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    Optimierung der Krebstherapie durch Inhibition von MDR1

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    MDR1 (Multidrug Resistance Protein 1) stellt ein Membranprotein dar, welches das Ziel hat, den Körper vor Toxinen und Xenobiotika zu schützen. Dieser Schutzmechanismus kann sich allerdings erheblich auf die Chemotherapie auswirken, indem Wirkstoffe aus der Zielzelle heraustransportiert werden. Da der Effekt von MDR1 in einigen Fällen unerwünscht ist, kommt es zum Einsatz von Inhibitoren. Diese lassen sich je nach Toxizität und Herkunft in verschiedene Kategorien einteilen. Diese Arbeit gibt zunächst einen wissenschaftlichen Hintergrund. Zuerst werden Multiwirkstoffresistenzen im allgemeinen beschrieben, bevor MDR1 genauer beleuchtet wird. Danach werden verschiedene Bereiche der Krebserkrankung erläutert, um im Anschluss die unterschiedlichen Klassen der Inhibitoren vorzustellen. Die Diskussion schildert schlussendlich sowohl Chancen als auch Risiken der Inhibition und setzt diese in ein Verhältnis. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es in der Chemotherapie vermehrt zu Wirkstoffresistenzen kommt. Krebszellen adaptieren und ändern ihre Genexpression, sodass altbewährte Medikamente nicht mehr greifen. Die Inhibition könnte dies umkehren, bringt aber zusätzliche Nebenwirkungen mit sich, sodass sich keine klare Empfehlung zugunsten der Inhibition von MDR1 geben lässt

    Erinnerung an Zukünftiges: Kann Achtsamkeitspraxis das prospektive Gedächtnis verbessern? Ein experimenteller Gruppenvergleich

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    Die vorliegende Arbeit untersuchte durch einen experimentellen Gruppenvergleich die Auswirkung einer 10-minütigen Achtsamkeitspraxis auf die prospektive Gedächtnisleistung. Hierbei wurde sowohl eine fokale als auch eine nonfokale PM-Aufgabe getestet, da für letztere die Notwendigkeit eines stärkeren Einsatzes strategischer Überwachungs- und Kontrollprozesse angenommen wird. Basierend auf Befunden, dass diese exekutiven Funktionen durch eine Achtsamkeitspraxis unterstützt werden können, wurde die Annahme überprüft, dass Meditierende im Vergleich zur Kontrollgruppe eine verbesserte Leistung in der nonfokalen Bedingung zeigen. In beiden Gruppen wurden jeweils 12 Studierende in 45-minütigen Einzelsitzungen getestet. Die statistische Analyse der Reaktionszeiten und Genauigkeiten dieses Between-Within Designs zeigte keine signifikanten Effekte der Gruppenzugehörigkeit und/oder Aufgaben-Bedingung. Auch die erfasste Achtsamkeitsausprägung über die gesamte Stichprobe hinweg, welche mit dem Freiburger Fragebogen zur Achtsamkeit erhoben wurde, zeigte keinen signifikanten Zusammenhang zu der prospektiven Gedächtnisleistung oder den Reaktionszeiten. In der Diskussion werden mögliche Gründe für diese Befunde aufgezeigt sowie vor allem die Limitationen des Versuchsaufbaus kritisch betrachtet. Hervorgehoben werden die hypothesenunterstützenden Tendenzen der Daten, welche auf die Notwendigkeit weiterer Erforschung des erstmals untersuchten Zusammenhangs zwischen Achtsamkeit und prospektiven Gedächtnis hinweisen

    Investigating the possibilities of AC GMA welding for in-situ alloying in additive manufacturing

