Publikationsserver HAWK.EDOC (Hochschule für an gewandte Wissenschaft und Kunst)
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    270 research outputs found

    Review of the "Algorithm Standardized Swallowing Assessment at Post-Extubation Dysphagia" by Eibl (2020): A Scoping Review

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    Theoretischer Hintergrund: Post-Extubations-Dysphagien sind mit negativen gesundheitlichen Folgen, wie einer Pneumonie, längeren Krankenhausaufenthalten und einer erhöhten Mortalität verbunden. Das Bewusstsein für dieses Störungsbild und ein frühzeitiges Screening sind daher sehr wichtig. Katrin Eibl hat den „Algorithmus SSA bei PED“ entwickelt, um ein standardisiertes Vorgehen bei der Behandlung von PED zu ermöglichen. Zielsetzung: Ziel dieser Arbeit ist die theoretische Überprüfung des „Algorithmus SSA bei PED“ nach Eibl (2020). Dafür wurde der aktuelle wissenschaftliche und klinische Kenntnisstand zur PED erhoben und diagnostische Möglichkeiten dargestellt. Methoden: Im Februar 2022 wurde eine selektive Literatursuche in den Datenbanken MEDLINE (Suchoberfläche PubMed), CINHAL und Google Scholar durchgeführt. Insgesamt wurden 1.242 überwiegend englischsprachige Veröffentlichungen identifiziert. Ergebnisse: Es wurden 21 relevante Studien extrahiert. Die Ergebnisse aus der wissenschaftlichen Literatur zeigen, dass es bisher noch nicht ausreichend evaluiertes Wissen und damit auch validierte Screening- und Diagnostikverfahren gibt. Die übergeordnete Struktur und die meisten spezifischen Aspekte des Algorithmus stimmen jedoch mit der aktuell zur Verfügung stehenden Evidenz überein. Schlussfolgerung: Der Algorithmus SSA bei PED stellt eine theoretisch fundierte Diagnostikmöglichkeit dar. Es bedarf jedoch weiterer Forschung um die Pathomechanismen, die Risikofaktoren und die Aspirationsprädiktoren der PED besser zu verstehen, um die Diagnostik zu optimieren. Zudem sollte eine Validation des Algorithmus durch eine klinische Studie erfolgen. Schlüsselwörter: Post-Extubations-Dysphagie, Algorithmus, Standardized Swallowing Assessment, Intensivstation, Dysphagie, Extubation, AspirationsprädiktorenBackground: Post-extubation dysphagia (PED) is associated with negative health consequences, such as pneumonia, prolonged hospitalization and increased mortality. Awareness of this disorder and early screening are therefore very important. Katrin Eibl developed the "Algorithm SSA at PED" to enable a standardized approach in the treatment of PED. Objective: The aim of this paper is the theoretical review of the "Algorithm SSA at PED" by Eibl (2020). For this purpose, current scientific and clinical knowledge about PED was collected and diagnostic possibilities were presented. Design: A selective literature search was performed in the databases MEDLINE (PubMed), CINHAL, and Google Scholar in February 2022. A total of 1,242 publications were identified. Results: Twenty-one relevant studies were extracted. The results from the literature shows that there is still insufficient evaluated knowledge and thus validated screening and diagnostic procedures. However, the overall structure and most specific aspects of the algorithm are consistent with the currently available evidence. Conclusion: The “algorithm SSA in PED” represents an evidence-based diagnostic option. However, further research is needed to understand the pathomechanisms better, risk factors, and aspiration predictors of PED in order to optimize the diagnostic approach. In addition, validation of the algorithm should be performed. Keywords: Post-extubation dysphagia, algorithm, Standardized Swallowing Assessment, intensive care unit, dysphagia, extubation, aspiration predictor

    The effect of manual therapy techniques and physiotherapy interventions using the visual analog scale and the Neck Disability Index in adult patients with chronic neck pain

