Universität Innsbruck

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    Zeitschrift für Disability Studies / Möglichkeiten und Grenzen der Selbstvertretung für Menschen mit Behinderungen in der DDR – Eingaben, Verbände, Netzwerke

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    Der Beitrag nimmt die verschiedenen Wege in den Blick, über die Menschen mit Behinderungen in der DDR versuchten, ihre Lebenssituation in ihrem Sinne zu gestalten. Im Fokus der Untersuchung stehen drei Wege der versuchten Einflussnahme: Erstens schrieben Menschen mit Behinderungen und ihre Angehörigen Eingaben an staatliche Stellen, in denen sie auf behinderungsgenerierte Herausforderungen aufmerksam machten und Lösungen bzw. Hilfestellungen von den Verantwortlichen verlangten. Zweitens existierten zumindest für die sogenannten ‚Sinnesgeschädigten‘ eigene Verbände, die der Interessenvertretung dienten. Drittens halfen Verwandtschafts-, Freundschafts- und Nachbarschaftsnetzwerke dabei, konkrete Probleme wie etwa fehlende Rampen an Wohnhäusern zu beseitigen. Die Kluft zwischen dem sozialistischen Anspruch auf gesellschaftliche Teilhabe aller Bürger*innen und der von Versorgungslücken geprägten Realität konnten sie aber kaum verringern

    Zeitschrift für Disability Studies / Die Kunst zu(m) Umgehen. Disability Arts und Disability Culture in der DDR und Ostdeutschland

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    Der Essay diskutiert, wie die politische Haltung des SED-Regimes im Umgang mit Behinderung in der DDR die Gegenwart Ostdeutschlands prägt. Darüber hinaus erörtert der wissenschaftlich-literarische Text die Rolle ostdeutscher behinderter Künstler*innen in der DDR-Vergangenheit und Gegenwart und die Frage ihrer Integration in gängige Debatten um Disability Arts, Disability Culture und die Erinnerungskultur

    Beyond transactions : how fintech shapes consumers’ financial behavior and subjective well-being

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    Thomas Schoblocher, B.Sc.Masterarbeit University of Innsbruck 202

    Gates of time Istanbul : ein Tor zur Geschichte - ein Raum für die Zukunft

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    Kaleici-Topkapi-Platz Kaleiçi: türk. innerhalb des Schlosses Top: türk. Ball, Kanone kapı: türk. Portal, Tor, Tür Topkapı: Kanonentor Der Stadtteil Fatih bildet die historische Altstadt im Herzen Istanbuls und liegt in der Marmararegion im europäischen Teil der Stadt. Seine Grenzen werden durch die Theodosianische Landmauer, das Goldene Horn und das Marmarameer definiert. Fatih war ein bedeutendes Zentrum des Römischen, Byzantinischen und Osmanischen Reiches. Der Topkapi–Kaleici-Platz ist durch das historische Stadttor Topkapı (lat. Porta Romanos) sowie durch zahlreiche weitere Öffnungen und Spazierwege erreichbar. Trotz der hohen Verdichtung und des engen, labyrinthartigen Straßennetzes wirkt das Viertel Fatih wie ein Ort des Nebeneinanders und des Kontrasts. Es besteht der Wunsch nach einem ausgewogenen städtischen Gefüge, das Erholung, Bewegung und Erweiterung ermöglicht. Das Topkapi-Tor stellt dabei eine der bedeutendsten historischen Öffnungen dar – ein Übergang zwischen Innen, Außen und Zwischenräumen. Ziel des Projekts ist es, den öffentlichen Raum als konsumfreie Erholungszone mit Grünflächen in Einklang mit der historischen Identität des Ortes zu gestalten. Durch vielfältige Aktivitäten und das Zusammenkommen der Menschen soll eine positive Transformation der sozialen Struktur gefördert werden – ein neuer Anziehungspunkt für ALLE entsteht.Kaleici–Topkapi Square Kaleiçi means “within the fortress” in Turkish. Top refers to “cannon,” and kapı means “gate” or “portal” – Topkapı thus translates to “Cannon Gate.” The district of Fatih forms the historical core of Istanbul and is located in the Marmara region on the European side of the city. Its boundaries are defined by the Theodosian Land Walls, the Golden Horn, and the Sea of Marmara. Fatih served as a key center of the Roman, Byzantine, and Ottoman Empires. Topkapi–Kaleici Square is accessible through the historic city gate Topkapı (Latin: Porta Romanos), as well as through various other openings and walking paths. Despite the dense and winding street network, the Fatih district appears as a space of coexistence and contrasts. There is a growing need for urban balance—spaces that support relaxation, recreation, and urban expansion. The Topkapi Gate is one of the most significant historical openings, forming a continuous transition between interior, exterior, and in-between spaces. The project aims to reflect the public realm as a recreational space with green areas, aligned with the site's historical identity. Through inclusive activities and social interaction, a positive transformation of the social structure is promoted – creating a new point of attraction for everyone.Naciye GencerDie vollständige Version der Arbeit ist in gebundener Form in der Universitäts- und Landesbibliothek Tirol vorhanden.Masterarbeit Universität Innsbruck 202

