University of Graz

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    "When there is a "human touch" in the workplace" : appreciative communication as a success factor for nursing leaders in hospitals

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    Erfahrungen aus der beruflichen Praxis der Autorin, im Bereich der Pflege in einem Krankenhaus und als Führungskraft, zeigen die zentrale Rolle von Kommunikation für eine gelingende Zusammenarbeit. Besonders in herausfordernden Situationen wird deutlich, dass neben fachlichen Kompetenzen die Gesprächsführung und das gegenseitige Verstehen entscheidend sind. Diese Beobachtungen haben mein Interesse an der Kommunikationskultur im pflegerischen Umfeld geprägt und den Wunsch geweckt, mich im Rahmen dieser Arbeit wissenschaftlich damit auseinanderzusetzen. Ziel ist es, die Bedeutung der Kommunikationskultur für Führungskräfte und die Zusammenarbeit in der Pflegepraxis zu beleuchten und praxisnahe Empfehlungen abzuleiten.Die Arbeit orientiert sich am qualitativen Paradigma, wurde als Literaturarbeit verfasst und basiert auf einer inhaltlichen und theoretischen Analyse. Im Mittelpunkt steht die Fragestellung: Wie beeinflusst die Kommunikationskultur die Führungsarbeit sowie die Zusammenarbeit in der Pflege im Krankenhaus? Um diese zu beantworten, wurde eine umfassende Recherche in Google Scholar, PubMed und ergänzend über Google durch-geführt.Kommunikation ist mehr als reiner Informationsaustausch – sie ist Beziehungsarbeit und Führungsinstrument. Defizite in der Kommunikationskultur führen zu Konflikten, Demotivation und Unsicherheiten im Team und wirken sich negativ auf die Versorgung der Patient*innen aus. Studien zeigen, dass fehlende Anerkennung und verbale Gewalt den Berufsausstieg begünstigen und die Pflegequalität gefährden.Regelmäßige Feedbackgespräche, empathisches Zuhören, Metakommunikation und das Vorleben von Wertschätzung wirken hingegen positiv. Führungskräfte prägen die Kommunikationskultur maßgeblich und sind gefordert, Strukturen sowie kontinuierliche Reflexion zu fördern.Eine bewusst gepflegte, wertschätzende Kommunikationskultur stellt einen strategischen Erfolgsfaktor für Führungskräfte der Pflege im Krankenhaus dar und trägt maßgeblich zur Konfliktprävention, Motivation der Mitarbeitenden, Stabilität im Team und zur Qualität der Patient*innenversorgung bei.Experiences from the author's professional practice in hospital nursing and in a leadership role highlight the central importance of communication for successful collabora-tion. Especially in challenging situations, it becomes evident that, in addition to profes-sional expertise, communication skills and mutual understanding are crucial. These ob-servations have shaped my interest in the communication culture within the nursing en-vironment and the desire to address this topic scientifically in the context of this thesis. The aim is to explore the importance of communication culture for nursing leadership and collaboration in nursing practice, and to derive practical recommendations.This thesis follows a qualitative research paradigm, is structured as a literature review, and is based on both content-related and theoretical analysis. The central research ques-tion is: How does communication culture influence leadership and collaboration in hos-pital nursing? To answer this question, a comprehensive research was conducted using Google Scholar, PubMed, and supplementary Google searches. Communication is more than the exchange of information - it is relationship- building and a key leadership tool. Deficits in communication culture lead to conflicts, demotiva-tion, and uncertainty within teams andn have negative impact on the quality of patient care. Studies show that a lack of recognition and verbal aggression promote professional dropout and endanger care quality.Regular feedback conversations, empathetic listening, metacommunication, and role-modeling of appreciation, on the other hand, have positive effects. Leaders significantly shape communication culture and are required to foster structures and continuous reflec-tion.A consciously cultivated and appreciative communication culture represents a strategic success factor for nursing leaders in hospitals. It plays a vital role in conflict prevention, employee motivation, team stability, and the quality of patient care.Waltraud ZirngastMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc

    Partnership and parenting with physically and sensory disabled persons in german speaking countries

