Publikationsserver HAWK.EDOC (Hochschule für an gewandte Wissenschaft und Kunst)
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    270 research outputs found

    Recommendations for the communication between coaches and female athletes about the menstrual cycle in sports

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    Für eine funktionierende Kommunikation unter Sportlerinnen und Trainer*innen ist ein Grundwissen über die Funktionsweise des weiblichen Körpers, im speziellen der Menstruationszyklus ein wichtiger Bestandteil, da hierbei bisweilen Defizite bestehen. In der Forschung über den weiblichen Zyklus in Bezug auf den Sportbereich sind Frauen häufig unterrepräsentiert. Die Ergebnisse in den bislang bestehenden Studien zum Thema „Kommunikation mit Trainer*innen und Sportlerinnen über den Menstruationszyklus“, deuten auf eine mangelhafte Interaktion zwischen den beiden Gesprächspartner*innen hin. Dabei zeigt sich, dass die Athletinnen grundsätzlich bereit sind mit ihren Trainer*innen in Kontakt zu treten, jedoch gilt der weibliche Körper und besonders der Menstruationszyklus als Tabuthema. In Verbindung mit dem mangelnden Wissen über die Thematik weiblicher Zyklus ist eine Schwachstelle eindeutig. Folgend ist die Relevanz des Themas „Kommunikation über den Menstruationszyklus“ und anschließend daran die Trainingssteuerung von Frauen im Sport deutlich zu erkennen. Aufgrund dessen wurden in dieser Arbeit Handlungsempfehlungen zur Kommunikation zwischen Trainer*innen und Athletinnen über den Menstruationszyklus formuliert. Auf Basis der theoretischen Hintergründe und verschiedene Kommunikationsmodelle konnten fünf Handlungsempfehlungen konzipiert werden. Diese sollen künftig als Orientierung für Trainer*innen und Athletinnen dienen und zu der Überwindung von Hindernissen der Kommunikation über den Menstruationszyklus beitragen. Die beteiligten Trainer*innen erhalten hierdurch neue Anreize und werden motiviert die Kommunikation so zu gestalten, dass Sportlerinnen bessere Leistungen erzielen können Das methodische Vorgehen erfolgte mittels einer systematischen Literaturrecherche in mehreren Datenbanken mit zuvor festgelegten Suchbegriffen. Die Selektion der Literatur wurde durch die Erfassung von Titel und Abstract, sowie Ein- und Ausschlusskriterien vorgenommen. Schlüsselwörter: Kommunikation, Menstruationszyklus, Handlungsempfehlungen, Sportler*innen, Trainer*innenTo have a functioning communication between women athletes and their coaches, there needs to be basic knowledge about the functions of the women's body, especially the menstrual cycle, as there still happen to be deficits. In the research about women's menstrual cycle in relation to sports, women themselves are often underrepresented. Results of current studies about "communication between coaches and female athletes about the menstrual cycle" show a lack of interaction between the two of them about the topic. They also revealed that the female athletes are open to talking about this matter with their coaches, but the women's body and, primarily, the menstrual cycle is seen as a topic that is not to be spoken about. In connection with the missing knowledge about the menstrual cycle itself, a weak point is clearly recognizable. Following this, the importance of the topic "communication about the menstrual cycle" and subsequent training control for women in sports is also to be understood. In regard to this, the following thesis will give recommendations for the communication between coaches and female athletes about the menstrual cycle in sports. There were five recommendations for actions developed based on the theoretical background and various communication models. They are supposed to give an orientation to female athletes and their coaches, as well as help overcome obstacles in the communication of the menstrual cycle. The involved coaches will receive new impulses and should get motivated to have and create this conversation, so the female athletes can achieve better results. The methodological approach followed systematic research for literature in several databases with keywords, that had been previously determined. The selection of the literature was done by title and abstract, as well as elimination and selection criteria. Keywords: communication, menstrual cycle, recommendations, female athletes, coache

    Application of technologies in professional activities with a focus on exoskeletons: Creation of key questions for a focus group interview on user acceptance

