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Spacing: Following negotiations in the process of exhibition dismantling
This paper is concerned with an Actor-Network Theory approach to museum space. It builds upon qualitative research at the Sainsbury Centre for Visual Arts, a museum and educational building in Norwich, England. Following the people who work with the building in the process of dismantling an exhibition, I examine the negotiations that emerge when a problem occurs with the handling of a specific artwork. Drawing on the concept of spacing by Bruno Latour, this paper highlights the multiplicity and complexity inherent in museum practices. I argue that space is not contained inside the building but is done with the building, exhibition objects, handling instructions, surfaces, and people. Analyzing this process of spacing, then, the work towardsand negotiation of stability and flux, of homogeneity and heterogeneity inherent to museum spaces become visible which allows for a rich and nuanced understanding of the relationship between people and physical stuff
Utilising Natural Language Processing (NLP) to identify cherry-picking in environment related ESG disclosures
In response to escalating environmental challenges, the notion of a green economy has emerged as a pivotal approach to address pressing climate-related issues. The green economy framework seeks to harmonise economic growth with environmental preservation and social well-being. In past few decades the environmental, social and governance (ESG) criteria has emerged as a pivotal assessment for private sector institution to address pressing climate-related issues and mitigate environment risks. The significance of ESG in the context of green finance is highlighted by the exponential growth of sustainable investments and ESG oriented funds, reaching €32 trillion globally in 2020. Despite serving as an important assessment measure to guide sustainable investments, the ESG data published by institutions often remains unaudited. The lack of extensive auditing of ESG disclosures poses significant challenges to the accurate evaluation of environmental impact and sustainability efforts undertaken by institutions. This discrepancy between the perceived importance of ESG considerations and the lack of auditing mechanism served as main motivation for this thesis project. Identifying the need for neutral and transparent assessment of ESG data, this thesis proposes a novel approach leveraging Artificial Intelligence (AI) and Natural Language Processing (NLP) to extract information on environmental disclosures from ESG publications.
The thesis research aims to understand the complexity of the ESG data and present NLP methods to adequately address the challenges posed by lack of standardisation and diversity encountered in ESG reports. To address the research objective adequately, the thesis proposes a customised computational approach integrating state-of-art large language models and machine learning to analyse ESG reports published by non-financial institutions hailing from the EU region. Results from the analysis of 87 ESG reports spanning three consecutive years reveal insights into environmental disclosure practices across diverse sectors. Despite challenges and limitations, the thesis sheds light on transformative potential of AI and NLP in enhancing the efficiency and accuracy of ESG analysis.Als Reaktion auf die eskalierenden Umweltprobleme hat sich das Konzept einer grünen Wirtschaft als zentraler Ansatz zur Bewältigung drängender klimabezogener Probleme herauskristallisiert. Das Konzept der grünen Wirtschaft zielt darauf ab, Wirtschaftswachstum mit dem Schutz der Umwelt und dem sozialen Wohlergehen in Einklang zu bringen. In den letzten Jahrzehnten haben sich Umwelt-, Sozial- und Governance-Kriterien (ESG-Kriterien) zu einem zentralen Beurteilungskriterium für Institutionen des Privatsektors entwickelt, um drängende klimabezogene Probleme anzugehen und Umweltrisiken zu mindern. Die Bedeutung von ESG-Kriterien im Zusammenhang mit grüner Finanzierung wird durch das exponentielle Wachstum nachhaltiger Investitionen und ESG-orientierter Fonds unterstrichen, die im Jahr 2020 weltweit 32 Billionen Euro erreichen werden. Obwohl sie als wichtiger Bewertungsmaßstab für nachhaltige Investitionen dienen, werden die von den Institutionen veröffentlichten ESG-Daten häufig nicht geprüft.
Das Fehlen einer umfassenden Prüfung von ESG-Angaben stellt eine große Herausforderung für die genaue Bewertung der Umweltauswirkungen und der Nachhaltigkeitsbemühungen von Institutionen dar. Diese Diskrepanz zwischen der wahrgenommenen Bedeutung von ESG-Überlegungen und dem Mangel an Prüfmechanismen diente als Hauptmotivation für dieses Dissertationsprojekt. Um den Bedarf an einer neutralen und transparenten Bewertung von ESG-Daten zu ermitteln, wird in dieser Arbeit ein neuartiger Ansatz vorgeschlagen, der künstliche Intelligenz (KI) und natürliche Sprachverarbeitung (NLP) nutzt, um Informationen über Umweltangaben aus ESG-Veröffentlichungen zu extrahieren.
