Publikationsserver HAWK.EDOC (Hochschule für an gewandte Wissenschaft und Kunst)
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    Update zur Videotherapie in der ambulanten Logopädie/Sprachtherapie: eine qualitative Analyse von aktueller Nutzung und Akzeptanz

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    Im Verlauf der COVID-19-Pandemie erwies sich die Videotherapie in der Logopädie als wesentlich, um die Patient*innenversorgung aufrecht zu erhalten. Dies wurde durch temporäre Sondergenehmigungen der Krankenkassenverbände, des GKV-Spitzenverbandes sowie des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) ermöglicht. Das Forschungsprojekt Videotherapie in der ambulanten Logopädie/Sprachtherapie in Berlin/Brandenburg (VitaminB) erhob 2022 die Akzeptanz und Zufriedenheit von Therapeut*innen, Patient*innen und deren Angehörigen mit der Videotherapie unter Pandemiebedingungen. Seit 01.12.2022 ist Videotherapie Teil der logopädischen Regelversorgung. Ziel der vorliegenden Arbeit ist, die Nutzung und Akzeptanz der Videotherapie in 2023 und Veränderungen seit Einführung in die Regelversorgung darzustellen. Dazu wurden zwei teilstrukturierte Expert*inneninterviews mit Logopäd*innen durchgeführt, die mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Kuckartz ausgewertet wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass sich sowohl die Nutzung als auch die Akzeptanz der Videotherapie verändert haben, und zwar in direkter Verbindung mit organisatorischen, technischen, sozialen sowie therapeutisch-methodischen Herausforderungen, Vorteilen und Förderfaktoren für Logopäd*innen, Patient*innen und Angehörigen. Einige dieser Faktoren bestätigen die Ergebnisse aus nationalen Studien, die Nutzung und Akzeptanz unter Sondergenehmigung untersuchten. Besonders die Möglichkeit, zwischen Videotherapie und Präsenztherapie wählen zu können, spielt eine entscheidende Rolle für die aktuelle und zukünftige Nutzung und Akzeptanz von Videotherapie in der ambulanten Logopädie. Dafür wurden verschiedene Nutzungsmuster identifiziert. Die Ergebnisse verdeutlichen die anhaltende Bedeutung der Videotherapie über die COVID-19-Pandemie hinaus. Schlüsselwörter: Videotherapie, Logopädie, Regelversorgung, Akzeptanz, NutzungDuring the COVID-19 pandemic, video therapy in speech language therapy proved to be essential in maintaining patient care. This was enabled by temporary special approvals from health insurance associations, the National Association of Statutory Health Insurance Funds, and the Federal Joint Committee (G-BA). The research project "Video Therapy in Outpatient Speech Therapy in Berlin/Brandenburg (VitaminB)" gathered data in 2022 on the acceptance and satisfaction of therapists, patients, and their relatives with video therapy under pandemic conditions. Since 01.12.2022, video therapy has become part of the standard care in speech language therapy. The aim of this paper is to present the use and acceptance of video therapy in 2023 and the changes since its introduction into standard care. To this end, two semi-structured expert interviews with speech therapists were conducted and evaluated using qualitative content analysis according to Kuckartz. The results show that both the use and acceptance of video therapy have changed, directly linked to organizational, technical, social, and therapeutic-methodological challenges, benefits, and facilitating factors for speech therapists, patients, and relatives. Some of these factors confirm results from national studies that investigated use and acceptance under special approval. Especially the ability to choose between video therapy and face-to-face therapy plays a crucial in the current and future use and acceptance of video therapy in outpatient speech language therapy. Various usage patterns were identified. The results highlight the ongoing importance of video therapy beyond the COVID-19 pandemic. Keywords: Video therapy, Speech language therapy, Standard Care, Acceptance, Us

    Effects of vaginal birth on body image perception in relation to birth experience, attractiveness and sexuality

