Publikationsserver HAWK.EDOC (Hochschule für an gewandte Wissenschaft und Kunst)
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Pflegekinder und ihr Schulerfolg: Herausfordernde Lebenssituationen von Pflegekindern und die Auswirkungen auf ihre schulischen Leistungen
Diese Bachelorarbeit untersucht die spezifischen Herausforderungen, denen Pflegekinder gegenüberstehen, und analysiert, wie sich diese auf ihre schulischen Leistungen auswirken. Ausgehend von einer umfangreichen Literaturrecherche werden die psychosozialen, emotionalen und pädagogischen Schwierigkeiten von Pflegekindern dargestellt, wie Trauma, posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), Depressionen und Angstzustände. Es wird aufgezeigt, dass diese Herausforderungen direkte und indirekte Auswirkungen auf die Bildungserfolge von Pflegekindern haben, indem sie unter anderem die Konzentrationsfähigkeit und das Lernvermögen beeinträchtigen. Die Arbeit basiert auf einer theoretischen und kompilatorischen Methodik, bei der bestehende wissenschaftliche Erkenntnisse und empirische Studien systematisch analysiert und synthetisiert werden. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass Pflegekinder im Vergleich zu ihren Altersgenossen durchschnittlich schlechtere schulische Leistungen erbringen. Dies wird durch verschiedene empirische Studien untermauert, die die schulischen Erfahrungen und Leistungen von Pflegekindern im Vergleich zu Kindern, die in ihren biologischen Familien oder bei ihren Großeltern leben, beleuchten. Die Diskussion der Ergebnisse im Kontext der vorhandenen Literatur betont die Komplexität und Multifaktorialität der Problematiken von Pflegekindern im Bildungssystem. Die Arbeit endet mit einem Fazit, das die Haupterkenntnisse zusammenfasst und einem Ausblick, der die Notwendigkeit weiterer Forschung und praktischer Maßnahmen aufzeigt. Schlüsselwörter: Pflegekinder, Schulleistung, Bildungssystem, Herausforderungen, PflegefamilienThis bachelorthesis investigates the specific challenges faced by foster children and analyzes how these challenges affect their academic performance. Based on extensive literature research, the psychosocial, emotional, and educational difficulties of foster children are presented, such as trauma, post-traumatic stress disorder (PTSD), depression, and anxiety disorders. It is shown that these challenges have direct and indirect effects on the educational success of foster children, affecting their concentration ability and learning capacity, among other aspects. The work is based on a theoretical and compilatory methodology, systematically analyzing and synthesizing existing scientific knowledge and empirical studies. The results highlight that, compared to their peers, foster children generally achieve lower academic performance. This is substantiated by various empirical studies examining the educational experiences and performances of foster children in comparison to children in biological families or those living with grandparents. The discussion of the results in the context of existing literature emphasizes the complexity and multifactorial nature of the issues faced by foster children in the education system. The thesis concludes with a summary of the main findings and an outlook that points out the need for further research and practical measures. Keywords: forster children, school performance, education system, challenges, forster car
Advanced maternal age in out-of-hospital Obstetrics: Retrospective Cross-sectional Study
Die Entwicklung steigenden Gebäralters erfordert spezifische Forschungsansätze zu Schwangerschafts- und Gebärrisiken bei Personen über 35 Jahren. Aktuell existiert eine Forschungslücke hinsichtlich der außerklinischen Geburtsbetreuung von Spätgebärenden, weshalb keine Empfehlungen bezüglich eines sicheren Geburtsumfelds vorliegen. Diese Studie zielt darauf ab, das geburtshilfliche Outcome dieser Gruppe auf Aspekte wie die Verlegungsrate in Kliniken, die Apgar-Werte, das kindliche Geburtsgewicht und das Auftreten von Dammverletzungen zu untersuchen. Zur Beantwortung der Fragestellung wurde eine retrospektive Querschnittstudie in einem Geburtshaus in Südniedersachsen durchgeführt, basierend auf einer Sekundäranalyse von zuvor durch QUAG anonymisierten und erhobenen Daten. In die Studie eingeschlossen wurden 43 Proband*innen mit einem Durchschnittsalter von 36,84 Jahren, die zwischen September 2020 und Oktober 2023 betreut wurden. In der Stichprobe kam es zu 6 Ver-legungen in eine Klinik und zu keinen Dammverletzungen dritten oder vierten Grades. Die