VOADo (Univ. Vechta)
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Auf der Suche nach einer Haltung : Lehrer(aus)bildung im Spannungsfeld von Berufsfähigkeit und Berufsfertigkeit
Die vorliegende Arbeit geht davon aus, dass für die Ausübung des Lehrerberufes eine Haltung sinnvoll ist, die ein Lehrerhandeln wie ein Ganzes in sich zusammenhält und dabei den vielschichtigen Herausforderungen des Berufes gerecht wird. Eine Lehrer-Haltung soll sich abheben von dem vorherrschenden Modell einer so genannten Professionalität, welche allein auf Fertigkeiten gegründet ist.
In der Theorie des impliziten Wissens (Neuweg, Polanyi) wird eine erste Umsetzung dieser Idee gesehen und vorgestellt. Darin wird der ‚Experte‘ oder ‚Könner‘ favorisiert. Nach diesem Modell ist das Handeln an der Sachlage ausgerichtet und von intuitiver Natur. Das ‚Wissen‘ des Lehrers erweist sich hier gleichsam erst im Tun selbst. Dieses Modell beinhaltet jedoch zwei Probleme.
So fehlt dem Konzept des impliziten Wissens die Fähigkeit der Selbstreflexion. Implizites Wissen, das sich im Lebensprozess entwickelt hat, kann nämlich auch in implizite Blindheit umschlagen. Gegen diese Gefahr einer sich verfestigenden Lehrer-Haltung wird als ergänzende Möglichkeit einer Selbstreflexion das philosophische Denken Nietzsches empfohlen. Nietzsches aphoristisches Denken und die besondere Berücksichtigung der Kehrseiten menschlichen Handelns können dazu ermutigen, sich von einem Denken in Systemen zu lösen und einen freien Umgang mit den Paradoxien und Widersprüchen des Alltags zu wagen.
Ein zweites Problem besteht darin, dass die Theorie des impliziten Wissens nur eine grobe Übertragung ihrer Prinzipien auf den komplexen Schulalltag zulässt (erschwerte Übertragbarkeit). Deshalb wird im Schlussteil dieser Arbeit das Denken einer bildanalytischen Psychologie und Entwicklungstherapie (Mikus) vorgestellt und als Werkzeug für die Einschätzungen und Gestaltung des schulischen Alltags empfohlen.
Die ordnungsstiftenden Prinzipien eines bildanalytischen Denkens wirken nicht wie formalisierende Systeme, sondern wie die ‚übergreifenden Bilder‘ der jeweiligen Zusammenhänge selbst. Das führt zu einer Haltung eines kreativen Sich-zurechtfindens in immer neuen Zwischenwelten, die an die jeweiligen Verhältnisse angepasst sind. Eine solche Haltung beruht nicht auf vorab gelernten Fertigkeiten oder einfacher Intuition, sondern auf der erworbenen Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge bildhaft wahrnehmen und mit ihnen angemessen umgehen zu können
Bachelorstudiengang Combined Studies, Teilstudiengang: Katholische Theologie, Prüfungsordnung : Siebzehnte Änderung
Bachelorstudiengang Combined Studies, Teilstudiengang: Sport, Prüfungsordnung : Achtzehnte Änderung
Untersuchung des ökologischen Zustandes eines "erheblich veränderten" sowie teilweise renaturierten Gewässers am Beispiel des Vechtaer Moorbachs und der Bedeutung der zunehmenden "Vermaisung" für den Lebensraum Fließgewässer in der Region Vechta
Im Rahmen der vorliegenden Promotionsarbeit wurde der Vechtaer Moorbach über die Jahre 2013 und 2014 monatlich an zwölf Probenstellen bezüglich chemischer, physikalischer und hydrologischer Parameter sowie jeweils im Frühjahr 2013 und 2014 hinsichtlich des Makrozoobenthosbestandes und im Winter 2014 bezüglich der Struktur untersucht. Zusätzlich wurden fünf Zuläufe des Gewässers mit je einer Probenstelle, ebenfalls im monatlichen Turnus, aber nur im Hinblick auf chemische und physikalische Parameter beprobt. Die zwölf Untersuchungspunkte wurden insgesamt vier festgelegten Naturräumen zugeteilt, die da lauten: “Referenzbereich“, “Revitalisierter Agrarbereich“, “Rückstaubereich“ und “Regulärer Wasserwirtschaftsbereich“. Somit wird deutlich, dass der Vechtaer Moorbach mit 20,4 km Länge sehr unterschiedlich charakterisierte Landschaften durchfließt. Im besonderen Fokus der Analysen liegt dabei der Revitalisierte Agrarbereich. Dort wurden im Zeitraum von 2012 bis 2014 unterschiedliche Renaturierungsmaßnahmen durchgeführt. Die Strukturgütekartierung ergab nur an der dem Ursprung nahe gelegenen Probenstelle eine geringe Veränderung (Klasse 2). Drei Untersuchungsstellen wurden der Klasse 3 “mäßig verändert“, zwei Erhebungspunkte der Klasse 4 “deutlich verändert“ und sechs Probenstellen der Klasse 5 “stark verändert“ zugeordnet. Damit unterliegt der Vechtaer Moorbach zum überwiegenden Teil starken Eingriffen in seiner morphologischen Ausprägung und ist von einem naturnahen Zustand, wie es von der EG-WRRL gefordert wird, weit entfernt. Die Fließgeschwindigkeit des Untersuchungsgewässers ist sehr gering und unterstützt somit die strukturbildenden Prozesse nicht. Der enorme Rückstau, der durch das installierte Stauwehr künstlich erzeugt wird, reduziert die Strömung weiterhin, sodass zum Teil gar kein typischer Fließgewässercharakter vorliegt. Abgesehen von den im Bachverlauf obersten zwei Probenstellen stellen die Konzentrationen für die Nährstoffparameter Ammonium-N, Nitrat-N und Ortho-Phosphat-P eine deutliche bis erhöhte Belastung für den Vechtaer Moorbach dar. Trotz dieser hohen Nährstoffwerte und der geringen Strömung liegen die Ergebnisse der Sauerstoffmessungen im Bereich der sehr geringen bis mäßigen Belastung. Ebenso schließen die Resultate der Erhebungen zum Salzgehalt eine deutliche Belastung des Wassers aus. Die auf Grundlage der Makrozoobenthosaufsammlung berechneten Indizes spiegeln ein einheitlich unbefriedigendes Bild des Vechtaer Moorbachs wieder. Nur an zwei Untersuchungsstellen konnte beispielsweise der Saprobien-Index mit “gut“ bewertet werden, an allen anderen zehn Punkten wurde lediglich die Gewässergüteklasse
