Publikationsserver HAWK.EDOC (Hochschule für an gewandte Wissenschaft und Kunst)
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    Investigation of interprofessional, non-pharmacological treatment methods for chronic fatigue syndrome to enhance physical and psychological quality of life in chronic myeloid leukemia under TKI therapy

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    Theoretischer Hintergrund: Jährlich erkranken in Deutschland circa 1.200 Menschen an chronischer myeloischer Leukämie (CML), vor allem zwischen dem 55. und 60. Lebensjahr (Ernst et al., 2018, S.428). Die Behandlung erfolgt mit Tyrosinkinaseinhibitoren (TKI) wie Imatinib, Nilotinib, Desatinib, Bosutinib, die häufig das chronische Fatigue Syndrom als Nebenwirkung haben. Dieses Syndrom beeinträchtigt sowohl die psychische als auch die physische Lebensqualität der Betroffenen. Ziel der Arbeit ist es, eine Literaturübersicht über interprofessionelle, nicht-medikamentöse Behandlungsmethoden zu erstellen, die die psychische und physische Lebens-qualität steigern können. Methodik: Von Dezember 2023 bis Februar 2024 wurde eine integrative Literaturrecherche durchgeführt. Fachdatenbanken wie MEDLINE via PubMed, CINAHL und BASE wurden durchsucht. Zusätzlich wurden Bibliothekskataloge und Fachzeitschriften genutzt. Literaturverzeichnisse relevanter Publikationen wurden ebenfalls konsultiert. Insgesamt wurden 16 Studien identifiziert, integriert und bewertet, die in einer Tabelle detailliert aufgeführt sind. Ergebnisse: Die nicht-medikamentösen Behand-lungsmethoden wurden in folgende Kategorien unterteilt: interprofessionelle Zusammenarbeit im Fatigue-Management, die Rolle von Pflegefachpersonen, Förderung des Selbstmanagements, körperliche Aktivität, kognitive Verhaltenstherapie, Komplementärtherapie, Ernährung sowie Maßnahmen zur Steigerung der physischen und psychischen Lebensqualität. Schlussfolgerungen: Das chronische Fatigue-Syndrom wird immer noch unterschätzt und unterbehandelt. Pflege, Physiotherapie, Ernährungstherapie und Psychotherapie bieten verschiedene Ansätze zur Minderung der Auswirkungen auf die Lebensqualität. Experimentelle Studien mit größeren Stichproben sind erforderlich, um ein umfassendes, interprofessionelles Behandlungs- und Assessmentkonzept zu entwickeln. Schlüsselwörter: chronische myeloische Leukämie, tumor-assoziierte Fatigue, Lebensqualität, interprofessionelle nicht-medikamentöse Behandlungsmethoden, TyrosinkinaseinhibitorenTheoretical background: Approximately, 1.200 Germans are diagnosed with chronic myeloid leukemia (CML) annually, with peak incidence between ages 55 and 60 (Ernst et al., 2018, S.428). Tyrosine kinase inhibitors (TKIs) like imatinib, nilotinib, desatinib and bosutinib are standard treatments but often cause chronic fatigue syndrome (CFS), severely affecting patients` quality of life. This study aims to review literature on interprofessional, non-pharmalogical treatments to improve physical and psychological quality of life for CML patients experiencing TKI-induced CFS. Methodology: An integrative literature review was conducted from december 2023 to february 2024. Databases such as MEDLINE via PubMed, CINAHL and BASE were searched supplemented by library catalogs and specialized jour-nals. References from relevant publications were also examined. The literature search progress was depicted in a flowchart. Sixteen studies were integrated and evaluated, detailed in a table. Results: Non-pharmalogical treatments were categorized into: interprofessional collaboration in fatigue management, the role of nursing professionals, promotion of self-management, physical activity, cognitive behavioral therapy, complementary therapy, nutrition and methods for improving physical and psychological quality of life. Conclusions: CFS remains underestimated and undertreated. Nursing, physiotherapy, nutritional therapy and psychotherapy offer various approaches to alleviate its impact. Further experimental studies with larger sample sizes are necessary to develop comprehensive interprofessional treatment concepts. Keywords: chronic myeloid leukemia, chronic fatigue syndrome, inter-professional non-pharmalogical treatment methods, quality of life, ty-rosine kinase inhibitor