Apgar-Werte zeigten bereits nach 5 Minuten keine Bewertungen unter 8 Punkten. Die Geburtsgewichte variierten zwischen 2810g und 4620g, mit einem Durchschnitt von 3565g. Die Ergebnisse dieser Studie weisen auf eine sichere Betreuung von Spätgebärenden im außerklinischen Kontext hinsichtlich der untersuchten Aspekte hin. Allerdings sind die Studienergebnisse aufgrund fehlender Informationen zu den Klinikverlegungen, der kleinen Stichprobengröße, einer Vorselektion der Proband*innen durch medizinisches Personal und des retrospektiven Querschnittsdesigns begrenzt aussagekräftig. Trotz dieser Limitationen zeigt die Studie eine Diskrepanz zur aktuellen Literatur auf und weist auf die Notwendigkeit zukünftiger, qualitativ hochwertiger Studien mit umfangreicheren Stichproben hin. Schlüsselwörter: Spätgebärende, außerklinische Geburtshilfe, geburtshilfliches Outcome, Schwangerschafts- und Geburtsrisiken, retrospektive QuerschnittstudieThe development of increasing childbearing ages requires specific research approaches regarding potential pregnancy and childbirth risks in people over 35 years of age. There is currently a gap in research on out-of-hospital obstetric care for late parturient and therefore no recommendations are available regarding a safe birthing environment for this group. This study aims to investigate obstetric outcomes in people over the age of 35 for aspects such as hospital transfer rates, Apgar scores, infant birth weight and the incidence of perineal injury. To answer the research question, a retrospective cross-sectional study was conducted in a birth center in southern Lower Saxony, based on a secondary analysis of data previously anonymized and collected by QUAG. The study included 43 subjects with an average age of 36.84 years who were cared for between September 2020 and October 2023. There were 6 hospital transfers and no third- or fourth-degree perineal injuries in the sample. The Apgar scores showed no ratings below 8 points after 5 minutes. Birth weights varied between 2810g and 4620g, with an average of 3565g. The results of this study indicate safe care for lateterm mothers in an out-of-hospital context regarding the aspects investigated. However, the study results are of limited significance due to the lack of information on hospital transfers, the small sample size, the preselection of test subjects by medical staff and the retrospective cross-sectional design. Although the practical applicability of the study is limited due to its limitations, it reveals a discrepancy between the current literature and the study results and opens up possibilities for future, highquality studies with larger sample sizes. Keywords: Advanced maternal age, out-of-hospital obstetrics, obstetric outcome, pregnancy and birth risks, retrospective cross-sectional stud
Midwifery care for a new pregnancy after the early loss of a child
In der vorliegenden Arbeit werden Optimierungsansätze für eine Hebammenbetreuung einer Folgeschwangerschaft nach Verlusterfahrungen eines oder mehrerer Kinder entwickelt. Weltweit werden 20 bis 30 Prozent aller Schwangerschaften nicht erfolgreich ausgetragen. Über zwei Millionen Kinder werden weltweit tot geboren und nochmals über 2 Millionen Kinder versterben kurz nach der Geburt. Mehr als die Hälfte betroffener Personen werden nach 22 Monaten erneut schwanger. Eine angemessene Hebammenbetreuung während einer Folgeschwangerschaft hat große Relevanz. Hinzu kommt der Aspekt, dass Hebammen in ihren Betreuungen meist überfordert sind. Durch eine qualitative Forschung mittels leitfadengestützter Expert*inneninterviews mit drei Hebammen werden subjektive Parame-ter gesammelt. Anschließend wird eine qualitative Inhaltsanalyse mit einer induktiven Kategorienbildung durchgeführt. Die Ergebnisse beziehen sich auf Optimierungen der Hebammenbetreuung und die interprofessionelle Zusammenarbeit. Einflussfaktoren auf die Arbeit der Hebamme wie der rechtliche Rahmen, die persönlichen Erfahrungen, der Leitgedanke, das fachliche Wissen und der Arbeitsort werden thematisiert. Gesammelte Optimierungsansätze werden unter Berücksichtigung der Perspektive betroffener Personen definiert. Es wird der Bedarf an Optimierung und weiterer Forschung aufgezeigt. Schlüsselwörter: Hebammenbetreuung, Verlust eines Kindes, Schwangerschaftsverlust, Folgeschwangerschaft nach Verlusterfahrungen, Trauerbegleitung durch eine HebammeIn this study, optimization approaches are developed for midwifery care of a subsequent pregnancy after the loss of one or more children. World-wide, 20 to 30 percent