OOPS - Oldenburger Online-Publikations-Server (Univ. Oldenburg)
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    Entwicklung der Rechenflüssigkeit in der 5. Klasse und relevante Einflussfaktoren

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    Hintergrund: Rechenflüssigkeit ist die Fähigkeit, in einem umgrenzten Zeitraum möglichst viele richtige Lösungen bei der Berechnung von einfachen Additions-, Subtraktions-, Multiplikations- und Divisionsaufgaben mit einstelligen Zahlen zu erzielen. Eine gute Rechenflüssigkeit geht mit einer reduzierten Belastung des Arbeitsgedächtnisses einher und führt zu besseren Leistungen bei anspruchsvol- leren mathematischen Kompetenzen (u.a. Bruchrechnung). Trotz dieser hohen Bedeutung liegen bisher kaum Befunde aus dem deutschspra- chigen Raum vor. Methode: Die vorliegende Untersuchung erhebt die Rechenflüssigkeit innerhalb der fünften Jahrgangsstufe zu vier Messzeit- punkten. Der Einfluss von Intelligenz, Leseflüssigkeit, Lernverhalten (eingeschätzt durch die Lehrkraft), Geschlecht sowie sozioökonomischer Status wird analysiert. Ergebnisse und Diskussion: Die Forschungsergebnisse zeigen, dass sich die Rechenflüssigkeit in der fünften Jahrgangs- stufe signifikant steigert.Der größte Teil der Varianz wird einerseits durch die frühere Rechenflüssigkeit erklärt, als auch durch die Leseflüs- sigkeit als signifikanter Prädiktor. Zukünftige Studien sollten die Bedeutung der Rechenflüssigkeit für weitere mathematische Kompetenzen in der Sekundarstufe sowie den Einfluss von spezifischen Prädiktoren betrachten

    Pilotstudie zur Entwicklung einer wissenschaftlichen Datensatzstruktur und Algorithmus zur Auswertung von Multidisziplinären Tumorkonferenzen im Rahmen des AdThera-Projekts

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    Diese Pilotstudie findet vorbereitend für das AdThera-Projekt (Adhärenz von Therapieempfehlungen aus multidisziplinären Tumorkonferenzen in der Onkologie) statt. Dieses soll die Umsetzung der Therapieempfehlungen der multidisziplinären Tumorkonferenzen (MTK) des Pius-Hospitals Oldenburg in verschiedenen weiterversorgenden Versorgungsorganisationen beurteilen, Gründe für partielle Adhärenz/ Non-Adhärenz in deren Umsetzung finden, sowie einen eventuellen Zusammenhang zwischen dem Grad der Adhärenz und dem Überleben der Patient:innen erörtern. Die vorliegende Pilotstudie ist dem AdThera-Projekt vorgeschaltet. Primäres Ziel ist die Entwicklung einer geeigneten Methodik zur Durchführung des Projekts und Erstellung der zur Beantwortung der Forschungsfragen benötigten Dateninfrastruktur. Zur Sicherstellung der Funktionsfähigkeit dieser Infrastruktur wird ein Probelauf, dessen Ergebnisse Vorabergebnisse des AdThera-Projekts darstellen, mit reduzierter Fallzahl durchgeführt. Methoden: Hierfür wurden entitätsspezifische Datenbanken und eine entitätsübergreifende Auswertungsmatrix auf Basis der im Erhebungszeitraum 2014 bis 2018 gültigen Onkopedia-Leitlinien für die fünf Tumorentitäten Lungen-, Brust-, Darm-, Magen- und Pankreaskrebs erstellt. Anschließend erfolgte eine Evaluation der Datenbanken durch Aufbereitung und Auswertung von Sekundärdaten aus Primärfällen der Organkrebszentren des Pius-Hospitals. Ergebnisse: Es ließen sich alle für die angestrebten Auswertungen des AdThera-Projekts benötigten Variablen generieren. Die Vollständigkeit dieser Daten schwankte bei der Durchführung des Probelaufs von Fall zu Fall. Von den insgesamt 349 Fälle erhobenen Fällen erfüllten 318 Fälle (91,1%) die Einschlusskriterien. In diesen Fällen konnte die Adhärenz in 93,1% der Fälle (296 von 318 Fälle) ermittelt werden. Eine vollständige Adhärenz zu den MTK-Therapieempfehlungen lag im Pius-Hospital in 87,1%, in der Onkologischen Praxis Oldenburg 87,0% und in externen Versorgungseinrichtungen 100% der Fälle vor. Häufigster Grund für eine nicht-adhärente Umsetzung der MTK-Therapieempfehlungen war der Tod vor/direkt nach Start der Therapie mit 43,8%, gefolgt vom Patient:innenwunsch mit 37,5% und den Patient:innenmerkmalen mit 34,4%. Weitere Gründe waren selten. Das mediane Überleben von Patient:innen, deren MTK-Therapieempfehlung vollständig adhärent umgesetzt wurde, zeigte sich in dieser Studie signifikant länger als das Überleben von Patient:innen, deren MTK-Therapieempfehlung non-adhärent umgesetzt wurde. Fazit: Die Funktionsfähigkeit der erstellten Dateninfrastruktur konnte nachgewiesen werden. Im Rahmen der Evaluation der Infrastruktur konnten erste Ergebnisse des AdThera-Projekts präsentiert und Schlussfolgerungen für das AdThera-Projekt gezogen werden