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“mäßig“ ermittelt. Die durchgeführten Renaturierungsmaßnahmen deuten zwar vereinzelt leichte Verbesserungen im Bereich der Nährstoffkonzentrationen an, lassen aber noch keine definitiven Erfolgsaussagen zu. Darüber hinaus wurden die genannten Ergebnisse mit den landwirtschaftlichen Anbauverhältnissen im Einzugsgebiet des Vechtaer Moorbachs verglichen, um mögliche Einflusstendenzen einer zunehmenden “Vermaisung“ auf den Lebensraum Fließgewässer am Beispiel des Vechtaer Moorbachs zu ermitteln. Die Ergebnisse jener Vergleiche und unter anderem auch die Resultate der aufgestellten Korrelationen weisen darauf hin, dass es keine signifikanten Zusammenhänge zwischen der Zunahme der mit Mais bewirtschafteten Ackerflächen und dem ökologischen Zustand des Vechtaer Moorbachs gibt
Studentenwerk Osnabrück, Beitragssatzung des Studentenwerks Osnabrück vom 01.10.2012, Dritte Änderungssatzung
Forschungsdaten zu: Standortspezifisch differenzierte Erfassung atmosphärischer Stickstoff- und Schwermetalleinträge mittels Moosen unter Berücksichtigung des Traufeffektes und ergänzende Untersuchungen zur Beziehung von Stickstoffeinträgen und Begleitvegetation
Als Bestandteil der eingereichten Dissertation mit dem Titel "Standortspezifisch differenzierte Erfassung atmosphärischer Stickstoff- und Schwermetalleinträge mittels Moosen unter Berücksichtigung des Traufeffektes und ergänzende Untersuchungen zur Beziehung von Stickstoffeinträgen und Begleitvegetation" von Frau Michaela Meyer wurden Forschungsdaten zur Verfügung gestellt, die als Grundlage für weitere Datenanalysen herangezogen werden können. Eine Tabelle gibt eine Übersicht über Daten zur Standortbeschreibung. Mit Hilfe eines im Rahmen des europäischen Moosmonitorings entwickelten standardisierten Entnahmeprotokolls wurden im Gelände Standortparameter zur Charakterisierung der Probenentnahmestellen aufgenommen. Diese wurden anschließend durch weitere Geodaten ergänzt. Vier weitere Tabellen enthalten Angaben zum Deckungsgrad der auf den Aufnahmeflächen vorkommenden Pflanzenarten (Gefäßpflanzen, Moosarten) pro Rasterzelle und Standortkategorie basierend auf einer modifizierten Braun-Blanquet Deckungsgrad-Skala. Dabei geben die beiden ersten Tabellen eine Übersicht über den prozentualen Deckungsgrad der Pflanzenarten, der jeweils einer definierten Zahl der Deckungsgrad-Skala zugeordnet ist und in der Tabelle als solche aufgeführt ist. Die beiden letzten Tabellen basieren auf den Daten der beiden zuvor benannten Tabellen und stellen die jeweiligen zugewiesenen Klassenmittelwerte für die aufgenommenen Pflanzenarten dar
Bioeconomy and Regional Sustainability: Potential of Life Cycle Assessment for Food Production
Assurance of sustainability is a crucial feature for the development and comparison of regions. Currently, there is no universal sustainability assessment methodology for the integrated assessment of regional development and the possibilities of future improvement. The main objective of this thesis was to conceptualize and methodologically develop Regional Sustainability Assessment Methodology (RSAM), which would reflect the relative state of regional development through the analysis of multiple resources use by regional communities. Developed RSAM is based on adapted Input-Output Table Analysis (IOTA) applied to the natural, social and economic capital assessment at regional levels integrated through real prices monetization. Adapted indices of resource flows indicated the efficiency of internal resources use and dependency on external resources.
The application of RSAM was tested for static and dynamic qualities of regional development for the regions of agri-food cluster (the Oldenburger Münsterland, Lower Saxony, Germany) in comparison to the region with different socioeconomic and environmental parameters (Hochsauerlandkreis, North Rhine-Westphalia, Germany). High dependency of agri-food cluster regions on external resource flows and resulting higher inner cycling rates of economic resources involved in production demonstrated the active role of food production chains in the agri-food cluster regions compared to the control region. However, such beneficial economic state was limited and strongly dependent on external biotic resources with low inner cycling rates (than in the control region), which could result in deep shocking effects in the future. The analysis estimated that agri-food cluster was at the mature stage of development with stable development (resource use) without considerable changes in the period of five consecutive years (2008-2012)