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    Hintergrund: Eine vaginale Geburt verändert nicht nur den Körper, sondern auch die Wahrnehmung des Körpers hinsichtlich der Attraktivität und dem Wohlgefühl. Außerdem kann nach der Geburt die sexuelle Gesundheit beeinträchtigt sein. Dabei spielen viele Faktoren, wie das Geburtserleben, demografische- und soziale Faktoren eine Rolle. Zielsetzung: Diese Bachelorarbeit hat zum Ziel, Veränderungen in der körperlichen Selbstwahrnehmung durch die vaginale Geburt aufzudecken und mögliche Risikofaktoren zu identifizieren, die die Wahrnehmung des Körperbildes und auch die Sexualität postpartum beeinflussen. Damit soll eine Grundlage für Hebammen geschaffen werden, die es ermöglicht, Handlungsansätze und Beratungskonzepte zu entwickeln, um die Frauen bestmöglich zu unterstützen. Methode: Es wurde eine Querschnittsstudie mittels einer Online-Befragung durchgeführt. Daran haben 60 Frauen teilgenommen und 55 Frauen die Befragung abgeschlossen. Die Einschlusskriterien waren ein Mindestalter von 18 Jahren und eine vaginale Geburt innerhalb der letzten 12 Monate. Nach Anwendung dieser Kriterien wurden 39 Frauen in die Auswertung einbezogen. Ergebnisse: Es konnte festgestellt werden, dass sich die Teilnehmerinnen nach der Geburt durchschnittlich unattraktiver einschätzen und sich auch weniger wohl in ihrem eigenen Körper fühlen, als vor der Schwangerschaft. Als Einflussfaktoren für ein negativeres körperliches Selbstbild wurden negative Geburtserfahrungen, ein hoher Body-Mass-Index (BMI) und Gewichtszunahme identifiziert. Außerdem wurden verschiedene Probleme bei der Sexualität postpartum aufgezeigt, darunter Schwierigkeiten nach der Geburt wieder sexuelle Kontakte zu initiieren, Ängste vor ersten intimen Kontakten und die verminderte Frequenz intimer Kontakte. Schlussfolgerungen und Implikationen für die Praxis: Ein negatives körperliches Selbstbild kann zu weniger Wohlbefinden, Problemen bei der Sexualität und sogar einer postpartalen Depression führen. Eine Aufklärung über die körperlichen Veränderungen postpartum ist schon in der Schwan-gerschaft zwingend notwendig, ebenso gezielte Beratung zu gesundem Essverhalten und körperlicher Betätigung. Zusätzlich sollte auch das Geburtserlebnis reflektiert und gegebenenfalls aufgearbeitet werden. An Konzepten zur Verbesserung der Körperzufriedenheit und dem Wohlbefinden postpartum mangelt es bisher. Weitere Studien müssen erfolgen und ein Konzept entwickelt werden, dass in die postpartale Pflege integriert werden kann. Schlüsselwörter: Körperbild, Sexualität, postpartum, Körperzufriedenheit, vaginale GeburtBackground: A vaginal delivery does not only change the body image, but also the perception of attractiveness and well-being in new mothers. Further-more, it has an impact on sexual health and satisfaction. Various factors, including birth experience, demographic and social factors, can influence the self-image of new mothers. Objective: This bachelor thesis aims to explore changes in physical self-perception resulting from vaginal birth and to identify possible risk factors that influence the perception of body image and sexuality postpartum. The aim is to create a basis for midwifes that enables them to develop approaches and advisory concepts in order to support women effectively. Method: A cross-sectional study was carried out using an online survey. 60 women took part and 55 women completed the survey. Inclusion criteria were a minimum age of 18 years and a vaginal birth within the last 12 months. After applying these criteria, 39 women were included in the evaluation. Results: It was found that, on average, the participants rated themselves less attractive after childbirth and also felt less comfortable in their own bodies than before pregnancy. Negative birth experiences, a high body mass index and weight gain were identified as influencing factors for a more neg-ative physical self-image. In addition, various problems sexuality problems were highlighted, such as difficulties in initiating sexual contacts, fear of the first sexual contacts after childbirth and a reduced frequency of intimate contacts. Conclusions and implications for practice: A negative physical self-image can lead to reduced well-being, sexual problems and even postpartum depression. Therefore, it is essential to provide information about physical changes postpartum during pregnancy. Recommendations for healthy eating habits and physical activity should also be provided. In addition, the birth experience should be reflected. Currently, there is a lack of concepts to improve body satisfaction and well-being postpartum. Further studies must be carried out to develop a concept that can be integrated into postpartum care. Keywords: body image, sexuality, postpartum, body satisfaction, vagi-nal birt