    Die Vernetzung von Akteuren im Gesundheitswesen: Eine explorative Betrachtung am Beispiel von Wundnetzwerken

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    Vor dem Hintergrund steigender Inzidenzraten chronischer Erkrankungen, widmet sich die Arbeit den Möglichkeiten und Bedingungen verstärkter intersektoraler und interprofessioneller Zusammenarbeit am Beispiel von Wundnetzwerken. Solche Netzwerke bieten potenziell eine effektivere und effizientere Versorgung chronischer Wunden als die traditionelle Regelversorgung. Mittels eines qualitativ-explorativen Forschungsansatzes, bestehend aus teilnehmenden Beobachtungen und Experteninterviews, werden umfassende Einblicke in die strukturellen und kulturellen Besonderheiten der Netzwerke gewonnen. Die Ergebnisse zeigen, dass eine erfolgreiche Vernetzung insbesondere eine ausgewogene Verteilung von Anreizen, eine gemeinsame Identität und ein professionelles Management erfordern. Auf Basis der theoretischen und empirischen Erkenntnisse werden Implikationen für die Gesundheitspolitik, Kostenträger und Netzwerkakteure abgeleitet, um die Gründung von Wundnetzen zu fördern und deren Strukturen sowie Beziehungen so zu gestalten, dass sie sich als alternative Organisationsform nachhaltig etablieren können

    Förderung von Menschenrechtsbildung in der Schule: eine quasi-experimentelle Interventionsstudie im Unterricht der Sekundarstufe

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    In der vorliegenden Arbeit wurde im Rahmen einer quasi-experimentellen Interventionsstudie mit Mixed-Methods-Design eine Unterrichtseinheit konzipiert und im Schulunterricht der Sekundarstufe implementiert (N = 148), welche einen Schwerpunkt auf zivilgesellschaftliche Handlungsmöglichkeiten legt. Durch die Variation von Lehransätzen wurde untersucht, inwiefern affektiv orientierte Unterrichtsmethoden menschenrechtliches Lernen optimieren können. Bezüglich der kognitiven Variablen zeigte sich die Einheit in allen Variationen als lernwirksam. Im Bereich der einstellungs- und handlungsbezogenen Daten konnte das Potential von Menschenrechtsbildung zur Veränderung von Vorurteilen, zur Förderung von kritischem Menschenrechtsbewusstsein und als Impulsgeber für menschenrechtsbezogene Handlungsbereitschaft gezeigt werden. Die gegenstandsadäquate Operationalisierung stellte eine Herausforderung dar, zu der weiterer Forschungsbedarf besteht. Die Unterrichtseinheit sowie die affektiv orientierten Unterrichtsmethoden wurden positiv angenommen und bieten vielfältige Anknüpfungspunkte für Forschung und Praxis

    Taking Synthesis of Distributed Systems via Petri Games to High Level, Symbolically

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    Implementing local controllers for autonomous agents in distributed systems is a complex task. Synthesis algorithms can automatically generate such controllers based on formal system goals. P/T Petri games model this synthesis problem, with players represented as tokens in a Petri net, belonging either to the controllable system and the uncontrollable environment. For one environment and a bounded number of system players, Petri games can be reduced to two-player games. This thesis focuses on high-level Petri games, showing how symmetries can reduce the state space in the corresponding two-player game. The thesis also extends known methods for constructing complete finite prefixes of safe Petri net unfoldings to high-level Petri nets and introduces a new approach for nets with infinitely many reachable markings. Finally, an outlook into defining symbolic strategies is offered

    The value of information in environmental conservation and management

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    Environmental and marine conservation management pose significant challenges for decision-making. These arise not only from the numerous urgent issues confronting decision-makers but also from the uncertainties in our understanding of ecosystem functions and their responses to stressors. Value of information (VoI) theory provides a framework for evaluating the impact of these uncertainties on management decisions from the perspective of the decision-maker. VoI is becoming increasingly relevant in environmental and ecosystem management. As a decision-analytic tool, VoI quantifies the advantages of acquiring additional information to enhance decision-making processes. It assists decision-makers in selecting the optimal management strategy and determining whether immediate action is necessary or if it is beneficial to delay and invest in further data collection and research. This thesis contributes to the understanding of VoI and its application to decision problems in environmental and ecosystem management

