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Assessing the importance of long-range correlations for deep-learning-based sleep staging
Modeling Binaural Perception Based on the Complex Correlation Coefficient
Binaural hearing, or the benefit from listening with two ears, contributes to spatial hearing, helping to perceptually segregate competing sound sources. This facilitates navigation, orientation, and communication in challenging acoustic situations. In both hearing aids and in hearables, binaural hearing may be distorted. Overcoming this requires a deep understanding of how binaural sound is perceived. This dissertation provides models that combine psychophysical validity, physiological plausibility, and computational efficiency at a new level by incorporating the complex correlation coefficient. It is shown that interference across frequency and time can account for observations suggesting lower binaural than monaural resolution. Furthermore, a computationally efficient model for sound quality assessment in hearing aids and hearables is presented. These models can improve the understanding of binaural hearing and therefore the assessment of the sound quality of hearing algorithms
Einfluss einer präoperativen Kalzium- und Magnesiumsupplementation auf die postoperative Hypokalzämie und Lebensqualität nach Thyreoidektomie - Eine prospektiv-randomisierte Studie
Die Thyreoidektomie (TE) zählt zu den häufigsten Operationen in Deutschland und die postoperative Hypokalzämie (HypoCa) bzw. der postoperative Hypoparathyreoidismus (HypoPT) sind häufige Komplikationen. Es können Parästhesien oder gar Herzrhythmusstörungen auftreten. Ziel war zu untersuchen, ob eine präoperative Kalzium- und Magnesiumsupplementation die Symptome reduzieren und die Lebensqualität (LQ) der Patienten verbessern kann. Es wurde bei 90 Patienten mit benigner Schilddrüsenerkrankung, die eine TE erhielten, zu 4 Zeitpunkten (Studieneinschluss (T1), 1 Tag präop (T2), 4-6 Std. postop (T3) bzw. 2 Tage postop für Ca (T3), 6 Wochen poststationär (T4)) Ca, Mg, PTH, VitD gemessen und die LQ mit einem allgemeinen (EQ-5D) und einem schilddrüsenspezifischen Fragebogen (ThyPro) erhoben. Die Messung der LQ ergab von T1 zu T4 eine signifikante Verbesserung nach TE. Im ThyPro war die LQ in der Interventionsgruppe A besser als in der Kontrolle B. Bei Patienten mit einem Morbus Basedow (MB) der Gruppe A konnte bereits zu T3 eine signifikante Verbesserung der LQ erreicht werden, in den übrigen Subgruppen erst zu T4. Gruppe A entwickelte zu T3 im Mittel keine HypoCa oder HypoPT, wohingegen Gruppe B in eine HypoCa sank. Das PTH lag jeweils in der Norm, in Gruppe B zeigte sich zu T3 jedoch ein stärkerer Abfall. Anhand der Ergebnisse kann ein positiver Effekt der präoperativen Supplementation vor geplanter TE postuliert werden und vor allem bei Patienten mit einem MB erwogen werden
Resilience Quantification of Interdependent Power and ICT Systems using Operational State Classification
Energiesysteme integrieren zunehmend Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT), was zu cyber-physischen Energiesystemen (CPES) führt. IKT unterstützen den Betrieb von Energiesystemen, führen aber auch zu neuen Störungen. Um resiliente CPES zu entwickeln, ist eine Quantifizierung der Versorgungsleistung von Energiesystemen notwendig. Die Betriebszustandsklassifizierung ist ein beliebtes Instrument dafür, aufgrund der unzureichenden Erfassung von IKT-Aspekten ist die Anwendung bei CPES jedoch eingeschränkt. Diese Dissertation präsentiert ein Betriebszustandsmodell, das die Aspekte von Energie- und IKT-System mit Hilfe von Graphen und Zustandsautomaten integriert. Es wird gezeigt, dass das Modell die Ausbreitung von Störungen in CPES darstellen kann. Zusätzlich wird eine Monte-Carlo-basierte Methodik und Metriken zur Quantifizierung von Resilienz von IKT-Systemen beschrieben. Damit lassen sich verschiedene IKT-Designs vergleichen und die Resilienz von CPES verbessern
Entwicklung übergangsmetallkatalysierter Funktionalisierungen ungesättigter Verbindungen zu Aminen
In der vorliegenden Arbeit wurden Methoden zur Übergangsmetallkatalysierten α-C−H-Aktivierung von Aminen entwickelt und deren Additionen an ungesättigte Kohlenwasserstoffe durchgeführt. Die als Hydroaminoalkylierung bekannte Reaktion erlaubt zwar formal einen einfachen Zugang zu hoch funktionalisierten Aminen, litt aber in der Vergangenheit unter einer wesentlich zu schmalen Substratbreite und langen Reaktionszeiten.
