OOPS - Oldenburger Online-Publikations-Server (Univ. Oldenburg)
Not a member yet
    4628 research outputs found

    Die Sprachen und die Konstruktion kollektiver Identität bei jungen Erwachsenen in Belarus

    Full text link
    Die vorliegende Arbeit analysiert die komplexen Wechselbeziehungen zwischen Sprachverwendung, Sprachkompetenzen und Sprachbewertungen sowie der Konstruktion ethnisch-nationaler Identität junger Erwachsener in Belarus. Im Rahmen der Untersuchung wird die sprachliche Situation in Belarus auf Grundlage einer repräsentativen Umfrage mit 1000 jungen Belarussen (2013) sowie 18 qualitativer Leitfadeninterviews (2016) systematisch untersucht. Dabei stehen die Einstellungen und Assoziationen der jungen Belarussen zu den beiden Amtssprachen, Russisch und Belarussisch, sowie zur weit verbreiteten belarussisch-russischen gemischten Rede (BRGR) im Fokus. Darüber hinaus wird analysiert, welche kulturellen, politischen und territorialen Faktoren die ethnisch-nationale Identitätskonstruktion der jungen Belarussen prägen und welche Bedeutung den einzelnen Sprachen (Belarussisch, Russisch, BRGR) in diesem Prozess zukommt

    Die Institution ‚Kernfamilie‘ und innerfamiliäre Gewalt: Reflexionsimpulse für Fachpersonen Sozialer Arbeit

    Full text link
    Gewalt innerhalb der Familie ist ein Thema, das häufig hinter verschlossen Türen versteckt bleibt. In diesem Text wird die Institution ‚Kernfamilie‘ hinterfragt mit Hinblick auf gesellschaftlich-kapitalistische Machtverhältnisse, Geschlechterzuschreibungen und verfestigten Narrativen, die eng mit familiärer Gewalt verstrickt sind. Anhand machtkritischer Theorien und intersektionaler Analysen werden soziale Konstruktionen von Männlichkeit und Weiblichkeit, die Norm der Kernfamilie wie auch die daraus resultierenden strukturellen Benachteiligungen und Auswirkungen auf das Gewaltaufkommen, beleuchtet. Dieser Text soll einen tieferen theoretischen Einblick in gesellschaftlich, normierte Familien- und Gewaltverhältnisse bieten. Auch soll er Reflexionsimpulse für Fachkräfte Sozialer Arbeit zur Verfügung stellen– mit dem Ziel, Handlungssicherheit im Umgang mit Menschen zu stärken, die häusliche und sexualisierte Gewalt erleben

    Didaktische Rekonstruktion aktueller Forschung an der Schnittstelle von Nanotechnologie und Medizin

    Full text link
    Die Dissertation widmet sich der didaktischen Rekonstruktion aktueller Forschung an der Schnittstelle von Nanotechnologie und Medizin. Ziel ist es, Anwendungen der Nanomedizin – insbesondere polymerbasierte nanopartikuläre Transportsysteme – für einen zukunftsorientierten Chemieunterricht und die Lehrerbildung aufzubereiten. In enger Kooperation von Fachwissenschaft und Fachdidaktik werden zentrale Konzepte identifiziert, Experimente und Unterrichtsmaterialien entwickelt, erprobt, evaluiert und als Bildungsangebot bereitgestellt

    Reporting von systematischen Reviews

    Full text link
    Die Zahl der publizierten systematischen Reviews (SRs) nimmt kontinuierlich zu. Dadurch steigt die Relevanz gut geschriebener Abstracts, denn sie bieten einen schnellen Überblick über das methodische Vorgehen und die wichtigsten Forschungsergebnisse. Zudem hängt die Entscheidung, einen Artikel im Volltext zu lesen, maßgeblich von den im Titel und Abstract präsentierten Informationen ab. Um die Qualität von Abstracts SRs zu verbessern, wurde 2013 die PRISMA-Checkliste für Abstracts (PRISMA-A) entwickelt und 2020 aktualisiert. Die in diese Dissertation eingeschlossenen Studien zeigen, dass die meisten Abstracts von SRs nicht vollständig nach PRISMA-A berichtet sind. Um informative Abstracts zu schreiben, benötigen Autor*innen SRs einen gewissen Rahmen an Wörtern. Dabei scheinen 250-300 Wörter ausreichend zu sein. Reporting-Leitlinien wie PRISMA-A sollten diese Länge entsprechend empfehlen, und Journals sollten sie unabhängig vom Studiendesign in ihre Autorenrichtlinien aufnehmen

    Autonomous Driving in the EEG Lab

    Full text link
    This thesis investigates neurophysiological correlates of human acceptance of autonomous vehicle (AV) behavior, particularly in time-critical and ambiguous traffic situations. We explored whether event-related potentials (ERPs) could serve as an unobtrusive measure of individual acceptance. Two experiments were conducted to assess ERP responses to AV behavior that was either congruent or incongruent with participants’ expectations. Study I, using images of moral dilemmas involving AVs, found increased ERPs (P3 & LPP) when the AV’s decision was incongruent with the participants’ judgment. Study II, using videos of a simulated AV executing traffic maneuvers, revealed an increased ERP (N2) for incongruent trials. These findings align with previous research suggesting that N2 and P3 components are linked to significant unexpected system behavior. Yet, inconsistencies across studies highlight the complexity of neurophysiological responses in human-AV interaction, especially in ambiguous traffic situations. Thus, with further research ERP-based measures could contribute to real-time assessment of critical or unacceptable AV behavior