Die Forschungsarbeit zielt darauf ab, die Komplexität der ESG-Daten zu verstehen und NLP-Methoden vorzustellen, um die Herausforderungen, die sich aus der mangelnden Standardisierung und der Vielfalt der ESG-Berichte ergeben, angemessen zu bewältigen. Um das Forschungsziel adäquat anzugehen, schlägt die Arbeit einen maßgeschneiderten Berechnungsansatz vor, der modernste große Sprachmodelle und maschinelles Lernen integriert, um ESG-Berichte zu analysieren, die von Nicht-Finanzinstituten aus dem EU-Raum veröffentlicht wurden. Die Ergebnisse der Analyse von 87 ESG-Berichten, die sich über drei aufeinanderfolgende Jahre erstrecken, geben Aufschluss über die Praktiken der Umweltberichterstattung in verschiedenen Sektoren. Trotz der Herausforderungen und Einschränkungen beleuchtet die Arbeit das transformative Potenzial von KI und NLP bei der Verbesserung der Effizienz und Genauigkeit der ESG-Analyse
Segeberg & Siegesburg 1644 - Schicksalsjahr einer Stadt: Stadtbildrekonstruktion und Virtual-Reality-Modellbau
Eine Burg auf dem Segeberger Kalkberg? Nun ist durchaus bekannt, dass auf dem Gipfel des Kalkberges einmal eine „Siegesburg“ thronte. Doch welcher Zeitgenosse hat noch eine Vorstellung von der Größe und der Pracht der einstigen mittelalterlichen Anlage? Auch das zerklüftete Gelände des heutigen Rest-Berggipfels vermittelt kaum noch eine Idee davon. So nimmt es nicht Wunder, dass die ganz wenigen (zeitgenössischen) Bilder der Burg schnell ins Reich von Mystik und Legende gerieten.
Die Autoren – Historiker, Geschichtsdidaktiker und Burgenkenner zum Einen sowie Geodäten und Geoinformatiker zum Anderen – konnten diese „legendären“ Bilder mit weiteren Quellen kombinieren und sehr erfolgreich für eine überzeugende Rekonstruktion nutzen; herausgekommen ist das Abbild einer hochkomplexen, in sich schlüssigen Burganlage, die sich einerseits in das gleichwohl rekonstruierte, historische Stadtbild wie andererseits in die Stadtgeschichte einpasst. Denn auch die Geschichte der Burgzerstörung ist so unbekannt wie spannend. Die Folgen dieser Katastrophe – ein zentrales Ereignis des 30-jährigen Krieges „vor der eigenen Haustür“ – wirkten sich in den Herzogtümern Schleswig und Holstein und insbesondere im Städtchen Segeberg noch über das ganze 17. Jahrhundert aus – mit eigentlich bis heute spürbaren Konsequenzen. Der reich bebilderte Band „Segeberg & Siegesburg/1644 – Schicksalsjahr einer Stadt“ ist zugleich Begleitkatalog zur VR-Präsentation im Geschichtsprojekt „Segeberger Schnapphähne / Frye Holsteinische Knechte • Stadthistorische Didaktik und Vermittlung•“: Besucher des Modells erhalten mit dieser Publikation die Gelegenheit, die atemberaubende „virtuelle Vergangenheit“ des 17. Jahrhunderts am und auf dem Kalkberg auf eindrucksvolle Weise zu vertiefen.Nico Rüpke-Stiftung Hambur
TransSports : Jahreskatalog Bachelor Architektur III/IV WISE 21/22 + SOSE 22
Das einjährige BA-Projekt "Von der Stadt bis zum Detail".
Während der Fokus des Drittsemesterprojektes im Wintersemester die anwendungsorientierte Entwicklung und Umsetzung sowohl architektonischer Konzepte und städtebaulicher Analysen als auch raumpsychologischer
Wirkungen und planungsrechtlicher Gegebenheiten in der
Vorentwurfsgestaltung beinhaltet, finden im vierten Semester im Sommer klimaneutral und nachhaltig geprägte bauausführungsplanerische Projektvertiefungen.
Das Projekt Transsports untersucht und entwickelt städtebauliche und architektonische Ansätze zur entwurflichen Umsetzung sich im Wandel befindlicher Gewohnheiten im gesellschaftlichen Sport- und Fitnessalltag. Sport und Fitness sind zunehmend integrativer Teil urbaner Alltäglichkeit.
