Publikationsserver HAWK.EDOC (Hochschule für an gewandte Wissenschaft und Kunst)
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    270 research outputs found

    Digitalisierungsstrategie 2022–2026 der HAWK

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    „Risk feeding“ adult patients in palliative care: A systematic Review

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    Theoretischer Hintergrund: Aufgrund drohender Gefahr von Ersticken oder Aspiration wird die Fortsetzung oraler Ernährung bei zunehmendem Schweregrad einer diagnostizierten Dysphagie als unsicher angesehen wird. In palliativen Kontexten wird im Sinne der Lebensqualität jedoch trotz bekanntem Aspirations-/Erstickungsrisiko nicht selten eine Fortsetzung der oralen Ernährung entschieden. Diese systematische Übersichtsarbeit hat zum Ziel einen Überblick über die derzeit auffindbare externe Evidenz zum risk feeding zu schaffen und dadurch palliative Logopäd*innen in ihrem klinischen Alltag zu unterstützen. Methode: Die Datenbanken EBSCO, MEDLINE, Cochrane-Library, ZB MED, Deutsche Register Klinischer Studien (DRKS) und speechbite wurden nach deutsch- und englischsprachigen Publikationen bis Juli 2021 mit Suchbegriffen, basierend auf den Suchkomponenten Palliative Logopädie, risk feeding und Dysphagie, durchsucht. Die Datenanalyse erfolgte mithilfe der Beurteilungsskala des Centre for Evidence-based Medicine Oxford sowie der Prüfschemata nach Behrens und Langer (2010). Ergebnisse: Es konnten 10 relevante Publikationen, welche den Einschlusskriterien entsprachen, identifiziert werden. Dabei handelt es sich um Studien der Evidenzlevel 2a (Systematisches Review) bis 4. Sechs relevante Themen der externen Evidenz resultierten aus den eingeschlossenen Artikeln: (1) Klinische Praxis, (2) Logopädisches Rollenverständnis, (3) Recht & Ethik, (4) Klinische Entscheidungsfindung, (5) Kommunikation & Edukation, (6) Konzepte. Schlussfolgerung: Derzeit existiert eine geringe Menge qualitativ hochwertiger externer Evidenz für risk feeding. Es besteht dringender Bedarf an Grundlagenforschung im Bereich der Palliativen Logopädie sowie zu den Vor- und Nachteilen des risk feeding. Die Entwicklung einer Leitlinie für den umschriebenen Bereich stellt ein Anliegen aller eingeschlossenen Studien dar. Schlüsselwörter: risk feeding, Palliative Logopädie, Palliative Care, DysphagieTheoretic background: Due to a menacing risk of choking and aspiration, continuing oral intake is deemed unsafe when consisting dysphagia is unlikely to improve. For the purpose of increasing the quality of life in palliative care some patients continue to eat and drink despite the perceived risks. This systematic review aims to create a summary of currently available external evidence on risk feeding in order to support the daily clinical practice of palliative speech-language therapists (SLTs). Method: EBSCO, MEDLINE, Cochrane-Library, ZB MED, Deutsche Register Klinischer Studien (DRKS) and speechbite were consolidated for publications in both German and English language until July 2021 using terms related to palliative SLT, risk feeding und dysphagia. The data analysis was based on the evidence levels by the Centre for Evidence-based Medicine Oxford and evaluation by Behrens und Langer (2010). Results: 10 articles met the inclusion criteria. The levels of evidence ranged from 2a (Systematic Review) to 4. Six relevant categories of external evidence emerged: (1) Clinical Practice, (2) SLT perceived role, (3) Law & Ethics, (4) Clinical decision making, (5) Communication & Education, (6) Concepts. Conclusion: Currently, there is a low number of high quality evidence broaching the issue of risk feeding. There is urgent need for fundamental research in the field of palliative SLT as well as for outlining the advantages and disadvantages of risk feeding. Furthermore, the development of guidelines to support clinical practices represents a strong concern of all included articles. Keywords: risk feeding, palliative SLP, palliative care, dysphagi