of all pregnancies are not successfully carried to term. Over two million children are stillborn worldwide and another two million die shortly after birth. More than half of those affected become preg-nant again after 22 months. Adequate midwifery care during a subsequent pregnancy is of great relevance. There is also the aspect that midwives are overburdened in their care. Subjective parameters are collected through qualitative research using guided expert interviews with three midwives. This is followed by a qualitative content analysis with inductive categorization. The results relate to the optimization of midwifery care and interprofessional collaboration. Influencing factors such as the legal framework, personal experiences, guiding principles, professional knowledge and the place of work are discussed. Optimization approaches are defined considering the perspective of the persons concerned. The need for optimization and further research is identified. Keywords: Midwifery care, loss of a child, pregnancy loss, subsequent pregnancy after loss experiences, grief counseling by a midwif
Enhancing Tree Species Identification in Forestry and Urban Forests through Light Detection and Ranging Point Cloud Structural Features and Machine Learning
As remote sensing transforms forest and urban tree management, automating tree species classification is now a major challenge to harness these advances for forestry and urban management. This study investigated the use of structural bark features from terrestrial laser scanner point cloud data for tree species identification. It presents a novel mathematical approach for describing bark characteristics, which have traditionally been used by experts for the visual identification of tree species. These features were used to train four machine learning algorithms (decision trees, random forests, XGBoost, and support vector machines). These methods achieved high classification accuracies between 83% (decision tree) and 96% (XGBoost) with a data set of 85 trees of four species collected near Krakow, Poland. The results suggest that bark features from point cloud data could significantly aid species identification, potentially reducing the amount of training data required by leveraging centuries of botanical knowledge. This computationally efficient approach might allow for real-time species classification
Die Rolle der Wirtschaftsförderung im Zukunftsthema Schule-Wirtschaft: Eine Analyse am Beispiel des Landkreises Hildesheim
Entwicklung eines bedürfnis- und bedarfsorientierten Konzeptes für ein Parkinson-Netzwerk in Südniedersachsen: Das Projekt ParkNetz
A place for academicised nursing in the hospital system?
Theoretischer Hintergrund: Durch die Entwicklung von akademisch qualifizierten Pflegerollen findet eine Entfremdung von der direkten klinischen-pflegerischen Versorgung statt. Bachelor Absolvent*innen postulieren eine Sicherung und Weiterentwicklung neuer Konzepte der erweiterten pflegerischen Versorgungspraxis unter Einbezug der erworbenen erweiterten Kompetenzen. Ein höheres Bildungsniveau der Pflegenden wird national und international mit einer Verbesserung der Pflegequalität und somit mit einem patient*innenbezogenen Mehrwert in Verbindung gebracht. Die Integration neuer Rollenbilder in die Pflegepraxis für Bachelorabsolvent*innen wird gefordert, damit im Rahmen eines Skill und Grade Mixes die Kultur der Pflege im Setting Akutkrankenhaus verändert werden kann. Ziel der Arbeit: Für eine erfolgreiche Umsetzung ist es notwendig, die Treiber und Barrieren dieses Prozesses zu identifizieren. Methode: Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurde eine Literaturübersicht durchgeführt. Dafür fand eine Literaturrecherche in den Datenbanken PubMed und CINAHL sowie eine erweiterte Suche in Springer Link und mir der Suchmaschine google scholar statt. Sieben Publikationen wurden inkludiert. Ergebnisse: Die Implementierung akademischer Pflegerollen kann durch strukturierte Praxisentwicklungsprojekte gefördert werden. Eine transparente Zielstellung und Kommunikation steigern die Akzeptanz auf individueller und auf organisatorischer Ebene. Rollen- und Tätigkeitsprofile sowie definierte Kompetenz- und Karrieremodelle tragen dazu bei, die Anzahl der Pflegefachpersonen auf Bachelorniveau in der direkten Patient*innenversorgung im Setting Akutkrankenhaus zu erhöhen. Schlüsselwörter: Bachelor Absolvent*innen, Integration, Implementierung, fördernde und hindernde Faktoren, AkutkrankenhausTheoretical backround: The development of academically qualified nursing