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    Investigation of functional enzymes at the example of nicotinic acid reductase A662 and de novo-designed porphyrin-binding enzyme dnHEM1

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    Enzyme haben großes Potenzial als Katalysatoren, da sie die Notwendigkeit für giftige Chemikalien und teure Komponenten wie Seltenerdmetalle reduzieren. Dabei gibt es noch sowohl natürliche Reaktionen, wie die letzten Stufen der Nikotin-Biosynthese, deren Potenzial noch nicht ausgeschöpft sind, als auch andere Bereiche, in denen technische Katalysatoren noch überwiegend Anwendung finden, wie die photokatalytische Produktion von Wasserstoff. Um diese Verwendungszwecke auszuweiten ist eine genaue und weitreichende Charakterisierung unabdinglich. Das Ziel dieser Masterarbeit ist zweigeteilt: Im ersten Teil liegt der Fokus auf der Ermittlung der Aktivität der Reduktase A622, die einen der letzten Schritte der Nikotin-Biosynthese katalysiert. Im zweiten Teil werden analytische Methoden zur Charakterisierung eines modularen Systems rund um ein Porphyrin-bindendes de novo Enzym etabliert. Beide Untersuchungen stützen sich auf strukturelle und spektrophotometrische analytische Methoden. Obwohl die Funktion von A622 nicht vollständig aufgeklärt werden konnte, wurde eine hoch-auflösende Kristallstruktur des Enzyms mit gebundener Nikotinsäure sowie dem Cofaktor NADP+ erreicht, die den Weg für weitere Untersuchungen mittels molekularer Modellierung bereiten kann. Im zweiten Teil wurden mehrere analytische Methoden erarbeitet, die bei der Umsetzung eines modularen Katalysesystems von Metalloporphyrinen, Gold Nanopartikeln, und eines de novo Enzyms eingesetzt werden können.Functional enzymes are the future of catalysis due to their capacity to reduce the need for toxic chemicals and expensive catalysts such as rare earth elements. There are still natural reactions to be discovered, such as the last steps of nicotine biosynthesis, while other functionalities, such as hydrogen production, are barely tapped in large-scale applications. To expand into these uses, a thorough characterisation of these enzymes is vital. The goal of this thesis is two-pronged: The first part aims to elucidate the activity of A622, an isoflavone reductase like enzyme in the late stages of nicotine biosynthesis. The second part attempts to establish analytical methods to enable setting up a modular system centred around a de novo porphyrin-binding enzyme. Both parts utilise structural and spectrophotometric analytical methods to characterise the relevant enzymes. While it was not possible to fully identify the reaction catalysed by A622, a new high-resolution structure with bound nicotinic acid and NADP+ was elucidated, which could pave the way towards further understanding via molecular modelling approaches. In the second part, a series of analytical methods was established to support development of a modular redox-enzyme system consisting of metal-porphyrins and gold nanoparticles in conjunction with a de novo designed protein.submitted by Peter BabinMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc

    Structure and topography of extra-urban and imperial sanctuaries in the southeastern Alpine Region

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    Die vorliegende Arbeit beinhaltet einen Überblick außerstädtischer und kaiserzeitlicher Heiligtümer im Südostalpenraum. Vom Podiumstempel bis hin zum Höhenheiligtum wird ein Abriss gängiger Typen aufgezeigt, ihre Eigenheiten benannt und auf noch offene Fragen und mögliche Theorien eingegangen. Insbesondere jene in unseren Breiten vorkommenden Kultbauten werden hierfür sowohl einer kurzen Beleuchtung, als auch einem auf baulichen und topographischen Gegebenheiten basierenden Vergleich unterzogen.This thesis contains an overview of extra-urban and imperial sanctuaries in the southeastern Alpine region. From the podium temple to the high-altitude sanctuary, an outline of common types is shown, their peculiarities named and open questions and possible theories are addressed. In particular, those cult buildings found in our latitudes are subjected to both brief lighting and a comparison based on structural and topographical conditions.vorgelegt von Pichler, Thomas BAMasterarbeit Universität Graz 202

    Gender-specific criminal psychology around 1900 : theories, methods and critical considerations on the study of female criminality