    Effectiveness and implementation of measures to reduce the entry of pharmaceuticals into the environment by nursing staff in the hospital setting

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    Theoretischer Hintergrund: Neben zahlreichen positiven Eigenschaften von Arzneimitteln, werden zunehmend auch negative bekannt. Unter anderem ihre Ökotoxizität. Durch diverse Eintragswege können Arzneimittel in die Umwelt gelangen und dort nachweislichen Schaden herbeiführen. Einige Institute und Forscher*innen warnen bereits vor den Auswirkungen und der Zunahme der Ökotoxizität von Arzneimitteln in den nächsten Jahren. Gleichzeitig entwickeln sie für unterschiedliche Bereiche präventive und rehabilitative Maßnahmen. Diese Bachelorthesis zielt darauf ab, die Wirksamkeit und Umsetzung von Maßnahmen zur Reduzierung des Eintrags von Arzneimitteln in der Umwelt durch Pflegefachpersonal im Krankenhaussetting zu identifizieren und zu untersuchen. Methodik: Zwischen Januar und Juli 2021 wurde mit Hilfe des PICOS-Schema und definierten Ein- und Ausschlusskriterien eine unsystematische Literaturrecherche in den Datenbanken MEDLINE (PubMed), Cochrane, CINAHL (EBSCO) und Web of Science (Clarivate) durchgeführt. Dadurch und durch eine Hand- und Schneeballsuche konnten sechs Publikationen generiert werden. Zusätzlich wurden Literaturempfehlungen für passende Pflegemaßnahmen herangezogen. Ergebnisse: Die Literaturempfehlungen verweisen auf sechs mögliche Pflegemaßnahmen, mit denen der Eintrag von Arzneimitteln in der Umwelt reduziert werden soll, hin. Die Wirksamkeit der literaturempfohlenden Maßnahmen konnte bei zwei Maßnahmen bestätigt, bei einer Maßnahme nur teilweise bestätigt und bei zwei Maßnahmen nicht bestätigt werden. Des Weiteren sei es bei einer Maßnahme nicht direkt möglich die Wirksamkeit zu untersuchen. Die Umsetzbarkeit aller sechs Maßnahmen konnten mittels Fachliteratur, Handreichungen und Leitlinien dargelegt werden. Schlussfolgerung: Anhand der Ergebnisse wird deutlich, dass die Maßnahmen zur Reduzierung des Eintrags von Arzneimitteln in der Umwelt durch Pflegefachpersonal im Krankenhaussetting in der aktuellen Forschung nur teilweise auf die Wirksamkeit untersucht wurden. Umsetzungsmöglichkeiten der einzelnen Maßnahmen werden hingegen ausreichend beschrieben. Schlüsselwörter: Pflegefachpersonen, Maßnahmen, Ökotoxizität, Arzneimittel, ReduzierungBackground: In addition to numerous positive properties of pharmaceuticals, negative ones are also becoming increasingly known. Among others, their ecotoxicity. Pharmaceuticals can enter the environment through various pathways and cause demonstrable damage. Some institutes and researchers are already warning of the effects and the increase in ecotoxicity of pharmaceuticals in the coming years. At the same time, they are developing preventive and rehabilitative measures for different areas. This bachelorthesis aims to identify and investigate the effectiveness and implementation of measures to reduce the entry of pharmaceuticals in the environment by nurses in hospital settings. Methods: Between January and July 2021, a unsystematically literature review was conducted using the PICOS scheme and defined inclusion and exclusion criteria in the MEDLINE (PubMed), Cochrane, CINAHL (EBSCO), and Web of Science (Clarivate) databases. This and a hand and snowball search generated six publications. Additionally, literature recommendations for pertinent care measures were consulted. Results: The literature recommendations point to six possible maintenance measures to reduce the entry of pharmaceuticals into the environment. The effectiveness of the literature recommended measures could be confirmed for two measures, only partially confirmed for one measure and not confirmed for two measures. Furthermore, it was not directly possible to investigate the effectiveness of one measure. The feasibility of all six measures could be demonstrated by means of expert literature, handouts and guidelines. Conclusion: Based on the results it becomes clear that the measures for the reduction of the entry of pharmaceuticals into the environment by nursing staff in the hospital setting were only partially examined for effectiveness in the current research. In contrast, implementation possibilities of the individual measures are sufficiently described. Keywords: nursing staff, measures, ecotoxicity, pharmaceuticals, reductio

