Publikationsserver HAWK.EDOC (Hochschule für an gewandte Wissenschaft und Kunst)
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    The biographical narrative intervention "narractive" for a person with chronic aphasia in a digital single setting: a single case study

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    Hintergrund: Einhergehend mit Aphasien erleben Betroffene und Angehörige massive Einbuße in ihrer Lebensqualität (LQ). Die narrative Identität nimmt essenziellen Einfluss auf die LQ, denn narrative Kompetenzen, welche bei Aphasien eingeschränkt sind, tragen zu einer Identitätsarbeit bei. Biographisch-narrative Ansätze sollen den Identitätsbildungsprozess unterstützen, um letztendlich die LQ zu steigern. Gleichzeitig fordert die therapeutische Nachfrage neue Ideen für eine flächendeckende Versorgung. Technische Innovationen bieten eine gute Möglichkeit. Eine Evaluation von biographisch-narrativen Methoden im digitalen Setting steht noch aus. Ziel: Die Einzelfallstudie zielt darauf ab, die Veränderung der LQ bei einer Person mit chronischer Aphasie durch den Einsatz von biographisch-narrativen Ansätzen in einer digitalen Durchführung zu untersuchen. Methode: Einzelfallstudie. In einem Prä-Post-Design wurden biographisch-narrative Gespräche in fünf Einzelsitzungen innerhalb von fünf Wochen mittels Teletherapie durchgeführt. Es wurde die nicht standardisierte Stroke and Aphasia Quality of Life Scale-39 zur Ermittlung der LQ vor und nach der Intervention eingesetzt. Zudem wurde die Satisfaction-with-Life-Scale genutzt, um die Reliabilität der Ergebnisse zu prüfen. Ergebnisse: Es zeigen sich signifikante Verbesserungen der LQ im Gesamtdurchschnitt, t(38)= -2,397, p=.022. Die kognitive Lebenserwartung, gemessen anhand der Satisfaction-with-Life-Scale, blieb stabil. Für den Gesamtdurchschnitt als auch für die Bereiche Körperliche Verfassung und Kommunikation konnte eine klinische Relevanz ermittelt werden. Diskussion: Die Ergebnisse lassen darauf schließen, dass eine digitale Einzeldurchführung ebenfalls effektiv ist, so wie Einzel- und Gruppengespräche im analogen Setting. Dies ermöglicht eine flächendeckende Versorgung und Zugangsbarrieren zu überbrücken. Es sollten weiterführende Studien mit größerer Stichprobe angeschlossen werden. Auch müssen die Limitationen dieser Arbeit bei der Interpretation der Ergebnisse beachtet werden. Schlüsselwörter: Aphasie, Lebensqualität, narrative Identität, Identitätsarbeit, biographisch-narrative Intervention, narraktiv, TeletherapieBackground: Aphasia is accompanied by a massiv loss of quality of life (QoL) for affected individuals and their families. Narrative identity has an essential influence on QoL, because narrative competencies, which are limited in aphasia, contribute to identity work. Biographical-narrative approaches should support the identity formation process in order to ultimately increase QoL. At the same time, therapeutic demand calls for new ideas for comprehensive care. Technical innovations offer a good opportunity. An evaluation of biographic-narrative methods in the digital setting is still pending. Aims: The study aims to evaluate the change in QoL in a person with long-term aphasia through the use of biographical-narrative approaches in a digital implementation. Methods & Procedures: Single Case Study. For five weeks, five biographic-narrative interviews were conducted in a pre-post-design. The non-standard Stroke and Aphasia Quality of Life Scale-39 was used to assess QoL before and after the intervention. In addition, the Satisfaction-with-Life Scale was used to test the reliability of the results. Outcomes & Results: A significant improvement in health-related quality of life was found, t(38)= -2,397, p=.022. The overall life satisfaction measured by the Satisfaction-with-Life-Scale remained stable. Clinical relevance was determined for the overall average as well as for the areas of physical condition and communication. Conclusion: The results suggest that one-on-one digital delivery is also effective, as are one-on-one and group sessions in an analog setting. This allows for nationwide coverage and to bridge access barriers. Further studies with a larger sample should be connected. When interpreting the results, the limitations of this work must also be taken into account. Keywords: aphasia, quality of life, narrative identity, identity work, biographic-narrative work, narraktiv, telepractic