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    Auslöser für Nackenschmerzen sind verschiedener Herkunft und können aufgrund dessen vermehrt getriggert werden. Weltweit leiden insbesondere berufstätige Erwachsene im Laufe ihres Lebens häufiger an Nackenschmerzen. Daraus kann sich schließlich ein chronisches Schmerzsyndrom entwickeln. Dies führt in den meisten Fällen zu einer starken ökonomischen Belastung, wie Arbeitsausfällen und es entstehen hohe Kosten für das Gesundheitssystem. Die Erkrankung bringt in vielerlei Fällen eine Verordnung vom Arzt für manuelle Therapie oder Krankengymnastik mit sich. Da der Entstehung oftmals keine genaue Ursache zugesprochen werden kann, ist es umso wichtiger Therapiemaßnahmen auf ihre Wirksamkeit zu überprüfen und miteinander zu vergleichen. Daher soll in der Arbeit der aktuelle Forschungsstand der beiden Behandlungstechniken in Bezug auf Schmerz und Funktion untersucht werden. Ein weiteres Ziel soll sein, sowohl für Betroffene, als auch für zukünftig behandelnde Therapeut*innen einen überschaubaren Einblick in die evidenzbasierte Behandlung der manuellen Therapie und der krankengymnastischen Intervention von chronischen Nackenschmerzen zu ermöglichen. Denn eine hochwertige und evidenzgesicherte physiotherapeutische Behandlung bedeutet für Patient*innen eine schnelle Rückkehr in den Alltag und das Arbeitsleben sowie eine gesteigerte Lebensqualität. Durchgeführt wurde eine Literaturrecherche in den medizinischen Datenbanken Medline,, Cochrane Lib(r)ary, Physiotherapy Evidence Database (PEDro) und Google Scholar. Eingegrenzt wurde die Suche mit spezifischen MeSH-Terms und vorab festgelegten Ein- und Ausschlusskriterien. Somit wurden sechs randomisierte-kontrollierte Studien, die zwischen 2016 und 2021 erschienen, in das Scoping Review aufgenommen. Sie beschäftigen sich vorrangig mit der Veränderung von Schmerz und Funktion. Die Studien kamen bei den Ergebnissen mehrheitlich zu einer signifikanten Verbesserung in der funktionellen Behinderung und der Schmerzempfindung. Um in Zukunft eine bestmögliche und evidente Wirkung bei chronischen Nackenschmerzen zu erzielen, sollte im Rahmen eines multimodalen Therapieansatzes gearbeitet werden. Außerdem sollte verständlich gemacht werden, dass Nicht-Bewegung oder Schonung zu keinerlei erwünschtem Ergebnis führt. Zudem sollten Therapeut*innen darauf geschult sein, mögliche psychische Auslöser zu erkennen und die Betroffenen an andere Stelle zu verweisen.Triggers for neck pain are of various origins and can therefore be triggered more frequently. All over the world, working adults in particular suffer more frequently from neck pain in the course of their lives. This can eventually develop into a chronic pain syndrome. In most cases, this leads to a heavy economic burden, such as absenteeism from work, and high costs for the health care system. In many cases, the disease requires a prescription from the doctor for manual therapy or physiotherapy. Since often no exact cause can be attributed to the development, it is all the more important to examine therapy measures for their effectiveness and to compare them with each other. Therefore, the current state of research of the two treatment techniques in relation to pain and function will be examined in the thesis. A further goal is to provide a clear insight into the evidence-based treatment of manual therapy and physiotherapeutic intervention of chronic neck pain, both for those affected and for future therapists. This is because high-quality and evidence-based physiotherapy treatment means a rapid return to everyday life and work for patients, as well as an improved quality of life. A literature search was conducted in the medical databases Medline, Cochrane Lib(r)ary, Physiotherapy Evi-dence Database (PEDro) and Google Scholar. The search was narrowed down with specific MeSH terms and predefined inclusion and exclusion criteria. Thus, six randomized-controlled trials published between 2016 and 2021 were included in the scoping review. They primarily address changes in pain and function. The majority of the studies found significant improvement in functional disability and pain perception. In the future, in order to achieve the best possible and most evidenced-based effect in chronic neck pain, work should be done within the framework of a multimodal the-rapy approach. Furthermore, it should be made clear that non-movement or rest will not lead to any desired result. In addition, therapists should be trained to recognize possible psychological triggers and refer patients to other services

    Auswirkungen des nicht-elastischen Sprunggelenktapes auf die Muskelaktivität der unteren Extremität beim beidbeinigen Drop Jump: In Kooperation mit dem Apllied Rehabilitation Technology Lab (ART-Lab), Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Plastische Chirurgie der Universitätsmedizin Göttingen