roles leads to an alienation from direct clinical nursing care. Bachelor's graduates postulate a further development and safeguarding of new concepts of extended nursing practice, including the competences acquired. A higher level of education for nurses is nationally and internationally associated with an improvement in the quality of care and thus with added value for patients. The integration of new role models into nursing practice for Bachelor’s graduates is called for, so that a skill and grade mix can change the nursing culture in an acute hospital. Aim of the thesis: For successful implementation, it is necessary to identify the drivers and barriers of this process. Method: In order to answer the research question, a literature review was carried out. This involved a literature research in the databases PubMed and CINAHL, as well as an extended research in Springer Link and the search engine Google Scholar. Seven publications were included. Results: The implementation of academic roles can be promoted through practice development projects. Transparent objectives and communication improve the acceptance at an individual and organisational level. Role and job profiles as well as defined competency and career models help to increase the number of nurses at Bachelor’s level in direct patient care in the acute hospital setting. Keywords: Bachelor graduates, integration, implementation, inhibiting and promoting factors, acute care hospita
The Influence of Specific Nursing Interventions on Trauma Prevention in Children and Adolescents During Blood Draws
Der Einfluss spezifischer pflegerischer Interventionen auf die Prävention von Traumata bei Kindern und Jugendlichen während Blutentnahmen Die medizinische Versorgung von Kindern und Jugendlichen stellt eine besondere Herausforderung dar, da sie nicht nur fachliche Expertise, sondern auch ein tiefgreifendes Verständnis für die psychosozialen Bedürfnisse dieser jungen Patienten erfordert. Schmerzhafte oder beängstigende medizinische Eingriffe, wie beispielsweise Blutentnahmen, können bei Kindern und Jugendlichen zu emotionalen Belastungen führen und das Risiko für die Entwicklung von Traumata erhöhen. In diesem Zusammenhang gewinnt die Frage nach dem Einfluss spezifischer Interventionen auf das Auftreten von Traumata bei Blutentnahmen zunehmend an Bedeutung. Eine kindzentrierte Pflege, die auf die individuellen Bedürfnisse und Entwicklungsstufen der jungen Patienten abgestimmt ist, kann dazu beitragen, Ängste zu reduzieren, das Wohlbefinden zu fördern und das Risiko von Traumatisierungen zu minimieren. Diese Bachelorarbeit befasst sich mit der Untersuchung des Einflusses gezielter pflegerischer Interventionen auf das Auftreten von Traumata bei Kindern und Jugendlichen während Blutentnahmen. Dabei werden insbesondere die Methoden der kindgerechte Aufklärung, spielerische Ablenkungstechniken und emotionale Unterstützung durch Pflegefachpersonen in den Fokus genommen. Durch eine umfassende Literaturanalyse soll der aktuelle Forschungsstand zu diesem Thema aufgearbeitet und kritisch bewertet werden. Ziel dieser Arbeit ist es, evidenzbasierte Erkenntnisse über die Wirksamkeit spezifischer pflegerischer Interventionen bei der Traumaprävention zu gewinnen und Implikationen für die pädiatrische Pflegepraxis abzuleiten. Die Ergebnisse dieser Arbeit können dazu beitragen, die Pflegequalität der jungen Patienten zu verbessern und ihnen eine möglichst angstfreie und traumasensitive medizinische Versorgung zu ermöglichen. Schlüsselwörter: Trauma, kindzentrierte Pflege, pflegerische Interventionen, Blutentnahme, pädiatrische PflegepraxisThe medical care of children and adolescents presents unique challenges, requiring not only professional expertise but also a deep understanding of the psychosocial needs of these young patients. Painful or frightening medical procedures, such as blood draws, can cause emotional distress in children and adolescents and increase the risk of trauma. In this context, the question of the influence of specific interventions on the occurrence of trauma during blood draws is becoming increasingly important. Child-centered care, tailored to the individual needs and developmental stages of young patients, can help reduce anxiety, promote well-being, and minimize the risk of trauma. This bachelor thesis is dedicated to investigating the influence of targeted nursing interventions on the occurrence of trauma in children and adolescents during blood draws. In particular a child-friendly education, playful distraction techniques and emotional support by nursing staff are focused upon. Through a comprehensive literature analysis, the current state of research on this topic is to be compiled and critically evaluated. The goal of this work is to gain evidence-based insights into the effectiveness of specific nursing interventions in trauma prevention and to derive implications for pediatric nursing practice. The results of this work can contribute to improving the quality of care for young patients and providing them with the most anxiety-free and trauma-sensitive medical care possible. Keywords: trauma, child-centered care, nursing interventions, blood draw, pediatric nursing practic
