VOADo (Univ. Vechta)
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    UniVersum 2023, Ausgabe 01 (Jan./Feb. 2023)

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    Familiale psychosoziale Mechanismen der transgenerationalen Transmission psychischer Störungen

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    Kinder psychisch belasteter Eltern repräsentieren eine bedeutsame Patienten- und Adressatengruppe für helfende Berufe. Muster generationsübergreifender Weitergabe psychischer Störungen stellen in diesen Familien keine Seltenheit dar. Transgenerationale Transmissionen dieser Art führen so oftmals zu fortlaufenden Chronifizierungen bis ins Erwachsenenalter. Trotz dessen werden elterliche psychische Belastungen kaum in den therapeutischen Prozess der Kinder und Jugendlichen einbezogen. Forschungsbefunde veranschaulichen zudem, dass zeitgenössische Maßnahmen den multidimensionalen Problemlagen betroffener Familien nicht zur Genüge gerecht werden. Eine Untersuchung zugrunde liegender Phänomene transgenerationaler Transmissionen erscheint daher im Rahmen der weiteren Modifizierung psychosozialer Handlungskonzepte sinnvoll. In diesem Zusammenhang beschäftigt sich die vorliegende Arbeit mit der Frage, wie psychische Störungen in einer Familie psychosozial transgenerational übertragen werden. Die Beantwortung dieser Forschungsfrage erfolgt mit Hilfe eines ausführlichen Literaturberichts. Im Zuge dessen werden Ergebnisse aus acht Studien in umfassender Weise dargestellt und analysiert. Anschließend erfolgt eine Zusammenfassung und Diskussion der Befundlage zur gestellten Forschungsfrage. Ungeachtet einer Zahl methodologischer Limitationen der Studien lassen sich, insbesondere im Vergleich der Aspekte mit weiteren internationalen Forschungsbefunden, mehrere statistisch signifikante Zusammenhänge und Wirkgrößen ermitteln. Ersichtlich werden in diesem Kontext jedoch auch die Grenzen der momentanen Befundlage, die sich durch die fehlende Möglichkeit zur Erschließung eindeutiger kausaler Zusammenhänge, eine symptomorientierte Untersuchung unidirektionaler Regressionen sowie einen fehlenden Fokus auf die Erforschung von Mehrgenerationenfamilien kennzeichnen lassen. Im Fazit der Arbeit werden letztendlich mögliche Ansatzpunkte für Problemlösungen hinsichtlich einer effektiven interdisziplinären Praxis mit Kindern, Jugendlichen und ihren psychisch belasteten Familien skizziert.Children of mentally ill parents represent a significant patient and client group for caring professions. These families often show patterns of transgenerational transmissions of psychiatric disorders. A familial transgenerational transmission of mental health difficulties often leads to ongoing chronicity into adulthood. Despite this, parental psychological stress is rarely included in the therapeutic process of children and adolescents. Research findings also illustrate that contemporary interventions do not adequately address the multidimensional problems of affected families. Therefore, an investigation of the underlying background of a transgenerational transmission seems to be worthwhile for further modifications of psychosocial concepts. Consequently, this thesis focuses on the question of how psychological disorders are psychosocially and transgenerationally transmitted within a family system, with consideration of the context mentioned before. This research question is answered by a detailed literature review. In the course of this matter, results from eight studies are presented and analyzed comprehensively. This is followed by a summary and discussion of the findings in relation to the research question. Despite a number of methodological limitations of the studies, several statistically significant correlations and effect sizes can be identified, especially when comparing the aspects with other international research findings. However, the boundaries of the current findings also become apparent in this context. These limitations encompass a lack of knowledge about causes, a symptom-oriented investigation of unidirectional regressions, as well as a lack of focus on the investigation of multigenerational families. Finally, the conclusion of the thesis outlines possible methods of resolution for problems concerning an overall effective interdisciplinary practice with children and their psychologically distressed families

    Brandschutzordnung

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    UniVersum 2023, Ausgabe 03 (Mai/Juni 2023)

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    (Lehrkraft-)Feedback im Klassenraum – Eine qualitative Videostudie zu Interaktionen von Lehrkräften und Schüler*innen im Mathematikunterricht vierter Grundschulklassen in Niedersachsen