    The positive effect of a breastmilk diet on the reduction of necrotizing enterocolitis and the relevance of establishing breastmilk banks in hospitals: a literary review

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    Hintergrund: Die Nekrotisierende Enterokolitis (NEC) gilt als der häugfigste gastrointestinale und kinderchirurgische Notfall bei Früh- und Neugeborenen. 90% aller NEC-Fälle betreffen Frühgeborene. Zudem bringt die NEC lebenslange gesundheitliche Komplikationen sowie eine hohe Sterblichkeitsrate mit sich. Vor allem die Nahrungsaufnahme spielt dabei eine wesentliche Rolle. Nachweislich ist Muttermilch für Säuglinge die optimale Ernährung und mit verminderten Infektionsraten verschiedener Erkrankungen zu assoziieren. Das Ziel der Arbeit ist es herauszufinden, ob durch die Verabreichung von Muttermilch bei Frühgeborenen das Risiko für die Entstehung einer NEC reduziert werden kann. Zudem soll die Relevanz und der Nutzen der Einführung einer Muttermilchbank untersucht werden. Methode: Es erfolgte eine Literaturrecherche mithilfe des PICoS-Schemas in den Datenbanken Cochrane Library und Medline/PubMed von Ende Januar bis Ende Mai 2021. Anschließend wurden insgesamt 7 Studien eingeschlossen. Sie fokussierten sich auf den Zusammenhang zwischen Muttermilch und/oder Spendermilch und der NEC sowie auf die Etablierung von Muttermilchbanken. Ergebnisse: Die Muttermilchernährung führt bei Frühgeborenen zu einer deutlichen Reduzierung der NEC-Inzidenz. Die Verabreichung von Spendermilch konnte ebenfalls mit einer geringeren Inzidenz der NEC und somit auch durch die Einführung einer Muttermilchbank mit niedrigeren Krankenhauskosten assoziiert werden. Schlussfolgerung: Durch Maßnahmen zur Unterstützung der Muttermilchernährung kann die NEC-Inzidenz bei Frühgeborenen reduziert werden. Der Aufbau einer Muttermilchbank ist eine effektive Strategie, um die Muttermilchernährung zu unterstützen und das Risiko für eine NEC sowie die daraus resultierenden Krankenhauskosten zu senken. Schlüsselwörter: Frühgeborene, Muttermilch, Muttermilchbank, Nekrotisierende Enterokolitis, niedriges GeburtsgewichtBackground: Necrotizing enterocolitis (NEC) is the most common intestinal disease that affects premature infants and newborns. 90 percent of the NEC-cases are found in premature infants. Moreover, NEC causes lifelong health complications and a high mortality rate. One of the major contributing factors is nutrition and diet. It has been proven that breast milk serves as the best source of nutrition for premature infants and offers a decreased infection rate for various diseases. The aim of this bachelor thesis is to examine whether feeding with breast milk decreases the NEC-risk in premature infants. Furthermore, the introduction of a breast milk bank is investigated with regard to its relevance and benefits. Methods: By using the PICOs process a literature research was conducted at the databases ‘Cochrane Library’ and ‘Medline/PubMed’ from the end of January until the end of May 2021. Seven studies are included and are focused on the causal relation between (donor) breast milk and NEC and the introduction of a breast milk bank. Results: The administration of breast milk to premature infants decreases the amount of NEC-cases. As donor breast milk shows the same effects, an introduction of a breast milk bank is associated with lower hospital costs and better outcomes for the infants. Conclusion: By taking action to support feeding with breast milk, the NEC-incidence in premature infants will be reduced. Due to this research breast milk banks are a major supporting factor in supplementing patient nutrition with breast milk. Through a breast milk diet the risk of NEC in patients and the treatment costs in hospitals will be reduced. Keywords: premature Infants, breast milk, breast milk bank, necrotizing enterocolitis, low birth weigh

