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    Invisibly Burdened, Visibly Strengthened: Parental Alcohol Depend-ence as a Health Risk for Children: Opportunities for Support and Resilience Promotion in Open Child and Youth Work

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    Kinder alkoholabhängiger Eltern sind besonderen psychosozialen und gesundheitlichen Belastungen ausgesetzt, die ihre emotionale, soziale und körperliche Entwicklung nachhaltig beeinträchtigen können. Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern die Offene Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) als Handlungsfeld der Sozialen Arbeit zur Resilienzförderung dieser Kinder beitragen und ihnen stabilisierende Beziehungserfahrungen ermöglichen kann. Grundlage der Untersuchung ist eine systematische Literaturauswertung mit Bezug auf wissenschaftliche Erkenntnisse aus den Bereichen Entwicklungs-psychologie, Sozialpädagogik und Gesundheitsforschung. Der theoretische Rahmen beleuchtet die elterliche Alkoholabhängigkeit, ihre Auswirkung auf kindliche Entwicklungsprozesse sowie den Resilienzbegriff als zentrales Deutungsmuster. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass die OKJA über vielfältige Ansätze verfügt, um Schutzfaktoren bei betroffenen Kindern zu stärken. Insbesondere durch freiwillige Zugänge, vertrauensvolle Beziehungen, partizipative Ange-bote und die Förderung der Selbstwirksamkeit eröffnet sie alternative Erfah-rungsräume jenseits der familiären Belastung. Diese Strukturen können zu einer erhöhten emotionalen Sicherheit, Orientierung und sozialen Bindungen beitragen. Die Analyse macht zudem deutlich, dass die OKJA trotz ihres Potenzials bislang wenig Aufmerksamkeit in Forschung und Politik zukommt. Die Arbeit schließt mit einem Ausblick auf strukturelle Herausforderungen sowie den sozialpolitischen Handlungsbedarf, um dieses Arbeitsfeld gezielter in die Prävention und Begleitung belasteter Kindheiten zu stärken. Schlüsselwörter: elterliche Alkoholabhängigkeit, psychosoziale Belastung, Resilienz, Offene Kinder- und Jugendarbeit, KindheitChildren of alcohol-dependent parents are exposed to particular psychological and health-related stressors that can have a lasting negative impact on their emotional, social, and physical development. This thesis explores the extent to wich Open Child and Youth Work (OKJA), as a field of Social Work, can contribute to strengthening resilience in affected children and provide them with stabilizing relationship experiences. The study is based on a systematic review of literature, drawing on research findings from developmental psychology, social pedagogy, and health sciences. The theoreticcal framework adresses parental alcohol dependence, its impact on child development processes, and the concept of resilience as a central interpretative model. The findings indicate that OKJA offers a variety of approches to support protective factors in affected children. Through voluntary participation, trust-based relationships, participatory activities, and the promotion on self-efficacy, it creates alternative experiential spaces beyond the burdens of family life. These structures can contribute to greater emotional security, orientation, and the development of social bonds. The analysis also reveals that, despite its potential, OKJA has received limited attention in research and social policy. The thesis concludes with discussion of structural challenges and highlights the need for targeted socio-political measures to strengthen this field as an essential component in the prevention and support of children growing up in families affected by alcohol dependence. Keywords: parental alcohol dependence, psychosocial burden, resilience, open child and youth work, childhoo

    Überwindung von Sprachbarrieren zwischen Physiotherapeut*innen und Patient*innen mit kulturell sowie sprachlich diversem Hintergrund: ein Scoping Review