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    Theoretischer Hintergrund: Muskel-Skelett-Erkrankungen führen als häufigstes arbeitsbezogenes Gesundheitsproblem in der EU und zweithäufigster Grund für eine Arbeitsunfähigkeit zu einem Produktionsausfall und einer Belastung des sozialen Systems in Höhe von ca. 24,2 Milliarden Euro. Der Einsatz eines Exoskeletts im beruflichen Umfeld als präventives Mittel bedarf einer breiten Akzeptanz, sowohl der Arbeitnehmer*innen als zukünftige Anwender*innen als auch der Arbeitgeber*innen als Kostenträger*innen. Es existieren verschiedene Modelle und Theorien zur Technologieakzeptanz. Aufbauend auf die TAM 2 Measurement Scale, wurde in dieser Bachelorthesis ein Leitfaden und die inkludierten Leitfragen für ein Fokusgruppeninterview generiert. Ergebnisse: Es wurden primär Vorannahmen zu den Befähigungen der Fokusgruppeninterviewteilnehmer*innen und zu den Effekten des Einsatzes eines Exoskeletts im beruflichen Umfeld bei der Erstellung der Leitfragen berücksichtigt, zudem erfolgte eine Adaption der inhaltlichen Vorgaben zur Generierung eines Leitfadens an die Vorannahmen. Hierauf basierend, wurden sechs Leitfragen ausformuliert, die – aufbauend auf die TAM 2 Measurement Scale – eine Exploration der Entscheidungsprozesse ermöglichen. Methode: Die spezifische Literaturrecherche wurde hier in drei Phasen unterteilt. Nach Prüfung des Inhalts auf Relevanz wurden 36 Publikationen in die Bearbeitung mit eingeschlossen. Zur Datenerhebung wurde die Methode des leitfadengestützten Fokusgruppeninterviews gewählt, die Leitfragen wurden an die Vorannahmen adaptiert. Schlussfolgerung: Die Adaption der Vorgaben zur Erstellung eines leitfadengestützten Fokusgruppeninterviews wurde an die Vorannahmen zur Befähigung der Teilnehmenden angepasst. Die so erreichte Partizipation aller Teilnehmenden wurde durch eine barrierefreie Kommunikation ergänzt. Schlüsselwörter: Muskel-Skelett-Erkrankungen, Exoskelett, Technologieakzeptanz, Technologieakzeptanzmodell, qualitativTheoretical background: Musculoskeletal disorders are the most common work-related health problem in the EU and the second most common reason for incapacity to work, leading to a loss of production and a burden on the social system of around 24.2 billion euros. The use of an exoskeleton in the professional environment as a preventive measure requires broad acceptance, both from employees as future users and from employers as cost bearers. Various models and theories on technology acceptance exist. Based on the TAM 2 Measurement Scale, a guideline and the included key questions for a focus group interview were generated in this bachelor thesis. Results: Assumptions about the abilities of the focus group interview participants and the effects of using an exoskeleton in the professional environment were primarily taken into account when creating the guiding questions, and the content requirements for generating a guiding thread were adapted to the assumptions. Based on this, six key questions were formulated which, building on the TAM 2 Measurement Scale, enable the decision-making processes to be explored Method: The specific literature search was divided into three phases. After checking the content for relevance, 36 publications were included in the analysis. The guideline-based focus group interview method was chosen for data collection; the key questions were adapted to the assumptions. Conclusion: The adaptation of the guidelines for the guidelines for conducting a guided focus group interview were adapted to the assumptions for empowering the participants. The participation of all participants was supplemented by barrier-free communication. Keywords: Musculoskeletal disorders, exoskeleton, technology acceptance, technology acceptance model, qualitativ

    The question of a safe place: a concept for a lifeworld-oriented framework to prevent a return to violent relationships after a stay in a women's shelter