    Evaluation von Begleitstrukturen für Sprachförderung in Kitas am Beispiel des Dialog-Werks Braunschweig: Abschlussbericht

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    Analyse der therapeutischen Beziehung in der logopädischen Stottertherapie anhand der Strukturalen Analyse Sozialen Verhaltens (SASB)

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    Die therapeutische Beziehung in der logopädischen Therapie ist, im Gegensatz zur Psychotherapie, bislang wenig untersucht. Es wird jedoch angenommen, dass das Konstrukt der therapeutischen Beziehung auch in der Logopädie von großer Bedeutung ist. Um in der Forschung und im klinischen Setting Rückschlüsse auf die Beziehung zwischen Therapeut*in und Patient*in ziehen zu können, werden geeignete Messinstrumente benötigt. Die Strukturale Analyse Sozialen Verhaltens (SASB) nach L.S. Benjamin dient zur Untersuchung der therapeutischen Interaktion und könnte auch in der logopädischen Forschung von Relevanz sein. Ziel dieser Arbeit ist es, die Übertragbarkeit der SASB auf das logopädische Setting zu beurteilen und zu überprüfen, wie sich diese Erkenntnisse auf das aktuelle Verständnis der (sprach-)therapeutischen Beziehung auswirken. Zur Umsetzung dieses Vorhabens wurde, neben einer strukturierten Literaturrecherche, eine Therapiesequenz eines stotternden Erwachsenen mithilfe der SASB analysiert. Die Ergebnisse dieser Arbeit deuten darauf hin, dass die SASB in angepasster Form auch in der logopädischen Forschung anwendbar ist. Ein erweitertes, an die Logopädie angepasstes, SASB-Modell wird in der Diskussion vorgestellt. Weitere Belege für die Anwendung und Anpassung der SASB in der Logopädie werden jedoch benötigt, um einen Transfer gewährleisten zu können. Schlüsselwörter: therapeutische Beziehung, Logopädie, SASB, StotternIn contrast to the field of psychotherapy, the therapeutic relationship in speech and language therapy is much less explored. It is believed that the construct of the therapeutic relationship is of great importance in the speech and language therapy as well. To evaluate the relationship between therapist and patient in research and clinical settings, measuring instruments are needed. The Structural Analysis of Social Behavior (SASB) from L.S. Benjamin is used to examine interpersonal interaction and could be relevant in speech and language research. This bachelor thesis aims to assess the transfer of the SASB to the setting of stuttering therapy and to evaluate the current understanding of the therapeutic relationship in speech and language therapy. To achieve this goal a structured literature research was executed. Additionally, a therapy of a stuttering adult was analysed using the SASB. Overall, there is evidence that an adapted SASB-model is applicable in speech and language therapy. Therefore, an extended SASB-model is presented in the discussion. However, more evidence and modification is needed to guarantee a transfer of the SASB. Keywords: therapeutic relationship, Speech and language therapy, SASB, Stutterin

    Auswirkungen des Modifizierten Valsalva-Manövers der Funktionellen Dysphagie-Therapie auf Schluck- und Lebensqualität der Patient/inn/en: eine Einzelfallstudie. In Kooperation mit Bona Lingua® - Logopädie und Systemische Hörtherapie Hannover