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    Die Untersuchung der geschlechtsspezifischen Kriminalpsychologie um 1900 und der Erklärungsmodelle weiblicher Kriminalität bildet den Schwerpunkt dieser Arbeit. Anhand einer kritischen Betrachtung der theoretischen Ansätze und methodischen Zugänge soll die Rolle der Frau in der Kriminalpsychologie jener Zeit analysiert werden. Auf die Entwicklung und Etablierung der Kriminalpsychologie hatten überwiegend männliche Akteure Einfluss. Einer von ihnen war Cesare Lombroso, der durch seine kriminalanthropologischen Theorien das Verständnis weiblicher Kriminalität besonders prägte. Kriminalanthropologen interpretierten delinquentes Verhalten bei Frauen als Ausdruck angeborener Defizite oder als Abweichung von der „natürlichen“ weiblichen Rolle. Als Kontrast zur kriminalanthropologischen Perspektive entstand eine soziologische Schule, die kriminelles Verhalten primär als Ergebnis von Umweltfaktoren betrachtete. Die Überprüfung statistischer Erhebungen zur Frauenkriminalität an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert sollen aufzeigen, inwiefern damalige Annahmen mit empirischen Daten übereinstimmten. Die Arbeit setzt sich zudem damit auseinander, mit welchen geschlechtsspezifischen Merkmalen Frauen in der Kriminalwissenschaft um 1900 beschrieben wurden und wie diese von biologischen sowie soziologischen Erklärungsansätzen beeinflusst wurden. Ziel dieser Arbeit ist es, zu analysieren, inwiefern gesellschaftliche Normen und Geschlechterbilder die historischen Konzepte über weibliche Kriminalität prägten, und welchen Einfluss die Wissenschaft darauf hatte.This thesis focuses on the study of gender-specific criminal psychology around 1900 and the explanatory models of female criminality. The role of women in criminal psychology at the time will be analyzed based on a critical examination of theoretical and methodological approaches. The development and establishment of criminal psychology were predominantly influenced by male scholars. One of them was Cesare Lombroso, whose theories of criminal anthropology particularly influenced the understanding of female criminality. Criminal anthropologists interpreted delinquent behavior in women as an expression of innate deficits or as a deviation from the "natural" female role. In contrast to the criminal-anthropological perspective, a sociological school of thought emerged that viewed criminal behavior primarily as the result of environmental factors. The review of statistical surveys on female criminality at the turn of the 19th to the 20th century is intended to show the extent to which the assumptions of the time corresponded with empirical data. This study also examines the gender-specific characteristics used to describe women in criminology around 1900 and how these were influenced by biological and sociological explanations. The aim of this thesis is to analyze the extent to which social norms and gender images shaped historical concepts of female criminality and the influence of science on them.vorgelegt vonSarah Magdalena DerlerDiplomarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    Sperm selection in ART : effectiveness of the Sperm Slow™ method compared to standard ICSI