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    Partnerschaft und Elternschaft bei Menschen mit Körperbehinderung und Sinnesbeeinträchtigung sind nach wie vor gesellschaftliche Tabuthemen. Wenngleich Partnerschaft und Elternschaft laut der UN-Behindertenrechtskonvention Grundrechte sind, stehen betroffene Menschen oft vor Schwierigkeiten wie mangelnder Barrierefreiheit, fehlender sozialer Akzeptanz und großem bürokratischen Aufwand. In dieser Arbeit sollen die Schwierigkeiten der Partner*innensuche, sowie die alltäglichen Herausforderungen von Paaren und Eltern mit einer Körperbehinderung oder Sinnesbeeinträchtigung herausgefunden werden. Des Weiteren sollen die Wünsche der betroffenen Menschen eruiert werden. Um dies herauszufinden wurden 11 Einzelinterviews und ein Paarinterview mit Menschen mit einer Körperbehinderung oder Sinnesbeeinträchtigung geführt. Zu den Ergebnissen dieser Interviews wurde anschließend noch ein Experteninterview mit der Fachstelle .hautnah. geführt. Insgesamt wurden also 12 Leitfadeninterviews geführt, welche nach Fuß und Karbach 2019 transkribiert, mithilfe von MaxQDA 2022 und nach der Inhaltsanalyse nach Mayring 2015 ausgewertet wurden. Die Auswertung der Interviews hat ergeben, dass mangelnde Barrierefreiheit die größte Herausforderung bei der gesamten Thematik darstellt. Diese Herausforderung wird durch fehlende oder schwer zu beantragende Unterstützungsleistungen noch schwieriger zu bewältigen. Ebenfalls kam heraus, dass fehlende Aufklärung und daraus resultierendes Unverständnis der Gesellschaft häufig eine große Hürde darstellten. Aus diesen Themen resultierten dann auch die meisten Wünsche, die in den Interviews genannt wurden. Die Interviewten wünschten sich mehr Aufklärung der Gesellschaft, mehr Barrierefreiheit, sowie leichter zu beantragende Unterstützung.Partnership and parenting with physically and sensory disabled persons still are social taboo topics. Even if partnership and parenting according to the UN Convention on the Rights of Persons with Disabilities are fundamental rights, concerned persons often have to face difficulties like lacking accessibilities, missing social acceptability and big bureaucratic efforts. This master thesis aims at finding out difficulties in searching a partner as well as in the daily challenges of couples and parents with physical or sensory disabilities. Furthermore, the wishes of the concerned persons will be determined. Therefore, 11 individual interviews and one interview with a couple with physically and sensory disabled persons were conducted. To complete the results of these interviews, afterwards an expert interview with “Fachstelle .hautnah.” was conducted. In total 12 guideline-based interviews were conducted, transliterated according to Fuß and Karbach 2019, evaluated with the aid of MaxQDA 2022 and according to the content analysis of Mayring 2015. The results of the interviews have shown that the biggest challenge of the topic is the lack of accessibilities. This challenge becomes even bigger because of absent or difficult to request support services. Moreover, it came out that missing knowledge and thereof resulting incomprehension of the society frequently represented a big obstacle. These topics were referred to in most of the wishes named in the interviews. The wishes were more knowledge of the society, better accessibilities as well as support services which are easier to request.Masterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassungen in Deutsch und Englisc

    Man in the evolutionary horizon of meaning of meaning with uncertainties : limits and possibilities for decisions in cultural and social evolution