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    Gewalt stellt ein bedeutendes soziales sowie ein Gesundheitsproblem dar und wird von internationalen Organisationen als Menschrechtsverletzung gesehen. Sie steht zudem in Zusammenhang mit ungleichen Machtverteilungen im Geschlechterverhältnis, da Frauen* überproportional oft von Gewalt im häuslichen Umfeld betroffen sind. Frauen*häusern kommt daher eine zentrale Bedeutung in der psychosozialen Versorgung gewalterfahrener Frauen* zu, die anderweitig keinen Schutz vor Gewalt finden können. Ungefähr 17 % der Bewohner*innen entscheiden sich nach einem Frauen*hausaufenthalt jedoch dazu, in die gewaltgeprägte Beziehung zurückzukehren. Die vorliegende Bachelorthesis beleuchtet die Gründe, die zu dieser Entscheidung führen. Dies bildet den Ausgangspunkt für die Erarbeitung eines lebensweltlich orientierten Frauen*hauskonzeptes anhand des Design Thinking Prozesses. Neben dem Bezug auf die Lebensweltorientierung stützt sich das Konzept auf die Integration eines systemischen Ansatzes, den Auf-bau eines Kooperationsnetzwerks sowie eine umfassende Übergangs- und Nachbetreuung. Insbesondere das Angebot einer systemischen Beratung mit dem Gewalttäter und die damit einhergehende Veröffentlichung der Frauen*hausadresse sind jedoch Diskussionsgegenstand in Fachkreisen und -literatur. Ein besonders großer Entwicklungsbedarf ist zudem in der Unterfinanzierung der Frauen*häuser zu sehen, welche die Unterstützungsmöglichkeiten der Häuser limitiert. Um den sich verändernden Anforderungen an die Frauen*hausarbeit gerecht zu werden und eine bedarfsgerechte Unterstützung leisten zu können, müssen jedoch bisher angewandte Methoden und Konzepte infrage gestellt und ggf. verändert oder erweitert werden. Schlüsselwörter: Gewalt, Frauen*haus, Rückkehrgründe, Systemische Beratung, KonzeptViolence is a significant social and health problem and is seen by international organizations as a violation of human rights. It is also linked to unequal power distributions in terms of gender, as women* experience a disproportionate amount of violence at home. Women's* shelters therefore play a central role in providing psychosocial care to violated women* who cannot find protection from violence elsewhere. However, around 17 % of residents decide to return to the violent relationship after their stay in a women's shelter. This bachelor thesis examines the reasons that lead to this decision. This forms the starting point for developing a lifeworld-oriented women's shelter concept based on the design thinking process. In addition to the lifeworld orientation, the concept is based on integrating a systemic approach, estab-lishing a cooperative network, and providing comprehensive support during the transition and aftercare phases. Offering systemic counseling to the per-petrator of violence and the associated publication of the women's shelter address are important subjects of discussion in professional circles and literature. The lack of funding for women's shelters is a particular issue that needs to be addressed as this limits the possibilities of support available to the shelters. However, in order to meet the changing demands on women's shelters and to be able to provide needs-based support, the methods and concepts that are currently used must be questioned and, if necessary, changed or expanded. Keywords: violence, women refuge, reasons for returning, systemic counseling, concep

    The role of vocational training centres in the implementation of the Federal Participation Act: Innovative approaches and support measures

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    Das Bundesteilhabegesetz, welches zur Stärkung der Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen in Deutschland ratifiziert wurde, stellt Berufsbildungswerke vor Chancen und Herausforderungen. Zukunftsfähige Innovationen sollen mit Blick auf die berufliche Bildung von Menschen mit Behinderungen, Bildung und Teilhabe ermöglichen. Das Ziel jener Arbeit wird es sein, dass Rollenverständnis von Berufsbildungswerken innerhalb der Gesellschaft zu verdeutlichen. Hierbei sollen zukunftsfähige und innovative Projekte aufgezeigt und die berufliche Bildung von Menschen mit Behinderungen mittels des Bundesteilhabegesetzes veranschaulicht werden. Mithilfe der systematischen Literaturrecherche soll verdeutlicht werden, vor welchen Hindernissen und Exklusionsgefahren Menschen mit Behinderungen innerhalb der Gesellschaft stehen. Berufsbildungswerke sind entgegen der gescheiterten gesellschaftlichen Teilhabe ein Ort der assistierenden Inklusion. Hierbei wurde aus den bisherigen Erkenntnissen deutlich, dass fehlende Handlungsmöglichkeiten von Berufsbildungswerken die berufliche Bildung von Menschen mit Behinderungen einschränken können. Sogleich wurden Hindernisse der Berufsbildungswerke in der Umsetzung von Innovationen durch öffentliche Haushalte erlebt aufgrund des anhaltenden Ressourcendilemmas. Die weiteren Handlungsmöglichkeiten von Berufsbildungswerken hängen von der beruflichen Bildung für Menschen mit Behinderungen ab und dürfen nicht vor möglichen Finanzierungsvorbehalten stehen und in Folge die Teilhabe an der Gesellschaft einschränken. Zukünftige Erkenntnisgewinne aus den innovativen Projekten werden weitere Handlungsmöglichkeiten aufzeigen, um Menschen mit Behinderungen auf den zukünftigen Arbeitsmarkt vorzubereiten. Schlüsselwörter: Behinderungen, Berufsbildungswerk, Bildung, Bundesteilhabegesetz, InnovationenThe Federal Participation Act, which was ratified to strengthen the participation and self-determination of people with disabilities in Germany, presents vocational training centres with opportunities and challenges. Sustainable innovations should enable education and participation with regard to the vocational training of people with disabilities. The aim of this paper is to clarify the understanding of the role of vocational training centres within society. The aim is to identify sustainable and innovative projects and to illustrate the vocational training of people with disabilities by means of the Federal Participation Act. With the help of systematic literature research, the obstacles and risks of exclusion faced by people with disabilities within society are to be clarified. Vocational training centres are a place of assisting inclusion in the face of failed social participation. It has become clear from the findings to date that the lack of opportunities for vocational training centres to act restricts the vocational training of people with disabilities. Vocationa l training centres immediately experienced obstacles in the implementation of innovations through public budgets due to the ongoing resource dilemma. The scope for action of vocational training organisations depends on the vocational training of people with disabilities and must not be subject to possible funding restrictions and consequently limit participation in society. Future findings from the innovative projects will reveal further opportunities for action to prepare people with disabilities for the future labour market. Keywords: Disabilities, Education, Federal Participation Act, Innovations, Vocational Training Centr

