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Status der Nachhaltigkeitsberichterstattung in österreichischen Unternehmen
Europa verfolgt das Ziel, die Klimaneutralität bis 2050 zu erreichen. Österreich setzt sich das noch ambitioniertere Bestreben, bis zum Jahr 2040 klimaneutral zu werden. Um diese Zielsetzungen realisieren zu können, wurde von der EU die Corporate Sustainability Reporting Directive eingeführt. Im Zuge dieser Einführung werden österreichische Unternehmen beginnend mit dem Jahr 2025 zur Berichterstattung ihrer Nachhaltigkeitsaspekte verpflichtet. Die Umsetzung der Nachhaltigkeitsberichte stellt für Betriebe eine große Herausforderung dar. Diese Arbeit dient dazu, einen Einblick in die Vorbereitung zur Nachhaltigkeitsberichterstattung der Unternehmen zu erlangen. Die Abfrage nach dem aktuellen Status der Vorbereitung und der verwendeten Hilfestellungen der Betriebe wird anhand einer empirischen Studie realisiert. Im Zuge einer Online-Befragung wurden österreichische Unternehmen zu diesen Themenfeldern befragt. Das Ergebnis der Befragung zeigt, dass die Vorbereitungen für die Berichterstattung bereits weit vorangeschritten sind, wobei auch darauf hingewiesen werden muss, dass noch genügend Potenzial zur Verbesserung vorliegt. Speziell Unternehmen, die noch keine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Bereich Nachhaltigkeit beschäftigen, liegen bei der Vorbereitung weiter zurück. Als Unterstützung bei der Erstellung der Nachhaltigkeitsberichte werden von den Betrieben am häufigsten die Global Reporting Initiative und das Greenhouse Gas Protocol genutzt. Gefolgt davon setzen die Unternehmen auf die International Financial Reporting Standards und auf die European Sustainability Reporting Standards. Die Ergebnisse der im Zuge dieser Masterarbeit durchgeführten Studie lassen darauf schließen, dass sich ein Großteil der Betriebe erst intensiv mit den European Sustainability Reporting Standards auseinandersetzen müssen.Europe is pursuing the target of achieving climate neutrality by 2050. Austria has set itself the even more ambitious goal of becoming climate neutral by 2040. In order to achieve these targets, the EU has introduced the Corporate Sustainability Reporting Directive. As part of this introduction, Austrian companies will be obliged to report on their sustainability aspects from 2025 onwards. The implementation of sustainability reports represents a major challenge for companies. The purpose of this thesis is to gain an insight into how companies are preparing for sustainability reporting. An empirical study is used to determine the current status of preparation and the assistance in form of standards used by companies. In the course of an online survey, Austrian companies were asked about these topics. The results of the survey show that preparations for reporting are already well advanced, although it must be pointed out that there is still sufficient potential for improvement. In particular, companies that do not yet employ any staff in the area of sustainability are further behind in their preparations. The Global Reporting Initiative and the Greenhouse Gas Protocol are most frequently used by companies to support the preparation of sustainability reports. This is followed by the International Financial Reporting Standards and the European Sustainability Reporting Standards. These results suggest that most of the companies have to engage with the European Sustainability Reporting Standards.Verfasserin: Lisa MackMasterarbeit FH JOANNEUM 202
Scientia Pharmaceutica / Application of Lactose Co-Processed Excipients as an Alternative for Bridging Pharmaceutical Unit Operations: Manufacturing an Omeprazole Tablet Prototype via Direct Compression