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    Theoretischer Hintergrund: Gesellschaftliche Veränderungen wie Migration erhöhen die Diversität und Mehrsprachigkeit im Gesundheitswesen, was eine kulturelle Kompetenz von Gesundheitsprofessionen wie der Physiotherapie erfordert. Ein wichtiger Bestandteil davon ist die Auswahl geeigneter Strategien zur Überwindung von Sprachbarrieren, um Therapiezugang und Behandlungsqualität zu verbessern. Basierend auf der Fragestellung welche Perspektiven Physiotherapeut*innen und Patient*innen mit kulturell sowie sprachlich diversem Hintergrund auf die eingesetzten Strategien zur Überwindung von Sprachbarrieren in der physiotherapeutischen Versor-gung haben, wird eine Übersicht vorhandener Literatur erstellt. Methode: Das Scoping Review sucht relevante Studien in den Datenbanken MEDLINE, Cochrane Library und CINAHL, welche anschließend mit dem Mixed Methods Appraisal Tool (MMAT) und den adäquaten Critical Appraisal Skills Programme (CASP) Checklisten bewertet wurden. Ergebnisse: In neun Studien lassen sich Vor- und Nachteile identifizieren. Professionelle Dolmetschende bieten eine hohe Übersetzungsqualität, werden aber aufgrund geringer Verfügbarkeit nicht präferiert. Ferndolmetschen ist dabei nicht die bevorzugte Wahl. Ad-hoc-Dolmetschende, wie Angehörige oder bilinguales Personal, sind leicht verfügbar, bergen jedoch Risiken hinsichtlich Fachwissens, Objektivität und Vertraulichkeit. Sprachunterstützende Technologien erleichtern die Kommunikation, bieten aber keine Vollständigkeit. Schriftliches Material und vereinfachte Sprache erfordern kulturelle Anpassungen. Fazit: Entscheidungen zur Strategieauswahl sind abhängig von individuellen, strukturellen, ethischen, kulturellen und physiotherapeutischen Aspekten. Professionelle Dolmetschende werden selten verwendet und vor Ort präferiert. Die Präferenz für Ad-Hoc-Dolmetschenden ist unabhängig von der gesetzlichen Regelung. Sprachunterstützende Technologien und verein-fachte Kommunikation sind Ergänzungsstrategien. Schlüsselwörter: Sprachbarrieren, Physiotherapie, Dolmetschende, Übersetzungsapp, Kulturelle KompetenzTheoretical Background: Societal changes, such as migration, increase diversity in healthcare and require cultural competence from healthcare professionals, including physiotherapists. A key aspect of this competence is the selection of appropriate strategies to overcome language barriers in order to improve access to therapy and treatment quality. Based on the research question of how physiotherapists and culturally and linguistically diverse patients perceive the strategies used to overcome language barriers in physiotherapeutic care, an overview of the existing literature is compiled. The goal is to derive practical implications. Method: The scoping review searches for relevant studies in the databases MEDLINE, Cochrane Library, and CINAHL, which are then evaluated using the Mixed Methods Appraisal Tool (MMAT) and the adequate Critical Appraisal Skills Pro-gramme (CASP) checklists. Results: In nine studies, both advantages and disadvantages can be identified. Professional interpreters provide high trans-lation quality, but due to limited availability, they are not the preferred choice. Face-to-face interpreting is preferred over remote interpreting. Ad hoc interpreters, such as family members or bilingual staff, are easily available, but pose risks in terms of expertise, objectivity, and confidentiality. Language-supporting technologies facilitate communication, but they do not offer completeness. Written materials and simplified language require more cultural adaptations. Conclusion: Decisions regarding strategy selection depend on individual, structural, ethical, cultural, and physiotherapeutic aspects. The preference for ad hoc interpreters is independent of legal regulations. Professional interpreters are rarely used in physiotherapeutic care and are preferred on-site. Language-supporting technologies and simplified communication strategies serve as complementary strategies. Keywords: language barriers, physiotherapy, interpreter, translation app, cultural competenc

