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Consonant and Dissonant Experiences—Young Migrants’ Understandings of Integration: A Cross-Country Comparison between Germany, Luxembourg, and Norway
Our article addresses two aspects of young migrants’ understandings of integration: their own ideas of what integration is, and their perception of the destination society’s concepts and expectations regarding their integration. We analyze qualitative interviews which were conducted in the Horizon 2020 project MIMY, in Germany, Luxembourg and Norway, using the grounded theory methodology. Our exploration shows that the young migrants’ awareness of the existing ideas of integration surrounding them creates a complex reflective interaction between their own ideas and the (perceived) expectations from society. We identified aspects of consonance, where young migrants’ ideas coincide with the expectations they perceive. More importantly, however, our research has discovered that the youth experience tensions and dissonance between their own ideas of what integration should be and the concepts and expectations regarding integration they feel confronted with by society. Our analysis revealed that while young migrants’ understandings of integration are very close to state-of-the-art scientific conceptualizations of integration, this view is not matched by the meaning of integration they perceive around them
MEASURE - Wie messen und erreichen wir klimafreundliches Wirtschaften?: Impulspapier
Klimaschutzmaßnahmen sind gesellschaftlich erwünscht und politisch gefordert – aber wie diese konkret erreicht werden sollen, ist grade für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) und öffentliche Institutionen oft wenig ersichtlich. Das Projekt „MEASURE“ unterstützt den Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen der Treibhausgasbilanzierung in die Gesellschaft. Der Fokus des Projektes liegt dabei auf kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) sowie öffentlichen Einrichtungen in Südniedersachsen und darüber hinaus. Ziel ist es, einem breiten Publikum einen niederschwelligen Einstieg in die Erstellung eines Carbon Footprint zu ermöglichen, dessen Nutzen sowie hilfreiche Tools dazu aufzuzeigen
Wärmenutzung der Elektrolyse – eine (zu) wenig realisierte Option?
Die Studie untersucht den geplanten Hochlauf einer Wasserstoffökonomie aus der Perspektive des entstehenden Abwärmepotenzials. Mit dem für Deutschland geplanten Hochlauf an Elektrolyseleistung von ≥ 10 GW bis zum Jahr 2030 wird eine Abwärmemenge ≥ 12 TWh verfügbar. Diese entstehende Kapazität wird räumlich und zeitlich verortet und mittels einer Karte visualisiert. Weiterhin werden in der Studie die 147 identifizierten Einzelfälle mengentheoretisch nach Duşa (2019) untersucht, um Bedingungen und Bedingungskonstellationen zu identifizieren, die eine Abwärmenutzung prinzipiell begünstigen oder erschweren. Die Ergebnisse der Analyse zeigen, dass die Nutzung von Abwärme in den geplanten und umgesetzten Projekten bislang unzureichend erfolgt. Die Nutzung von Abwärme orientiert sich dabei eng an den infrastrukturellen Gegebenheiten. Allerdings spielt der Neu- und Ausbau von Wärmeinfrastruktur im Zusammenhang mit der Elektrolyse dagegen bisher kaum eine Rolle. Darüber hinaus zeigen die Ergebnisse, dass die Abwärmenutzung häufig unter Beteiligung verschiedener regionaler Akteure aus unterschiedlichen Sektoren erfolgt. Eine zentrale Rolle können dabei öffentliche Unternehmen sowie Stadtwerke spielen
Diversity Kompetenz in der Logopädie am Beispiel von Trans*Personen: systematische Übersichtsarbeit zur gesundheitlichen Chancengleichheit
Physiotherapeutic interventions in patients with endometriosis in relation to their health-related quality of life: A Scoping Review
Theoretischer Hintergrund: Endometriose ist eine der häufigsten gynäkologischen Erkrankungen. Viele Personen im reproduktiven Alter leiden oft über Jahre hinweg an vielfältigen Symptomen, bis eine Diagnose gestellt wird. Auch nach der Diagnosestellung durch einen invasiven Eingriff wird die chronische Erkrankung oftmals unzureichend medikamentös und/oder hormonell behandelt, sodass die gesundheitsbezogene Lebensqualität der Patient* innen häufig stark eingeschränkt ist. Multimodale Behandlungsansätze, also die Kombination verschiedener konservativer Therapien wie zum Beispiel Physiotherapie, bieten die Möglichkeit, durch individuelle Anpassung das Wohlbefinden von Patient*innen langfristig zu steigern. In diesem Kontext stellen physiotherapeutische Maßnahmen einen vielversprechenden, jedoch bislang wenig erforschten Ansatz dar. Ziel der Arbeit ist es, den aktuellen Wissensstand physiotherapeutischer Behandlungsmöglichkeiten anhand publizierter Fachliteratur darzustellen, sowie den Effekt physiotherapeutischer Behandlung auf die gesundheitsbezogene Lebensqualität von