifft jedoch nicht nur die Patient:innen selbst, sondern hat auch weitreichende Auswirkungen auf deren Kinder und Jugendliche. Für das Gesundheits- und Krankenpflegepersonal ist es daher wichtig, die Erfahrungen, Wahrnehmungen und Herausforderungen betroffener Kinder und Jugendlicher zu verstehen, um ihnen bedarfsgerechte Unterstützung anbieten zu können und gleichzeitig die Sorgen der Mütter um das Wohl ihrer Kinder und Jugendlichen zu verringern. Forschungsfrage: Welche Erfahrungen, Wahrnehmungen und Herausforderungen erleben Kinder und Jugendliche, deren Mütter an Brustkrebs erkrankt sind? Methode: Für die Beantwortung der Forschungsfrage wurde eine strukturierte Literaturrecherche im Zeitraum von Jänner bis Mai 2025 in den elektronischen Datenbanken MEDLINE via PubMed, CINAHL und PubPsych durchgeführt. Zusätzlich wurde eine Handsuche in Google Scholar sowie eine Durchsicht der Referenzlisten geeigneter Literatur vorgenommen. Es wurden sechs Studien inkludiert. Ergebnisse: Die Ergebnisse wurden in folgende sieben Kategorien gegliedert: „Emotionale Reaktionen und psychische Belastungen“, „Informationszugang und -bedarf“, „Wahrnehmung der Krebstherapie der Mutter“, „Bewältigungsstrategien“ „Veränderungen in der Familie“, „Soziale Auswirkungen“ und „Persönliche Entwicklung“. Aus den Ergebnissen geht hervor, dass betroffene Kinder und Jugendliche vielfältige emotionale, soziale und familiäre Herausforderungen erleben. Dabei zeigt sich ein deutlicher Bedarf an altersgerechten Informationen. Schlussfolgerung: Kinder und Jugendliche, deren Mütter an Brustkrebs erkrankt sind, zeigen eine hohe emotionale Belastung sowie ein starkes Informationsbedürfnis. Die Ergebnisse dieser Arbeit unterstreichen die Notwendigkeit einer gezielten Unterstützung betroffener Kinder und Jugendlicher.Abstract Backround: In 2022, breast cancer was the most common cancer in women worldwide. In Austria, breast cancer accounts for 30 per cent of all new cancer cases in the female population each year. The disease affects not only the patient, but also their children and adolescents. It is therefore important for healthcare and nursing staff to understand the experiences, perceptions and challenges of affected children and adolescents in order to provide them with the support they need and to alleviate mothers' concerns about the wellbeing of their children and adolescents. Research question: What are the experiences, perceptions and challenges faced by children and adolescents whose mothers have breast cancer? Methods: To answer the research question, a structured literature search was conducted from January to May 2025 in the electronic databases MEDLINE via PubMed, CINAHL and PubPsych. In addition, a hand search in Google Scholar and a review of the reference lists of suitable literature were carried out. Six studies were included. Results: The results were divided into the following seven categories: „Emotional reactions and psychological stress“, „Access to and need for information“, „Perception of the mother's cancer therapy“, „Coping strategies“, „Changes in the family“, „Social impact“ and „Personal development“. The results show that affected children and adolescents experienced a variety of emotional, social and family challenges. There was a clear need for age-appropriate information. Conclusion: Children and adolescents whose mothers have breast cancer show a high level of emotional stress and a strong need for information. The results of this study emphasise the need for targeted support for affected children and adolescents.Pauline KuschéAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Virtual excursions for dementia : the impact of virtual excursions with VR headsets from VitaBlick on the quality of life of individuals with dementia: a qualitative study from the perspective of supervising professionals