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    Die häufigste Verletzung im Basketball und Handball ist die Sprunggelenksverletzung, welche präventiv mit einem nicht elastischen Sprunggelenkstape behandelt wird. In dieser Arbeit wurde die Auswirkung des nichtelastischen Sprunggelenkstapes auf die Bewegung und Muskelarbeit der unteren Extremität untersucht. Für diese Untersuchung wurde bei 14 Probandinnen der Knee-to-Wall Test, der Drop Jump bilateral, einmal mit und ohne Tape untersucht. Aufgenommen wurden die Daten mit Hilfe Bewegungskameras und EMG-Elektroden und Bodenmessplatten. Es wurde die EMG-Aktivität M. tibialis anterior, soleus, vastus medialis, rectus femoris, biceps femoris, semitendinosus und M. glutaeus maximus gemessen. Diese Arbeit ist zu dem Ergebnis gekommen, dass das Tape die Dorsalextension beim Knee-to-Wall Test rechts um -3,68cm ±2,00cm (p<0,001) und links 3,07cm ±2,39cm (p<0,001) und bei der Landung beim Drop Jump um 2,61° ±2,02°(p<0,001) signifikant reduziert. Die Auswertung der Knieflexion und Bodenreaktionskraft der Muskelaktivität war nicht signifikant. Es wurde aber für die Knieflexion eine Reduzierung von 1,71° ±9,03° (p=0,492) und für die Bodenreaktionskraft eine Reduzierung 5,31% ±11,79% (p=0,116) bei den druchgängen mit Tape festgestellt. Während der Landephase beim durchgang mit Tape war die Muskelaktivität vom M. tibialis anterior, Mm. vastus medialis, rectus femoris, biceps femoris und M. gluteaus maximus um 1%-4% reduziert. Und auch beim erneuten Absprung war die Aktivität vom Mm. tibialis anterior, vastus medialis und M. semitendinosus um 1%-2% geringer. Der einzige Muskel der mehr Aktivität gezeigt hat, war der M. glutaeus maximus mit 2,08%. Auf Grund der Ergebnisse und weiterer Literatur, lässt sich vermuten, dass das nicht-elastische Sprunggelenkstape die untere Extremität bei ihren Bewegungsabläufen und Muskelaktivität beeinflusst. Schlüsselwörter: nicht-elatisches Sprunggelenkstape, Dorsalextension, Knieflexion, untere Extremität, MuskelaktivitätThe most common injury in basketball and handball is the lateral ankle sprain, which is treated preventively with non-elastic ankle tape. This bachelorthesis, the effect of the non-elastic ankle tape on the movement and muscle work of the lower extremity was investigated. For this study, the knee-to-wall test, the drop jump bilaterally, was examined once with and without the tape in 14 female Basketball players. Data were recorded using motion cameras, EMG electrodes and groundreaktionforce plates. EMG activity was measured M. tibialis anterior, soleus, vastus medialis, rectus femoris, biceps femoris, semitendinosus and M. glutaeus maximus. This work has concluded that the tape significantly reduces dorsiflexion during the knee-to-wall test by -3.68cm ±2.00cm (p<0.001) on the right and 3.07cm ±2.39cm (p<0.001) on the left and 2.61° ±2.02°(p<0.001) during the drop jump landing. The evaluation of knee flexion and ground reaction force of muscle activity was not significant. However, a reduction of 1.71° ±9.03° (p=0.492) was found for knee flexion and 5.31% ±11.79% (p=0.116) for ground reaction force during the trials with tape. During the landing phase, the muscle activity of the tibialis anterior, vastus medialis, rectus femoris, biceps femoris and gluteus maximus muscles was reduced by 1%-4%. And also during the rebound the activity of Mm. tibialis anterior, vastus medialis and M. semitendinosus was reduced by 1%-2%. The only muscle that showed more activity was the gluteus maximus muscle with 2.08%. Based on the results and further literature, it can be suggested that the non-elastic ankle stiffener affects the lower extremity in its range of motion and muscle activity. Keywords: non-elastic ankle tape, kneeflexion, dorsiflexion, lower body extremity, muscle aktivit

    Factors that keep Bachelor of Science nursing graduates in direct patient care in Germany.: an elaboration of recommendations for action based on the ‚House of Workability‘ model by Juhani Ilmarinen