    10.000 Schritte täglich - Einfluss auf Schmerz und Funktion bei Kniegelenkosteoarthrose

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    Die vorliegende Arbeit basiert auf zwei Einzelfallanalysen, die den Einfluss von täglichen 10.000 Schritten am Tag auf Schmerzen und Funktionalität bei Kniegelenksarthrose (Knie-OA) untersuchen. Angesichts der steigenden Prävalenz von Knie-OA und der damit verbundenen gesundheitsökonomischen Belastung, zielt die Studie darauf ab, eine potenzielle kostengünstige und leicht implementierbare Interventionsmöglichkeit zu evaluieren. Als Grundlage dieser Hypothese dienen die vielen gesundheitsfördernden Eigenschaften, von ausreichender körperlicher Aktivität. Die Untersuchung folgte einem A-B-A-Design mit zwei Proband*innen über einen Zeitraum von sechs Wochen. Dabei hatten die Proband*innen unterschiedliche Startzeitpunkte und unterschiedlich lang gestaltete Baseline-Phasen (A). Die Multiple-Baseline sollte die interne Validität unterstützen. Die Interventionsphase (B) lief identisch über drei Wochen. Zur Datenerhebung wurden zu Beginn und nach jeder abgeschlossenen Phase verschiedene Assessments durchgeführt und zusätzlich führten die Proband*innen ein tägliches Schmerztagebuch. Die Ergebnisse zeigten keine signifikante Verbesserung der Schmerzsymptomatik oder Funktionalität durch die Intervention. Bei Patientin 1, die die Intervention wie geplant durchführte, blieben die Messwerte weitgehend stabil. Patient 2 konnte aufgrund akuter Schmerzen die angestrebte Schrittzahl nicht erreichen. So deuten diese beiden Einzelfallanalysen darauf hin, dass eine pauschale Empfehlung von 10.000 täglichen Schritten für Patienten mit Knie-OA nicht zielführend ist und unterstreichen die Wichtigkeit einer patient*innenspezifischen Therapieplanung. Die Studie weist methodische Limitationen auf, insbesondere durch die geringe Proband*innenzahl und den kurzen Interventions- und Beobachtungszeitraum. Zudem können externe Faktoren dazu führen, dass die Aussagekraft der Ergebnisse beeinträchtigt wird. Trotz der begrenzten Generalisierbarkeit liefert die Einzelfallanalyse wertvolle Einblicke in die praktische Anwendbarkeit und Wirksamkeit physiotherapeutischer Maßnahmen. Für zukünftige Untersuchungen empfiehlt sich der Einbezug von Krafttraining, sowie eine Anpassung der Schrittziele an den individuellen Gegebenheiten der Patient*innen. Schlüsselwörter: Einzelfallanalyse, Kniearthrose, tägliche Schritte, körperliche Aktivität, PhysiotherapieThe present study is based on two single-case analyses investigating the impact of daily 10,000 steps on pain and functionality in knee osteoarthritis (knee OA). Given the increasing prevalence of knee OA and the associated health economic burden, the study aims to evaluate a potential low-cost and easily implementable intervention option. This hypothesis is based on the many health-promoting properties of adequate physical activity. The study followed an A-B-A design with two test subjects over a period of six weeks. The subjects had different starting times and baseline phases of different lengths (A). The multiple baseline was intended to support internal validity. The intervention phase (B) ran identically for three weeks. To collect data, various assessments were carried out at the beginning and after each completed phase, and the participants also kept a daily pain diary. The results showed no significant improvement in pain symptoms or functionality as a result of the intervention. In patient 1, who carried out the intervention as planned, the measured values remained largely stable. Patient 2 was unable to achieve the target number of steps due to acute pain. These two individual case analyses indicate that a blanket recommendation of 10,000 daily steps for patients with knee OA is not appropriate and underline the importance of patient-specific treatment planning. The study has methodological limitations, particularly due to the small number of participants and the short intervention and observation period. In addition, external factors can lead to the validity of the results being impaired. Despite the limited generalizability, the individual case analysis provides valuable insights into the practical applicability and effectiveness of physiotherapy measures. For future studies, the inclusion of strength training and an adaptation of the step targets to the individual circumstances of the patients is recommended. Keywords: individual case analysis, knee osteoarthritis, daily steps, physical activity, physiotherap