Patient* innen mit Endometriose zu untersuchen. Methode: In einer umfassenden Literaturrecherche in vier Datenbanken werden mittels ausgewählter MeSH-Terms sowie spezifischer Ein- und Ausschlusskriterien fünf Studien in den Scoping Review einbezogen. Ergebnisse: Eine erhöhte Schmerzempfindlichkeit von Patient*innen mit Endometriose konnte durch die Untersuchung von speziellen Triggerpunkten festgestellt werden. Physiotherapeutische Maßnahmen wie die Wurn-Technik, Thiele-Massagen und schmerzorientierte Übungsprogramme zur Stabilisierung des Lumbalbereichs reduzierten die Schmerzintensität und wirkten weiterführend positiv auf die gesundheitsbezogene Lebensqualität ein. Schlussfolgerung: Physiotherapeutische Maßnahmen wirken auf physischer und psychischer Ebene positiv auf Patient*innen mit Endometriose ein und sollten als Teil des multimodalen Behandlungskonzeptes in der interdisziplinären Versorgungsstruktur Anwendung finden. Auch wenn weitere, groß angelegte Studien zur Untersuchung von Physiotherapie bei Endometriose notwendig sind, belegen erste Studien die positive Wirkweise. Eine spezifische Gegenüberstellung verschiedener physiotherapeutischer Interventionen ist für die Erarbeitung evidenzbasierte Handlungsempfehlungen notwendig. Schlüsselwörter: Physiotherapie, Endometriose, Gesundheitsbezogene Lebensqualität, Multimodale BehandlungsansätzeTheoretical Background: Endometriosis is one of the most prevalent gynecological diseases. Individuals in their reproductive years often experience an array of symptoms for years before a diagnosis is established. Even after diagnosis through invasive surgery, this chronic disease is frequently treated inadequately with medication and/or hormones, resulting in significant losses of the patients' health-related quality of life. Multimodal treatment approaches that combine different conservative therapies, such as physiotherapy, can enhance patients' well-being over the long term through personalized care. In this regard, physiotherapeutic interventions offer a promising yet insufficiently researched therapy. Based on scientific literature, this study aims to outline the current knowledge on physiotherapeutic treatment options for endometriosis and explore its effects on the health-related quality of life of endometriosis affected individuals. Methods: A comprehensive literature search in four databases is performed using selected MeSH-Terms and specific inclusion and exclusion criteria. The final result of the scoping review includes five studies. Results: An increased pain sensitivity of patients with endometriosis can detect specific trigger points. Physiotherapeutic measures such as the Wurn technique, Thiele massages and pain-oriented exercise programs to reduce pain intensity have a positive effect on health-related quality of life. Conclusion: Physiotherapeutic interventions have a positive impact on patients with endometriosis on both physical and psychological levels and should be implemented as part of the multimodal treatment option within the interdisciplinary care framework. Although further large-scale studies are necessary to investigate physiotherapy's efficacy in treating endometriosis. A specific comparison of different physiotherapeutic interventions is necessary to develop evidence-based recommendations. Keywords: Physiotherapy, Endometriosis, Health-related Quality of Life, Multimodal Therap
The Behaviour Change Wheel (BCW) as an instrument for the theory based application of available evidence to interventions promoting physical activity
Theoretischer Hintergrund: Die Förderung der physischen Aktivität (PA) von Personen mit chronischen gesundheitlichen Einschränkungen ist ein wichtiges Ziel der Gesundheitsversorgung. Für die Entwicklung von Verhaltensänderungsinterventionen wird die explizite Verwendung von Theorie empfohlen. Es fehlen jedoch konkrete Handlungsempfehlungen für die Auswahl und Verwendung konkreter Theorien. Das Behaviour Change Wheel (BCW) ist ein Framework, für die strukturierte Entwicklung von Interventionen ausgehend von einem Verhaltensmodell. Die vorliegende Arbeit untersucht die Frage, ob das BCW ein geeignetes Instrument ist, um vorhandene Evidenz theoriebasiert in Interventionen zur Förderung von PA von Patient*innen mit chronischen gesundheitlichen Einschränkungen zu übersetzen. Methode: Zur Identifikation von Publikationen, die die Verwendung des BCW in der Entwicklung entsprechender Interventionen beschreiben, wurde eine sensitive Literatursuche in vier Datenbanken durchgeführt. Die identifizierten Interventionsentwicklungsprotokolle wurden bezüglich der Explizität ihrer Theorieverwendung bewertet und inhaltlich bezüglich des beschriebenen Interventionsentwicklungsprozesses analysiert. Ergebnisse: Es wurden sechs Interventionsentwicklungsprotokolle identifiziert. Die analysierten Publikationen