repOS HCU Hamburg
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Reurbanisierung in Mittelzentren : Einfluss der Siedlungsstruktur auf das Verkehrsverhalten
Die vorliegende Masterthesis nimmt eine seit einigen Jahren bestehende Diskussion um den Begriff und das Phänomen der Reurbanisierung auf. Da die Entwicklung einer Reurbanisierung als mögliche neue Stadtentwicklungsphase sehr kontrovers debattiert wird, gilt es, mehr über dieses Phänomen herauszufinden. Dazu gehört, mehr über die Triebkräfte und Akteure, die Orte und Raumtypen sowie die Folgen und Ursachen einer Reurbanisierung, zunächst als Umland-Stadt-Wanderung verstanden, in Erfahrung zu bringen, um sie hinsichtlich ihres Ausmaßes und der weiteren Entwicklung zu bewerten und gegebenenfalls Möglichkeiten zur Steuerung bzw. Beeinflussung dieses Prozesses zu identifizieren. Die vorliegende Masterthesis soll dazu einen Beitrag leisten, indem empirische Erkenntnisse zur Reurbanisierung generiert
und daraus ableitend Ansatzpunkte für mögliche stadt- und verkehrsplanerische
Handlungsoptionen erarbeitet werden
Lingen 2030 : exemplarische Anwendung eines stadtregionalen Entwurfs zur Definierung von planerischen Herausforderungen und Zukunftsperspektiven
PHOENIX UND HÖRDE : Integration des Neubauquartiers in denbestehenden Stadtteil
Die Unterschiede und der Kontrast zwischen dem neuen und dem alten Hörde könnten kaum größer sein. Die Frage nach den Verbindungen und der Einbindung des neuen Quartiers in den bestehenden Stadtteil liegt nahe. Bereits viele Publikationen und Berichte haben sich mit dem Projekt PHOENIX aufgrund seiner Einzigartigkeit und Besonderheit auseinander gesetzt, die Integration des neuen Quartiers in den Stadtteil, die Verbindungen sowie die Auswirkungen des Projektes auf den Stadtteil und die Bevölkerung sind aber bislang wenig differenziert betrachtet worden. Daher soll in dieser Bachelorarbeit folgende Fragestellung untersucht werden:
Welche Verbindungen haben sich bisher zwischen dem neuen Quartier und dem bestehenden Stadtteil entwickelt und wie lassen sich Verbindungen aufbauen
bzw. verstärken
MARO TEMM : ein Wohnprojekt mit Sinti in Kiel
Der Projektbericht untersucht den Planungsprozess der Wohnsiedlung Maro Temm in Kiel von der Initiierung des Projekts in den 1990er Jahren über die Fertigstellung des Baus 2007 und den Bezug der Häuser bis hin zum jetzigen Zeitpunkt und der Entwicklung des Projektes nach Fertigstellung des Baus und widmet sich dabei den folgenden zentralen Fragen: Wie verlief das Planungsverfahren der Siedlung Maro Temm in Kiel? Welche Erkenntnisse können daraus für die Planung von weiteren Projekten mit Sinti und Roma abgeleitet werden? Eine dokumentierte Aufarbeitung des Planungsprozesses fand bisher nicht statt. Der vorliegende Bericht möchte dies, sofern im Nachhinein möglich, nachholen und soll darüber hinaus Potentiale, aber auch Probleme aufzeigen, die in ähnlichen, weiteren Projekten mit Minderheiten (insbesondere Sinti und Roma) berücksichtigt werden sollten. Durch den Fokus auf ein einzelnes Wohnprojekt mit den daran beteiligten können zwar keine allgemeingültigen Schlüsse gezogen werden, die daraus gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse können jedoch auch für andere Projekte und die daran beteiligten Akteure überaus wertvoll sein
Coping with a Self-Induced Shock: The Heterarchic Organization of the London Olympic Games 2012
This paper starts from the assumption of a structural analogy between mega-events and large-scale disasters. Both imply forceful interruptions of everyday routines, and both involve imperatives for imminent action. Similar to the immovable deadline of an opening ceremony, a looming natural disaster triggers a complex set of precautions and preparations to cope with the inescapable forthcoming shock. In the case of mega-events, of course, this shock is self-induced. In fact, cities fiercely compete to host mega-events. In the face of the daunting challenges of hosting a mega-event—the immovable timeframe, the rigorous standards set by regulatory bodies, and the exceptional public visibility—the authorities and organizations in charge traditionally have resorted to strategies of a strict adaptation to the conditions imposed on them. Aligning all available resources and capabilities to match the foreseeable demands, however, undermines the adaptability to cope with unpredictable perturbations. This paper seeks to explore the strategies and practices to attain adaptability during the preparation, staging and implementation of legacy plans of a mega-event with an evidentially noteworthy record: the London Olympic Games 2012. The paper seeks to demonstrate that the project ecology in charge managed to enhance adaptability by implementing three key features of heterarchy: ambiguity, redundancy and loose coupling. By leveraging the principles of heterarchy, the project ecology was able to draw lessons from previous mega-events and both to anticipate and respond to unforeseen challenges
