PubVorarlberg (PH Vorarlberg)
Not a member yet
264 research outputs found
Sort by
Language Awareness
Die sprachliche Heterogenität stellt für Lehrpersonen oft eine große Herausforderung dar. Die Sprachensituation an den Schulen bedingt einen entsprechenden Umgang mit Mehrsprachigkeit, und dafür ist vor allem die Wertschätzung aller Sprachen von Seiten der Lehrpersonen wie auch von allen Schülerinnen und Schülern einer Klasse essenziell. Um das zu erreichen, bietet sich die Umsetzung des Konzepts der Language Awareness an. Dabei geht es unter anderem darum, über Sprache(n) zu sprechen. Das Konzept wird in der vorliegenden Arbeit mithilfe von Fachliteratur im theoretischen Teil genauer beleuchtet. Außerdem werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie Language Awareness im Deutschunterricht umgesetzt werden kann. Konkret wird dabei auf das Grammatikthema Verneinung eingegangen und dessen Bildung in den Erstsprachen der Kinder veranschaulicht. Dafür werden die häufigsten Umgangssprachen der Schülerinnen und Schüler an den Volksschulen in Vorarlberg aus der Schulstatistik 2021/22 herangezogen. Ziel dieser Arbeit ist es, einen im theoretischen Teil erarbeiteten Unterrichtsvorschlag umzusetzen und so die Effekte dieses Unterrichts in Bezug auf Language Awareness im empirischen Teil zu überprüfen. Das Ergebnis dieser Untersuchung zeigt, dass sich auf Sprachvergleiche gestützter Unterricht vor allem positiv auf die affektive und die soziale Ebene auswirkt
Umgang mit Unterrichtsstörungen in der Volksschule
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema „Umgang mit Unterrichtsstörungen in der Volksschule“. Ihr Ziel ist es einerseits zu zeigen, ab wann eine Störung als Unterrichtsstörung bezeichnet werden kann und welche Ursachen dies mit sich ziehen kann. Andererseits werden sowohl Tipps für den Umgang als auch Präventionsmaßnahmen zur Vermeidung von Unterrichtsstörungen gesammelt und beschrieben. Die drei wesentlichen Fragestellungen „Wie äußern sich Unterrichtsstörungen in der Volksschule?“, „Wie gehen Lehrpersonen der Volksschule mit Unterrichtsstörungen um?“ und „Wie können Unterrichtsstörungen vermieden beziehungsweise vorgebeugt werden?“ werden mit Hilfe von Literatur und den Leitfadeninterviews beantwortet. Für die Durchführung der Interviews wurde zuerst ein Leitfaden erstellt. Anschließend wurden sechs Lehrpersonen interviewt und die Interviews transkribiert. Danach wurden passende Haupt- und Subkategorien gebildet und die Daten mit Hilfe des Programms MAXQDA codiert. Nach der Datencodierung folgte noch die Darstellung und die Diskussion der Ergebnisse.
Grundsätzlich kann gesagt werden, dass es sich bei einer Unterrichtsstörung um eine Störung oder Unterbrechung des Lehrens und Lernens handelt. Weiters können im Umgang mit Unterrichtsstörungen sowohl Regeln, verbale und nonverbale Interventionen, Wiedergutmachungen und auch ein Ampelsystem zum Einsatz kommen. Um Unterrichtsstörungen vorzubeugen beziehungsweise zu minimieren, sind sowohl Regeln und Konsequenzen, Respekt und Akzeptanz als auch das Abwechseln der Sozialformen notwendig.This paper deals with the topic of "Dealing with classroom disruption in elementary school". On the one hand, its aim is to show when a disruption can be described as a disruption of lessons and what causes this can entail. On the other hand, both tips for dealing with and preventative measures for avoiding classroom disruptions are collected and described. The three main questions "How do classroom disruptions manifest themselves in elementary school?", "How do elementary school teachers deal with classroom disruptions?" and "How can classroom disruptions be avoided or prevented?" are answered with the help of literature and the guideline interviews. To conduct the interviews, a guideline was first drawn up. Six teachers were then interviewed and the interviews transcribed. Suitable main and sub-categories were then formed and the data coded using the MAXQDA program. Once the data had been coded, the results were presented and discussed.
Basically, it can be said that a classroom disruption is a disruption or interruption to teaching and learning. Furthermore, rules, verbal and non-verbal interventions, reparations and a traffic light system can be used to deal with classroom disruptions. Rules and consequences, respect and acceptance as well as alternating social forms are necessary to prevent or minimize classroom disruptions
Erinnerungslernen im Religionsunterricht
„Man lebt zweimal: Das erste Mal in der Wirklichkeit, das zweite Mal in der Erinnerung.“ - Honoré de Balzac
Erinnern ist wichtig, es gibt uns Halt und birgt zahlreiche Möglichkeiten unser Leben zukünftig „gut“ auszurichten und zu reflektieren. Erinnern kann wie ein „roter Faden“, der aus der Vergangenheit über die Gegenwart hinweg bis in die Zukunft reicht, gesehen werden. Wir alle sind am „Spinnen“ des Fadens beteiligt. Dazu braucht es aber auch Erinnerungskultur. Erinnern und Tradieren sind in pädagogischen Kontexten, im Bereich Schule und auch im Religionsunterricht wesentliche Bestandteile, die aber auch mit Herausforderungen konfrontiert sind. Mit diesem Spannungsfeld soll sich diese Masterarbeit genauer auseinandersetzen und es von verschiedenen Seiten beleuchten, um daraus auch Schlüsse für den eigenen Religionsunterricht ziehen zu können.