Improving the manufacturability of drug formulations via direct compression has been of great interest for the pharmaceutical industry. Selecting excipients plays a vital role in obtaining a high-quality product without the wet granulation processing step. In particular, for diluents which are usually present in a larger amount in a formulation, choosing the correct one is of utmost importance in the production of tablets via any method. In this work, we assessed the possibility of manufacturing a small-molecule drug product, omeprazole, which has been historically manufactured via a multi-step processes such as wet granulation and multiple-unit pellet system (MUPS). For this purpose, four prototypes were developed using several diluents: a co-processed excipient (Microcelac®), two granulated forms of alpha-lactose monohydrate (Tablettose® 70 and Tabletose® 100), and a preparation of microcrystalline cellulose (Avicel® PH102) and lactose (DuraLac® H), both of which are common excipients without any enhancement. The tablets were produced using a single punch tablet press and thoroughly characterized physically and chemically in order to assess their functionality and adherence to drug product specifications. The direct compression process was used for the manufacturing of all proposed formulations, and the prototype formulated using Microcelac® showed the best results and performance during the compression process. In addition, it remained stable over twelve months under 25 °C/60% RH conditions.Raymar Andreina Lara Garcia, Dalibor Jeremic [und 3 weitere]Version of recor
The Raabhaus : a multifunctional town hall for a strong town centre of Sankt Ruprecht an der Raab
Beim Raabhaus handelt es sich um einen Vorschlag für das neue Rathaus der steirischen Marktgemeinde Sankt Ruprecht an der Raab. Neben den administrativen Einrichtungen umfasst das Gebäude auch weitere Nutzungen, die es zu einem multifunktionalen und belebten Ort im Zentrum des bestehenden Dorfkerns machen. Im Rahmen dieser Arbeit wird die Marktgemeinde umfassend untersucht und analysiert. Darüber hinaus werden das derzeitige Gemeindeamt sowie das bestehende Bankgebäude untersucht. Beide Bauten weisen aktuell erhebliche Defizite auf. Auf der einen Seite ist das Gemeindeamt veraltet, zu klein dimensioniert und entspricht längst nicht mehr den zeitgemäßen Standards. Auf der anderen Seite hat die Bank mit genau dem gegenteiligen Problem zu kämpfen. Als letzte verbliebene Bankfiliale im Ort leidet das Gebäude unter einer unzureichenden Auslastung, wodurch ein Großteil der Räumlichkeiten leer steht. Diese Masterarbeit greift beide Problematiken auf und entwickelt ein architektonisches Projekt, das als integrative Lösung dient. Der Entwurf trägt nicht nur zur funktionalen Verbesserung beider bei, sondern leistet auch einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung der historischen Ortsmitte. Eine zentrale Rolle spielt dabei der neu geschaffene Raabsaal, der als multifunktionaler Gemeindesaal auch zur Belebung des öffentlichen Raums beiträgt.The Raabhaus is a proposal for the new town hall of the Styrian market town of Sankt Ruprecht an der Raab. In addition to the administrative facilities, the building also includes other uses that make it a multifunctional and lively place in the centre of the existing village centre. As part of this work, the market town is comprehensively examined and analysed. In addition, the current municipal office and the existing bank building are analysed. Both buildings currently have considerable deficits. On the one hand, the municipal office is outdated, too small and no longer meets modern standards. On the other hand, the bank is struggling with exactly the opposite problem. As the last remaining bank branch in the town, the building suffers from underutilisation, leaving the majority of the premises empty. This master's thesis addresses both problems and develops an architectural project that serves as an integrative solution. The design not only contributes to the functional improvement of both, but also makes a significant contribution to strengthening the historic town centre. The newly created Raabsaal plays a central role here, as a multifunctional community hall that also contributes to the revitalisation of the public space.vorgelegt von: Sebastian Lukas PirkheimAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inMasterarbeit FH JOANNEUM 202
Data transfer utilising Raspberry Pi from IoT devices to the Azure Cloud using MQTT and CoAP