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    Die vorliegende prospektive Beobachtungsstudie untersuchte die Auswirkungen der Spermienselektion mittels Sperm Slow™ im Vergleich zur konventionellen, auf Motilität und Morphologie basierenden, Selektionsmethode in G-MOPS™ PLUS auf die embryonale Entwicklung im Rahmen der intrazytoplasmatischen Spermieninjektion. Insgesamt wurden 563 Eizellen von 44 Patientinnen randomisiert einer der beiden Spermienselektionstechniken zugewiesen. Der Fokus lag auf der Befruchtungsrate, der Embryonalqualität, der Blastulationsrate sowie auf der Beurteilung morphokinetischer Auffälligkeiten.Die Befruchtungsrate zeigte keinen signifikanten Unterschied zwischen den beiden Gruppen. Die differenzierte Analyse nach Altersklassen (30-34 Jahre und 35-39 Jahre) deutete jedoch auf einen leichten, statistisch nicht signifikanten Vorteil der Sperm Slow™-Methode in der jüngeren Gruppe hin. Bei der Bewertung der Top-Quality Embryonen an Tag 3 und Tag 5 gab es ebenfalls keine signifikanten Unterschiede zwischen den beiden Gruppen, obwohl bei den 30-34-Jährigen eine Tendenz zugunsten der Sperm Slow™-Methode erkennbar war. Die Blastulationsrate in der Studien-Gruppe zeigte einen leichten Vorteil gegenüber der Kontroll-Gruppe. Obwohl der Unterschied anfangs statistisch signifikant war (p = 0,029), konnte er nach multipler Testkorrektur nicht mehr als signifikant angesehen werden. Bei der Analyse morphokinetischer Auffälligkeiten (MN, DUC, CC, RC) traten in beiden Gruppen ähnliche Raten auf, jedoch konnten keine signifikanten Unterschiede zwischen den beiden Spermienselektionstechniken festgestellt werden. Bei CC und DUC ergaben sich p-Werte (p = 0,026 und p = 0,047), die nach Korrektur ihre statistische Signifikanz verloren. Die Zeitanalysen zur Dauer der Zellzyklen und Synchronisationen zeigten keine relevanten Unterschiede zwischen den Methoden, was auf einen fehlenden Einfluss der Spermienselektionsmethode auf die Zeitfaktoren hindeutet.Insgesamt zeigen die Ergebnisse, dass die Verwendung von Sperm Slow™ teilweise geringe Verbesserungen bewirkt, jedoch in Summe keine signifikanten Vorteile hinsichtlich der embryonalen Entwicklung im Vergleich zur konventionellen Methode bietet. Der Einsatz von Sperm Slow™ könnte eine potenzielle Verbesserung für bestimmte Parameter darstellen, jedoch sind die Unterschiede in der vorliegenden Studie zu gering, um eine klinische Relevanz festzustellen.This prospective observational study investigated the effects of sperm selection using Sperm Slow™ compared to the conventional motility- and morphology-based selection method in G-MOPS™ PLUS on embryonic development in the context of intracytoplasmic sperm injection. A total of 563 oocytes from 44 patients were randomly assigned to one of the two sperm selection techniques. The focus was on the fertilization rate, embryo quality, blastulation rate and the assessment of morphokinetic abnormalities.The fertilization rate showed no significant difference between the two groups. However, the differentiated analysis by age group (30-34 years and 35-39 years) indicated a slight, statistically non-significant advantage of the Sperm Slow™ method in the younger group. There were also no significant differences between the two groups in the assessment of top-quality embryos on day 3 and day 5, although a tendency in favor of the Sperm Slow™ method was evident in the 30-34-year-olds. The blastulation rate in the study group showed a slight advantage over the control group. Although the difference was statistically significant before the multiple test correction (p = 0.029), the p-value lost its significance after the correction. When analyzing the morphokinetic abnormalities (MN, DUC, CC, RC), similar rates occurred in both groups, but no significant differences were found between the two sperm selection techniques. For CC and DUC, there were p-values (p = 0.026 and p = 0.047) that were no longer significant after correction. The time analyses on the duration of cell cycles and synchronizations showed no relevant differences between the methods, indicating a lack of influence of sperm selection on the time factors.Overall, the results show that the use of Sperm Slow™ sometimes results in small improvements, but overall does not offer any significant advantages in terms of embryonic development compared to the conventional method. The Sperm Slow™ method could represent a potential improvement for certain parameters, but the differences in the present study are too small to establish clinical relevance.Cindy Simon, BScMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc

    Studying with generative artificial intelligence : a comparison of regulations at European universities

