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GreenHabit : concept and design of a gamified app to encourage environmentally responsible behavior and sustainable decisions
Die Masterarbeit "GreenHabit – Konzeption und Gestaltung einer gamifizierten App zur Förderung umweltbewussten Handelns und nachhaltiger Entscheidungen" beschäftigt sich mit der Frage, wie nachhaltiges Verhalten im Alltag gefördert werden kann. Viele Menschen sind sich der Bedeutsamkeit von Umweltschutz zwar bewusst, setzen allerdings kaum nachhaltige Verhaltensweisen im Alltag um. Daher war das Ziel dieser Arbeit die Konzeption und gestalterische Ausarbeitung der App GreenHabit, welche potenzielle Nutzer:innen durch den Einsatz von Gamification und die Erfüllung ihrer Bedürfnisse zu umweltbewussten Entscheidungen motivieren soll. Die theoretische Auseinandersetzung mit internationalen sowie nationalen Nachhaltigkeitszielen, Umweltpsychologie, Verhaltenstheorien und Gamification wurde ergänzt durch Nutzer:innenforschung in Form einer repräsentativen Umfrage. Auf Basis der daraus abgeleiteten Nutzer:innenbedürfnisse und Personas wurde im Rahmen eines iterativen Prozesses ein interaktiver, digitaler Prototyp entwickelt und innerhalb der Zielgruppe in Hinblick auf Funktionalität und intuitive Nutzbarkeit evaluiert.Die Ergebnisse zeigen, dass unterschiedliche Bedürfnisse, wie Motivation, Informiertheit, Individualisierbarkeit oder Gemeinschaft, gezielt durch verschiedene Gestaltungselemente und Inhalte angesprochen werden können. Die vielfältigen Inhaltselemente der App ermöglichen einen flexiblen Einsatzbereich und machen sie für verschiedene Nutzungspräferenzen zugänglich. Besonders relevant ist die Erkenntnis, dass es differenzierter Ansätze bedarf, um Menschen an das Thema Umweltschutz heranzuführen, da kein universelles Rezept existiert, mit welchem jede Person gleichermaßen sensibilisiert werden kann. Insbesondere der Einsatz von Gamification und die Anpassung der Inhalte auf den individuellen Standort erwiesen sich als vielversprechende Schlüsselkomponenten. Die Arbeit verdeutlicht, dass Gestaltung bei der niedrigschwelligen Vermittlung von komplexen Inhalten eine relevante Rolle spielt und nachhaltiges Verhalten im Alltag durch bewusst gesetzte Impulse gefördert werden kann.The master’s thesis "GreenHabit – Concept and design of a gamified app to encourage environmentally responsible behavior and sustainable decisions" addresses the question of how sustainable behavior can be encouraged in everyday life. Even though many people are aware of the importance of environmental protection, they often fail to implement sustainable behavior into their daily lives. Therefore, the goal of this master’s thesis was to conceptualize and design the GreenHabit App, which aims to motivate potential users to make environmentally friendly decisions using gamification and fulfilling their needs. The theoretical examination of international as well as national sustainability goals, environmental psychology and gamification was complemented by user research in the form of a representative survey. Based on the user needs and personas, that were derived from this, as part of an iterative process, an interactive digital prototype was developed. This was evaluated within the target group regarding functionality and intuitive usability. The results show that different needs, such as motivation, awareness, customization, or a sense of community, can be specifically addressed by diverse design elements and contents. The wide range of content elements of the app allow for flexible usage and make it accessible for different user preferences. The finding that differentiated approaches are needed to introduce people to the topic of environmental protection, as there is no universal formula that can be used to raise awareness among everyone in the same way, is particularly relevant. Especially the use of gamification and tailoring the apps content to the individual location proved to be particularly promising. The thesis shows that design plays an important role in the low-threshold communication of complex content and that sustainable behavior in everyday life can be encouraged by deliberate stimuli.Ellen DreßlerAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inMasterarbeit FH JOANNEUM 202
User experience design for a digital physiotherapy application