Die Relevanz von IoT-Geräten im alltäglichen Leben steigt stetig an. Besonders die Verknüpfung von IoT-Geräten mit einer Cloud bietet wesentliche Vorteile für einen uneingeschränkten Zugriff auf die benötigten Daten. Da jedoch eine Vielzahl an Protokollen zur Verfügung stehen, um Daten an eine Cloud zu übertragen, kann und muss für jede Situation einzeln entschieden werden, welches Protokoll passend ist. Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Datenübertragung eines Temperatursensors, verbunden mit einem Raspberry Pi an die Microsoft Azure Cloud. Verglichen wird dabei, welches Protokoll zur Übertragung besser geeignet ist. Dabei werden die Protokolle CoAP (Constrained Application Protocol) und MQTT (Message Queuing Telemetry Transport) zum Vergleich herangezogen. Hervorzuheben ist dabei, dass die Azure Cloud befähigt ist ein MQTT-Protokoll zu verarbeiten, nicht aber ein CoAP. Daher muss CoAP in einem benötigten Zwischenschritt zu einem HTTP-Protokoll umgewandelt werden. Im Zuge der Ausarbeitung wird herausgearbeitet, welches Protokoll - CoAP oder MQTT -besser für die Übertragung von IoT-Daten an eine Azure-Cloud in Bezug auf Leistung, Zuverlässigkeit und Effizienz geeignet ist. Des Weiteren wird evaluiert, welche Parameter dafür herangezogen werden können. Während durch die Literaturrecherche der technische Hintergrund und damit einhergehend die passenden Parameter festgelegt werden, dient die praktische Arbeit zur Erfassung entsprechender Daten. Die Ergebnisse dieses konkreten Experiments legen nahe, dass das MQTT-Protokoll gegenüber dem CoAP-Protokoll zu bevorzugen ist.The relevance of the Internet of Things (IoT) devices in everyday life is steadily increasing. In particular, the connection of IoT devices with a cloud offers significant advantages for unrestricted access to the required data. However, since a variety of protocols are available for transmitting data to a cloud, it can and must be decided individually for each situation which protocol is suitable. The data transfer from a temperature sensor attached to a Raspberry Pi to the Microsoft Azure Cloud is the subject of this paper. The protocols that are better suited for the transmission are compared. The comparison is conducted using the protocols MQTT (MessageQueuing Telemetry Transport) and CoAP (Constrained Application Protocol). It is important to note that the Azure Cloud can process MQTT protocols but not CoAPones. Consequently, an intermediate step is required to transform CoAP into an HTTP protocol. As part of this thesis, it is examined which protocol – CoAP or MQTT – is better suited for the transmission of IoT data to an Azure Cloud in terms of performance, reliability, and efficiency. Furthermore, it is evaluated which parameters can be used for this comparison. While the literature review establishes the technical background and defines the appropriate parameters, the practical work serves to collect the corresponding data. The results of this specific experiment suggest that the MQTT protocol is to be preferred over the CoAP protocol.eingereicht von: Victoria HenseAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Evaluation des Tellermodells „Mein gesunde Teller für ein leichteres Leben“
Hintergrund und Zielsetzung: Übergewicht und Adipositas stellen ein Hintergrund und Zielsetzung: Übergewicht und Adipositas stellen ein wachsendes gesundheitliches Problem dar, wobei sozioökonomisch benachteiligte Personen häufiger betroffen sind. Zur Förderung gesunder Ernährung entwickelte der Gesundheitsfonds Steiermark das Tellermodell „Mein gesunder Teller für ein leichteres Leben“. Dieses visuelle Hilfsmittel soll komplexe Ernährungsempfehlungen im Rahmen von Ernährungsberatungen vereinfacht vermitteln. Bisher existierte jedoch keine systematische Evaluation seiner Verständlichkeit und Praktikabilität. Ziel dieser Bachelorarbeit war es, die Verständlichkeit und Praktikabilität des Tellermodells aus Sicht von Klient:innen und Diätolog:innen zu evaluieren sowie Optimierungspotenziale für die Beratungsunterlage und deren Einsatz in der Beratung zu identifizieren.Methodik: Zur Beantwortung der Forschungsfragen wurde eine strukturierte Literaturrecherche in wissenschaftlichen Datenbanken sowie eine empirische Untersuchung durchgeführt. Die