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    Das ambivalente Gottesbild der Sintfluterzählung in Kinderbibeln. Kindertheologische Neuinterpretationen im multidimensionalen Balanceakt zwischen Fachwissenschaften und Rezeptionen

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    Die Dissertation widmet sich dem ambivalenten Gottesbild der Sintfluterzählung in Kinderbi-beln sowie der Rezeption dieses Inhalts durch Kinder im Grundschulalter. Ausgangspunkt ist eine bibelwissenschaftlich-exegetische Analyse der biblischen Sintflutgeschichte (Gen 6,5-9,17) mit Fokus auf die göttlichen Ambivalenzen. Anschließend werden 26 Kinderbibeln aus den Jahren 2015 bis 2021 mittels qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet, um Muster in der Verarbeitung der Ambivalenz zu erfassen und zu typisieren. Hiernach wird eine empirische Rezeptionsstudie mit 172 Grundschulkindern durchgeführt, in der anhand von Fragebögen untersucht wird, wie Kinder die Gottesbilder zweier hinsichtlich der göttlichen Ambivalenz divergierender Sintflutgeschichten rezipieren. Die Ergebnisse zeigen eine große Bandbreite sowohl in den Kinderbibeln als auch in den kindlichen Deutungen. Sie bilden die Grundlage für abschließende Überlegungen zur Auswahl und zum Einsatz von Kinderbibeln im Religi-onsunterricht

    Wie ticken Familien?

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    Eine empirische Interviewstudie mit Familien. Eltern und Kinder wurden getrennt voneinander gefragt, welche Erfahrungen sie mit non-formaler MINT-Bildung haben, was sie von derartigen Angeboten erwarten und welcher Art Wünsche bzgl. außerschulischer MINT-Angebote bestehen. Es wurden einstündige qualitative problemzentrierte Interviews entlang eines halbstrukturierten Leitfaden geführt

    Familienalltag mit beatmeten Kindern und Jugendlichen in der häuslichen Intensivpflege

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    Beatmete Kinder und Jugendliche sind im höchsten Maße auf die Unterstützung durch Pflegende und lebensnotwendige Technik angewiesen. Die vorliegende Arbeit untersucht die Gestaltung des familialen Alltags mit beatmeten Kindern und Jugendlichen. Im Rahmen der empirischen Analyse wurden 18 leitfadengestützte Elterninterviews mittels der Grounded Theory ausgewertet. Dabei ist im Kern deutlich geworden, dass die Eltern der Herstellung von Lebensqualität ihres beatmeten Kindes hohe Priorität geben und sich selbst als Schlüsselpersonen sehen, die im Setting der häuslichen Intensivpflege, indem die Familie beisammenbleibt, aktiv dazu beitragen können. Die Gestaltungsmöglichkeiten von Familien in der häuslichen Intensivpflege sind im unterschiedlichen Ausmaß limitiert und werden unter anderem durch den Sozialstatus der Eltern und organisatorische sowie strukturelle Versorgungsdefizite beeinflusst. Eltern wünschen sich neben der Anerkennung als Familie und dem Einbezogen sein in politische Entscheidungen, dass Maßnahmen etabliert werden, die ihnen ihren familialen Alltag erleichtern

    Structural and mutational traits of avian cryptochromes

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    The leading hypothesis for bird navigation suggests that birds have a biological mechanism sensitive to Earth's magnetic field, likely involving the radical pair mechanism. This quantum process involves molecules with unpaired electrons, so-called radicals. The mechanism is light-activated, leading to the idea that birds' eyes contain the key sensor for detecting magnetic fields. Specifically, the protein cryptochrome (Cry), found in the birds’ eyes, is believed to play a crucial role. Through computational simulations the underlying mechanisms of the mechanism are investigated. The computations were made possible by the avian cryptochrome 4 of pigeons being resolved in recent years. Of the underlying mechanisms is the series of electron transfers between different amino acids of the Cry4 protein, started by the light-activated chromophore FAD. Single amino acid mutations were introduced to the key sites of the mechanism to investigate how the sites influence the protein dynamics

    Not the first time: asymmetrisches Wissen zwischen medialer Zirkulation und Kolonialarchiv

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    Der Text befragt die medial-ethnografischen Konstellationen im Pazifik im Kontext des deutschen Kolonialismus. Am Beispiel der Hamburger Südsee-Expedition werden medientechnische Praktiken ethnografischer Wissensproduktion untersucht: Während Informationen, Bilder und Aufnahmen von Menschen, Dinge und Interaktionsformen als vermeintlich stabiles Wissen vor dem Hintergrund eurozentrischer Narrative inszeniert wurden, erweisen sich diese „dokumentarischen“ Formen bei genauer Betrachtung als kontextabhängige Konstruktionen epistemischer Vorannahmen und medialer Zirkulationen. Imperiale Nostalgie und ethnografische Rettungsphantasien sind Ausdruck der kolonialen Kontaktzone und zugleich Erklärungsversuch europäisch-moderne Wissensordnungen und deren Unsicherheiten. In der Auseinandersetzung mit Kolonialarchiven zeigt sich demnach auch, wie asymmetrische Relationen kolonialer Wissensproduktion gegenwärtig rekontextualisiert und die eigene Forschungsperspektive situiert werden können

    The benefit of interpretable data-driven methods for wake steering applications

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    Adoption of wake steering by the industry is slow due to associated uncertainties. This thesis demonstrates that wake steering applications can benefit from using interpretable data-driven methods. A new data-driven wake model is developed that, based on large eddy simulations and field measurements, estimates the features of a single wake more accurately than standard analytical models. Besides available power, in particular the wake deficit, position, and shape (e.g., curl) are better represented. Moreover, whereas other models need undisturbed met mast data, the new model can directly use commonly available measurements. The model’s main drawback is its limited generalizability to new conditions. Lastly, it is shown that using preview wind direction information can increase the power yield, especially in wake steering operation

    Klinisch-Anatomisches Digitales Trainingsmodul: Verbessert die Implementierung von digitalen Lehrplattformen das anatomisch-radiologische Vorwissen bezüglich klinischer Seminare im klinischen Trainingszentrums der Universität Oldenburg?

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    Mit der Pilotstudie klinisch-anatomisches digitales Trainingsmodul erfolgte die Implementierung digitaler Lernplattformen im vierten Jahr des Studiengangs Medizin der Universität Oldenburg mit dem Ziel vertikaler Integration anatomischer Inhalte im klinischen Kontext. Fallbasiertes Lernen illustriert durch radiologische Standbilder oder vollständige Sequenzen (CT, MRT, Ultraschall) diente Studierenden in einer zweiarmigen randomisierten Studie im Parallelgruppendesign der Vorbereitung auf klinische Seminare. Sowohl subjektiv als auch objektiv konnte durch die Nutzung radiologischer Bildgebung eine Verbesserung des anatomischen und radiologischen Wissens erreicht werden. Neben einem Fragebogen wurde mittels qualitativer Interviews Feedback der Studierenden eingeholt, hier konnten als weitere Implementierungsmöglichkeit Seminare im zweiten Studienjahr ausgemacht werden. Des Weiteren wurde eine Datenbank mit klinischen Fällen, radiologischen Sequenzen und Bilder aufgebaut

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