Physiotherapie ist eine traditionsreiche Praxis, die sich zunehmend an moderne digitale Technologien anpasst. Diese Masterarbeit befasst sich mit einer entscheidenden Herausforderung in diesem Bereich: der geringen Therapietreue der Patienten bei Heimübungen, die langfristige Wirksamkeit der Behandlung erheblich beeinträchtigt. Das Kernziel besteht darin, aufzuzeigen, wie eine digitale Anwendung, die auf der Grundlage einer benutzerorientierten und menschenzentrierten Designmethode entwickelt wurde, diese Hindernisse überwinden und die therapeutische Erfahrung sowohl für Patienten als auch für Ärzte verbessern kann. Aufbauend auf einer umfassenden theoretischen Grundlage analysiert die Arbeit Erkenntnisse aus einer ausführlichen Literaturrecherche und qualitativen Experteninterviews. Diese Forschung war entscheidend, um die Hauptursachen für die mangelnde Therapietreue zu identifizieren. Dazu gehören die Angst der Patienten vor falscher Ausführung der Übungen, das Fehlen einer konkreten Fortschrittsverfolgung und Usability-Probleme mit bestehenden Lösungen. Die aus diesem Prozess gewonnenen Erkenntnisse flossen in die Konzeption und Entwicklung eines angewandten Prototyps und Konzepts ein. Der resultierende Prototyp ist ein Dual-Interface-System, das allen Beteiligten einen echten Mehrwert bieten soll. Die mobile Anwendung für Patienten nutzt die Smartphone-Kamera und Sensoren, um Echtzeit-Feedback zu Form und Technik zu geben. Dadurch werden generische Übungspläne in ein motivierendes und ansprechendes Erlebnis verwandelt. Gleichzeitig bietet ein webbasiertes Dashboard Physiotherapeuten wichtige Daten zur Therapietreue und Leistung ihrer Patienten, sodass sie den Fortschritt aus der Ferne überwachen und zeitnahe, datengesteuerte Anpassungen der Therapiepläne vornehmen können. Diese Lösung fungiert als wichtige Brücke zwischen persönlichen Sitzungen und der häuslichen Betreuung, die Patienten stärkt und letztendlich die Behandlungsergebnisse verbessert.Physiotherapy is a long-standing practice that is increasingly adapting to modern digital technologies. This master's thesis addresses a critical challenge in the field: the low patient adherence to home-based exercise regimens which can severely compromise long-term treatment effectiveness. The core objective is to demonstrate how a digital application, designed through a user experience and human-centered design approach, can overcome these barriers and enhance the therapeutic experience for both patients and clinicians. Building on a comprehensive foundation of theoretical evidence, the thesis analyzes insights from an extensive literature review and qualitative expert interviews. This research was crucial for identifying the root causes of non-adherence, including the patient's fear of incorrect exercise performance, a lack of tangible progress tracking, and usability issues with existing solutions. The knowledge gained from this process guided the design and development of an applied prototype and concept. The resulting prototype is a dual-interface system designed to provide real value to all stakeholders. The mobile application for patients utilizes a smartphone camera and sensors to offer real-time feedback on form and technique, transforming generic exercise plans into an engaging and motivating experience. Concurrently, a web-based dashboard provides physiotherapists with crucial data on patient adherence and performance, enabling them to remotely monitor progress and make timely, data-driven adjustments to therapy plans. This solution serves as a vital bridge between in-person sessions and home-based care, ultimately empowering patients and improving health outcomes.David LaßlbergerMasterarbeit FH JOANNEUM 202
Relevance of Fascial Manipulation for musculoskeletal complaints in physiotherapy
Hintergrund: Muskuloskelettale Beschwerden zählen weltweit zu den häufigsten Ursachen krankheitsbedingter Einschränkungen. Veränderungen im Fasziengewebe, etwa in Form von Verdichtungen oder Fibrosen, können das Bewegungsausmaß, das Schmerzempfinden und die Propriozeption beeinflussen. Die Fasziale Manipulation (FM) stellt ein spezifisches physiotherapeutisches Konzept dar, das durch gezielte manuelle Reize pathologische Veränderungen innerhalb der tiefen Faszienschichten adressiert.Fragestellung: Ziel der Arbeit ist die pathophysiologischen und funktionellen Verbindungen zwischen Faszien, Schmerz, Propriozeption und Bewegungseinschränkungen darzustellen. Darauf aufbauend wird die Anwendung der FM nach Stecco als physiotherapeutischer Ansatz bei muskuloskelettalen Beschwerden näher beleuchtet und ihr Einfluss auf funktionelle Parameter auf Basis aktueller Evidenz bewertet.Ergebnisse: Die Literaturübersicht verdeutlicht den wesentlichen Einfluss des Fasziensystems auf Schmerz, Beweglichkeit und Propriozeption. Die Bewertung basiert auf elf Studien, in denen FM bei unterschiedlichen muskuloskelettalen Beschwerden zur Anwendung kam. Die Studien zeigen, dass die FM nach Stecco signifikante Verbesserungen des Bewegungsausmaßes bei verschiedenen muskuloskelettalen Beschwerden erzielen kann. Bei der Schmerzreduktion sind die Ergebnisse differenzierter: Während sich innerhalb der FM-Gruppen meist signifikante Verbesserungen zeigen, ist der direkte Vergleich mit der KG nicht immer eindeutig. Besonders bei jüngeren Patient:innengruppen wurden bessere Ergebnisse beobachtet. Während subakute Fälle häufig rasche Effekte zeigen, bedarf es bei chronischen Beschwerden meist mehrerer Einheiten, um erhebliche Verbesserungen zu erzielen. Erste Hinweise deuten zudem darauf hin, dass FM das Risiko für Verletzungen reduzieren kann.Conclusio: Die FM stellt einen relevanten Ansatz in der physiotherapeutischen Behandlung muskuloskelettaler Beschwerden dar. Durch den strukturspezifischen Ansatz kann eine gezieltere Behandlung ermöglicht und so zur Effektivität der physiotherapeutischen Intervention beigetragen werden. Die Methode ergänzt bestehende Therapiekonzepte insbesondere im Hinblick auf funktionelle Verbesserungen und bietet Potential in der Verletzungsprävention. Dennoch sind zur umfassenden Bewertung der Wirksamkeit weitere qualitativ hochwertige Studien erforderlich, die Langzeiteffekte und größere Studienkohorten inkludieren. Darüber hinaus könnten künftige Studien den Einfluss von Lebensstilfaktoren wie Ernährung, physische Überbelastung oder hormonellen Veränderungen auf fasziale Dysfunktionen untersuchen, um interdisziplinäre Therapieansätze zu fördern.Background: Musculoskeletal disorders are among the most common causes of disability worldwide. Changes in fascial tissue, such as densifications or fibrosis, can affect range of motion, pain perception, and proprioception. Fascial Manipulation (FM) represents a physiotherapeutic approach that targets pathological changes in the deep fascial layers through a specific manual technique.Objectives: The aim of this study is to describe the pathophysiological and functional connections between fascia, pain, proprioception, and movement restrictions. Based on these findings, this study investigates the use of FM according to Stecco as a physiotherapeutic method for musculoskeletal disorders and evaluates its effectiveness on functional outcomes using current evidence.Results: The literature review highlights the significant impact of the fascial system on pain, mobility, and proprioception. The evaluation is based on eleven studies in which FM was applied for various musculoskeletal conditions. Studies show that FM according to Stecco can achieve significant improvements in the range of motion for various musculoskeletal conditions. Results regarding pain reduction are more differentiated: while significant improvements are frequently observed within FM groups, direct comparisons with control groups are less consistent. Particularly among younger patient populations, better outcomes were noted. Subacute conditions often showed faster responses to treatment, whereas chronic complaints typically required multiple sessions to achieve significant improvements. Initial findings also suggest that FM may reduce the risk of injury.Conclusio: FM represents a relevant method in the physiotherapeutic management of musculoskeletal complaints. By applying a structure-specific approach, FM allows for more targeted treatment and can thereby contribute to the effectiveness of physiotherapeutic interventions. It complements existing therapeutic approaches, particularly by promoting functional improvements and offering potential in injury prevention. Nonetheless, additional high-quality studies are required to comprehensively evaluate its effectiveness, especially with regard to long-term outcomes and large studycohorts. Moreover, future studies could investigate the influence of lifestyle factors such as nutrition, overuse or hormonal imbalance on fascial dysfunctions in order to promote interdisciplinary therapeutic approaches.Abweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
A comparison of the effects of running technique modification and hip muscle strengthening on the pain symptoms of iliotibial band syndrome in female runners
