ZHAW digitalcollection (Zurich Univ. of Applied Sciences)
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    Gefährdungsmonitor Journalismus Schweiz : empirische Befunde zur wahrgenommenen Sicherheitssituation und zu Copingstrategien von Medienschaffenden

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    Sechs von zehn Medienschaffenden wurden im Jahr 2024 während ihrer journalistischen Arbeit mindestens einmal mit hasserfüllten Äusserungen oder Beleidigungen konfrontiert. Die Anfeindungen zielten in erster Linie auf ihre journalistische Arbeit (68%), auf den Journalismus und Medienschaffende im Allgemeinen (64%), auf ihre Medienorganisation (45%) oder auf individuelle Merkmale der befragten Person (20%; z.B. Ethnie oder Geschlecht). Elf Prozent haben verbale (81%) oder physische (19%) sexuelle Belästigung erfahren. Vier von zehn Medienschaffenden haben die Androhung rechtlicher Schritte erlebt, während ein Viertel mit der Einleitung rechtlicher Schritte konfrontiert war. 17 Prozent der Medienschaffenden erlebten während ihrer journalistischen Arbeit digitale Bedrohungen wie Hackerangriffe, Phishing oder gefälschte E-Mails. Dies sind die Hauptbefunde der Studie «Gefährdungsmonitor Journalismus Schweiz», mit der das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) Prof. Dr. Vinzenz Wyss und sein Forschungsteam an der ZHAW beauftragt hat. Die Datenerhebung identifiziert besonders gefährdete Gruppen von Journalistinnen und Journalisten. Sie unterstützt das Ziel des Nationalen Aktionsplans zur Sicherheit von Medienschaffenden in der Schweiz (NAP), «die gesellschaftliche Anerkennung des Berufs der Medienschaffenden zu fördern und die Bedeutung der Medien für eine funktionierende Demokratie aufzuzeigen». Der NAP geht davon aus, dass «mit der Wertschätzung des Journalismus die Basis für die Sicherheit der Medienschaffenden gelegt wird» (BAKOM, 2023)

    Tourism sustainability in Uzbekistan : challenges and opportunities along the Silk Road

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    As a dynamic driver of globalization, tourism is a rapidly expanding and highly visible sector in the global economy, playing a substantial role in a country’s GDP. In recent years, scholars and policymakers have placed growing emphasis on integrating economic, cultural, social, and environmental sustainability into tourism practices and planning. In the era of globalization, Uzbekistan must strike a delicate balance between commercial potential and the conservation of its priceless cultural and natural riches as its tourism sector expands. Furthermore, the cities of Samarkand, Bukhara, and Khiva along the Silk Road were chosen as case studies to enhance our comprehension of the correlation between tourism growth and sustainability. This research aims to contribute to sustainable tourism in Uzbekistan through an in-depth analysis using various frameworks, including Glocal RPMs, SANEL HERMES, Importance–Performance Analysis (IPA), and Structural Equation Modeling (SEM). The study’s findings indicate a consistent growth and advancement in the tourism industry of Uzbekistan. Nevertheless, several conditions and activities in Uzbekistan are not viable in terms of their impact on the economy, society, ecology, and tourism industry. So, this study recommends that, by applying its findings to the cities, the poor conditions and activities affecting the tourism industry along the Silk Road could be addressed as opportunities for sustainable development

    Einfluss abiotischer Faktoren auf Makroinvertebraten-Metriken : Analyse mit Random Forest Modellen

