Phaidra - University of Veterinary Medicine Vienna
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    Evaluation of video-based determination of the respiratory rate in calves

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    Diplomarbeit - Veterinärmedizinische Universität Wien - 2024In dieser Arbeit soll evaluiert werden, ob es möglich ist die Atemfrequenz von Kälbern retrospektiv mithilfe von Kameraaufnahmen zu beurteilen. Die Atemfrequenz ist ein Parameter zur Erkennung von Hitzestress. Hitzestress bei Nutztieren, ist aufgrund der globalen Erwärmung ein zunehmendes Problem, das sich sowohl auf das Tierwohl als auch auf die Wirtschaftlichkeit der Betriebe auswirkt. Standardmäßig wird die Atemfrequenz durch direkte Beobachtung am Tier, meist durch Stallpersonal erhoben. Diese Methode ist sowohl zeit- als auch arbeitsintensiv, ermöglicht keine kontinuierliche Überwachung und kann die Tiere zusätzlich unter Stress setzen. Im Rahmen des Versuches wurden zehn Fleckvieh Kälber im Alter von drei bis zehn Wochen mit Überwachungskameras gefilmt, die im Kälberstall installiert waren. Die Atemfrequenz wurde sowohl durch direkte Beobachtung im Stall von zwei Beobachtern als auch retrospektiv mithilfe einer Software durch die gleichen Beobachter aus dem Videomaterial ermittelt. Insgesamt wurden 330 Sequenzen der Atemfrequenz auf Übereinstimmung zwischen Live-Beobachtungen und videobasierten Zählungen analysiert. Es wurde eine statistische Analyse durchgeführt, einschließlich Spearman-Korrelation und Bland-Altman-Diagramme, um die Genauigkeit und Zuverlässigkeit der videobasierten Methode zu bewerten. Die Ergebnisse ergaben eine signifikante Korrelation zwischen Live-Zählungen und Videoaufzeichnungen, wobei bei den videobasierten Zählungen die Atemfrequenz tendenziell unterschätzt wurde, insbesondere bei höheren Atemfrequenzen. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass Videoaufnahmen grundsätzlich zur Überwachung der Atemfrequenz von Kälbern geeignet sind, jedoch Verbesserungen in der Bildqualität, Positionierung der Kameras und Beleuchtung erforderlich sind, um eine zuverlässige Erkennung zu gewährleisten. In Zukunft könnte künstliche Intelligenz (KI) zur automatisierten Überwachung eingesetzt werden, um den Hitzestress bei Kälbern effizienter zu erkennen und das Tierwohl zu verbessern. Studien, wie die vorliegende können dabei als Grundlage für die KI-basierten Verfahren dienen.Diploma thesis - University of Veterinary Medicine Vienna - 2024This work aims to evaluate whether it is possible to assess the respiratory rate of calves retrospectively using camera recordings. Respiratory rate is a parameter for detecting heat stress. Heat stress in livestock is an increasing problem due to global warming, affecting both animal welfare and the profitability of farms. By default, respiratory rate is measured by direct observation by staff. This method is both time-consuming and labour-intensive, does not allow continuous monitoring and can additionally stress the animals. As part of the experiment, ten Simmental calves aged three to ten weeks were filmed with surveillance cameras installed in the calf barn. Respiratory rates were determined both by direct observation by two observers and retrospectively from the video recordings by the same observers. A total of 330 respiratory rate sequences were analysed for agreement between live observations and video-based counts. A statistical analysis was performed, including Spearman correlation and Bland-Altman plots, to evaluate the accuracy and reliability of the video-based method. The results indicated a significant correlation between live counts and video recordings, with video-based counts tending to underestimate respiratory rates, especially at higher levels. The study concludes that video recordings are generally suitable for monitoring the respiratory rate of calves, but that improvements in image quality, camera positioning, and lighting are needed to ensure reliable detection. In the future, artificial intelligence (AI) could be used for automated monitoring to detect heat stress in calves more efficiently and improve animal welfare. Studies, like the present one, are a first step in developing such AI-based approaches