qualitative Datenerhebung erfolgte mittels halbstrukturierter Einzelinterviews mit Klientinnen sowie einem Fokusgruppen-Interview mit Diätologinnen. Die Auswertung erfolgte mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring.Ergebnisse: Das Tellermodell wird von Diätologinnen und Klientinnen als hilfreich und gut verständlich eingeschätzt, insbesondere die grafische Gestaltung und Mahlzeitenbeispiele werden positiv hervorgehoben. Kritikpunkte betreffen den Textumfang, Zusatzmaterialien und Barrieren für die Umsetzung im Alltag. Die gewonnenen Optimierungsvorschläge sind praxisnah und betreffen unter anderem Begrifflichkeiten, Lebensmittelgruppen, Abbildungen und Textkürzungen. Conclusio: Das Tellermodell „Mein gesunder Teller für ein leichteres Leben“ erweist sich als nützliches Beratungstool, besonders für Personen mit geringem Ernährungswissen. Sprachliche und visuelle Anpassungen könnten das Verständnis und die praktische Anwendung verbessern. Die Ergebnisse bieten dem Gesundheitsfonds Steiermark Anregungen zur Weiterentwicklung der Beratungsunterlage und können wertvolle Impulse für die Anwendung des Tellermodells in der diätologischen Praxis bieten.Background and Objectives: Overweight and obesity are growing public health concerns, with people from socioeconomically disadvantaged backgrounds being more often affected. To support healthy eating, the Gesundheitsfonds Steiermark developed the plate model “Mein gesunder Teller für ein leichteres Leben”. This visual tool is designed to present complex dietary recommendations in a simplified way. However, until now, there has been no evaluation of how well the model is understood or how practical it is in real-life settings. The aim of this bachelor’s thesis was to explore how clients and dietitians perceive the model’s Understandability and practicality, and to identify ideas for improving both the material and its use in nutritional counselling.Methodology: To answer the research questions, a structured literature review and a qualitative study were conducted. Data were collected through semi-structured individual interviews with four clients and one focus group with six dietitians. The results were analysed using Mayring’s qualitative content analysis.Results: Both dietitians and clients considered the plate model helpful and easy to understand, especially due to its visual layout and meal examples. Critical feedback focused on the amount of text, the usefulness of supplementary materials, and the challenges of applying the model in everyday life. Many suggestions for improvement were practical and well explained, such as changes to wording, food group categorisation, illustrations, and reducing text. Other suggestions were too vague or based on personal preferences and were not included.Conclusion: The plate model is a valuable tool in dietary counselling, particularly for people with limited nutritional knowledge. To further improve understanding and usability, visual and linguistic adjustments are recommended. The findings provide useful input for the Gesundheitsfonds Steiermark for a revised version of the material.Verfasserin: Ramona NeuholdTippfehler im Haupttitel beim Wort "gesunde“Bachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Design patterns in game development
Diese Bachelorarbeit untersucht die Anwendung ausgewählter "Gang of Four"-Design Patterns (Strategy, Factory Method, State, Observer und Singleton) bei der Entwicklung eines First-Person-Spiels in Unity. Ziel der Arbeit ist es, die Vor- und Nachteile des Einsatzes von Design Patterns in der Spieleentwicklung zu analysieren und anhand von Code-Analysen und Umfragen darzustellen. Der Fokus liegt dabei auf der Verbesserung der Codequalität, Wartbarkeit und Skalierbarkeit. Im Rahmen der Untersuchung wurden zwei Prototypen entwickelt: einer unter Verwendung von Design Patterns und ein weiterer ohne deren Einsatz. Diese beiden Codebasen wurden mithilfe der Python-Bibliothek "lizard" analysiert, um Metriken wie zyklomatische Komplexität, Anzahl der Codezeilen und weitere Werte zu vergleichen. Zusätzlich wurde eine Umfrage an 39 IT-Studierenden, Programmierer:innen und Softwareentwickler:innen