    Avoid, shift, improve - Coupling of a transport model with a car stock model to compare the effects of three main policy strategies in German passenger transport

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    Despite efforts to electrify the car fleet, the German passenger transport sector lacks behind in the decarbonization process. To identify pathways to effectively reduce GHG emissions in passenger transport, I analyse potential effects of the three strategies avoid, shift and improve on car GHG emissions and the vehicle fleet. For this purpose, I couple the macroscopic passenger transport model quetzal_germany with the car stock model EUTRMpy in an interdependent manner. I find all three strategies to strongly decrease energy demand and consequently GHG emissions from cars until 2040. The reduction arises either out of a decrease in vehicle activity (avoid and shift strategy), out of an increase in efficiency and the usage of BEV (improve strategy) or both. Additionally, the strategies impact the car fleet: Applying the avoid or shift strategies decreases the number of vehicles needed. Therefore, the car sales are reduced accordingly leading to car sales dropping to 40% of 2017 levels in the avoid scenario. When improving the car fleet a rebound effect is visible. This increase in passenger activity is caused by the reduced cost of driving resulting from usage of electric cars and efficiency increases in internal combustion engines. The rebound effect can be counteracted if additional to improve at least one of the other two strategies is applied. Since the improve strategy is already in place in EU legislation, while the other two are not yet covered, a focus on avoid and shift measures in future policy making is advised

    Verslag activiteiten Niederlandistenverband rond Leipziger Buchmesse 2024

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    Modifiable risk factors of esophageal squamous cell carcinoma in Southern Malawi: a case-control study

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    Malawi is affected by the highest incidence of esophageal squamous cell carcinoma (ESCC) in the world, for which several modifiable risk factors may play a key role. More information about these variables is needed to implement useful prevention steps. The study is conducted as a hospital-based case-control study in Zomba Central Hospital, Malawi. A control group was matched for age, income, and gender in a 1:1 ratio. An odds ratio (OR) and confidence intervals (CI) were calculated for all variables. 113 ESCC Patients were included. It was found that smoking raised the odds for ESCC by 2.6 times (CI 1.36:4.87), the exposition of smoke from cooking by 3.1 times (CI 1.80:5.33), and that of burning trash by 2.7 times (CI 1.80:5.33). Hot foods and drinks were also found to raise cancer risk by 2.4 times (CI 1.40:4.01) and 2.2 times (CI 1.35:3.57), respectively. The choice of unprocessed maize flour, such as m’gaiwa (OR 0.4, CI 0.19:0.66), instead of white flour (OR 1.1, CI 0.57:1.94), was shown to have a protective effect, even if combined in the diet (OR 0.5, 0.29:0.83). Other factors considered were not found to influence the odds ratio significantly. The findings indicate that the incidence of esophageal squamous cell carcinoma (ESCC) in Malawi is influenced by several factors. Particularly, exposure to smoke and consumption of hot foods appear to promote the development of ESCC, while the consumption of unprocessed maize flour seems to have a protective effect. Additional research studies, including meta-analyses and longitudinal experimental trials, are required to further investigate these observations. Implementation of interventions aimed at reducing modifiable risk factors could potentially alleviate the burden of ESCC in the country

    Epistemische Sorge. Eine soziologische Analyse von leiblichen Hörbehinderungen

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    In der Dissertation wird untersucht, wie Menschen mit Hörbehinderungen leben, ihren Weltzugang gestalten und welche Herausforderungen sie dabei zu bewältigen haben. Der Sachverhalt der Hörbehinderungen adressiert ein grundlegendes Problem menschlicher Umweltbezüge: die Sicherstellung des Wissens, an einer gemeinsam geteilten Welt teilzuhaben. Die Bewältigung beziehungsweise Bearbeitung dieser Schwierigkeiten wird als epistemische Sorge bezeichnet. Gelingt es nicht, angemessen mit Hörbehinderungen umzugehen, droht betroffenen Personen der Ausschluss. Anhand empirischer Daten aus audiologischen Forschungszusammenhängen, Rehabilitationseinrichtungen und Schulen für Kinder mit Hörbehinderungen wird aufgezeigt, welche Rolle technische Hörsysteme, routinierte Handlungsweisen und leibliche Haltungen bei der Gestaltung des Weltzugangs von Menschen mit Hörbehinderungen spielen. Hörbehinderungen werden dabei relational verstanden, demnach nicht als Eigenschaft einzelner Personen, sondern in ihrem Leib-Umwelt-Bezug

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