Publikationsserver der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg
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    Einsatz eines optischen Lesers zum Auslesen von Stromzählerdaten

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    An der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg existiert ein Forschungsprojekt für energieoptimiertes Wohnen. Im Zuge dessen werden im genossenschaftlichen Wohnquartier Margaretenau in Regensburg bereits Daten zum Stromverbrauch erfasst. Dafür wird ein separater Dreiphasenzähler verwendet, für dessen Installation jedoch eine Fachkraft notwendig ist. Eine Alternative stellen die bereits verbauten Stromzähler dar, die für die Stromabrechnung verwendet werden. Diese besitzen eine optische Schnittstelle, über die ermittelte Messgrößen ausgegeben werden können. Die Arbeit behandelt die Entwicklung eines Verfahrens, in dem diese Daten ausgelesen und zur Analyse abgespeichert werden. Dafür wird ein optischer Lesekopf verwendet, der die extrahierten Messwerte an einen Datenaggregator weiterleitet. Dieser wird durch einen Raspberry Pi realisiert, der die Daten aller Leseköpfe aufbereitet und anschließend an die zentrale Sammelstelle versendet, die an der Hochschule betrieben wird und bereits die Datensätze der externen Dreiphasenzähler verarbeitet. Diese fügt die Messwerte schließlich in eine Datenbank ein, damit sie für eine nachfolgende Analyse weiterverwendet werden können. In der Arbeit werden zuerst die theoretischen Grundlagen erläutert, was die Analyse der verwendeten Protokolle und das Funktionsprinzip des optischen Lesekopfs beinhaltet. Anschließend wird das entwickelte Verfahren beschrieben und die Konfiguration der eingesetzten Komponenten erläutert. Schließlich erfolgt die Evaluation der umgesetzten Methode im Hinblick auf die Datenkonsistenz und die Plausibilität der ausgelesenen Messwerte

    Experimental study on using transient excitation signals in the prediction of sound pressure levels from building services according to EN 12354-5 and EN 15657

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    EN 12354-5:2023 describes a calculation procedure to predict the sound pressure levels from building service equipment. The procedure uses the blocked force of the source as input data. This quantity can be determined using the reception plate method according to EN 15657:2017. The methods have been developed and validated for stationary excitation signals (Leq). Real structure-borne sound sources often have time-varying excitation signals. In addition, the requirements for sound insulation against noise from building service equipment in Germany (DIN 4109) are given in terms of the maximum, time-weighted sound pressure level (LFmax). This contribution investigates the suitability of the methods described in EN 12354-5 and EN 15657 for structure-borne sound sources with transient excitation signals. A measurement series with time signals ranging from stationary to highly transient was conducted in a building-like laboratory. The reverberation time of the receiving room was adjusted to three different values. The calculations were processed using Leq values, LFmax values and short-time Leq values. The results show the uncertainties that can arise in the prediction of signals with varying transient characteristics compared to stationary excitation signals