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    Die vorliegende Diplomarbeit setzt sich mit dem Einsatz generativer Künstlicher Intelligenz an Universitäten und den daraus resultierenden (rechtlichen) Herausforderungen sowie den Unsicherheiten von Studierenden auseinander. Mit dem Hochschulrechtspaket 2024 wurde in Österreich zwar die missbräuchliche KI-Verwendung im § 2a HS-QSG als Beispielsfall eines unerlaubten Hilfsmittels einheitlich geregelt, Universitäten können jedoch im Rahmen ihrer Autonomie nähere Regelungen für den konkreten Gebrauch von KI im Studienalltag aufstellen.Als Grundlage werden zu Beginn Anwendungsmöglichkeiten von KI im Studienalltag dargestellt. In weiterer Folge wird ein Überblick über den aktuellen hochschulgesetzlichen Rahmen der KI-Nutzung durch Studierende an österreichischen Volluniversitäten gegeben. Dafür erfolgt zuerst eine rechtsdogmatische Betrachtung relevanter hochschulrechtlicher Normen, wobei KI im Rahmen der guten wissenschaftlichen Praxis eingeordnet wird (§ 2a HS-QSG) und die gesetzlich vorgesehenen Rechtsfolgen (insbesondere §§ 73, 89 UG) kurz erörtert werden. Anschließend werden auch relevante urheber- und datenschutzrechtliche Fragestellungen skizziert. Der Kern dieser Arbeit liegt schließlich in der rechtsvergleichenden Analyse universitätsinterner Regulierungen zum KI-Gebrauch durch Studierende an europäischen Universitäten. Hierbei werden Regulierungen von 18 verschiedenen Universitäten näher betrachtet und aus hochschulrechtlicher Perspektive miteinander verglichen. Der Fokus liegt dabei auf Aspekten der guten wissenschaftlichen Praxis. Ausgehend von den rechtsvergleichenden Erkenntnissen werden abschließend rechtspolitische Überlegungen für eine best-practice-Handhabung von KI an Universitäten angestellt.This diploma thesis deals with the use of generative artificial intelligence at universities and the resulting (legal) challenges as well as the uncertainties of students. After the Austrian Higher Education Law reform in 2024 the misuse of AI in § 2a HS-QSG is now uniformly regulated as an example of an unauthorized aid. However, universities can set up more detailed regulations for the use of AI by students within the scope of their autonomy.As a basis, possible applications of AI in everyday student life are presented at the beginning. This is followed by an overview of the current legal framework for the use of AI by students at Austrian universities. To this end, a legal-dogmatic examination of relevant higher education law is first carried out, whereby AI is classified within the framework of good scientific practice (§ 2a HS-QSG) and the statutory consequences (in particular §§ 73, 89 UG) are briefly discussed. Subsequently, relevant copyright and data protection issues are also outlined. Finally, the core of this work lies in the comparative legal analysis of internal university regulations on the use of AI by students at European universities. Regulations from 18 different universities are examined in more detail and compared with each other from the perspective of higher education law. The focus is on aspects of good scientific practice. Finally, based on the comparative legal findings, legal policy considerations for a best-practice handling of AI at universities are made in conclusion.vorgelegt von Anna Stella StrassmeierDiplomarbeit Universität Graz 202

    Sexuality education training : quality indicators for a professional practice in Austria

