Publikationsserver HAWK.EDOC (Hochschule für an gewandte Wissenschaft und Kunst)
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    Developing a screening tool to identify injury risk of the distal lower extremity in professional dancers

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    Professionelle Bühnentänzer*innen haben eine sehr hohe Verletzungsrate, wobei die distale untere Extremität unabhängig von Tanzstil und Geschlecht am häufigsten betroffen ist. Bisherige Screenings zur Identifizierung von Verletzungsrisiken sind nicht standardisiert und spezifisch. Ziel dieser Arbeit ist die literaturbasierte Entwicklung einer Testbatterie, um Risikofaktoren für Verletzungen der distalen unteren Extremität bei professionellen Bühnentänzer*innen zu identifizieren. Die Risikofaktoren wurden in die Kategorien Beweglichkeit, Kraft, tanzspezifische Positionen und Balance eingeteilt. Entsprechend der PRISMA Richtlinien erfolgte eine systematische Literaturrecherche in den Datenbanken MEDLINE (pubmed), Cochrane Library und PEDro. Eingeschlossen wurden Studien, die Tests und Messungen der Risikofaktoren aus den vier Kategorien an professionellen Bühnentänzer*innen oder einer vergleichbaren Studienpopulation durchführten und diese auf ihre Wissenschaftlichkeit oder Anwendbarkeit beurteilten. Das Auswahlverfahren der Studien erfolgte anhand festgelegter Kriterien. Es wurden 19 Studien mit guter bis sehr guter methodischer Qualität, mit insgesamt 18 Tests und Messungen. In der Diskussion wurden diese auf ihre Validität, Reliabilität und Anwendbarkeit geprüft, wobei sich zehn Tests und Messungen als geeignet herausstellten. Sie wurden schließlich als Vorschlag einer Testbatterie zur Identifizierung von Risikofaktoren für Verletzungen der distalen unteren Extremität bei professionel-len Bühnentänzer*innen vorgestellt. Dies ist der erste Entwurf einer solchen Testbatterie, welcher spezifisch für die distale untere Extremität gilt. Durch weitere Untersuchungen der Rahmenbedingungen sowie der Prüfung der Anwendbarkeit der Testbatterie kann diese als möglicher Standard für Screenings bei professionellen Bühnentänzer*innen eingeführt werden. Schlüsselwörter: professionelle Bühnentänzer*innen, distale untere Extremität, Testbatterie, VerletzungspräventionProfessional dancers trained in classical and contemporary styles have a high risk of injuries with the distal lower extremity being the most commonly affected region, regardless of dance style or gender. Current screenings to identify injury risk are not specific and standardized. The aim of this thesis is to develop a literature-based screening tool to identify risk factors for distal lower extremity injuries in professional dancers. The risk factors were categorized in four groups (flexibility, strength, dancespecific positions, balance/functional performance). According to the PRISMA guidelines a systematic literature search was carried out in the MEDLINE (pub-med), Cochrane Libray and PEDro databases. Studies that measured the risk factors in the four categories and evaluated them according to their validity, reliability and applicability were included. The studies were selected based on predefined criteria for egibility. 19 studies of good to very good methodological quality with a total of 18 assessments in the four categories were included. Discussing the validity, reliability and applicability of the as-sessments, 10 were found suitable. A first draft of the screening tool with the selected 10 assessment was presented to identify risk factors for distal lower extremity injuries in professional dancers. This is one of the first drafts of a screening specifically for a the most common injury region in professional dancers. By evaluating the setting and validating the screening tool in total it can be a new standard for injury prevention in professional dancers. Keywords: professional dancers, distal lower extremity, screening tool, injury preventio

    Knowledge transfer in paediatric nursing as part of the induction of new staff members: a conceptual work