    Förderung der Gesundheitsprävention von Pflegefachpersonen der Universitätsmedizin Göttingen

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    Theoretischer Hintergrund: Pflegefachpersonen legen sowohl in Deutschland als auch im internationalen Bereich eine der höchsten Arbeitsunfähigkeitszeiten dar. Diese Ausfallzeiten belasten die Pflegefachpersonen zu den anderen Herausforderungen, welche der Beruf mit sich zieht, zusätzlich. Eine der Hauptursachen der Arbeitsunfähigkeitstage sind Beschwerden im Muskel-Skelett-Bereich, welche wahrscheinlich zum Teil auf verschiedene Tätigkeiten der Pflegefachpersonen zurückzuführen sind und einen Zusammenhang mit steigendem Alter sowie Berufsjahren darlegen. Durch internationale Studien ist für die Vorbeugung dieser Beschwerden nahegelegt, gesundheitspräventive Maßnahmen durchzuführen. Wie das Projekt PFLEGEprevent zeigt, wären 75 % bereit, an einem gesundheitsfördernden Programm teilzunehmen, sobald der Arbeitgebende dies unterstützt. Dadurch stellt sich die These, dass Benefits die Teilnahme von Pflegefachpersonen an gesundheitsfördernde Maßnahmen der UMG fördert und somit Arbeitsunfähigkeitstage reduziert werden können. Methode: Für die Feststellung des aktuellen Forschungsproblems wurde die Fragestellung anhand des PICO-Schemas erstellt. Danach erfolgte eine integrative Literaturrecherche. Um herauszufinden, inwiefern Motivationskonzepte des Arbeitgebers zu einer erhöhten Teilnahme von Pflegefachpersonen der UMG an Gesundheitspräventionsmaßnahmen führen kann, um Ausfallzeiten dieser zu verringern, wurde sich als Erhebungsmethode für ein Online-Fragebogen entschieden. In diesem wurden 2 erstellte Konzepte bezüglich Benefits vorgestellt. Ergebnisse: In dem in dieser Arbeit erstellten Fragebogen wurden Fragen und Konzepte anhand der verwendeten Publikationen erschaffen. Dieser wurde mittels Pretests von Pflegefachpersonen auf Verständlichkeit überprüft. Schlussfolgerung: Die Durchführung des Pretests zeigte sich als signifikant, denn mögliche Anmerkungen konnten ergänzt werden. Ob und inwiefern Benefits die Pflegefachpersonen der UMG anregt, an gesundheitspräventiven Kursen bezüglich Muskel-Skelett-Beschwerden teilzunehmen und ob dadurch Arbeitsunfähigkeitstage verringert werden, müssen die zukünftige Umfrage und anschließende Projekte zeigen. Schlüsselwörter: Pflegefachpersonen, Arbeitsunfähigkeitszeiten, Muskel-Skelett-Beschwerden, gesundheitspräventive Maßnahmen, UnternehmensleistungenTheoretical background: Nurses have one of the highest rates of incapacity to work in Germany and internationally. These absences place an additional burden on nurses in addition to the other challenges of the profession. A major cause of days of incapacity for work is musculoskeletal disorders, which are probably partly attributable to various activities performed by nurses and are linked to increasing age and years in the profession. International studies suggest that preventive health measures should be implemented to prevent these complaints. As the PFLEGEprevent project shows, 75 % would be willing to take part in a health-promoting program if their employer supports it. This raises the hypothesis that benefits promote the participation of nurses in health-promoting measures of the UMG and can reduce days of incapacity for work. Method: Based on integrative literature research, the current research problem was identified. In order to find out the extent to which employer motivation concepts can lead to increased participation in preventive health measures by UMG nursing staff to reduce absenteeism, an online questionnaire was chosen as the survey method. 2 concepts relating to benefits were presented in this questionnaire. Results: In the questionnaire, questions and concepts were created based on the publications used. This was checked for comprehensibility by means of pretests by nursing professionals. Conclusion: The future survey and subsequent projects must show whether and to what extent benefits encourages UMG nursing staff to participate in preventive health courses relating to musculoskeletal complaints and whether this reduces absenteeism. Keywords: nurse, sick days, musculoskeletal disorders, health promote, benefit