Wohnen, Arbeiten und Transit sind in diesem Zusammenhang vom Sport als herkömmlich ausgewiesene Freizeitaktivität immer weniger zu trennen, denn in ihrem facettenreichen Zusammenspiel haben Alltags- und Fitnessaktivitäten
längst überlagernde Dimensionen eingenomme
Orientierung und Nutzersteuerung in der Virtuellen Realität am Beispiel 'Hamburg: Neue Burg VR'
Die Technologie der Virtuellen Realität (VR) hat in den letzten Jahren große Fortschritte erzielt und findet inzwischen Anwendung in einigen Marktsegmenten wie der Unterhaltungsbranche, für Trainingssimulationen oder für Planungsprozesse. Auch im Bereich der Wissenschaftskommunikation ist ein Zuwachs an Anwendungen zu beobachten, die auf VR als Medium setzen. Für Museen hat sich die Unterkategorie des Virtuellen Museums (VM) für die Digitalisierung des Ausstellungserlebnisses etabliert. Das Alleinstellungsmerkmal der VR ist die Immersion und das daraus entstehende Präsenzgefühl innerhalb einer virtuellen Umgebung. Diesem Effekt wird ein hohes Potential zugeschrieben, allerdings ist dieses Potential in der Regel hinter einer gewissen Lernkurve versteckt. Viele Anwendungen beschränken sich daher auf spezielle Lösungen, die umfangreiche Interaktionen der Nutzenden vermeiden oder die Anwesenheit von Begleitpersonal erforderlich machen. Auf der anderen Seite existieren im Unterhaltungs- und Trainingsbereich viele Anwendungen, die entweder Vorerfahrung oder Einarbeitung erfordern. Die Lücke dazwischen ist noch weitgehend unerschlossen.
In dieser Arbeit werden daher zwei Kernthemen zur Untersuchung identifiziert, die zur Schließung dieser Lücke besonders relevant sind: Orientierung und Nutzersteuerung. Die Orientierung in VR unterscheidet sich mitunter grundlegend von Bildschirmanwendungen und aufgrund technischer oder räumlicher Limitationen auch von der Realität. Die Wegfindung und die Bildung einer kognitiven Karte sind aber unerlässlich, um offene virtuelle Welten erforschen zu können. Damit zusammenhängend bedarf es einer intuitiven Bedienung, um die Lernkurve abzuflachen und VR für eine breite Zielgruppe ohne Vorerfahrung und in einem zeitlich begrenzten Kontext für Bildungsanwendungen zugänglich zu machen.
Im ersten Teil dieser Arbeit werden im Rahmen zweier Studien mehrere Hilfsmittel zur Orientierung hinsichtlich ihrer Effizienz untersucht, Erwartungen an VR ausgewertet und das Nutzenden- und Orientierungsverhalten analysiert. Die Ergebnisse legen die Notwendigkeit nahe, die Hilfsmittel je nach Kontext spezifisch anzupassen. Während zur Wegfindung vor allem eine Navigationsline hilfreich ist, wird die Wahrnehmung der Umgebung vor allem durch Hilfsmittel mit exozentrischer Weltsicht unterstützt. Die Beliebtheit der Hilfsmittel – ein wichtiger Faktor beim Design von VR-Anwendungen allgemein – korrespondiert dabei nur teilweise mit der Effizienz. Zudem konnten unterschiedliche Strategien zur Orientierung in VR beobachtet werden.
Im zweiten und anwendungsbasierten Teil wird die Entwicklung des VR-Programms 'Hamburg: Neue Burg VR' beschrieben, das auf Basis dieser Erkenntnisse konzipiert wurde. Dabei handelt es sich um eine interaktive, ca. halbstündige VR-Erkundungstour durch die Rekonstruktion der Neuen Burg in Hamburg vor 1000 Jahren. Mit einer vom Archäologischen Museum Hamburg (AMH) zur Verfügung gestellten Datengrundlage wurde ein Teil des historischen Hamburgs detailliert modelliert und texturiert. 22 Stationen bieten dem Prinzip der Gamification folgend spielerische Möglichkeiten, die Geschichte der Burg und die Stadtentwicklung Hamburgs nachzuvollziehen. Das Programm ist sowohl zum Einsatz im Museum als auch als eigenständige VR-Erfahrung gedacht und ist weltweit zum kostenlosen Download verfügbar.