    Non uniform assembly : eine Strategie zur Raumbildung über natürlich gekrümmte Holzelemente

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    Nicht lineare Formationen im Baumwachstum, welche durch natürliche Einflüsse verursacht werden, dienen als Inspiration für neue Strategien für räumliche Kompositionen. Hightech-Verarbeitungsmethoden werden eingesetzt, um Lowtech-Materialien aufzuwerten. Logiken und Erfahrungen aus verschiedenen Branchen werden zusammengeführt, um einen ganzheitlichen Ansatz für bereits auftretende Szenarien zu entwickeln. Ein Prototyp wird als Beispiel für realisierbare Möglichkeiten zusammengestellt.Non-linear formations in tree growth caused by natural influences serve as inspiration for new strategies for spatial compositions. High-tech processing methods are used to enhance low-tech materials. Logics and experiences from several industries are brought together to build a holistic approach for already occurring scenarios. A prototype is brought together to serve as an example of achievable possibilities.B.Sc. Manuel RosenauerMasterarbeit Universität Innsbruck 202

    Generative AI for inclusivity : empowering individuals with disabilities in corporate innovation efforts

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    submitted by Ivan MrkonjaMasterarbeit University of Innsbruck 202

    Die Höhensiedlung am Spielsberg bei Wenns im Pitztal : mit Fokus auf archäologisch-geophysikalischen Prospektionen