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    Meine Dissertation stellt eine umfassende Betrachtung des Menschen inmitten einer (sozio-kulturellen) Evolution dar. Sie vereint epistemologische, hermeneutische, systemtheoretische, metaphysische und ethische Positionen und interpretiert diese als Zusammenhänge des menschlichen Wesens. In der Natur bzw. im Leben lässt sich der Mensch niemals bloß als ein Lebewesen unter anderen charakterisieren, sondern er entzieht sich vielmehr, im Gegensatz zu anderen Lebewesen bzw. Tieren einer eindeutigen Bestimmbarkeit, da er, d.h. sein evolutiver Sinnhorizont stets auf neue Unbestimmtheiten trifft.Das Wesen des Menschen lässt sich dahingehend nicht hinreichend ohne einen Hintergrund resp. einen Sinnhorizont begreifen, der gegenüber der Vielfalt und Komplexität der Welt geöffnet bleibt. Der Umstand, dass die Orientierung des Menschen vielmehr auf etwas Unbestimmtes, Zukünftiges hinausweist, lässt sich keineswegs rein physikalisch (deterministisch) oder biologisch erklären, ebenso wie eine rein geistige oder teleologische Erklärungsart nicht hinreichend erscheint. Ich versuche mich gegen jegliche Vereinnahmungen durch bestimmte Erklärungen oder Weltbilder zu verwehren, da diese den Menschen bloß von einer Seite, d.h. vereinzelt darstellen und damit drohen, ihn in ein falsches (idiologisches) Bild zu rücken. Dementgegen sehe ich den Menschen bzw. die menschlichen Interessen und Tendenzen auf einen ganzheitlichen, aber ebenso prekären Zusammenhang verwiesen. Dies erfordert zunächst, um die menschliche Verantwortung (gegenüber den anderen Lebewesen) zu begründen, ein „Primat der Ethik“. Anderseits bedarf es für die Begründung der modernen Lebenswelt ebenso ein „Primat der Ökologie“, da sich die Ökonomie von der Ökologie bzw. vom ökologischen Bewusstsein (einer natürlichen Mitwelt) nicht mehr abkoppeln lässt. Analog bleibt der Mensch als ein Individuum fortwährend mehr oder weniger auf eine Gesellschaft verwiesen, je nachdem wie stark er bereits in einer Gemeinschaft, d.h. einer Institution verwurzelt ist. Eine Gesellschaft ist jedoch im Grunde nichts anderes als eine Vernetzung von Individuen, was wiederum auf die emergente Eigenschaft des menschlichen Sinnhorizontes, namentlich auf die Kommunikation verweist. Die (biologische) Evolution hört dementsprechend keineswegs beim Menschen auf, sondern bei diesem fängt eine andere (sozio-kulturelle) erst an. Diese ist von einer völlig neuen (technologischen) Art der Reproduktion geprägt, welche die genetische, hinsichtlich ihres Informationsgehalts, weit in den Schatten stellt. Der unvergleichlich hohe Bedarf des Menschen nach Information hängt zweifellos mit den komplizierten Bedingungen seiner wissenschaftlich-technischen Lebenswelt zusammen, welche dementsprechend komplexe Problemlösungsstrategien und Entscheidungen erfordern, die wiederum auf eine hohe Informationsdichte angewiesen sind. Der Mensch hat sich in seiner bisherigen Entwicklung jedenfalls als ein Wesen erwiesen, welches sich weitaus mehr als jedes Tier im Umgang mit Konflikten geübt und dementsprechend konkrete Entscheidungssituationen konzipiert hat, die insbesondere für Problemlösungen relevant sind. Ich halte es dementsprechend auch nicht für übertrieben zu behaupten, dass es sich bei unseren Sinnen (mit Rücksicht auf die technische Erweiterung unserer von Natur aus recht beschränkten Sinneswahrnehmung) im Grunde um ein Experimentierlabor der Realität handelt. Der Mensch ist dahingehend auf Vorgänge der psychologischen Internalisierung angewiesen, um Systeme und Modelle zu konzipieren, die ihm die Beschreibung einer immer komplexer werdenden Realität erlauben, die jedoch gleichzeitig viel leichter durch externe Umweltfaktoren gestört werden können, als dies bei den anderen Lebewesen resp. Tieren, die ein eingeprägtes Instinktmuster besitzen, der Fall ist. Die Bewältigung der Unsicherheiten und Instabilität in der biologischen Verfasstheit als auch in der sozio-technisch-mentalen Herrschaft des Menschen hat sich zweifellos als ein Vorteil seiner sozio-kulturellen Evolution erwiesen, was sich konkret an den komplexen Organisationen zwischenmenschlicher Beziehungen ablesen lässt. Der Mensch entspricht daher dem Muster eines selbstorganisatorischen Systems, in dem sich Gegensätzlichkeiten wechselseitig ergänzen, aber niemals ein abgeschlossenes Ganzes darstellen, sondern stets im Sinne eines offenen Systems auf etwas Anderes, außerhalb des System liegendes