You are welcome – Fördernde und hemmende Faktoren bei der Einarbeitung internationaler Pflegefachpersonen in der stationäre Akutpflege in deutschen Krankenhäusern
Theoretischer Hintergrund: Der Fachpersonalmangel in den Pflegeberufen hat in Deutschland alarmierende Ausmaße angenommen. Eine Strategie zur Sicherung der Versorgung ist die Rekrutierung internationaler Pflegefachpersonen. Aufgrund differenter fachlicher und beruflicher Sozialisierung sind spezialisierte, umfassende Ansätze zur langfristigen Bindung und Potenzialnutzung erforderlich. Derzeit fehlt ein entsprechend strukturiertes Konzept zur Einarbeitung im Arbeitsalltag, was zu Stress, geminderter Effektivität und Qualitätsdefiziten führen kann. Ziel ist es, förderliche und hemmende Aspekte der Einarbeitung zu identifizieren und darzustellen. Methodik: Es wurde eine integrative Literaturrecherche in den Datenbanken Public Medicine via Medical Literature Analysis and Retrieval System Online, Cumulative Index to Nursing and Allied Health Literature und CareLit vorgenommen. Insgesamt wurden elf thematisch relevante Publikationen extrahiert, darunter zwei quantitative, fünf qualitative, zwei Mixed-Methods-Studien, ein Erfahrungsbericht und ein Fachbuch mit Interviews und Befragungen. Ergebnisse: Die Analyse zeigt, dass interkulturelle Kompetenz und sprachliche Fertigkeiten in Kombination mit schriftlichen und praktischen Anleitungen Schlüsselfaktoren für eine erfolgreiche Einarbeitung sind. Fehlende interkulturelle Sensibilität, Sprachprobleme, unklare Erwartungen, mangelnde Ressourcen und Machtkämpfe verhindern eine erfolgreiche Einarbeitung. Erhöhte Fluktuation, Qualitätsdefizite und negative Arbeitsatmosphäre sind die Folgen. Schlussfolgerung: Eine systematische, interkulturelle, individualisierte Einarbeitung internationaler Pflegefachpersonen besitzt erhebliches Potenzial, um die langfristige Pflegequalität und Versorgungsstabilität in deutschen Krankenhäusern zu sichern. Schlüsselwörter: Internationale Pflegefachpersonen, Einarbeitung, Interkulturelle Kompetenz, Pflegefachpersonalmangel, DeutschlandTheoretical Background: The shortage of skilled personnel in nursing professions in Germany has reached alarming proportions. One strategy to ensure adequate care is the recruitment of international nursing professionals. Due to different professional and occupational socializations, specialized and comprehensive approaches are required for long-term retention and potential utilization. Currently, a correspondingly structured concept for integration into everyday work is lacking, which can lead to stress, reduced effectiveness, and quality deficits. The aim is to identify and illustrate the facilitating and inhibiting aspects of the onboarding process. Methodology: An integrative literature review was conducted in the databases Public Medicine via Medical Literature Analysis and Retrieval System Online, Cumulative Index to Nursing and Allied Health Literature, and CareLit. A total of eleven thematically relevant publications were extracted, including two quantitative studies, five qualitative studies, two mixed-methods studies, one experiential report and one textbook with interviews and surveys. Results: The analysis shows that intercultural competence and language skills, combined with written and practical instructions, are key factors for successful onboarding. A lack of intercultural sensitivity, language issues, unclear expectations, insufficient resources and power struggles hinder successful onboarding. Increased turnover, quality deficits and a negative work atmosphere are the consequences. Conclusion: A systematic, intercultural and individualized onboarding of international nursing professionals has significant potential to ensure long-term care quality and stability in German hospitals. Keywords: International nurses, onboarding, intercultural competence, nursing staff shortage, German