ePUB (FH JOANNEUM)
Not a member yet
5961 research outputs found
Sort by
Primary prevention of sexual abuse of children in the preschool age
Die vorliegende Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Rolle der Sozialen Arbeit in der primären Prävention von sexuellem Missbrauch bei Kindern im Vorschulalter. Ausgangspunkt der Untersuchung war die Erkenntnis, dass vorbeugende Maßnahmen häufig zu spät oder gar nicht greifen und es für Kinder dringend umfassende, altersgerechte und wirksame Präventionsansätze braucht. Ziel der Arbeit war es, herauszufinden, wie die Soziale Arbeit früherkennend wirken kann, welche Herausforderungen es in der Umsetzung der Präventionsarbeit gibt und wie diesen Barrieren entgegengewirkt werden kann .Die empirische Untersuchung wurde im Rahmen einer qualitativen professionsorientierten Fallstudie durchgeführt. Dabei wurden drei leitfadengestützte Experteninterviews mit Fachpersonen aus dem Kinderschutzbereich durchgeführt. Die Auswertung erfolgte anhand einer qualitativen Inhaltsanalyse mit fünf Hauptkategorien: Prävention sexuellen Missbrauchs, Risikofaktoren, Rolle des Kindergartens im Kinderschutz, Intervention bei sexuellem Missbrauch und Empfehlungen für die Zukunft. Die Ergebnisse zeigen, dass es einen niederschwelligen, frühzeitigen und kindgerechten Zugang zu primärer Prävention von sexuellem Missbrauch braucht. Besonders betont wurden die Bedeutung von der Einbindung von Eltern und Fachkräften und die Notwendigkeit von institutionellen, personellen und zeitlichen Ressourcen in der Vorbeugung. Die Profession Soziale Arbeit nimmt eine bedeutende Schnittstellenfunktion zwischen Kind, Familie und Institution ein und kann einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Prävention leisten.This Bachelor’s thesis deals with the role of social work in the primary prevention of sexual abuse in preschool children. The starting point of the study was the realization that preventive measures often take effect too late or not at all and that children urgently need comprehensive, age-appropriate and effective prevention approaches. The aim of the study was to find out how social work can have a precautionary effect, what challenges there are in the implementation of preventative work and how these barriers can be counteracted. The empirical investigation was carried out as part of a qualitative, profession-oriented case study. Three guided expert interviews were conducted with professionals from the child protection sector. The evaluation was based on a qualitative content analysis with five main categories: Prevention of sexual abuse, risk factors, role of kindergarten in child protection, intervention in cases of sexual abuse and recommendations for the future. The results show that there is a need for low-threshold, early and child-friendly access to primary prevention of sexual abuse. The importance of involving parents and professionals and the need for institutional, personnel and time resources in prevention were particularly emphasized. The social work profession has an important interface function between child, family and institution and can make an important contribution to the further development of prevention (übersetzt mithilfe von DeepL, https://www.deepl.com/de/translator, 2025).Katrin MurlasitsAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Von der Selbsthilfe zur Sucht : die Rolle der Selbstmedikation bei psychischen Erkrankungen auf die Entstehung und Aufrechterhaltung von begleitenden Suchterkrankungen
Die vorliegende Bachelorarbeit setzt sich mit der Rolle von Selbstmedikation bei der Entstehung und Aufrechterhaltung von Suchterkrankungen auseinander. Der Anlass für die Themenwahl war ein Langzeitpraktikum in einer Einrichtung der integrativen Gesundheitsversorgung mit Schwerpunkt auf den Bereich Sucht, wodurch ein Interesse an der Erforschung der Hintergründe einer Suchterkrankung geweckt wurde. Ziel dieser Arbeit ist es herauszufinden, welche Auswirkungen Selbstmedikation bei psychischen Erkrankungen auf die Entstehung und Aufrechterhaltung von begleitenden Suchterkrankungen hat. Dabei wird ein Fokus auf illegale Substanzen und Psychopharmaka mit Suchtpotential gelegt. Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurden zwei leitfadengestützte Interviews mit Sozialarbeitenden aus der Suchthilfe geführt. Darüber hinaus wurden die Selbstmedikationshypothese und das bio-psycho-soziale Modell als theoretische Ansätze untersucht, begleitet durch weitere Fachliteratur. Die Ergebnisse zeigen, dass Selbstmedikation bei psychischen Störungen große Auswirkungen auf die Entstehung und Aufrechterhaltung von begleitenden Suchterkrankungen hat. Dazu spielen auch weitere Faktoren im Leben von Betroffenen eine wichtige Rolle. Für die Sozialarbeit ergibt sich daraus die Notwendigkeit, Selbstmedikation als individuelle Bewältigungsstrategie zu verstehen und über Fachwissen zu psychischen Störungen und Substanzwirkungen zu verfügen.This bachelor thesis examines the role of self-medication in the development and maintenance of addictive disorders. The choice of topic was prompted by a long-term internship at an integrative healthcare facility specialising in addiction, which sparked an interest in researching the underlying causes of addictive disorders. The aim of this thesis is to find out what effects self-medication for mental illnesses has on the development and maintenance of accompanying addictions. The focus is on illegal substances and psychotropic drugs with addictive potential. To answer the research question, two guided interviews were conducted with social workers from addiction support services. In addition, the self-medication hypothesis and the biopsychosocial model were examined as theoretical approaches, accompanied by further specialist literature. The results show that self-medication in mental disorders has a major impact on the development and maintenance of accompanying addictive disorders. Other factors in the lives of those affected also play an important role. For social work, this means that it is necessary to understand self-medication as an individual coping strategy and to have specialist knowledge of mental disorders and the effects of substances.Leonie SchleichBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Mapping of Experimental Ice Structures on Aircraft Surfaces: Code Development and Feasibility Study
Die im Flug entstehende Vereisung von Flugzeugflächen ist ein kritischer Faktor im Flugbetrieb, weswegen eine genaue Analyse der Auswirkungen von Eisformation auf die Charakteristik von Flugzeugen mittels Testverfahren angestrebt wird. Dabei wird die Methodik des “Artificial Ice Shape Testings” herausgegriffen, bei der repräsentative, künstlich gefertigte Eisgeometrien zu Testzwecken auf der Oberfläche angebracht werden. Die Betrachtung dieses Konzepts wird zudem auf “Artificial Ice Shapes” begrenzt, welche mittels additiven Verfahren auf Folien produziert werden. Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung und Codierung einer Abwicklungsmethodik, um existierende dreidimensionale Vereisungsdaten als Eisdickenverteilung über der transformierten zweidimensionale Flugzeugfläche abzubilden und dadurch einen Dateninput für die Herstellung von künstlichen Eisgeometrien zu liefern. Der Fokus liegt dabei auf der Berücksichtigung von Vereisung auf nicht-abwickelbaren Flächen, die aufgrund ihrer Krümmungseigenschaften nicht ohne Verzerrungseffekte in der Ebene abgebildet werden können. Durch Anwendung auf einen bestehenden Vereisungs- und Oberflächendatensatz wird eine Auswertung des Algorithmus vorgenommen und Rückschlüsse auf die Anwendbarkeit des Verfahrens gezogen. Parallel dazu werden im Rahmen einer Machbarkeitsstudie Einflussbereiche auf die praktischen Umsetzbarkeit der Produktion von künstlichen Eisnachbildungen auf elastischen Folien im Fused Deposition Modeling (FDM) Verfahren analysiert, um Kriterien für ein Beurteilungsschema daraus abzuleiten.In-flight aircraft icing is a critical factor in flight operations, which puts forward the demand for a precise analysis of the effects of ice accretion on the characteristics of aircraft through experimental testing. This thesis focuses on the methodology of “Artificial Ice Shape Tests”, in which representative, artificial ice replicas are attached to the surface for test purposes. Particular emphasis is on “artificial ice shapes” that are produced by