    Heath promotion in rural areas

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    Ziel der Bachelorarbeit ist es, herauszuarbeiten, inwiefern Soziale Arbeit im Rahmen der Gesundheitskioske einen Mehrwert hinsichtlich der Verringerung gesundheitlicher Chancenungerechtigkeit im ländlichen Raum bieten kann. Aufgrund verschiedener demografischer Einflüsse sind die Bewohner*innen ländlicher Regionen in Deutschland durch eine schlechtere Gesundheitsversorgung benachteiligt. Um diesem Problem zu begegnen, hat das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) einen Vorschlag zur Einrichtung von Gesundheitskiosken in ländlichen und strukturschwachen Regionen veröffentlicht. Die literaturbasierte Arbeit untersucht diesen Vorschlag aus sozialarbeitswissenschaftlicher Perspektive vor dem Hintergrund der Kompetenzen Sozialer Arbeit in Bezug auf Gesundheit, Gesundheitsförderung und die Arbeit im ländlichen Raum. Die Ergebnisse der Literaturrecherche zeigen deutliche inhaltliche Überschneidungen und Ergänzungen innerhalb Themenbereichen Gesundheitsförderung, Lebensweltorientierung, Arbeit im ländlichen Raum und den Kompetenzen der Sozialen Arbeit. Die Ergebnisse werden in Bezug auf den Konzeptentwurf der Gesundheitskioske und eine mögliche Verortung der Sozialen Arbeit eingeordnet. Schlüsselwörter: Gesundheitsförderung, Gesundheitskiosk, ländlicher Raum, Soziale Arbeit, gesundheitliche ChancengerechtigkeitThe aim of this thesis is to work out to what extent social work in the context of health kiosks can offer added value in terms of reducing health inequalities in rural areas. Due to various demographic influences, the inhabitants of rural areas in Germany are disadvantaged by poorer health care. To address this problem, the Federal Ministry of Health has published a proposal for the establishment of health kiosks in rural and structurally weak regions. The literature-based paper examines this proposal from a social work perspective against the background of social work competencies in relation to health, health promotion and working in rural areas. The results of the litera-ture research show clear overlaps and complementarities between the topics of health promotion, lifeworld orientation, work in rural areas and the competences of social work. The results are classified in relation to the conceptual design of the health kiosks and a possible location of social work. Key Words: Health kiosk, social work, health promotion, rural areas, health inequalitie

    Entwicklung einer thermisch über einen Strahlverdichter angetriebenen Zirkulationserwärmungswärmepumpe zur gebäudeseitigen Rücklaufauskühlung

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    Die Absenkung der Rücklauftemperaturen in bestehenden Wärmenetzen spielt eine wichtige Rolle für die Effizienz verschiedener Wärmequellen sowie für die Effizienz und Kapazität von Wärmespeichern. Dementsprechend werden in den technischen Anschlussbedingungen heute häufig gebäudeseitige Rücklauftemperaturen von 40 °C oder weniger gefordert. Aufgrund der Forderung nach Einhaltung einer Temperatur > 55 °C im Zirkulationswarmwasser-Rücklauf zur Legionellenprävention sind entsprechend niedrigere Rücklauftemperaturen in der Warmwassererzeugung regelmäßig nicht realisierbar. Um dieses Problem zu lösen, soll eine thermisch angetriebene Wärmepumpe zur Rücklaufauskühlung entwickelt werden. Diese nutzt das hohe Temperaturniveau des Fernwärmestroms zur Erzeugung eines Druckvolumenstroms, der in einem zweiten Kreislauf über einen thermischen Verdichter einen niedrigeren Druck erzeugt. Bei diesem niedrigen Druck wird der Arbeitsmedium verdampft, das den Rücklauf aus dem Fernwärmenetz auf 30-40 °C abkühlt. Beide Volumenströme des Arbeitsmediums werden zur Kondensation auf die für die Zirkulationswarmwasserbereitung erforderliche Temperatur zusammengeführt. Vor dem Hintergrund der F-Gase-Verordnung ist der Einsatz von nicht-fluorierten, natürlichen Arbeitsmedien erforderlich. Dies reduziert die Auswahl an verfügbaren Arbeitsmedien. Geeignete Arbeitsmedien sind Butan, Iso-Butan usw. oder Gemische aus Propan und Butan. Die Machbarkeit der Installation eines Systems mit einem thermischen Verdichter, der nach dem Wärmepumpenprinzip ohne elektrischen Verdichter arbeitet und daher effizienter und energiesparender ist, wurde untersucht, eine MATLAB-Simulation erstellt und deren Ergebnisse in diesem Artikel präsentiert