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    Diplomarbeit - Veterinärmedizinische Universität Wien - 2024Am Istituto Zooprofilattico Sperimentale delle Venezie (IZSVe) in Bozen werden regelmäßig Proben von Wiederkäuern und Neuweltkameliden auf Aborterreger untersucht. In der vorlie-genden Arbeit wurde retrospektiv das Vorkommen und die Entwicklung solcher Erreger in Süd-tirol im Zeitraum von 2018 bis 2023 analysiert, wobei besonderes Augenmerk auf Erreger mit zoonotischem Potential gelegt wurde. Insgesamt wurden am IZSVe im Untersuchungszeit-raum 54.932 Untersuchungen durchgeführt. Die Proben hierfür stammen aus fötalem Gewebe sowie Serum. Anhand dieser Untersuchungen wurden im Zuge der vorliegenden Diplomarbeit die Prävalenz verschiedener Erreger und mögliche zeitliche sowie saisonale Muster bestimmt. Im Fokus der Analyse standen bakterielle, virale und parasitäre Erreger, die Aborte bei land-wirtschaftlich genutzten Tieren verursachen können. Besonders relevant waren zoonotische Erreger wie Coxiella burnetii (Q-Fieber) und Chlamydia abortus (Ch. abortus), die sowohl für Tier- als auch für Menschen gesundheitliche Risiken bergen. Weitere untersuchte Erreger wa-ren das Schmallenbergvirus, Bovines Herpesvirus 1 (BHV-1) sowie verschiedene Leptospiren. Die Untersuchung zeigte, dass die Anzahl der eingesandten Proben pro Jahr über die Jahre hinweg zwischen 11 017 und 5316 (2018) schwankte, wobei 2019 die meisten Proben (11 017) untersucht wurden. Saisonale Unterschiede wurden ebenfalls festgestellt: Im Sommer wurden deutlich weniger Proben eingesandt, was vermutlich mit der Almhaltung der Tiere und der da-mit verbundenen saisonalen Abkalbung zusammenhängt. In den Wintermonaten und Frucht-barkeitsperioden hingegen war die Probenanzahl erhöht. Ein Großteil der Serumproben (70%) wurde auf Antikörper untersucht, um den Kontakt der Tiere mit spezifischen Erregern nachzuweisen. Besonders auffällig war die hohe SBV- Sero-prävalenz (71% der 1333 untersuchten Proben), was auf eine weite Verbreitung des Erregers in den untersuchten Beständen hinweist. Von mindestens ebenso großer Relevanz, aber deutlich seltener nachgewiesen, sind auch die viralen Aborterreger der Bovinen Virusdiarrhoe (BVDV) und Infektiösen Bovinen Rhinotrachei-tis (BHV1). So wurden in lediglich 3% (569 Proben) der 20660 auf BVDV und nur 1% (26 Proben) der 8525 auf BHV1 untersuchten Proben Antikörper nachgewiesen. 6 Unter den Zoonoseerregern zählen die Chlamydiose, das Q-Fieber und die Brucellose zu den relevantesten, was auch die hohen Probenanzahlen, die auf diese Erreger untersucht wurden, beweisen. So wurden 1703 Proben auf Ch. abortus, 1886 Proben auf C. burnetti und 2167 Proben auf Brucellen untersucht. Hierbei lagen die Nachweisquoten von Ch. abortus und C. burnetti bei 33% und 17%, während eine Brucellenspezies nur ein Mal (0,05%) nachgewiesen wurde. Meist wurden hierbei serologische Untersuchungsmethoden angewendet, sodass ein positives Ergebnis nicht als Nachweis des Erregers gewertet werden darf. Dennoch zeigt die große Anzahl an Untersuchungen auf diese Erreger ihre Relevanz. Als Zoonoseerreger rele-veant ist auch Toxoplasma gondii (T. gondii), welches in 15% der 114 Proben gefunden wurde. Insgesamt wurde in 15% (910 Proben) der Proben, welche auf Erreger mit zoonotischem Po-tential untersucht wurden, auch tatsächlich Zoonoseerreger oder deren Antikörper nachgewie-sen. Die Arbeit zeigt also, dass im Untersuchungszeitraum ein breites Spektrum an Aborterregern in Südtirols Tierbeständen nachweisbar war. Die in der Arbeit ermittelten Zahlen können auf-grund der erschwerten Umstände der Abortusdetektion und -diagnostik nicht die Realität zur Gänze widerspiegeln. Dennoch können die Daten aufgrund ihres großen Umfangs und des langen Untersuchungszeitraums von sechs Jahren einen guten Einblick in das Abortgesche-hen Südtirols geben. Die Ergebnisse betonen die