additive manufacturing on thin sheets. This thesis deals with the conception and subsequent code development of a surface flattening and ice value assignment methodology in order to map existing three-dimensional icing data as an ice-thickness distribution over the transformed two-dimensional aircraft surface and thereby provide a data input for the manufacture of artificial ice geometries. The focus is placed particularly on the consideration of icing on non-developable surfaces which, due to their curvature properties, cannot be represented in the plane without distortion effects. By applying the developed algorithm to an existing icing and surface dataset, an assessment of the strategy is carried out and conclusions are drawn regarding the applicability of the procedure. In parallel, within the framework of a “feasibility study”, areas of influence on the practical feasibility additively manufactured artificial ice shapes on elastic films via Fused Deposition Modeling (FDM) are analyzed in order to identify criteria for an evaluation scheme.Abweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Simulated test flights of an ultralight aircraft equipped with turbulence cancelling technology
In dieser Masterarbeit geht es um simulierte Testflüge mit dem Einfluss der Turbulence Cancelling (TC)-Technologie. Eine kurze Einführung in die Funktionsweise von TC sowie ein kleiner Einblick in die Bedeutung von Simulationen in der heutigen Zeit wird in der Einleitung gegeben. Der zentrale Fokus der Arbeit lag auf der Simulation von Testflügen mittels Simulink-Modellen. Mit einem Flugzeugmodell und definierten Identifikationssignalen für die TC-Technologie, wurden bestimmte Testflugmuster simuliert. Die Ergebnisse der Simulationen wurden genutzt, um Vergleiche mit realen Flugdaten anzustellen und Schlussfolgerungen bezüglich deren Genauigkeit und Qualität der Simulationen ziehen zu können. In dieser Arbeit wurden zwei verschiedene Modelle desselben Flugzeugs eingesetzt, die sich hinsichtlich der Beschreibung seiner Dynamik unterscheiden. Sowohl ein einfaches Zustandsraummodell in Simulink sowie ein komplexeres Modell in X-Plane 12 kamen zum Einsatz. Für das X-Plane Flugzeugmodell wurde ein Testaufbau verwendet, der ein Simulink-Modell für Anpassungen am Flugmodell zur Simulation des TC sowie eine Bewegungsplattform umfasst, um das Szenario realistischer zu gestalten. Ein zusätzlicher Nebenaspekt dieser Masterarbeit war die Entwicklung einer Zustandsmaschine für die TC-Software, was ebenfalls in dieser Arbeit dokumentiert ist. Die Ergebnisse der Simulationen zeigen eine gute Übereinstimmung zwischen den simulierten und tatsächlichen Testflügen. Mit den aus dieser Arbeit gewonnenen Erfahrungen können Simulationen in Zukunft dazu verwendet werden, Eigenschaften der TC-Technologie vor den Testflügen in der Praxis abschätzen zu können.This master’s thesis is about simulated test flights with the influence of Turbulence Cancelling (TC) technology. A brief summary of how TC works is given in the introduction as well as a short insight into the importance of simulations nowadays. The central focus of this thesis was the simulation of test flights by means of Simulink models. With a model of an aircraft and defined identification signals for TC technology, a certain test flight pattern was simulated. The results of those simulations were utilized to compare to real-world data and draw conclusions on the accuracy and quality of the simulations. In this thesis, two different representations of the same aircraft were used, differing in the way its dynamics are represented. Both a simple state-space model in Simulink and a more sophisticated aircraft model within X-Plane 12 were employed. For the X-Plane aircraft model, a test setup was used incorporating a Simulink model for adaptations on the flight model to simulate the TC and a motion platform to make the scenario more realistic. An additional aspect of this master’s thesis was the development of a state machine for TC software, which is also documented in this thesis. The simulation results indicate good agreement between the simulated and real-life test flights. With the experience gained from this work, simulations can be used in the future to estimate characteristics of TC technology prior to real-world test flights.submitted by: Felix EngelhoferMasterarbeit FH JOANNEUM 202