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    Theoretischer Hintergrund: Kinder jeder Altersstufe haben das Recht, im Krankenhaus kompetent und qualifiziert versorgt zu werden. Durch das am 01. Januar 2020 in Kraft getretene Pflegeberufegesetz werden die Ausbildungsberufe in der Pflege (Gesundheits- und Krankenpflege, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege, Altenpflege) in einer generalistischen Ausbildung vereint. Kritiker befürchten, dass durch diese grundlegende Veränderung pflegespezifisches Wissen der Kinderkrankenpflege verloren geht. Die Thesis erarbeitet daher ein didaktisches Konzept, relevantes Wissen der pädiatrischen Pflege im Rahmen der Einarbeitung neuer Mitarbeiter*innen weiterzugeben. Methodik: Es fand eine sensitive Literaturrecherche anhand des PICO-Schemas in den Datenbanken MEDLINE (PubMed), Cochrane Library sowie CINAHL, sowie eine erweiterte rückwärts gerichtete Freihand- Suche statt. Für das weitere Vorgehen konnten 13 Studien und drei relevante Artikel bezüglich didaktischer Möglichkeiten der Wissensvermittlung generiert werden. Ergebnisse: Neue Mitarbeiter*innen in der Kinderkrankenpflege profitieren bezüglich der Dimension Wissens von einer strukturierten Einarbeitung, deren didaktisches Design theoretisches Fachwissen vermittelt, welches anschließend in simulationsbasierten Lernszenarien trainiert werden kann. Die Kombination verschiedener Lehr- Lernformate kann bestehende Wissenslücken in der speziellen pädiatrischen Pflege schließen. Schlussfolgerung: Die neue Ausbildungssituation erfordert Einarbeitungskonzepte für neue Mitarbeiter*innen der Kinderkrankenpflege, in welchem die Dimension Wissen einen eigenen Stellenwert einnimmt. Entsprechende Konzepte sollten kliniksintern erarbeitet, implementiert und evaluiert werden, um die Qualität in der pflegerischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen aller Altersstufen sicherzustellen. Schlüsselwörter: Kinderkrankenpflege, Wissensvermittlung, Einarbeitung, generalistische Pflegeausbildung, LernmethodenTheoretical background: Children of all ages have the right to receive competent and qualified care in hospital. The Nursing Professions Act, which came into force on 1 January 2020, unites the training professions in nursing (health and nursing care, health and paediatric nursing, geriatric nursing) in a generalist training. Critics fear that this fundamental change will result in the loss of nursing-specific knowledge in paediatric nursing. The thesis therefore develops a didactic concept to pass on relevant knowledge of paediatric nursing within the framework of the induction of new staff. Methods: A sensitive literature research was conducted using the PICO scheme in the databases MEDLINE (PubMed), Cochrane Library and CINAHL, as well as an extended backwards freehand search. For the further procedure, 13 studies were generated and three relevant articles regarding didactic possibilities of knowledge transfer. Results: New staff members in paediatric nursing benefit from a structured induction in terms of the knowledge dimension, the didactic design of which imparts theoretical knowledge which can then be trained in simulation-based learning scenarios. The combination of different teaching-learning formats can close existing knowledge gaps in specialised paediatric nursing. Conclusion: The new training situation requires induction concepts for new staff in paediatric nursing, in which the dimension of knowledge has its own significance. Appropriate concepts should be developed, implemented and evaluated within the hospital in order to ensure the quality of nursing care for children and adolescents of all ages. Keywords: pediatric nursing, knowledge transfer, induction, general-ist nursing training, learning style

    The effects of patient-centered goal setting in chronic low back pain therapy: An analysis in terms of quality of life, pain, disability, and self-efficacy