Bedeutung fortlaufender Überwachung und effektiver Bekämp-fungsstrategien, um sowohl die Tiergesundheit zu sichern als auch das Risiko für Menschen durch zoonotische Erreger zu minimieren. Die gewonnenen Erkenntnisse bieten eine wichtige Grundlage für zukünftige Maßnahmen im Bereich der Tierseuchenbekämpfung.Diploma thesis - University of Veterinary Medicine Vienna - 2024At the Istituto Zooprofilattico Sperimentale delle Venezie (IZSVe) in Bolzano, the occurrence and development of abortion pathogens in ruminants and New World camelids in South Tyrol from 2018 to 2023 were analyzed ina retrospective study, with a particular focus on zoonotic agents. A total of 54,932 samples, including fetal tissues and serum samples, were examined at the IZSVe during this time period and used to determine the prevalence of various pathogens and any potential temporal and seasonal patterns. The analysis focused on bacterial, viral, and parasitic pathogens responsible for abortions in livestock, highlighting zoonotic pathogens such as Coxiella burnetii (Q fever) and Ch. abortus , which pose risks to both animal and human health. Other pathogens studied included the Schmallenberg virus, Bovine Herpesvirus 1 (BHV-1), and various Leptospira species. The investigation revealed fluctuations in the number of samples submitted over the years from 5316 (2018) to 11 017, with the highest number of samples (11 017) analyzed in 2019. Sea-sonal variations were also noted: fewer samples were submitted during the summer, likely due to the alpine grazing of animals and seasonal calving, while submission rates increased during winter months. A significant portion of the serum samples (70%) was tested for antibodies to confirm the ani-mals\u27 exposure to specific pathogens. Notably, a high antibody detection rate for the Schmal-lenberg virus (71% of 1333 samples) indicated widespread infection among the examined herds. Of considerable importance, though detected less frequently, are the viral abortion pathogens Bovine Viral Diarrhea Virus (BVDV) and Infectious Bovine Rhinotracheitis (BHV1). Antibodies for these viruses were found in only 3% (569 samples) of the 20,660 samples tested for BVDV and in just 1% (26 samples) of the 8,525 samples analyzed for BHV1. Among zoonotic pathogens, Ch. abortus , Coxiella burnetii (Q fever), and Brucella spp. are the most significant, reflected in the high number of samples tested for these agents: 1,703 for Ch. abortus, 1,886 for C. burnetii, and 2,167 for Brucella spp. Detection rates were 33% for Ch. abortus, 17% for C. burnetii, and only a single instance (0.05%) for Brucella species. Also 8 relevant as a zoonotic pathogen is T. gondii, detected in 15% of the 114 samples tested. Over-all, zoonotic pathogens or their antibodies were identified in 15% (910 samples) of those tested for zoonotic potential. The study demonstrates that a broad spectrum of abortion pathogens was detectable in live-stock populations in South Tyrol during the investigation period. While the reported figures may not fully represent reality due to challenges in abortion detection and diagnostics, the large dataset and six-year study period nonetheless provide valuable insights into abortion occur-rences in South Tyrol. Overall, the study demonstrates the presence of a wide range of abortion pathogens in South Tyrolean livestock. The findings underscore the importance of ongoing monitoring and effective control strategies to safeguard animal health and minimize risks to humans from zoonotic path-ogens. The insights gained provide a critical foundation for future disease control measures in veterinary medicine.Diplomarbeit - Veterinärmedizinische Universität Wien - 2024Am Istituto Zooprofilattico Sperimentale delle Venezie (IZSVe) in Bozen werden regelmäßig Proben von Wiederkäuern und Neuweltkameliden auf Aborterreger untersucht. In der vorlie-genden Arbeit