133798 research outputs found
Sort by
Untersuchung instabiler Chlorophyllkataboliten in Gymnospermen: Modifikation des iso-Phyllobilanon-1 Isomerengemisches
Masterarbeit Universität Innsbruck 202
Patienten Patientinnen
Einleitung und Ziele: Persönlichkeitsstörungen sind auf eine Kombination aus genetischen Prädispositionen und Umweltfaktoren wie Missbrauch, Vernachlässigung und unsichere Bindungen zurückzuführen, dies kann durch neurobiologische Veränderungen Stresssysteme aus dem Gleichgewicht bringen. Im Vergleich zu anderen psychischen Störungen ist die Forschung dazu und zu den ihnen zugrunde liegenden Mechanismen noch begrenzt. Das Ziel dieser Arbeit war es den Unterschied in der Cortisol Reaktivität auf einen Bindungsreiz zwischen Individuen mit einer Einschränkung in der Persönlichkeitsfunktion und einer gesunden Stichrobe zu untersuchen.
Methoden: Eine Teilstichprobe von n = 24 Patient:innen mit beeinträchtigter Persönlichkeitsfunktion (Durchschnittsalter = 21, 63 % weiblich, 33 % männlich, 4 % divers) und n = 13 gesunden Teilnehmer:innen (Durchschnittsalter = 23, 85 % weiblich, 15 % männlich), die an einer Längsschnittstudie teilnahmen, wurde in die Analysen einbezogen. Die Cortisol Reaktivität im Speichel wurde als Reaktion auf ein Bindungsinterview (Adult Attachment Projective Picture System, AAP) vor (T1) und drei Monate nach einer Therapieintervention (T2) gemessen. Darüber hinaus wurde die Bindungsrepräsentation der Teilnehmer:innen klassifiziert. Weitere Untersuchungen umfassten den OPD-Strukturfragebogen (OPD-SFK) und die Skala zur Erfassung des Funktionsniveaus der Persönlichkeit (SEFP) sowie die Symptom-Checkliste 90 (SCL-90-S).
Ergebnisse: Zum Zeitpunkt T1 wurden keine signifikanten Unterschiede bei den Cortisol-Baseline-Werten zwischen den Gruppen festgestellt (t (35) = 0.28, p = .783, d = 0.096). Die Cortisolwerte für die gesamte Stichprobe sanken als Reaktion auf das Bindungsinterview signifikant ab (t (36) = 2,82, p =.008, d = 0,46). Darüber hinaus unterschieden sich die Cortisol-Reaktivitätswerte signifikant zwischen der Patient:innen- und der Kontrollgruppe (U = 221,00, p =.039). Die Cortisolwerte der Kontrollgruppe sanken als Reaktion auf die AAP stärker ab als die der klinischen Gruppe. Im Hinblick auf die verschiedenen Bindungsmuster zeigten die Teilnehmer:innen mit einem organisierten Bindungsmuster eine signifikante Abnahme des Cortisolspiegels nach dem AAP (t (20) = 2,86, p = .009, d = 0,63), während dieser Effekt in der Gruppe mit desorganisierter Bindung nicht festgestellt wurde (t (8) = 0,417, p = .687, d = 0,14).
Fazit: Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass Personen mit einer Einschränkung in der Persönlichkeitsfunktion im Vergleich zu gesunden Kontrollpersonen eine veränderte Cortisol Reaktivität auf einen Bindungsreiz aufweisen. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung der Persönlichkeitsfunktion und des Bindungsmusters bei der Stressregulation.Introduction and aims: Personality disorders (PDs) stem from a combination of genetic predispositions and environmental factors, such as abuse, neglect, and insecure attachment, which can disrupt stress systems through neurobiological changes. Compared to other psychiatric disorders, research on these aspects and their underlying mechanisms remains limited. The aim of this study was to investigate differences in cortisol reactivity to an attachment stimulus between individuals with impaired personality functioning and a healthy control sample.
Methods: A subsample of n = 24 patients with impaired personality functioning (mean age = 21, 63% female, 33 % male, 4% diverse) and n = 13 healthy participants (mean age = 23, 85% female, 15 % male) that participated in a longitudinal study were included in the analyses. Salivary cortisol reactivity was measured in response to an attachment interview (Adult Attachment Projective Picture System, AAP) before (T1) and 3 months after a therapy intervention (T2). In addition, the attachment representation of the participants was classified. Further assessments included the OPD Structure Questionnaire (OPD-SQS), and the Scale for the Assessment of Personality Functioning (LPFS) alongside the Symptom checklist 90 (SCL-90-S).
Results: No significant differences were observed in baseline cortisol levels between the groups at T1 (t (35) = 0.28, p = .783, d = 0.096). The cortisol values for the entire sample decreased significantly in response to the attachment interview (t (36) = 2,82, p =.008, d = 0.46). In addition, the cortisol reactivity values differed significantly between the patient and control group (U = 221,00, p =.039). The cortisol values of the control group decreased more after the AAP than those of the patient group. With regard to the different attachment patterns participants with an organised attachment pattern, showed a significant decrease in cortisol in response to the AAP (t (20) = 2,86, p = .009, d =0.63), while this effect was not observed in the group with disorganized attachment (t (8) = 0,417, p = .687, d = 0.14).