verweisen. Die allgemeine Herausforderung besteht grob gesagt darin, dass das individuelle (menschliche) System im Konflikt mit anderen zwar einerseits das eigene Wachstum optimieren will, aber gleichzeitig versucht (mit Rücksicht auf eine sozio-kulturelle Gemeinschaft), stabil zu bleiben.My dissertation represents a comprehensive view of humans in the midst of (socio-cultural) evolution. It combines epistemological, hermeneutic, system-theoretical, metaphysical and ethical positions and interprets these as contexts of the human being. In nature or in life, humans can never be characterized as just one living being among others, but rather, in contrast to other living beings or animals, they evade clear determinability because they, i.e. their evolutionary horizon of meaning, always encounter new uncertainties.The nature of humans cannot be adequately understood without a background or a horizon of meaning that remains open to the diversity and complexity of the world. The fact that humans' orientation points towards something indeterminate, something future, cannot be explained in purely physical (deterministic) or biological terms, just as a purely intellectual or teleological type of explanation does not seem sufficient. I try to resist any kind of appropriation by certain explanations or worldviews, as these only show people from one side, i.e. isolated, and thus threaten to present them in a false (ideological) image. In contrast, I see people or human interests and tendencies as being linked to a holistic but equally precarious context. This requires a "primacy of ethics" in order to justify human responsibility (towards other living beings). On the other hand, a "primacy of ecology" is also required to justify the modern world of life, as the economy can no longer be separated from ecology or ecological awareness (of a natural environment). Similarly, humans as individuals are constantly more or less dependent on society, depending on how strongly they are already rooted in a community, i.e. an institution. A society, however, is basically nothing more than a network of individuals, which in turn refers to the emergent property of the human horizon of meaning, namely communication. Accordingly, (biological) evolution by no means ends with humans, but rather a different (socio-cultural) one begins with them. This is characterized by a completely new (technological) type of reproduction, which far surpasses genetic reproduction in terms of its information content. The incomparably high human need for information is undoubtedly linked to the complicated conditions of their scientific and technical environment, which accordingly require complex problem-solving strategies and decisions, which in turn depend on a high information density. In any case, in their development to date, humans have proven themselves to be creatures that are far more practiced in dealing with conflicts than any other animal and have accordingly designed concrete decision-making situations that are particularly relevant for problem-solving. Accordingly, I do not think it is an exaggeration to claim that our senses (with regard to the technical extension of our naturally quite limited sensory perception) are basically an experimental laboratory of reality. Humans are dependent on processes of psychological internalization in order to design systems and models that allow them to describe an increasingly complex reality, but which can at the same time be disturbed much more easily by external environmental factors than is the case with other living beings or animals that have an imprinted instinct pattern. Coping with the uncertainties and instability in the biological constitution as well as in the socio-technical-mental control of humans has undoubtedly proven to be an advantage of their socio-cultural evolution, which can be seen in concrete terms in the complex organization of interpersonal relationships. Humans therefore correspond to the model of a self-organizing system in which opposites complement each other, but never represent a closed whole, but always refer to something else, outside the system, in the sense of an open system. Roughly speaking, the general challenge is that the individual (human) system in conflict with others wants to optimize its own growth on the one hand, but at the same time tries to remain stable (with respect to a socio-cultural community).vorgelegt von Reimar Winkler BAMasterarbeit Universität Graz 202