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    Die Bedeutsamkeit der Lehrperson und deren Feedback für das Lernen von Schüler*innen ist eines der zentralen Ergebnisse der Hattie-Studie (Hattie, 2014). Im Rahmen der vorliegenden kumulativen Dissertation wird mithilfe einer qualitativen Videostudie auf der Mikroebene des Unterrichts der Frage nachgegangen, wie Feedback differenziert erfasst werden kann und wie Feedbacksituationen gestaltet werden. Spezifisch interessiert, welche Formen von Rückmeldungen in der Interaktion zwischen Lehrkraft und Schüler*innen im Mathematikunterricht vierter Grundschulklassen gegeben werden. Die Wirksamkeit verschiedener Feedbackarten ist bereits weitreichend erforscht (beispielsweise Hattie & Timperley, 2007), dies wird jedoch überwiegend mit quantitativen Studien untersucht. Die tatsächliche Feedbackinteraktion ist aber von besonderer Bedeutung, da sie Aufschlüsse darüber gibt, welche Prozesse stattfinden und wie diese Interaktionssequenzen aufgebaut sind. Daher eignet sich ein qualitativer Forschungsansatz besonders, um Prozesse und Interaktionen in Feedbacksituationen zu untersuchen. Innerhalb der Arbeit liegt der Fokus auf nicht-schriftlichen Rückmeldungen zu akademischem Verhalten. Das Sozialverhalten der Schüler*innen wird indessen nicht näher betrachtet. Mithilfe von Unterrichtsvideografien werden Interaktionsprozesse und akademisches Feedback erfasst und anschließend videointeraktionsanalytisch nach Dinkelaker und Herrle (2009) segmentierungs- und sequenzanalytisch ausgewertet. Die sich hieraus ergebenden Erkenntnisse geben Aufschluss über die Zusammensetzung von tatsächlich gegebenem Lehrkraftfeedback in dyadischen und polyadischen Unterrichtssituationen. Untersucht wird, ob Feedbackmuster vorliegen und inwiefern sich bei den videografierten Lehrkräften intrapersonale Regelmäßigkeiten sowie interpersonale Gemeinsamkeiten und Unterschiede zeigen. Es wird angenommen, dass die Basisdimensionen von Unterrichtsqualität (effektive Klassenführung, kognitive Aktivierung, konstruktive Unterstützung; vgl. Klieme et al., 2001) im Lehrkraftfeedback erkennbar sind. Den Kern der Arbeit bilden drei Beiträge, die alle ein Peer-Review durchlaufen haben. Im vorliegenden Rahmenpapier werden die Ergebnisse dieser zusammenfassend präsentiert und diskutiert und weitere Ergebnisse einbezogen. Im Zuge dessen wird auch ein quantitatives Beobachtungsinstrument, das Kategoriensystem SOFI (Structured Observational Feedback Instrument) vorgestellt. Ein zentrales Ergebnis der vorliegenden Arbeit ist die per qualitativer Videointeraktionsanalyse erhaltene Identifikation des neuen I-A-A-Strukturmusters (Initiierung, Auseinandersetzung mit dem Lerngegenstand, Abschluss) zum Ablauf von Feedbacksituationen. Es zeigt sich in diesem Strukturmuster, dass die Feedbackinteraktion in dyadischen Situationen sowohl von der Lehrkraft als auch von den Schüler*innen initiiert werden kann. In der zweiten Phase, der Auseinandersetzung mit dem Lerngegenstand, werden verschiedenen Feedbackarten miteinander kombiniert. Der Abschluss der Situation unterscheidet sich bei dyadischen und polyadischen Situationen. Weiterhin ist festzuhalten, dass sich in allen analysierten Sequenzen Kombinationen von non-, para- und verbalen Elementen zeigen. Die im Rahmen der vorliegenden Arbeit gewonnenen und diskutierten Erkenntnisse der explorative Untersuchung bereichern die grundschulpädagogische Unterrichtsforschung zum Thema Feedback und geben einen Anlass für weitere Forschungsarbeiten. Limitationen und Forschungsdesiderata werden angeführt

    UniVersum 2023, Ausgabe 06 (Nov./Dez. 2023)

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    A dual process model of spontaneous conscious thought

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    In the present article, I review theory and evidence on the psychological mechanisms of mind wandering, paying special attention to its relation with executive control. I then suggest applying a dual-process framework (i.e., automatic vs. controlled processing) to mind wandering and goal-directed thought. I present theoretical arguments and empirical evidence in favor of the view that mind wandering is based on automatic processing, also considering its relation to the concept of working memory. After that, I outline three scenarios for an interplay between mind wandering and goal-directed thought during task performance (parallel automatic processing, off-task thought substituting on-task thought, and non-disruptive mind wandering during controlled processing) and address the ways in which the mind-wandering and focused-attention spells can terminate. Throughout the article, I formulate empirical predictions. In conclusion, I discuss how automatic and controlled processing may be balanced in human conscious cognition

    Satzung der Student*innenschaft der Universität Vechta : Sechste Änderung, Neubekanntmachung

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    UniVersum 2023, Ausgabe 04 (Juli/Aug. 2023) 

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