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    Theoretischer Hintergrund: Der Mehrwert durch Bachelor of Science Absolvent*innen in der direkten Patient*innenversorgung ist bei wachsender Komplexität multimorbider und chronifizierter Patient*innen von herausfordernder Bedeutung. Die Akademisierungsrate der Bachelor of Science Pflege in der direkten Patient*innenversorgung ist in Deutschland trotz ansteigender Studiengänge gering. Um die hochschulqualifizierten Pflegefachpersonen in der direkten Patient*innenversorgung zu halten, ist das Ziel der Bachelorarbeit die Faktoren zum Verbleib zu identifizieren und mit dem Modell des ‚Haus der Arbeitsfähigkeit‘ von Ilmarinen Handlungsempfehlungen zu generieren. Methode: Es wurden neun internationale Studien mittels Literaturrecherche nach dem PICO-Schema in den medizinischen Datenbanken MEDLINE (PubMed), Cochrane und CINAHL (EBSCO) sowie zwei Studien per Hand- und Schneeballsuche, einbezogen. Ergebnisse: Ein Anstieg der Bachelorabsolvent*innen-Quote in der direkten Patient*innenversorgung ist erkennbar. Ebenso der Wunsch nach Entwicklungs- und Karrieremöglichkeiten sowie der Trend nicht dauerhaft im Berufsfeld Pflege bleiben zu wollen. Die Faktoren zum Berufsverbleib sind vielfältig. Ein Konsens liegt in angepassten Rahmenbedingungen, klaren Strukturen und der angepassten kompetenzorientierten Entlohnung. Schlussfolgerung: Um Bachelorabsolvent*innen in der direkten Patient*innenversorgung dauerhaft zu halten, bedarf es individuelle Konzepte, Personalentwicklung und notwendige tarifgebundene Rollen-, Aufgaben- und Kompetenzprofile. Das ‚Haus der Arbeitsfähigkeit‘ ist ein Modell, das die Möglichkeit bietet, den Blick auf die Gesamtheit der Bedarfe von Bachelorabsolvent*innen zu schärfen. Schlüsselwörter: Bachelorabsolvent*innen; Pflege; Faktoren; Berufsverbleib; ‚Haus der Arbeitsfähigkeit‘Theoretical background: The added value of Bachelor of Science graduates in direct patient care is of challenging importance in view of the growing complexity of multimorbid and chronically ill patients. The academization rate of Bachelor of Science nursing in direct patient care is low in Germany, despite the increasing number of degree programs. In order to keep the highly qualified nurses in direct patient care, the aim of the thesis is to identify the factors for retention and to generate recommendations for action with the model of the 'House of Workability' by Ilmarinen. Methods: Nine international studies were included by means of a literature search using the PICO scheme in the medical databases MEDLINE (PubMed), Cochrane and CINAHL (EBSCO) and two studies by hand and snowball search. Results: An increase in the rate of bachelor's graduates* in direct patient care is evident. Likewise, the desire for development and career opportunities as well as the trend not to want to remain permanently in the nursing profession. The factors for staying in the profession are manifold. A consensus lies in adapted framework conditions, clear structures and adapted competence-oriented remuneration. Conclusion: In order to retain bachelor graduates in direct patient care in the long term, individual concepts, personnel development and the necessary tariff-based role, task and competence profiles are required. The 'House of Work Ability' is a model that offers the opportunity to sharpen the view of the totality of the needs of bachelor graduates. Keywords: Bachelor's degree graduates; nursing; factors; career retention; ‚house of workability

    Videotherapie in der ambulanten logopädischen Versorgung:: Empirisch begründete Handlungsempfehlungen

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    Im Projekt „Videotherapie in der ambulanten Logopädie/Sprachtherapie in Berlin/Brandenburg“ (VitaminB) sollen Erkenntnisse zur Akzeptanz und Zufriedenheit logopädischer Videotherapie aus der Nutzendenperspektive erlangt werden. Förderliche und hinderliche Faktoren und Bedingungen bei der Nutzung von Videotherapie in der ambulanten Logopädie/Sprachtherapie sollen aufgezeigt werden. Ziel ist es, konkrete Handlungsempfehlungen zur Stärkung der Implementierung von Videotherapie als Bestandteil der regulären logopädischen Versorgung abzuleiten