Hintergrund: Die Zahl der an Demenz erkrankten Menschen steigt aufgrund der demographischen Entwicklung und der steigenden Lebenserwartung kontinuierlich. Neue Technologien wie die Virtuelle Realität (VR) bieten vielversprechende Ansätze, um die Lebensqualität von Menschen mit Demenz zu verbessern. Insbesondere ermöglichen virtuelle Ausflüge mittels VR-Brillen den Bewohner:innen von Pflegeheimen, für sie bekannte Orte zu besuchen, die sie sonst nicht mehr erreichen könnten.Ziel: Ziel dieser Arbeit ist es, die Auswirkungen virtueller Ausflüge auf die Lebensqualität von Demenzkranken in Pflegeheimen aus Sicht der betreuenden Fachkräfte zu untersuchen. Zudem wird analysiert, ob der Einsatz von VR eine Entlastung für die Betreuungspersonen darstellt und für welche Demenzstadien dies geeignet ist.Methode: Im Rahmen eines qualitativen Forschungsansatzes wurden drei halb-strukturierte Interviews mit zwei Seniorenanimateurinnen und einer Ergotherapeutin aus Pflegeheimen durchgeführt. Mithilfe eines Interviewleitfadens wurden die Auswirkungen der VR-Ausflüge, die Eignung für verschiedene Demenzstadien, der Einfluss auf den Arbeitsalltag sowie damit verbundene Vorteile und Herausforderungen erhoben. Die Auswertung erfolgte nach Kuckartz (2018) mit der Software f4 (dr. dresing & pehl GmbH, 2024).Ergebnisse: Die Interviews zeigten, dass virtuelle Ausflüge positive Effekte haben können. Diese zeigen sich in der Förderung von Erinnerungen, der Anregung sozialer Interaktionen sowie einem positiven Einfluss auf die Psyche. Gleichzeitig wurden negative Auswirkungen wie Überforderung, Unsicherheit und Schwindel beobachtet. Die Anwendung wurde besonders bei leichter bis mittlerer Demenz als geeignet bewertet, während sie bei schwerer Demenz oft nicht einsetzbar war.Conclusio: Die Ergebnisse verdeutlichen das Potenzial von VR-Brillen, die Lebensqualität von Demenzkranken zu verbessern und in der Ergotherapie kognitive und motorische Fähigkeiten zu fördern. Jedoch zeigte sich, dass eine regelmäßige Anwendung eine zentrale Rolle bei der Etablierung dieser Technologie spielt.Background: Due to demographic changes and increasing life expectancy, the number of people affected by dementia is continuously rising. Emerging technologies such as Virtual Reality (VR) offer promising approaches to improving the quality of life for individuals with dementia. In particular, virtual excursions using VR headsets enable nursing home residents to revisit familiar places they can no longer physically access.Purpose: The aim of this study is to examine the impact of virtual excursions on the quality of life of individuals with dementia in nursing homes from the perspective of their supervising professionals. Additionally, the study analyzes whether the use of VR can provide relief for these professionals and for which stages of dementia VR applications are most suitable.Method: Three semi-structured interviews (qualitative research approach) were conducted with two senior activity coordinators and one occupational therapist working in nursing homes. With the help of an interview guide, the effects of VR excursions, their suitability for different stages of dementia, their impact on everyday working life and the advantages and challenges were recorded. The data analysis was done according to Kuckartz (2018) using the software f4 (dr. dresing & pehl GmbH, 2024).Results: The data showed that virtual excursions can have positive effects (stimulating memories, encouraging social interactions, positively influencing psychological well-being). However, negative effects such as overload, insecurity, and dizziness were also reported. VR applications were considered particularly suitable for individuals with mild to moderate dementia, while their use in severe dementia was often not feasible.Conclusion: The results highlight the potential of VR headsets to enhance the quality of life for individuals with dementia and their application in Occupational Therapy to promote cognitive and motor skills. This study also showed the importance of regular implementation to ensure the successful integration of this technology.eingereicht von: Angelika JägerAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Effects of mindfulness training on the stress management of certified nurses in intensive care units