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    In den vergangenen Jahren ist das Interesse in Medizin und Therapie gewachsen, evidenzbasiert vorzugehen. Auch im Bereich der Neurologopädie besteht ein großes Interesse, die logopädische Dysphagietherapie auf Basis von Therapiemethoden zu gestalten, deren Wirksamkeit nachgewiesen wurde. In der klinischen Praxis besteht derzeit jedoch eine Diskrepanz zwischen mangelnden externen Wirksamkeitsbelegen und der klinischen Erfahrung. Häufig finden Therapiemanöver in der Dysphagietherapie Anwendung, für die wenig externe Evidenzen existieren. Zu diesen Manövern zählt auch das Modifizierte Valsava-Manöver von Hotzenköcherle (2016) aus der Funktionellen Dysphagietherapie. Ziel dieser Studie ist es mittels einer Einzelfallstudie, die Auswirkungen des Modifizierten Valsalva-Manövers auf die Schluck- und Lebensqualität von Patient/inn/en mit neurogenen oropharyngealen Dysphagien zu beschreiben. Die Einzelfallstudie wurde im Prä-Post-Design konzipiert. Vor und nach der Intervention wird mittels klinischer und qualitativer Messmethoden (KSU, KSA, DHI, BODS-1 und -2, PAS) sowie Dokumentation aller Schluckversuche zur Errechnung der Penetrations-Aspirations-Rate die Schluck- und Lebensqualität beurteilt. Die Probandin erhielt während des vierwöchigen Interventionszeitraumes fünf Therapieeinheiten à 45 Minuten pro Woche im häuslichen Setting. Inhalte der Therapie waren das zu untersuchende Modifizierte Valsalva-Manöver (mindestens 15 Minuten) sowie weitere, auf die Pathomechanismen der Probandin abgestimmte, kompensatorische und adaptive Verfahren aus der Funktionellen Dysphagietherapie. In den Posttestungen zeigte sich eine leichte Verbesserung des DHI-Scores, die Penetrations-Aspirations-Häufigkeit für breiige Konsistenzen sank und in der KSU konnten Funktionsverbesserungen in der Zungenkraft und Larynxelevation beobachtet werden. Keine Verbesserungen zeigte die Penetrations-Aspirations-Häufigkeit für Flüssigkeiten. Nach der hochfrequenten Anwendung des Modifizierten Valsalva-Manövers zeigten sich leichte Verbesserungen bei der Probandin mit Neurofibromatose Typ 2 bezüglich der schluckbezogenen Lebensqualität, einiger funktionaler Parameter sowie der Reduktion von Penetration und Aspiration beim Schlucken breiiger Konsistenzen. Schlüsselwörter: Neurogene Dysphagie, Funktionelle Dysphagie Therapie, Modifiziertes Valsava Manöver, Lebensqualität, SchluckqualitätIn the last years the interest in evidence-based medicine and therapy has grown. In the field of neurogenic speech therapy there is an increasing concern in creating an evidence-based basis for methods from dysphagia treatment proven by studies. However there are large discrepancies between the availability of evidence and clinical experiences. Often therapy maneuvers with low evidence are applied, such as the Modified Valsalva Maneuver from Hotzenköcherle (2016). The study aims on a description of the effects from the Modified Valsalva Maneuver on swallowing quality and quality of life in patients with neurogenic oropharyngeal dysphagia by means of a single case study. The single case study is conducted as a pre-post-design. Before and after the intervention, swallowing quality and quality of life is examined by clinical and qualitative measurement methods (KSA, KSU, DHI, BODS-1 and -2, PAS). During a four-week intervention period the proband obtains five therapy units à forty-five minutes per week including contents from Functional Dysphagia Therapy while home visit. Each therapy unit includes useful adaptive and compensatory methods and a fifteen minutes sequence of the restituting Modified Valsalva Maneuver. After intervention a modest improvement in DHI score was achieved. Furthermore, the penetration-aspiration-frequency has decreased in swallowing attempts with mushy textures. An improvement of larynx elevation and tongue pressure was observed in the KSU. No improvement was shown in penetration-aspiration-frequency when swallowing fluid consistencies. The high frequently application of Modified Valsalva Maneuver has shown slight improvements within the proband with neurofibromatosis type 2 regarding quality of life, several functional parameters and the reduction of penetration and aspiration while swallowing mushy consistencies. keywords: neurogenic dysphagia, functional dysphagia therapy, Modified Valsalva Maneuver, quality of life, swallowing qualit