    Das Dorf – ein unterschätzter Wirtschaftsstandort? Standortfaktoren von Dörfern in Südniedersachsen

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    Dörfer standen als Wirtschaftsstandort in der fachlichen und öffentlichen Diskussion lange im Schatten der urbanen Räume. Dies hat sich durch drängende sozioökonomische Wandlungsprozesse in ländlichen Räumen geändert. Aktuelle Erkenntnisse zu Unternehmen in Dörfern und deren konkrete Standortbedürfnisse liegen aber kaum vor. Die in 3 Beispielgemeinden in Südniedersachsen durchgeführte Untersuchung konnte empirisch ermitteln, dass es mit der Breitbandanbindung und der Fachkräfteverfügbarkeit 2 große Problemkomplexe gibt, die Unternehmen in Dörfern klar benennen. Gleichzeitig verfügt der Wirtschaftsstandort Dorf aber auch über eine Reihe positiv wirkender weicher Standortfaktoren. Eine Besonderheit ist, dass Unternehmerinnen und Unternehmern oft in den Dörfern leben, in denen sie tätig sind. Daraus ergibt sich eine spezielle soziale Dimension, die sich etwa im Engagement bei lokalen Veranstaltungen widerspiegelt. Zur optimierten Wirtschaftsförderung wird neben einer besseren Vernetzung besonders eine Stärkung der Scharnierfunktion von Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern und der Gemeindeverwaltung empfohlen

    Mikroklimatische Messungen im Nationalpark Hainich nach der Dürre 2018/19: Auswirkungen der Trockenheit auf das Bestandesinnenklima von Buchen- und Eichenbeständen