    The effects of a combination of constraint-induced movement therapy and mental training on arm function after stroke in adults

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    Jährlich erleiden etwa 270.000 Menschen in Deutschland einen Schlaganfall, dessen häufige Folge eine beeinträchtigte Armfunktion ist, die den Alltag der Betroffenen stark beeinflusst. Diese Arbeit untersucht die synergistischen Effekte der Constraint-Induced movement therapy (CIMT) und des Mentalen Trainings auf die Armrehabilitation nach einem Schlaganfall bei Erwachsenen. Ziel ist es, die wissenschaftliche Evidenz für die Effektivität dieser kombinierten Therapiemethoden aufzuzeigen. Die Untersuchung erfolgte durch eine systematische Literaturrecherche in den Datenbanken MEDLINE (PubMed), Cochrane Library und PEDro, wobei nur Studien eingeschlossen wurden, die ausschließlich die Kombination beider Maßnahmen betrachteten. Fünf Studien wurden ausgewählt und verglichen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die kombinierte Therapie aus CIMT und Mentalem Training effektiver ist, als die isolierte Anwendung. In der Diskussion wurden die Studienergebnisse kritisch beleuchtet, Limitationen aufgezeigt und ein Fazit aus der bestehenden Evidenz gezogen. Die gegenwärtige Forschungslage erscheint unzureichend für eine abschließende Beantwortung der Fragestellung. Daher sind weitere Untersuchungen dringend erforderlich, welche die Limitationen berücksichtigen, um eine aussagekräftige Stellungnahme zu ermöglichen. Die bisherige Forschung bietet jedoch einen vielversprechenden Ansatz, der weiter vertieft werden sollte. Schlüsselwörter: Schlaganfall, Constraint-Induced movement therapy, Mentales Training, CIMT, BewegungsvorstellungEvery year, around 270,000 people in Germany suffer a stroke, often resulting in impaired arm function, which has a major impact on the daily lives of those affected. This thesis investigates the synergistic effects of constraint-induced movement therapy (CIMT) and mental training on arm rehabilitation after a stroke in adults. The aim is to show the scientific evidence for the effectiveness of these combined therapy methods. The investigation was carried out through a systematic literature search in the MEDLINE (PubMed), Cochrane Library and PEDro databases, whereby only studies that exclusively considered the combination of both measures were included. Five studies were selected and compared. The results indicate that the combined therapy of CIMT and mental training is more effective than the isolated application. In the discussion, the study results were critically examined, limitations were pointed out and a conclusion was drawn from the existing evidence. The current research situation appears insufficient for a conclusive answer to the question. Further studies are therefore urgently needed that take the limitations into account in order to enable a meaningful statement to be made. However, the research to date offers a promising approach that should be explored further. Keywords: Stroke, Constraint-Induced movement therapy, mental training, CIMT, motor imager