    Ist-Analyse der Dokumentation in physiotherapeutischen Praxen

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    Einleitung: Mit der geplanten Einführung des elektronischen Rezepts für physiotherapeutische Heilmittelverordnungen ab 2027 wird die Digitalisierung im Gesundheitswesen weiter forciert. Digitale Dokumentationssysteme gelten als zentrale Voraussetzung für eine reibungslose Anbindung an die Telematikinfrastruktur. Ziel der Studie war es, zu untersuchen, wie Physiotherapeut*innen in ambulanten Physiotherapiepraxen die Effizienz, Akzeptanz und Verständlichkeit digitaler, analoger und hybrider Dokumentationssysteme sowie die erfassten Inhalte unter den gegebenen Rahmenbedingungen bewerten. Material und Methodik: Ein standardisierter Fragebogen wurde über SoSciSurvey entwickelt und zwei Wochen lang deutschlandweit verteilt. Die Fragen basierten auf Literatur und wurden mithilfe von Fünf-Punkte-Likert-Skalen beantwortet; Freitextangaben wurden inhaltsanalytisch ausgewertet. Die Analyse erfolgte deskriptiv und inferenzstatistisch mit SPSS. Für Effizienz, Akzeptanz und Verständlichkeit wurden Mediane und Interquartilsabstände berechnet. Gruppenunterschiede nach Nutzungsform wurden mittels Kruskal-Wallis-Test mit Bonferroni-korrigierten Post-hoc-Tests geprüft. Zusammenhänge wurden mithilfe von Spearman-Korrelationen untersucht. Zusätzlich wurde die Effektstärke berechnet. Ergebnisse: 173 Physiotherapeut*innen nahmen teil (Alter: M = 32,6 Jahre,SD = 11,1). 50,3 % nutzen digitale, 30,6 % analoge und 19,1 % hybride Systeme. 38,2 % gaben an, keine offizielle Dokumentationszeit zu erhalten. Digitale Systeme wurden signifikant besser bewertet als analoge, insbesondere hinsichtlich Effizienz (p < .001, r = .406), Akzeptanz (p < .001, r = .309) und Gesamtzufriedenheit (p < .001, r = .369); Unterschiede in der Verständlichkeit waren schwächer (p = .038, r = .189). Zwischen Effizienz und Gesamtzufriedenheit bestand ein sehr starker signifikanter Zusammenhang (ρ = .856, p < .001), ebenso zwischen Akzeptanz und Gesamtzufriedenheit (ρ = .729, p < .001) sowie zwischen Verständlichkeit und Gesamtzufriedenheit (ρ = .631, p < .001). Ein hoher Standardisierungsgrad korrelierte negativ mit allen Konstrukten (z. B. ρ = –.384, p < .001 für Effizienz). Mehr verfügbare Dokumentationszeit war positiv der Effizienz, Verständlichkeit und Gesamtzufriedenheit assoziiert (z. B. ρ = .226, p = .003 für Gesamtzufriedenheit). Mit wachsender Berufserfahrung wurden psychosoziale und kontextbezogene Inhalte häufiger dokumentiert (z. B. Kommunikation: ρ = .270, p < .001). Zusammenfassung: Die Ergebnisse verdeutlichen die Bereitschaft zur digitalen Dokumentation, weisen jedoch auf strukturelle Herausforderungen hin. Für eine erfolgreiche Digitalisierung sind benutzerfreundliche Systeme und praxistaugliche Rahmenbedingungen entscheidend. Digitale Systeme wurden in allen Kategorien signifikant besser bewertet als analoge. Interessenskonflikt: Es besteht kein Interessenkonflikt

    Partizipative Designpraktiken für verkörperte Künstliche Intelligenz

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    Der Beitrag thematisiert partizipative Designpraktiken für verkörperte Künstliche Intelligenz und untersucht, wie Nutzende stärker in den Gestaltungsprozess eingebunden werden können. Ausgehend von Design-Thinking-Modellen, die Nutzendengruppen aktiv an der Technikgestaltung beteiligen, geht der Gedanke des Beitrags noch weiter und stellt das Konzept des participatory theatre vor – eine explorative Methode, die im Rahmen der Ausstellung ‚Leben mit Robotern‘ an der OTH Regensburg eingesetzt wurde. Besuchende konnten sich als Roboter verkleiden und in Rollenspielen Interaktionen mit Technik simulieren. Diese performative Herangehensweise eröffnete neue Perspektiven auf das Design von Robotern und auf die Wahrnehmung verkörperter KI. Mit einer qualitativen, inhaltsanalytischen Auswertung von knapp 90 Aussagen von Besuchenden wird untersucht, wie Menschen auf das Design von Robotik und KI reagiert haben und inwieweit alltagsrelevante Designprinzipien zur Sprache kommen. Die Ergebnisse zeigen eine mehrheitlich offene bis begeisterte Haltung gegenüber Robotern. Kritik und Zurückhaltung wurde seltener geäußert. Es wird diskutiert, inwieweit zentrale Aspekte wie Design einen Einfluss auf die Wahrnehmung von Robotern haben können. Der Beitrag betont die gesellschaftliche Relevanz ästhetischer Gestaltung und plädiert für interdisziplinäre, explorative Forschungsansätze, um KI-Systeme nutzungsnah und kulturell sensibel zu entwickeln

    Akzeptanz, Regulierung und soziotechnische Anforderungen an KI-Systeme für die automatisierte Strafverfolgung