    Analysis of Speech Language Dysarthria Assessments for Use in Duchenne Muscular Dystrophy & Myotonic Dystrophy Type 1

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    Theoretischer Hintergrund: Bei Menschen mit neuromuskulären Erkrankungen (NME) treten Dysarthrien mit nahezu 100% auf. Daher ist es von großer Bedeutung, geeignete Diagnostikinstrumente zu haben, die sich an der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) orientieren, um eine wirksame Versorgung sicherzustellen. Zielsetzung: Ziel dieser Arbeit ist es, die standardisierten Diagnostikinstrumente "Frenchay Dysarthria Assessment – Second Edition (FDA-2)" und "Bogenhausener Dysarthrieskalen (BoDyS)" hinsichtlich der Erfassung ICForientierter Aspekte dysarthrischer Auswirkungen und relevanter logopädisch-diagnostischer Merkmale der Myopathien vom Typ Duchenne (DMD) und der myotonen Dystrophie 1 (MD1) zu untersuchen. Methode: Es erfolgte eine spezifische Literaturrecherche in den Datenbanken PubMeb, Google Scholar und Researchgate sowie den einschlägigen Fachgesellschaften. Des Weiteren wurden beide Diagnostiktools hinsichtlich der Erfassung ICForientierter Aspekte dysarthrischer Auswirkungen und relevanter logopädisch-diagnostischer Merkmale der Myopathien DMD und MD1 analysiert. Ergebnisse: Die Analysen zeigen, dass beide Diagnostikinstrumente die relevanten auditiven Merkmale einer Dysarthrie auf funktioneller ICF-Ebene erfassen können. Unterschiede bestehen in den Möglichkeiten differenzialdiagnostische Aspekte mittels FDA-2 zu erheben. Beide Instrumente reichen nicht aus, logopädisch-diagnostische Aspekte auf Partizipationsebene der ICF sowie Umweltfaktoren und personenbezogener Faktoren zu erfassen. Schlussfolgerungen: Das FDA-2 und die BoDyS sind für die Erfassung dysarthrischer Merkmale auf Funktionsebene der ICF bei Menschen mit NME anwendbar. Weiterführende Diagnostik und Forschung wird empfohlen, um auch die relevanten Dysarthrieaspekte von NME zu erfassen, die Einfluss auf eine ganzheitliche und patientenorientierte Diagnostik und Intervention nehmen. Schlüsselwörter: Duchenne, Dysarthrie, ICF, logopädische Diagnostik, myotone Dystrophie 1Theoretical background: In individuals with neuromuscular diseases (NMD), dysarthria occurs in almost 100% of cases. Therefore, it is crucial to have appropriate diagnostic instruments aligned with the International Classification of Functioning, Disability, and Health (ICF) to ensure effective care. Aims: The aim of this study is to investigate the standardized diagnostic tools "Frenchay Dysarthria Assessment – Second Edition (FDA-2)" and "Bogenhausener Dysarthrieskalen (BoDyS)" regarding the assessment of ICF-oriented aspects of dysarthric impacts and relevant speech therapy diagnostic features in Duchenne Muscular Dystrophy (DMD) and Myotonic Dystrophy Type 1 (MD1). Method: A specific literature search was conducted in the databases PubMeb, Google Scholar, and Researchgate, as well as theme-specific professional societies. Both diagnostic tools were analyzed in terms of their ability to capture ICF-oriented aspects of dysarthric impacts and relevant speech therapy diagnostic features in DMD and MD1. Results: The analyses show that both diagnostic instruments can assess relevant auditory features of dysarthria on a functional ICF level. Differences exist in the ability to gather differential diagnostic aspects using the FDA-2. However, both instruments do not adequately capture speech therapy diagnostic aspects at the participation level of the ICF, as well as environmental factors and personal factors. Conclusions: Consideration of these aspects can help better understand the impacts of neuromuscular peculiarities on speech therapy dysarthria diagnostics and adjust therapeutic measures more effectively. Further investigations should be conducted to capture not only auditory features but also relevant ICF aspects that influence diagnostics and subsequent therapy planning. Keywords: duchenne, dysarthria, ICF, speech language assessment, myotonic dystrophy