Hintergrund: Das Iliotibiale Bandsyndrom (ITBS) ist eine häufige Überlastungsverletzung bei Läufer:innen und stellt die primäre Ursache für laterale Knieschmerzen im Laufsport dar. Die Ätiologie ist multifaktoriell und umfasst biomechanische, anatomische sowie trainingsspezifische Faktoren. Die Entstehung des Syndroms wird durch eine Kompression des tief liegenden, stark innervierten Gewebes zwischen dem Tractus iliotibialis und dem lateralen Femurkondylus erklärt. Wesentliche pathophysiologische Mechanismen sind eine vermehrte Hüftadduktion, eine gesteigerte Innenrotation des Knies sowie eine insuffiziente Hüftmuskulatur. In der physiotherapeutischen Praxis kommen primär zwei konservative Interventionsstrategien zur Anwendung. Zum einen die Modifikation der Lauftechnik und zum anderen die Kräftigung der Hüftmuskulatur, insbesondere der Abduktoren. Ziel dieser Arbeit ist es, den therapeutischen Nutzen beider Ansätze bei Läuferinnen mit ITBS zu vergleichen.Fragestellung: Welche Auswirkung hat eine Modifikation der Lauftechnik im Vergleich zur Kräftigung der Hüftmuskulatur auf die Schmerzsymptomatik bei Läuferinnen mit Iliotibialem Bandsyndrom?Ergebnisse: Beide therapeutischen Ansätze zeigen eine deutliche Reduktion der Schmerzsymptomatik sowie eine Verbesserung der funktionellen Leistungsfähigkeit. Bei der Modifikation der Lauftechnik führen insbesondere eine Erhöhung der Schrittfrequenz, eine optimierte Körperhaltung und gezieltes Feedbacktraining zu biomechanischen Veränderungen. Diese äußern sich in einer Reduktion des Hüftadduktionswinkels, einer geringeren Belastung auf den lateralen Femurkondylus sowie in einer verbesserten Stabilität der Beinachse. Die Kräftigung der Hüftmuskulatur, insbesondere der Abduktoren, zeigt sich ebenfalls als wirkungsvoll. Dabei war weniger die reine Maximalkraft entscheidend, sondern vielmehr die Verbesserung der dynamischen Stabilität und neuromuskulären Kontrolle. Besonders betont werden muss, die Relevanz geschlechterspezifischer Unterschiede. Bei Läuferinnen zeigten sich tendenziell größere Defizite in der Hüftstabilisation sowie vermehrte Adduktions- und Rotationsbewegungen im Hüft- und Kniegelenk, was die Notwendigkeit gezielter Interventionen unterstreicht. Der bisherige Forschungsstand liefert jedoch keine eindeutige Evidenz zur Überlegenheit einer dieser Interventionen. Conclusio: Sowohl Laufstilmodifikation als auch funktionelles Hüftkräftigungstraining stellen evidenzbasierte und wirksame physiotherapeutische Maßnahmen zur Behandlung des ITBS bei Läuferinnen dar. Die Auswahl der Intervention sollte individuell erfolgen, wobei eine Kombination beider Ansätze ein besonders effektives therapeutisches Potenzial bietet. Aus physiotherapeutischer Sicht ist es entscheidend, sowohl biomechanische als auch muskuläre Dysfunktionen ganzheitlich zu adressieren, um eine nachhaltige Schmerzreduktion und Verbesserung der Laufökonomie zu erreichen. Dennoch sind weitere Studien mit direktem Vergleich beider Interventionen notwendig, um evidenzbasierte Handlungsempfehlungen ableiten zu können.Background: Iliotibial band syndrome (ITBS) is a common overuse injury in runners and the leading cause of lateral knee pain in running sports. The etiology is multifactorial, involving anatomical, biomechanical, and training-related factors. Recent insights suggest that ITBS arises not from friction over the lateral femoral epicondyle, but rather from compression of a highly innervated tissue between the iliotibial band (ITB) and the lateral femoral condyle. Key biomechanical contributors include increased hip adduction, excessive internal knee rotation, and hip muscle insufficiency. Physiotherapeutic management typically employs two conservative strategies: running technique modification and hip muscle strengthening, particularly targeting the hip abductors. This thesis compares the therapeutic effectiveness of these interventions in female runners with ITBS.Objectives: What is the impact of running technique modification compared to hip muscle strengthening on pain symptoms in female runners with iliotibial band syndrome?Results: Both approaches demonstrated significant pain reduction and improvements in functional performance. Running retraining—especially increased cadence, improved posture, and real-time feedback—resulted in biomechanical adaptations such as reduced hip adduction angle, decreased stress on the lateral femoral condyle, and improved lower limb alignment. Similarly, targeted hip strengthening, particularly of the abductors, led to enhanced dynamic stability and neuromuscular control which is more relevant than maximal strength