    Modellierung von Hochtemperaturwärmepumpen in der integrierten Simulation von multivalenten Wärmeversorgungssystemen

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    Zentrale Wärmeversorgungssysteme sind ein wichtiger Baustein der Wärmewende zur Mitigation des anthropogenen Klimawandels. Hochtemperaturwärmepumpen nehmen darin als hoch effiziente Power-to-Heat-Technologie eine Schlüsselrolle ein. Um den bestmöglichen Transformationspfad zu entwickeln, ist zu identifizieren, welche konkreten technologischen Konzepte ökonomisch sowie ökologisch von Vorteil sind. Dieses Ziel hat die hier dargelegte Methodik, welche anhand einer Fallstudie demonstriert und beurteilt wird. Demnach werden zunächst verschiedene Wärmepumpenschaltungen mit unterschiedlichen Arbeitsmedien mit Hilfe der Open Source Simulationssoftware TESPy komponentengenau abgebildet. Daraus abgeleitete Charakteristiken fließen dann in die Einsatzoptimierung von Versorgungssystemen ein, die neben den Wärmepumpen auch andere Erzeugungstechnologien enthalten. Der Einsatz der Einzeltechnologien im Erzeugungsverbund wird schließlich nach wirtschaftlichen Kriterien und hinsichtlich der Systemwirkung bewertet. Die Fallstudie erfolgt innerhalb der energiewirtschaftlichen und –politischen Rahmenbedingungen des Jahres 2019 in Deutschland. Die verwendeten Wärmelastdaten desselben Jahres stammen allerdings aus einem Subnetz des Wärmeversorgungssystems der dänischen Stadt Sønderborg, in dem moderate Vorlauftemperaturen vorliegen. Es werden drei Wärmepumpensetups einander gegenübergestellt, gebildet aus zwei Schaltungskonzepten und zwei Arbeitsmedien. Neben der jeweiligen Wärmepumpe besteht das zu untersuchende synthetische Versorgungssystem aus einem Erdgas-BHKW und einem Spitzenlastkessel. Ergebnis der Fallstudie ist, dass sich Verbesserungen des COP aufgrund von topologischen Maßnahmen sowie der Wahl eines geeigneteren Kältemittels auf den Deckungsanteil der Wärmepumpen unter den gewählten Randbedingungen durchschlagen. Der signifikante Anstieg resultiert dabei in leicht geminderten Wärmegestehungskosten des Versorgungssystems. Der gestiegene Deckungsanteil der Wärmepumpe reduziert die Gesamtemissionen des Versorgungssystems, wenn für die Gutschrift der Emissionen bei Netzeinspeisung durch das BHKW der gesamten Strommix, unterstellt wird. Wird jedoch ausschließlich die Verdrängung von fossilen Kraftwerken angenommen, sorgt die Minderung des Deckungsanteils des BHKW durch die Wärmepumpe für eine reduzierte Systemdienlichkeit. Die konkreten Schlussfolgerungen sind nur unter Berücksichtigung der unterstellten Randbedingungen der beispielhaften und synthetischen Fallstudie zu interpretieren. Grundsätzlich aber zeigt sich, dass die Methode anwendbar ist und zu aussagekräftigen Ergebnissen führen kann. Sie eignet sich damit, Entscheidungsprozesse für konkrete Vorhaben und übergeordnete Strategien zu unterstützen

    Transcutaneous electrical nerve stimulation for pain relief in patients with complex regional pain syndrome type I