    Kinder depressiv erkrankter Eltern – Wie die Soziale Arbeit betroffene Familien unterstützen kann

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    Die depressive Erkrankung eines Elternteils wirkt sich auf das gesamte Familiensystem aus. Das erkrankte Elternteil ist oft emotional weniger leicht zu erreichen und distanzierter gegenüber den Kindern. In der Familie können Konflikte und soziale Isolation auftreten und für die Kinder, Belastungen und Parentifizierung. Außerdem geben sie sich häufig die Schuld an der elterlichen Erkrankung. Auch ist das Risiko für die Kinder erhöht, selbst depressiv zu erkranken oder Kindesmisshandlungen zu erleben. Die Fragestellung, die sich daraus ergab, „Wie kann die Soziale Arbeit Familien mit einem depressiven Elternteil unterstützen?“ sollte über eine systematische Literaturrecherche mit anschließender strukturierter Literaturauswertung beantwortet werden. Das Ziel war das Herausarbeiten von sozialarbeiterischen Unterstützungsmöglichkeiten für depressiv erkrankte Elternteile und für ihre Kinder und Familien. Als sozialarbeiterische Unterstützungsmöglichkeiten stehen die Leistungen zur Förderung der Familie, die Hilfen zur Erziehung und zielgruppenspezifische Angebote zur Verfügung. Dabei geht es um die Vermei-dung und Abwendung von Kindeswohlgefährdungen, die Verbesserung der Erziehungskompetenzen, den Umgang mit den Belastungen und das Etablieren einer Kommunikation über die depressive Erkrankung in der Familie. Schlussfolgernd zeigt sich der Bedarf nach flächendeckenden und niederschwellig zugänglichen, spezifischen Angeboten für depressive Elternteile und ihre Familien, die Relevanz von interprofessioneller Kooperation und die Forderung zur Entstigmatisierung von psychischen Erkrankungen und von Personen, die Hilfen über das Jugendamt bekommen. Schlüsselwörter: Depression, Soziale Arbeit, Kinder von depressiven ElternThe depressive illness of one parent has an impact on the entire family system. The ill parent is often less emotionally accessible and more distant towards the children. Conflicts and social isolation of the family can occur, as well as stress and parentification for the children, who often blame themselves for their parent's illness. There is also an increased risk of the children becoming depressed themselves or experiencing child abuse. The question "How can social work support families with a depressed parent?" was to be answered by means of a systematic literature review followed by a structured literature analysis. The aim was to identify social work support options for parents suffering from depression and for their children and families. Social work support options include family support services, help with parenting and target group-specific services. The goal is to prevent and avert threats to the welfare of children, improve parenting skills, deal with stress and establish communication about the depressive illness in the family. In conclusion, there is a need for nationwide and low-threshold access to specific services for depressed parents and their families, the relevance of interprofessional cooperation and the need for destigmatization of mental illnesses and of people, who receive help from child and youth welfare services. Keywords: depression, social work, children of depressive parent

    Is it possible to enhance the performance of competetive and elite athletes in strength and endurance through cycle-based training, as opposed to training independent of the menstrual cycle?