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    Im Zentrum der vorliegenden Untersuchung stand die Höhensiedlung am Spielsberg, die einen Schwerpunkt bildete. Ergänzend wurde auch der Guggåschmeck einbezogen, da dieser bislang keiner eingehenden wissenschaftlichen Betrachtung unterzogen worden war. Beide Fundplätze liegen in einem inneralpinen Trockental, dem vorderen Pitztal, auf dem Gemeindegebiet von Wenns, rund 1,3 km voneinander entfernt. Das Fundmaterial der Hügelkuppen ist miteinander vergleichbar und lässt auf kultische handwerkliche Handlungen an beiden Orten schließen. Die intentionelle Zerstörung metallischer Objekte spielte während der Bronze- und insbesondere der Eisenzeit eine zentrale Rolle. Das überwiegende Fundspektrum reicht von der frühen Bronzezeit bis in die Spätantike. Am Guggåschmeck belegt eine Bronzefibel sogar eine Frequentierung im Frühmittelalter. Funde wie Bronzeschmelztropfen, eingeschmolzene Bronzeobjekte, ein Schmelztiegel, Gusskuchen, Eisenbarren sowie diverse Schlacken aus der Höhen- und Außensiedlung des Spielsbergs deuten auf ein lokal betriebenes metallurgisches Handwerk hin. Neben zahlreichen keramischen Objekten wurden Werkzeuge, Geräte, Schmuck- und Trachtbestandteile sowie Waffen geborgen. Der höchste Abschnitt des vermuteten sakralen Bereichs des Spielsbergs wird durch ein terrassiertes Plateau gebildet, auf dem sich oberflächlich bauliche Strukturen abzeichnen. Dieser Bereich ist über eine leicht ansteigende Terrassenrampe erreichbar. Im Norden sind sechs Wallformationen vorgelagert, von denen zwei dem Verlauf der Terrasse folgen und vier beinahe rechtwinklig dazu ausgerichtet sind. Anders als die terrassenartigen Wälle bestehen diese Wallstrukturen höchstwahrscheinlich aus aufgeschüttetem Erdmaterial, ähnlich wie am Schlossbichl bei Telfs. Verlängert man ihre Ausrichtungsfluchten, so weisen die nördlichen Wälle in Richtung Arzler Burgstall, die nach Südosten verlaufenden Formationen zum Burgstall in Jerzens und die sich nach Südwesten orientierenden Terrassen zum Heiligtum am Piller Sattel. Auch der Wall auf der Kuppe des Guggåschmecks scheint sich auf einen Opferplatz in Maurepihl bei Karres zu beziehen. Die präzise Linienführung erscheint dabei keinesfalls zufällig. Den Spielsberg umschließt ein Wallsystem, das anhand der geophysikalischen Untersuchung als prähistorische Pfostenschlitzmauer interpretiert werden konnte. Innerhalb wie außerhalb dieser Befestigung wurden unzählige profane Bauwerke lokalisiert, die von der frühen Bronzezeit bis in die Spätantike einzuordnen sind. Ein Legionärsschuhnagel belegt die Anwesenheit römischer Truppen während des Alpenfeldzuges um 15 v. Chr. Die Höhensiedlungen wurden danach vermutlich nicht mehr dauerhaft genutzt, worauf das weitgehende Fehlen römischer Keramikfunde hinweist. Dennoch belegt das Fundmaterial, insbesondere von der Außensiedlung des Spielsbergs, eine Kontinuität trotz des militärischen Einschnitts. Ein drastischer Bevölkerungsrückgang lässt sich nicht feststellen, vielmehr deutet vieles darauf hin, dass das Leben im vorderen Pitztal bis in die mittlere Kaiserzeit weiter florierte. Auch eine Nutzung als Raststation im Zusammenhang mit der Via Claudia Augusta erscheint aufgrund des Ortsnamens und der Entfernung zu den nächstgelegenen römischen Straßenstationen plausibel. Der jüngste datierbare Fund am Spielsberg ist eine spätantike Münze. Danach dürfte die Siedlung endgültig aufgegeben worden sein. Auch der Guggåschmeck wurde spätestens im Frühmittelalter verlassen. Zusammenfassend nahm der Spielsberg mit seinem Wall- und Befestigungssystem während der Bronzezeit und insbesondere zur Zeit der Fritzens-Sanzeno-Kultur eine zentrale Rolle ein. Zusammen mit der ausgedehnten Siedlung vom Guggåschmeck bis Brennwald kann die Höhensiedlung als eines der bedeutendsten, möglicherweise sogar als das Stammeszentrum im Westen Tirols angesehen werden.At the center of the present study was the hilltop settlement at Spielsberg, which constituted a focal point. Additionally, the Guggåschmeck was included, as it had not yet been subject to indepth scientific examination. Both sites are located in an inner-Alpine dry valley, the front Pitztal, within the municipal area of Wenns, approximately 1.3 km apart from each other. The finds from the hilltops are comparable and indicate cultic and craft-related activities at both sites. The intentional destruction of metal objects played a central role during the Bronze Age and especially during the Iron Age. The predominant range of finds dates from the Early Bronze Age to the Late Antiquity. A bronze fibula found at Guggåschmeck even attests to a continued use of the site in the Early Middle Ages. Finds such as bronze smelting droplets, melted bronze objects, a smelting crucible, casting cakes, iron ingots, and various slags from the hill and outer settlements of Spielsberg point to locally practiced metallurgical crafts. In addition to numerous ceramic items, tools, devices, jewelry and clothing components, as well as weapons, were recovered. The highest section of the presumed sacred area of the Spielsberg is formed by a terraced plateau on which structural remains are visible on the surface. This area is accessible via a gently rising terrace ramp. To the north of it, six wall formations are located, two of which follow the course of the terrace, and four are aligned almost at right angles. Unlike the terraced walls, these wall structures are likely made of piled earth, similar to those at Schlossbichl near Telfs. If the alignment of the wall formations is extended, the northern walls point towards the Arzler Burgstall, the formations running southeast toward the Burgstall in Jerzens, and the terraces oriented southwest toward the sanctuary at Piller Sattel. The wall at the summit of Guggåschmeck also appears to be associated with an offering site at Maurepihl in Karres. The precise alignment of the walls seems far from coincidental. The Spielsberg is enclosed by a wall and ditch system, which, based on geophysical investigations, has been interpreted as a prehistoric post-slot wall. Inside and outside of this fortification, numerous secular structures have been identified, dating from the Early Bronze Age to Late Antiquity. A Roman soldier’s shoe nail provides evidence of the presence of Roman troops during the Alpine campaign around 15 BC. After this event, the hill settlements were probably not used permanently again, as Roman ceramics are largely absent. Nevertheless, the material finds, especially from the outer settlement of Spielsberg, indicate continuity despite this military disruption. A significant population decline cannot be determined – rather, life in the front Pitztal seems to have continued to flourish until the Middle Imperial period. The possibility of the site being used as a rest station in connection with the Via Claudia Augusta appears plausible due to the place name and the distance to the nearest Roman road stations. The most recent datable find at Spielsberg is a Late Antique coin. The settlement appears to have been permanently abandoned thereafter. Guggåschmeck, too, was deserted no later than the early Middle Ages. In summary, the Spielsberg, with its system of walls and fortifications, played a central role during the Bronze Age and especially during the time of the Fritzens-Sanzeno culture. Along with the extended settlement from Guggåschmeck to Brennwald, it is considered one of the most significant, possibly even the tribal center, in western Tyrol.vorgelegt von Lukas Vincent GundolfSummary in englischer SpracheMasterarbeit Universität Innsbruck 202