wurde retrospektiv das Vorkommen und die Entwicklung solcher Erreger in Süd-tirol im Zeitraum von 2018 bis 2023 analysiert, wobei besonderes Augenmerk auf Erreger mit zoonotischem Potential gelegt wurde. Insgesamt wurden am IZSVe im Untersuchungszeit-raum 54.932 Untersuchungen durchgeführt. Die Proben hierfür stammen aus fötalem Gewebe sowie Serum. Anhand dieser Untersuchungen wurden im Zuge der vorliegenden Diplomarbeit die Prävalenz verschiedener Erreger und mögliche zeitliche sowie saisonale Muster bestimmt. Im Fokus der Analyse standen bakterielle, virale und parasitäre Erreger, die Aborte bei land-wirtschaftlich genutzten Tieren verursachen können. Besonders relevant waren zoonotische Erreger wie Coxiella burnetii (Q-Fieber) und Chlamydia abortus (Ch. abortus), die sowohl für Tier- als auch für Menschen gesundheitliche Risiken bergen. Weitere untersuchte Erreger wa-ren das Schmallenbergvirus, Bovines Herpesvirus 1 (BHV-1) sowie verschiedene Leptospiren. Die Untersuchung zeigte, dass die Anzahl der eingesandten Proben pro Jahr über die Jahre hinweg zwischen 11 017 und 5316 (2018) schwankte, wobei 2019 die meisten Proben (11 017) untersucht wurden. Saisonale Unterschiede wurden ebenfalls festgestellt: Im Sommer wurden deutlich weniger Proben eingesandt, was vermutlich mit der Almhaltung der Tiere und der da-mit verbundenen saisonalen Abkalbung zusammenhängt. In den Wintermonaten und Frucht-barkeitsperioden hingegen war die Probenanzahl erhöht. Ein Großteil der Serumproben (70%) wurde auf Antikörper untersucht, um den Kontakt der Tiere mit spezifischen Erregern nachzuweisen. Besonders auffällig war die hohe SBV- Sero-prävalenz (71% der 1333 untersuchten Proben), was auf eine weite Verbreitung des Erregers in den untersuchten Beständen hinweist. Von mindestens ebenso großer Relevanz, aber deutlich seltener nachgewiesen, sind auch die viralen Aborterreger der Bovinen Virusdiarrhoe (BVDV) und Infektiösen Bovinen Rhinotrachei-tis (BHV1). So wurden in lediglich 3% (569 Proben) der 20660 auf BVDV und nur 1% (26 Proben) der 8525 auf BHV1 untersuchten Proben Antikörper nachgewiesen. 6 Unter den Zoonoseerregern zählen die Chlamydiose, das Q-Fieber und die Brucellose zu den relevantesten, was auch die hohen Probenanzahlen, die auf diese Erreger untersucht wurden, beweisen. So wurden 1703 Proben auf Ch. abortus, 1886 Proben auf C. burnetti und 2167 Proben auf Brucellen untersucht. Hierbei lagen die Nachweisquoten von Ch. abortus und C. burnetti bei 33% und 17%, während eine Brucellenspezies nur ein Mal (0,05%) nachgewiesen wurde. Meist wurden hierbei serologische Untersuchungsmethoden angewendet, sodass ein positives Ergebnis nicht als Nachweis des Erregers gewertet werden darf. Dennoch zeigt die große Anzahl an Untersuchungen auf diese Erreger ihre Relevanz. Als Zoonoseerreger rele-veant ist auch Toxoplasma gondii (T. gondii), welches in 15% der 114 Proben gefunden wurde. Insgesamt wurde in 15% (910 Proben) der Proben, welche auf Erreger mit zoonotischem Po-tential untersucht wurden, auch tatsächlich Zoonoseerreger oder deren Antikörper nachgewie-sen. Die Arbeit zeigt also, dass im Untersuchungszeitraum ein breites Spektrum an Aborterregern in Südtirols Tierbeständen nachweisbar war. Die in der Arbeit ermittelten Zahlen können auf-grund der erschwerten Umstände der Abortusdetektion und -diagnostik nicht die Realität zur Gänze widerspiegeln. Dennoch können die Daten aufgrund ihres großen Umfangs und des langen Untersuchungszeitraums von sechs Jahren einen guten Einblick in das Abortgesche-hen Südtirols geben. Die Ergebnisse betonen die Bedeutung fortlaufender Überwachung und effektiver Bekämp-fungsstrategien, um sowohl die Tiergesundheit zu sichern als auch das Risiko für Menschen durch zoonotische Erreger zu minimieren. Die gewonnenen Erkenntnisse bieten eine wichtige Grundlage für zukünftige Maßnahmen im Bereich der Tierseuchenbekämpfung