Katalysatorsysteme auf Basis von Titan wurden entwickelt und optimiert, wobei die Potenz bisher bekannter Umsetzungen sekundärer Amine in Hydroaminoalkylierungen um mehrere Größenordnungen verbessert werden konnte; die Reaktionszeiten wurden von typischerweise mehreren Tagen auf teils wenige Minuten reduziert. Gleichzeitig konnten sehr kostengünstige und allgemein zugängliche Synthesewege zur Herstellung der Katalysatorvorstufen realisiert werden.
Die Substratbreite wurde auf das industriell bedeutsame Dimethylamin erweitert, wobei sowohl eine selektive Methode zur einfachen Hydroaminoalkylierung als auch eine Tandemreaktion zum doppelt alkylierten Amin entwickelt wurden. Des Weiteren wurde eine indirekte Einsatzmöglichkeit von Methylamin erarbeitet, die auch die direkte Herstellung und Isolation von Silylaminen erlaubt. Ebenfalls konnte ein gänzlich neuer Ansatz für die erstmalige Hydroaminoalkylierung mit tertiären Aminen durch Titankatalysatoren entwickelt und damit auch der Grundstein für zukünftige Umsetzungen von Trimethylamin gelegt werden. Bei einer zusätzlichen Ausweitung der Substratbreite auf Allene wurde außerdem eine bisher unbekannte Umlagerungsreaktion von Allylaminen entdeckt.
Die Forschung an neuen Katalysatoren lieferte zudem neue Molekülstrukturen von Titankomplexen, die hilfreiche Schlussfolgerungen für die Ligandenentwicklung ergaben
Simulation Based Execution Time Analysis of SDF Applications on Heterogeneous MPSoCs Using Measured Delay Distributions
The complexity of tasks of modern embedded systems changed from simple control algorithms to image-processing or even Artificial Intelligence. During design optimization of Heterogeneous Multi-Processor Systems-on-a-Chip early performance analysis is required to guarantee a certain quality of service.
The proposed simulation based approach to analyze timing behavior of software addresses accuracy by maintaining scalability. Hardware is modeled as a set of composable tiles. The software model differentiates between computation and communication phases. This allows to determine interference on shared resources. Measured delays are used for the performance model. By keeping the distribution of execution delay the analysis results are more representative to the actual behavior of the real system.
The approach presented in this thesis allowed a prediction of the average execution time of a HW/SW configuration with an error less than 5%
Towards a methodology for evaluating the execution semantics of IEC 61499 runtime environments
IEC 61499 is a standard for industrial automation systems and was created in order to set up models for distributed and event-based Industry 4.0 applications. It enables modeling of distributed applications through the use of a graphical modeling language. These applications are then executed in a given runtime environment. Because IEC 61499 semantics are not fully specified by the standard, a program written for one runtime environment may behave differently in another.
This unspecified behavior is particularly relevant in the context of virtual integration testing, where the goal is to simulate the behavior of a given runtime and thus requiring a confirmation of behavioral equivalence. This study presents a methodology for systematically investigating differences between implementations. The proposed approach compares a SystemC simulator with the 4diac FORTE runtime, revealing notable differences in their execution order and highlighting the need for standardized semantic specifications in IEC 61499
Towards trustworthy atrial fibrillation classification from wearables data: quantifying model uncertainty
Untersuchung der Einführung von Augmented Reality zur Unterstützung selbstgesteuerter Lernprozesse in der fachpraktischen Ausbildung im Studium der Allgemeinen Technischen Bildung
Augmented Reality (AR) kann ein nützliches Werkzeug zur Anregung und Unterstüt
zung selbstgesteuerter Lernprozesse in der praktischen Ausbildung von Techniklehr
kräften sein. Der vorliegende Artikel untersucht die Gelingensbedingungen eines sol
chen Einsatzes von AR. Mithilfe eines quantitativen Untersuchungsdesigns werden
die Akzeptanz von Studierenden hinsichtlich der Nutzung sowie die Gelingensbedin
gungen bei der Implementierung eines solchen Systems untersucht. Die Ergebnisse
zeigen, dass die Akzeptanz, ermittelt über die Nutzungshäufigkeit, zunimmt. Hin
sichtlich der Gelingensbedingungen zeigt sich, dass die Inhalte weitgehend und die
Struktur von den Studierenden gut angenommen werden. Es zeigt sich aber auch, dass
die Werkstattverantwortlichen die Systeme noch nicht stringent genug in selbstgesteu
erte Lernphasen einbetten