    The influence of adaptive changes in scapula position and kinematics on the development of atraumatic shoulder pain: A comparison of the throwing arm with the non-throwing arm in young handball players

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    Hintergrund: Überlastungsbeschwerden der Wurfschulter treten im Handball häufiger auf als traumatisch verursachte Schulterschmerzen. Die wiederholte Wurfbewegung beansprucht den gesamten Schultergürtel und führt zu strukturellen Adaptationen im Wurfarm. Der funktionelle Zusammenhang zwischen den Veränderungen in der Kraft und Range of Motion (ROM) im Glenohumeralgelenk und der Skapula, an der die Rotatorenmanschette entspringt, wird noch erforscht. Besonders im jugendlichen Alter wird häufig eine Skapuladyskinesie beobachtet. Material und Methode: Neben einer Literaturrecherche auf den Datenbanken Pubmed, Medline, GoolgeScholar und Cochrane wurde eine empirische Studie mit 10 Proband/inn/en (13,9±0,7 Jahre alt) des Landeskaders des Handballverbandes Niedersachsen durchgeführt. Durch eine Videoaufnahme der Armhebung wurde die Skapularotation und -elevation auf 0° und 90° nach dem Lateral Scapular Slied Test (LSST) gemessen und mit dem Programm Tracker® analysiert. Ergebnisse: Die Skapula des Wurfarms steht bei 0° glenohumeraler Flexion weiter kranial (p=0,8) und bei Ausschluss eines Probanden mit einer BWSSkoliose, weiter lateral (p= 0,08 vs. p=0,01). In 90° glenohumeraler Flexion ist die Differenz der Elevation zwischen Wurfarm und Nicht-Wurfarm signifikant (p=0,01). Durch die Lateralisierung der Wurfarmskapula in 90° glenohumeraler Flexion war die Außenrotation dort geringer als im Nicht-Wurfarm (37,21±32,9 im Wurfarm vs. 46,78±34,92 im Nicht-Wurfarm). Diskussion: Die Veränderungen der Scapulaposition in der Armhebung auf 90° verändern den Bewegungsablauf der kinetischen Kette und stellen damit einen möglichen Risikofaktor für atraumatische Schulterbeschwerden dar. Durch die lateralisierte und erhöht sitzende Skapula auf Wurfarmseite lassen sich Muskeldysbalancen der Skapulastabilisatoren vermuten, die auch bei symptomatischen Spieler/inne/n mit Instabilität oder Impingement beobachtet werden können. Die signifikanten Veränderungen bei Ein- und Ausschluss des Probanden mit BWS-Skoliose weisen auf den erheblichen Einfluss des Wirbelsäulenverlaufs hin, weshalb bei Untersuchungen zu Risikofaktoren von Schulterschmerzen auch Beinachsen, Rumpfstabilität und Wirbelsäulenbeweglichkeit berücksichtigt werden sollten. Schlüsselwörter: Handball, Skapuladyskinesie, Schulterschmerz, Überlastung, Überkopfsportler/innenBackground: Overuse complaints of the throwing shoulder occur more frequently in handball than traumatically caused shoulder pain. The repeated throwing movement puts stress on the entire shoulder girdle and leads to structural adaptations in the throwing arm. The functional relationship between changes in strength and range of motion (ROM) in the glenohumeral joint and the scapula from which the rotator cuff originates is still being investigated. Scapula dyskinesia is frequently observed, especially in adolescence. Material and Methods: In addition to a literature search on the databases Pubmed, Medline, GoolgeScholar and Cochrane, an empirical study with 10 volunteers (13.9±0.7 years old) of the national team of the handball federation of Lower Saxony was conducted. Scapular rotation and elevation at 0° and 90° after the Lateral Scapular Slied Test (LSST) were measured by video recording of arm elevation and analyzed with the Tracker® program. Results: With 0° glenohumeral flexion the scapula of the throwing arm is further cranial (p=0.8) and with exclusion of a subject with thoracic scoliosis, further lateral (p= 0.08 vs. p=0.01). In 90° glenohumeral flexion, the difference in elevation between the throwing and the non-throwing arm is significant (p=0.01). Due to the lateralization of the throwing scapula in 90° glenohumeral flexion the external rotation was less than in the non-throwing arm (37.21±32.9 in the throwing arm vs. 46.78±34.92 in the non-throwing arm). Discussion: The changes of the scapula position during arm elevation to 90° change the kinetic chain and thus represent a possible risk factor for atraumatic shoulder complaints. Due to the lateralized and elevated scapula on the side of the throwing arm, muscle imbalances of the scapula stabilizers can be suspected, which could also be observed in symptomatic players with instability or impingement. The significant changes in the inclusion and exclusion of the volunteer with thoracic scoliosis indicate the considerable influence of the spinal column course, which is why leg axes, trunk stability and spinal column mobility should also be taken into account when investigating risk factors of shoulder pain. Keywords: Handball, scapular dyskinesia, shoulder pain, overuse, overhead athlete