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    Theoretischer Hintergrund: In den letzten Jahren ist eine starke Zunahme an weiblichen Athletinnen im Leistungs- und Spitzensport verzeichnet worden, was zu einem erhöhten Forschungsbedarf geführt hat. Es steht fest, dass der weibliche Zyklus physische und psychische Auswirkungen auf den weiblichen Körper hat. Das Ziel dieser Arbeit ist es zu untersuchen, ob ein zyklusorientiertes Training eine Einflussnahme hinsichtlich der Verbesserung der Kraft- und Ausdauerleistung von weiblichen Athletinnen darstellt. Methode: Zunächst ist eine wissenschaftliche Fragestellung nach dem PICO-Schema konstruiert worden. Anschließend wurde eine systematische Literaturrecherche durchgeführt, bei der sechs Studien für die engere Analyse im Kontext der Forschungsfrage ausgewählt wurden. Die Beurteilung ihrer Studienqualität ist mittels passender Bewertungstools erfolgt. Ergebnisse: Die aktuellen Ergebnisse der Studienlage erweisen sich als sehr heterogen. Es bestehen übereinstimmende Outcomes hinsichtlich einer verbesserten Kraftleistung in der Follikelphase und einer Zunahme der Ausdauerleistung in der späten Follikel- und mittleren Lutealphase. Eine Verschlechterung beider Leistungen wird in der prämenstruellen Phase beobachtet. Schlussfolgerung: Die Untersuchungen im Rahmen dieser Arbeit zeigen die Komplexität des weiblichen Zyklus. Aufgrund der moderaten Studienqualität und der ge-ringfügigen Studienlage besteht weiterer Forschungsbedarf in Hinblick auf die Auswirkungen der Leistungsfähigkeit von weiblichen Athletinnen. Es können keine systematischen Trainingsempfehlungen abgeleitet werden, sodass die Forschungsfrage vorerst unbeantwortet bleibt. Schlüsselwörter: weiblich, Athletinnen, Menstruationszyklus, sportliche Leistungsfähigkeit, hormonelle Unterschiede bei der FrauBackround: A significant increase in the number of female athletes in competitive and elite sports over the last few years has led to an intensified focus on research. The female menstrual cycle evidently has physical and psychological effects on the female body. The aim of this study is to investigate whether a cycle-based training has an influence on improving the strength and endurance performance of female athletes. Methods: Firstly, a scientific research question was formulated according to the PICO-scheme. Subsequently, a systematic literature search was conducted in which six studies were selected for closer analysis in the context of the research question. Their study quality was assessed using suitable evaluation tools. Results: The current results of the study prove to be highly diverse. There are concurrent outcomes with regard to improved strength performance in the follicular phase and an increase in endurance performance in the late follicular and mid-luteal phases. A deterioration in both performances is observed in the premenstrual phase. Conclusion: The studies presented in this thesis show the complexity of the female cycle. Given the moderate study quality and the limited number of studies, there is a need for further research into the effects of the performance of female athletes. Systematic training recommendations cannot be derived, leaving the research question unanswered for the time being. Keywords: female, female athletes, menstrual cycle, athletic performance, hormonal differences in wome

    Einsatz von Strohpellets in landwirtschaftlichen Biogasanlagen: Handlungsempfehlungen für die Praxis

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    Getreidestroh ist ein Reststoff mit großem, ungenutzten Potenzial. Biogasanlagenbetreiber könnten bei Substitution von Maissilage durch Stroh damit theoretisch bis zu 30 % des Substratbedarfs decken. In der Vergangenheit gab es bereits verschiedene Ansätze, Stroh nach einer Vorbehandlung zum Aufschluss der Lignocellulosestruktur wie Mahlen, Extrudieren, Hydrolysieren oder Zerkleinerung mittels Schneidradpumpe in Biogasanlagen energetisch zu nutzen. Eine breite Anwendung findet aber bisher nicht statt, da der erzielte Mehrertrag den zusätzlichen Aufwand oft nicht trägt. Ein neuerer Ansatz ist die Verwendung von pelletiertem Stroh. Die vorgeschaltete Zerkleinerung des Strohs und die Pelletierung bedeuten zunächst einen höheren Energieeinsatz und steigende Kosten, bieten aber mehrere Vorteile gegenüber bisherigen Ansätzen zur Nutzung von Stroh in Biogasanlagen. Im Rahmen des durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft geförderten und durch die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) betreuten Projekts StroPellGas wurde an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) und der Universität Göttingen eine anwendungsorientierte Bewertung des Einsatzes von Strohpellets in Biogasanlagen unter Berücksichtigung der Verfahrenstechnik, der Prozessbiologie und der Nachhaltigkeit durchgeführt. Es wurden Anwendungsszenarien auf Basis des aktuellen Wissensstandes erstellt und zur Anwendungsreife weiterentwickelt. Aus den Ergebnissen des Forschungsprojektes werden in dieser Handreichung Praxistipps abgeleitet. Die vorliegende Handreichung richtet sich in erster Linie an Biogasanlagenbetreiber, Landwirte, Unternehmen und Personen, die sich für den Einsatz von Strohpellets als Biogassubstrat interessieren