    Deposition of TiO2 Thin Films on Wood Substrate by an Air Atmospheric Pressure Plasma Jet

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    In the present work, titanium dioxide (TiO2) coatings were deposited on wood surfaces by an atmospheric pressure plasma jet using titanium tetraisopropoxide (TTIP) as a precursor to improve the wood’s stability against ultraviolet (UV) light and its moisture resistance capability. The surface topology and morphology of the wood specimens were observed by scanning electron microscopy (SEM) and atomic force microscopy (AFM). Surface chemical compositions of the specimens were characterized by X-ray photoelectron spectroscopy (XPS) and by Fourier transform infrared (FTIR) spectroscopy. The wettability of the coated wood was investigated by measuring the sessile contact angle. SEM and AFM showed the presence of small globules of TiO2 with some areas agglomerated on the coated wood surface. The coated surface roughness increased with increasing deposition time. FTIR analysis showed the existence of a Ti–O–Ti band at 800–400 cm−1 on the coated wood surfaces. The results obtained from FTIR were confirmed by XPS measurements. The hydrophilic wood surfaces were transformed to become hydrophobic or superhydrophobic after coating with TiO2, depending on the deposition parameters. The changes of colour during UV-exposure for both uncoated and coated wood specimens were measured using the CIELab colour system. The TiO2 coated wood became more resistant to colour change after UV radiation exposure than did untreated wood

    The impact of simulation-based learning in competence development in generalist nursing education: A scoping review

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    In dieser Bachelorthesis geht es um die die Auswirkungen, die simulationsbasiertes Lernen auf die Kompetenzentwicklung in der generalistischen Pflegeausbildung haben kann. Dabei geht es zunächst um die Darstellung des Aufbaus der generalistischen Pflegeausbildung und die Definition von simulationsbasierten Lerntechniken in diesem Kontext. Um einen aktuellen Stand der Umsetzung von Simulationslernen im Gesundheitsbereich darzustellen, wurde die Methodik des Scoping Reviews angewendet und umgesetzt. Dabei analysierte die Autorin zahlreiche Studien nach zuvor gewählten Einschlusskriterien und stellte diese gegenüber. Die Gliederung der Ergebnissicherung unterteilt sich schließlich in die fünf Kompetenzbereiche der generalistischen Ausbildung. Als Ergebnis stellt sich heraus, dass die Lernmethode des simulationsbasierten Lernens in vier von fünf Kompetenzbereichen eine gut oder befriedigend geeignete Methodik darstellen kann, die die in den jeweiligen Bereichen zu erwerbenden Kompetenzen fördert. Schlussfolgernd kann gesagt werden, dass Simulationen im theoretischen Ausbildungsteil dazu beitragen können, den Auszubildenden den Kompetenzerwerb zu erleichtern und routinierte Arbeitsabläufe und Sicherheit für die Lernenden zu geben. Allerdings kann diese Lerntechnik nicht in jedem Kompetenzbereich angewendet werden und muss individuell auf die Eignung für die jeweilige Personengruppe angepasst werden. Schlüsselwörter: simulationsbasiertes Lernen, Kompetenzentwicklung, generalistische Pflegeausbildung, Scoping Review, PflegekompetenzenThis bachelor`s thesis is about the effects that simulation-based learning can have on competence development in generalist nursing education. Firstly, this involves the presentation of the structure of the generalist nursing education and the definition of simulation-based learning techniques in this context. To present an up-to-date overview of the implementation of simulation learning in the healthcare sector, the methodology of the scoping review was applied and implemented. The author analyzed numerous studies according to previously selected inclusion criteria and compared them. The devision of the results assurance is ultimately divided into the five competence areas oft he generalist training. The results show that the simulation-based learning method can be a good or satisfactory suitable methodology in four out of five competence areas, which can represent the competencies to be acquired in the respective areas. In conclusion it can be said that simulations in the theoretical training part can help make it easier for trainees to acquire competencies and provide routine workflows and safety for the learners. However, this learning technique cannot be applied in every area of competence and must be adapted individually to suit the respective group of people. Keywords: simulation-based learning, skill development, generalist nursing education, scoping review, care competencie