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    Hydropower accounts for more than half of Switzerland's electricity production and will be further expanded, while the negative ecological impact of hydropower production on watercourses should be minimized. To plan remediation measures, predictions must be made about their impact. In this master's thesis, the influence of abiotic factors on metrics was investigated using random forest models. The correlations between the most important predictors and the metrics were also examined. 19 macroinvertebrate metrics and 70 environmental predictors out of 47 study sites from a total of 11 watercourses were used as data basis for this investigation. The mean diffuse total nitrogen and the proportion of settlement area in the catchment area had the greatest overall influence on the metrics, while the influence of hydrological and hydraulic predictors was rather low. However, for the IBCH diversity class, the dominance of the interstitial-dwelling taxa, the number of Plecoptera-taxa, the Margalef Diversity and Shannon Wiener Diversity, the influence of hydrological and hydraulic predictors was higher than for the other 14 metrics and multimetric indices. In addition, significant differences in metrics and multimetric-indices based on the number of taxa were found between biogeographical regions, with the number of taxa lowest in the Eastern Central Alps, a little higher in Southern Alps and highest in the Central Plateau. For the same metrics, significant differences were found between the natural hydrological flow regimes, with the number of taxa being higher in rivers with pluvial flow regimes than in rivers with nival flow regimes. These significant differences affect all metrics and multimetric indices which include the number of total taxa or the number of certain taxa groups, which makes it difficult to apply these metrics in Switzerland for comparison. Finally, the results show that the heterogeneity of Switzerland and its regions has to be considered when applying many metrics, as otherwise, the watercourses should not be compared with each other.Die Wasserkraft trägt zu mehr als der Hälfte der Stromproduktion der Schweiz bei und soll weiter ausgebaut werden, wobei negative ökologische Auswirkungen der Wasserkraftproduktion auf die Fliessgewässer geringgehalten werden sollen. Zur Planung von möglichen Sanierungsmassnahmen müssen Voraussagen zu deren Wirkung getroffen werden können. In dieser Masterarbeit wurde der Einfluss abiotischer Faktoren auf Metriken mit Random Forest Modellen untersucht. Dabei wurden auch die Korrelationen zwischen den wichtigsten Prädiktoren und den Metriken betrachtet. Als Datengrundlage wurden 19 Makroinvertebraten-Metriken sowie 70 Umwelt-Prädiktoren von 47 Untersuchungsstellen aus 11 Fliessgewässern verwendet. Der mittlere diffuse Gesamtstickstoff und der Anteil des Siedlungsgebiets im Einzugsgebiet besassen insgesamt den grössten Einfluss auf die Metriken, während der Einfluss von hydrologischen und hydraulischen Prädiktoren eher niedrig war. Jedoch waren für die Diversitätsklasse des IBCH, den relativen Anteil der Interstizialtaxa, die Anzahl an Plecoptera-Taxa, die Margalef Diversität und die Shannon Wiener Diversität, ein höherer Einfluss von hydrologischen und hydraulischen Prädiktoren vorhanden als bei den anderen 14 Metriken und Multimetrik-Indizes. Zusätzlich wurden signifikante Unterschiede für die Anzahl Taxa zwischen den biogeografischen Regionen gefunden. Dabei war die Anzahl Taxa in den Östlichen Zentralalpen am tiefsten, etwas höher in den Südalpen, und am höchsten im Zentralen Plateau. Für dieselben Metriken wurden ebenfalls signifikante Unterschiede zwischen den natürlichen hydrologischen Abflussregimes gefunden, wobei die Anzahl Taxa jeweils in Fliessgewässern mit pluvialen Abflussregimes höher als in Fliessgewässern mit nivalen Abflussregimes war. Durch diese signifikanten Unterschiede werden sämtliche Metriken und Multimetrik-Indizes, in welche die Anzahl an Taxa oder gewisser Taxa-Gruppen einfliesst, beeinflusst, was die Anwendung dieser Metriken in der Schweiz für Vergleiche von Fliessgewässern erschwert. Schliesslich zeigen die Ergebnisse, dass die Heterogenität der Schweiz und ihrer Regionen bei der Anwendung vieler Metriken berücksichtigt werden müssen, da die Fliessgewässer sonst nicht aussagekräftig miteinander verglichen werden sollten