    Evaluation Partizipativer Technikentwicklung aus Sicht der Teilnehmenden

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    Theoretischer Hintergrund: Forschung im Bereich der digitalen Patient*innenversorgung in der Logopädie nimmt zu und Partizipative Technikentwicklung (PTE) spielt eine wachsende Rolle. Hierbei werden die späteren Technik-Nutzenden in die technische Entwicklung miteinbezogen. PTE wird auch im Forschungsprojekt HiSSS zur Entwicklung einer hybriden, interaktiven Therapieplattform für Menschen mit Sprach- und Sprechstörungen nach Schlaganfall durchgeführt. Ziele: Diese Studie erhebt, wie Schlaganfallbetroffene mit Aphasie ihre Teilnahme an Co-Creation-Workshop im Projekt HiSSS in Bezug auf das Thema Mitbestimmung erleben. Zusätzlich wird erfragt, welche Auswirkungen sprachliche Einschränkungen auf PTE haben können. Methode: Es wurde nach der qualitativen Forschungsmethode der Phänomenologie gearbeitet. Zur Evaluation der PTE wurden Leitfadeninterviews mit zwei Workshop-Teilnehmenden geführt. Anschließend wurde eine Interpretative Phänomenologische Analyse (IPA) durchgeführt. Ergebnisse: Die Studie konnte zeigen, dass die Teilnehmenden den Grad der Mitbestimmung innerhalb der Workshops als hoch erleben. Die sprachlichen Einschränkungen hatten darauf keinen negativen Einfluss. Es fehlten jedoch z. B. noch Einblicke in das Gesamtsystem. Die Datenerhebung und die IPA waren durch die Sprach- und Sprechstörungen der Teilnehmenden erschwert und mussten teilweise angepasst werden. Schlussfolgerungen: Obwohl die Workshops bereits partizipativ ablaufen, liefern die Studienergebnisse weitere Implikationen für zukünftige Workshops. Es sollte darauf geachtet werden, dass die Workshops von Forschenden geleitet werden, die Erfahrung im Umgang mit Menschen mit Sprachstörungen haben. Zudem sollte auf eine möglichst hohe Transparenz über die bisherige Entwicklung der Plattform geachtet werden. Weitere Forschung zur PTE aus Sicht der Teilnehmenden und vor allem im Bereich der qualitativen Forschung mit Menschen mit Sprach- und Sprechstörungen ist notwendig. Schlüsselwörter: Partizipative Technikentwicklung, Mitbestimmung, Evaluation, Sprach- und SprechstörungenBackground: Research regarding digital care in speech therapy is increasing. In this field, patient involvement (PI) in technology development is becoming more important. This means involving technology users in the creation of programs. The research project HiSSS uses PI to develop an hybrid interactive platform for people with speech and language impairments. Objective: To assess how people with language impairments post stroke experience and rate their participation in co creation workshops. Another question was how language impairments impact PI. Methods: This qualitative study is using the concept of phenomenology. To evaluate PI, guided interviews were being lead with two workshop participants. Afterwards, an interpretative phenomenological analysis (IPA) was conducted. Results: The study shows that the participants experienced a high degree of involvement during the workshops. Their language impairments didn’t affect the process negatively. There was a lack of insight in the overall system. The process of data collection and the IPA were complicated by the language impairments and needed to be adjusted. Conclusions: Even though the workshops were already engaging, the study results show some implications for future workshops. The workshops should continue to be lead by researchers with experience in working with people with language impairments. Furthermore, a high transparency regarding the previous development of the platform should be ensured. Future research in this field from the perspective of participants is necessary. There should also be a focus on including people with language impairments in qualitative research. Keywords: patient involvement, technology development, participa-tion, language impairment