Zero-Energy-Urban-Quarter: Experiences And Results From A University Teaching Course
In an architecture master course (MA), students were invited to investigate whether a feasible Zero-Energy-Urban-Quarter can be achieved and under which set of design rules. The requirements of the task were to design living quarters for 6500 inhabitants with a density of 100 inhabitants per hectare. Each group of students had to select a plot of land located in any of the big German cities. Throughout the semester, a sequence of 4 presentations took place, where the topic was investigated and observed. The presentations commenced with the analysis of the urban situation and a first proposal of the building arrangements, main transport axes, primary (private) central facilities, secondary (groups such as housing communities), as well as public areas. After justifying the selection of a representative type building, it had to be further detailed and investigated as a passive house. This dealt with aspects, such as construction, materials, U-values, thermal bridges, air tightness, as well as floor plans and the installation of a mechanical ventilation system. Detailed energy calculations were made using the well-introduced PHPP (Passivhaus-Projektierungs-Paket) tool. After the final optimization of the prototype building, the investigation turned its focus back on aspects of urban planning. The final arrangement of the building, definition of areas for solar technology systems and secondary territories as well as a description of possible alternatives, completed the design process. The results of this investigation concluded that it is possible to design Zero- Energy-Urban-Quarters in Germany, with a maximum density of 100 inhabitants per hectare. Both targets of 15 kWh/m2a for heating, and 45 kWh/m2a for primary energy, can be achieved without difficulty. For the German specification of the 2020 standard, a primary energy of 40 kWh/m2a is recommended without the utilization of solar systems (i.e. collectors for hot water and PV) and 25 kWh/m2a when utilizing solar systems
Verkehrsentwicklungsplanung im Wandel : Evaluation der Verkehrsentwicklungsplanungen der Städte Lübeck und Kiel als Grundlage für eine neue Organisationsform
Transnationale Zusammenarbeit von Städten : wie lässt sich aus INTERREG-Projekten langfristig lernen? ; Im Fokus: MANDIE
Durch die Regionalpolitik der EU mit ihrer besonderen Förderung von Projekten
transnationaler Zusammenarbeit hat die Bedeutung grenzüberschreitender Kooperationen in jüngster Zeit stark zugenommen. Die gestiegene Bedeutung ist auch in der Wissenschaft nicht unbeobachtet geblieben. Mehrere wissenschaftliche Untersuchungen weisen in diesem Kontext jedoch darauf hin, dass der Lernerfolg transnationaler Kooperationsprojekte eher gering ist, da sie meist einem statischen Muster folgen: langfristiges Lernen wird durch fehlende Flexibilität, geringe Handlungsorientierung und einen hohen administrativen Aufwand erschwert. Soll die grenzüberschreitende Kooperation in der europäischen Regionalentwicklung aber weiter zunehmen, muss der
Lernerfolg aus transnationalen Kooperationsprojekten wachsen. In diesem Kontext lässt sich vermuten, dass der geringe Lernerfolg zumindest teilweise auf
den temporären Charakter der Organisationsform „Projekt“ im Rahmen des INTERREG Programms zurückzuführen ist. Wie aus anderen Zusammenhängen bekannt, ist langfristiges Lernen ein Kernproblem von Projekten10: So lösen sich beispielsweise nach der Förderperiode teilweise die neu entstandenen Beziehungen wieder auf.
In der hier vorliegenden Bachelorthesis „Transnationale Zusammenarbeit von Städten – Wie lässt sich aus INTERREG-Projekten langfristig lernen?“ soll diese Fragestellung des Titels anhand des Untersuchungsobjektes MANDIE beantwortet werden. Diese Thesis untergliedert sich in fünf Kapitel: im ersten Kapitel werden die thematischen Grundlagen behandelt, auf denen die Analyse basiert. Darauf folgt im zweiten Kapitel die Darstellung der in dieser Bachelorarbeit angewandten Methodik. Das dritte Kapitel befasst
sich mit der Auswertung der Experteninterviews, die Aufschluss über die Langfristigkeit des Lernens aus dem INTERREG-Projekt MANDIE geben soll. Die Ergebnisse dienen im Anschluss in Kapitel IV der Herleitung konzeptioneller Leitlinien für Projekte transnationaler Zusammenarbeit, anhand derer ein langfristiges Lernen gewährleistet wird