alone. Notably, female runners often exhibit greater deficits in hip stabilization and increased hip and knee adduction and rotation, underscoring the need for gender-specific therapeutic interventions. Current evidence, however, does not definitively support the superiority of one approach over the other.Conclusion: Both running retraining and functional hip strengthening are evidence-based and effective physiotherapeutic strategies for managing ITBS in female runners. Intervention choice should be tailored individually. Combining both approaches may offer superior therapeutic benefits. A comprehensive physiotherapeutic approach that addresses both biomechanical and muscular dysfunctions is essential to sustainably reduce pain and improve running economy. Nevertheless, further studies directly comparing both interventions are necessary to derive evidence-based recommendations for clinical practice.Abweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
BIM als Datenintegrationsplattform : Herausforderungen und Chancen bei der Umsetzung einer unternehmensweiten BIM-Strategie
Durch die anwachsende Digitalisierung wird die Bauwirtschaft vor neue Herausforderungen und Chancen gestellt. Unter Building Information Modeling (BIM) wird eine Datenintegrationsplattform verstanden, die eine modellbasierte Planung und vernetzte Zusammenarbeit über den gesamten Lebenszyklus eines Bauprojekts ermöglicht. Ziel dieser Arbeit ist es, die Chancen und Herausforderungen einer unter-nehmensweiten BIM-Strategie zu analysieren.Am Anfang werden die Grundlagen von BIM und zentrale Elemente einer erfolgreichen BIM-Strategie beschrieben – wie Rollenverteilung, Softwarearchitektur und Standardisierung. Anschließend wurde, mittels Experteninterviews mit Planungsunternehmen mit jahrelanger Erfahrung mit BIM, einen qualitative Untersuchung durchgeführt.Aus den Ergebnissen ist ersichtlich, dass BIM die Effizienz steigert, die interdisziplinäre Zusammenarbeit optimiert und neuen Geschäftsfelder erschließt. Durch die Implementierung gibt es vermehrten Aufwand bei der internen Umstellung , der Kommunikation, den Schulungen der Mitarbeiter und der Finanzierung.Die Arbeit zeigt auf, dass die Rollenverteilung, die ehestmögliche Einbindung der notwendigen Abteilungen eines Unternehmen und die strategische Einführung den langfristigen Erfolg einer BIM-Strategie beeinflusst.Increasing digitalization presents the construction industry with new challenges and far-reaching oppor-tunities at the same time. Building Information Modeling (BIM) is increasingly understood as a data integration platform that enables model-based planning and networked collaboration over the entire life cycle of a construction project.The aim of this paper is to examine the opportunities and challenges of a company-wide BIM strategy.At the beginning, the basics of BIM and central elements of a successful BIM strategy are presented theoretically - role distribution, software architecture and standardization. This is followed by a qualita-tive study in the form of expert interviews with planning companies that have already gained extensive experience with BIM.The results show that BIM increases efficiency, opens new areas of business and improves interdiscipli-nary collaboration. At the same time, implementation places high demands on financing, training, in-ternal conversion and communication.The study concludes that the long-term success of a BIM strategy depends heavily on its strategic em-bedding, the clear allocation of roles and the early involvement of all relevant areas of the company.vorgelegt von: Petra PromitzerBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Development of a brand-driven content strategy for Theo Kämmerer as voiceover artist and presenter
Die Arbeit gliedert sich in zwei Teile: Im ersten Teil handelt die Arbeit von der Theorie der Content-Strategie in Bezug auf Solopreneurship und die dazugehörigen Möglichkeiten der strategischen Nutzung von digitalen Inhalten, um die eigene Bekanntheit und Reichweite zu steigern.Im zweiten, praktischen Teil der Arbeit, wird eine Content-Strategie für mein Unternehmen erarbeitet. Diese soll dabei helfen, das Ziel eines eigenen Markenaufbaus zu erreichen. Sie soll langfristig, sowie schnell und unkompliziert für neue aufkommende soziale Netzwerke und Platt-formen adaptierbar sein.The thesis is divided into two parts: The first part deals with the theory of content strategy in relation to solopreneurship and the associated possibilities for the strategic use of digital content to increase one's own visibility and reach. In the second, practical part of the thesis, a content strategy for my company is developed. This strategy is intended to help achieve the goal of building my own brand. It should be adaptable to new emerging social networks and platforms in the long term, as well as quickly and easily.Verfasser: Theo KämmererAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inMasterarbeit FH JOANNEUM 202