    The civil liability of politicians

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    Die vorliegende Arbeit versteht Politiker als oberste Organe der Verwaltung, die gewisse Materien weisungsfrei vollziehen. Derartige mittelbar oder unmittelbar demokratisch legitimierte Organe finden sich gleichermaßen auf Bundes-, Landes- und Gemeindeebene. Dass diese Organe für ihr Handeln haften, schreibt bereits das B-VG in Art 23 vor. Auf Grundlage dessen sehen das Amtshaftungsgesetz und das Organhaftpflichtgesetz detaillierte Bestimmungen vor. So haftet der Rechtsträger bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen für Schäden, die seine Organe in Vollziehung der Gesetze einem Dritten rechtswidrig und schuldhaft zugefügt haben. In weiterer Folge kann sich der Rechtsträger am handelnden Organ unter gewissen Voraussetzungen regressieren. Wird nicht ein Dritter geschädigt, sondern der Rechtsträger selbst, so hat der Rechtsträger einen direkten Anspruch gegen das rechtswidrig und schuldhaft handelnde Organ. Beide Fälle kommen jedoch nur zur Anwendung, wenn das Organ in Vollziehung der Gesetze, also hoheitlich, handelt. Außerhalb dessen – für privatwirtschaftliches Handeln – besteht die Haftung nach dem ABGB. Neben der Skizzierung der Haftung im Bereich der hoheitlichen und der privatwirtschaftlichen Verwaltung, widmet sich die Arbeit dem Thema aus unterschiedlichen Zugängen. So wird die Entwicklung der Haftung öffentlicher Organe umfassend dargelegt und der Zweck dieser Haftung eruiert. Bei der darauffolgenden Darstellung der Haftung wird, ausgehend von der Prämisse, dass es in der Praxis wenige Fälle gibt, in denen eine solche Haftung durchgesetzt wird, ein besonderes Augenmerk auf Fragen der Geltendmachung derartiger Ansprüche gelegt. Anschließend an diese dogmatische Darstellung de lege lata werden allfällige Überlegungen de lege ferenda angestellt. Da dieses Thema durchaus Grundlage für eine Diskurs für oder wider eine effektive Haftung von Politikern bietet, werden im letzten Teil der Arbeit diverse Argumente diskutiert.The present thesis understands politicians as administrative bodies holding an office and execute certain matters independently of directives. Such indirectly or directly democratically legitimized organs can be found at federal, state and municipal level. The liability of these organs for their actions is already stipulated in Article 23 of the Austrian Federal Constitution (B-VG). Based on this, the Official Liability Act (Amtshaftungsgesetz) and the Public Officers Liability Act (Organhaftpflichtgesetz) provide detailed regulations regarding the liability of public organs. According to these provisions, the legal entity is liable for damages caused unlawfully and culpably to a third party by its organs in the execution of laws. Afterwards, under certain conditions, the legal entity can claim recourse against the acting official. If the damage is not inflicted on a third party but rather upon the legal entity itself, the latter has a direct claim against the unlawfully and culpably acting organ. Both cases apply only, if the organs are active in the execution of laws. Outside this scope – for private-sector administration – liability is governed by the Austrian Civil Code (ABGB). In addition to outlining liability within sovereign and private-sector administration, this thesis approaches the topic from various perspectives. It examines the development of public officials' liability detailed and explores its purpose. In discussing liability, particular attention is given to the enforcement of such claims, based on the premise that in practice, few cases of liability of these public organs are pursued. Following this dogmatic analysis de lege lata, considerations de lege ferenda are presented. Considering that this topic provides a foundation for discourse on effective liability for politicians, various arguments are discussed in the concluding section of the thesis.Mag. iur. Maximilian ZankelDissertation Universität Graz 202