    Formale Lernprozesse planen und gestalten

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    Wie Lernprozesse in der betrieblichen Bildung geplant und gestaltet werden, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zum einen spielen theoretische Annahmen darüber eine zentrale Rolle, wie Lernen und Lehren verstanden werden. Zum anderen beeinflussen die in der jeweiligen Organisation verankerten Prinzipien der Lehre maßgeblich die Gestaltung von Bildungsangeboten (vgl. Gabathuler & Bajus, 2021, S. 159–184). Dieses Kapitel gibt einen strukturierten Überblick über zentrale Elemente der Konzeption von Lernprozessen. Es beleuchtet ausgewählte Planungs- und Gestaltungsmodelle und stellt abschließend deren Gemeinsamkeiten in übersichtlicher Form dar

    Planetare Gesundheit mittels Settingansatz im Studium erlebbarmachen : Gesundheitsförderung nachhaltig entwickeln und regional verankern

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    Hintergrund / Fragestellung: Angesichts zunehmender komplexer Krisen wie Klimawandel, Migration und psychischen Erkrankungen gewinnt die kommunale Gesundheitsförderung an Bedeutung. Das Projekt „Planetare Gesundheit mittels Settingansatz im Studium erlebbar machen: Gesundheitsförderung nachhaltig entwickeln und regional verankern“ verfolgt das Ziel, eine grenzübergreifende, kollaborative Lehre zu Planetarer Gesundheit (PLG) zu etablieren. Dabei werden die regionale Gesundheitsförderung und nachhaltige Entwicklung in der Vierländerregion gestärkt. Zentral ist die Entwicklung und Umsetzung eines grenzübergreifenden Lehrkonzepts, das Studierende und Lehrende aus Gesundheits- und Design-Disziplinen mit Praxispartner*innen vernetzt. Methode und Massnahmen: Das Projekt entwickelt die Methode des Settingansatzes der Gesundheitsförderung weiter. Zur Berücksichtigung der Bedarfe, Anforderungen und Bedürfnisse der Dialoggruppen wird die Methode des Design-Thinkings in den Settingansatz integriert. Praxispartner*innen werden durch Interviews und Workshops aktiv in den Entwicklungsprozess einbezogen. Sie definieren gezielte Aufträge zur Planetaren Gesundheit, welche Studierende der Gesundheitsförderung in Lehrprojekten bearbeiten und reflektieren. Die co-kreative Entwicklung der Methoden zwischen den verschiedenen Disziplinen der Projektbeteiligten und Praxispartner*innen sowie die Umsetzung der Lehrprojekte seitens Studierender der Gesundheitsförderung ermöglichen die Sensibilisierung auf das Thema Planetare Gesundheit in verschiedenen Settings wie Schulen, Gemeinden oder Spitäler. Ergebnisse: Ergebnisse aus settingbezogenen Lehr- Lernprojekten, wie z.B. zur Klimawoche Winterthur stammen aus und fliessen zurück in die Region und sollen langfristig nachhaltige Lösungen in Zusammenarbeit mit den regionalen Hochschulen ZHAW, HFU, ZHdK und den Praxispartner*innen fördern. Durch die interdisziplinäre und partizipative Zusammenarbeit entstehen innovative Lehr- und Lernformate, die den Wissenstransfer in die regionale Praxis fördern. Studierende und Lehrende fungieren als Multiplikator*innen und tragen das erarbeitete Wissen in ihre beruflichen und gesellschaftlichen Kontexte. Die Verknüpfung von settingorientierter Gesundheitsförderung mit Design-Thinking schafft praxisnahe, kreative und nachhaltige Lösungen für bestehende Herausforderungen in der Region. Schlussfolgerung / Empfehlungen: Das Projekt verdeutlicht das Potenzial interdisziplinärer, methoden-, und grenzübergreifender Ansätze in der Gesundheitsförderung unter Einbezug des Design Thinking Ansatzes. Um eine langfristige Verstetigung zu gewährleisten, wird der Wissenstransfer über digitale Plattformen und Veranstaltungsformate sichergestellt. Die Zusammenarbeit mit regionalen Praxispartner*innen erhöht die Anschlussfähigkeit des Themas und trägt zur nachhaltigen Gesundheitsförderung in der Vierländerregion bei. Das Projekt wird durch den Wissenschaftsverbund Vierländerregion Bodensee gefördert