    Effects of a preoperative, nursing counseling intervention on coping with stress before elective, cardiac surgeries

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    Diese Bachelorarbeit untersucht, ob und wie eine pflegerische Beratungsintervention bei der Bewältigung von operativem Stress unterstützend wirken kann. Erwachsene Patient/inn/en sind vor und nach elektiven, kardiochirurgischen Eingriffen multiplen Stressoren ausgesetzt, die sich negativ auf das Outcome der Operation auswirken. Angst ist hierbei die häufigste Emotion, deren Bewältigung sich in zwei übergeordnete Strategien aufteilen lässt. In der Literatur finden sich zur Unterstützung hierbei Interventionsarten. Mittels strukturierter Literaturrecherche in einschlägigen Datenbanken konnten 13 Publikationen generiert werden, die durch narrative Synthese zusammengefasst wurden. Wird die Intervention an die individuelle Bewältigung angepasst, kann eine Reduktion der prä- und postoperativen Angst nachgewiesen werden. Die Inhalte können drei Interventionsarten zugeordnet werden: beratende, edukative sowie psychologische oder psychotherapeutische Interventionen. Die Rahmenbedingungen, Setting und Zeitfaktor, weisen Unterschiede auf. Die Divergenz zwischen interner und externer Evidenz dieser Interventionen wird diskutiert. Anhand der Literatur wird hergeleitet, warum eine Bewältigungsorientierung sinnvoll ist. Es werden mögliche Interventionsarten für die zwei vorherrschenden Bewältigungsstrategien vorgestellt, sowie der Einfluss der Rahmenbedingungen diskutiert. Es hat einen positiven Effekt, die Interventionsinhalte und -rahmen an die individuellen Bewältigungsstrategien anzupassen. Der Aufbau einer vertrauensvollen Pflegebeziehung im Rahmen einer Intervention ist wichtig. Kulturelle Unterschiede müssen außerdem beachtet werden. Schlüsselwörter: Stress, Bewältigung, kardiochirurgische Pflege, Beratung, Patient/inn/enedukationThis bachelor thesis is to investigate whether and how a nursing counseling intervention can help to cope with operational stress. Before and after elective cardiac surgery, adult patients are exposed to multiple stressors, which have a negative impact on the operation outcome. Anxiety is the most prevalent emotion. Coping strategies are divided into two possible main strategies and can be supported by different types of interventions found in the literature. Using structured literature research in relevant databases, 13 publications were generated, which were summarized using narrative synthesis. If the intervention was adapted to individual coping, a reduction in anxiety could be demonstrated pre- and postoperatively. The content could be assigned to three types of intervention: counseling, educational, psychological or psychotherapeutic interventions. The general conditions, setting and time factor showed differences. The divergence between internal and external evidence of these interventions is discussed. The literature is used to derive why an intervention needs to be based on coping strategies. Possible types of intervention for the two prevailing strategies are presented and the influence of the framework conditions is discussed. It is reasonable to adapt the intervention content and general conditions to the individual coping strategies. The establishment of a trustful nursing relationship as part of an intervention is important. Cultural differences must also be taken into account. Keywords: Stress, coping, cardio-surgical care, counseling, patient educatio