    Hämatologische Verlaufsuntersuchung bei felinen gastrointestinalen Lymphomen

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    Diplomarbeit - Veterinärmedizinische Universität Wien - 2024Lymphome sind die am häufigsten bei Katzen vorkommenden hämatopoetischen malignen Tumore. Ziel dieser Arbeit war, hämatologische Unterschiede zwischen den Immunphänotypen von B- beziehungsweise T-Zell Lymphomen, den WHO-Entitäten sowie zwischen den Überlebenszeiten zu untersuchen und zu beschreiben. Die Untersuchungskohorte bestand aus Krankheitsverlaufs - Hämatologiedaten von 33 felinen gastrointestinalen Lymphompatienten, die in einer prospektiven bereits publizierten Studie mittels aller zurzeit etablierter Methoden zur Diagnose und Klassifikation des felinen gastrointestinalen Lymphoms aufgearbeitet waren. Diese gefundenen Veränderungen sind zu einem geringen Teil bereits in der Literatur beschrieben worden und stützen sich daher in der Diskussion auf die physiologischen Veränderungen, die die Erkrankung mit sich bringt. Sie sind durch das chronische Entzündungsgeschehen, Anämie, die gastrointestinalen Veränderungen und die Chemotherapeutikawirkung erklärbar. Für Rückschlüsse in punkto Prognose wären weitere Untersuchungen wünschenswert, um die Daten noch weiter zu untermauern. Ein möglicher Ansatz ist, dass das Auftreten von Stabkernigen, Lymphoblasten, Juvenilen und ein erhöhter MPXI, der nur bei kurz überlebenden Patienten zu sehen war, sicherlich prognostisch negativ zu bewerten ist. Ebenso ist die steigende Eosinophilenzahl bei längerer Überlebensdauer, wenn auch nicht über dem Referenzwert, ein möglicher Ansatz, der zum Monitoren dienen könnte. In Zukunft sollte in diese Richtung noch mehr Forschung betrieben werden, um die Diagnosestellung beziehungsweise die Therapiemöglichkeiten zu verbessern und zu vereinfachen.Diplomarbeit - Veterinärmedizinische Universität Wien - 2024Lymphome sind die am häufigsten bei Katzen vorkommenden hämatopoetischen malignen Tumore. Ziel dieser Arbeit war, hämatologische Unterschiede zwischen den Immunphänotypen von B- beziehungsweise T-Zell Lymphomen, den WHO-Entitäten sowie zwischen den Überlebenszeiten zu untersuchen und zu beschreiben. Die Untersuchungskohorte bestand aus Krankheitsverlaufs - Hämatologiedaten von 33 felinen gastrointestinalen Lymphompatienten, die in einer prospektiven bereits publizierten Studie mittels aller zurzeit etablierter Methoden zur Diagnose und Klassifikation des felinen gastrointestinalen Lymphoms aufgearbeitet waren. Diese gefundenen Veränderungen sind zu einem geringen Teil bereits in der Literatur beschrieben worden und stützen sich daher in der Diskussion auf die physiologischen Veränderungen, die die Erkrankung mit sich bringt. Sie sind durch das chronische Entzündungsgeschehen, Anämie, die gastrointestinalen Veränderungen und die Chemotherapeutikawirkung erklärbar. Für Rückschlüsse in punkto Prognose wären weitere Untersuchungen wünschenswert, um die Daten noch weiter zu untermauern. Ein möglicher Ansatz ist, dass das Auftreten von Stabkernigen, Lymphoblasten, Juvenilen und ein erhöhter MPXI, der nur bei kurz überlebenden Patienten zu sehen war, sicherlich prognostisch negativ zu bewerten ist. Ebenso ist die steigende Eosinophilenzahl bei längerer Überlebensdauer, wenn auch nicht über dem Referenzwert, ein möglicher Ansatz, der zum Monitoren dienen könnte. In Zukunft sollte in diese Richtung noch mehr Forschung betrieben werden, um die Diagnosestellung beziehungsweise die Therapiemöglichkeiten zu verbessern und zu vereinfachen.Diploma thesis - University of Veterinary Medicine Vienna - 2024Lymphomas are the most common hematopoietic malignant tumors in cats to date. The aim of this study was to investigate and describe statistically significant and/or clinically relevant hematological differences between the immunophenotypes of B-cell and T-cell lymphomas, WHO entities, and survival times. The study cohort consisted of disease course hematology data from 33 feline gastrointestinal lymphoma patients, who were in a prospective, already published study using all currently established methods for diagnosing and classifying feline gastrointestinal lymphoma. Some of the observed changes have been partially described in the literature and are therefore discussed in the context of physiological changes associated with the disease. They can be explained by the chronic inflammatory process, anemia, gastrointestinal changes, and the effect of chemotherapeutics. For conclusion regarding prognosis, further investigations would be desirable to further substantiate the data. One possible approach is, that the presence of Band cells, lymphoblasts, juvenile cells and an increased MPXI, only observed in patients with shorter survival time, could certainly be evaluated as prognostically negative. In the future, more research should be conducted in this direction, to improve as well as simplify diagnosis and treatment options

    Zur Zulässigkeit der Tötung von Individuen invasiver gebietsfremder Arten am Beispiel freilebender Buchstaben‐Schmuckschildkröten