    Impact of extreme heat on maternal health during pregnancy in the context of climate change: A scoping review

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    Theoretischer Hintergrund: Der Klimawandel bringt unter anderem extreme Hitzeereignisse mit sich, diese können sich negativ auf die Gesundheit von Menschen auswirken. Dabei sind besonders schwangere Personen und Feten betroffen. Wie weitreichend die Auswirkungen von Hitzeextremen auf die mütterliche Gesundheit während der Schwangerschaft sind, ist noch nicht ausreichend erforscht. Methode: Ziel war es, mit einem Scoping Review den aktuellen Wissenstand zu den Auswirkungen von Hitzeextremen im Kontext des Klimawandels auf die mütterliche Gesundheit zu erfassen. Dabei sollten Praxisimplikationen und weiterer Forschungsbedarf identifiziert werden. Die Literaturrecherche wurde vom 6. bis 10. Januar 2024 in den Datenbanken PubMed, CENTRAL, CINHAHL und Web of Science durchgeführt. Ergebnisse: Es wurden 38 Artikel identifiziert, aus denen hervorging, dass Hitzeextreme verschiedene Auswirkungen auf die mütterliche Gesundheit während der Schwangerschaft haben. Zu diesen zählen erhöhte Raten von hypertensiven Schwangerschaftserkrankungen, Gestationsdiabetes, vorzeitigen Plazentalösungen, antepartalen Blutungen, signifikante Bakteriurie, schwerer mütterlicher Morbidität, mentalen Gesundheitsproblemen und Krankenhausaufenthalten. Die Auswirkung, die am meisten untersucht wurde, waren hypertensive Schwangerschaftserkrankungen. Hauptimplikationen für die Praxis waren die Aufklärung von Gesundheitspersonal und Betroffenen über die negativen Folgen von Hitzeexposition. Es besteht weitreichender Forschungsbedarf, unter anderem zu den biologischen Mechanismen hinter den beobachteten negativen Gesundheitsfolgen. Schlussfolgerung: Die Auswertungen zeigen, dass Hitze im Kontext des Klimawandels weitreichende Folgen für schwangere Personen hat. Hebammen können eine zentrale Rolle im Aufrechterhalten der Schwangerengesundheit im Kontext des Klimawandels spielen. Schlüsselwörter: Klimawandel, Hitzeextreme, mütterliche Gesundheit, Planetary Health, KlimagerechtigkeitTheoretical background: Climate change causes, among other events, extreme heat events. These can have a negative impact on people's health. Pregnant people and fetuses are particularly affected by extreme heat exposure. How far-reaching the effects of heat extremes are on maternal health during pregnancy has not yet been sufficiently researched. Methods: The aim of this scoping review was to assess the current state of knowledge on the effects of heat extremes in the context of climate change on maternal health. The aim was to identify practical implications and the need for further research. A literature search was conducted from 6 to 10 January 2024 in PubMed, CENTRAL, CINHAHL and Web of Science. Results: 38 articles were identified indicating that heat extremes have various effects on maternal health during pregnancy. These included increased rates of hypertensive pregnancy disorders, gestational diabetes mellitus, placental abruption, antepartum haemorrhage, significant bacteriuria, severe maternal morbidity, mental health problems and hospitalisation. The effect most studied was hypertensive pregnancy disorders. The main implications for practice were the education of health personnel and those affected about the negative consequences of heat exposure. There is a need for further research, including the biological mechanisms behind the observed negative health effects. Conclusion: This scoping review shows that heat has far-reaching consequences for pregnant people in the context of climate change. Midwives can play a central role in maintaining the health of pregnant women in the context of climate change. Keywords: Climate change, heat extremes, maternal health, planetary health, climate justic