Weitere, für die Entwicklung von musealen VR-Anwendungen relevante und in dieser Arbeit diskutierte Aspekte sind der Umgang mit ungesicherten historischen Daten, der Einfluss der Fortbewegung auf die Orientierung, besondere Anforderungen bestimmter Zielgruppen, mögliche Anwendungsszenarien und insbesondere die Eignung von 3D-Geodaten für (VR-)Echtzeit-Visualisierungen.Virtual reality (VR) technology has made great progress in recent years and is already in use in some market segments such as the entertainment industry, for training simulations or planning processes. An increase in applications that rely on VR as a medium can also be observed in the field of science communication. For museums, the sub-category of the virtual museum (VM) has established itself for the digitalisation of the exhibition experience.
The unique feature of VR is immersion and the resulting feeling of presence within a virtual environment. A high potential is attributed to this effect, but this potential is usually hidden behind a large learning curve. Many applications are therefore limited to special solutions that avoid extensive user interaction or require the presence of accompanying personnel. On the other hand, there are many applications in the entertainment and training sector that require either prior experience or training. The gap in between is still largely unexplored.
In this thesis, two core topics for further investigation are identified that are particularly relevant to closing this gap: orientation and usability. Orientation in VR differs fundamentally from screen applications and, due to technical or spatial limitations, also from reality. However, pathfinding and the creation of a cognitive map are essential in order to be able to explore open virtual worlds. Furthermore, intuitive usability is required in order to flatten the learning curve and make VR accessible to a broad target group without previous experience and in a time-limited context for educational applications.
In the first part of this thesis, several orientation tools are examined with regard to their efficiency, expectations of VR are evaluated and user and orientation behaviour are analysed. For this purpose, two studies were designed and conducted. The results suggest the need to specifically adapt the aid depending on the context. While a navigation line is particularly helpful for pathfinding, the perception of the environment is primarily supported by aids with an exozentric world view. The popularity of the aids - an important factor in the design of VR applications in general - only partially corresponds to their efficiency. In addition, different strategies for orientation in VR were observed.
The second and practical part describes the development of the VR program 'Hamburg: Neue Burg VR', which was designed on the basis of these findings. It is an interactive, approximately half-hour VR exploration tour through the virtually reconstructed Neue Burg (New Castle) in Hamburg 1000 years ago. Using data provided by the Archaeological Museum Hamburg (AMH), a part of historical Hamburg was modelled and textured in detail. Following the principle of gamification, 22 stations offer playful opportunities to understand the history of the castle and Hamburg's urban development. The program is intended both for use in the museum and as a stand-alone VR experience and is available for free download worldwide.
Other aspects relevant to the development of museum VR applications are discussed. Among them are the handling of vague historical source data, the influence of locomotion on orientation, special requirements of certain target groups, possible application scenarios and, in particular, the suitability of 3D geodata for (VR) real-time visualisations
Informed sampling and recommendation of cycling routes: leveraging crowd-sourced trajectories with weighted-latent Dirichlet allocation
Attractive cycling routes can effectively promote active mobility, thus reducing the twin pressures of the population boom and the greenhouse effect. However, the existing approaches for cycling route recommendation primarily concentrate on identifying the most efficient routes while ignoring the urban spatial context, which is essential to meet the user’s particular preferences. This article proposes a novel method for informed sampling and recommending cycling routes leveraging crowd-sourced trajectories with weighted-latent Dirichlet allocation (WLDA). Precisely, spatial context mapping, incorporating a weighting mechanism into LDA, latent topics mining, and cycling route recommendation based on informed sampling are introduced. We collected 1,016 cycling trajectories around Cologne, Germany, for experimental analysis. The experimental results show that the three latent topics within the trajectories, leisure, city, and green tours, are clearly presented in the line density analysis. The insightful recommendation for unfamiliar cyclists could also be actively sampled upon the WLDA model. These findings suggest that our approach could shift the route recommendation paradigm from GIS analysis to a semantic mining perspective, yielding highly interpretable results and offering novel research avenues for applying machine learning in route planning