beschreiben die Entwicklung von Interventionen zur Förderung der PA von verschiedenen chronisch gesundheitlich eingeschränkten Zielgruppen in diversen Settings. Eingebunden in einen mehrphasigen Entwicklungsprozess wird das BCW verwendet, um aus Evidenz abgeleitete, verhaltensbedingende Faktoren in Verhaltensänderungsstrategien zu übersetzen. Das konkrete Vorgehen der Entwicklungsteams ist teilweise verkürzt dargestellt, was zu einer eingeschränkten Nachvollziehbarkeit von einzelnen die Interventionsgestaltung betreffenden Entscheidungen führt. Fazit: Trotz limitierter Aussagekraft auf Grund der kleinen Zahl an analysierten Publikationen und qualitativen Mängeln der Berichterstattung, deutet sich an, dass das BCW ein nützliches Instrument für die Interventionsentwicklung ist, insbesondere für die Berücksichtigung von Zielgruppen- und kontextspezifischen Bedürfnissen. Schlüsselwörter: Physische Aktivität, chronische Erkrankung, Behinderung, Intervention, VerhaltenstheorieBackground: The promotion of physical activity (PA) in the context of chronic health limitations poses challenges. In the development of behaviour change interventions explicit use of theory is advocated. There is however a lack of guidance concerning the identification and application of specific theories. The Behaviour Change Wheel (BCW) is a framework to develop interventions in a structured process based on a model of behaviour change. The objective of this thesis is to explore the suitability of the BCW as an instrument to translate existing evidence in interventions to promote PA of patients with chronic health limitations. Methods: To identify publications that use the BCW in corresponding interventions a sensitive literature search was performed in four databases. The identified intervention development records were assessed regarding their explicit use of theory and analysed concerning the delineated intervention development process. Results: Six intervention development records were identified. The analysed papers delineate the development of interventions to promote PA in populations with differing chronic health conditions in various settings. Incorporated in a multistage development process the BCW is used to apply behavioural determinants derived from evidence to strategies for behaviour change. The actual approach of the developers is partly presented in a shortened form, which results in a limited traceability of some decisions concerning the intervention design. Conclusion: Despite limitations concerning the small number of included publications and qualitative shortcomings the results indicate that the BCW might be a useful instrument, particularly for the alignment of interventions with target population and context specific requirements. Key terms: physical activity, chronic disease, disability, behavioural theory, interventio
Auswirkungen einer frühkindlichen Inlandsadoption auf das Bindungsverhalten: die Förderung einer altersgerechten Exploration anhand der Bindungstheorie Bowlbys durch Interventionen der Sozialen Arbeit
Adoptionen existieren bereits seit dem Altertum und finden sich in fast allen rechtlich verfassten Gesellschaften. Durch die Adoptionsreform im Jahr 1976 rückte das Wohl des Kindes als zentraler Leitgedanke des Verfahrens stärker in den Fokus. Die Aufgabe der Wahrung des Kindeswohls durch Gewährleistung sicherer Bindungen und altersgerechter Exploration liegt in der Verantwortung der Fachkräfte der Adoptionsvermittlungsstellen. Die Thesis stellt Auswirkungen eines Adoptionsprozesses auf die Bindungssicherheit der Säuglinge dar und zielt darauf ab, Interventionsmöglichkeiten zur Förderung von Bindung durch die Profession der Sozialen Arbeit zu benennen und zu diskutieren. Diesbezüglich wird die folgende Forschungsfrage gestellt: Inwiefern können Interventionen der Sozialen Arbeit ein sicheres Bindungsverhalten frühkindlich adoptierter Säuglinge fördern, um langfristig eine altersgerechte Exploration zu gewährleisten? Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurde eine literaturbasierte Forschung gewählt und eine umfassende Literaturrecherche zum Thema Bindungsförderung durchgeführt. Forschungsbefunde zeigen Auswirkungen einer Adoption auf das Bindungsverhalten der Säuglinge auf; Adoptivkinder besitzen eine erhöhte Prävalenz an Bindungsstörungen, welche insbesondere die Organisation der Bindung betreffen. Anhand einer Darstellung der Bindungstheorie Bowlbys werden das Bindungsund Explorationsverhaltenssystem dargestellt und begründet, dass eine sichere Bindung die Grundlage einer altersgerechten Entwicklung bildet. Die vorliegende Untersuchung diskutiert evaluierte Interventionsprogramme aus der Praxis, welche insbesondere an die Determinante der elterlichen Feinfühligkeit nach Ainsworth als Ressource ansetzen. Es wird ein Defizit an Programmen für die vulnerable Gruppe der