    Procedures for internal enforcement of compliance guideline

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    Diese Arbeit befasst sich mit der Durchsetzung von Compliance-Richtlinien innerhalb eines Unternehmens und untersucht die damit verbundenen arbeitsrechtlichen sowie datenschutzrechtlichen Fragestellungen. Sie ist in vier Hauptabschnitte gegliedert, die alle für die Durchsetzung von Compliance-Vorschriften von wesentlicher Bedeutung sind.Der erste Abschnitt behandelt die Frage, was ein Compliance-Management-System ist, wie ein solches umgesetzt werden kann und warum es in einem Unternehmen wesentliche Bedeutung für die Implementierung von Compliance-Vorschriften hat. Dabei wird erörtert, dass Compliance-Management-Systeme alle Maßnahmen zusammenfassen, die ein Arbeitgeber zur Implementierung von Compliance-Richtlinien im Betrieb setzen kann. Weiter wird besprochen, dass diese Maßnahmen insbesondere die Verhaltenssteuerung der Mitarbeiter zum Ziel haben. Im zweiten Hauptabschnitt der Arbeit geht es um die Einhaltung der, durch das Compliance-Management-System implementierten, Compliance-Richtlinien durch die Arbeitnehmer. Dabei werden die wichtigsten Mitarbeiterkontrollmaßnahmen erörtert. In diesem Zusammenhang wird umfassend auf die datenschutz- sowie arbeitsrechtlichen Vorschriften und deren Bedeutung und Grenzen für die einzelnen Kontrollmaßnahmen eingegangen. Da trotz umfassender Mitarbeiterkontrolle Compliance-Verstöße nicht gänzlich vermieden werden können, behandelt Hauptabschnitt drei die betriebsinterne Ermittlung bei einem Verdacht auf compliance-widriges Verhalten. Es wird erörtert, was eine interne Ermittlung ist und wie eine solche durchgeführt werden kann. Dabei werden jene Maßnahmen betrachtet, welche der Arbeitgeber im Zuge der internen Ermittlung gegenüber dem betroffenen Arbeitnehmer setzten kann. Insbesondere wird auf das Mitarbeiterinterview und die damit zusammenhängende Rollenverteilung von Arbeitgeber, Betriebsrat und Arbeitnehmer eingegangen. Im Zuge der Besprechung der internen Ermittlung werden die einschlägigen arbeits- und datenschutzrechtlichen Regelungen umfassend betrachtet. Der vierte Hauptabschnitt behandelt schließlich die betriebliche Vorgehensweise, wenn im Zuge der internen Ermittlung ein Compliance-Verstoß festgestellt wurde. Im Zuge dessen wird auf die verschiedenen Sanktionsmöglichkeiten und deren arbeitsrechtliche Rahmenbedingungen eingegangen. Diese Arbeit soll somit eine umfangreiche Darstellung der betriebsinternen Compliance-Durchsetzung von der Regelungsimplementierung bis zur Verstoßsanktion darstellen und dabei das Arbeits- und Datenschutzrecht mitbetrachten.This thesis deals with the enforcement of compliance guidelines within a company andexamines the associated issues of labour law and data protection law. It is conceptuallydivided into four main sections, all of which are essential for the enforcement of complianceregulations.The first section deals with the question of what a compliance management system is, howit can be implemented and why it is essential for the implementation of complianceregulations in a company. It is discussed that compliance management systems summariseall measures that an employer can take to implement compliance guidelines in the company.It is also discussed that these measures are aimed in particular at controlling the behaviourof employees. The second main section of the paper deals with the employee adherence tothe compliance guidelines implemented by the compliance management system. The mostimportant employee control measures are discussed. In this context, the significance of dataprotection and labour law regulations as well as the limits enforced by them are discussedfor each individual control measures. Though, as compliance violations cannot becompletely avoided despite comprehensive employee monitoring, section three deals withinternal investigations in the event of suspected non-compliant behaviour. It discusses whatan internal investigation is and how it can be carried out. Therefore, the measures that theemployer can take against the employee in the course of the internal investigation areconsidered. In particular, the employee interview and the associated allocation of rolesbetween the employer, works council and employee will be discussed. In the course ofdiscussing the internal investigation, the relevant labour and data protection regulations areconsidered in detail. Finally, the fourth main section deals with the operational procedure ifa compliance violation has been identified in the course of the internal investigation.Therefore, the various sanction options and their labour law framework conditions will belooked at. This work is thus intended to provide a comprehensive presentation of internalcompliance enforcement, from the implementation of regulations all the way to thesanctioning of violations, while also considering labour and data protection law.von Alisa WesianDiplomarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    Creative paths of ageing : the significance of art therapy in social work with the elderly using the example of a painting group in Graz