durchgeführt, bei der die Teilnehmer beide Versionen des Codes hinsichtlich Lesbarkeit, Wartbarkeit und potenzieller Code Smells wie Large Class oder Duplicate Code bewerten konnten. Die Ergebnisse zeigen, dass die Verwendung von Design Patterns die Wartbarkeit und Skalierbarkeit verbesserte, während die zyklomatische Komplexität reduziert wurde. Über 90% der Teilnehmer bevorzugten den Prototypen mit Design Patterns und hoben vor allem die klarere Struktur, reduzierte Codeduplikation und einfachere Erweiterbarkeit hervor. Es wurde auch angemerkt, dass die Vorteile der Design Patterns bei kleineren Projekten kein Argument für den zusätzlichen Aufwand seien. Die Ergebnisse dieser Arbeit leisten einen Beitrag zum verbesserten Verständnis der Rolle von Design Patterns in der Spieleentwicklung und bieten praxisnahe Einblicke für Programmierer, die die Codequalität und Effizienz ihrer Unity-Projekte nachhaltig verbessern möchten.This bachelor thesis examines the use of selected "Gang of Four" design patterns (Strategy, Factory Method, State, Observer, and Singleton) in the development of a first-person-game using Unity. The study aims to analyse the advantages and disadvantages of using design patterns in game development by presenting findings derived from code analyses and participant feedback. The primary objectives are to improve code quality, maintainability, and scalability. Two prototypes were developed: one utilising design patterns and another without them. These prototypes were analysed using the Python library "lizard" to evaluate metrics such as cyclomatic complexity, lines of code and other metrics. Additionally, a survey was conducted with 39 IT students, programmers, and software developers, who rated the code on its readability, maintainability, and the likelihood of issues such as code smells, including "large class" and "duplicate code". Results indicate that the use of design patterns can improve code maintainability and scalability while reducing cyclomatic complexity. Over 90% of the participants preferred the prototype implementing design patterns, citing its clearer structure, minimized code duplication, and improved extensibility as the main advantages. Some participants also stated that for smaller projects, the benefits of design patterns might not outweigh the additional effort required. This work contributes to a deeper understanding of the role of design patterns in game development and provides practical guidance for programmers trying to enhance the quality and efficiency of their Unity projects.eingereicht von: Julian FiedlerAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Smart home fire detector based on a microcontroller
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit der Entwicklung eines IoT-Feuermelders, vom Systemdesignüber den Prototypenbau bis hin zur Evaluierung der Ergebnisse. Ziel dieser Arbeit ist es, durcheinen Open-Source-Ansatz die Verbreitung von Smart-Home-Feuermeldern in Privathaushalten zu fördern und gleichzeitig die Zuverlässigkeit und Sicherheit zu erhöhen. Um den unterschiedlichen Anforderungen privater Haushalte gerecht zu werden, wurden verschiedene Ansätze untersucht. Der entwickelte Feuermelder nutzt einen Multi-Sensor-Ansatz, der durch die Kombination mehrerer Sensortypen die Anfälligkeit gegenüber Fehlalarmen, beispielsweisedurch Verschmutzungen oder Beschädigungen, reduziert. Ergänzend wurde ein Wartungssystemimplementiert, das die Leistung der Sensoren kontinuierlich überwacht und bei Anomalien frühzeitig Maßnahmen empfiehlt. Ein besonderes Augenmerk wurde auf die Kommunikationsfähigkeit des Systems gelegt. Herkömmliche Feuermelder verwenden oft nur ein einzelnes Übertragungsprotokoll wie WLAN, was bei Stromausfällen oder Netzwerkproblemen zu Ausfällen führen kann. In dieser Bachelorarbeit wurde ein Zwei-Kanal-Kommunikationsansatz verwendet, der WLAN und ein Sub-GHz-Funkmodul kombiniert, um eine zuverlässige Alarmierung auch unter schwierigen Bedingungen sicherzustellen. Zudem ermöglicht die Vernetzung mehrerer Feuermelder eine redundante Alarmierung in der Umgebung. Die Ergebnisse der Arbeit zeigen, dass der experimentelle Aufbau zuverlässig