“Narrative images” as a learning approach: (transformative) adaptation scenarios for dealing with urban water risks in Hamburg, Germany
In recent years, weather-related extreme events have shown the limits of technical approaches to urban water challenges and highlighted the urgent need to rethink the relationship between cities and water and to see water as a partner in shaping transformative, climate-safe and just urban futures. However, existing scientific studies depicting future trajectories of urban water management have struggled to make the intertwined social and ecological dynamics of (transformative) urban adaptation tangible and accessible. This study focuses on the potential of visual communication of scenarios to stimulate both learning among scientists (during the process of creating the scenarios) and social learning (as a next step using the developed “narrative images”) to motivate diverse societal actors to engage with the complexity of sustainable urban water management. Art can overcome barriers of scientific and technical concepts and touch peoples' inner motivation for preserving and sustainably transforming our cities in a way that written texts cannot. As sustainability challenges transcend disciplines, this study draws methodically on an interdisciplinary scenario approach. Three adaptation scenarios were developed in a participatory process and professionally visualized as “narrative images” using the city of Hamburg as a case study. The scenarios take place in 2050 depicting a gradient ranging from coping to incremental adaptation to transformative adaptation for managing the water-adaptation nexus: “Water defensive city,” “Water resilient city,” and “Water aware city.” The scenario study shows innovatively how to bring the humanities, natural and engineering sciences into a deliberative dialog, while at the same time promoting collective learning. It can serve as a model for successful future interdisciplinary research and scenario developing exercises
The State of Uberisation: Neoliberalism, Smart Urbanism, and the Regulated Deregulation of Toronto's Taxi-cum-Ridehail Market
In 2016, the City of Toronto legalised the ridehail giant Uber under a particularly Uber-friendly regulatory regime. Rather than understanding this interim outcome along the lines of now widespread narratives of corporate “disruption”, in this article I take up Manuel B. Aalbers’ notion of “regulated deregulation” in order to foreground the state's role as a manically prolific facilitator of early Uberisation. Based on ethnographic research in Toronto, I argue that the three longer-standing state spatial strategies of (1) the common-sense neoliberal state, (2) the labour-averse competition state, and (3) the tech-infatuated smart state were paramount in creating those “on-the-ground” conditions—social, legal, spatial, and other—on which Uber has been able to thrive in many cities across the North American continent
Constructioncosts in Realestate Developments: Benchmarksystem for cost analysis for residential project developments in Germany
Die wachsende Attraktivität von Metropolen und überregionale Zuwanderungsbewegungen machen Wohnraum in Ballungsräumen zu einem zunehmend knappen Gut. Die erhöhte Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt lässt einen erhöhten Bedarf an neuen Wohnflächen entstehen. Ansatz der Projektentwicklung ist es, diese Nachfrage durch Angebote zu bedienen.
Der Charakter von Projektentwicklungen entspricht in etwa dem eines Startups. Jede neue Immobilienentwicklung ist hinsichtlich seiner Wirtschaftlichkeit und seines Zeitablaufes neu zu bewerten. Da es sich bei Bauwerken um Unikate handelt, die immer individuell geplant werden, sind auch das Risiko, die Termine, die Kosten etc. bei jedem Projekt neu zu bestimmen.
Auf der Seite des Aufwandes, nehmen die Baukosten (neben den Grundstückskosten) einen wesentlichen Teil der Projektkosten ein.
Unter der Prämisse des Erschließens von bezahlbarem Wohnraum, werden politische Gremien wie die Kommission zur Senkung der Baukosten gebildet.
Insbesondere die politisch getriebene Entwicklung der technischen Anforderungen an Gebäude ließen die Baukosten im vergangenen Jahrzehnt erheblich steigen. Bei der Steuerung der Wirtschaftlichkeit von Immobilienentwicklungen rücken die Baukosten daher mehr und mehr in den Fokus der Entwickler und der Politik.
Die vorliegende Forschungsarbeit liefert ein plausibles System, wie Baukosten realisierter Projekte erfasst, kategorisiert und so aufbereitet werden können, sodass sie unmittelbar als Datengrundlage für zukünftige Projekte dienen können.
Im Fokus steht dabei die Entwicklung eines Online-T ools welches nach streng wissenschaftlichen Richtlinien vorgeht.
Die bestehenden Systeme haben, abgesehen von der Kategorisierung nach DIN 276, keine einheitliche Grundlage oder Richtlinie wie die Baukosten zu bestimmen sind. In dieser Arbeit wird behandelt wie ein solchen System beschaffen sein müsste. Objekt der Untersuchung sind dabei Immobilienentwicklungen im Wohnungsbau.
Ziel ist die Entwicklung eines konkreten Werkzeuges und dessen Anwendung.
Neben dem Beitrag für die Forschung wird somit zeitgleich ein Transfer in die Praxis (Third Mission) erfüllt.