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    Hintergrund: Chronische Rückenschmerzen sind in Deutschland eine der häufigsten Ursachen für Krankmeldungen und führen damit zu einer beträchtlichen ökonomischen Belastung der Gesellschaft und des Gesundheitssystems. Auf Grund dessen ist eine effektive Therapie essenziell. Die Intervention Zielsetzung ist fester Bestandteil der Rehabilitation und wird in Leitlinien für die Therapie von chronischen Rückenschmerzen empfohlen. Bisher wurde wenig zu den Effekten der Zielsetzung geforscht. Eine Analyse des aktuellen Forschungsstandes soll klären, welchen Effekt eine patientenzentrierte Zielsetzung hinsichtlich Lebensqualität, Schmerzempfindung, Selbstwirksamkeit und Behinderung bei der Therapie von chronischen Rückenschmerzen hat. Methode: Mit einer systematischen Literaturrecherche in den medizinischen Datenbanken PubMed, Cochrane Libary, PEDro, Web of Science und CINHAL wurden Studien evaluiert, um die Fragestellung evidenzbasiert beantworten zu können. Es wurden Studien der letzten 15 Jahre eingeschlossen, in denen patienten-zentrierte Therapieziele bei chronischen Rückenschmerzpatient/inn/en gesetzt wurden und Effekte hinsichtlich Lebensqualität, Schmerzempfindung, Selbstwirksamkeit und Behinderung gemessen wurden. Die untersuchten Studien wurden mit drei verschiedenen Bewertungsinstrumenten bewertet, um die Relevanz der Studienergebnisse für die Fragestellung zu ermitteln. Ergebnisse: Die Therapieziele wurden in den evaluierten Studien patientenzentriert gesetzt, jedoch unterschieden sich die Prozesse der Zielsetzung. Die analysierten Studien haben mehrheitlich eine signifikante Verbesserung (p < 0,05) der Schmerzempfindung, Selbstwirksamkeit und Behinderung mit der Intervention patienten-zentrierte Zielsetzung gemessen. Bezüglich der Lebensqualität waren die Ergebnisse nicht eindeutig. Schlussfolgerung: Die patienten-zentrierte Zielsetzung kann einen positiven Effekt hinsichtlich der Schmerzempfindung, Selbstwirksamkeit und Behinderung bei der Therapie von chronischen Rückenschmerzen haben. Aus diesem Grund sollten Therapeut/inn/en ihre Patient/inn/en verstärkt bei der Zielsetzung miteinbeziehen. Schlüsselwörter: chronische Rückenschmerzen, patienten-zentrierte Zielsetzung, Lebensqualität, Schmerzempfindung, Selbstwirksamkeit, BehinderungBackground: Chronic back pain is one of the most frequent causes of sick leave in Germany and thus leads to a considerable economic burden on society and the health care system. Because of this, effective therapy is essential. The intervention goal setting is an integral part of rehabilitation and is recommended in guidelines for the treatment of chronic back pain. To date, little research has been conducted on the effects of goal setting. An analysis of the current state of research will clarify the effect of patient-centered goal setting with regard to quality of life, pain, self-efficacy, and disability in the therapy of chronic low back pain. Methods: With a systematic literature search in the medical databases Pub-Med, Cochrane Libary, PEDro, Web of Science and CINHAL studies were evaluated to be able to answer the question evidence based. Studies from the last 15 years were included in which patient-centered goals were set in chronic back pain patients and effects were measured in terms of quality of life, pain, self-efficacy, and disability. The studies reviewed were assessed using three different assessment tools to determine the relevance of the studies to the research question. Results: Therapy goals were set in a patient-centered manner in the evaluated studies, but the processes of goal setting differed. The majority of the analysed studies measured significant improvement (p < 0.05) in pain, selfefficacy and disability with the patient-centered goal setting. Regarding quality of life, the results were inconclusive.Conclusion: Patient-centered goal setting may have a positive effect regarding pain, self-efficacy, and disability in chronic low back pain therapy. For this reason, therapists should increasingly involve their patients in goal setting. Keywords: chronic back pain, patient-centered goal setting, quality of life, pain, self-efficacy, disabilit

    The impact of diversity competence in speech-language pathology using the example of transgender individuals