funktioniert und die gesetzten Anforderungen erfüllt. Simulationen und Tests bestätigen die Robustheit des Systems in Bezug auf Fehlalarme und Kommunikationsstörungen. Der Open-Source-Ansatz fördert eine breite Verfügbarkeit und bietet insbesondere Haushalten ohne bestehende Brandmeldeanlagen einen wertvollen Einblick in die Wichtigkeit eines Brandmelders. In Zukunft wird die Entwicklung standardisierter und kostengünstiger Lösungen für IoT-Feuermelder von großer Bedeutung sein, insbesondere in Hinblick auf eine flächendeckende Verbreitung. Die Integration solcher Systeme in ein Smart Home kann nicht nur die Sicherheit erhöhen, sondern auch neue Maßstäbe für den präventiven Brandschutz setzen. Diese Arbeit richtet sich an technikbegeisterte Menschen sowie an Fachleute aus den Bereichen IT und Elektronik, die ein tieferes Verständnis für das Potenzial von IoT-Feuermeldern entwickeln möchten.This bachelor’s thesis deals with the development of an IoT fire detector, from system design and prototype construction to the evaluation of the results. The aim of this thesis is to use an open source approach to promote the spread of smart home fire alarms in private households and at the same time increase reliability and safety. Various approaches were analysed in order to meet the different requirements of private households. The fire detector developed utilises a multi-sensor approach that reduces susceptibility to false alarms, for example due to soiling or damage, by combining several sensor types. In addition, a maintenance system was implemented that continuously monitors the performance of the sensors and recommends measures at an early stage in the event of anomalies. Particular attention was paid to the communication capability of the system. Conventional fire detectors often only use a single transmission protocol such as WLAN, which can lead to failures in the event of power outages or network problems. In this bachelor’s thesis, a two-channel communication approach was used, combining WLAN and sub-GHz radio modules to ensure reliable alerting even under difficult conditions. In addition, the networking of several fire detectors enables redundant alerting in the household. The results of this bachelor’s thesis show that the experimental setup functions reliably and fulfils the requirements set. Simulations and tests confirm the robustness of the system in terms of false alarms and communication faults. The open source approach promotes broad availability and offers a valuable insight to the importance of fire alarms, especially for households without existing fire alarm systems. In the future, the development of standardised and cost-effective solutions for IoT fire detectors will be of great importance, especially with regard to widespread distribution. The integration of such systems into a smart home can not only increase safety, but also set new standards for preventive fire protection. This work is aimed at technology enthusiasts and IT and electronics professionals who want to develop a deeper understanding of the potential of IoT fire alarms.eingereicht von: Ortner Nico FelixAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Virtual Reality as a Non-Pharmacological Pain Therapy: Effectiveness of VR Headset Use in Prostate or Breast Biopsies
Hintergrund: Prostata- und Brustbiopsien stellen häufig schmerzhafte diagnostische Eingriffe dar, die sowohl klinisch als auch pflegerisch herausfordernd sind. Angesichts der Risiken und Nebenwirkungen pharmakologischer Schmerztherapien gewinnen nicht-medikamentöse Ansätze wie Virtual Reality (VR) zunehmend an Bedeutung. Klinische Fragestellung: Wie effektiv ist der Einsatz einer VR-Brille als nicht-pharmakologische Maßnahme zur Schmerzreduktion bei Patient:innen im Rahmen einer Prostata- oder Brustbiopsie? Methode: Es wurde eine systematische Literaturrecherche in den Datenbanken PubMed, Cochrane Library, CINAHL und Google Scholar durchgeführt. Der Untersuchungszeitraum umfasste September 2024 bis Januar 2025. Eingeschlossen wurden randomisiert kontrollierte Studien (RCTs) mit Patient:innen, die eine Prostata- oder Brustbiopsie unter VR-Anwendung erhielten. Ergebnisse: Vier RCTs erfüllten die Einschlusskriterien. Die Ergebnisse dreier Studien weisen darauf hin, dass die Verwendung von Virtual Reality zu einer signifikanten Reduktion von Schmerzen führen kann. Eine weitere Studie hingegen konnte keinen Effekt nachweisen. Schlussfolgerung: VR weist Potenzial als risikoarme, pflegerisch anwendbare Schmerzintervention auf. Allerdings sind methodische Schwächen und fehlende ökonomische Analysen zu beachten, die die Verallgemeinerbarkeit einschränken. Um die Wirksamkeit und praktische Anwendbarkeit von VR in der Pflege fundiert bewerten zu können, sind weitere hochwertige Studien notwendigBackground: Prostate and breast biopsies are often painful diagnostic procedures that pose both clinical and nursing challenges. Considering the potential risks and adverse effects associated with pharmacological pain treatments, non-pharmacological approaches, such as Virtual Reality (VR), are garnering increasing attention. Aim: How effective is the use of VR headsets as a non-pharmacological intervention for pain reduction in patients undergoing prostate or breast biopsy? Method: A systematic literature search was conducted in the databases PubMed, Cochrane Library, CINAHL, and Google Scholar. The search period ranged from September 2024 to January 2025. Included were randomized controlled trials (RCTs) involving patients undergoing prostate or breast biopsy using VR. Results: Four RCTs met the inclusion criteria. Three studies demonstrated that the use of VR can significantly reduce pain. One study found no effect. Conclusion: VR shows potential as a low-risk, nursing-applicable pain intervention. Nevertheless, methodological shortcomings and the absence of economic analyses restrict the generalizability of the findings. Further high-quality studies are needed to reliably assess the effectiveness and practical applicability of VR in nursing care.Simon PockAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Supporting relatives after brain death diagnosis and subsequent organ donation : experiences of intensive care nurses
Hintergrund: In Österreich wurden im Jahr 2023 insgesamt 648 Organtransplantationen durchgeführt. Davon stammten 569 Organe von verstorbenen Spender:innen. Pflegekräfte auf Intensivstationen begegnen regelmäßig postmortalen Organspender:innen nach Hirntoddiagnose und deren Angehörigen. Die betroffenen Familien befinden sich in einer emotionalen Ausnahmesituation und benötigen die Unterstützung und professionelle Begleitung der Intensivpflegekräfte. Forschungsfrage: Welchen Erfahrungen begegnen Gesundheits- und Krankenpflegepersonen bei der Betreuung von Angehörigen nach einer Hirntoddiagnose und der anschließenden Organspende auf Intensivstationen? Methode: Es wurde eine Literaturrecherche in den Datenbanken PubMed und CINAHL anhand eines vordefinierten Suchstrangs durchgeführt. Zusätzlich erfolgte eine Handsuche in Google Scholar. Insgesamt ergab die Recherche 463 Treffer. Fünf Studien wurden zur Beantwortung der Forschungsfrage herangezogen und mithilfe eines Bewertungsbogens kritisch analysiert. Ergebnisse: Die Ergebnisse der fünf eingeschlossenen Studien wurden in folgende Kategorien unterteilt: Bedürfnisse der Angehörigen, Akzeptanz und Verarbeitung des Hirntods, Kommunikation mit Angehörigen, Komplexität der Pflege, Unterstützung und professionelles Handeln, Herausforderungen im Pflegealltag und Bedeutung der Organspende als lebensrettende Maßnahme. Schlussfolgerung: Die Ergebnisse dieser Übersichtsarbeit verdeutlichen, dass die Betreuung der Angehörigen postmortaler Organspender:innen nach Hirntoddiagnose ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen seitens der Pflege erfordert. Gleichzeitig wird deutlich, dass weiterer Forschungsbedarf besteht, insbesondere hinsichtlich der Perspektiven von Angehörigen, frisch examinierten Intensivpflegekräften sowie Auszubildende der Gesundheits- und Krankenpflege.Background: In Austria, a total of 648 organ transplants were performed in 2023. Of which 569 organs came from deceased donors. Intensive care nurses regularly encounter deceased organ donors after brain death and their families. The affected families are in an