repOS HCU Hamburg
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Factory Outlet Center als Destinationen im Shoppingtourismus : Einbindung in die regionale Tourismuswirtschaft
Frauen in der Architektur. Die Stellung der Architektin im Wandel der Zeit von 1900 bis in die Gegenwart
Entwickeln_Aneignen_Verstetigen : Entstehung städtebaulicher Qualitäten anhand der Praxisbeispiele HafenCity und Île de Nantes
Die vorliegenden Arbeit geht der Fragestellung nach, vor welchem Hintergrund heute neue Stadtteile und Quartiere entstehen. Im Fokus liegt dabei das Aufbrechen von herkömmlichen Kommunikationsstrukturen des klassischen top-down und bottom-up. Die gewählten Fallbeispiele der Île de Nantes in Frankreich und der HafenCity in Deutschland brechen mit diesen Strukturen. Die Entwicklung der Île de Nantes erfolgt im Dialog mit den Bürgern und setzt vornehmlich auf künstlerische Interventionen, die die Akzeptanz und Begeisterung für die Entwicklungen anstoßen. In Hamburg wird das klassische Modell des Masterplans mit einer Fortschreibung des Masterplans 2010 aufgebrochen. Im nächsten Schritt werden die entstandenen städtebaulichen Qualitäten gegenübergestellt um zu überprüfen, mit welchem Planungsansatz gezielt Qualität entstehen kann, welches die Basis für das zentrale Kapitel darstellt. Im Fundament wird überprüft, welcher Stadtteil sich durch die Bürger stärker angeeignet wurde, welches der Garant für eine langfristige Akzeptanz und Stabilität des im Entstehen begriffenen Stadtteil darstellt.
Abschließend wird reflektiert, welche Vorteile die Instrumente Masterplan und Plan-Guide mit sich bringen und wie sie die Kommunikationsstrukturen des top-down und bottom-up aufbrechen. Es wird überprüft, ob es sich dabei um individuelle Planungsansätze handelt, oder ob diese auch eine gewisse Allgemeingültigkeit erkennen lassen, die sich auf andere Planungen übertragen lassen.The work at hand mainly deals with the question of today’s development background of cities’ neighbourhoods and urban districts, focusing on opening up the traditional communication structures such as top-down and bottom-up. The chosen examples of the Île de Nantes in France and the HafenCity in Germany break with these structures. The development of the Île de Nantes takes place in dialogue with the citizens and stresses artistic interventions which trigger the developments’ acceptance and enthusiasm. In Hamburg the classical model of the masterplan was set off, when the masterplan was updated in 2010.
The following step opposes the created cities’ building qualities to check, which way of planning can aim at realising them best. This represents the basis for the central chapter. In the foundation part, it is surveyed which quarter was acquired by the citizens more strongly, guaranteeing a long-term acceptance and stability of this growing part of the city. Finally, it is reflected which advantages the instruments of the ‘masterplan’ and the ‘plan-guide’ involve, how they open up the communication structures of the top-down and bottom-up, and whether these are just individual approaches to planning, or whether a certain universal validity can be seen
Autofreies Wohnen – ein zukunftsfähiges (Wohn-) Konzept für Hamburg?
Das Ziel ist es herauszufinden, wie die Zukunftsaussichten für autofreies Wohnen bei Neubauvorhaben in Hamburg sind, welche Faktoren für eine erfolgreiche Realisierung vorhanden sein sollten, damit die Quartiere nicht von vorneherein zum Scheitern verurteilt sind. Daher ist es nötig, herauszufinden wie die Umsetzung von autofreien Wohnquartieren in aktuelle Planungen integriert werden kann und wie man die Akzeptanz in der Bevölkerung, z. B. durch Öffentlichkeitsarbeit, steigern kann. Auf Grund dessen ergeben sich folgende Fragestellungen: Wie kann eine erfolgreiche Umsetzung von autofreien Wohnquartieren mit Hilfe von Stadtplanung und Quartiersentwicklung auch in Zukunft gelingen? Gibt es vergleichbare Alternativen zum autofreien Wohnen, die den Bewohnern innerhalb des Quartiers die gleichen Qualitäten bieten
Machinecraft in der Architektur. Architektonische Roboter als Synthese von Handwerk und Maschine. Eine kritische Evaluierung ihrer Auswirkungen.