    Anforderungen an zukunftsfähige Logistikimmobilien unter Berücksichtigung der Drittverwendungsfähigkeit: Vergleich von KEP-Netzwerk-Strategien in Deutschland und Ableitung von Kriterien für erfolgreiche Logistikimmobilieninvestments

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    Das Thema Logistikimmobilien hat für Logistiker, aber auch Immobilieninvestoren, zunehmend an Relevanz gewonnen. Die aktuellen Entwicklungen in der Gesellschaft haben einen hohen Einfluss auf die Logistikbranche und stellen diese vor neue Herausforderungen. Aber auch für Immobilieninvestoren entstehen durch die aktuellen Entwicklungen neue Herausforderungen und Perspektiven. Diese übergreifenden Veränderungen im Markt bedürfen eine Explikation für das Handeln im Markt mit Logistikimmobilien. Basierend auf dieser Erkenntnis lässt sich die Thematik als forschungsrelevant einstufen. Logistische Prozesse werden durch neue Konsummuster und Ansprüche der Kunden im Zuge des E–Commerce vor neue Herausforderungen gestellt und weisen immer komplexer werdende Strukturen auf. Der E–Commerce ist einer der dynamischsten Marktbereiche, der in den vergangenen Jahren zu einer erhöhten Nachfrage von Logistikimmobilien führte. Insbesondere hat durch diese Veränderungen die Bedeutung von Kurier-, Express- und Paketdienstleistern (KEP) zugenommen.Ob die aktuellen Logistiknetze den neuen Anforderungen gewachsen sind, gilt es zu untersuchen. Neue Rahmenbedingungen können zu neuen Standortanforderungen führen, wodurch Immobilieninvestments maßgeblich beeinflusst würden. Veränderungen im KEP Umfeld können dabei in Teilen durch Wachstumsraten prognostiziert werden, die genauen Strukturveränderungen sind jedoch nicht immer absehbar. Auch unvorhersehbare Ereignisse, wie beispielsweise die aktuelle COVID-19-Pandemie, haben Einfluss auf das Sendungsaufkommen in der Bevölkerung und somit auf die KEP–Logistik. Das Verlangen nach Lagerflächen ist in den vergangenen Monaten stark gestiegen und auch das Sendungsaufkommen hat, aufgrund der eingeschränkten Einkaufsmöglichkeiten, ein Wachstum verzeichnet. Wie sich das Verhalten der Konsumenten, bezogen auf den Onlineeinkauf, nach der Pandemie verhalten wird, ist noch nicht absehbar. Der erhöhte Bedarf an Lagerflächen, um auch zukünftig auf Ereignisse wie COVID-19 vorbereitet zu sein, wird jedoch als sehr wahrscheinlich eingestuft. Gerade aufgrund der sich ständig ändernden Anforderungen an Logistikdienstleistungs-, Industrie- und Handelsunternehmen, scheint eine gewisse Flexibilität der Immobilie notwendig. Zu beobachten ist jedoch, dass Logistikimmobilien häufig basierend auf aktuellen Anforderungen errichtet werden und die Drittverwendungsfähigkeit vorerst eine untergeordnete Rolle spielt. Die Immobilien werden passend zur Unternehmensstrategie errichtet und sind somit nur begrenzt für andere Unternehmen nutzbar. Aus Investorensicht führen diese nicht drittverwendungsfähigen Objekte zu einem erhöhten Risiko bei Nachvermietungs- oder Verkaufsaktivitäten. Die Anforderungen und Prozesse der Logistik zu verstehen, kann bei Logistikimmobilieninvestments entscheidend für den nachhaltigen Erfolg sein. Denn Marktintransparenz und Informationsasymmetrien können negative Auswirkungen auf eine Investition haben. Welche Parameter insbesondere für KEP-Dienstleister relevant sind, wie diese sich in der Logistikimmobilie bemerkbar machen und welche Faktoren für Investoren nachhaltig relevant sind, gilt es in der vorliegenden Arbeit zu evaluieren