    Vergleich manueller und automatisierter Datenextraktion bei koordinatenbasierten Metaanalysen

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    Die vorliegende Masterarbeit untersucht die Genauigkeit verschiedener Methoden zur Datenextraktion im Kontext koordinatenbasierter neuronaler Metaanalysen. Der Fokus liegt auf dem Vergleich zwischen der manuellen Datenextraktion und zwei automatisierten Abläufen: dem Python-Skript pubget und einer Methode basierend auf Texterkennung. Für die Analyse wurden 18 Studien basierend auf einem neuropsychologischen Paper gewählt und deren Koordinatentabellen extrahiert. Die Ergebnisse zeigen, dass das pubget-Skript mit einer Extraktionsgenauigkeit von 98 Prozent eine sehr hohe Genauigkeit erreicht. Die Methode, die auf Texterkennung basiert, erkannte 87 Prozent der Koordinaten korrekt. Trotz der Unterschiede lieferten beide automatisierten Methoden Ergebnisse, die mit der manuellen Extraktion weitgehend übereinstimmten. Diese Übereinstimmung konnte in den Metaanalysen und den Subtraktions- und Konjunktionsanalysen bestätigt werden. Die Arbeit demonstriert das Potenzial von automatisierter Datenextraktion, den Prozess der manuellen Datenerhebung zu optimieren oder abzulösen. Gleichzeitig werden die Limitationen deutlich, insbesondere die eingeschränkte Anwendbarkeit auf spezifische Datenbanken und die Notwendigkeit von Vorwissen zur Bedienung. Abschließend wird diskutiert, wie weitere Entwicklungen in der Automatisierung und Künstlichen Intelligenz (KI) zukünftig zum psychologischen Forschungsprozesses beitragen könnten.Jakob Kiefer, B.Sc.Masterarbeit Universität Innsbruck 202

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