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    Das komplexe regionale Schmerzsyndrom Typ I (CRPS Typ I) ist eine Pathologie, die meist nach einem operativen Eingriff auftritt und die Gefahr der Chronifizierung birgt. Unverhältnismäßig starker Schmerz ist eines der Hauptsymptome dieser Erkrankung. Fachliteratur der Elektrotherapie empfehlen die transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS) für eine Schmerzlinderung, die aktuelle Handlungsempfehlung für Ärzte der AWMF (Arbeitsgesellschaft der wissenschaftlichen medizinischen Fachgesellschaf-ten) hingegen nicht. Diese Arbeit befasst sich mit dieser Diskrepanz und überprüft die Wirksamkeit von TENS bei Patient*innen mit CRPS Typ I. Dafür wurde eine umfassende Literaturrecherche in den Datenbanken Medline, Cochrane, PEDro, LILACS und der Suchoberfläche Google Scholar vorgenommen. Nach Berücksichtigung festgelegter Ein- und Ausschlusskriterien und einer qualitativen Bewertung konnten insgesamt sechs wissenschaftliche Publikationen eingeschlossen werden. Eine aktuelle und randomisierte Placebo-kontrollierte Doppelblindstudie konnte einen schmerzlindernden Effekt von TENS als ergänzende Behandlung bei CRPS Typ I nachweisen. Allerdings gibt es auch einen Fallbericht, bei dem kein Erfolg generiert wurde. Die Literatur in diesem Themenbereich ist insgesamt lückenhaft, veraltet und entspricht teilweise nicht den gegenwärtigen Qualitätsanforderungen. Es ist notwendig mehr randomisierte Studien durchzuführen, um einen möglichen schmerzlindernden Effekt beweiskräftig nachzuweisen. Hier sollte vor allem eine klare Differenzierung der Parameter von TENS erfolgen, um Rückschlüsse ziehen zu können. Schlüsselwörter: Transkutane elektrische Nervenstimulation, komplexes regionales Schmerzsyndrom, sympathische Reflexdystrophie, Morbus Sudeck, SchmerzhemmungThe complex regional pain syndrome type I (CRPS type I) is a pathology that usually occurs after an operation and bears the risk of chronification. Disproportionate pain is one of the main symptoms of this condition. Technical literature on electrotherapy recommends transcutaneous electrical nerve stimulation (TENS) for pain relief, but the current recommended actions for medical practitioners from the AWMF do not. This work addresses this discrepancy and examines the effectiveness of TENS in patients with CRPS type I. For this purpose, a comprehensive literature search was carried out in the Medline, Cochrane, PEDro, LILACS databases and the Google Scholar search interface. After considering specified inclusion and exclusion criteria and a qualitative assessment, a total of six scientific publications were included. A current and randomized placebo-controlled double-blind study was able to demonstrate a pain-relieving effect of TENS as a supplementary treatment for CRPS type I. However, there is also one case report where no success was generated. The literature on this topic is generally incomplete, outdated and in some cases does not meet current quality requirements. More randomized trials are needed to provide conclusive evidence of a pos-sible pain-relieving effect. Above all, there should be a clear differentiation of the TENS parameters in order to be able to draw conclusions. Keywords: transcutaneous electrical nerve stimulation, complex regional pain syndrome, reflex sympathetic dystrophy, sudek´s atrophy, pain inhibitio

    Early childhood neglect and its impact on biography

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    Grundsätzlich wünscht sich jeder Mensch gesund und in einem Umfeld aufzuwachsen, das ihm alle Voraussetzungen für ein glückliches, eigenständiges, selbstbestimmtes und gelingendes Leben sowie die freie Entfaltung der Persönlichkeit bietet. Insbesondere das Gleichgewicht zwischen Bindung und Autonomie, welches in den ersten Lebensjahren besonders von den Bezugspersonen zu erfüllen ist, stellt dabei ein elementares Fundament dar. Misslingt dieses, durch unbewusste oder bewusste Handlungen, können sich sowohl seelische als auch körperliche Verletzungen oder Entwicklungsschäden bilden, die sich auf das ganze Leben auswirken können. Häufig werden diese Erfahrungen versucht zu verdrängen oder gar zu vergessen. Damit sind sie dennoch nicht bewältigt und können das Leben durch die Entwicklung von psychischen Erkrankungen oder weiteren Schwierigkeiten prägen. Speziell bei Vernachlässigung in der frühen Kindheit, die oft aufgrund ihrer eingeschränkten Symptome nicht erkannt wird, ist dies der Fall. Betroffene trauen sich häufig nicht professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen und den Tatsachen ins Auge zu sehen. Durch die sozialen Medien, Angehörige oder weitere Quellen werden sie jedoch dazu ermutigt diese Schwierigkeiten anzugreifen, um ihr Leben um 180 Grad zu wenden. Die Autorin versucht mit Hilfe der lebensweltorientierten Sozialen Arbeit an diesen Punkten und damit in der Lebenswelt der Betroffenen anzuknüpfen und zu agieren, um langfristig Unterstützung leisten zu können. Das Individuum steht dabei stets im Fokus und muss im Kontext der zeitgemäßen Rahmenbedingungen sowie den vorherrschenden Gesellschaftsstrukturen betrachtet werden. Durch die Schaffung von Vertrauen und die Einbindung der vorhandenen Ressourcen, Netzwerke, Bedürfnisse sowie die grundlegende Haltung der Fachkräfte der Sozialen Arbeit wird dies möglich. Schlüsselwörter: Bindung, Vernachlässigung, Psyche, Lebensweltorientierung, AlltagBasically, every person wants to grow up healthy and in an environment that offers him all the prerequisites for a happy, independent, self-determined and successful life as well as the free development of his personality. In particular, the balance between attachment and autonomy, which is to be fulfilled in the first years of life especially by the caregivers, represents an elementary foundation. If this fails, due to unconscious or conscious actions, both mental and physical injuries or developmental damage can form, which can affect the whole life. Often these experiences are tried to suppress or even forget. However, they are not overcome and can shape life through the development of mental illness or other difficulties. This is especially the case with neglect in early childhood, which is often not recognized due to its limited symptoms. Those affected often do not dare to seek professional help and face the facts. However, through social media, relatives or other sources, they are encouraged to attack these difficulties in order to turn their lives around 180 degrees. With the help of lifeworld-oriented work, the author tries to connect and act at these points and thus in the living environment of those affected in order to be able to provide long-term support. The individual is always in focus and must be considered in the context of contemporary framework conditions and the prevailing social structures. By creating trust and incorporating the existing resources, networks, needs and the fundamental attitude of social work professionals, this becomes possible. Keywords: attachment, neglect, psyche, lifeworld orientation, everyday lif

