VOADo (Univ. Vechta)
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    Richtlinie für die Zwischenevaluation von Juniorprofessor*innen an der Universität Vechta

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    Können Maschinen Rechtsfälle entscheiden?

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    In dieser Dissertation wird die Frage untersucht, ob die Rechtsprechung – verstanden als die richterliche Tätigkeit, Rechtsurteile zu fällen – durch den Einsatz von Maschinen automatisiert werden kann. Die Arbeit besteht aus insgesamt 44 Paragrafen (0-43), wobei die Paragrafen 0-2 einer Präzisierung der Titelfrage „Können Maschinen Rechtsfälle entscheiden?“ gewidmet sind und die übrigen in drei Hauptteile gruppiert werden: 1. Normenlogik; 2. Rechtslogik. 3. Beantwortung der Frage und Schlussbemerkungen. Die Beantwortung der Titelfrage wird auf die Beantwortung zweier, präziser formulierter Fragen zurückgeführt: Der sog. Herleitungsfrage (kann die Rechtsfindung auf einen Algorithmus reduziert werden?) und der sog. Verkündungsfrage (kann die Verkündung des Ergebnisses der Rechtsfindung auf einen Algorithmus, reduziert werden?). Eine positive Antwort auf die Herleitungsfrage setzt den Aufbau eines geeigneten Kalküls der Normenlogik voraus. Dementsprechend fokussiert sich der erste Teil der Arbeit auf die Analyse der verschiedenen Ansätze zum Aufbau der Normenlogik. Im zweiten Teil der Untersuchung geht die Dissertation aufgrund der festgestellten Probleme betreffend den Aufbau der Normenlogik die Perspektive von der Logik zur Rechtstheorie bzw. zur juristischen Methodenlehre über. Im Ergebnis werden im dritten Teil der Arbeit die Herleitungs- und die Verkündungsfrage negativ beantwortet. Die negative Antwort auf die Herleitungsfrage fußt darauf, dass die im zweiten Teil der Dissertation angeführten Voraussetzungen für eine Kalkülisierbarkeit des Rechts nicht erfüllt sind. Dieses Ergebnis basiert einerseits auf der sog. ontologischen Auffassung zum Normbegriff sowie andererseits auf der festgestellten Imprädikativität der juristischen Methodenlehre. Die negative Antwort auf die Verkündungsfrage basiert wiederum auf der sog. volitiven Dimension der Rechtsprechung

    Bachelorstudiengang Combined Studies, Prüfungsordnung : Vierte Änderung, Neubekanntmachung

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    Immatrikulationsordnung

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    Die Berufskultur der Frühen Bildung - Perspektiven zu Wandel und Professionalisierung im Handlungsfeld der Kindertageseinrichtungen