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    Die Dürre 2018 hatte weitreichende Folgen für viele Wälder und Baumarten in Mitteleuropa (SCHULDT ET AL. 2020; SENF UND SEIDL 2021). Vor allem an Rot-Buchen (Fagus sylvatica) wurden Absterbeerscheinungen und Schäden sichtbar (LEUSCHNER 2020), die auch im Nationalpark Hainich auftraten (GROßMANN 2020). Durch die in Folge des Klimawandels steigenden Temperaturen könnte die Rot-Buche in vielen Teilen ihres aktuellen Verbreitungsgebiets an ihre Trockengrenzen stoßen und sie ihre interspezifische Konkurrenzüberlegenheit gegenüber der Eiche verlieren (DOLOS ET AL. 2016; FALK UND HEMPELMANN 2013; STOJANOVIĆ ET AL. 2013). In diesem Zusammenhang wurden für die vorliegende Masterarbeit im Sommer 2021 mikroklimatische Messungen in Eichen- und Buchenbeständen und im Ökoton zwischen Eiche und Buche im Nationalpark Hainich durchgeführt. Die Messungen erfolgten in Anlehnung an von HOHNWALD ET AL. (2020) mithilfe des „space-for-time“-Ansatzes durchgeführte, mikroklimatische Messungen in den West-Karpaten in Rumänien, bei denen Kipppunkte ermittelt wurden, ab denen die Konkurrenzkraft der Buche gegenüber der Eiche abnimmt. Aus den Ergebnissen der Messungen ging hervor, dass die Lufttemperaturen in den Eichenbeständen in allen untersuchten Zeiträumen signifikant höher waren als in den Buchenbeständen. Gegensätzlich zu den Ergebnissen von HOHNWALD ET AL. (2020) waren die Werte der relativen Luftfeuchtigkeit über den gesamten Zeitraum in den Buchenbeständen signifikant niedriger und die Werte des Dampfdruckdefizits signifikant höher als in den Eichenbeständen. Diese Ergebnisse wurden tagsüber und an wolkenfreien Tagen verstärkt. Im Ökoton wurden sowohl niedrigere Temperaturwerte als auch höhere Werte der relativen Luftfeuchtigkeit gemessen als in den Eichen- und Buchenbeständen, wodurch es den kühlsten und feuchtesten Bestandestyp darstellte. Die von HOHNWALD ET AL. (2020) ermittelten Kipppunkte wurden im Zeitraum der hier vorgestellten Messungen erreicht. Aufgrund der geringen Stichproben der absoluten Maximalwerte der Lufttemperatur und des Dampfdruckdefizits war es jedoch statistisch nicht möglich einen signifikanten Unterschied der absoluten Maximalwerte der jeweiligen Bestandestypen zu untersuchen. Die Unterschiede zwischen den Messergebnissen von HOHNWALD ET AL. (2020) und der vorliegenden Arbeit könnten darin begründet sein, dass die Buche als Folge des Dürrejahres 2018 ihr kühles und feuchtes Bestandesinnenklima nicht mehr aufrecht erhalten konnte. Gleichzeitig könnte die höhere Bestandesstruktur und die größere Baumartenvielfalt die kühleren und feuchteren Werte der mikroklimatischen Parameter im Ökoton erklären. Zukünftig könnte auf manchen Standorten im Nationalpark Hainich ein Baumartenwechsel eintreten und die Buche von anderen Baumarten wie der Eiche (Quercus robur) und dem Feldahorn (Acer campestre) verdrängt werden.The 2018 drought had far-reaching consequences for many forests and tree species in Central Europe (SCHULDT ET AL. 2020; SENF UND SEIDL 2021). Especially common beech (Fagus sylvatica) showed signs of dieback and damage (LEUSCHNER 2020), which also occurred in Hainich National Park (GROßMANN 2020). Due to increasing temperatures as a consequence of climate change, common beech might reach its drought limits in many parts of its current range and it might lose its interspecific competitive superiority over oak (DOLOS ET AL. 2016; FALK UND HEMPELMANN 2013; STOJANOVIĆ ET AL. 2013). In this context, micro-climatic measurements were conducted in oak and beech stands and in their ecotone in Hainich National Park in summer 2021. The measurements were based on microclimatic measurements carried out by HOHNWALD ET AL. (2020) using the "space-for-time" approach in the Western Carpathians in Romania, where climatic tipping points were determined at which the competitive strength of beech decreases compared to oak. The results of the measurements showed that in all periods studied the air temperatures in the oak stands were significantly higher than in the beech stands. Unexpectedly and in contrast to the results found by HOHNWALD ET AL. (2020), the values of relative humidity were significantly lower, and the values of vapor pressure deficit (vpd) were significantly higher in the beech stands than in the oak stands over the entire period. These results were amplified during the daytime and on cloudless days. In the ecotone, both lower temperature values and higher relative humidity values were measured than in the oak and beech stands interior, making it the coolest and wettest stand type. The tipping points determined by HOHNWALD ET AL. (2020) were reached during the period of the measurements presented here. However, due to the small samples of absolute maximum values of air temperature and vapor pressure deficit, it was statistically not possible to find a significant difference in absolute maximum values of the respective stand types. The differences in the results of HOHNWALD ET AL. (2020) and the present work may be attributed to the incapability of the beech stands to maintain their cool and humid interior climate as a consequence of the drought which occurred in 2018. At the same time, higher stand structure and greater tree species diversity could explain the cooler and wetter values of microclimatic parameters in the ecotone. In the future, a change in tree species could occur on some sites in the Hainich National Park and beech could be displaced by other tree species such as oak (Quercus robur) and field maple (Acer campestre)