    Seite an Seite: Ein gemeinsames Gebäude für Pro Arbeit und Agentur für Arbeit

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    Gebäude haben für ihre Nutzerinnen und Nutzer meistens sehr spezifische Aufgaben zu lösen. Einige Gebäudetypologien werden aufgrund ihrer eher unpopulären Bestimmung weniger konzeptionell und gestalterisch hinterfragt. Das gilt sicher für Gefängnisse oder Hospize, aber auch für Verwaltungsbauten wie die Einrichtungen des kommunalen Jobcenters Pro Arbeit bzw. der Bundesagentur für Arbeit. Aus sozialen Gesichtspunkten heraus betrachtet sind diese systemrelevanten Gebäudetypologien jedoch sehr interessant. Sie geben tiefe Einblicke in die existierenden Gesellschaftsstrukturen, da hier für Menschen, ihre Existenz und Teilhabe „räumlich verhandelt“ wird. In diesem Buch wird für die Stadt Dietzenbach der Versuch unternommen, drei ganz verschiedene räumliche, formale und materialisierte Architekturkonzepte auf Basis eines Programmes zu präsentieren und diskutieren. Der zu planende Neubau sollte als gemeinsames Gebäude für die Räumlichkeiten der Pro Arbeit und der Agentur für Arbeit entwickelt werden. Seite an Seite – dieser verbindende Ansatz wurde auch Leitbild für die architektonische Umsetzung der Kommunikation zwischen Angestellten und Kunden

    Das Setting als Einflussfaktor in teletherapeutischen Gruppeninterventionen für Personen mit chronischer Aphasie

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    Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den Erfahrungen von Personen mit chronischer Aphasie in teletherapeutischen Gruppeninterventionen, wobei ein besonderes Augenmerk auf das Setting gerichtet wird. Das Ziel der Studie bestand in der Identifikation von Einflussfaktoren, welche die genannten Personen während der Therapie wahrnehmen. Zu diesem Zweck wurden vier halbstrukturierte Interviews mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern durchgeführt, die an einer teletherapeutischen Gruppenintervention teilnahmen. Die Auswertung der Interviews erfolgte anhand einer Gliederung in fünf zentrale Themenbereiche: technische Aspekte (räumliche Umgebung, Nutzung von Geräten, Verbindungsqualität, Nutzung der Programme), Vorteile und Nachteile hinsichtlich der Gruppendynamik und technischen Aspekte, Vergleich zwischen Online- und „face-to-face“ Therapie, sowie die Motivation in Bezug auf das Setting. Die Ergebnisse zeigen, dass technische Schwierigkeiten, wie die Verbindungsqualität und die Bedienung der Programme, die Effektivität der Therapie beeinflussen. Die Analyse der Daten ergab, dass sowohl positive als auch negative gruppendynamische Faktoren das Engagement und die Zufriedenheit der Teilnehmenden beeinflussen. Es wird ersichtlich, dass die Kommunikation in dieser Art von Intervention in hohem Maße von den technischen Gegebenheiten abhängig ist und auf die Symptomkomplexe der Aphasiker:innen abgestimmt werden muss. Die Motivation der Teilnehmenden wurde insbesondere durch das Gefühl der Zugehörigkeit zur Gruppe sowie die Flexibilität der Teilnahme von zu Hause gestärkt.This study deals with the experiences of people with chronic aphasia in teletherapy group interventions, with a particular focus on the setting. The aim of the study was to identify influencing factors perceived by these individuals during therapy. To this end, four semi-structured interviews were conducted with participants who took part in a teletherapy group intervention. The interviews were analysed by dividing them into five central topics: technical aspects (spatial environment, use of devices, connection quality, use of the programmes), advantages and disadvantages in terms of group dynamics and technical aspects, comparison between online and face-to-face therapy, and motivation in relation to the setting. The results show that technical difficulties, such as the quality of the connection and the operation of the programmes, influence the effectiveness of the therapy. The analysis of the data showed that both positive and negative group dynamic factors influence the commitment and satisfaction of the participants. It can be seen that communication in this type of intervention is highly dependent on the technical conditions and must be adapted to the symptom complexes of the aphasics. The motivation of the participants was strengthened in particular by the feeling of belonging to the group and the flexibility of participating from home