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    Diversity Kompetenz meint eine innere Haltung, die Fähigkeiten und die Bereitschaft umfasst, Vielfalt als Ressource anzuerkennen und vorurteilsfrei zu handeln. Aufgrund einer immer vielfältiger werdenden Gesellschaft ist Diversity Kompetenz im medizinischen und logopädischen Kontext nötig, um für alle Individuen eine gleich hohe Versorgungsqualität gewährleisten zu können. Aktuell liegen gesundheitliche Ungleichheiten vor, sodass Minoritäten einen schlechteren Gesundheitszustand aufweisen. Auch Trans*Personen als Beispiel einer gesellschaftlichen Minorität sind davon betroffen. Trans*Personen sind logopädisch unterversorgt, obwohl logopädische Stimm- und Kommunikationstherapie einen positiven Einfluss auf die Geschlechtsinkongruenz der Betroffenen haben kann. Die bestehende Unterversorgung begründet sich durch mangelndes Wissen der Trans*Personen über die Wirkung logopädischer Therapie. Außerdem mangelt es an kompetenten Logopäd*innen, da diese meist weder über fachliches Wissen noch über Fähigkeiten zum adäquaten Umgang mit diesem Patient*innenklientel verfügen. Für eine effektive Therapie von Trans*Personen reicht fachliches Wissen alleine nicht aus, darüber hinaus ist Diversity Kompetenz für einen respektvollen gegenseitigen Umgang nötig. Die Komponenten von Diversity Kompetenz sind nur unzureichend im Kompetenzprofil des Deutschen Bundesverbandes für Logopädie (dbl) enthalten. Das Kompetenzprofil stellt für Kompetenzen, die in der logopädischen Ausbildung erlangt werden sollen, die Basis dar. Es bedarf einer Erweiterung des Kompetenzprofils durch die Implementierung von Diversity Kompetenz sowie dessen Integration in Ausbildungscurricula. Dies würde die Diversity Kompetenz von Logopäd*innen vergrößern und die Effektivität der Therapie mit Trans*Personen erhöhen. Darüber hinaus könnte sich ein positiver Einfluss in allen therapeutischen Interaktionssituationen durch die voll umfängliche Anerkennung der Individualität jeder Person zeigen. Schlüsselwörter: Diversity Kompetenz – Diversity – Transidentität – Logopädie – Stimmtherapie - Kompetenzprofil – Bedeutung – Trans*Person – gesundheitliche Ungleichheit - DiskriminierungDiversity competence is an intrinsic attitude and includes the ability and willingness to acknowledge one’s individuality without prejudices. It is relevant regarding the current development of growing diversity within our society. Health care services aim to obtain high quality in their delivery for everyone. Though, there are health disparities among minority groups, which causes a spoorer health status for them. Transgender individuals are also affected by health disparities. They seek the services of speech-language pathologists to transform their voice and communication to better reflect their gender identity. Therefore, speech-language pathology can help establish a gender expression which is more congruent to their gender identity. Transgender individuals are highly underserved in the field of speech-language pathology. This is partly due to the lack of knowledge and skills of service deliverers concerning the therapy method and how to interact with transgender individuals adequately. Expertise alone is not sufficient for voice and communication therapy to be effective. In addition, diversity competence is needed to provide respectful therapy. When examining the competence profile of the dbl, it is apparent that many components of diversity competence are not mentioned there. This is problematic, because the competence profile builds the framework for competencies gained during speech-language pathology education. For implementing diversity competence into education curricula, it is therefore necessary to renew the competence profile and add missing components of diversity competence. Increasing diversity competence of speech-language pathologists would not only improve the effectiveness of the speech-language therapy for transgender individuals, but also for every other client, as it enables the provider to fully acknowledge one’s individuality. Keywords: diversity competence – diversity – transgender – speech language therapy – voice therapy – impact – health disparities - discriminatio

    Experiences of parents of newborns with cleft lips-jaws and/or palate regarding advice on adequate nutrition (breastfeeding) by nurses in pediatric wards: a literature research and document sifting