    Die therapeutische Allianz in der Physiotherapie

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    Die Physiotherapie in Deutschland durchläuft derzeit einen Prozess der Professionalisierung, bei welchem die Verwissenschaftlichung des Berufs und die Arbeit mit individuellen Patient*innen im Vordergrund stehen. Dabei ist die physiotherapeutische Behandlung nicht nur durch die Auswahl geeigneter Techniken geprägt, sondern auch durch die Beziehung zwischen Therapeut*in und Patient*in. Erkenntnisse zu dem Einfluss einer positiven Beziehung, auch therapeutische Allianz genannt, auf die Therapie stammen ursprünglich aus der Psychotherapie und finden zunehmend Anklang in der Physiotherapieforschung. Ausgehend davon ist das Ziel dieser Arbeit, die notwendigen Rahmenbedingungen für eine gelungene therapeutische Allianz zu identifizieren und den Beitrag, welchen die therapeutische Allianz zur Professionalisierung leisten kann, zu ermitteln. Dazu wurden anhand einer systematischen Literaturrecherche Studien der letzten fünf Jahre identifiziert, welche sich mit den notwendigen Rahmenbedingungen befasst haben. Die Ergebnisse zeigen, dass besonders persönliche Eigenschaften der beiden Allianzpartner*innen entscheidend sind. Außerdem sollte die Individualität in der Therapie vordergründig sein. Darüber hinaus sind Faktoren der Umgebung relevant. Die Forschung zur therapeutischen Allianz verdeutlicht zudem die Bedeutsamkeit qualitativer Studien und stößt zu einem Überdenken der bestehenden Evidenzhierarchie an. Sie stellt sich als wichtiger Aspekt für reflektierte und evidenzbasiert handelnde Therapeut*innen und somit auch für die Professionalisierung heraus. Es bedarf jedoch weiterer Forschung zu diesem Thema, um das gewonnene Wissen untermauern zu können. Schlüsselwörter: Therapeutische Allianz, Arbeitsbündnis, Physiotherapie, Professionalisierung, qualitative ForschungPhysiotherapy in Germany is currently going through a process of professionalisation, in which the focus lies on the scientific nature of the profession and working with individual patients. Physiotherapeutic treatment is not only characterized by the selection of suitable techniques, but also by the relationship between therapist and patient. Findings on the influence of a positive relationship, also known as therapeutic alliance, on the therapy originally come from psychotherapy and are increasingly finding acceptance in physiotherapy research. Based on this, the aim of this work is to identify the necessary framework conditions for a successful therapeutic alliance and to determine the contribution, which the therapeutic alliance can make to professionalisation. For this purpose, studies from the last five years that dealt with the necessary framework conditions were identified on the basis of a systematic literature research. The results show, that the personal characteristics of the two alliance partners are particularly important. In addition, the focus should be on individuality in therapy. Moreover, environmental factors are relevant. The research on the therapeutic alliance also clarifies the importance of qualitative studies and prompts a rethinking of the existing hierarchy of evidence. It is an important aspect for reflective and evidence-based working therapists and thus also for professionalisation. However, further research is needed on this topic for the gained knowledge to be further substantiated. Keywords: therapeutic alliance, working alliance, physiotherapy, professionalisation, qualitative researc

    Recommendations on the Characteristics of a Resistance Training Program for Older Adults to Improve their General Health and Prevent Age-Related Chronic Health Impairments

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    Lebensstilbezogene chronische Erkrankungen sind eine bedeutende Belastung für das deutsche Gesundheitssystem. Menschen über 65 Jahre sind besonders betroffen von Bluthochdruck, Dyslipidämie, Diabetes mellitus Typ 2, Arthrose, Osteoporose sowie dem Verlust von Muskelkraft, -masse und Funktion (Sarkopenie). Widerstandstraining kann in diesem Kontext breiten präventiven und gesundheitsfördernden Effekt haben, jedoch sind die Teilnahmeraten gering und die Trainingsinhalte heterogen. Die vorliegende Arbeit hat das Ziel, praktikable Empfehlungen über die Ausgestaltung eines Widerstandstrainings zu definieren, das gegenüber den prävalenten Erkrankungen des Alters wirksam ist. Besonderer Fokus gilt dabei den Belastungsparametern Übungsauswahl, Intensität, Umfang und Frequenz. Dafür werden im Rahmen einer systematischen Literaturrecherche die diagnosespezifisch günstigen Trainingsinhalte identifiziert und verglichen. Die von diesen Ergebnissen abgeleiteten Trainingsempfehlungen umfassen 8 Übungen, die den gesamten Körper trainieren; eine Frequenz von 2 Einheiten pro Woche; einen Umfang von 3 – 4 Sätzen je Übung à 5 – 12 Wiederholungen; die Durchführung einer initialen Gewöhnungsphase sowie die Steuerung der moderaten bis hohen Trainingsintensität anhand einer subjektiven Bewertung des Anstrengungsempfindens (RPE). Trotz methodischer Limitationen in der Datengrundlage ist davon auszugehen, dass ein solches Widerstandstraining Menschen über 65 Jahren bedeutende Gesundheitseffekte bringen kann. Schlüsselwörter: Widerstandstraining; ältere Erwachsene; chronische Erkrankungen; PräventionLifestyle-related chronic deseases constitute a major burden for the German health system. Individuals over 65 years of age are especially affected by high blood pressure, dyslipidemia, type 2 diabetes mellitus, osteoarthritis, osteoporosis and the loss of muscle strength, mass and function (sarcopenia). Resistance training can have health-promoting and preventive effects but participation rates are low and the ideal training structure is unknown. The objective of this paper is to make recommendations on the specific design of a resistance training program that promotes general health and acts preventive against the prevalent age-related chronic deseases and health risks. These recommendations focus on exercise selection, training frequency, intensity and volume. A systematic literature search was conducted to identify the characteristics of an effective resistance training specific to each diagnose. These characteristics were then synthesized into the following recommendations: A resistance training should comprise 8 exercises and train all major muscle groups; a training frequency of two sessions per week; a volume of 3 – 4 sets of 5 – 12 repetitions per exercise; an initial acclimatisation phase; and a moderate to high training intensity controled via the subjective rating of perceived exertion (RPE). Despite some methodological limitations, this resistance training programm will offer older adults important health benefits. Keywords: reistance training; older adults; chronic desease; preventio