    The relationship between indication based nutrition counseling and the risk reduction of malnutrition during the hospital stay of patients after cystectomy: a literature research

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    Hintergrund: 16% der urologischen Patient/inn/en haben ein erhöhtes Mangelernährungsrisiko. Die Möglichkeit einer verzögerten Genesung und des Versterbens nach Operationen ist im Allgemeinen für Mangelernährte hoch. Assessmentinstrumente können unter anderem zur Identifikation dieser Population und als Unterstützung für die klinische Entscheidungsfindung der Pflegenden dienen. Ziel dieser Arbeit ist es herauszufinden, ob durch den Einsatz eines Ernährungsmanagements mit Ernährungseinschätzung und -beratung während des akutstationären Aufenthaltes das Risiko einer Mangelernährung von Patient/inn/en nach Zystektomieoperationen reduziert werden kann. Methode: Eine Literaturrecherche in den Datenbanken MEDLINE/PubMed und CINAHL wurde im Mai 2020 durchgeführt und das Mangelernährungsrisiko von Patient/inn/en bezüglich Zystektomien wurde erfasst. Die im Zeitraum 2010-2020 veröffentlichten Studien fokussierten sich auf verschiedene Faktoren nach Zystektomien in Kombination mit Ernährungsassessments und/oder -beratung. Ergebnisse: Perioperative Ernährungsmanagements mit frühzeitigem präoperativem Erfassen und Anpassen des Ernährungsstatus ermöglichen bessere patient/inn/enorientierte Ergebnisse nach Zystektomien. Interdisziplinäre Standards unterstützen die Zusammenarbeit und definieren personelle Zuständigkeiten im Kontext der Mangelernährung. Zurzeit existiert kein spezifisches Ernährungsassessment für urologische Patient/inn/en. Es liegt ein Expert/inn/enkonsens bezüglich Ernährungsberatung in der Patient/inn/enversorgung vor. Schlussfolgerung: Vor der Behandlung sollten alle Patient/inn/en in multimodalen interdisziplinären Programmen, wie den „Enhanced Recovery After Surgery“ auf Mangelernährungsrisiko gescreent werden. Multidisziplinärer Forschungsbedarf besteht hinsichtlich Ernährungsberatung und deren Auswirkungen auf die Patient/inn/enversorgung. Schlüsselwörter: Zystektomie, Krankenhaus, Mangelernährung, Ernährungsberatung, OnkologieBackground: 16% of urological patients have an increased risk of malnutrition. The possibility of delayed recovery and death after surgery is generally high for malnourished people. Assessment tools can be used to identify this population and to support the decision making of nursing. The aim of this work is to find out, whether the use of nutrition management with nutritional assessments and nutrition counseling during the acute inpatient stay can reduce the risk of malnutrition of patients after cystectomy surgery. Methods: A literature research in the MEDLINE/PubMed and CINAHL databases was carried out in May 2020, which recorded the risk of malnutrition of patients with regarding cystectomy. The studies published in 2010-2020 focused on various factors after cystectomy in combination with nutritional assessments or dietary advices. Results: Perioperative nutrition management with early preoperative identification and adjustment of the nutritional status enables better results after cystectomy. Interprofessional standards support cooperation and define personal responsibilities in the context of malnutrition. There is currently no specific nutrition assessment for urological patients. However, there is an expert consensus regarding nutrition counseling in patientcare. Conclusion: Before treatment all patients should be screened in multimodal interprofessional programs, like the „Enhanced Recovery After Surgery“ for malnutrition. Multidisciplinary re-search is needed in terms of nutrition advice and effects on patientcare. Keywords: cystectomy, hospital, malnutrition, nutrition counseling, oncolog

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