    The potential of transcranial alternating current stimulation in application-oriented contexts

    Full text link
    Transcranial alternating current stimulation (tACS) is a non-invasive method of modulating brain oscillations that can lead to changes in behavior and performance. Because tACS is relatively easy to apply, tACS has great potential in application-oriented contexts. Three studies are presented here: The first study shows that tACS improves reaction times in a vigilance experiment. The second study repeats the first study with older subjects. The third study examines the effect of the stimulation protocol during a monotonous car ride in a driving simulator. Although a decrease in vigilance was observed in the second and third study, no influence of the stimulation protocol could be demonstrated. Due to the high variability in the characteristics of the older subjects and in the driving behavior, it remains unclear whether the stimulation had no effect or whether the effect was too small. The results are discussed and recommendations for further research are given

    Biodiversity, scale, and spatial differences: Conceptual entanglements, management objectives, and emerging relations in the governance of Areas Beyond National Jurisdiction.

    Full text link
    Biodiversity is a complex, contested concept shaped by scientific, social, political, economic, legal, and technological factors. This thesis examines how biodiversity is defined, by whom, and for whom, focusing on the 2023 Agreement on Biodiversity Beyond National Jurisdiction (BBNJ). The treaty seeks to conserve marine biodiversity in Areas Beyond National Jurisdiction (ABNJ) through tools like Marine Genetic Resources (MGRs), Access and Benefit-Sharing (ABS), and Marine Protected Areas (MPAs). Using interdisciplinary methods—including legal and archival analyses, participant observations, interviews, and ethnographic research—the thesis uncovers power dynamics shaping biodiversity governance. It critiques static regulations and introduces the “landlocked ocean” to describe governance shaped by terrestrial philosophies. Ultimately, this thesis provides a critical framework for understanding the implications of biodiversity governance, equity, and environmental protection

    Music mixing preferences and scene analysis abilities of hearing-impaired listeners

    Full text link
    The practice of multitrack mixing is pivotal in modern music production, nevertheless music mixes are still designed for normal-hearing (NH) listeners despite rising rates of hearing loss. This dissertation examined how adjustments to mixes affect accessibility for hearing-impaired (HI) listeners with moderate or greater loss. Across three studies, higher pure-tone thresholds were linked to preferences for louder lead vocals, exaggerated spectral contrast adjustments, and stronger high-frequency gain when unaided. Hearing-aid use mitigated these preferences and shifted amplification toward low frequencies. Worsening thresholds increased variability in EQ and gain preferences. Musical scene analysis declined with higher hearing loss, with vocals most affected. HI listeners were also less critical of spectral-contrast changes in audio quality judgments. Overall, the findings highlight the need for specialized mixing approaches tailored to perceptual and cognitive profiles of HI rather than conventional ‘Best practices’ used for NH

    New ways of doing politics? Testo Junkie als politisches Experiment zur Subjektwerdung

    Full text link
    In dieser Arbeit lese ich Paul B. Preciados "Testo Junkie" als kritische Genealogie geschlechtlicher Subjektivierung. Ich schlage vor, Preciados Autotheorie als Weiterführung der Methode der kritischen Genealogie zu verstehen. Grundlage hierfür bildet Martin Saars Konzept der Genealogie als Kritik sowie der englischsprachige Diskurs über Autotheorie als politische und feministische Praxis. Anhand von "Testo Junkie" diskutiere ich den politischen Anspruch und die Wirkmacht der charakteristischen Form von kritischer Genealogie und Autotheorie. So verstehe ich "Testo Junkie" nicht nur als Kritik der Gegenwart, sondern zugleich als eine widerständige somatische Selbstschreibung, die Leser*innen die Möglichkeit der Selbsttransformation beim Lesen und darüber hinaus eröffnet

    Das Sprachverstehen im Rauschen im Oldenburger Satztest bei Personen mit ischämischen Läsionen

    Full text link
    Die Sprache gehört mit ihren vielfältigen Facetten zu einer der zentralen Fähigkeiten des Menschen. Es gibt viele Situationen, die es erschweren, die Sprache anderer Menschen zu verstehen. Dies gilt vor allem bei Bestehen von Hintergrundgeräuschen. In dieser Arbeit wurde daher erstmalig das Sprachverstehen im Rauschen bei Schlaganfallpatient*innen untersucht. Insgesamt konnten 57 Schlaganfallpatient*innen mit dem Oldenburger Satztest gemessen werden. Tatsächlich zeigte sich bei einzelnen Patient*innen, unter Kontrolle für Alter und Hörverlust, ein vermindertes Sprachverständnis im Rauschen. Die beteiligten Lokalisationen im Bereich des insulären Kortex, des frontalen Kortex, sowie subkortikaler Strukturen im Hirnstamm sind im Einklang mit bestehender Literatur und geben Anlass für weitere größer angelegte Studien. Dies ist insbesondere auf Möglichkeiten einer gezielteren Rehabilitation hin interessant, die so wichtig für die Therapie von Schlaganfallpatient*innen ist

    3,445

    full texts

    4,628

    metadata records
    Updated in last 30 days.
    OOPS - Oldenburger Online-Publikations-Server (Univ. Oldenburg)
    Access Repository Dashboard
    Do you manage Open Research Online? Become a CORE Member to access insider analytics, issue reports and manage access to outputs from your repository in the CORE Repository Dashboard! 👇