    Implementation of suitable assessments for evaluating the needs of physiotherapy in oncological patients

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    Die Inzidenz onkologischer Erkrankungen und damit auch die Indikation Chemotherapie steigen stetig. Sowohl krankheits- als auch therapiebedingt kommt es zu Nebenwirkungen, die zu Funktionseinschränkungen und somit auch zur Verminderung der Lebensqualität führen. Wichtig sind hier das frühzeitige Erkennen und Behandeln. Bislang gibt es auf den Stationen der Klinik für Gastroenterologie, gastrointestinale Onkologie und Endokrinologie der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) keine standardisierte Untersuchung, die physiotherapeutischen Bedarf feststellen würde. Das Ziel dieser prospektiven Beobachtungsstudie war es, nach vorheriger Identifikation passender Assessments, zu evaluieren, ob diese eine verminderte Leistungsfähigkeit und Symptome einer Chemotherapie-induzierten Polyneuropathie (CIPN) identifizieren und somit bei der Bedarfsevaluation von Physiotherapie bei onkologischen Patient*innen helfen können. Durchgeführt wurden ein Gehtest (6MWT) und ein Fragebogen (EORTC QLQ-CIPN20), basierend auf 20 Fragen. Die Studienpopulation betrug n = 13 Teilnehmende (Drop-Out-Rate von 0%). Die Einschlusskriterien waren Alter > 18 Jahre und eine gastrointestinale Tumorerkrankung, die mithilfe von Chemotherapie behandelt wird. Beim 6MWT wichen 84,62 % der Proband*innen negativ von ihrem individuell errechneten Normwert ab. Auch beim EORTC QLQ-CIPN20 lagen die Teilnehmenden mit einem durchschnittlichen Gesamtscore von 27,23 über einem unauffälligen Ergebnis (20). Dies zeigt, dass beide Assessments zur Bedarfsevaluation beitragen. Des Weiteren konnten gegensinnige Korrelationen der Variablen 6MWT und EORTC QLQ-CIPN20 ermittelt werden. Je mehr Symptome die Patient*innen beim EORTC QLQ-CIPN20 angaben, desto weniger Gehstrecke erreichten sie beim 6MWT. Schlüsselwörter: Bedarfsevaluation, Physiotherapie, Onkologie, Chemotherapie-induzierte Polyneuropathie, Leistungsfähigkeit, 6MWT, EORTC QLQ-CIPN20The incidence of oncological diseases and thus also the indication for chemotherapy are constantly increasing. Both the disease and the therapy cause side effects that lead to functional limitations and thus also to a reduction in quality of life. Early recognition and treatment are important here. Up to now, there is no standardized examination on the wards of the Department of Gastroenterology, Gastrointestinal Oncology and Endocrinology of the UMG, which would determine physiotherapeutic needs. The aim of this prospective observational study was, after the identification of suitable assessments, to evaluate whether these can identify decreased performance and symptoms of a Chemotherapy-induced peripheral neuropathy (CIPN) and thus help in the need evaluation of physiotherapy in oncological patients. A walking test (6MWT) and a questionnaire (EORTC QLQ-CIPN20), based on 20 questions, were performed. The study population was n = 13 participants (drop-out rate of 0%). Inclusion criteria were age > 18 years and gastrointestinal tumor disease treated with chemotherapy. For the 6MWT, 84.62% of subjects deviated negatively from their individually calculated normal value. In the EORTC QLQ-CIPN20 the participants had an average overall score of 27.23, which is above the inconspicuous result of 20. This shows that both assessments contribute to the evaluation of need. Furthermore, opposite correlations of the variables 6MWT and EORTC QLQ-CIPN20 could be determined. The more symptoms the patients reported in the EORTC QLQ-CIPN20, the less walking distance they achieved in the 6MWT. Keywords: on-demand evaluation, physiotherapy, oncology, chemotherapy-induced polyneuropathy, physical fitness, 6MWT, EORTC QLQ-CIPN2