Perspectives of homeless young people : situation report and needs analysis of the reality of life for young people in homeless shelters in the city of Graz
Die vorliegende Masterarbeit setzt sich mit der Lebensrealität von Jugendlichen auseinander, die mit ihren Familien und Angehörigen in der Wohnungsloseneinrichtung X der Stadt Graz leben. Das Ziel der vorliegenden Forschung ist es, die Lebensrealität der Jugendlichen innerhalb der Einrichtung zu verstehen und ihre Wünsche hinsichtlich möglicher Verbesse-rungen des Wohnorts zu erfassen. Im Fokus stand dabei die Perspektive der Jugendlichen als Expert:innen ihrer eigenen Lebenswelt. In diesem Sinne wurde ein Photovoice-Projekt mit drei Jugendlichen durchgeführt gekoppelt mit Einzelinterviews. Des Weiteren wurden zwei Professionist:innen aus der Wohnungslosenhilfe und der Kinder- und Jugendhilfe interviewt. Die Intention war dabei deren Perspektive auf die Lebensrealität innerhalb der Einrichtung einzubinden und über mögliche Maßnahmenvorschläge zu diskutieren und zu reflektieren. Die Ergebnisse der qualitativen Inhaltsanalyse der Interviews zeigen, dass die Lebensrealität der betroffenen Jugendlichen in einem Spannungsfeld steht. Es ist häufig geprägt von unsicheren Wohnverhältnissen, mangelnder Privatsphäre und fehlender Teilhabe. Zugleich besteht eine hohe Anpassungsfähigkeit an die Gegebenheiten des Wohnortes und eine Aneignung des Wohnraumes, um die eigenen Bedürfnisse nach Stabilität, Mitbestimmung und Rückzugsräumen zu erfüllen. In erster Linie sehen die Jugendlichen die Wohnungsloseneinrichtung als ihren Wohnort, der für sie ihr Zuhause (Rückzugs- und Wohlfühlort) bildet, insbesondere wenn die Familien schon seit längerer Zeit an dem Wohnort leben. In Bezug auf Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensrealität sind mehr Sichtbarkeit der Jugendlichen und eine Schaffung von mehr Partizipationsmöglichkeiten notwendig. Des Weiteren bräuchte es mehr bedürfnisorientierte Angebote für Jugendliche innerhalb der Einrichtung, die in Zusammenarbeit zwischen den Fachkräften der Wohnungsloseneinrichtung X und des Amts für Jugend und Familie entstehen könnten.This master's thesis examines the reality of life for young people who live with their families and relatives in homeless shelter X in the city of Graz. The aim of this research is to understand the reality of life for young people within the shelter and to identify their wishes regarding possible improvements to their living situation. The focus was on the perspective of the young people as experts on their own living environment. With this in mind, a Photovoice project was carried out with three young people, coupled with individual interviews. In addition, two professionals from the homeless support ser-vices and child and youth welfare services were interviewed. The intention was to incorporate their perspective on the reality of life within the facility and to discuss and reflect on possible measures. The results of the qualitative content analysis of the interviews show that the reality of life for the young people affected is characterised by tension. It is often marked by uncertain living conditions, a lack of privacy and a lack of participation. At the same time, there is a high degree of adaptability to the conditions of the place of residence and an appropriation of the living space in order to meet their own needs for stability, co-determination and places of retreat. First and foremost, the young people see the homeless shelter as their place of residence, which forms their home (a place of retreat and well-being), especially if their families have been living there for a long time. In terms of measures to improve the reality of life, greater visibility of young people and the creation of more opportunities for participation are necessary. Furthermore, there is a need for more needs-oriented services for young people within the facility, which could be developed in cooperation between the staff of the homeless shelter X and of the Office for Youth and Family Affairs.Franziska LippertAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inMasterarbeit FH JOANNEUM 202