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    Hintergrund: 1:500 Lebendgeburten kommen mit einer Lippen-Kiefer- und/oder Gaumen-Spalte zu Welt. Diese Spaltfehlbildungen können zu Beeinträchtigungen bei der Ernährung (Stillen) von Neugeborenen führen. Die Eltern sind in dieser Situation auf die Beratung durch Pflegefachpersonen angewiesen. Für diese stellt dies jedoch eine große Herausforderung dar. Ziel dieser Arbeit ist es herauszufinden, wie die Eltern von Neugeborenen mit einer Lippen-Kiefer- und/oder Gaumen-Spalte die Beratung in Bezug auf die adäquate Ernährung (Stillen) durch Pflegefachpersonen auf pädiatrischen Stationen erlebt haben. Methode: Eine Literaturrecherche in den Datenbanken MEDLINE (PubMed), CINAHL und Cochrane wurde im Zeitraum von Januar bis Mai 2021 durchgeführt. Diese wurde durch eine Dokumentensichtung auf der allgemeinpädiatrischen Station an der Universitätsmedizin Göttingen im Zeitraum von April bis Juli 2021 ergänzt. Ergebnisse: Die Mehrheit der Eltern ist mit den Beratungen der Pflegefachpersonen unzufrieden. Auf Seiten der Pflegefachpersonen wird mangelndes Fachwissen beobachtet. Es werden ungenaue und unterschiedliche Informationen an die Eltern vermittelt, die dazu führen, dass sich die Eltern nicht auf die Ernährung (Stillen) ihrer Neugeborenen vorbereitet fühlen. Schlussfolgerung: Die Pflegefachpersonen sollten in Zukunft besser auf die Beratung zur Ernährung (Stillen) von Neugeborenen mit einer Lippen-Kiefer- und/oder Gaumen-Spalte vorbereitet werden. Es besteht weiterer Forschungs- und Handlungsbedarf. Schlüsselwörter: Lippen-Kiefer- und/oder Gaumen-Spalte, Neugeborene, Stillen, Erlebnisse der Eltern, Beratung, PädiatrieBackground: 1:500 live births are born with a cleft lip-jaw and/or palate. These cleft malformations can lead to impaired nutrition (breastfeeding) of newborns. In this situation parents are dependent on the advice of nurses. However, this is a major challenge for them. The aim of this work is to find out how the parents of newborns with a cleft lip-jaw and/or palate experienced the advice regarding adequate nutrition (breastfeeding) by nurses in paediatric wards. Methods: A literature research in the MEDLINE (PubMed), CINAHL and Cochrane databases was carried out in the period of January to May 2021. This was supplemented by a document sifting at the general pediatric ward at the Universitätsmedizin Göttingen in the period from April to July 2021. Results: The majority of parents are dissatisfied with the advice given by the nurses. There is a lack of specialist knowledge on the part of nurses. Inaccurate and different information is given to parents, which leads to parents feeling unprepared for the nutrition (breastfeeding) of their newborns. Conclusion: Nurses should be better prepared in future for advice on nutrition (breastfeeding) of newborns with a cleft lip-jaw and/or palate. There is a need for further research and action. Keywords: cleft lip-jaw and/or palate, newborns, breastfeeding, parent´s experience, consultation, pediatric

    Videotherapie in der ambulanten Logopädie/Sprachtherapie während der SARS CoV2 Pandemie

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    Durch die SARS CoV 2 Pandemie waren Logopäd *innen/Sprachtherapeut*innen gezwungen, sich unvorbereitet mit der Durchführung von Videotherapie (VT) auseinanderzusetzen, während VT seit mehreren Jahren international bereits etabliert ist. Das Ziel des Forschungsprojektes "ViTaL" lag in einer Bestandsaufnahme der Durchführung von VT unter den Pandemiebedingungen in der ambulanten logopädischen/sprachtherapeutischen Versorgung in Deutschland. Dafür wurde der Frage nachgegangen, wie sich die Nutzung von VT in der ambulanten logopädischen/sprachtherapeutischen Versorgung gestaltet. Dabei waren insbesondere die technische Umsetzung, die Vor- und Nachteile für Logopäd *innen und Patient*innen durch VT sowie die Patient*innen-Therapeut*innen-Interaktion von besonderem Interesse

    Concept development for the "Communication-TAnDem" as an internet-based training for family caregivers of people with dementia