    When intensive care becomes palliative care: Changes in the role and requirement profile of professional nurses in intensive care units

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    Theoretischer Hintergrund: Das Therapieziel auf Intensivstationen ist eine Verbesserung des Gesundheitszustandes und das Retten von Leben. Allerdings kommt es auch auf Intensivstationen zum Tod, wodurch Pflegende neben den grundlegenden Kompetenzen, welche im Pflegeberufgesetz (PflBG) verankert sind, nicht nur intensivmedizinische, sondern auch palliative Kompetenzen besitzen müssen. Das Ziel dieser Bachelorthesis ist es, darzustellen, wie sich die Anforderungen an die Rolle von professionell Pflegenden auf Intensivstationen verändert, wenn aus Intensivpflege palliative Pflege wird. Dazu wird folgende Forschungsfrage aufgestellt: Welche Rolle nehmen Pflegende auf der Intensivstation ein, wenn aus Intensivpflege palliative Pflege wird? Methodik: Um die Forschungsfrage zu beantworten wurde zwischen November 2021 und März 2022 eine spezifische Literaturrecherche in den Datenbanken MEDLINE (PubMed) und CINAHL (EBSCO) sowie eine Handsuche bei Google Scholar durchgeführt. Dabei konnten fünf relevante Studien extrahiert werden, welche sich mit den Erfahrungen von Pflegenden bezüglich der Thematik sowie den Erwartungen von Familien an die Rolle der Pflegenden auseinandersetzen. Ergebnisse: Durch die Auswertung der Studien ergibt sich ein komplexes pflegerisches Rollenbild, welches Kompetenzen aus der Intensivpflege und Palliativpflege umfasst. Die Umsetzung von palliativen Kompetenzen im intensivmedizinischen Alltag, die Erwartungen von Familien sowie der Anspruch der Pflegenden an sich selbst führen zu moralischem Distress. Schlussfolgerung: Auch erfahrene Pflegende sind in diesen Situationen überfordert, wodurch sich ein Bedarf an Fortbildungen und Änderungen der Rahmenbedingungen ergibt. Schlüsselwörter: pflegerische Rolle, Intensivstationen, palliative Pflege, Anforderungen, KompetenzenTheoretical background: The therapeutic goal in intensive care units is to improve health and save lives. However, death also occurs in intensive care units, which means that, in addition to the basic competences anchored in the law about the education of nurses, nurses must not only have intensive care competences, but also palliative competences. The aim of this thesis is to show how the requirements for the role of professional nurses in intensive care units change when intensive care becomes palliative care. To this end, the following research question is posed: What is the role of ICU nurses when intensive care becomes palliative care? Methods: In order to answer the research question, a specific literature search in the databases MEDLINE (PubMed) and CINAHL (EBSCO), as well as a hand search on Google scholar was conducted between November 2021 and March 2022. Five relevant studies were extracted, which dealt with the experiences of caregivers regarding the topic, as well as the expectations of families regarding the role of caregivers. Results: Through the analysis of the studies, a complex nursing role model emerges, which includes competences from the different disciplines. The implementation of palliative competences in the daily routine of intensive care, the expectations of the families, as well as the demands of the nurses on themselves lead to moral distress. Conclusion: Even experienced nurses are overwhelmed in these situations, which results in a need for further training and changes in the framework conditions. Keywords: nurses, intensive care unit, palliative care, knowledge, competenc

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