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema der robotischen Fertigung und versucht neue Entwicklungswege für die computergesteuerte Fabrikation im Bereich der Architektur aufzuzeigen. Diese Thematik wird auf zwei Ebenen behandelt. Während sich die erste Ebene mit dem theoretisch-philosophischen Rahmenwerk bezüglich der Rolle der Maschine, der Maschinenentwicklung durch den Architekten und architektonischer Roboter beschäftigt, werden auf der zweiten Ebene die resultierenden methodologischen Implikationen an einer durch den Autor durchgeführten experimentellen, robotischen Fallstudie, die den Namen „Minibuilders“ trägt, beleuchtet. Die Intention besteht darin den Status der Maschine im Allgemeinen, und im Konkreten des Roboters und selbst entwickelter Robotersysteme, neu zu definieren und somit die Position des Architekten als Erfinder von Maschinensystemen zu avancieren.
Die Variabilität von Entwürfen und die Entwurfsserie stellen oft thematisierte Motive in der Architektur dar. Das digitale Medium bietet den benötigten Nährboden für einen zugänglichen und vereinfachten Akt des Erfindens. Mittels des Scriptens , also dem Verfassen von Instruktionen mittels Programmiersprachen, können Architekten spezifische Entwurfswerkzeuge entwickeln oder bestehende an den eigenen Ansprüchen adaptieren. Das Potenzial, das erschlossen werden kann, ist dementsprechend immens. Dieselben Möglichkeiten lassen sich auch im fabrikativen Bereich antreffen. Digital gesteuerte Fabrikationsmaschinen offerieren dieselben Möglichkeiten für den Architekten mittels der Manipulation ihrer instruktiven Datensätze. Zusätzlich ermöglichen sie auch technische Interventionen seitens des Architekten, so dass diesem die Option zur technischen Anpassung bis hin zur Erfindung neuer Maschinen frei steht. Wenn im Rahmen dieser Arbeit der Terminus Erfinder benutzt wird, so bezieht er sich auf das Erfinden fabrikationsbezogener Komponenten, seien es nur Maschinenteile oder ganze Robotersysteme. Die durchgeführte Investigation fokussiert auf die Implikationen der Betätigung des Architekten als Maschinenentwickler und die Befreiung von den maschinellen Zwängen, indem er auf das Arbeiten mit Industrierobotern zurückgreift. Computer gesteuerte Fertigung (CAM) und kundenspezifische Massenproduktion (mass customization) garantieren die relativ unproblematische Baubarkeit variierender Entwurfsserien, von Industrieprodukten bis hin zu Gebäuden. Standardisierte Maschinen können ohne das Betreiben eines Mehraufwands variierende Teilelemente fertigen. Der nächste Entwicklungsschritt stellt die Variabilität der Maschine entsprechend spezifischer Entwurfsanforderungen dar. Der erste Schritt in diese Richtung besteht bereits in dem vermehrten Einsetzen robotischer Industriearme in der Architekturpraxis. Ein anderer Ansatz liegt darin, die Idee der nicht spezifischen Roboterarme beiseite zu legen und sich stattdessen auf das Adaptieren anpassbarer Roboter oder Robotersysteme zu konzentrieren. Diese nehmen die Funktion spezifischer Entwurfswerkzeuge ein, die in der Lage sind auf die facettenreichen Projektansprüche betreffend der Fabrikationsprozesse zu reagieren.This work thematises aspects of craft and how this is further developed and advanced within the 'Digital Turn' in architecture. The work concentrates on the role and importance of craft in architecture, how this developed across the centuries and the interdependencies identified to machine development and in a last instance robots.