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    Theoretischer Hintergrund: Neben vielen Veränderungen im Alltag führen auch Kommunikationsschwierigkeiten zwischen Menschen mit Demenz und ihren pflegenden Angehörigen zu einer großen Belastung der Pflegenden. Unterstützende Präsenztrainings oder -interventionen zur Behebung dieser Belastungen können sie aufgrund verschiedener Faktoren häufig nicht wahrnehmen. Allerdings zeichnen sich internetbasierte Trainings als wirksame Alternativen ab. Fragestellung: Wie lässt sich das Therapiekonzept „Kommunikations-TAnDem“ für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz in ein internetbasiertes Training umwandeln? Methode: Mittels einer gezielten Literaturrecherche in ausgewählten Datenbanken wurden Kriterien ausfindig gemacht, die aus Sicht von pflegenden Angehörigen bei einer erfolgreichen internetbasierten Intervention zu berücksichtigen sind sowie Aspekte, die bei einer digitalen Kommunikation und Interaktion beachtet werden sollten. Diese wurden in zwei Kriterienkatalogen zusammengefasst und anschließend auf das „Kommunikations-TAnDem“ übertragen. Darauf aufbauend wurde ein Konzept für ein internetbasiertes Format dieses Trainings entwickelt. Ergebnisse: Auf Grundlage der Kriterienkataloge konnte ein multimediales Trainings-Konzept für die Digitalisierung des „Kommunikations-TAnDems“ erarbeitet werden. Schlussfolgerung: Eine systematische Literaturrecherche sowie eine detailliertere inhaltliche Auseinandersetzung mit dem „Kommunikations-TAnDem“ sind notwendig, um das internetbasierte Training noch wirksamer und individueller für die pflegenden Angehörigen gestalten zu können. Schlüsselwörter: digitales „Kommunikations-TAnDem“, internetbasiertes Training Demenz, pflegende Angehörige Demenz, Kommunikation Demenz, Kommunikationstraining pflegende AngehörigeTheoretical background: In addition to many changes in everyday life, communication difficulties between people with dementia and their family caregivers also lead to great stress for caregivers. They are often unable to take advantage of supportive face-to-face trainings or interventions to alleviate these stresses due to various factors. However, internet-based train-ing is emerging as an effective alternative. Research question: How can the therapy concept "Communication-TAnDem" for family caregivers of people with dementia be transformed into an internet-based training? Method: By means of a targeted literature search in selected databases, criteria were identified which, from the point of view of caring relatives, should be taken into account in a successful internet-based intervention and aspects which should be considered in digital communication and interaction. These were summarized in two criteria catalogs and subsequently transferred to the "Communication-TAnDem". Based on this, a concept for an internet-based format of this training was developed. Results: Based on the criteria catalogs, it was possible to develop a multimedia training concept for the digitalization of the "Communication TAn-Dem". Conclusion: A systematic literature review as well as a more detailed examination of the content of the "Communication-TAnDem" are necessary, in order to be able to design the internet-based training even more effective and individual for the family caregivers. Keywords: digital "Communication-TAnDem", internet-based training dementia, dementia caregivers, dementia communication, communication training for caregiver

    Digitale Transformation von Therapiemanagementdokumenten in der Logopädie am Beispiel des TELL-Projektes

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    Im Rahmen der Digitalisierung des Gesundheitswesens werden zahlreiche Studien im Sinne einer digitalen Versorgung von Patientinnen/Patienten durchgeführt. Dabei steht oft der Kernprozess der spezifischen Therapie im Vordergrund. Inwiefern auch die Dokumentation im Rahmen einer digitalen Transformation optimiert werden kann, wird aktuell nur wenig beforscht. Im Rahmen des Forschungsprojektes TELL „Konzeption und Entwicklung einer Plattform zur Telediagnostik und Teletherapie bei neurogenen Sprachstörungen – teletherapeutisches lebensgeschichtliches Erzählen zur Steigerung von Lebensqualität“ soll eine digitale Therapieplattform entwickelt werden, welche auch den Dokumentationsprozess beinhalten soll. Inwiefern hierbei analoge Therapiemanagementdokumente in digitaler Form optimiert werden können, ist Untersuchungsgegenstand der vorliegenden Arbeit. Es wurde ein allgemeines methodisches Vorgehen entwickelt, welches für alle Therapiemanagementdokumente gleichermaßen anwendbar ist. Von der Identifikation und Strukturierung relevanter analoger Daten über die Dateninterpretation und Schnittstellenanalyse wurden funktionale und nicht funktionale Anforderungen spezifiziert. Im Rahmen der Arbeit konnten für das TELL-Projekt spezifische Anforderungen für alle betrachteten Therapiemanagementdokumente erfolgreich erstellt werden. Zusätzlich wurden Wireframes zur Visualisierung der transformierten Dokumente erstellt. Das verwendete Vorgehen kann grundsätzlich auch auf andere Digitalisierungsprojekte übertragen werden. Die konkreten Ergebnisse hingegen sind aufgrund der besonderen Berücksichtigung des Nutzungskontextes nicht allgemeingültig weiterverwendbar. Für die Einführung einer Mensch-System-Interaktion, welche die Basis der Digitalisierung bildet, ist eine enge Zusammenarbeit von den späteren Anwendenden und den Entwickelnden unabdingbar. Nur so können Optimierungen im Sinne einer digitalen Transformation erreicht werden. Schlüsselwörter: Digitalisierung, Dokumentation, Therapiemanagement, LogopädieNumerous studies have been published regarding digital patient care in the context of the digitalization of the healthcare system. Existing research often focuses on the core processes of a specific therapy, while the optimized process of documentation as part of the digital transformation is currently underresearched. As part of the current research project TELL (“Conception and development of a platform for telediagnostics and teletherapy for neurogenic language disorders – teletherapeutic life story telling to increase quality of life“) a digital platform is to be developed which should also include the documentation process. This paper investigates the extent to which analog therapy management documents can be optimized in a digital form. The general methodical approach developed here can be applied equally to all therapy management documents. Functional and non-functional requirements are specified after the identification and structuring of re-levant analog data, data interpretation, and analysis of interfaces. This paper presents specific requirements for all therapy management documents in the context of the TELL project. In addition, it provides wireframe visualizations of the transformed documents. The methodical approach can in general also be transferred to other digitalization projects, while the concrete results cannot generally be used further due to the particular context of use. Close cooperation between developers and users is essential for the successful human-system interaction, which forms the basis of digitalization. This is the only way to achieve the optimization of digital transformation. Keywords: digitalization, documentation, therapy management, speech and language patholog