Kurzzusammenfassung: Hintergrund: Der gehobene Dienst der diplomierten Gesundheits- und Krankenpfleger:innenauf Intensivstationen sind einer besonders hohen beruflichen Belastung ausgesetzt. Dauerhafter Stress kann sowohl die psychische und physische Gesundheit der Diplomierten Gesundheits- und Krankenpfleger:innen als auch die Qualität der Pflege beeinträchtigen. In den letzten Jahren tritt Achtsamkeitstrainings zunehmend in den Fokus, um Pflegekräfte im Umgangmit diesen Belastungen zu unterstützen.Klinische Fragestellung: Welche Auswirkungen hat Achtsamkeitstraining auf die Stressbewältigung von diplomierten Gesundheits- und Krankenpfleger:innen auf der Intensivstation?Methode: Die strukturierte Literaturrecherche wurde im Zeitraum von Oktober 2024 bis Dezember 2024 durchgeführt. Es wurden die Datenbanken PubMed, CINAHL und Science Directverwendet. Ergänzend zu den drei Datenbanken wurde eine Handsuche mittels GoogleScholar und anhand der Referenzlisten eingeschlossener Studien durchgeführt. Die Bewertung der inkludierten Studien wurde anhand des Bewertungstools EMED nach Mayr (2011)durchgeführt.Ergebnis: Alle sechs untersuchten Studien berichten über positive Auswirkungen von Achtsamkeitstraining auf die Stressbewältigung bei diplomierten Gesundheits- und Krankenpfleger:innen. Es zeigten sich signifikante Verbesserungen im wahrgenommenen Stress. Besonders intensive Trainingsformate wie Mindfulnes Based Stress Reduction oder Mindfulnes Based Cognitive Therapy waren äußerst wirksam, während auch kürzere Interventionen ersteEffekte erzielten.Schlussfolgerung: Achtsamkeitstraining stellt eine wirksame und zunehmend praxisrelevanteMöglichkeit zur Stressreduktion bei Diplomierten Gesundheits- und Krankenpfleger:innen aufIntensivstationen dar. Die Implementierung der Intervention sollte flexibel, arbeitsplatznahund strukturell unterstützt erfolgen. Zukünftige Forschung sollte sich stärker auf Kontrollgruppen, Langzeitwirkungen und objektive Messverfahren fokussieren, um die Wirksamkeit pauschalierter nachweisen zu können.Keywords: Diplomierte Gesundheits- und Krankenpfleger:innen auf der Intensivstation, Achtsamkeitstraining, Stressbewältigung, AuswirkungenAbstract: Background: The senior service of qualified nurses in intensive care units is subject to particularly high occupational stress. Long-term stress can affect both the mental and physicalhealth of registered nurses as well as the quality of care. In recent years, mindfulness traininghas increasingly come into focus to support nurses in dealing with these stresses.Research question: What effects does mindfulness training have on the stress managementof qualified nurses in intensive care units?Methods: The structured literature search was conducted between October 2024 and December 2024. The PubMed, CINAHL and Science Direct databases were used. In addition to thethree databases, a hand search was conducted using Google Scholar and the reference lists ofincluded studies. The included studies were assessed using the EMED assessment tool according to Mayr (2011).Result: All six studies examined reported positive effects of mindfulness training on stressmanagement in general nurses. There were significant improvements in perceived stress. Particularly intensive training formats such as MBSR or MBCT were extremely effective, whileshorter interventions also achieved initial effects.Conclusion: Mindfulness training is an effective and increasingly relevant option for reducingstress in ICU nurses. The implementation of the intervention should be flexible, close to theworkplace and structurally supported. Future research should focus more on control groups,long-term effects and objective measurement methods in order to be able to provide moregeneralized proof of effectiveness.Keywords: ICU nurses, critical care nurses Mindfulness training, mindfulness-based stress reduction, mindfulness intervention Stress reduction, stress management, mental health Impact, effect, outcomeBirgit UngerAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Radiopharmaceutical production in nuclear medicine: an instructional video as a guide
KurzfassungThemaDas Thema der Arbeit ist die Erstellung eines Lehrvideos der Radionuklidherstellung, welches als kompakter Leitfaden dienen und den Prozess leichter verständlich machen soll.ProblemDie Herstellung eines Radionuklids ist ein komplexer Prozess der im Alltag der Nuklearmedizin ein Schlüsselfaktor für effizientes Arbeiten ist. Diesen Prozess ohne praktischen bzw. visuellen Aspekt zu verstehen ist äußerst schwierig.FragestellungKann ein Leitfaden in einem kompakten Lehrvideo das Thema Radionuklidherstellung leichter verständlich machen?MethodeDie Methodik dieser Arbeit ist in zwei Teile geteilt. Zunächst wurde ein Lehrvideo erstellt, welches die Erstelution eines 99Mo/99mTc-Generators und eine Kitpräparation von 99mTc-DPD