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    Die Berufskultur der Frühen Bildung steht seit einigen Jahren im Zentrum der Bildungsdiskussion. Sie ist die Sinngemeinschaft der Pädagoginnen und Pädagogen in den Kindertageseinrichtungen und Sensor dafür, wie Veränderungen wahrgenommen und im Arbeitsfeld interpretiert werden. Anfang der 2000er Jahre wird, ausgelöst durch die internationale Leistungsvergleichsstudie PISA, die öffentliche und politische Aufmerksamkeit auf die Kindertageseinrichtungen verstärkt. Innerhalb relativ kurzer Zeit folgen weitgreifende bildungs- und familienpolitische Reformen im System der Kindertagesbetreuung, die auch zu strukturellen Veränderungen führen, u.a. steht die Akademisierung der Frühpädagogik im Zentrum. Mit den großen Streiks in den Jahren 2015 und 2016 wird deutlich, dass die Berufskultur in Bewegung geraten ist. Der Streik gilt als soziale Arena und macht fehlende Anerkennung, Unmut und Konflikte in Arbeitsfeldern öffentlich. Ob und wie Veränderungen auf der Makroebene in der Berufskultur diskutiert werden, ist Gegenstand der vorliegenden Dissertation. Mittels der Grounded Theory Forschung (Strauss/ Corbin) wird danach gefragt, welche Veränderungen die frühpädagogischen Fachkräfte wahrnehmen und wie sie mit diesen umgehen. Der gesellschaftliche Wandel wird durch einen von der Fachdisziplin mitgetragenen Diskurs zur Professionalisierung des Berufsfeldes begleitet. Daher wird mit Bezug zum Professionalisierungsdiskurs kontrastiert, wie die Berufskultur auf den Diskurs der Akademisierung reagiert. Die Studie nimmt dazu eine Binnenperspektive ein, d.h. einen mikroanalytischen Blick auf die Dynamiken innerhalb der Berufskultur selbst. Der theoretische Zugang der Forschungsarbeit ist in der verstehenden Soziologie verortet. Die interaktionistische Handlungstheorie (Anselm Strauss) ermöglicht, in Verbindung mit der Grounded Theory Methodologie, offen und explorativ den Forschungsfragen nachzugehen und die Perspektive der Berufskultur vor dem Hintergrund komplexer gesellschaftlicher Zusammenhänge zu verstehen. Die Aushandlungs- und Differenzierungsprozesse der Berufskultur werden vor dem Hintergrund historischer Entwicklungspfade sowie gegenwärtigen gesellschaftlichen, politischen und fachwissenschaftlichen Entwicklungen und Diskursen betrachtet. Die gesellschaftlichen Erwartungen an die Kindertageseinrichtungen sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen, weshalb die Berufskultur ihren gesellschaftlichen Auftrag und damit ihre Kernaufgaben neu auslotet. Der bisherige Erfahrungsraum der pädagogischen Praxis kann hierfür kaum angemessene Orientierung bieten. Dennoch greift die Berufskultur darauf zurück, um ihre Handlungsstrategien auszuloten. Obwohl die früh- bzw. kindheitspädagogische Disziplinentwicklung und mit ihr das akademische Wissen insgesamt voranschreitet, fehlt innerhalb der Berufskultur der disziplinäre Rückbezug. Aus der Mikroperspektive heraus wird hier sichtbar, dass sich die Berufskultur selbst ihrer Fachdisziplin nicht bewusst ist. Wenn der Professionalisierungsdiskurs mittels seines Orientierungswissens im Handlungsfeld seine Wirksamkeit entfalten soll, braucht es einen direkten Wissenstransfer zur und den wechselseitigen Austausch mit der Berufskultur. Professionalisierung schlägt sich als Diskurs allein nicht auf die Handlungsstrategien der Praxis nieder. Kooperationen zwischen Fach- und Hochschulen, Offenheit für multiprofessionelle pädagogische Teams und gemeinsame Praxisforschung könnten als Motor dienen. Mit der vorliegenden Dissertation wird eine wichtige Forschungslücke geschlossen und zum ersten Mal die Wahrnehmung des Akademisierungsdiskurses aus Sicht der Berufskultur im Arbeitsfeld beforscht

    Beitragsordnung der Studierendenschaft der Universität Vechta : Dritte Änderung

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    Assessing secondary school student engagement with schooling in two coastal regions of Tanzania : an empirical study in the context of equality of educational opportunity

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    The study investigated student engagement with schooling in relation to students’ individual characteristics and school contextual variables in order to determine the equality of educational opportunity available to secondary school students. The study looked at government secondary school students from randomly selected schools in four districts in the Mtwara and Dar es Salaam regions. Survey data from 1031 students was analysed using percentages, the independent t-test, one-way ANOVA and cross-tabulation. The study found high level of student engagement among all students, although some discrepancies appeared when students were sorted according to gender, age group, class level, school category, and school location. Female students showed a higher level of engagement than male students, students aged 15 and below showed lower engagement than students in other age groups, students in form two showed lower engagement than students in other forms and students from Mtwara showed higher engagement than students from Dar es Salaam. Students in normal secondary schools (NSS) demonstrated higher behavioural engagement than those in secondary schools with advanced level education (SSAL), across all engagement constructs. Other engagement constructs showed similar levels of engagement, implying that students take advantage of educational opportunities presented to them to an equal extent; this in turn signifies that there is equality of educational opportunity among these students. Student engagement is thus a means of understanding students’ participation across the whole of their experience of schooling, and also a means of realizing equality of educational opportunity