    Supporting the development of interprofessional competencies of nursing and human medical students through research-based learning: a theoretical-conceptual work

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    Theoretischer Hintergrund: Die Umsetzung der IPL von Pflege- und Humanmedizinstudierenden wird u.a. durch die fehlende Anerkennung der Pflege und die monoprofessionell angelegten Qualifizierungswege erschwert. Das neue PflBG (2017), mit den Vorbehaltsaufgaben, die Pflegefachpersonen formal zur Profession machen sowie der Masterplan Medizinstudium 2020, bei dem ein vermehrter Praxisbezug hergestellt und als übergeordnetes Ziel interprofessionelle Kompetenzen umgesetzt werden, bietet die Chance, dies zu überwinden. Diese Thesis zielt darauf ab, Empfehlungen für ein interprofessionelles Lehrkonzept zu erarbeiten und diese kritisch zu diskutieren. Methodik: Durch eine Literaturrecherche nach dem PICO-Schema konnte in den Datenbanken MEDLINE (Pubmed), CINAHL und Cochrane Library sowie durch eine Hand- und Schneeballsuche zehn Publikationen generiert werden, die sich mit der IPZ dieser beiden Berufsgruppen beschäftigen. Zudem wurden didaktische Empfehlungen zur Ausgestaltung der IPL herangezogen. Ergebnisse: Die zu vermittelnden interprofessionellen Kernkompetenzen entsprechen den Faktoren, die die IPZ der beiden Professionen beeinflussen. Forschendes Lernen ist eine ideale Methode, um interprofessionelle Kernkompetenzen zu vermitteln und gleichzeitig die Pro-fessionalisierung der beiden Berufsgruppen zu fördern. Regelmäßige Feed-backphasen und Reflektieren der eigenen Handlungsweise gehören zu den Grundlagen der Empfehlung. Schlussfolgerung: Es wird deutlich, dass es zwingend notwendig ist, die IPL zu fördern, um Stereotypen zu durchbrechen und die IPZ zwischen Pflegefachpersonen und Ärzt*innen zu fördern. Neben didaktischen Empfehlungen sollten auch empirische Erkenntnisse hinzugezogen werden, um vor allem Schwachstellen aufzudecken bei denen die Studierenden mehr Unterstützung benötigen und den Praxisbezug zu erhöhen. Schlüsselwörter: Pflegestudierende, Medizinstudierende, interprofessionelle Lehre, interprofessionelle Zusammenarbeit, Forschendes LernenTheoretical background: The implementation of the IPL of nursing and medical students is made more difficult by the lack of recognition of nursing and monoprofessional qualification paths. The new PflBG (2017), with the proviso tasks that formally let nursing become a profession, as well as the Masterplan Medizinstudium 2020, in which an increased practical relevance is established and interprofessional competencies are implemented as an overarching goal, offers the opportunity to overcome this. This thesis aims to develop recommendations for an interprofessional teaching concept and to discuss them critically. Methods: Through a literature search according to the PICO-scheme, ten publications were generated in the databases MED-LINE (Pubmed), CINAHL and Cochrane Library as well as through a additional manual search, which deal with the IPZ of these two professional groups. In addition, didactic recommendations for the design of IPL were consulted. Results: The interprofessional core competencies to be taught correspond to the factors that influence the IPZ of the two professions. Research-based learning is an ideal method to teach interprofessional core competencies and at the same time to promote the professionalization of both professions. Regular feedback phases and reflection on one's own way of acting are part of the basics of the recommendation. Conclusion: It becomes clear that it is crucial to promote IPL in order to break stereotypes and to promote IPZ between nurses and physicians. In addition to didactic recommendations, empirical findings should be used to identify weaknesses where students need more support and to increase the practical relevance. Keywords: Nursing students, medical students, interprofessional education, in-terprofessional collaboration, research-based learnin