Extraction, Characterization, and Antioxidant Profiling of Phenolic Compounds of Oak, Alder, and Bird Cherry Bark
Im Rahmen dieser Studie wurde die Extraktion bioaktiver Phenolverbindungen aus der Rinde von Erle (Alnus spp.), Eiche (Quercus spp.) und Traubenkirsche (Prunus padus) mit Blick auf dermatologische Anwendungen untersucht. Verglichen wurden drei Verfahren: Soxhlet-Extraktion, ultraschallunterstützte Extraktion und Extraktion mit natürlichen tief eutektischen Lösungsmitteln (NADES) auf Cholinchlorid-Basis. Bewertet wurden Ausbeute, Gesamtphenolgehalt (TPC, Folin-Ciocalteu-Methode) sowie antioxidative Aktivität (DPPH-Test). Die chemische Zusammensetzung wurde zusätzlich mittels HPLC-DAD und GC-MS analysiert.Die Ergebnisse zeigten deutliche Unterschiede: Die Soxhlet-Extraktion erzielte die höchsten TPC-Werte und war besonders effizient bei der selektiven Isolierung phenolischer Verbindungen. Die ultraschallunterstützte Extraktion lieferte höhere Ausbeuten, neigte jedoch zur Co-Extraktion nicht-zielgerichteter Substanzen. Unter den getesteten NADES-Systemen wies Milchsäure die höchsten Extraktionsausbeuten auf, jedoch die niedrigsten TPC-Werte und geringe antioxidative Aktivität. Zitronensäure hingegen erzielte konsistent hohe TPC-Werte und die stärkste antioxidative Wirkung bei allen Rindenarten. Glukose lieferte moderate Ergebnisse, Glycerin zeigte inkonsistente Resultate. Insgesamt korrelierte das antioxidative Potenzial stark mit dem Phenolgehalt.Die chemische Charakterisierung bestätigte die Präsenz zentraler Phenolverbindungen wie Gallus- und Ellagsäure sowie flavonoider Komponenten (Catechin, Taxifolin) in allen Extrakten. Damit wurde deutlich, dass sowohl die Wahl des Extraktionsverfahrens als auch des Lösungsmittelsystems die qualitative Zusammensetzung und biofunktionellen Eigenschaften maßgeblich beeinflusst. Aufgrund ihres hohen Phenolgehalts und der ausgeprägten antioxidativen Aktivität stellen die untersuchten Rindenextrakte eine vielversprechende Grundlage für die Entwicklung natürlicher, pflanzenbasierter dermatologischer Formulierungen dar.This thesis investigates the extraction and characterization of bioactive phenoliccompounds from the bark of three European tree species: alder (Alnus spp.), oak (Quercus spp.), and bird cherry (Prunus padus), with a focus on their potential dermatological applications. Three extraction techniques were evaluated and compared: Soxhlet extraction, Ultrasonic-Assisted Extraction (UAE), and choline chloride-based Natural Deep Eutectic Solvents (NADES). The methods were assessed with respect to extraction yield, total phenolic content (TPC) determined by the Folin–Ciocalteu assay, and antioxidant activity measured via DPPH radical scavenging. Extract composition was further investigated by HPLC-DAD and GC-MS.Extraction performance varied substantially between methods and solvents. Soxhlet extraction achieved the highest yields but was associated with thermal stress and potential degradation of phenolics. UAE provided high extraction efficiency but also co-extracted non-target compounds. Among the NADES tested, lactic acid gave the highest yields but poor TPC and weak antioxidant activity, while citric acid resulted in extracts with the highest TPC and the most pronounced antioxidant activity across all bark species. Glucose produced moderate values, and glycerol yielded inconsistent results. Antioxidant activity correlated strongly with phenolic content, highlighting the functional relevance of phenolic compounds. Key constituents such as gallic and ellagic acid, as well as flavonoids including catechin and taxifolin, were successfully identified in the extracts. Overall, the results confirm that extraction method and solvent system critically influence yield, composition, and bioactivity of alder, oak, and bird cherry bark extracts. Given their richness in phenolic antioxidants, these extracts represent promising candidates for natural, plant-based dermatological formulations.Abweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inMasterarbeit FH JOANNEUM 202