    Speech therapy for patients with post-COVID fatigue

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    Hintergrund: Ein wesentlicher Anteil der Post-COVID Patient*innen benötigt logopädische Therapie. Zudem sind mehr als die Hälfte der Patient*innen mit Post-COVID von Fatigue betroffen. Aktuell gibt es jedoch nur wenige Handlungsempfehlungen zu diagnostischen und therapeutischen Interventionen für die sogenannte ‚Post-COVID Fatigue‘ (PCF). Methode: Um mögliche diagnostische und therapeutische Interventionen für PCF zu ermitteln, wurde im Rahmen dieser Arbeit eine strukturierte Literaturrecherche durchgeführt. Es wurde in den Datenbanken MEDLINE (Suchoberfläche PubMed), Cochrane Library, PEDro, und speechBITE recherchiert. Es konnten 6 relevante Studien miteinbezogen werden. Weiterhin wurde eine Websuche mit Google Scholar sowie eine freie Websuche in den Suchmaschinen Google, ASHA Website Search, Narrative PubPharm, WorldPhysio und LIVIVO durchgeführt. Ergebnisse: Die Auswertung der vorhandenen Literatur zeigt, dass bisher wenig konkrete Handlungsempfehlungen für PCF vorliegen. Bereits vorhandene Diagnostiktools für Fatigue können in der therapeutischen Praxis für PCF genutzt werden. Zu den genannten Interventionsmöglichkeiten gehören das 4P-Prinzip, insbesondere ‚Pacing‘, Beratung und Aufklärung sowie ein angemessenes Pausenmanagement. Diskussion: Durch verschiedene Definitionen von Fatigue und Post-COVID gestaltet sich die Vergleichbarkeit vorhandener Studien schwierig. Es braucht eine einheitliche Sprache innerhalb der Forschung und der behandelnden Professionen. Da die Wirksamkeit etablierter Rehabilitationsmaßnahmen fraglich ist, besteht hoher Forschungsbedarf für verschiedene Post-COVID Subgruppen und die PCF Behandlung, um geeignete Interventionen zu entwickeln. Therapeut*innen müssen sich stetig weiterbilden, um entsprechend beraten und therapieren zu können. In der logopädischen Therapie ist ein hohes Maß an Flexibilität notwendig, um im Sinne des Pacings auf die individuelle Belastbarkeit der Patient*innen einzugehen. Schlüsselwörter: Diagnostik, Therapie, Logopädie, Post-COVID FatigueBackground: A significant proportion of post-COVID patients requires speech therapy. In addition, more than half of the patients with post-COVID are affected by fatigue. Currently, there are only a few recommendations for diagnostic and therapeutic interventions for the Post-COVID Fatigue (PCF). Method: In order to determine diagnostic and therapeutic interventions for PCF, a structured literature search was carried out. The databases MEDLINE (search interface PubMed), Cochrane Library, PEDro, and speech-BITE were searched. 6 relevant studies could be included. Furthermore, a web search was carried out with Google Scholar and a free web search in the search engines Google, ASHA Website Search, Narrative PubPharm, WorldPhysio and LIVIVO. Results: The evaluation of the existing literature shows that there are a few recommendations for PCF. Existing diagnostic tools for fatigue can be used for PCF. Therapeutic interventions also include the 4P-principle, in particular 'pacing', advice and education as well as taking sufficient breaks. Discussion: Different definitions of fatigue and post-COVID make it difficult to compare existing studies. A common definition is needed within research and healthcare. Since the effectiveness of established rehabilitation measures is questionable, there is a need for research into various post-COVID subgroups and PCF treatment in order to develop suitable interventions. Therapists have to constantly educate in order to be able to provide appropriate advice and therapy. Therapists have to be flexible in order to res-pond to the patient's individual resilience in terms of pacing. Keywords: diagnosis, speech therapy, language therapy, post-COVID fatigu