    Abstract Book: Masterstudiengang Waldökosystemmanagement und Forstliche Bioökonomie, Wintersemester 2023/2024, Referate, 18.01.2024 - 25.01.2024

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    The influence of individualized exercise therapy on the long-term effects and patient outcome after an allogeneic stem cell transplant

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    Theoretischer Hintergrund: Jährlich werden etwa 50.000 allogene Stammzelltransplantationen zur Behandlung von hämatologischen Erkrankungen angewandt. Aufgrund der Fortschritte in der Transplantationsmedizin hat die Überlebensrate zugenommen. Zugleich steigt das Auftreten von Spätfolgen. Dabei werden die Einschränkungen des Patient*innen Outcomes und die vermehrten pflegerischen Interventionen deutlich. Die Bewegungstherapie bietet einen Ansatz, um Langzeitfolgen und weiteren Beeinträchtigungen entgegenzuwirken. Doch inwiefern beeinflusst die individualisierte Bewegungstherapie die Spätfolgen, das Patient*innen Outcome und die damit verbundenen Pflegeinterventionen nach einer allogenen Stammzelltransplantation? Auf Grundlage dieser Forschungsfrage werden die Auswirkungen von individualisierter Bewegungstherapie auf die Spätfolgen und das Patient*innen Outcome von allogen transplantierten Patient*innen fokussiert. In diesem Kontext resultieren allgemeine und pflegerische Handlungsempfehlungen. Methodik: Die Resultate basieren auf einer integrativen Literaturrecherche, welche überwiegend in den Datenbanken CINHAL, MEDLINE via PubMed und dem Verlagskatalog SpringerLink erfolgte. Dadurch konnte der aktuelle Forschungsstand mittels 12 generierter Studien dargelegt werden. Ergebnisse: Die gewonnenen Resultate manifestieren den positiven Einfluss von individualisierter Bewegungstherapie auf die Spätfolgen und das Patient*innen Outcome. Trotz umfangreicher Untersuchungen sind weitere Studien hinsichtlich der physiologischen und psychologischen Auswirkungen von Sport auf die allogen transplantierten Patient*innen erforderlich. Schlussfolgerung: Langfristig können Bewegungsinterventionen die Spätfolgen minimieren und das Patient*innen Outcome optimieren. Die entsprechende Anpassung der Pflegeinterventionen unterstützt diesen Effekt. Schlüsselwörter: allogene Stammzelltransplantation, Spätfolgen, Patient*innen Outcome, Pflegebedarf, individualisierte BewegungstherapieTheoretical background: Around 50,000 allogeneic stem cell transplants are used every year to treat hematological diseases. Due to advances in transplant medicine, the survival rate has increased. At the same time, the occurrence of long-term effects is increasing. The limitations of patient out-comes and the increased nursing interventions are becoming clear. Exercise therapy offers an approach to counteract long-term effects and other impairments. However to what extent does individualized exercise therapy influence the long-term effects, the patient outcome and the associated nursing interventions after an allogeneic stem cell transplant? Based on this research question, the well being of patients who have undergone allogeneic transplants, as well as the long-term effects of individualized exercise therapy on patients are focused on. In this context, general and nursing recommendations for action result. Methodology: The results are based on an integrative literature search, which was carried out primarily in the databases CINHAL, MEDLINE via PubMed and the publisher catalog SpringerLink. This made it possible to present the current state of research using 12 generated studies. Results: The results obtained demonstrate the positive influence of individ-ualized exercise therapy on long-term effects and patient outcomes. Despite extensive investigations, further studies are required regarding the physiological and psychological effects of exercise on allogeneic transplant patients. Conclusion: In the long term, exercise interventions can minimize long-term effects and optimize patient outcomes. The appropriate adaptation of nursing interventions supports this effect. Keywords: allogeneic stem cell transplantation, long-term consequences, patient outcomes, care needs, individualized exercis