Vielfalt als Erfolgsfaktor : die Bedeutung der Konzepte Diversity Management und Lernende Organisation für die betriebliche Inklusion von Menschen mit Lernschwierigkeiten
Diese Masterarbeit untersucht, wie die Konzepte des Diversity Managements und der Lernenden Organisation zur betrieblichen Inklusion von Menschen mit Lernschwierigkeiten beitragen können. Aufbauend auf theoretischen Grundlagen und qualitativer Forschung mit Unternehmen, NEBA-Fachkräften und betroffenen Mitarbeiter:innen zeigt die Arbeit, dass Vielfalt und kontinuierliches Lernen entscheidende Erfolgsfaktoren für inklusive Arbeitsbedingungen sind. Es werden Bedingungen erörtert, unter denen betriebliche Inklusion gelingt, und Herausforderungen aufgezeigt, die in der Praxis zu bewältigen sind. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass Inklusion nicht nur rechtlich geboten, sondern auch ein Potenzial für Innovation und Teamkultur darstellt – sofern Unternehmen bereit sind, Strukturen zu reflektieren und weiterzuentwickeln.This master’s thesis explores how the concepts of diversity management and the learning organization can support the workplace inclusion of people with learning difficulties. Drawing on theoretical foundations and qualitative research involving companies, NEBA professionals, and affected employees, the study identifies key conditions for successful inclusion and highlights practical challenges. The findings show that inclusion is not only a legal obligation but also a source of innovation and team cohesion - provided organizations are willing to reflect on and adapt their structures. Diversity and continuous learning emerge as critical factors for creating inclusive work environments.Karin NunnerMasterarbeit FH JOANNEUM 202
Expectations of older trans people towards healthcare and nursing professionals in long-term care setting
Hintergrund: Die wachsende Population der älteren trans Personen als Patient:innen fordert die Pflege heraus, ihre gesundheitlichen und psychosozialen Bedürfnisse besser zu berücksichtigen. Bestehende Strukturen sind oft unzureichend, besonders im Kontext intersektionaler Diskriminierung und einer binären Geschlechterordnung, die geschlechtliche Vielfalt nicht ausreichend einbindet. Forschungsfrage: Welche Erwartungen haben ältere trans Personen an die Versorgung durch Gesundheits- und Krankenpflegepersonen im Setting der Langzeitpflege? Methode: Es wurde eine strukturierte Literaturrecherche in den Datenbanken PubMed, CINAHL und in der Metasuchmaschine GoogleScholar durchgeführt. Es wurden mixed-method und qualitative Studien eingeschlossen, die die Erwartungen von älteren trans Personen an Gesundheits- und Krankenpflegepersonen im Setting der Langzeitpflege beschäftigen. Ergebnisse: Die Analyse ergab vier Hauptthemen: Angemessene Versorgung: Fehlendes Fachwissen erschwert die Pflege älterer trans Personen. Autonomie: Selbstbestimmung und Respektieren der Geschlechtsidentität, auch über den Tod hinaus, sind essenziell. Inklusive Pflegeeinrichtungen: Mehr Sichtbarkeit, offene Diskussionen und Schutz vor Diskriminierung werden gefordert. Alternative Zukunftsplanung: Diskriminierungsfreie, selbstbestimmte Pflegealternativen und barrierefreie Wohnmöglichkeiten sind entscheidend für ein würdevolles Altern. Schlussfolgerung: Diese Arbeit betont die Bedeutung einer trans-inklusiven Langzeitpflege, die Autonomie wahrt und frei von Diskriminierung ist. Sie empfiehlt die Sensibilisierung von Pflegekräften, die Entwicklung inklusiver Pflegekonzepte sowie die Berücksichtigung alternativer Wohn- und BetreuungsoptionenBackground: The growing population of older trans people as patients challenges the health sector to consider their health and psychosocial needs. Existing structures are often inadequate, especially in the context of intersectional discrimination and a binary gender division that does not sufficiently incorporate gender diversity. Research Question: What expectations do older trans people have of the care provided by health and nursing professionals in long-term care settings? Methodology: Structured research was conducted using the PubMed and CINAHL databases, as well as the GoogleScholar metasearch engine. Mixed-method and qualitative studies were