    The influence of passive back-supporting exoskeletons during wheel-chair-to-bed transfers on the knee joint angle

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    Rückenschmerzen sind in Deutschland weit verbreitet und betreffen etwa 33 % der Erwachsenen sowie 20 % der Kinder und Jugendlichen. Besonders Pflegefachkräfte sind durch die körperlich anstrengenden Tätigkeiten wie dem Heben und Tragen von Patient*innen stark belastet, was zu vermehrter Arbeitsunfähigkeit und hohen wirtschaftlichen Kosten führt. Exoskelette bieten eine vielversprechende Strategie zur Unterstützung der Pflegekräfte, insbesondere zur Entlastung des unteren Rückens. Um die Last auf den unteren Rücken analysieren zu können, spielt das Verhältnis von Hüft- zu Kniegelenkswinkel eine entscheidende Rolle. Daher untersucht diese Bachelorarbeit den Einfluss passiv rückenunterstützender Exoskelette auf die Veränderungen des Kniegelenkswinkels im Verhältnis zum Hüftgelenkswinkel bei drei verschiedenen Versuchsdurchführungen - mit Exoskelett und eingeschalteter Unterstützung, mit Exoskelett und ausgeschalteter Unterstützung und ohne Exoskelett. Die Untersuchung basiert auf Daten der Querschnittsstudie von Frau Hanna Brandt, in der 33 Pflegefachkräfte einen Transfer von einer Behandlungsbank zu einem 90° gedrehten Stuhl mit einer 45 kg schweren Dummypuppe in den drei eben genannten Versuchsdurchführungen ausführen. Die Analyse des Kniegelenkswinkels erfolgt mittels einfaktorieller Varianzanalyse mit Messwiederholungen in SPSS. Die Ergebnisse zeigen eine signifikante Verkleinerung des Kniege-lenkswinkels beim Tragen des Exoskeletts mit eingeschalteter Unterstützung im Vergleich zur Durchführung ohne Exoskelett sowie mit ausgeschalteter Unterstützung. Kein signifikanter Unterschied liegt im Kniegelenkswinkel ohne Exoskelett und mit ausgeschalteter Unterstützung vor. Zudem wurde festgestellt, dass Knie- und Hüftgelenkswinkel ähnlich groß sind und sich bei den Versuchsdurchführungen um das gleiche Winkelmaß verändern. Schlüsselwörter: Passive Exoskelette, untere Rückenschmerzen, ergonomisches Heben, Kniegelenkswinkel, HüftgelenkswinkelBack pain is a prevalent health issue in Germany, affecting approximately 33 % of adults and 20 % of children and adolescents. Nursing staff are subjected to significant physical strain due to the physically demanding nature of their work. This can result in an increased number of days spent incapacitated and substantial economic costs. Exoskeletons represent a promising strategy for supporting nursing staff, particularly in regard to lower back pain. The analysis of the load on the lower back is dependent on the ratio of the hip to the knee joint angle. This thesis therefore examines the influence of passive, back-supporting exoskeletons on the changes in the knee joint angle in relation to the hip joint angle. The study is based on data from a cross-sectional study conducted by Hanna Brandt, in which 33 participants performed a transfer of a 45 kg dummy from a treatment bench to a chair. The transfer was conducted once without the exoskeleton, once with the exoskeleton and support switched on, once with the exoskeleton and support switched off. The knee joint angle was subjected to an analysis of variance with repeated measures in SPSS. The results demonstrate a notable reduction in the knee joint angle when the exoskeleton is worn with the support system activated, in comparison to when it is worn without the exoskeleton and with the exoskeleton deac-tivated. No significant difference was observed in the knee joint angle when the exoskeleton was absent and support was deactivated. Additionally, it was determined that the knee and hip joint angles change identically during each trial. Keywords: Passive exoskeletons, lower back pain, ergonomic lifting, knee joint angle, hip joint angl