    Screening in der Physiotherapie: Einfluss von ausgewählten Ausbildungsinhalten auf das Erkennen von Red Flags in Fallbeispielen

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    Hintergrund: Eine klinische Untersuchung und daraus abgeleitet eine Behandlung aufzubauen, die ernsthafte Pathologien durch ein Screening ausschließt, sollte zu den erforderlichen Grundfähigkeiten von Physiotherapeut*innen gehören. Es ist unklar ob diese Qualifikationen ausreichend vermittelt werden und welche Faktoren das Screening beeinflussen. Ziel: dieser Onlinebefragung war die Identifizierung von Zusammenhängen zwischen den Ausbildungsinhalten und der Anwendung der International Classification of Functioning Disability and Health (ICF), der Red Flags (RF) und des Clinical Reasoning (CR) mit der Lösung der Fallbeispiele für das richtige klinische Vorgehen. Methode: Ein Fragebogen, basierend auf zwölf Fallbeispielen und den Kenntnissen, dem Unterrichtsumfang und der Anwendung der ICF, des CR und der RF wurde an Physiotherapeut*innen in Göttingen versendet. Insgesamt nahmen 43 Befragte an der Studie teil. Ergebnisse: Die Häufigkeit bei der Verwendung von ICF und RF in verschiedenen Arbeitsschritten im physiotherapeutischen Alltag beeinflusst die Ergebnisse die Physiotherapeut*innen im Screening von Fallbeispielen erzielen. Dem gegenüberstehend haben Kenntnisstand und Unterrichtsumfang zu ICF, CR und RF keinen Einfluss auf das Screening der Fallbeispiele. Physiotherapeut*innen dieser Umfrage zeigten deutliche Unsicherheiten im Umgang mit den Fallbeispielen und entschieden sich am häufigsten für eine Weiterversorgung mit physiotherapeutischer und medizinischer Behandlung. Schlussfolgerung: Die befragten Physiotherapeut*innen in dieser Studie waren nicht in der Lage, alle medizinisch kritischen Fallbeispiele als solche zu identifizieren. Weitere Studien müssen folgen, um Faktoren präziser bestimmen zu können, welche die Screeningkenntnisse von Physiotherapeut*innen beeinflussen. Schlüsselwörter: Red Flags, Screening, Risikofaktoren, Physiotherapie, Ausbildungsinhalte, FallbeispieleBackground: To build up a clinical examination and a treatment that excludes serious pathologies by screening should be part of the required basic skills of physiotherapists. It is unclear, whether these skills are sufficiently taught and which factors influence the screening. Objective: The aim of this online survey was to identify correlations between educational content and the application of the International Classification of Functioning, Disability and Health (ICF), Red Flags (RF) and Clinical Reasoning (CR) with the solution of case studies for the correct clinical approach. Method: A questionnaire, based on twelve case studies and the knowledge, the scope of teaching and the application of the ICF, the CR and the RF was sent to physiotherapists in Göttingen. In total, 43 respondents participated in the study. Results: The frequency of the use of the ICF and the RF in different work steps in the physiotherapeutic everyday life influences the results that physiotherapists achieve in the screening of case studies. Whereas the level of knowledge and the amount of teaching about ICF, CR and RF did not show any influence on the screening of case studies. Physical therapists in this survey showed clear uncertainties in dealing with the case studies and thus most often decided to continue with physical therapy and medical treatment. Conclusion: The surveyed physical therapists in this study were not able to identify all medically critical case studies as such. Further studies are needed to determine more precisely factors influencing the screening skills of physiotherapists in Germany. Keywords: Red flags, screening, risk factors, physical therapy, educational content, case studie

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