Adoptivfamilien herausgestellt. Die Ergebnisse zeigen deutlich Grenzen der Sozialen Arbeit als Einfluss auf die (Risiko)-Faktoren der Adoptivkinder auf. Eine Förderung der Ressourcen seitens der Adoptiveltern sowie eine Einflussnahme anhand prozessbezogener Faktoren wird als Möglichkeit diskutiert. Die Ergebnisse fokussieren zudem eine Diskussion der Implementation wirksamer Interventionsprogramme innerhalb des Adoptionsprozesses. Schlüsselwörter: Adoption, Bindung, Exploration, Soziale Arbeit, InterventionsprogrammeAdoptions have existed since antiquity and can be found in almost all legally constituted societies. The adoption reform of 1976 in Germany brought the best interests of the child more into focus as the central guiding principle of the proceeding. The responsibility of ensuring the best insterest of the adoptive children by providing secure and stable relationships and ageappropriate exploration lies with the professionals of the adoption agencies. Given thesis illustrates the challenges and effects of the adoption process on the attachement security of infants and aims to identify and discuss the possibilities of interventions to increase bonding by the social work profession. For this purpose the following question is stated: To what extent can social work interventions encourage secure attachement behaviours of infants adopted in early childhood to ensure long-term age-appropriate exploration? Literatur-based research has been chosen to adress the research question. Analysis outcomes indicate the impact of adoption on infants bindiation behaviors: Adopted children do possess a (slightly) increased prevalence of attachement disorders, which particularly affect the organisation of their attachements. Based on Bowlby´s attachement theory, the attachement and exploration behaviour systems are portrayed in their interrelation and it is explained as to why a secure attachement represents the foundation for an age-appropriate development. The presented publication discusses evaluated intervention concepts/methods of practice, which particularly adress the determinant parenting sensitivity by Ainsworth as resource of secure attachement. A deficfiency of programs targeting the vulnerable group of adoptive families is identified and emphasized. The results distinctly reveal limitations of the influence by social work on the (risk) factors of the adoptive children. It is possible to provide and increase resources by the adoptive parents as well as influence process related factors. The outcomes bear a discussion of the implementation of effective intervention programs within the adoption process. Keywords: adoption, binding, exploration, social work, intervention-program
Social Work in the context of home education between power and powerlessness
Der Fokus dieser Bachelorthesis beschäftigt sich mit der Thematik Macht. Es soll verständlich werden, wie und woran Macht zu erkennen ist und wie sie eingesetzt wird. Die vorliegende Bachelorthesis zeigt auf, dass Macht ein sensibles, „unangenehmes“ und tabuisiertes Thema ist, das insbesondere in stationären Einrichtungen Aufsehen erregt. Darüber hinaus wird deutlich, dass die Profession der Sozialen Arbeit häufig unbewusst Macht ausübt. Macht wird oftmals negativ assoziiert und ist dennoch ein bedeutungsvoller Bestandteil der Profession Sozialer Arbeit. Die Soziale Arbeit hat durch ihren Status die Möglichkeit Machtprozesse zu lenken, Entscheidungen zu treffen und damit die Verhaltensweisen von Kindern und Jugendlichen zu beeinflussen. Demnach ist die Beziehung zwischen den Sozialarbeiter*innen und den Kindern und Jugendlichen durch Machtausübungen geprägt. Aus diesem Grund wird die folgende Forschungsfrage gestellt: „Welche Herausforderungen können sich für Sozialarbeiter*innen aus ihrer Machtposition im Kontext des Kinderheims ergeben?“. Aufbauend auf Theorien zur Machtanwendung wird zudem untersucht, inwiefern Kinder und Jugendliche in der stationären Einrichtung durch das pädagogische Personal Ohnmachtserfahrungen begegnen. Um die Forschungsfrage beantworten zu können, wurden die Machtquellen sowie die Machtformen der Sozialarbeitenden beschrieben und im Zusammenhang betrachtet, inwiefern diese Machtquellen eine Auswirkung gegenüber der Adressat*innen haben. Abschließend ist das Ziel der Bachelorarbeit, durch die Beantwortung der Frage, auf mögliche Beeinträchtigungen oder Folgen durch Machtanwendungen aufmerksam zu machen und diese zu sensibilisieren. Schlüsselwörter: Macht, Ohnmacht, Soziale Arbeit, Heimerziehung, MachthandelnThe focus of this bachelor thesis is on the topic of power. The aim is to understand how and by what power can be recognized and how it is used. This bachelor's thesis shows that power is a sensitive, "unpleasant" and taboo topic that causes a stir, especially in inpatient settings. Furthermore, it becomes clear that