Conclusion: These findings indicate that individuals with impaired personality functioning show altered cortisol reactivity to an attachment stimulus compared to healthy controls. The results underscore the role of personality functioning and attachment patterns in stress regulation.vorgelegt von: Miriam Marie KönigAbstract in englischer SpracheMasterarbeit Universität Innsbruck 202
Fachkräftemangel im Tourismus : auf der Suche nach innovativen Lösungen und regionalen Strategien am Beispiel Tirols
Der Arbeitskräftemangel stellt eine der zentralen Herausforderungen für den Tourismus in Tirol dar. Diese Arbeit betrachtet den Fachkräftemangel dabei nicht isoliert, sondern eingebettet in den umfassenderen Kontext struktureller und systemischer Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt. Ausgehend von demografischen Verschiebungen, soziokulturellen Veränderungen sowie der Destabilisierung durch externe Krisen wie die COVID-19-Pandemie wird deutlich, dass insbesondere kleine und mittlere Tourismusbetriebe in alpinen Regionen wie Tirol unter erhöhtem Anpassungsdruck stehen. Zugleich belastet ein anhaltend negatives Branchenimage die Rekrutierung und Bindung qualifizierter Arbeitskräfte zusätzlich.
Zur Analyse dieses Spannungsfelds wurde eine qualitative Methodik gewählt. Acht leitfadengestützte Experteninterviews mit Akteuren aus Tourismuswirtschaft und Regionalentwicklung bilden die empirische Grundlage. Die Auswertung erfolgte mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring. Es wurde untersucht, wie traditionelle und innovative Strategien zur Bewältigung des Arbeits- und Fachkräftemangel von Schlüsselakteuren bewertet und weiterentwickelt werden.
Eine zentrale Erkenntnis ist, dass der Fachkräftemangel im Tiroler Tourismus im Kontext eines umfassenderen Arbeitskräftedefizits und Menschenmangels betrachtet werden muss. Die Ergebnisse zeigen ein komplexes Wirkgefüge aus Angebots- und Nachfragefaktoren auf dem Arbeitsmarkt. Während auf struktureller Ebene insbesondere saisonale Beschäftigung, begrenzte Aufstiegsperspektiven und geringe soziale Absicherung als Hemmnisse identifiziert werden, zeigen sich zugleich vielversprechende Ansätze. Betriebliche Lernpfade, duale Ausbildung, digitale und KI-gestützte Prozesse, regional verankerte Willkommenspakete sowie neue Modelle der Arbeitsorganisation (Work-Life-Balance, Ganzjahresbeschäftigung), deren Umsetzung jedoch von technischen, regulatorischen und vertrauensbezogenen Rahmenbedingungen abhängt. Eine zentrale Säule stellt zudem die Gewinnung und Integration ausländischer Fachkräfte dar und geht damit einher mit politischen Forderungen für Förderprogramme und Bürokratieabbau. Nur durch gezielte Kombination solcher Maßnahmen kann wesentlich zur Resilienz des Arbeitsmarkts im Tourismus beitragen werden.
Die Arbeit leistet damit einen theoretischen Beitrag zur Verknüpfung von Tourismusarbeitsmarkt- und Regionalforschung und bietet zugleich praxisorientierte Handlungsansätze zur Bewältigung des Fachkräftemangels im ländlich-alpinen Raum – sofern Akteure aus Wirtschaft, Bildung und Politik koordiniert agieren. Damit legt sie eine fundierte Basis für künftige Forschung und für die Entwicklung resilienter, gemeinschaftlich getragener Konzepte zur Sicherung der Personalkapazitäten im Tiroler Tourismus.Laura MajewskiDiplomarbeit Universität Innsbruck 202
Optimizing a professional tennis player's tournament schedule : a decision-support model for tournament selection and travel routing
Professional tennis players face with the complex challenge of selecting a limited number of tournaments from a dense global calendar in order to maximize their ATP ranking points. The present thesis proposes a decision-support model that optimizes the selection of tournaments and the subsequent travel routing by formulating the problem as a mixed-integer programming model. The model integrates two objective components, namely the maximization of total ranking points and the minimization of total travel distance, into a single weighted optimization framework. It thereby captures a trade-off between competitive success and logistical efficiency. Real-world ATP Tour data, including tournament dates, locations, and point distributions, is employed to ensure the model's realism. Key constraints such as non-overlapping tournament dates, mandatory rest periods, and the "best 19" ranking rule are incorporated into the model. A series of computational experiments were conducted to demonstrate how different parameter settings, such as varying the weight between points and travel, yield a spectrum of optimal scheduling strategies. The findings suggest that achieving a high ranking is possible with a substantial reduction in travel. For instance, the model can retain over 95% of attainable points while decreasing travel distance by up to 40%, contingent on the selected trade-off. The optimized schedules have been validated against actual ATP player itineraries from the 2024 season, thereby confirming that the model's recommendations are both practically feasible and aligned with real-world scheduling patterns. This work highlights a novel integration of operations research techniques in sports scheduling, providing a rigorous yet practical tool for balancing competitive performance and travel efficiency in professional tennis season planning.handed in by Matthias Meier, BScMasterarbeit University of Innsbruck 202