CNC retrofit of metalworking machine tools
Ein wichtiger Bestandteil der laufenden, nachhaltigen technologischen Umgestaltung der Produktion ist die Verbesserung der vorhandenen Metallbearbeitungsmaschinen. Durch den Einsatz moderner Technologien wie Industrie 4.0 und CNC kann die Produktion und Flexibilität gesteigert werden, ohne dass die Kosten und Umweltauswirkungen einer kompletten Maschinenumrüstung in Kauf genommen werden müssen. Diese Studie befasst sich mit den Herausforderungen bei der Umsetzung von Strategien zur Umrüstung auf Industrie 4.0 und CNC-Steuerung (Computer Numerical Control) zur Verbesserung der industriellen Abläufe. Um die Fragestellung der Studie zu beantworten, wurde eine umfassende Literaturrecherche durchgeführt, um die genauen Kriterien moderner Nachrüstungsprojekte sowie die theoretischen Grundlagen der Nachrüstung zu ermitteln. Zusätzlich wurden Fallstudien sowie organisatorische und technologische Aspekte untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass der Einsatz von CNC-Technologie die Genauigkeit und Effizienz der Fertigung in älteren Anlagen erheblich steigern kann. Die in Echtzeit verwaltete und verfolgte Industrie-4.0-Technologie ermöglicht eine ständige Prozessverbesserung. Ein Ansatz, um dies zu erreichen und die Verfügbarkeit der Ausrüstung zu verbessern und Ausfallzeiten zu minimieren, ist die vorausschauende Wartung. Diese Zahlen zeigen, wie wirtschaftlich tragfähig und umweltfreundlich eine moderne industrielle Infrastruktur ist. Neue Technologien verschaffen Unternehmen einen besseren Wettbewerbsvorteil und beschleunigen die Produktionslinien erheblich. Es gibt jedoch auch negative Aspekte wie den Schulungsbedarf der Mitarbeiter und die schwierige Integration. Durch die Anpassung der Sicherheitseinstellungen wird die Maschinenvernetzung wirksam vor Angriffen geschützt. Diese Ideen sind für Unternehmen, die ihre derzeitigen Produktionsanlagen modernisieren möchten, von entscheidender Bedeutung. Dennoch gibt es einige Schwierigkeiten, darunter die hohen Anschaffungskosten und die Schwierigkeiten bei der Einführung neuer Technologien.Industrial manufacturing is facing a technological and sustainable transformation in which the retrofitting of existing metal-working machine tools plays a central role. By integrating new technologies such as CNC and Industry 4.0, efficiency and flexibility can be increased without the costs and environmental impact of a complete machine replacement. This paper examines how retrofitting through CNC and Industry 4.0 can improve production processes and what challenges need to be overcome. To answer the research question, a comprehensive literature review was conducted to explore the theoretical foundations of retrofitting and the specific requirements of modern retrofit projects. In addition, case studies were analyzed and technical and organizational challenges were identified. The results show that the modernization of existing machines through the integration of CNC technology significantly improves production accuracy and efficiency. The integration of Industry 4.0 technologies enables real-time monitoring and control, which allows continuous process optimization. Predictive maintenance reduces downtime and increases machine availability. These results show that retrofitting is a cost-effective and sustainable solution for modernizing industrial plants. The implementation of new technologies significantly improves production processes and strengthens the competitiveness of companies. However, there are challenges such as the complexity of integration and the need for staff training. In addition, security aspects must be taken into account to protect the networking of machines from cyber-attacks. These findings are relevant for companies that want to modernize their existing production facilities, but there are limitations in terms of the high initial investment and the complex implementation of new technologies.Verfasser: Luca Josef OrtnerAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Health promotion through social work : a profession-oriented case study using the example of statutory adult social work