Als Grundlage der Methodik dient das Modell der qualitativen Analyse nach Mayring, obwohl die Arbeit durch ihre numerische Analytik vordergründig den Charakter einer quantitativen Analyse aufweist. Die Qualität des entworfenen Systems wird durch ein streng wissenschaftliches Vorgehen sichergestellt. Besonders dabei ist das enge Verknüpfen der Baukosten mit der Wirtschaftlichkeit von Immobilienentwicklungen.
Der Forschungsbeitrag ist ein funktionierendes Werkzeug zur Bestimmung von Baukosten und Wirtschaftlichkeit von Wohnbauprojektentwicklungen in Deutschland, welches der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt wird.The growing attractiveness of metropolitan areas and supraregional immigration movements are making housing in metropolitan areas an increasingly rare resource. Increased demand on the housing market is creating a greater need for new residential space. The approach of project development is to supply this demand through offers.
The character of project development is similar to a start-up-company. Each new project has to be re-evaluated with regard to its economic viability and timing. Since buildings are unique and are always planned individually, the risk, deadlines, costs, etc. must also be determined anew for each project.
On the expense side, construction costs (in addition to land costs) take up a significant portion of all project costs.
Under the premise of developing affordable housing, political committees such as the Construction Cost Reduction Commission are formed.
However, the politically driven development of technical requirements for buildings in particular caused construction costs to rise significantly over the past decade. Therefore, when managing the economic viability of real estate developments, they become more and more the focus of developers and policy makers.
The present research work provides a plausible system how construction costs of realized projects can be recorded, categorized and processed in such a way that they directly serve as a data basis for future projects.
The focus is on the development of a system that follows strictly scientific guidelines. Apart from the categorization according to DIN 276, the existing systems do not have a uniform basis or guideline on how to determine construction costs. The question is treated, how such a system would have to look like. Object of the investigation are real estate developments in the housing construction.
The aim is the development of a concrete tool and its application. In addition to the contribution to research, a transfer into practice (third mission) is fulfilled at the same time.
The model of qualitative analysis according to Mayring serves as the basement of the methodology, although the work ostensibly has the character of a quantitative analysis due to its numerical analytics. The quality of the designed system is ensured by a strictly scientific approach. A special feature is the close linking of construction costs with the economic efficiency of real estate developments.
The research contribution is a functioning tool for the determination of construction costs and economic efficiency of housing project developments in Germany, which is made available to the public
Mut zum Parks: Ein partizipativer Prozess und seine künstlerische Umsetzung am Beispiel des temporären Realexperiments "Parks" in Hamburg, Hammerbrook
In dieser Thesis wird der Prozess des PARKS, einer öffentlichen koproduzier- ten Grünfläche in Hammerbrook, verhandelt. Auf den Hamburger Osten ist das Brennglas gleich mehrerer Behörden gerichtet. Es soll Großes entstehen: »Dieser Schritt [Stromaufwärts an Elbe und Bille] wird Hamburg [...] noch urbaner machen und den weiteren Weg der großen Metropole Nordeuropas entscheidend prägen« (Olaf Scholz, 2015). Um lokale Nutzungsspuren, die die Besonderheit des Gebiet produzieren, nicht zu zerstören, ist die Expertise und der Mut lokaler Akteurïnnen gefragt. Die temporäre Bespielung der Teilfläche des ehemaligen Recyclinghofs kann in der Mikroebene auf Chancen und Möglichkeitsräume der Makroebene verweisen.
Um das Projekt PARKS nicht nur als ein temporäres Realexperiment mit festgelegtem Ende zu begreifen, ist die De- und Rekonstruktion des komplexen Prozesses notwendig. Die Strukturen und Handlungsweisen des vermeintlich Un- geplanten wurden herausgearbeitet, offen gelegt und zugänglich gemacht. Unter der Fragestellung »Welche Motive und Handlungsweisen der beteiligten Akteurïn- nen [von Forschung, staatlichen Verwaltungsorganen, Dienstleisterïnnen, zivilge- sellschaftlichem Engagement von Kreativschaffenden] und Aktanten lassen sich mitten im Prozess der Parkwerdung – der temporären Bespielung des ehemaligen Recyclinghofs – ablesen? Welche Auswirkungen hat der Prozess über das Projekt hinaus und lassen sich daraus Strategien alternativer, koproduktiver Planungspro- zesse ableiten?« wird der Prozess des PARKS verhandelt