included that examined the expectations of older trans people in long-term care settings. Results: Four main conclusions emerged from the analysis: Appropriate care: Limited staff expertise makes caring for older trans people difficult. Autonomy: Self-determination and recognition of a person’s identity, even after death, are essential. Inclusive care facilities: More visibility, open discussions and protection from discrimination are required. Alternative planning for the future: Non-discriminatory, self-determined care alternatives and accessible housing options are crucial for ageing with dignity. Conclusion: This paper emphasises the importance of trans-inclusive long-term care that preserves autonomy and is free from discrimination. It recommends the sensitisation of caregivers, the development of inclusive care concepts and the consideration of alternative housing and care options for trans people.Quinn PiwerkaAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Virtual Reality in Minimally Invasive Procedures: An Analysis of Pain Reduction during Hysterosalpingography and Bone Marrow Biopsy
Hysterosalpingographien und Knochenmarkbiopsien sind minimalinvasive diagnostische Verfahren, die häufig mit Schmerzen einhergehen. Daher ist eine gezielte Schmerztherapie erforderlich. Da pharmakologische Ansätze potenzielle Nebenwirkungen mit sich bringen, rücken nicht-pharmakologische Maßnahmen wie Virtual Reality (VR) zunehmend in den Fokus. Diese Bachelorarbeit geht der Forschungsfrage nach: „Wie wirkt sich der Einsatz von Virtual Reality (VR) auf den Schmerzzustand von Patient:innen während Hysterosalpingographien und Knochenmarkbiopsien aus?“ Ziel war es, auf Basis aktueller Studien zu analysieren, ob VR zur Schmerzreduktion bei diesen Eingriffen beitragen kann. Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurde eine strukturierte Literaturrecherche in den Datenbanken PubMed, Cinahl, und Cochrane Library durchgeführt. Die eingeschlossenen Studien wurden anhand der Kriterien des Critical Appraisal Skills Programme Tool (CASP) hinsichtlich ihrer methodischen Qualität bewertet. Die Ergebnisse der sechs inkludierten Studien zeigten ein heterogenes Bild: In mehreren Studien wurde eine signifikante Schmerzreduktion durch den Einsatz von VR berichtet, während andere keinen statistisch signifikanten Unterschied im Vergleich zur Kontrollgruppe feststellen konnten. Trotz der unterschiedlichen Ergebnisse deutet die Analyse darauf hin, dass VR eine vielversprechende nicht-pharmakologische Option zur Schmerzreduktion darstellen kann. Aufgrund der begrenzten und uneinheitlichen Studienlage sind jedoch weitere standardisierte Untersuchungen erforderlich, um fundierte Aussagen zur Wirksamkeit treffen zu können.Hysterosalpingographies and bone marrow biopsy are minimally invasive diagnostic procedures that are frequently associated with pain. Therefore, targeted pain management is essential. As pharmacological approaches may cause side effects, non-pharmacological interventions such as virtual reality (VR) are gaining increasing attention. This bachelor´s thesis addresses the research question: „How does the use of virtual reality (VR) affect the pain levels of patients undergoing hysterosalpingography and bone marrow biopsy?“ The aim was to analyze current research findings to determine whether VR can contribute to pain reduction during these procedures. To answer this question, a structured literature search was conducted in the databases PubMed, CINAHL and Cochrane Library. The included studies were assessed for methodological quality using the Critical Appraisal Skills Programme tool (CASP). The results of the six included studies revealed a heterogeneous picture: several studies reported a significant reduction in pain through the use of VR, while others found no statistically significant difference compared to control groups. Despite these varying results, the analysis suggests that VR may be a promising non-pharmacological option for pain reduction. However, due to the limited and inconsistent body of evidence, further standardized research is needed to draw reliable conclusions about its effectiveness.Jakob RakuschaAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202