Folgende dahinterstehende Forschungsfragen sollen in dieser Arbeit eine Antwort finden:
• „Was haben Traditionen und Erinnerungskultur für eine Bedeutung (für Kinder) in der heutigen Zeit?“;
• „Welche Möglichkeiten bietet der Religionsunterricht im Bereich des Erinnerns, wie wird es umgesetzt und wo liegen seine Grenzen?“
Einleitend wird eine Einführung in das Thema der Erinnerungskultur basierend auf wissenschaftlicher Literatur vorgenommen. Danach wird ihre Bedeutung für die heutige Zeit im Kontext von Bildung/Unterricht herausgearbeitet. Es folgt eine Zusammenführung der Theorie mit religionsdidaktischen Modellen und Überlegungen. Anhand verschiedener Modelle wird versucht die Möglichkeiten, Erinnerungskultur im Religionsunterricht affirmativ umzusetzen, aufzuzeigen sowie ihre Grenzen/Grundproblematik zu beleuchten. Im Anschluss an den literaturbasierten Teil der Masterarbeit soll im empirischen Teil die Umsetzung im Religionsunterricht konkret untersucht werden
Resilienzförderung bei Kindern
Übergänge wie beispielsweise vom Kindergarten in die Volksschule bedeuten nicht nur das Erleben von etwas Neuem, sondern damit einhergehend, wie mit neuen Situationen umgegangen wird. Diese positiv zu bewältigen und zusätzlich gestärkt für zukünftige transitionale Situationen daraus hervorzugehen, wird unter dem Begriff Resilienz verstanden. Resilienz bzw. Widerstandsfähigkeit ist keine stabile Größe und kann somit durch entsprechende Kompetenz der Bezugspersonen wie Elementarpädagog:innen, Lehrpersonen und Erziehungsberechtigte gefördert werden
Künstliche Intelligenz im Unterricht
Künstlicher Intelligenz (KI) kommt in vielen Bereichen der Gesellschaft eine immer stärkere Bedeutsamkeit zu. Werden KI-Systeme sinnvoll in den Beruf als Lehrperson integriert, kann ihnen zweifelsfrei ein hohes Potential zugesprochen werden. Hierfür benötigen Lehrpersonen grundlegende Kompetenzen im Bereich der künstlichen Intelligenz, auf die im nachfolgenden Beitrag eingegangen wird. Anschließend wird ein Anwendungsbeispiel diskutiert, in dem eine KI als Feedbackinstrument eingesetzt wird
Die Zukunft der Geschichte: Historisches Lernen mit Sachquellendigitalisaten
Die Zukunft der Sachquelle liegt in der digitalen Welt: Auch digitalisierten Sachquellen wohnt ein didaktisches Potenzial inne – doch welches? Dieser Kurzbeitrag fasst die Ergebnisse einer Untersuchung zusammen, welche sich mit den digitalen Sachquellen-Unterrichtsmaterialien der Lernplattform „segu – selbstgesteuert entwickelnder Geschichtsunterricht“ befasst und sie auf ihre Potenziale in Bezug auf die Förderung von Methodenkompetenz im Sinne des FUER-Kompetenzmodells untersucht
Visionen einer Schule der Zukunft
Wie kann die Schule der Zukunft als ein Ort gestaltet werden, der die Schüler:innen auf vielfältige Weise unterstützt, befähigt und inspiriert, um sie optimal auf die Anforderungen einer sich wandelnden Welt vorzubereiten? Die Schule der Zukunft ist gefordert einen ganzheitlichen Ansatz zu verfolgen, der nicht nur Wissen, sondern auch persönliche und soziale Kompetenzen fördert. Dabei ist es entscheidend, Schüler:innen als aktive Gestalter:innen ihres eigenen Lernens zu sehen und sie zu ermutigen, ihre Interessen zu verfolgen, Herausforderungen anzunehmen und sich für die Gesellschaft einzusetzen. Für die Gestaltung einer Schule der Zukunft bedarf es einer Verständigung über konkrete Visionen und Leitbilder
Wie viel Wissenschaft braucht die Lehrer*innenfortbildung – Wege der Professionalisierung
Der steigende Lehrpersonenmangel führt zu unterschiedlichen Wegen der Professionalisierung weitab vom klassischen Lehramtsstudium und beschäftigt damit Bildungspolitik, Gesellschaft und Lehrer*innenbildung. Die vierte Tagung in der Reihe „Wie viel Wissenschaft braucht Lehrer*innenfortbildung?“ stellte eben diese Wege der Professionalisierung in den Mittelpunkt.