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit den gesundheitsförderlichen Aspekten der Sozialen Arbeit im Kontext des Sozialwesens, konkret in der behördlichen Erwachsenensozialarbeit, sowie dem damit verbundenen Rollenverständnis der dort tätigen Sozialarbeiter:innen. Zu diesem Zweck werden zunächst theoretische Grundlagen zu den Begriffen Gesundheit, Entstehung von Gesundheit, gesundheitliche Ungleichheit sowie Gesundheitsförderung dargestellt. Darauf aufbauend erfolgt eine theoretische Annäherung an die Rolle der Sozialen Arbeit im Kontext von Gesundheitsförderung. Ergänzt wird die Arbeit durch eine empirische Untersuchung anhand leitfadengestützter Expert:inneninterviews mit Sozialarbeiter:innen der behördlichen Erwachsenensozialarbeit. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass die Soziale Arbeit in der behördlichen Erwachsenensozialarbeit durch einen stark verhältnispräventiven Ansatz auf individueller Ebene geprägt ist. Darüber hinaus lassen sich jedoch auch Elemente der Verhaltensprävention identifizieren. Mit Blick auf das professionelle Rollenverständnis wurde deutlich, dass die Sozialarbeiter:innen zwar zahlreiche Beispiele für gesundheitsförderliches Handeln ihrerseits nennen konnten, diese Tätigkeit jedoch nicht zwingend als zentrales Ziel ihrer Arbeit verstanden wird.The present bachelor's thesis explores the health-promoting aspects of social work in the social sector, with a particular focus on statutory adult social work and the associated professional role perceptions of social workers operating in this field. The thesis opens with a comprehensive overview of the key concepts, including health, health development, health inequalities, and health promotion. This is followed by a theoretical discussion of the role of social work in the context of health promotion. Subsequently, an empirical study was conducted. This study was based on semi-structured expert interviews with social workers operating in statutory adult social work.The main findings of the empirical study indicate that statutory adult social work is primarily characterised by structural health prevention at an individual level, although elements of behavioural health prevention are also present. With regard to the self-perception of social workers, the interviews revealed that while participants were able to cite numerous examples of health-promoting activities they undertake, health promotion is not necessarily regarded as a core objective of their work.Eva-Maria BrunnerAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
What makes helping relationships work : a lifeworld-oriented case study of relationship building between social workers and a client
Im Rahmen einer lebensweltorientierten Fallstudie wird in dieser Arbeit die zentrale Fragestellung „Welche Faktoren tragen zu einer gelingenden Beziehungsgestaltung zwischen Sozialarbeiter:innen und Klientin X bei?“ behandelt. Es wird ein Überblick über die Lebensweltorientierung nach Thiersch, die Grundlagen der professionellen Beziehungsgestaltung und die Vertrauenstheorie von Niklas Luhmann gegeben. Im Rahmen der Fallstudie wurden zwei Expert:inneninterviews mit Sozialarbeiter:innen einer psychosozialen Beratungsstelle und deren langjähriger Klientin geführt. Mithilfe der qualitativen Inhaltsanalyse nach Kuckartz wurden die drei Interviews ausgewertet und die zentralen Ergebnisse diskutiert.Within the framework of a lifeworld-oriented case study, this paper addresses the central research question: “Which factors contribute to successful relationship-buildingbetween social workers and client X?” The paper provides an overview of lifeworld orientation according to Thiersch, the fundamentals of professional relationship-building, and Niklas Luhmann’s theory of trust. As part of the case study, two expert interviews were conducted with social workers at a psychosocial counseling center, along with an interview with one of their longstanding clients. Using Kuckartz’s qualitative content analysis, the three interviews were evaluated, and the key findings are discussed.Vera-Linda PustakAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Sicherheitsanalyse von Eigenbauflugzeugen und Vergleich mit Cessna 172