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    Da die im jeweils aktuellen Anh zur VO (EU) 1143/2014 über die Prävention und das Management der Einbringung und Ausbreitung invasiver gebietsfremder Arten (IGA-VO) gelisteten Spezies eine Bedrohung für Biodiversität und Ökosystemdienstleistungen darstellen können, verpflichtet die IGA-VO die Mitgliedstaaten (MS) Maßnahmen zu ihrer Bekämpfung zu ergreifen. Für Individuen einer bereits weit verbreiteten IGA kommen hierfür ausschließlich Managementmaßnahmen(Art 19 IGA-VO) in Frage; zwar können auch diese Maßnahmen tödliche oder nicht-tödliche Mittel umfassen, doch ermächtigt die IGA-VO die MS nicht zur voraussetzungslosen Tötung von Individuen einer IGA. Aus ErwGr 25 IGA-VO ist vielmehr abzuleiten, dass die MS gehalten sind, den Einsatz nicht-letaler Mittel zu prüfen und diese bei entsprechendem Ergebnis auch anzuwenden. Zudem unterliegen auch Individuen einer IGA dem nationalen Tierschutzrecht,sodass ihre Tötung einer Rechtfertigung gem § 6 Abs 1 Tierschutzgesetz (TSchG) bedarf. Da weder die IGA-VO noch das TSchG eine Ermächtigung zur voraussetzungslosen Tötung von Individuen einer IGA beinhaltet, ist der „vernünftige Grund“ durch eine Güterabwägung zu beurteilen. Da das von freilebenden Schmuckschildkröten ausgehende Bedrohungspotential als äußerst gering zu beurteilen ist, (weitgehend) gesunden Tieren durch die Tötung aber der größtmögliche Schaden zugefügt wird, stehen der durch die Tötung erreichbare Nutzen einerseits und der dadurch verursachte Schaden andererseits in einem deutlichen Missverhältnis. Die Euthanasie freilebender Schmuckschildkröten ist daher nur im Einzelfall aufgrund einer veterinärmedizinischen Indikation gerechtfertigt

    Cues to individuality in Greylag Goose faces: algorithmic discrimination and behavioral field tests

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    Cues to individuality, and the corresponding capacity for individual-level discrimination, can allow individually specific investment by conspecifics into offspring, partners, neighbors or competitors. Here we investigated possible cues to individuality via faces in an ancient avian lineage, the Greylag Goose (Anser anser). Konrad Lorenz could famously name each Greylag Goose in ‘his’ flock from a photograph. Confirming this anecdotal observation, we developed facial recognition software that can reliably (~ 97% accuracy) assign a goose face to a goose ID within a database, using bill morphology normalized during photo preparation. To explore conspecific detection of individuality cues, we erected life-size photos of geese and measured subjects’ responses to photos of themselves (unfamiliar goose), their partner, and another flock mate. Geese displayed significantly greater affiliative response to photos of their partners, providing evidence that geese can use two-dimensional images as cues to determine social category (partner/non-partner) and/or individual-level recognition. Our methods provide novel approaches to automatically detect and monitor geese and to test avian cognition. Our approach may also create new opportunities for species monitoring approaches more generally using photographic images and citizen-science engagement

    Möglichkeiten zur Verbesserung der Lebensqualität von (Labor-)Ratten durch Enrichment-Maßnahmen – ein Überblick