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    Die Professionalisierungsbestrebungen in der Sexualpädagogik führten dazu, dass die gezielte Förderung relevanter Kompetenzen bei sexualpädagogischen Fachkräften in den Fokus des fachlichen Diskurses gerückt wurde. Aufgrund der fortlaufenden Entwicklungsprozesse gestaltete sich ein immer breiter werdendes Angebot an sexualpädagogischen Ausbildungen, welches bislang noch nicht systematisch untersucht wurde. Dies erfolgte im empirischen Teil dieser Arbeit, in Form einer qualitativen Dokumentenanalyse der offen-veröffentlichten Daten von sexualpädagogischen Ausbildungen in Österreich. Der Schwerpunkt der inhaltlich strukturierenden qualitativen Inhaltsanalyse liegt auf den erforderten Schlüsselkompetenzen von sexualpädagogischen Fachkräften. In der Darstellung der empirischen Erkenntnisse wird ausgeführt, welche Konvergenzen und Divergenzen in den neun untersuchten Ausbildungen erkennbar sind, welche Qualitätsindikatoren ausgemacht werden können und wie die einzelnen Aspekte von sexualpädagogischer Kompetenz in den Ausbildungen adressiert werden. Eine vollständige, systematische Einordnung der Ausbildungen, beispielsweise in einem objektivierten Klassifikationssystem, ist mit den erhobenen Daten nicht möglich. Für eine fundierte Klassifikation der sexualpädagogischen Ausbildungen in Österreich ist eine tiefergehende multimethodische Untersuchung durchzuführen sowie die Auseinandersetzung und der Vergleich mit internationalen Ausbildungsstandards vorzunehmen. Ein standardisiertes und objektifiziertes Verständnis zu den Lernzielen und Beurteilungskriterien von sexualpädagogischen Ausbildungen ist Voraussetzung dafür, dass der Abschluss einer solchen Ausbildung als valider Qualitätsindikator für die Durchführung von praktischer Sexualpädagogik angesehen werden kann.Da ein systematischer Überblick über die Ausbildungspraxis für sexualpädagogische Fachkräfte in Österreich bislang fehlt, stellt eine systematische Analyse einen wesentlichen Beitrag für den kontinuierlichen Professionalisierungsprozess dar. Basierend auf den generierten Erkenntnissen wurden insgesamt zwölf Qualitätsindikatoren auf zwei Ebenen ausgemacht, auf Ebene der organisatorischen Rahmenbedingungen und auf Ebene der Fachkompetenzen. Dies soll zur Verbesserung des aktuellen Disziplinverständnisses beitragen, die Diskussion zu Qualitätskriterien für die sexualpädagogische Ausbildungspraxis anregen und die Dringlichkeit der fundierten Qualifizierung von sexualpädagogischen Fachkräften unterstreichen. Die (Weiter-)Entwicklung von evidenzbasierten, wissenschaftlich validierten Ausbildungen für sexualpädagogische Fachkräfte kann durch Berücksichtigung der identifizierten Qualitätsindikatoren sowie durch vertiefende Forschungstätigkeit und durch die Entwicklung und Implementierung von weiteren nationalen gesetzlichen Rahmenbedingungen und Ausbildungsmaßnahmen gefördert werden. Diese Maßnahmen ermöglichen eine langfristige Steigerung der Qualität und der Zugänglichkeit von qualitativ hochwertiger und umfassender Sexueller Bildung in Österreich, womit den internationalen Übereinkommen, den europarechtlichen Vorgaben und den nationalen Gesetzen zur umfassenden Sexuellen Bildung, Gesundheitsförderung und zur Gewaltprävention Rechnung getragen werden kann. Die Forschung in Österreich sollte sich darüber hinaus mit der aktuellen gesetzlichen Verankerung von Qualitätskriterien für Organisationen, die Sexualpädagogik in Schulen und anderen pädagogischen Institutionen anbieten, auseinandersetzen und weitere Maßnahmen entwickeln.Professionalization efforts in the fields of comprehensive sexuality education have resulted in the targeted promotion of relevant sexuality education skills among professionals, which has become a central topic in professional discourse. As a result of the ongoing development processes, an ever-expanding range of sexuality education training courses emerged over the last decade. This was not systematically analyzed yet, which was done in the empirical part of this thesis through a qualitative document analysis of open published data from sexuality education training programmes in Austria. The qualitative content analysis focuses on the key competencies required of sexuality educators. In the subsequent presentation of the empirical findings, it is shown which convergences and divergences are recognizable in the nine training courses examined, which quality indicators can be identified and how the individual aspects of sexuality education competence are addressed in the training courses. A complete systematic classification of the training courses, for example in an objectified classification system, is not possible with the data collected. For a well-founded classification of the existing sexuality education training courses in Austria, an in-depth multi-methodological designed study would have to be carried out, as well as an examination and comparison with international training standards in comprehensive sexuality education training. A standardized and objectified understanding of the learning objectives and assessment criteria in the training for sex educators is a prerequisite for assuming the completion of such training to be considered a valid quality indicator for the realization of practical sexuality education. As a systematic overview of training practice for sexuality educators in Austria is still lacking, a systematic analysis represents a significant contribution to the ongoing processes of professionalization. Based on the findings obtained, twelve quality indicators at two levels were identified, at the organizational framework conditions and at the professional competencies. This aims to improve the current discipline understanding, stimulate the discussion on quality criteria for sexual education training practice and emphasize the urgency of a well-founded qualification for sexual educators. The (further) development of evidence-based, scientifically validated training for sexual educators must be prioritized. This should be based on the identified quality indicators, as well as through in-depth research and the development and implementation of further national legal frameworks. These measures will enable a long-term increase in the quality and accessibility of high-quality and comprehensive sexual education in Austria. They will take the international conventions, European legal requirements and national laws on comprehensive sexual education, health promotion and violence prevention into account. Research in Austria should also focus on the current legal establishment of quality criteria for organizations that offer sexuality education for schools or other pedagogical institutions and develop further measures.Autorin: Janka Katharina Seidler, BAMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung in Deutsch und Englisc