    Reducing stress in nursing - increasing the attractiveness of the nursing profession through nursing pool systems

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    Hintergrund: Durch den demografischen Wandel und die steigende Zahl der pflegebedürftigen Patient*innen in der Akutversorgung, steigen auch die Belastungen für das Stammpersonal in der Pflege kontinuierlich an und immer mehr Pflegende steigen aus dem Beruf aus. Zur Gesunderhaltung der Pflegekräfte und Förderung der Attraktivität des Pflegeberufes, gilt es die herrschenden Belastungen und Möglichkeiten einer Belastungsreduzierung durch Pflegepoolsysteme zu untersuchen. Ziel: In diesem Zusammenhang sollen vorherrschende Belastungen in der Pflege dargestellt und das Pflegepoolsystem betrachtet werden, sodass eventuelle Belastungsreduzierungen durch den Pflegepool für Pflegekräfte analysiert werden können. Methodik: Zur Beantwortung der Fragestellung wurde eine integrative Literaturrecherche durchgeführt. Durch eine systematische Metasynthese wurden drei Studien identifiziert und in diese Ausarbeitung einbezogen. Ergebnisse: Es wurden übergeordnet Belastungen in der Pflege in den Bereichen der Arbeitszeit, dem Schichtdienst, der familiären Situation, des Gehaltes und des Zeitdrucks durch Arbeitsverdichtung identifiziert. Die Pflegepoolsysteme zeigen Vorteile für die in Pflegepoolsystemen arbeitenden Pflegekräfte, die teilweise zu Entlastungen für das Stammpersonal und zum Wiedereinstieg von Pflegenden führen können. Schlussfolgerung: Pflegepoolsysteme können im Rahmen des Ausfallmanagements eine entscheidende Rolle spielen. Die Belastungen des Stammpersonals können nicht vollständig durch Pflegepoolsysteme reduziert werden, dennoch können Pflegepoolsysteme dazu führen, dass ausgestiegene Pflegende wieder in den Beruf einsteigen. Da der Forschungsstand bezüglich einer Belastungsreduzierung durch Pflegepoolsysteme begrenzt ist, besteht weiterer Forschungsbedarf. Schlüsselwörter: Belastungen, Akutversorgung, Stammpersonal, Pflegepoolsysteme, WiedereinstiegBackground: Due to demographic change and the increasing number of patients in need of care in acute care, the burden on permanent nursing staff is also continuously increasing and more and more carers are leaving the profession. In order to maintain the health of carers and promote the attractiveness of the nursing profession, it is necessary to investigate the prevailing stresses and possibilities for reducing stress through care pool systems. Objektiv: In this context, the prevailing stresses in nursing are to be presented and the nursing pool system considered so that possible stress reductions through the nursing pool for nursing staff can be analysed. Methodology: An integrative literature research was carried out to answer the research question. Tree studies were identified through a systematic meta-synthesis and included in this paper. Results: Overarching stresses in nursing care were identified in the areas of working hours, shift work, family situation, salary and time pressure due to work intensification. The care pool systems show advantages for the nursing staff working in care pool systems, some of which can lead to relief for the permanent staff and the re-entry of carers. Conclusion: Care pool systems can play a decisive role in the context of absence management. The burden on permanent staff cannot be completely reduced by care pool systems, but care pool systems can lead to carers who have left the profession re-entering it. As the state of research into the reduction of stress through care pool systems is limited, there is a need for further research. Keywords: stress, acute care, core staff, care pool systems, re-entr