    inklusive Nachtrag vom 20.06.2022

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    Digitale Instrumente werden jüngst vermehrt als Lösungsansatz von Skalenproblemen traditioneller, raumgebundener Infrastrukturen der Daseinsvorsorge sowie auch als Revitalisierungschance des dörflichen Zusammenlebens diskutiert und implementiert. Einschlägige Studien sind jedoch unlängst zu dem Schluss gekommen, dass nicht alle ländliche Kommunen gleichermaßen dazu befähigt sind, die Digitalisierung der Daseinsvorsorge aus eigener Kraft heraus zu gestalten. Eine Thematisierung institutioneller und akteuraler Rahmenbedingungen bleibt bei der Erforschung dieser ungleichen Digitalisierungschancen jedoch größtenteils aus. Mittels einer Vielzahl qualitativer, leitfadengestützter Interviews wurden für eine ländliche Region im niedersächsischen Landkreis Diepholz Synergien und Verschränkungen zwischen Bürgergesellschaft, Privatwirtschaft, drittem Sektor, Politik und Verwaltung offengelegt. Hieran zeigt sich, dass die Digitalisierung der ländlichen Daseinsvorsorge bei weitem nicht allein von technischen Faktoren bestimmt wird, sondern als multi-akteuraler Adoptions- und Diffusionsprozess verstanden werden muss. Zudem wird deutlich, dass traditionelle, sektorale Rollenverständnisse und -zuweisungen der allgemeinen Prozesskomplexität nur noch bedingt gerecht werden können. Die einseitige Forcierung einer bürgergesellschaftlichen „Responsibilisierung“ wird ebenso an Grenzen stoßen, wie die Vorstellung eines „starken“ Staates. Stattdessen werden in Zukunft neuartige, intersektorale Ko-operationsformen und die Verantwortung von Schlüsselakteuren in den Fokus rücken (müssen)

    Bedürfnisse von älteren Menschen mit Depressionen in stationären Alten- und Pflegeeinrichtungen