    DISH - Digitalisierung in der gesundheitlichen Selbsthilfe in Deutschland: Aktueller Stand und künftige Bedarfe

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    Als wichtige Säule des Gesundheitssystems ist die gemeinschaftliche Selbsthilfe mit ihren verschiedenen Aktivitäten und Angeboten immer stärker in Prozesse der Digitalisierung involviert und engagiert sich intensiv in diesem Feld. Die Digitalisierung ist mit Chancen, aber auch mit einer Vielzahl von Herausforderungen sowie mit Risiken und Grenzen verbunden. In dem vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) beauftragten Projekt „Digitalisierung in der gesundheitlichen Selbsthilfe in Deutschland – Aktueller Stand und künftige Bedarfe“ (DISH) wurden Bedeutung und Stellenwert der Digitalisierung in der gemeinschaftlichen gesundheitsbezogenen Selbsthilfe in Deutschland untersucht. Das Ziel des Projektes war es, weiterführende Erkenntnisse zu gewinnen, wie digitale Medien zur Weiterentwicklung der gesundheitlichen Selbsthilfe in Deutschland verstärkt beitragen können bzw. bereits beitragen. Zu diesem Zweck sollten im Rahmen des Projekts Handlungsempfehlungen aus den Erkenntnissen aus zwei Projektmodulen abgeleitet werden: 1. Auf Basis von Literatur- und Website-Recherchen wurden bisherige digitale Angebote der Selbsthilfe im deutschsprachigen Raum analysiert und Best-Practice Beispiele identifiziert. 2. Im Rahmen von Online-Surveys wurden Bedeutung, Bedarfe und Akzeptanz der Digitalisierung in der Selbsthilfe aus Sicht von Selbsthilfegruppen, Selbsthilfe-organisationen und Selbsthilfeunterstützungseinrichtungen erfasst. Dabei sollten auch besonders relevante Felder der Digitalisierung identifiziert werden. Der hiermit vorgelegte Bericht umfasst die Vorgehensweisen, Ergebnisse und Empfehlungen des ersten Moduls. In Modul 1 standen Erkenntnisse zum aktuellen Stand der digitalen gesundheitlichen Selbsthilfe im Vordergrund: Welche digitalen Ansätze und Angebote gibt es schon? Wie werden digitale Elemente in die Selbsthilfearbeit eingebunden bzw. integriert? Gibt es rein „digitale“ Selbsthilfeangebote? Welche Erfahrungen liegen vor? Der Analyseschwerpunkt lag dabei auf den Formen digitaler gegenseitiger Gleichbetroffenenunterstützung jenseits der „klassischen“ Selbsthilfe. Hierbei konnte es sich um Online-Foren, Chats, Facebook-Gruppen oder ähnliche Formen des internetgestützten Austausches handeln (in der Literatur auch als virtuelle oder online-Selbsthilfe bezeichnet). Literatur zur Digitalisierung der Arbeit in Selbsthilfeorganisationen jenseits von eigentlichen digitalen Selbsthilfeaktivitäten waren nicht Gegenstand des Modul 1

    Gedeiht der Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus L.) auf basenärmeren Standorten als bislang angenommen? - Am Beispiel des Naturwaldreservats Locheiche im Nationalpark Kellerwald-Edersee

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    Wie fiktionale Filme und Serien Erwartungen von Geburtspositionen formen: eine Mixed-Methods-Studie