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    Eine Gesellschaft, in der der Anteil von Menschen im Alter konstant zunimmt, stellt neue Aufgaben und Herausforderungen für das österreichische Gesundheits- und Sozialsystem dar. Medizinische Fortschritte ermöglichen, dass Menschen zunehmend älter werden - die Lebensphase Alter wird dadurch komplexer und diverser. Ältere Menschen stellen eine immer größer werdende gesellschaftliche Gruppe dar, die in der Sozialen Arbeit bislang unterrepräsentiert ist. Dabei sollten Ressourcenorientierung, Verminderung von Ausgrenzung und Isolation, sowie Unterstützung bei Alltagsstrukturierung alle Lebensphasen umspannen. In diesem Kontext gewinnt die Kunsttherapie an Bedeutung, welche immer mehr Anwendung in der Arbeit mit alten Menschen findet, und Parallelen zur Sozialen Altenarbeit aufweist. Das Ziel der Arbeit ist es, anhand des Beispiels der Grazer Senior*innen-Malgruppe relevante Elemente der Kunsttherapie und Sozialen Altenarbeit zu erkunden und deren Wirkungen und Bedeutung sichtbar zu machen. Hierfür wurden teilnehmende Beobachtungen sowie Interviews mit Teilnehmenden der Malgruppe und Kunsttherapeutinnen durchgeführt. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen die strukturerhaltenden und ressourcenaktivierenden Komponenten der Kunsttherapie. Die Malgruppe fördert Gemeinschaft, Kreativität und die Aufrechterhaltung von Gestaltungsräumen im Alter. Die Soziale Altenarbeit wird besonders im Kontext der Kulturarbeit evident. Die Malgruppe dient als Exemplar zur Förderung der sozialen Teilhabe sowie der individuellen Handlungsfähigkeit im Alter und kann als Vorbild für weitere Initiativen in der Sozialen Altenarbeit herangezogen werden.A society, in which the proportion of elderly people is constantly increasing, presents new tasks and challenges for Austria's healthcare and social systems. Medical advances enable people to live longer, making the phase of old age more complex and diverse. Older adults represent a growing social group that has so far been underrepresented in social work. In this context, a focus on resources, the reduction of exclusion and isolation, and support in structuring daily life should span all stages of life. Art therapy is gaining significance in this area, as it is increasingly applied in work with older people and shows parallels to social gerontology.The aim of this study is to explore key elements of art therapy and social work with the elderly using the example of a senior painting group in Graz, and to highlight their effects and significance. For this purpose, participant observations were conducted, along with interviews with group participants and art therapists. The results of the study reveal the structure-preserving and resource-activating components of art therapy. The painting group promotes community, creativity, and the preservation of spaces for personal expression in old age. Social gerontology becomes particularly visible in the context of cultural work. The group serves as an example for fostering social participation and individual agency in later life and can serve as a model for further initiatives in social work with older adults.Anna-Lena WieserMasterarbeit Universität Graz 202