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    Mit Systemen der Künstlichen Intelligenz (KI) stehen leistungsfähige Werkzeuge zur Verfügung, die viele Handlungsbereiche und insbesondere professionelle Tätigkeiten tiefgreifend verändern könnten. Denn nun deutet sich an, dass nicht nur repetitive Aufgaben bei der Herstellung von Gütern oder in Verwaltungsprozessen mithilfe von Computern automatisiert werden können, sondern auch Tätigkeiten, die erhebliche intellektuelle Fähigkeiten voraussetzen, da sie im Kontext schlecht oder schwierig zu definierender Rahmenbedingungen zu verrichten sind. Dazu gehören ohne Zweifel Aufgaben, die mit der Aufklärung von Verbrechen und der Strafverfolgung verbunden sind. Ob hier KI-Systeme erfolgreich eingesetzt werden können, hängt nicht nur von den technischen Möglichkeiten ab, sondern auch davon, ob die Menschen, die in der Strafverfolgung tätig sind, die Technik akzeptieren und ob die organisatorischen Rahmenbedingungen so gestaltet werden können, dass sie mit dem Einsatz von KI kompatibel sind

    Die Zukunft der Notfallerkennung in Haushalten älterer Menschen : eine Technikbewertung

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    Die meisten älteren Personen wünschen sich ein Altern in der Häuslichkeit, auch bei zunehmendem Anteil an Pflegebedürftigen in der Bevölkerung. Der Pflegenotstand im ländlichen Raum und im ambulanten Bereich stellt die häusliche Versorgung jedoch vor Herausforderungen. Die Digitalisierung soll dabei Abhilfe schaffen. Hausnotrufsysteme sind eine weit verbreitete Form digitaler Assistenzsysteme, die auf Knopfdruck Hilferufe an Hausnotrufzentralen übermitteln. Sie stehen jedoch in der Kritik, da die Handsender aus Angst vor Stigmatisierung von den Pflegebedürftigen oft abgelegt und daher trotz Notlage nicht genutzt werden. Neben vielfältiger Forschung zu digitalen Assistenzsystemen werden zunehmend technische Prototypen zu Smart-Meter-Anwendungen zur Notfallerkennung für ältere Menschen entwickelt, die mithilfe von Stromverbrauchsdaten und Künstlicher Intelligenz auf Inaktivität und somit mögliche Notfälle schließen. Smart-Meter sind intelligente Messsysteme, die für bestimmte Privathaushalte gesetzlich verpflichtend eingeführt werden, um Netzstabilität zu gewährleisten. Dieser Beitrag stellt erste Ergebnisse einer Technikbewertung mithilfe eines Mixed-Method-Ansatzes vor. Ein Drittel der Expertinnen und Experten sieht eine positive Nutzungsintention. Die Bevölkerungsbefragung zeigt Unentschlossenheit bezüglich der neuen Technologie. Eine Nutzungsintention besteht vor allem bei jüngeren technikaffinen Personen, d.h. den älteren Menschen der Zukunft

    Implementation and Evaluation of the ESPRIT Algorithm for DoA Estimation on an FPGA-based SDR Platform

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    Environmental sensing using smart antennas and antenna arrays is a broad field with many applications in different areas. This thesis is part of the initial stage of a longer research project at the OTH Regensburg, with the goal of enhancing the antenna-array-based sensing capabilities of base stations. Existing technologies that utilize radio waves, such as radar, often require the generation of special signals to scan the environment. This project aims to utilize the existing mobile communication traffic instead, making the benefits of sensing capabilities available to a wider range of applications. Many of the array processing methods require high computational power and are used in environments with real-time constraints. Therefore, the use of field-programmable gate arrays (FPGAs) for hardware acceleration of these methods will be investigated, evaluating which methods are suitable for implementation on FPGAs. The focus in this thesis lies on the Estimation of Signal Parameters Via Rotational Invariance Techniques (ESPRIT) method for direction of arrival (DoA) estimation, as it is a popular and highly accurate method that does not rely on calibration. The accelerator is implemented for the RFSoC4x2 software-defined radio (SDR), using Vitis High-Level Synthesis (HLS) for implementation of the algorithm itself, Vivado for the hardware configuration, and Python Productivity on Zynq (PYNQ) for drivers and application code. Simulations for evaluation and verification, as well as test data generation, are implemented in Julia, using a custom array signal processing package. A measurement setup is used to collect experimental data for simulation and evaluation of the performance of the implemented ESPRIT. It is shown that the underlying assumption of equal subarrays does not hold for the array used for the measurements. This causes the estimates to be erroneous and can only be addressed by employing other algorithms that allow for the required calibration

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