    Beiträge zur Gesundheitsförderung von Pflegefachpersonen via Social Media: Eine qualitative Analyse

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    Immer mehr Menschen nutzen digitale Medien, um nach Gesundheitsinformationen zu suchen. Besonders soziale Medien gewinnen dabei an Bedeutung, da sie aufgrund ihrer Vielfältigkeit große Potentiale für die Gesundheitsförderung bieten. Zukünftig könnten Pflegefachpersonen, aufgrund ihres Fachwissens und ihrer Erfahrungen, in diesem Kontext eine wichtige Rolle einnehmen, indem sie ihre Reichweite nutzen, um in Social Media Beiträgen gesundheitsförderliche Informationen zu verbreiten. Das Ziel der vorliegenden Arbeit war es einen Einblick zu gewinnen, welche gesundheitsförderlichen Themen Pflegefachpersonen in Deutschland ansprechen. Dazu wurden Instagram-Reels von fünf deutschen Pflegeinfluencer* innen im Rahmen einer qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring mit induktiver Kategorienbildung durchgeführt. Anhand der Analyse konnten sieben Hauptthemen identifiziert werden, die sich den Handlungsfeldern der Ottawa-Charta zuordnen ließen: Der pflegerische Versorgungsalltag, die Pflegeausbildung, berufspolitische Aktivitäten, Herausforderungen in der Pflege, psychische Gesundheit, Copingstrategien sowie pflegende Angehörige. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Pflegefachpersonen in sozialen Medien zukünftig einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsförderung leisten könnten, da sie Gesundheitskompetenzen ihrer Zuschauer*innen stärken und sie für gesundheitliche Themen sensibilisieren könnten sowie Veränderungen im Gesundheitssystem bewirken könnten. Aufgrund der kleinen Stichprobe und des kurzen Untersuchungszeitraumes ist die Analyse limitiert. Es bedarf weiterer Forschung, um den tatsächlichen Effekt und den Einfluss ihrer Beiträge zu evaluieren. Schlüsselwörter: Soziale Medien, Instagram, Gesundheitsförderung, PflegefachpersonenAn increasing number of people are using digital media, especially social media, to search for health information. Social media offers great potential for health promotion due to its variety. In the future, nurses could play an important role in this context by using their reach to share health-promoting information in social media posts. The aim of this study was to gain an insight into which health-promoting topics nurses in Germany address. For this purpose, Instagram Reels of five german nursing influencers were analyzed within the framework of a qualitative content analysis according to Mayring with inductive category creation. The analysis identified seven main themes that could be assigned to the action areas of the Ottawa Charter: Nursing care routine, nursing education, professional advocacy activities, challenges in nursing, mental health, coping strategies, and nursing relatives. The results indicate that nurses could make an important contribution to health promotion in social media in the future, as they could strengthen the health literacy of their viewers, raise awareness of health issues, and bring about changes in the healthcare system. Due to the small sample size and the short study period, the analysis is limited. Further research is needed to evaluate the actual effect and impact of their posts. Keywords: Social Media, Instagram, Health Promotion, Nurse

    Information level and positions about Nursing Chamber in Germany: an impirical study