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    Hintergrund: Fiktionale Filme und Serien inszenieren Geburten oft durch dramatisierte Darstellungen und überwiegend in horizontalen Geburtspositionen. Auch in der gängigen Praxis deutscher Kreißsäle dominieren horizontale Geburtspositionen. Dies steht im Widerspruch zu evidenzbasierten Erkenntnissen, die die Vorteile aufrechter Positionen betonen. Forschungsziel: Die Studie untersucht, wie fiktionale Darstellungen die Wahrnehmung und eigenen Präferenz von Geburtspositionen bei Schwangeren beeinflussen. Methode: Ein Mixed-Methods-Ansatz wurde verwendet, bestehend aus einer Querschnittsstudie mittels einer quantitative Online-Befragung von in Deutschland lebenden Erstgebärenden (n = 30) sowie einer qualitativen Inhaltsanalyse von 59 Geburtsszenen. Die quantitativen Daten wurden deskriptiv-statistisch ausgewertet, während die Filmszenenanalyse durch Kategorisierung der Geburtspositionen und Erhebung ihrer Häufigkeit erfolgte. Die Ergebnisse wurden miteinander verglichen und zur Beantwortung der Forschungsfrage interpretiert. Ergebnisse: 85 % (n = 40) der vaginalen Geburten in den analysierten Szenen erfolgen in horizontalen Positionen, während aufrechte Positionen selten gezeigt werden. 73,3 % (n = 22) der Befragten hielten die Darstellungen für unrealistisch, 66,7 % (n = 20) sahen Widersprüche zur Hebammenberatung. Für ihre eigene Geburt würden die Schwangeren aufrechte Positionen bevorzugen. Diskussion: Die Ergebnisse bestätigen, dass fiktionale Medien Geburt meist in horizontalen Positionen inszenieren, was jedoch nicht direkt die individuellen Präferenzen der Schwangeren beeinflusst. Dennoch bleibt ein unbewusster Einfluss auf die Wahrnehmungsnorm möglich, der Erwartungen und Ängste prägen kann. Die geringe Stichprobengröße und die begrenzte Heterogenität der Teilnehmenden schränken die Generalisierbarkeit der Ergebnisse ein, weshalb weitere Studien mit größeren, diverseren Stichproben erforderlich sind. Fazit: Hebammen spielen eine Schlüsselrolle, um durch Aufklärung mediale Stereotype zu hinterfragen und informierte Entscheidungen der Schwangeren zu fördern. Schlüsselwörter: Fiktionale Geburtsdarstellungen, Geburtspositionen, Geburtshilfe, Hebammenberatung, Mediale GeburtsdarstellungBackground: Fictional films and series often depict births in a dramatised manner, predominantly in horizontal positions. This mirrors common practice in German delivery rooms but contradicts evidence-based knowledge highlighting the benefits of upright positions. Aim: The study investigates how fictional representations influence pregnant women's perceptions and preferences of birthing positions. Method A mixed-methods approach was used, consisting of a cross-sectional study through a quantitative online survey of first-time mothers living in Germany (n = 30) and a qualitative content analysis of 59 birth scenes. The quantitative data was analysed descriptively and statistically, while the film scene analysis was carried out by categorising the birth positions depicted and recording their frequency. The results were compared with each other and interpreted to answer the research question. Result: In the analysed scenes, 85% (n = 40) of vaginal births take place in a horizontal position, while upright positions are rarely depicted. 73.3% (n = 22) of respondents thought the depictions were unrealistic, 66.7% (n = 20) perceived contradictions with the midwives' counselling. The pregnant women favoured upright positions for their own birth. Discussion: The results confirm that fictional media usually stage birth in horizontal positions, but this does not directly influence the individual preferences of pregnant women. Nevertheless, an unconscious influence on the perceptual norm remains possible, with the potential to shape expectations and fears. The small sample size and the limited heterogeneity of the participants limit the generalisability of the results, which is why further studies with larger, more diverse samples are required. Conclusion: Midwives fulfil a central role in challenging prevailing media stereotypes through education and encouraging pregnant women to make informed choices. Keywords: Fictional birth representations, birth positions, birth assistance, midwife counselling, medial birth representation

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