    The influence of age on the morphokinesis of the halo and the pronuclei

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    Das eingebrachte männliche Zentriol bewirkt die Ausbildung des Spermienasters, auf dem die Vorkerne und die Organellen, wie die Mitochondrien entlangwandern und den Halo formen. Frühere Studien bestätigen, dass dieses Befruchtungsereignis geordnet stattfindet. Der Halo selbst wird als Prädikator für die Embryonalentwicklung angesehen. Der Hintergrund des Verlustes des Halos ist bislang unverstanden. Ein Zusammenhang zwischen dem erhöhten Alter und dem Ausbleiben des Halos wurde bereits beobachtet. Diese Studie beschäftigt sich mit der potentiellen Beziehung der Vorkerne und des Halos und welchen Effekt das Alter auf diese Ereignisse birgt. Retrospektiv wurden 138 Embryonen mit Hilfe des Time-Lapse-Technologie ausgewertet. Die Sichtbarkeit der Vorkerne und des Halos wurde notiert und die Halo-Größen wurden bestimmt. Das Vorkernmuster wurde beobachtet. Die Korrelation zwischen dem Alter und dem Halo, der Vorkern-Präsenz und dem Vorkernmuster wurde evaluiert. Weiters wurden Embryonalmerkmale der verlängerten Dauer der Vorkerne und des Halos bestimmt. Eine mögliche Beziehung zwischen den Vorkernen und dem Halo wurde definiert. Eine tendenziell niedrigere Blastozystenrate wurde bei einer überdurchschnittlich langen Vorkern-Präsenz gefunden. Der Verlust des Halos zeigte eine signifikant niedrigere Blastozystenrate. Weiters kamen Zygoten mit Halo-Verlust signifikant häufig gepaart in einer Kohorte vor. Die Größe des Halos hatte keine Auswirkung auf die Blastozystenrate, korrelierte jedoch mit der Halo-Dauer und der Stimulationsart. Dem maternale und paternale Alter konnte kein Effekt auf die Vorkern- und Halo-Ausbildung und auf das Vorkernmuster nachgewiesen werden. Eine potentielle lineare Beziehung zwischen dem Halo und der Vorkerne wurde ermittelt. Die Studie erkannte keinen Zusammenhang zwischen dem Alter und der Vorkern- und Halo-Ausbildung. Eine Korrelation zwischen den negativen Halos innerhalb einer Kohorte wurde gefunden. Weiters deuten die Beziehung der Vorkerne und des Halos auf eine gegenseitige Beeinflussung hin.This thesis explores the relationship between the formation of the halo and the pronuclei and the potential influence of age. Recent studies suggest a time-specific relationship between the halo- and pronuclei formation. The migration of the organelles and the pronuclei are induced by the formation of the sperm aster, which originates in the male centriole. However, it has been indicated that the male age decreases the halo formation, which results in a decline of embryonic development. A total of 138 Embryos were analysed using time-lapse. By analysing the videos, the presence of the pronuclei and their pattern was annotated. Likewise, after the presence of the halo has been observed, it was grouped according to its size. The correlation between age and the time of the pronuclei- and halo formation as well as the pronuclei pattern was evaluated. The association of an elongated halo- and pronuclei presence and the blastocyst formation rate was determined. Furthermore, a possible relationship between the halo and the pronuclei was established. An above-average pronuclei presence led to a reduced blastocyst formation rate. The absence of the halo resulted in a significant decrease of the blastocyst formation rate and a correlation with further halo-loss in other zygotes. The size of the halo had no impact on the blastocyst formation rate. However, the halo´s size has been correlated with the ovarian-stimulation and the timing of the halo. The patients age had no significant effect on the halo- and pronuclei formation. A possible linear relationship between the halo and the pronuclei was found. The male and female age showed no association with the presence of the halo and the pronuclei. The absence of the halo was negatively correlated with another absent halo within one cohort. Findings indicate a mutual relationship between the pronuclei and the halo.Melanie Vytisk, BScMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc

    A drug lord as a brand? : a legal analysis of the decision of the general court of the European Union against the registration of Pablo Escobar as an EU trademark (Case T-255/23 Escobar v EUIPO)

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    Diese Arbeit untersucht die Grenzen der Markeneintragung im Spannungsfeld zwischen Moralvorstellungen und öffentlicher Sicherheit, mit besonderem Fokus auf den Fall Escobar v EUIPO (Case T-255/23). Die Ablehnung der Eintragung des Namens „Pablo Escobar“ als Unionsmarke markiert einen bedeutenden Präzedenzfall im europäischen Markenrecht und verdeutlicht, dass moralische Bewertungen im Markenrecht nicht objektiv festgelegt sind, sondern stark von der Wahrnehmung der relevanten Verkehrskreise abhängen. Die Untersuchung zeigt, dass die EU-Rechtsprechung eine zunehmende Einheitlichkeit in der Normierung dieser Grundsätze anstrebt, obwohl Interpretationsspielräume bestehen bleiben. Insbesondere wird analysiert, inwiefern die moralische Verwerflichkeit einer Marke von ihrem gesellschaftlichen Kontext abhängt und welche Rolle kulturelle Unterschiede innerhalb der EU dabei spielen. Das Urteil des EuG bestätigt, dass die Grundwerte der Europäischen Union Vorrang vor einer möglichen popkulturellen oder wirtschaftlichen Bedeutung einer Marke haben. Weiters wird ein Abgleich des Urteils mit den bestehenden Normierungen sowie der Judikatur des nationalen und des internationalen Markenrechts vollzogen.This thesis explores the limitations of trademark registration in the context of moral values and public security, with a particular focus on the Escobar v EUIPO case (Case T-255/23). The rejection of the trademark application for the name "Pablo Escobar" represents a significant precedent in European trademark law, illustrating that moral assessments are not objectively fixed but depend heavily on the perception of the relevant public. The study highlights the EU's effort to establish greater consistency in the regulation of such principles, despite the continued existence of interpretative flexibility. Specifically, it examines how the moral reprehensibility of a trademark is influenced by its societal context and the role of cultural differences within the EU. The General Court’s ruling confirms that the fundamental values of the European Union take precedence over a trademark’s potential cultural or commercial significance. Furthermore, the ruling will be compared with existing regulations as well as the case law of national and international trademark lawvon Martin RotschedlDiplomarbeit Universität Graz 202