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    Hintergrund: die Bevölkerung in Deutschland wird immer älter. Zukünftig werden mehr und mehr Menschen in stationären Pflegeheimen versorgt werden. Pflegeheimbewohnende sind im Vergleich mit zuhause versorgten Pflegebedürftigen mitunter von geringerer Lebensqualität, geringerem Wohlbefinden, zahlreicheren unerfüllten Bedürfnissen oder häufigeren depressiven Symptomen betroffen. Eine personenzentrierte Versorgung steht in Zusammenhang mit positiven Auswirkungen auf das Leben von Heimbewohnenden wie etwa höherer Zufriedenheit oder geringerer Depressivität. Die gelingende Implementierung dieser Versorgung basiert auf Kenntnis der Wünsche und Bedürfnisse der Heimbewohnenden. Die vorliegende Arbeit beleuchtet das Erkennen von depressiven Symptomen von Pflegeheimbewohnenden mit Demenz, die Bedürfnisse von Heimbewohnenden mit und ohne depressiven Symptomen sowie die Erfahrungen von Heimbewohnenden mit depressiver Symptomatik während der Covid-19- Pandemie. Alle vier Studien haben die Verbesserung der Versorgung von Menschen in vollstationärer Pflege zum Ziel. Methode: die Dissertation besteht aus vier Einzelstudien, welche anhand unterschiedlicher Methoden durchgeführt wurden. Studie 1 entspricht einer querschnittlichen cluster- randomisierten kontrollierten Fragebogenstudie. Die zweite Studie ist eine Übersichtsarbeit in Form eines Scoping Reviews, in welchem 51 Studien analysiert wurden. Studien 3 und 4 folgen einem explorativen qualitativen Studiendesign. Ergebnisse: im Rahmen der ersten Studie konnte festgestellt werden, dass nur eine geringe Übereinstimmung zwischen selbst- und fremdberichteten depressiven Symptomen bei Heimbewohnenden mit Demenz vorlag. Zudem wiesen die selbst- und fremdberichteten Symptome differente Assoziationsmuster mit weiteren Variablen, wie zum Beispiel Lebensqualität, auf. In Studie 2 wurden zahlreiche Bedürfnisse von Heimbewohnenden extrahiert, welche 12 Kategorien zugeordnet wurden. In Studie 3 wurden die Bedürfnisse von Bewohnenden mit depressiven Symptomen untersucht. Die Bewohnenden berichteten von zahlreichen, teils unerfüllten Bedürfnissen sowie den Barrieren, die einer Bedürfniserfüllung im Wege standen. Bezüglich der Bedürfniskommunikation zeigten die Ergebnisse, dass Heimbewohnende mit depressiven Symptomen ihre Bedürfnisse kommunizieren können und möchten und welche Faktoren hierfür sowohl hinderlich als auch förderlich sind. In der vierten Studie, welche das Erleben der Heimbewohnenden mit depressiver Symptomatik während der Pandemie beleuchtete, zeigte sich, dass die Plegeheimbewohnenden weniger aufgrund der Angst vor einer Infektion, sondern vielmehr aufgrund der Einschränkungen und Maßnahmen im Pflegeheim, die ihren Bedürfnissen entgegenstanden, belastet waren. Diskussion: alle vier Studien unterstreichen die Relevanz Pflegeheimbewohnende direkt zu befragen, sei es bei der Erfassung von Symptomen oder von Wünschen und Bedürfnissen. Dies wird in Studie 1 dadurch ersichtlich, dass die Instrumente, die stellvertretend von Dritten beantwortet werden und häufig zum Screening von Depressionen bei Menschen mit Demenz eingesetzt werden, nur in geringem Maße mit den Selbstangaben der Bewohnenden übereinstimmen. Während das Scoping Review (Studie 2) vor allem die hohe Diversität und interindividuelle Heterogenität von Wünschen und Bedürfnissen von Pflegeheimbewohnenden verdeutlicht, hebt Studie 3 zudem die Barrieren, die einer Bedürfniserfüllung beziehungsweise gelingender Bedürfniskommunikation bei Heimbewohnenden mit depressiver Symptomatik entgegenwirken, hervor. Darunter exemplarisch wenig Zeit und Verständnis seitens des Personals. Die Ergebnisse verdeutlichen die Relevanz von persönlichen, geduldigen und tiefgehenden Gesprächen mit den Bewohnenden zur Erfassung der vorliegenden Wünsche und Bedürfnisse. Studie 4, in welcher die Lebenssituation im Pflegeheimheim während der Pandemie untersucht wurde, betont überdies, dass Bewohnende auch in schwierigen Situationen an Entscheidungen, welche ihr Leben maßgeblich beeinflussen, zu beteiligen sind. Fehlende Partizipation und nicht-stattfindende vertrauensvolle und wiederkehrende Gespräche mit den Bewohnenden können zu Fehlversorgung und unerfüllten Bedürfnissen führen. Im Umkehrschluss hingegen ist die Beteiligung von Heimbewohnenden als Voraussetzung für gelingende personenzentrierte sowie adäquate Versorgung zu nennen.Background: the population in Germany is getting older and older. In the future, more and more people will be cared for in inpatient nursing homes. Residents of nursing homes sometimes suffer from a lower quality of life, a lower sense of well-being, more unmet needs, or more frequent depressive symptoms compared to people cared for at home. Person-centered care has a positive impact on the lives of nursing home residents, for example through increased satisfaction or reduced depressive symptoms. Successful implementation of this care is based on the knowledge of nursing home residents' wishes and needs. This paper highlights the recognition of depressive symptoms in nursing home residents with dementia, the needs of residents with and without depressive symptoms, and the experiences of nursing home residents with depressive symptoms during the Covid-19-pandemic. All four studies aim to improve the care of people in full inpatient care. Methods: four studies were conducted as part of the dissertation using different methods. The first study was conducted as a cross-sectional randomized controlled trial. The second study was a scoping review in which 51 studies were analyzed. Studies 3 and 4 correspond to an exploratory qualitative study design. Results: in the first study, it was found that there was low agreement between self-reported and informant-reported depressive symptoms in nursing home residents with dementia. In addition, self- and informant-reported symptoms showed different patterns of association with other variables, such as quality of life. Study 2 extracted numerous needs of nursing home residents that were assigned to 12 categories. Study 3 examined the needs of residents with depressive symptoms. Residents reported several needs, some of which were unmet, as well as barriers to need satisfaction. Concerning needs communication, the results show that nursing home residents with depressive symptoms can and will communicate their needs and what factors hinder and facilitate this. In the fourth study, which examined the experience of nursing home residents with depressive symptoms during the pandemic, it was found that they were less stressed by fear of contagion than by the nursing home restrictions and policies that interfered with their needs. Discussion: all four studies emphasize the relevance of direct questioning of nursing home residents, whether in recording symptoms or wishes and needs. This is demonstrated in study 1 by the fact that the instruments, answered vicariously by third parties and often used to screen for depression in people with dementia, have little concordance with residents' self-reports. While the scoping review (study 2) highlights the high diversity and interindividual heterogeneity of nursing home residents' wishes and needs, study 3 also highlights barriers to need fulfillment and successful needs communication among nursing home residents with depressive symptoms, such as little time and understanding on part of the caregivers. The findings highlight the relevance of face-to-face, patient, and in-depth conversations with residents to elicit existing wishes and needs. Study 4, which examined the living situation of nursing home residents during the pandemic, also highlights the need to involve residents, even in difficult situations, in decisions that significantly affect their lives. Lack of involvement and non-occuring trustful, recurring conversations with residents can lead to mismanagement and unmet needs. Conversely, nursing home residents' participation is a prerequisite for successful person-centered and appropriate care

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