darstellt. Dabei wurden die Videoaufnahmen unter realen Bedingungen auf der Universitätsklinik Graz, auf der Abteilung für Nuklearmedizin, aufgenommen und anschließend geschnitten und vertont. Im zweiten empirischen Teil wurde ein Fragebogen erstellt, welcher an Studierende des Studiengangs Radiologietechnologie übermittel wurde. Das Ziel des Fragebogens war eine Evaluierung des Lehrvideo. Die Umfrage umfasst quantitative Fragen mittels Likert-Skala und auch qualitative Fragen, welche eine offene Beantwortung zuließen. Die Befragung wurde ausgewertet und analysiert.ErgebnisseDie Ergebnisse zeigen, dass das erstellte Lehrvideo zur Herstellung von Radiopharmaka von den Studierenden positive gesehen wird. Sowohl der Aufbau als auch die Bild- und Tonqualität wurden überwiegend positiv bewertet. Die offenen Rückmeldungen zeigen, dass das Video die komplexen Arbeitsabläufe präzise und kurz zusammenfasst. Durch die Evaluierung kann die Hypothese gestützt werden. Das Lehrvideo kann als Ergänzung zu konventionellen Lernmethoden hinzugezogen werden und als Leitfaden verwendet werden. DiskussionDie Diskussion erwägt, dass das Lehrvideo von befragten Studierenden überwiegend positiv aufgenommen wird und den Lernprozess effektiv unterstützen kann. Technische Einschränkungen, wie etwa Kamera- und Tonqualität, schränken den Lernprozess möglicherweise ein. Dennoch bestätigen die Lernergebnisse, dass Lehrvideos als Ergänzung für praxisorientierte Arbeitsabläufe hilfreich sein können. In Zukunft sollten größere und breitere Kohorten befragt werden und möglicherweise eine Langzeitbeobachtung durchgeführt werden. SchlussfolgerungDiese Bachelorarbeit zeigt, dass Lehrvideos ein effizientes und effektives Lehrvideo sein können, um komplexe Herstellungsprozesse darzustellen. Zudem können solche Videos ergänzend als Lernbehelf hinzugezogen werden.Executive SummarySubjectThe topic of the thesis is the creation of an instructional video on radionuclide production, which should serve as a compact guide and make the process easier to understand.ProblemThe production of a radionuclide is a complex process that is a key factor for efficient work in everyday nuclear medicine. Understanding this process without a practical or visual aspect is extremely difficult.Research QuestionCan a guide in a compact instructional video make the topic of radionuclide production easier to understand?MethodThe methodology of this work is divided into two parts. Firstly, an instructional video was produced showing the first solution of a 99Mo/99mTc generator and a kit preparation of 99mTc-DPD. The video recordings were made under real conditions at the Department of Nuclear Medicine at Graz University Hospital and then edited and set to music. In the second empirical part, a questionnaire was created and sent to students on the Radiology Technology degree programme. The aim of the questionnaire was to evaluate the educational video. The survey included quantitative questions using a Likert scale as well as qualitative questions that allowed for open answers. The survey was evaluated and analysed.ResultsThe results show that the educational video on the production of radiopharmaceuticals is viewed positively by the students. Both the structure and the image and sound quality were predominantly rated positively. The open feedback shows that the video summarises the complex work processes precisely and briefly. The evaluation supports the hypothesis. The instructional video can be used as a supplement to conventional learning methods and as a guide. DiscussionThe discussion considers that the educational video is predominantly positively received by the students surveyed and can effectively support the learning process. Technical limitations, such as camera and sound quality, may restrict the learning process. Nevertheless, the learning outcomes confirm that instructional videos can be helpful as a supplement to practice-orientated work processes. In future, larger and broader cohorts should be surveyed and possibly a long-term observation should be carried out. ConclusionThis bachelor's thesis shows that instructional videos can be an efficient and effective teaching video to illustrate complex manufacturing processes. Such videos can also be used as a supplementary learning aid.Abweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202