    Participation of nursing in change processes in the working environment of acute inpatient care

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    Theoretischer Hintergrund: Die Arbeitswelt in der stationären Akutversorgung ist durch Veränderungsprozesse, besonders durch strukturelle Herausforderungen und Rahmenbedingungen, geprägt. Außerdem wird dieser Wandel auch von einer gravierenden Entwicklung des Fachkräftemangels begleitet. Um den Pflegeberuf attraktiv gestalten zu können und den Fluktuationen von Pflegefachpersonen vorzubeugen ist eine Beteiligung von Pflegefachpersonal in Veränderungsprozessen, zu verstehen als direkte Partizipation, eine Möglichkeit positiv auf die Arbeitszufriedenheit einzuwirken. Das Ziel dieser Arbeit ist es, die Wirkung von Partizipation von Pflegefachpersonen bei Veränderungsprozessen in der stationären Akutversorgung darzustellen und deren Nutzen und Effekte auf die Arbeitszufriedenheit herauszuarbeiten. Methode: Um die Forschungsfrage zu beantworten wurde im Oktober und November 2022 eine strukturierte Literaturrecherche in verschiedenen Datenbanken durchgeführt. Dabei konnten aus 80 relevanten Treffern sechs Studien extrahiert werden, welche sich mit Pflegefachpersonen in der stationären Akutpflege bezüglich der Thematik der Partizipation bei Veränderungsprozessen und der Arbeitszufriedenheit auseinandersetzen. Ergebnisse: Es konnten zwei Überthemen zu Partizipation von Pflegefachpersonen bei Veränderungsprozessen in der stationären Akutversorgung in Bezug zur Arbeitszufriedenheit herausgestellt werden. Die Resultate beziehen sich auf die Praxisebene und der Führungsebene. Schlussfolgerungen: Pflegefachpersonen profitieren von Beteiligungsmöglichkeiten in Veränderungsprozessen, wenn es sich um echte Partizipation handelt. Diese Partizipationsform kann sich positiv auf die Arbeitszufriedenheit auswirken. Es konnte herausgearbeitet werden, dass Partizipation eine wichtige Führungsaufgabe ist, um auch einer Fluktuation vorzubeugen. Schlüsselwörter: Pflegefachpersonen, stationäre Akutversorgung, Veränderungsprozesse, Arbeitszufriedenheit, PartizipationTheoretical background: The working environment in acute inpatient care is characterised by processes of change, especially by structural challenges and framework conditions. In addition, this change is also accompanied by a serious development in the shortage of skilled workers. In order to make the nursing profession attractive and to prevent the fluctuation of nursing staff, the participation of nurses in change processes, to be understood as direct participation, is a possibility to have a positive effect on job satisfaction. The aim of this paper is to present the effect of participation of nurses in change processes in acute inpatient care and to work out its benefits and effects on job satisfaction. Methods: In order to answer the research question, a structured literature search was conducted in various databases in October and November 2022. Out of 80 relevant hits, six studies were extracted, which deal with nurses in inpatient acute care with regard to the topic of participation in change processes and job satisfaction. Results: Two overarching themes on the participation of nurses in change processes in acute inpatient care in relation to job satisfaction were identified. The results refer to the practice level and the management level. Conclusions: Nurses benefit from opportunities for participation in change processes if it is genuine participation. This form of participation can have a positive effect on job satisfaction. It could be worked out that participation is an important management task in order to prevent fluctuation. Keywords: Nurses, inpatient acute care, change processes, job satisfaction, participatio

    A Critical Consideration of Methods for Measuring Patient Satisfaction in Telerehabilitation for Physiotherapy by Using the Example of Patients with Musculoskeletal Disorders: Deduction of Recommendations