the profession of social work often exercises power unconsciously. Power is often negatively associated and yet is a meaningful component of the social work profession. Through its status, social work has the possibility to direct power processes, to make decisions and thus to influence the behavior of children and adolescents. Accordingly, the relationship between social workers and children and adolescents is characterized by the exercise of power. For this reason, the following research question is asked, "What challenges might social workers face as a result of their position of power in the context of the children's home?" Building on theories of the use of power, the study also examines the extent to which children and adolescents encounter experiences of powerlessness at the inpatient facility through educational staff. In order to be able to answer the research question, the sources of power as well as the forms of power of the social workers were described and considered in the context of how far these sources of power have an effect on the addressees. In conclusion, the aim of the bachelor thesis is, by answering the question, to draw attention to possible impairments or consequences caused by the use of power and to raise awareness of them. Keywords: power, powerlessness, social work, residential education, power usin
Globalization of personnel structures as a result of the nursing shortage in Germany: Challenges in the integration of international nursing professionals in the inpatient clinical setting
Theoretischer Hintergrund: Die fortlaufenden demografischen Entwicklungen und die damit einhergehenden Anforderungen stellen das Gesundheitssystem in Deutschland in Zeiten des Pflegefachkräftemangels vor Herausforderungen. Entstanden ist ein demografischer Handlungsdruck, welcher die Bundesregierung veranlasste, Maßnahmen zur Personalgewinnung durchzuführen. In diesem Zusammenhang wurde die Rekrutierung internationaler Pflegefachkräfte vorangetrieben. Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen stehen infolgedessen der Herausforderung gegenüber, die damit einhergehenden Konflikte zu bewältigen. Methodik: Im Rahmen einer systematischen Literaturrecherche wurde der Fragestellung nachgegangen, welche Aspekte das Integrationsgelingen beeinflussen. Über die Datenbanken MEDLINE (Pubmed), CINAHL und Web Of Science konnten insgesamt acht relevante Studien ermittelt werden. Ergebnisse: Unzureichende Sprachkenntnisse, kulturelle Diversitäten und Abweichungen in den Berufsbildern erschweren das Integrationsgelingen, jedoch zeigt sich ebenfalls die Notwendigkeit der interkulturellen Kompetenzförderung von einheimischen Pflegefachkräften. So geben internationale Pflegefachkräfte in Deutschland an, Machtkämpfen, Diskriminierung und Rassismus am Arbeitsplatz ausgesetzt zu sein. Schlussfolgerungen: Damit die Rekrutierung von internationalen Pflegefachpersonal den Fachkräftemangel nachhaltig mindern kann, bedarf es einer Sensibilisierung und Förderung der interkulturellen Kompetenz einheimischer Pflegefachkräfte. Die Schaffung eines positiven Arbeitsumfeldes kann dabei den langfristigen Verbleib im Zielland fördern. Schlüsselwörter: Pflegefachkräftemangel, Rekrutierung, Internationale Pflegefachkräfte, Integration, DeutschlandTheoretical background: The ongoing demographic developments and the associated requirements pose challenges to the healthcare system in Germany in times of a shortage of skilled nursing staff. A demographic pressure to act has arisen, which has prompted the federal government to implement measures to recruit personnel. In this context, the recruitment of international nursing professionals has been promoted. As a result, hospitals and nursing facilities are faced with the challenge of managing the conflicts that this entails. Methods: Within the framework of a systematic literature review, the question of which aspects influence the success of integration was investigated. A total of eight relevant studies were identified via the databases MEDLINE (Pub-med), CINAHL and Web Of Science. Results: Insufficient language skills, cultural diversity and differences in job profiles make integration more difficult but also show the need for intercultural competence development of native nurses. International nursing professionals in Germany report to experience power struggles, discrimination and racism in the workplace. Conclusions: In order for the recruitment of international nursing professionals to sustainably alleviate the shortage of skilled workers, raising awareness and intercultural competence promotion of domestic nursing professionals is needed. In this context, the creation of a positive working environment can promote long-term retention in the target country. Keywords: Nursing shortage, recruitment, international nursing professionals, integration, German