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    Additive manufacturing is a transformative approach of building 3D objects by layer-upon-layer method, adding digital flexibility and efficiency into the industrial production process. Different categories of materials such as plastics, metals, concrete, etc., can be used for Additive Manufacturing. At present, WAAM (Wire Arc Additive Manufacturing) is of high interest for many industries, as it allows creating large-scaled metallic components of moderate complexity with high density and good mechanical properties. In this master's Thesis, the capabilities of Gas Metal Arc (GMA) welding for in-situ alloying in multi-material WAAM are being investigated. A 6-axis FD-V6 welding robot by OTC Daihen along with Welbee W400 power supply was used to produce weldments both, with alternating current (AC), as well as pulsed direct current (DC). Two of Photron's High-Frequency cameras were used to investigate the process behavior. An All-in-one oscilloscope, Yokogawa DL850E ScopeCorder, was used to record the voltage and current signals. Single-layer, straight weldments were made to investigate the impact of different welding parameters over the weld seam shape and deposition rate. Later, the setup was extended to induce cold wire to change the chemical composition of the weld seams by in-situ alloying. Therefore, a clamp with adjustable angle, height, and distance was created to position the cold wire feeder along with the GMA welding nozzle. Cross-sections of weldments were taken to extract geometrical information related to the weld seam. In the end, combined experiments were done to investigate the process capabilities of generating weld seams of equal shape but different chemical composition by changing the wire feed speeds and the process parameters. This was the fundamental step for making the process ready for multi-material additive manufacturing. To demonstrate the process performance, two multi-material demonstrator components have been manufactured at the end of the thesis

    About the change in the level of satisfaction and frustration of basic psychological needs in depressed patients after sports therapy and how autonomy support contributes to this change

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    Depression is one of the most prevalent mental disorders. Studies reported that exercises can be as effective as pharmacotherapy or psychotherapy in the treatment of depression. However less is known about the mechanism exercise effects psychological well-being. The Basic Need Theory, a mini theory within Self-Determination Theory proposes the implication of the perceived social environment on the satisfaction of basic psychological needs, namely autonomy, competence and relatedness. The satisfaction of basic needs is essential for human well-being whereas the frustration leads to ill-being. An autonomy supportive social environment is of use in the fulfillment of basic needs. The following study examined a sample of 90 participants allocated into groups of low and high exercise intensity completing an exercise therapy of 12 weeks. The perceived satisfaction and frustration of basic psychological needs and the effect of autonomy support on the change of basic psychological needs after exercise therapy in different intensities were evaluated pre and post intervention. Results have shown an effect of exercise therapy on the change of depressive symptoms. A difference of efficacy of exercises in low or high intensity could not be verified. A path analysis has shown an effect of autonomy support on the change in depressive symptoms that is partially mediated by the frustration of the need for competence. Taking together the results maintained that exercise therapy redounds in a positive change of depressive symptoms. There is evidence for the satisfaction and frustration of basic psychological needs contributed to this change. Autonomy support needs more empirical testing to be better substantiated with regard to the basic needs. Future studies might examine how the basic psychological needs relate to other facets of ill-being (e.g., anxiety). Keywords: depression, exercise and depression, Self-Determination Theory, basic psychological needs, Basic Psychological Need Satisfaction and Frustration Scale, autonomy suppor

    Einfluss von Schichtarbeit auf die Gesundheit - Analyse des Gesundheitszustands von Pflegekräften in einem Krankenhaus mit präventiven Handlungsempfehlungen