Innovative In vivo Screening Platform to Identify Compounds Against UV-Induced and Oxidative Stress
Masterarbeit Universität Innsbruck 202
The effects of monetary policy shocks on consumption and income inequality in the Euro Area
This thesis analyses the short- and medium-term distributional effects of unanticipated European Central Bank policy shocks on household income expectations and current consumption plans in the Euro Area. Monthly survey balances for the low est and highest income quartiles are paired with a high-frequency decomposition that isolates pure monetary policy surprises from informational shocks. Using Jordà’s local projection framework and a suite of macroeconomic controls, impulse responses are estimated over a 24-month horizon. Results show that contractionary surprises induce temporary dip in both income expectations and consumption, with the largest and most persistent declines observed among lower-income households’ consumption outlook. However, these effects largely dissipate within six months, leaving no last ing increase in expectation-based inequality. Robustness checks affirm the stability of these patterns. The findings imply that while central bank tightening temporarily affects distributional sentiment, it does not generate enduring shifts in households’ expectation-driven inequality, highlighting the potential role for complementary measures to address short-lived disparities.submitted by Elias Lanbach, BSc.Masterarbeit Universität Innsbruck 202
Rechtsprobleme bei der Selbstverteidigung gegen nichtstaatliche Akteure am Beispiel von Terrorismus und Nichtstaatlichen Regimen
Verfasser: Laura KocznarDiplomarbeit Universität Innsbruck 202
Designing reflective nudges in chatbots : an experimental study on flagging and user experience
by Nicole SzeverinskiMasterarbeit Universität Innsbruck 202
Scaling immune-cell receptor analysis with Scirpy to millions of single cells
Masterarbeit Universität Innsbruck 202
Anglizismen im Wandel der Zeit: Ein quantitativer Vergleich der Jahrgänge 2009 und 2024 in Boulevard- und Qualitätszeitungen des DACH-Raums
Die vorliegende Masterarbeit untersucht die synchrone und diachrone Nutzung von Anglizismen in deutschsprachigen Printmedien des DACH-Raums (Deutschland, Österreich, Schweiz) anhand eines Vergleichs der Jahrgänge 2009 und 2024. Ziel dieser Untersuchung ist es, die Verwendung der Anglizismen in Boulevard- und Qualitätszeitungen quantitativ zu vergleichen und dabei sowohl Unterschiede zwischen den beiden Zeitungstypen als auch zwischen den einzelnen Zeitungen und Ländern des DACH-Raums herauszuarbeiten.
Während sich der theoretische Teil der Masterarbeit mit dem Sprachwandel und der Rolle der Medien auseinandersetzt, wird im empirischen Teil die Verwendung von Anglizismen in deutschsprachigen Printmedien des DACH-Raums analysiert. Die Untersuchung stützt sich auf ein Korpus von 144 Artikeln aus sechs ausgewählten Tageszeitungen (jeweils zwei pro Land, aufgeteilt in Boulevard- und Qualitätsjournalismus), die in vier unterschiedlichen journalistischen Rubriken (Sport, Panorama, Meinung und Chronik) analysiert werden.
Die Ergebnisse zeigen einen signifikanten Anstieg der Anglizismenverwendung über die letzten 15 Jahre, wobei besonders Boulevardzeitungen und Rubriken mit internationalem Bezug wie Sport und Panorama eine erhöhte Anglizismendichte aufweisen. Darüber hinaus deuten die Daten auf zeitungs- und länderspezifische Unterschiede in der Nutzung von Anglizismen hin. Diese Masterarbeit trägt mit ihrer empirischen Analyse zur aktuellen Sprachwandelforschung im deutschsprachigen Raum bei und zeigt, wie sich sprachliche Veränderungen in den Printmedien des DACH-Raums widerspiegeln.This master's thesis examines the synchronic and diachronic use of Anglicisms in German-language print media across the DACH region (Germany, Austria, Switzerland) by comparing the years 2009 and 2024. The aim is to quantitatively analyze their usage in both tabloid and quality newspapers and to identify differences between newspaper types, countries, and individual newspapers. The analysis is based on a corpus of 144 articles from six daily newspapers, covering four sections: Sports, Panorama, Opinion, and Chronicle. While the theoretical part of the thesis addresses language change and the role of the media, the empirical part focuses on the use of Anglicisms in the German-language print media of the DACH region. The results reveal a significant increase over the 15-year period, particularly in tabloid newspapers and articles on international topics. Through its empirical analysis, this study contributes to current research on language change and illustrates how linguistic developments are reflected in the print media of the DACH region.Masterarbeit Universität Innsbruck 202