    Recht studieren an der Fachhochschule

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    Monitoring der Lebensmittelverluste in der Schweiz : Zwischenstandsbericht 2025

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    Im Jahr 2022 wurde in der Schweiz ein nationaler Aktionsplan gegen die Lebensmittelverschwendung verabschiedet. Ziel ist die Halbierung der vermeidbaren Lebensmittelverluste entlang der gesamten Wertschöpfungskette bis 2030 – mit einem Einsparpotenzial von rund 11% der heutigen ernährungsbedingten Umwelt- und Treibhausgasbelastung. Der vorliegende Zwischenbericht 2025 analysiert den Fortschritt seit dem Referenzjahr 2017 auf Basis eines sektorenübergreifenden Monitorings. Die Jahre 2022–2024 waren geprägt von intensiver Aufbauarbeit: Unternehmen, Verbände, Wissenschaft und Bund haben gemeinsam die Monitoring-Methodik entwickelt und erprobt. Damit wurde erstmals eine solide Grundlage geschaffen, um Fortschritte der beteiligten Unternehmen systematisch zu erfassen. Die Ergebnisse zeigen: Erste Reduktionen sind sichtbar, insbesondere im Detailhandel und in Vorreiterunternehmen der Gastronomie. Auch in der Verarbeitung und im Grosshandel entstehen Leuchtturmprojekte, deren Wirkung mit der aktuellen Datenlage noch nicht quantifizierbar ist und teilweise erst mit Verzögerung eintritt. Für die Landwirtschaft gibt es noch keine neuen Daten. Eine besondere Rolle kommt den Konsumierenden zu: Ihre Verluste tragen am stärksten zur Umweltbelastung bei. Gleichzeitig können viele Massnahmen in Landwirtschaft, Verarbeitung, Handel und Gastronomie nur greifen, wenn sie bei den Konsumierenden auf Akzeptanz stossen. Über die gesamte Wertschöpfungskette betrachtet liegt die Schweiz deutlich hinter dem Zielpfad: Für eine Halbierung bis 2030 wären rund 25% Reduktion bis 2025 nötig; die erreichte Reduktion wird im vorliegenden Bericht aber nur auf 5% seit 2017 geschätzt (Kapitel 4.7.2). Um auf den Zielpfad zurückzukehren, müssen wirksame Lösungen in die Breite getragen und mehr Akteure eingebunden werden. Ebenso müssen die Datenerhebung und das Monitoring (Kapitel 8.1) sowie die Sensibilisierung der Haushalte (Kapitel 8.2) verstärkt werden. Die aufgebauten Strukturen haben ihre Funktionsfähigkeit gezeigt und Vorreiterakteure eine beachtliche Dynamik ausgelöst. Für die nötige Breitenwirkung sind aber weitergehende Massnahmen entscheidend. Ein klarer Regulierungsrahmen bietet dafür entscheidende Hebel: Er gibt Orientierung, belohnt Vorreiter und schafft Planungssicherheit für innovative Lösungen (Kapitel 8.3). So kann die Schweiz die Resilienz ihres Ernährungssystems stärken und kostensparend zu Klima- und Umweltzielen beitragen

    Beyond high-fidelity simulation : curricular development process of different simulation methods in a BSc Nursing curriculum

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    The Zurich University of Applied Sciences has been offering a BSc Nursing degree program since 2009, integrating various simulation-based teaching methods from the beginning. In 2018, high-fidelity simulations were systematically incorporated to enhance non-technical skills and clinical decision-making in complex patient scenarios, adhering to the INACSL Healthcare Simulation Standards of Best Practice (Watts et al., 2021). Subsequently, the term ‘simulation’ became predominantly associated with high-fidelity formats within the faculty, leading to a diminished emphasis on other simulation modalities and their limited integration into curriculum development. Aim: Assessment of the Current State and Identification of Potential Curricular Development Steps in Relation to Simulation-Based Learning

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