Der klassische und lineare Weg in das Lehramt umfasst ein Studium, das in theoretischen und praktischen Anteilen auf den Beruf – die Profession – vorbereitet. Darauf folgt eine Berufseinstiegsphase, die international verschieden realisiert wird. Danach obliegt die Professionalisierung der Eigenverantwortung der Lehrkräfte: Informelle und professionsrelevante Aktivitäten am Arbeitsplatz sowie die Nutzung formaler Fort- und Weiterbildungsangebote setzen eine hohe Selbstorganisation und eine entsprechende Motivation der Lehrkräfte voraus
Forschungsorientiertes Lernen am Beispiel des naturwissenschaftlichen Sachunterrichts
Eine pädagogische Intervention, die das Ziel verfolgt, verschiedene Aspekte naturwissenschaftlicher Grundbildung zu vermitteln, ist das forschungsorientierte Lernen. Dieses kann im Sachunterricht dazu genutzt werden, um alternative Vorstellungen der Lernenden aufzugreifen und zu fachlich akzeptiertem Wissen weiterzuentwickeln. Durch die Anwendung naturwissenschaftlicher Methoden und die Bewertung und Reflexion naturwissenschaftlichen Lernens wird insbesondere auch die Förderung eines vertiefenden Verständnisses von Forschung sowie der naturwissenschaftlichen Erkenntnisgewinnung angestrebt
Gesundheit von Lehrerinnen und Lehrern in der Volksschule
Diese Masterarbeit befasst sich mit dem Thema „Gesundheit von Lehrerinnen und Lehrern in der Volksschule“ und untersucht dabei die Belastungsfaktoren sowie Präventionsmöglichkeiten, wobei die spezifische Situation von Masterstudierenden der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg im Fokus steht. Ein besonderer
Schwerpunkt liegt auf der Anwendung und Wirksamkeit von Stressbewältigungsstrategien (Coping-Strategien) zur Erhaltung der individuellen Gesundheit.
Die Arbeit gliedert sich in zwei Hauptteile: einen theoretischen und einen empirischen Abschnitt. Der theoretische Teil beginnt mit einer detaillierten Betrachtung des Lehrberufs und behandelt anschließend umfassend die Definitionen und Theorien zu den Themen Gesundheit, Belastung, Stress und Prävention, stets im Kontext des Lehrberufs.
Der empirische Teil der Arbeit basiert auf einer quantitativen Forschung. Ein mehrteiliger Fragebogen, einschließlich des Maslach Burnout Inventory (MBI), diente zur Beantwortung der Forschungsfrage und wurde von 30 Masterstudierenden der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg beantwortet. Ziel war es, das Belastungserleben der Masterstudierenden zu ermitteln und zu untersuchen, welche Coping-Strategien häufig bzw. sehr häufig angewendet werden. Die Ergebnisse der Skala „Persönliche Leistungsfähigkeit“ (PA) des MBI weisen bedenklich hohe Werte auf, was auf eine signifikante Belastung der Studierenden hindeutet.
Die Untersuchungsergebnisse wurden mit den aktuellen Forschungserkenntnissen verglichen. Diese Vergleiche unterstreichen die wesentliche Bedeutung von Stressbewältigungsstrategien und belegen, dass deren Anwendung langfristig positive Auswirkungen auf das individuelle Stresserleben sowie das allgemeine Wohlbefinden haben kann. Daraus kann gefolgert werden, dass eine gezielte Förderung der Anwendung von Coping-Strategien das Stresserleben sowohl von Studierenden als auch von Lehrpersonen signifikant reduzieren kann. Infolgedessen kann eine verbesserte Leistungsfähigkeit entwickelt und ein effektiver Umgang mit Stress erlebt werden.This Master’s thesis deals with the topic “Health of teachers in elementary school” and examines the stress factors and prevention options, focusing on the specific situation of Master’s students at the Vorarlberg University of Teacher Education. Particular emphasis is placed on the application and effectiveness of coping strategies to maintain individual health.
The thesis is divided into two main parts: a theoretical and an empirical section. The theoretical part begins with a detailed examination of the teaching profession and then deals comprehensively with the definitions and theories on the topics of health, strain, stress and prevention, always in the context of the teaching profession.
The empirical part of the thesis is based on quantitative research. A multi-part questionnaire, including the Maslach Burnout Inventory (MBI), was used to answer the research question and was completed by 30 Master students at the Vorarlberg University of Teacher Education. The aim was to determine the Master students’ experience of stress and to investigate which coping strategies are used frequently or very frequently. The results of the “Personal Ability” (PA) scale of the MBI show alarmingly high values, which indicates significant stress among students.
The survey results were compared with current research findings. These comparisons illustrate the importance of stress management strategies and show that they have long-term positive effects on the individual stress experience and general well-being. It can therefore be concluded that targeted promotion of the use of coping strategies can reduce the stress experienced by students and teachers. As a result, improved performance can be developed, and stress can be dealt with effectively