The relation between craft, machines and the disciplinary profile of the master builder, architect and even engineer are being explored
Sprung auf die Elbe : Rahmenkonzeption zur Ansiedlung schwimmender Wohnsiedlungen im Veddeler Spreehafen
Umgang mit klimatischen Unsicherheiten in der Stadtentwicklung : eine Untersuchung am Beispiel des INSEKs der Nürnberger Weststadt
Regional kann sich der Klimawandel sehr unterschiedlich auswirken und vor allem den Städten kommt bei der Anpassung eine besondere Aufgabe zu. Die meisten Menschen leben heute schon in Städten, ein Trend, der sich auch in Zukunft noch verstärken wird (vgl. Burdett; Sudjic 2007: 8). Eine frühzeitige Anpassung ist erforderlich, um spätere Kosten sowie Schäden und Verluste so gering wie möglich zu halten. Aufgrund der unterschiedlichen regionalen Auswirkungen und der ortsspezifischen Vulnerabilitäten (Anfälligkeiten) ist es
erforderlich, dass vor allem mit Hilfe sorgfältiger Stadtplanung und –entwicklung frühzeitig eine entsprechende Anpassung erfolgt. Bedingt durch die fortgeschrittene Entwicklung der meisten Städte wird die Anpassung an den Klimawandel in einem Großteil der Fälle in den Bereichen der Stadtentwicklung oder des Stadtumbaus stattfinden. Die zuvor erwähnten klimatischen Unsicherheiten haben unterschiedliche Ursachen und stellen eine Problematik bezüglich der zukünftigen Anpassung der Städte und heute zu treffenden Entscheidungen dar. Aufgrund dessen stellt sich die Frage, inwiefern diese Unsicherheiten konkret in der Stadtentwicklung mit einkalkuliert und tatsächlich in der Planungspraxis berücksichtigt werden. Daher liegen das Erkenntnissinteresse und der Fokus der Arbeit auf dem Umgang mit klimatischen Unsicherheiten in der Stadtentwicklung. Dieser wird anhand eines Beispiels aus der Planungspraxis, dem Integrierten Stadtteilentwicklungskonzepts der Nürnberger Weststadt, untersucht. Daraus ergeben sich die zentralen Fragestellungen dieser Masterthesis: Auf welche Art und Weise können klimatische Unsicherheiten in der Stadtentwicklung berücksichtigt werden? Die Beantwortung dieser Frage ist die Voraussetzung, um die anschließende Frage Werden bei den Planungen für die Nürnberger Weststadt klimatische Unsicherheiten berücksichtigt? Wenn ja, auf welche Art und Weise? beantworten zu können. Durch die Beantwortung dieser Fragen lassen sich wiederum Rückschlüsse über den Umgang mit den klimatischen
Unsicherheiten und die Bedeutung dessen in der Planungspraxis ziehen
Auswirkungen steigender Mobilitätskosten auf die Aktionsräume und das Mobilitätsverhalten von Familien in unterschiedlichen Raumtypen
Es ist nicht Aufgabe dieser Masterthesis, eine eigenständige Prognose über die künftige Kraftstoffpreisentwicklung zu erarbeiten. Es wird davon ausgegangen, dass sich künftig auf jeden Fall ein höheres Preisniveau einstellen wird. Steigende Kraftstoffpreise scheinen unausweichlich. Demzufolge stellt sich zunehmend die Frage, welche Auswirkungen stark steigende Kraftstoffpreise auf
die Mobilität von Familien hätten und wie diese mit einer starken Zunahme ihrer Mobilitätskosten umgehen würden. Wie würden sie ihre Alltagsorganisation und ihr Mobilitätsverhalten verändern unter einem dauerhaft hohen Preisniveau? Dafür sollen potenzielle Reaktionsmöglichkeiten auf ihre Umsetzbarkeit bei den einzelnen Familien überprüft werden. Gleichzeitig soll untersucht werden, wie sich stark steigende Kraftstoffpreise räumlich unterschiedlich niederschlagen und was für unterschiedliche Voraussetzungen und Möglichkeiten die beiden
Raumstrukturen bieten für eine verkehrssparsame Alltagsorganisation im Falle stark steigender Kraftstoffpreise. Dazu wird die qualitative Analyse in zwei unterschiedlichen Raumtypen durchgeführt. Bedingt durch den begrenzten zeitlichen Rahmen muss sich auf zwei unterschiedliche Raumtypen beschränkt werden. Auch wenn der Schwerpunkt der Masterthesis auf der Analyse der Auswirkungen von steigenden Kraftstoffpreisen liegt, stellt sich darauf aufbauend die Frage, welche lokalen Handlungsoptionen überhaupt in langfristig gewachsenen Siedlungsstrukturen möglich sind, um auf steigende Mobilitätskosten planerisch zu reagieren. Ziel entsprechender Maßnahmen soll es sein, durch entsprechende verbesserte Rahmenbedingungen in den beiden untersuchten Gemeinden eine verkehrssparsame Alltagsorganisation zu fördern und dadurch den negativen Effekten der Preissteigerungen auf die Mobilität der Familien infolge steigender Kraftstoffpreise entgegenwirken zu können. Es muss gerade auf sozialer Ebene ein ausreichendes Maß an Mobilität für alle Bevölkerungsschichten gewährleistet werden, damit es nicht zu einem Verzichtverhalten kommt