    Discover and experience mathematics : a categorisation of the units of the interest development project 'Mathe-mag-ich!'

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    Die vorliegende Masterarbeit befasst sich mit Merkmalen, Gemeinsamkeiten und Unterschieden von Einheiten des Interessenförderungsprojekts Mathe-mag-ich! der zugehörigen Lehrveranstaltung. Im theoretischen Teil werden bekannte Interessenförderungstheorien im Allgemeinen sowie für den Mathematikunterricht im Speziellen vorgestellt. Anschließend folgt eine Beschreibung ausgewählter mathematischer Denk- und Arbeitsweisen, die unter dem Begriff ‚mathematischer Denkprozesse‘ zusammengefasst werden sowie für Interessenförderung relevante oder den Mathematikunterricht typische Unterrichtsorganisationen. Im letzten Kapitel des theoretischen Teils werden der Aufbau und die Ziele des Projekts Mathe-mag-ich! beschrieben und diese in Bezug zu den zuvor beschriebenen Interessentheorien gestellt.Der zweite Teil dieser Arbeit beinhaltet die Entwicklung eines Kategoriensystems für die Merkmale von 18 Mathe-mag-ich!-Einheiten aus der Lehrveranstaltung vom Wintersemester 2022/23 bis zum Sommersemester 2024. Dieses basiert auf den Erkenntnissen aus dem theoretischen Teil, einer Gruppendiskussion mit einer Expert:innenrunde für die Einheiten und einer induktiven Entwicklung. Die jeweiligen Unterkategorien bilden weiters die Unterscheidungsmöglichkeiten. Die Zuordnungen wurden hinsichtlich der Ziele des Projekts auf Verbesserungen für eine noch bessere Erfüllung untersucht und die Idealzuordnung zur Betrachtung möglicher Zusammenhänge verwendet. Dadurch sollten Gemeinsamkeiten sichtbar gemacht werden. Diese Zusammenhänge konnten vereinzelt gefunden werden, eine genauere Untersuchung wäre in Zukunft jedoch notwendig, um sichere Aussagen treffen zu können.Bezogen auf das Projekt war es Ziel dieser Arbeit, eine Systematisierung der Einheiten aus der Lehrveranstaltung zu liefern. Hinsichtlich des schulischen Mathematikunterrichts war es weiters das Ziel, Verbesserungen für einen möglichst einfachen Einsatz im Unterricht zu identifizieren. Damit soll die Wahrscheinlichkeit einer Verwendung und damit einer Interessenförderung und eine Fokussierung auf mathematische Denkprozesse gemäß den Zielen von Mathe-mag-ich! erhöht werden.This master's thesis deals with the characteristics, similarities and differences between units of the interest development project Mathe-mag-ich! and the associated course. The theoretical part starts with an overview of already existing theories of the development of interest in students. This will be followed by the theory that specializes in the development of interest in mathematics. The next part will be a description of selected mathematical ways of thinking and working, which are summarised under the term ‘mathematische Denkprozesse’ (mathematical thinking processes), as well as instructional formats relevant to foster interest in students or are typical to mathematic lessons. The final chapter of the theoretical framework outlines the structure and objectives of the project Mathe-mag-ich! and relates them to the context of the previously discussed interest theories.The second part of the thesis includes the development of a category system for the characteristics of 18 units from the course of the winter semester 2022/23 to the summer semester 2024. This system is based on the findings that arise from the theoretical framework, a group discussion with a panel of experts and inductive development based on the material. The respective subcategories also form options for differentiation. The categorisations were examined regarding the project’s objectives to identify possible improvements for enhanced fulfilling of the set goals. The idealised categorisation was used to consider possible connections between the categories, aiming to visualise similarities. While some correlations were identified, further research would be necessary to be able to make reliable statements.In relation to the project, the aim of this thesis was to provide a systematisation of the units from the course. Regarding teaching mathematics in schools, the aim was also to identify improvements to simplify the implementation in the classroom. Such simplification is intended to increase the likelihood of use and thus support interest development and a focus on mathematical thinking processes in line with the objectives of Mathe-mag-ich!.Michaela TerpotitzEnthält Literaturverzeichnis auf Blätter 88Masterarbeit Universität Graz 202