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    Hintergrund: Telerehabilitation bietet für die Physiotherapie im Zuge der zunehmenden Digitalisierung und der COVID-19-Pandemie über die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien ergänzende oder alternative Möglichkeiten zur konventionellen face-to-face Therapie. Viele Studien haben unterschiedlichste Outcomes von Telerehabilitation erforscht, unter anderem die Patient*innenzufriedenheit. Es gibt jedoch wenig Forschung, die die Erhebung von Patient*innenzufriedenheit kritisch beurteilt. Das Ziel dieser Arbeit war es herauszufinden, wie Studien Patient*innenzufriedenheit am Beispiel von Patient*innen mit muskuloskelettalen Erkrankungen erheben, deren methodische Vorgehensweisen kritisch zu hinterfragen und daraus Empfehlungen für den Umgang mit externer Evidenz in der physiotherapeutischen Telerehabilitation abzuleiten. Methode: Zur Identifikation von Studien wurde eine systematische Literaturrecherche in den Datenbanken Medline via PubMed, Cochrane, CINAHL, PEDro und Google Scholar in der Zeit von Januar 2016 bis November 2021 durchgeführt. Identifizierte randomisierte kontrollierte Studien wurden anhand eines selbst erstellten Fragebogens analysiert und unter Hinzuziehung von Reviews methodenkritisch diskutiert und Empfehlungen abgeleitet. Ergebnisse/Schlussfolgerung: Für die Erhebung von Patient*innenzufriedenheit gibt es keinen Goldstandard und in allen Veröffentlichungen konnten methodische Limitationen identifiziert werden, die es in zukünftiger Forschung zu adressieren gilt. Als eines der größten Probleme wird die uneinheitliche Verwendung von Konstrukten von Patient*innenzufriedenheit gesehen. Es bedarf aktuell einer individuellen und kritischen Hinterfragung der Vorgehensweise von Studien, um eine Beurteilung über deren Aussagekraft bezüglich der Patient*innenzufriedenheit in der physiotherapeutischen Telerehabilitation vornehmen zu können. Schlüsselwörter: Telerehabilitation, Patient*innenzufriedenheit, Erhebung, muskuloskelettal, EmpfehlungenBackground: Telerehabilitation is a possibility for physiotherapy to use information- and communication technology as an addition or alternative to conventional face-to-face therapy especially with the increasing digitalization of the health system and the ongoing COVID-19 pandemic. Many studies examined different outcomes of telerehabilitation, including patient satisfaction. Few research could be found in form of critical considerations regarding methods of measuring patient satisfaction. The aim of this bachelor thesis was to find out and question critically how patient satisfaction is ascertained by taking the example of patients with musculoskeletal disorders to deduce recommendations for the handling of external evidence in physiotherapeutic telerehabilitation. Method: A systematic search of literature in Medline via PubMed, Cochrane, CINAHL, PEDro and Google Scholar was applied in the time interval of January 2016 to November 2021. Identified randomized controlled trials were analysed with a self-created questionnaire and reviews were used for critical discussion of methods and deduction of recommendations. Results/Conclusion: There is no gold standard for measuring patient satisfaction and methodical limitations could be found in all publications that are required to be addressed in future research. One of the major problems is the inconsistency in the use of patient satisfaction constructs. Currently, there is a need for closer individual and critical examination of study methods to assess the significance of results regarding patient satisfaction in telerehabilitation for physiotherapy. Keywords: telerehabilitation, patient satisfaction, measurement, musculoskeletal, recommendation

    Entwicklung eines Kriterienkatalogs für ein hybrides Aphasietherapiekonzept in Deutschland

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    Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Erstellung eines Kriterienkataloges für die hybride Therapie von Aphasie Patienten. Hierzu wird auf die Symptome der Aphasie eingegangen, bestehende Therapieformate im nationalen und internationalen Vergleich herangezogen und auf Basis einer Literaturrecherche evaluiert. Dafür wird auf die einzelnen Vor- und Nachteile der Formate eingegangen, um daraus ein umfassendes Konzept zu erarbei-ten, das die Bedürfnisse von Patient*innen und Therapeut*innen erfüllt. Als Zielgruppe des Kriterienkatalogs werden tendenziell alte Menschen mit Aphasie herangezogen. Der Kriterienkatalog kombiniert Therpieformate, um die Bedürfnisse der Zielgruppe bestmöglich abzudecken, Vorteile zu vereinen und damit die Nachteile zu kompensieren. Der Resultierende Katalog bietet eine Orientierungshilfe, um die hybride Therapie in der Sprachtherapie für Aphasie Patienten weiterzuentwickeln. Schlüsselwörter: Aphasie, App, hybride Therapie, Sprachtherapie, VideotherapieThe present thesis deals with the development of a set of criteria for the hybrid therapy of aphasia patients. For this purpose, the symptoms of aphasia are described, existing therapy formats in the national and international contexts are presented and evaluated on the basis of a literature research. The advantages and disadvantages are mentioned to create a concept that satisfies the needs of patients and therapists. The target group of the catalog are old people with aphasia. It combines existing therapy formats to cover the needs of the target group in the best possible way, to combine advantages and thus to compensate disadvantages. The resulting catalog provides guidance for futher conceptualizing a hybrid therapy in the domain of speech therapy for aphasia patients. Keywords: aphasia, app, hybrid therapy, speech therapy, video therap