Between Technology and Care – the Role of Intensive Care Nurses in the Management of ECMO Patients
KurzfassungHintergrund: Die extrakorporale Membranoxygenierung (ECMO) ist ein etabliertes intensivmedizinisches Verfahren bei schwerem Herz- oder Lungenversagen. Pflegefachpersonen übernehmen hierbei zentrale technische, pflegerische und emotionale Aufgaben. Trotz ihrer Schlüsselrolle fehlen häufig klare Leitlinien und unterstützende Strukturen. Diese Arbeit analysiert internationale qualitative Studien zu den Erfahrungen von Pflegekräften in der ECMO-Versorgung.Klinische Fragestellung: Wie erleben Pflegefachpersonen ihre professionelle Rolle bei der ECMO-Versorgung, und welche persönlichen Wahrnehmungen und Herausforderungen prägen ihr subjektives Erleben?Methode: Im März und April 2025 erfolgte eine strukturierte Literaturrecherche in PubMed, CINAHL, Google Scholar, über das KI-Tool „Research Rabbit“ sowie durch Referenzlistenscreening. Von 324 Treffern blieben nach Titel-, Abstract- und Volltextsichtung fünf qualitative Studien, die mittels CASP-Tools bewertet und analysiert wurden.Ergebnisse: Vier zentrale Themenbereiche wurden identifiziert: (1) Rolle und Identität der Pflegekräfte in der ECMO-Versorgung, (2) Herausforderungen und Belastungen im Pflegealltag, (3) Strukturelle und organisatorische Rahmenbedingungen sowie (4) Aus- und Weiterbildung im ECMO-Kontext. Pflegefachpersonen sehen sich als unverzichtbarer Teil des ECMO-Teams und übernehmen Verantwortung für Monitoring, Kommunikation und Betreuung. Gleichzeitig erleben sie hohen Druck, Angst vor Fehlern und Erschöpfung –verstärkt durch Personalmangel, fehlende Standards und interprofessionelle Herausforderungen. Dennoch empfinden viele ihre Arbeit als sinnstiftend und betonen die Bedeutung von Teamarbeit und kontinuierlicher Weiterbildung für eine erfolgreiche Versorgung.Schlussfolgerung: Pflegekräfte sind essenziell für die ECMO-Therapie. Um die Qualität der Versorgung zu sichern, braucht es klare Strukturen, gezielte Weiterbildung und psychosoziale Unterstützung.Schlagwörter: Pflege, ECMO, Rolle, qualitativ, Wahrnehmung, ErfahrungBackground: Extracorporeal membrane oxygenation (ECMO) is an established intensive care procedure for patients with severe cardiac or pulmonary failure. Nurses play a central role in technical management, patient care, and emotional support of individuals undergoing ECMO therapy. Despite their key function, clear guidelines and support structures for these complex responsibilities are often lacking. This study analyzes international qualitative research on nurses' experiences in ECMO care.Clinical research question: How do nurses experience their professional role in ECMO care, and what personal perceptions and challenges shape their subjective experience?Method: A structured literature search was conducted in March and April 2025 using PubMed, CINAHL, Google Scholar, the AI tool “Research Rabbit,” and reference list screening. Out of 324 initial results, five qualitative studies were selected through a multi-step screening process (title, abstract, full text) and critically appraised using the CASP tool.Results: Four main themes were identified: (1) Role and professional Identity of Nurses in ECMO Care, (2) Challenges and Burdens in Daily Nursing Practice, (3) Structural and Organisational Conditions, and (4) Education and Training in the ECMO Context. Nurses are seen as integral members of the ECMO team, responsible for monitoring, communication, and hands-on patient care. However, their work is accompanied by high levels of stress, fear of errors, and emotional exhaustion – often intensified by staff shortages, lack of clear protocols, and interprofessional challenges. Despite this, many nurses report a strong sense of pride and fulfillment, highlighting teamwork and continuous professional development as key to successful ECMO care.Conclusion: Nurses are essential to ECMO treatment. To ensure sustainable, high-quality care, there is a need for clear structures, targeted education, and psychosocial support.Keywords: Nursing, ECMO, role, qualitative, perceptions, experiencesFelix LongAbweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202