    Energy from biomass: a financial analysis

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    Biomethan als erneuerbare Energiequelle kann maßgeblich bei der Erreichung der Klimaziele und der Reduzierung der Abhängigkeit von fossilem Erdgas beitragen. In der vorliegenden Arbeit wird die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber russischem Erdgas in Bezug auf Kosten und Verfügbarkeit analysiert. Außerdem werden die Subventionen berechnet, welche notwendig sind, um die Kostenparität zwischen Biomethan und russischem Erdgas zu erreichen. Ein Fokus in dieser Arbeit ist, dass nur Reststoffe für die Biomethanproduktion in Betracht gezogen werden, welche nicht mit der Nahrungs- und Futtermittelproduktion im Konkurrenzkampf stehen. In dieser Studie wird gezeigt, dass die Biomethanproduktion aus anaerober Vergärung sowie die Biomassevergasung ein erhebliches Potential aufweisen. Politische Rahmenbedingungen und technologische Fortschritte können dieses Potential und die wirtschaftliche Rentabilität je-doch stark beeinflussen. In der durchgeführten Potentialanalyse wird deutlich, dass großes Potential bei Reststoffen aus den Substraten Rindergülle, Getreidestroh, Maisstroh und kommunalen Abfällen für die Biomethanproduktion gegeben ist. Daher werden auch die Berechnungen mithilfe dieser Reststoffe durchgeführt. Weiters wird in dieser Arbeit ersichtlich, dass größere Biomethananlagen aufgrund von Skaleneffekten kosteneffizienter sind und somit Biomethan günstiger produzieren können. Bei der Berechnung der LCOE wird gezeigt, dass durch die Verwendung verschiedener Substrate erhebliche Kostenunterschiede entstehen können. Insbesondere kommunale Abfälle weisen keine oder sogar negative Substratkosten auf. Somit kann Biomethan laut diesen Berechnungen mit kommunalen Abfällen als Substrat bereits ab einem Erdgaspreis von 4-5 Cent/ kWh, ohne staatliche Förderungen, mit Erdgas konkurrieren. Substrate wie Rindergülle, Getreidestroh benötigen im Gegensatz dazu jedoch mehr Subventionen, um konkurrenzfähig Biomethan produzieren zu können.As a renewable energy source, biomethane can make a significant contribution to achieving climate targets and reducing dependence on fossil natural gas. This paper analyzes the competitiveness compared to Russian natural gas in terms of costs and availability. In addition, the subsidies required to achieve cost parity between biomethane and Russian natural gas are calculated. A focus in this work is that only residues for biomethane production are considered, which are not in competition with food and feed production. This study shows that biomethane production from anaerobic digestion and biomass gasification have considerable potential. However, political framework conditions and technological advances can strongly influence this potential and the economic profitability. The potential analysis carried out clearly shows that there is great potential for biomethane production in the case of residual materials from the substrates cattle manure, cereal straw, maize straw and municipal waste. The calculations are therefore also carried out using these residual materials. Furthermore, this work shows that larger biomethane plants are more cost-efficient due to economies of scale and can therefore produce biomethane more cheaply. When calculating the LCOE, it is shown that the use of different substrates can result in considerable cost differences. Municipal waste in particular has no or even negative substrate costs. Thus, according to these calculations, biomethane with municipal waste as a substrate can already compete with natural gas from a natural gas price of 4-5 cents/kWh, without state subsidies. Substrates such as cattle manure and cereal straw, on the other hand, require more subsidies to be able to produce biomethane competitively.Michael Schiefer, B. Sc.Enthält Literaturverzeichnis auf Seite 60-63Masterarbeit Universität Graz 202

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