    Mögliche Rollen des neuen Berufsbildes „Advanced Practice Nursing“ in der deutschen Primärversorgung: eine narrative Literaturreview

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    Hintergrund: Die Primärversorgung in Deutschland steht vor großen Herausforderungen: Personalmangel bei Pflegefachkräften und Ärzt*innen trifft auf steigende Nachfrage nach medizinischen Leistungen. Eine Zunahme an chronischen Erkrankungen und Multimorbidität der deutschen Gesellschaft wird durch Pensionierung älterer Ärzt*innen und gleichzeitigem Mangel an neuen Allgemeinmediziner*innen verschärft. International hat sich das Berufsbild der Advanced Practice Nurse (APN) etabliert, welches erweiterte Kompetenzen klinischer Praxis umfasst. In Finnland haben APNs eine etablierte Rolle in der kommunalen Pflege: Sie übernehmen heilkundliche Tätigkeiten in Gesundheitszentren und entlasten Ärzt*innen, mit einem Fokus auf Prävention und Gesundheitsförderung. Finnland dient als Vergleich für Deutschland, inwiefern APNs einen Beitrag zur medizinischen Personalentlastung und Verbesserung der Gesundheitsversorgung leisten könnten. Methode: Es wurde eine narrative Literaturreview durchgeführt, um APNPotenziale in der Primärversorgung darzustellen, mithilfe einer Literaturrecherche und der Analyse von Grundlagenliteratur zu aktuellen Entwicklungen des deutschen Gesundheitssystems. Der Selektionsprozess wurde anhand eines Prisma Flow Diagramms grafisch dargestellt. Ergebnisse: Für eine APN-Etablierung in das deutsche Gesundheitssystem, insbesondere der Primärversorgung, sind zunächst strukturelle Anpassungen erforderlich: Definition der APN-Handlungsfelder mit entsprechenden rechtlichen Rahmenbedingungen ist notwendig, ebenso wie der dazugehörige Bildungsrahmen und eine Übertragung heilkundlicher Tätigkeiten. Schlussfolgerung: APNs haben Potenzial, multiprofessionelle Primärversorgungszentren zu leiten, um der prognostizierten Unterversorgung des deutschen Primärsektors entgegenzuwirken, sowie dem dortigen Hausärzt*innenmangel. Schlüsselwörter: Deutsche Primärversorgung, Hausärzt*innenmangel, Akademisierung der Pflege, Advanced Practice Nursing, finnisches GesundheitssystemBackground: The German primary care faces significant challenges: shortages of nursing staff and doctors coincide with increasing demand for medical services. An increase in chronic diseases and multimorbidity is exacerbated by the retirement of older doctors and shortage of new general practitioners. Internationally, the professional profile of the Advanced Practice Nurse (APN) has developed, encompassing expanded competencies in clinical practice. In Finland, one of the most advanced healthcare systems in the world, APNs have an established role in community care: They take on clinical tasks in primary care centers and relieve doctors, with a focus on prevention and health promotion. Finland serves as a model for Germany on how APNs can alleviate medical staff shortages and improve healthcare delivery. Method: A narrative literature review was conducted to illustrate potential APN-roles in primary care. Literature research and analysis of foundational literature on the current state of the German healthcare system were performed. The selection process was graphically represented in a Prisma Flow Chart. Results: To integrate APNs into the German healthcare system, especially in primary care, structural adjustments are necessary: A Definition of specific APN fields and roles with corresponding legal framework is necessary, as in the corresponding educational framework and subsequent transfer of medical activities. Conclusion: APNs have the potential to lead multiprofessional primary care centers in order to counteract the impending undersupply of the primary sector, as well as counteract the shortage of doctors there. Keywords: German primary care, shortage of general practitioners, academization of nursing, Advanced Practice Nursing, Finnish healthcare syste