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    Im Gesundheitswesen, im Handel und Gastgewerbe, sowie vielen weiteren Branchen,arbeiten zahlreiche Beschäftigte in einer 24-Stunden-Arbeits- und -Dienstleistungswelt (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e. V. (DGUV), 2012, S. 11). Am Beispiel der Gesundheitsversorgung wird deutlich, wie unumgänglich Schichtarbeit ist. Die Versorgung von Patienten in Krankenhäusern muss hierfür rund um die Uhr gegeben sein (Beermann, 2008, S. 2). Es weisen zahlreiche Studien auf gesundheitliche Beeinträchtigungen aufgrund von Schichtarbeit hin. Durch Schichtarbeit kann es zu einer physiologischen Desynchronisation kommen, das heißt, dass der Körper gegen seine „innere Uhr“ arbeiten muss. Somit ist die Arbeit kurzfristig mit einer erhöhten körperlichen und psychischen Beanspruchung verbunden und kann langfristig zu einem höheren Risiko für gravierende Erkrankungen führen. Infolgedessen kann es z.B. zu Schlafstörungen, gastrointestinalen Beschwerden, kardiovaskulären Störungen und zur Beeinflussung des Wohlbefindens kommen (Angerer, 2017, S. 404ff, Beermann, 2008, S. 4). Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss von Schichtarbeit auf die Gesundheit von Pflegekräften. Ziel ist es, zunächst eine Erkenntnis darüber zu gewinnen, wie sich Schichtarbeit auf die Gesundheit von Pflegekräften auswirkt und welche Faktoren die Gesundheit beeinflussen. Dazu wurden Pflegekräfte von Krankenhäusern des Katholischen-Karl-Leisner Klinikums zu ihrem aktuellen Gesundheitszustand befragt. Insgesamt nahmen daran 83 Pflegekräfte teil. Die Stichprobe wurde dabei in zwei Gruppen aufgeteilt, in die Gruppe der Tagarbeiter (n= 13) und die Gruppe der Nachtarbeiter (n= 70). Dabei zeigte sich, dass sich Nachtarbeiter signifikant stärker von kurzen Schichtwechseln und vom Umgang mit Kollegen belastet fühlen. Auch die gesundheitlichen Beeinträchtigungen „Erhöhte Tagesschläfrigkeit“, „Kopfschmerzen“, „Konzentrationsstörungen“, „Energielosigkeit“, „Erschöpfung“ und „Bauch-, Magenschmerzen“ sowie „Stimmungsschwankungen“ waren signifikant stärker bei den Nachtarbeitern ausgeprägt. Anhand der Ergebnisse wurden präventive Handlungsempfehlungen abgeleitet. Auf Grundlage der Ergebnisse, ist es empfehlenswert, den Mitarbeitern präventive Maßnahmen zu ermöglichen. Das Betriebliche Gesundheitsmanagement bietet dafür einen Ansatz und sollte die Thematik Schichtarbeit besonders berücksichtigen. Als Präventionsmaßnahmen werden verhaltenspräventive Maßnahmen, wie zum Beispiel ein erholsamer Schlaf, aber auch verhältnispräventive Maßnahmen, wie die Optimierung des Schichtplans, genannt

    Assessing the effect of N-fertilisation on biomass development and plant interactions in the ancient Milpa compared to pure stands and its potential to reduce fertiliser inputs in traditional small-scale farming

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    Over the past years, nitrogen (N) fertilisation has been identified as an issue that has a major negative impact on the environment. Therefore, sustainable agricultural practices aim to reduce external fertiliser inputs and focus more on naturally available resources and sustainable cropping practices. One example of that is the ancient milpa polyculture which is practised by traditional small-scale farmers in Central America. It consists of climbing bean (Phaseolus vulgaris var. vulgaris), maize (Zea mays), and squash (Cucurbita moschata) that are said to represent a holistic symbiosis in which beans assume the task to accumulate additional nitrogen via N2-fixation and subsequently transfer it to its companions. The potential of intercropping, and thus nitrogen transfer to level out and reduce nitrogen fertiliser inputs compared to monocultures has not been assessed yet and little is known about the resulting practical implementation for small-scale farmers. Therefore, a pot trial with monoculture treatments (100 kg N/ha) of each crop and milpa treatments with varying levels of nitrogen fertilisation (0, 25, 50, 75, and 100 kg N/ha) was established. The intercropped beans were labelled with the 15N isotope using the cotton wick method to track nitrogen transfer in the system. Further, the Land Equivalent Ratio (LER) was used to determine the productivity of the system. Results showed that all polyculture treatments performed similarly or significantly better than the pure stands in terms of total dry matter content per pot. Milpas provided with 100 and 25% of the recommended nitrogen rate were most productive and achieved a total LER of 1.25 and 1.30, respectively. Also, the non-fertilised milpa was still as productive as the respective plants grown in a monoculture. Due to external reasons, the importance of nitrogen transfer and the related microorganisms could not be evaluated. However, growing a milpa instead of monocultures enables farmers to greatly reduce N fertiliser inputs and provides higher yields in the growing season, while other intercropping benefits are also present. It further has the potential to maintain yields and enhance natural nutrient cycling even if no fertiliser is applied

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