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    Ratten zählen zu den am häufigsten verwendeten Versuchstieren; sie werden in den verschiedensten Bereichen der biomedizinischen Forschung, zur Stoffprüfung und – bereits seit dem Ende des 19. Jahrhunderts – auch zu Verhaltensexperimenten heran- gezogen. Obwohl die hohe Lernfähigkeit und die art- spezifischen Bedürfnisse von Ratten bereits seit dem frühen 20. Jahrhundert bekannt und gut dokumentiert sind, werden die daraus resultierenden verhaltens- biologischen Ansprüche an Haltungsumwelt und Betreuung weiterhin häufig unterschätzt. Nach dem im Tierversuchsrecht verankerten Prinzip des Refinements müssen die physiologischen und ethologischen Bedürfnisse der Versuchstiere so weit wie möglich befriedigt werden; daher sind geeignete Enrichment- Strategien zu ergreifen, die den Tieren eine komplexe Haltungsumwelt bieten und ihnen die Ausübung einer breiten Palette natürlicher Verhaltensweisen ermöglichen. Geeignete Maßnahmen zur Ausstattung und Anreicherung der Haltungsumwelt, Sozialkontakt zu Artgenossen sowie positive Interaktionen mit Menschen fördern die Lebensqualität von Ratten, erleichtern ihr Handling im Tierversuch und verbessern die Forschungsergebnisse. Enrichment-Strategien sollten stets auf den wissenschaftlichen Erkenntnissen über die Bedürfnisse der jeweiligen Tierart beruhen, als Gesamtkonzept geplant werden und einem kontinuierlichen Monitoring unterliegen. Um die zur Verbesserung des Wohlergehens von Versuchstieren berufenen Personen und Gremien – insbesondere die benannten Tierärztinnen / Tierärzte, die für das Tierwohl verantwortlichen Personen und die Mitglieder der Tierschutzgremien – bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben zu unterstützen, gibt der vorliegende Beitrag einen Überblick über die in der Fachliteratur empfohlenen Maßnahmen zum Enrichment in der Haltung von Ratten, die zu Ver-suchen oder anderen wissenschaftlichen Zwecken ge¬halten und eingesetzt werden.Rats are used in a broad range of biomedical research; since the late 19th century they have also been used for behavioural tests. Although the species’ cognitive abili¬ties and needs have been well known and documented from the early 20th century, the animals’ demands for an appropriate housing environment and care are often un¬derestimated in laboratories. According to the principle of refinement anchored in animal experimentation law, the rats’ physiological and ethological needs must be satis¬fied as far as possible. There must be appropriate enrich¬ment strategies to provide the rats with a complex hous¬ing environment and allow them to engage in a wide range of natural behaviours. Suitable measures to en¬rich the environment, social contact to conspecifics and positive interactions with people promote rats’ quality of life, facilitate their handling in animal experiments and improve the reliability of research results. Enrichment strategies should be based on scientific knowledge on the behavioural needs of the species, planned as an overall concept and monitored. We provide an overview of enrichment strategies for laboratory rats that are re-commended in the scientific literature to support the work of the persons and committees appointed to improve the well-being of laboratory animals, in particular the desig¬nated veterinarians, the persons responsible for animal welfare and the Animal Welfare Bodies.Ratten zählen zu den am häufigsten verwendeten Versuchstieren; sie werden in den verschiedensten Bereichen der biomedizinischen Forschung, zur Stoffprüfung und – bereits seit dem Ende des 19. Jahrhunderts – auch zu Verhaltensexperimenten heran- gezogen. Obwohl die hohe Lernfähigkeit und die art- spezifischen Bedürfnisse von Ratten bereits seit dem frühen 20. Jahrhundert bekannt und gut dokumentiert sind, werden die daraus resultierenden verhaltens- biologischen Ansprüche an Haltungsumwelt und Betreuung weiterhin häufig unterschätzt. Nach dem im Tierversuchsrecht verankerten Prinzip des Refinements müssen die physiologischen und ethologischen Bedürfnisse der Versuchstiere so weit wie möglich befriedigt werden; daher sind geeignete Enrichment- Strategien zu ergreifen, die den Tieren eine komplexe Haltungsumwelt bieten und ihnen die Ausübung einer breiten Palette natürlicher Verhaltensweisen ermöglichen. Geeignete Maßnahmen zur Ausstattung und Anreicherung der Haltungsumwelt, Sozialkontakt zu Artgenossen sowie positive Interaktionen mit Menschen fördern die Lebensqualität von Ratten, erleichtern ihr Handling im Tierversuch und verbessern die Forschungsergebnisse. Enrichment-Strategien sollten stets auf den wissenschaftlichen Erkenntnissen über die Bedürfnisse der jeweiligen Tierart beruhen, als Gesamtkonzept geplant werden und einem kontinuierlichen Monitoring unterliegen. Um die zur Verbesserung des Wohlergehens von Versuchstieren berufenen Personen und Gremien – insbesondere die benannten Tierärztinnen / Tierärzte, die für das Tierwohl verantwortlichen Personen und die Mitglieder der Tierschutzgremien – bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben zu unterstützen, gibt der vorliegende Beitrag einen Überblick über die in der Fachliteratur empfohlenen Maßnahmen zum Enrichment in der Haltung von Ratten, die zu Ver-suchen oder anderen wissenschaftlichen Zwecken ge¬halten und eingesetzt werden