    Interprofessionelle Zusammenarbeit in Alten-/Pflegeheimen: Scoping Review

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    Zielsetzung: Die Zielsetzung dieses Scoping Reviews ist es die interprofessionelle Zusammenarbeit in Alten-/Pflegeheimen mit ihren Auswirkungen und fördernden sowie hemmenden Faktoren bezüglich der Versorgungsqualität älterer Menschen zu untersuchen. Hintergrund: Weltweit altert die Gesellschaft, wodurch die Zahl der Pflegebedürftigen in Alten-/Pflegeheimen steigt. Dieser demografische Wandel stellt das Gesundheitswesen vor die Herausforderung eine adäquate und qualitativ hochwertige Versorgung zu gewährleisten. Als Lösungsansatz kann das kooperative Arbeiten zwischen den Professionen, die interprofessionelle Zusammenarbeit, gesehen werden. Einschlusskriterien: Zu den Einschlusskriterien zählt das Setting des Alten-/Pflegeheimes. Ein weiteres entscheidendes Kriterium ist, dass der teilnehmenden Professionen. Es wurden nur Studien eingeschlossen, bei denen mindestens eine Profession aus den Therapiewissenschaften oder der Sozialen Arbeit vertreten war. Methoden: Es wurde eine systematische Literaturrecherche im Zeitraum von September – Dezember 2023 innerhalb der Datenbanken PubMed, CINAHL und Cochrane Library durchgeführt. Eine Handsuche und eine personenbezogene Suche wurden ergänzend durchgeführt. Der Aufbau dieser Arbeit orientierte sich an der PRISMA – Statements Richtlinie für Scoping Reviews. Ergebnisse: Aus der Literaturrecherche konnten zehn Studien aus unterschiedlichen Ländern eingeschlossen werden. Diese fokussieren innerhalb der interprofessionellen Zusammenarbeit verschiedene Themenschwerpunkte. Vertrauen, Respekt und eine effiziente Kommunikation tragen zu einer effektiven interprofessionellen Zusammenarbeit bei. Als hemmende Faktoren konnten besonders die fehlende koordinative Leitung sowie die Machtungleichheit im Team ausgemacht werden. Schlussfolgerungen: Die interprofessionelle Zusammenarbeit steigert die Lebens- und Versorgungsqualität der Alten-/Pflegeheimbewohnenden. Zukünftige Forschung sollte sich mit den Anliegen und Bedürfnissen der Bewohnenden zur Qualitätssteigerung befassen. Schlüsselwörter: interprofessionelle Zusammenarbeit, Alten-/Pflegeheime, Versorgungsqualität, Kommunikation, KoordinationObjecitve: The aim of this scoping review is to examine interprofessional collaboration in nursing homes with its effects and factors that promote and inhibit the quality of care for older people. Background: Society is ageing worldwide, which is increasing the number of people in need of care in retirement/nursing homes. This demographic change presents the healthcare system with the challenge of ensuring adequate and high-quality care. Interprofessional collaboration between the professions can be seen as a possible solution. Inclusion criteria: The inclusion criteria include the setting of the retirement/nursing home. Another decisive criterion is that of the participating professions. Only studies in which at least one profession from the therapeutic sciences or social work was re-presented were included. Methods: A systematic literature search was conducted in the period from September to December 2023 within the PubMed, CINAHL and Cochrane Library databases. A hand search and a person-related search were also carried out. The structure of this work was based on the PRISMA - Statements guideline for scoping reviews. Results: Ten studies from different countries were included in the literature search. These focus on various key topics within interprofessional collaboration. Confidentiality, respect and efficient communication contribute to effective interprofessional collaboration. The lack of coordinative leadership and power imbalances within the team were identified as inhibiting factors in particular. Conclusions: Interprofessional collaboration enhances the quality of life and care for nursing home residents. Future research should address the concerns and needs of residents to improve quality. Keywords: interprofessional collaboration, nursing/care homes, care quality, communication, coordinatio

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