    Magnetic sensors based on magneto electric coupling

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    Der magnetoelektrische Effekts ist ein schon seit Jahrzehnten bekannter Effekt, welcher aber bis zum Anfang der 2000er in der Forschung eine kleinere Rolle spielte. Durch das aufkommen von Verbundwerkstoffen aus Polymeren und magnetischen Nanoteilchen wurde das Interesse an diesem Effekt wieder gesteigert, vor allem da man eine Anwendung in der Energieerzeugung für vielversprechend hielt.Andere Anwendungen wie die als Magnetfeldsensor wurden zwar erkannt aber es wurde nicht viel Forschung in diesem Bereich betrieben. In dieser Masterarbeit wird nun die Anwendung als Magnetfeldsensor, mit einem Fokus auf oszillierende Magnetfelder, sowie der zugrundeliegende Effekt des Sensors genauer betrachtet. Als Magnetfeldsensor wurde eine Verbundwerkstoffsensor benutzt welcher aus einer PVDF-Schicht bestand auf welche eine Tinte gedruckt wurde, die magnetischen Nanoteilchen versehen war. Die erste Version des Sensors war ein langer Streifen PET-Folie, auf welcher das PVDF aufgetragen wurde. Die Tinte wurde dann auf das PVDF aufgetragen. Die andere Version des Sensors war eine kleinere Version, welche auf ein Stück FR4 festgemacht wurde. Weiters wurden zwei unterschiedliche Arten Tinte benutzt. Als erstes wurde eine Tinte mit Magnetit als magnetische Nanoteilchen benutzt, die zweite Tinte wurde mit Kobaltferritteilchen versetzt. Während dieser Masterarbeit liegt der Fokus auf dem kleineren Sensor mit einer Tinte versetzt mit Kobaltferritteilchen.Das Hauptziel der Masterarbeit war das Untersuchen des Sensors auf zwei unterschiedliche Arten:1.) Die direkte Antwort des Sensors auf ein oszillierendes magnetisches Feld, was zu einer oszillierenden Spannung führt, den sogenannten direkten magnetoelektrischen Effekt 2.) Die Reaktion des Sensors auf eine angelegte oszillierende Spannung, welche zu einer Oszillation des magnetischen Moments führt, welche der inverse Effekt genannt wird. Um diese Effekte zu untersuchen wurde eine Kombination aus einem SQUID, einen Lock-In Verstärker, sowie eine externe Stromquelle genutzt um den Sensor in einem Bereich von 10Hz bis zu 4500Hz anzuregen und die Reaktion zu messen. Die Resultate der Messung wurden mit einer Simulation basierend auf einem harmonischen Oszillator- Modell, vergleichbar mit dem Model welches das Verhalten der optischen Polarisation in Festkörper erklärt, verglichen. Die sorgfältige Analyse mit Hilfe dieses Modell, führt, im Gegensatz zu früheren Annahmen, dazu das nicht die Magnetostriktion der Nanoteilchen als Treiber der Antwort des Sensors, sondern makroskopische mechanische Anregung des gesamten Sensors in bestimmten mechanischen Resonanzen.The magentoelectric effect has been a well-known effect for decades, but until the early 2000 ithad only played a minor role in research. With the uprising of compounds consisting of polymers and magneticnanoparticles, interest was rising again, especially for energy harvesting purposes.Other applications such as magnetic field sensor were acknowledged but not as much invested. In this masterthesis, this application will be further investigated with a focus on the measurement of AC-magnetic fields andthe working principle behind the sensor. As a magnetic field compound sensor, a PVDF film was used on whicha ink mixed with magnetic nanoparticles was printed. The sensor was analysed in two different versions. Thefirst version was a long strip of PET folie on which the PVDF was printed and the ink was placed on top. Theother version was a smaller sensor that was mounted on a piece of FR4. Furthermore, two different kinds of inkwere used. The first ink was mixed with magnetite and the second type of ink was mixed with cobalt ferritenanoparticles. During this thesis, the focus lies on the cobaltferrit ink on the smaller sensor.The main goal of this work is to investigate the behaviour and response of such a sensor in two ways: 1) thedirect response of the sensor to oscillating magnetic fields, the so called direct magneto-electric effect 2) theresponse to an applied electric oscillating voltage resulting in an oscillating magnetic moment, called the inverseeffect. For this purpose the combination of a SQUID, an Lock-In amplifier and a external current source wereused, to get excitation’s in a range from 10Hz to 4500 Hz.The results of the measurement were compared with a simulation based on a harmonic oscillator model similarto the behaviour of optical polarisation of matter. The careful analyses within this model turned out thatagainst previous assumptions not the magnetostriction of the nanoparticles drives the response of the sensor,but macroscopic mechanical excitations of the whole sensor in certain mechanical resonances.Lukas WinklerMasterarbeit Universität Graz 202

    Narratives at Play in Aeschylus : Perspectives on Genre and Poetics

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    So little happens in the earliest surviving plays that their dramatic status almost eludes the reader. This kind of reading experience encourages a revision of inherited views and historiographies of dramatic literature. It also raises broader questions about how action came to define drama and how these genre developments influenced the reception of more open forms. Narratives at Play in Aeschylus reassesses tragic narratives and the power they exert over (internal) narratees as the essence of tragedy in the 470s–460s BCE. The book understands Aeschylean and Aeschylus-like theatre as a practice that combined elements of storytelling with enacted responses to them. Crucially, it develops and tests strategies for reading the literary remains of this practice. Drawing on archaic to contemporary discourses on genre, we seek to adapt the reader’s perspective on earlier dramatic texts, rather than vice versa.Version of recor

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