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    Hintergrund: Diese Arbeit untersucht die Beziehung zwischen der Position und dem Informationsstand zur Pflegekammer bei Pflegefachpersonen in Deutschland. Ein möglicher Zusammenhang dieser Variablen soll geprüft werden. Durch die aktuelle Debatte um eine Kammererrichtung in Baden-Württemberg ist dieses Thema von hoher Relevanz für die Pflegepolitik. Landesregierungen übertragen mit Kammern die Entscheidungskompetenz an die Berufsgruppe: als Standesvertretung, -aufsicht und -förderung erlassen sie berufliche Richtlinien und registrieren alle Pflegefachpersonen in Deutschland. Sie dienen der politischen Interessenvertretung und überwachen Berufspflichtverletzungen. In zwei Bundesländern wurde die Kammerarbeit aufgrund der Ablehnung in Befragungen der Berufsgruppe beendet. In weiteren Umfragen zeichnet sich ein heterogenes Meinungsbild ab. Methoden: Für die Erhebung wurde ein selbst entwickelter, standardisierter Fragebogen verwendet, der auf einer integrativen Literaturrecherche basiert. In zehn Fragen wird das Interesse zur pflegerischen Berufspolitik, die Position zur Kammer und der Informationsstand der Teilnehmenden mittels Selbsteinschätzung erhoben. Die Umfrage generierte 209 Ergebnisse aus 15 Bundesländern. Mittels Deskriptivstatistik wurden die Häufigkeitsverteilungen analysiert. Ergebnisse: Die Teilnehmenden schätzen ihren Informationsstand zur Pflegekammer überwiegend niedrig oder sehr niedrig ein. Dennoch unterstützen sie mehrheitlich eine Kammer. 20,57% sind sich über die eigene Position zur Kammer unsicher. Schlussfolgerungen: Obwohl die Mehrheit ihren Informationsstand niedrig einschätzt, unterstützt sie die Pflegekammer. Vor diesem Hintergrund entsteht die Frage, ob der subjektiv eingeschätzte Informationsstand in einer objektiven Messung bestätigt wird, da die meisten Befragten auch angeben das Prinzip beruflicher Selbstverwaltung zu kennen. Schlüsselwörter: Pflegekammer, Deutschland, Position, Informationsstand, PflegepolitikBackground: This study examines the relationship between the position and the level of information concerning the Nursing Chamber among nursing professionals in Germany. It aims to assess a possible correlation between these variables. Due to the current debate about establishing a Nursing Chamber in Baden-Württemberg, this topic is of high relevance for nursing policy. State governments delegate decision-making authority to the professional group through professional chambers: as a representative, supervisory, and promotional body, chambers issue professional guidelines and register all nursing professionals in Germany. They serve political advocacy purposes and monitor professional misconduct. In Lower Saxony and Schleswig-Holstein, chamber activities were halted due to rejection in surveys of the professional group. However, surveys in other federal states show a heterogeneous picture. Methods: A self-designed, standardized questionnaire based on literature review was used. The questionnaire consists of ten questions to assess interest in nursing professional policies, position on the chamber and the level of information of the participants through self-assessment. The survey generated 209 responses from 15 federal states. Descriptive statistics were used to analyse frequency distributions. Results: Participants predominantly assessed their informational level about the Nursing Chamber as low or very low. Nevertheless, they mostly support the establishment of a chamber. 20.57% are unsure about their position on the chamber. Conclusions: Although most participants rate their information level as low, they still support the Nursing Chamber. This raises the question of whether the subjectively assessed informational level would be confirmed by objective measurement, as most respondents also claim to know the principle of professional self-governance. Keywords: Nursing Chamber, Germany, position, information level, nursing polic

    Freiräume in Hildesheim

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    Die Stadt Hildesheim ist Erkundungsgebiet, Analyseobjekt und Entwurfsraum für die Studierenden des dritten Semesters Bachelor Architektur an der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim im Modul Städtebau 1. In dieser Broschüre sind die Ergebnisse von Kurzentwürfen zum Thema Hildesheimer Freiräume dokumentiert, die im Wintersemester 2021-22 von ca. 100 Studierenden in Gruppenarbeiten angefertigt wurden. Bewusst bot die Aufgabe eine gewisse Freiheit hinsichtlich des entwurflichen Ansatzes und des Maßstabs. Das Ziel war die Sammlung von Potenzialorten in Hildesheim sowie von Ansätzen zu deren möglichen Aufwertung als Beitrag zum Stadtentwicklungsdiskurs. Insofern dienen die Kurzentwürfe als Inspirationsquelle für Orte in der Stadt, die qualifiziert werden könnten, und für gestalterische Ideen für mögliche Umsetzungen

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