    Social work in the probation service

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    „Derzeit nehmen die Freiheitsstrafen ohne Bewährung nur noch einen Anteil von gut 5% an allen Sanktionen ein; der Anteil der Freiheitsstrafen mit Bewährung dagegen liegt mit 12% schon mehr als doppelt so hoch“ (Kawamura-Reindl, 2018, S. 443). Die Datenerhebung im Jahr 2013 zeigt einer Legalbewährung zur Folge, wurden 2013 ca. 36.000 erwachsene Straftäter*innen innerhalb einer Strafaussetzung zur Bewährung oder Strafrestaussetzung eine bewährungshelfende Person zur Aufsicht unterstellt (Hohmann-Fricke & Tetal 2021, S. 117). Die Soziale Arbeit spielt innerhalb der Bewährungshilfe eine zentrale Rolle, indem sie ein Hilfenetzwerk schafft, das darauf abzielt, straffällig gewordenen Menschen eine soziale Teilhabe zu ermöglichen und das Ziel eines verantwortungsvollen und straffreien Lebens zu erreichen. Die vorliegende Thesis konzentriert sich auf die valide Mess-barkeit der Wirksamkeit der Profession, welche sich auf eine erfolgreiche Resozialisierung in Form eines zukünftigen stabilen Lebens bezieht. Dabei wird auch die Notwendigkeit der Professionalität in der Sozialen Arbeit beleuchtet und die Herausforderungen diskutiert. Zudem werden sozialpädagogische Handlungsmethoden beleuchtet, um die Wirksamkeit der Sozialen Arbeit in der Bewährungshilfe zu validieren. Die Thesis basiert auf umfassender Literaturforschung und evaluierten Studien, um die Wirksamkeit der Sozialen Arbeit in der Bewährungshilfe zu untersuchen und ihren Einfluss auf die Resozialisierung straffälliger Individuen zu bewerten. Schlüsselwörter: Delinquenz, Bewährungshilfe, Resozialisierung, Soziale Arbeit, Wirksamkeit, Rückfälligkeit, Legalbewährung"Currently, custodial sentences without parole only account for a good 5% of all sanctions; the proportion of custodial sentences with parole, on the other hand, is already more than twice as high at 12%" (Kawamura-Reindl, 2018, p. 443). The data collection in 2013 shows that approximately 36,000 adult offenders were placed under the supervision of a probation officer within a suspended sentence in 2013 (Hohmann-Fricke & Tetal 2021, p. 117). Social work plays a central role within the probation service by creating a help network that aims to enable people who have committed a crime to participate socially and to achieve the goal of a responsible and crime free life. The thesis focuses on the valid measurability of the effectiveness of the profession, which relates to successful rehabilitation in the form of a future stable life. Furthermore, of professionalism in social work is highlighted and the challenges discussed. In addition, social pedagogical methods of action are examined in order to validate the effectiveness of social work in the probation service. The thesis is based on extensive literature research and evaluated studies to examine the effectiveness of social work in probation services and to assess its impact on the rehabilitation of delinquent individuals. Keywords: Delinquency, Probation servie, Rehabilitation, Social work, Effectiveness, Recidivism, Legal probatio

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