    Arterial Blood Supply of the Stifle Joint in Horses

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    The vascularization pattern of the equine stifle joint is insufficiently described in the literature, even though there is a growing need for knowledge of the exact blood supply, as (i) arthroscopy and endoscopic surgery techniques are increasingly performed in horses and (ii) ex vivo models of menisci need nutrient supply that mimic the in vivo situation. The aim of this study was to describe the vessels involved in the stifle joint supply and the exact branching pattern of the popliteal artery. Colored latex was injected into the arteries of nine pelvic limbs of equine cadavers (n = 6) to evaluate the occurrences, variations and approximate diameters of vessels that supplied the stifle joints. Next to a branch of the saphenous and descending genicular arteries, eleven branches of the popliteal artery could be described in horses that feed the vascular network of the stifle joint. With a focus on the blood supply of the menisci, a vascularization map was created to show the main influx to these intra-articular structures in detail. These findings are potentially of great importance to both clinicians in preparation of best-suited incisions for arthroscopy and researchers designing new approaches for meniscal studies and choosing suitable animal models

    Molecular Detection and Quantification of Ovine Papillomavirus DNA in Equine Sarcoid

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    Equine sarcoids are caused by infection with bovine papillomavirus (BPV) types 1, 2, and possibly 13. However, a number of sarcoids lack BPV DNA, and new potential etiological agents for sarcoid diseases need to be considered. High-performance digital droplet polymerase chain reaction (ddPCR) was used for the quantitative detection of ovine papillomavirus (OaPV) types 1-4 DNA from 63 sarcoid DNA samples collected in Austria. All samples were comparatively evaluated for OaPV DNA loads by qPCR. Conventional PCR and amplicon sequencing were used to validate the data. Of the 63 sarcoid DNA isolates, ddPCR was able to detect 22 samples harboring OaPV DNA (34.92%), whereas only five of the OaPV-positive samples were revealed by qPCR (22.72%). The differences in detection by ddPCR and qPCR were statistically significant (p< 0.05). The detected OaPV types were OaPV1, 3, and 4. Both methods failed to detect OaPV2 DNA, which could be due to the limited number of examined samples. Importantly, ddPCR detected multiple types of OaPV DNA in seven cases, whereas the qPCR failed to detect multiple infections. This study is the first to provide evidence of the presence of OaPV types 1, 3, and 4 DNA in a subset of equine sarcoids. The comparative detection approach underscores the superior sensitivity of ddPCR compared to that of qPCR

    Physiological stress response to urbanisation differs between native and invasive squirrel species

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    Novel pressures derived from urbanisation can alter native habitats and ultimately impact wildlife. Coping with such human-driven changes might induce shifts in species phenotypic traits, such as physiological responses to anthropogenic stressors. Preadaptation to face those challenges has been suggested to favour settlement and spread of invasive alien species in urbanised areas which, consequently, might respond differently than ecologically similar native species to stressors posed by urbanisation. The activation of the hypothalamic-pituitary-adrenal (HPA) axis and the subsequent release of glucocorticoids (GCs) has been suggested to mediate responses to anthropogenic disturbance in vertebrates. Furthermore, intraspecific competition, in conjunction with stressors related to urbanisation, might affect invasive and native species physiological stress responses differently. Using a parallel pseudo-experimental study system we measured faecal glucocorticoid metabolite (FGM) concentrations of the native Eurasian red squirrel and the invasive alien Eastern grey squirrel along a rural-urban gradient and in relation to conspecific density. The two species responded differently to challenges posed by the synergic effect of urbanisation and intraspecific competition. Association of FGMs and conspecific density in native red squirrels varied between rural and suburban sites, potentially depending on differential HPA axis responses. In urban sites, this relationship did not differ significantly from that in rural and suburban ones. Conversely, invasive grey squirrels\u27 FGMs did not vary in relation to conspecific density, nor differed along the rural-urban gradient. Improving knowledge about native and competing invasive species\u27 physiological responses to anthropogenic stressors can support conservation strategies in habitats altered by man. Our findings suggested that the invasive squirrels might be preadapted to cope with these challenges in urbanised areas, potentially increasing their success under the future global change scenario

    Functionalization of 68Ga-Radiolabeled Nanodiamonds with Octreotide Does Not Improve Tumor-Targeting Capabilities

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    Nanodiamonds (NDs) are emerging as a novel nanoparticle class with growing interest in medical applications. The surface coating of NDs can be modified by attaching binding ligands or imaging probes, turning them into multi-modal targeting agents. In this investigation, we assessed the targeting efficacy of octreotide-functionalized 68Ga-radiolabelled NDs for cancer imaging and compared it with the tumor uptake using [68Ga]Ga-DOTA-TOC. In vivo studies in mice bearing AR42J tumors demonstrated the highest accumulation of the radiolabeled functionalized NDs in the liver and spleen, with relatively low tumor uptake compared to [68Ga]Ga-DOTA-TOC. Our findings suggest that, within the scope of this study, functionalization did not enhance the tumor-targeting capabilities of NDs

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