    Bedarfe und Anforderungen an eine digitale Dokumentation für eine erfolgreiche Implementierung und langfristige Nutzung in der ambulanten Physiotherapie: Ermittlung durch eine Therapeut*innenbefragung

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    Das Gesundheitswesen befindet sich in allen Bereichen in einem digitalen Umschwung, welcher auch in Deutschland immer weiter zunimmt. Dieser Umschwung betrifft nun auch die Dokumentation in der Physiotherapie. Das Nutzen einer digitalen Patientenakte wird bereits ab dem Jahr 2026 verpflichtend geltend gemacht, weshalb sich schon jetzt viele Therapiepraxen für den Einsatz eines digitalen Softwareprogrammes entscheiden. Innerhalb dieser Arbeit werden Bedarfe und Anforderungen für das Nutzen einer digitalen Dokumentation auf Seiten der Therapeut*innen untersucht. Weiterführend werden verschiedenen Einstellungen nachgegangen, um Hypothesen für eine erfolgreiche Implementierung und langfristigen Nutzen aufstellen zu können. Im Rahmen einer qualitativen Befragung von N = 6 Therapeutinnen in einer Physiotherapiepraxis in Einbeck konnten in verschiedenen Bereichen Anforderungen festgestellt werden. Vermehrt gaben die Therapeutinnen einen übersichtlichen und standardisierten Aufbau an, um durch eine bestehende Benutzerfreundlichkeit, eine möglichst zeitsparende und effiziente Dokumentation gewährleisten zu können. Eine weitere relevante Anforderung bestand darin, die eigenen Technikkenntnisse zu erweitern. Die Verantwortung darüber sahen die Therapeutinnen hauptsächlich bei sich selbst. Dennoch bestand der Wunsch nach einem besseren und vermehrten Austausch über die Nutzung der digitalen Dokumentation zwischen den Mitarbeiterinnen, sowie auch disziplinübergreifend. Der zusätzliche Arbeits- und Zeitaufwand bei der Eingliederung und die nötige Motivation dazu konnte dabei als eine der größten Problematiken herauskristallisiert werden. Schlüsselwörter: Digitale Dokumentation, Digitalisierung, Anforderungen, Bedarfe, TechnologieThe health care system is undergoing a digital revolution in all areas, which is also increasing in Germany. This change now also affects documentation in physiotherapy. The use of a digital patient file will already be mandatory from 2026, which is why many therapists are already deciding to use a digital software programme. Within this work, the needs and requirements for the use of digital documentation on the part of the therapists are examined. Furthermore, different attitudes are investigated in order to be able to establish hypotheses for a successful implementation and long-term benefit. Within the framework of a qualitative survey of N = 6 therapists in a physiotherapy practice in Einbeck, requirements were identified in various areas. The therapists increasingly indicated a clear and standardised structure in order to be able to guarantee the most time-saving and efficient documentation possible through existing user-friendliness. Another relevant requirement was to expand their own technical knowledge. The therapists saw the responsibility for this mainly in themselves. Nevertheless, there was a desire for a better and more frequent exchange about the use of digital documentation between the staff members, as well as on an interdisciplinary level. The additional work and time required for integration and the necessary motivation to do so was identified as one of the biggest problems. Keywords: Digital documentation, digitalization, requirements, needs, technolog

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