emotional state of emergency and require the support and professional guidance of intensive care nurses. Research question: What experiences do registered nurses face when caring for family members after a brain death diagnosis followed by organ donation in intensive care units? Methode: A literature search was conducted in the databases PubMed and CINAHL using a predefined search string. Additionally, a manual search was carried out on Google Scholar. The search yielded a total of 463 results. Five studies were selected to answer the research question and were critically analyzed using an evaluation sheet. Results: The results of the five included studies were categorized as followed: family needs, acceptance and coping with brain death, communication with family members, complexity of care, support and professional conduct, challenges in everyday nursing practice and significance of organ donation as a life-saving measure. Conclusion: The results of this bachelor’s thesis demonstrate that caring for the families of deceased organ donors after brain death diagnosis requires a high level of empathy from nursing staff. At the same time, it becomes clear that further research is needed, particularly regarding the perspectives of family members, newly qualified intensive care nurses and nursing students.Sabin IrinaAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Between infotainment and quality : how social media challenges the quality criteria of health journalism
Soziale Medien gewinnen zunehmend an Bedeutung als Quellen für Gesundheitsinformationen. Mehr als ein Fünftel der Österreicher:innen informiert sich wöchentlich online über Krankheitssymptome und der Bedarf an hochwertiger Berichterstattung steigt. Die vorliegende Arbeit untersucht daher, welche Konfliktfelder sich aus den Anforderungen für hochwertigen Gesundheitsjournalismus und den Plattformlogiken sozialer Medien ergeben. Dazu wurden fünf bestehende Qualitätsmodelle im Gesundheitsjournalismus analysiert, die mithilfe einer Framework-Analyse verglichen und zu einem abschließenden Modell integriert wurden. Dieser Katalog wurde anschließend den Empfehlungen für Social-Media-Journalismus und Qualitätskriterien des Digitaljournalismus gegenübergestellt. Die Ergebnisse der Arbeit zeigen, dass es zwischen hochwertigem Gesundheitsjournalismus und Plattformlogiken auf Social Media einige Spannungsfelder aber auch Überschneidungen gibt. Während Algorithmen, kurze Rezeptionszeiten und ein verändertes Nutzerverhalten Qualitätsanforderungen gefährden, werden andere Kriterien erfüllt. Der entwickelte Kriterienkatalog bietet eine Basis für ein integriertes Modell, das Kriterien des allgemeinen, Wissenschafts-, Gesundheits- und Digitaljournalismus sowie Prinzipien sozialer Medien verbindet. Weitere Forschung könnte darauf abzielen, die Erfüllung dieser Kriterien von bestehenden Angeboten zu überprüfen.Social media is becoming increasingly important as a source of health information. More than a fifth of Austrians research symptoms of illness on a weekly basis and the demand for high-quality reporting is increasing. This bachelor thesis therefore examines which areas of conflict arise from the requirements for high-quality health journalism and the platform logic of social media. To this end, five existing quality models in health journalism were examined, compared using a framework analysis and integrated into a final model. This catalog was then compared with the recommendations for social media journalism and criteria for digital journalism. The results of the study show that there are some areas of tension but also overlaps between high-quality health journalism and platform logics on social media. While algorithms, short reception times and changing user behavior jeopardize quality requirements, other criteria are met. The developed catalog of criteria provides a basis for an integrated model that combines criteria from general, science, health and digital journalism as well as social media principles. Further research could aim to verify the fulfillment of these criteria by existing offerings.Andrea WagnerAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202