Eigenbauflugzeuge stellen eine wachsende und kostengünstige Alternative zu Serienflugzeugen dar. Sie ermöglichen ihren Erbauern ein hohes Maß an gestalterischer Freiheit, was jedoch mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko einhergeht. Ziel dieser Arbeit ist die Analyse von Sicherheitsprofilen von Eigenbauflugzeugen und der Vergleich mit der Cessna 172, dem meistgebauten Flugzeug der Welt. Die Sicherheitsprofile werden anhand einer Datenbank von 4551 Eigenbau-Unfällen des US-Luftfahrtingenieurs Ron Wanttaja untersucht. Ergänzend zur statistischen Analyse wird eine Sicherheitsstudie des National Transportation Safety Board (NTSB) herangezogen. Da keine Daten wie tatsächlich absolvierten Flugstunden für den untersuchten Zeitraum vorliegen, stehen Vergleiche relativer Häufigkeiten der Unfallursachen im Vordergrund. Es zeigt sich, dass menschliche Fehler in der Flugdurchführung die Hauptursache der Unfälle in beiden Gruppen darstellt (57,9% bei Eigenbauflugzeugen, 83,3% bei C172).Die häufigste Einzelursache stellt der Kontrollverlust dar, wobei die C172 hier ebenfalls höhere Anteile aufweist. Technische Unfallursachen treten bei Eigenbauflugzeugen fast dreimal häufiger auf, wobei beide Vergleichsgruppen vom Leistungsverlust des Motors angeführt werden. Während 12% der Cessna-Unfälle tödlich enden, ist dies bei Eigenbauflugzeugen in 24,4% der Unfälle der Fall. Reisegeschwindigkeit und Konfiguration des jeweiligen Typs haben einen signifikanten Einfluss auf diesen Wert. Piloten von Eigenbauflugzeugen verfügen über eine größere Gesamtflugerfahrung, besitzen jedoch deutlich weniger Flugstunden im Unfallmuster. Zugleich zeigt sich eine Häufung von Unfällen in der Flugerprobungsphase: rund ein Viertel aller Unfälle ereignet sich innerhalb der ersten zehn Flugstunden. Die Resultate bestätigen weitgehend die der NTSB-Studie, wonach Eigenbauflugzeuge pro Flugstunde mehr als doppelt so häufig verunfallen und häufiger tödliche Unfälle verzeichnen als andere Flugzeuge der allgemeinen Luftfahrt. Eigenbauflugzeuge bieten zwar ein breiteres Leistungsspektrum und größere Flexibilität, erfordern dafür jedoch mehr technisches Verständnis, Wartungsdisziplin, Flugtraining und Risikomanagement. Die Aussagekraft dieser Analyse ist durch das Fehlen von Nutzungsdaten eingeschränkt. Verbesserte Dokumentation und aktuellere Studien sind notwendig, um die Sicherheitslage von Eigenbauflugzeugen besser bewerten zu können.Homebuilt aircraft present a growing and cost-effective alternative to factory-built airplanes. They offer their builders a high degree of freedom, which comes with increased safety risks. The aim of this study is to analyze the safety profiles of homebuilt aircraft and to compare them with the Cessna 172, the most-produced aircraft in the world. The safety profiles are examined using a database of 4,551 homebuilt aircraft accidents compiled by U.S. aeronautical engineer Ron Wanttaja. In addition to statistical analysis, a safety study conducted by the National Transportation Safety Board (NTSB) is considered. Since no usage data for the investigated period are available, the focus lies on comparing relative proportions of accident causes. The results show that human errors in flight operation constitute the primary cause of accidents in both groups (57.9% in homebuilt aircraft, 83.3% in C172). The most frequent single cause is loss of control, with the C172 also showing higher proportions in this category. Technical causes are three times more frequent in homebuilt aircraft, with engine power loss being the leading factor in both groups. While 12% of Cessna 172 accidents are fatal, this is the case in 24.4% of homebuilt aircraft accidents. Cruise speed and configuration have a significant influence on this value. Pilots of homebuilt aircraft demonstrate greater overall flight experience but considerably fewer flight hours in the accident type. Additionally, accidents are concentrated in the flight-testing phase: about one quarter occur within the first ten flight hours. The results largely align with the findings of the NTSB study, which concluded that homebuilt aircraft suffer more than twice as many accidents per flight hour and are more likely to involve fatalities compared to other general aviation aircraft. Homebuilt aircraft provide a wide spectrum of performance, innovation and flexibility. This, however, comes with an increased need for technical knowledge, maintenance discipline, flight training and risk management. The validity of this analysis is limited by the absence of usage data. Improved documentation and more recent studies are necessary to better assess safety of homebuilt aircraft.vorgelegt von: Benjamin RichterAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inMasterarbeit FH JOANNEUM 202