University of Graz

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    Digitalization and artificial intelligence in cultural Institutions: an analysis along Porter's value chain

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    Die Masterarbeit „Digitalisierung und Künstliche Intelligenz in Kulturbetrieben: Eine Analyse entlang der Wertschöpfungskette nach Porter“ beschäftigt sich mit der Frage, wie digitale Technologien und insbesondere Künstliche Intelligenz strategisch in öffentlich geförderten Kulturbetrieben eingesetzt werden können. Ziel ist es zu analysieren, welche Chancen und Herausforderungen sich aus der digitalen Transformation für das Geschäftsmodell von Kulturinstitutionen ergeben. Zur Beantwortung dieser Frage wird auf wissenschaftliche Literatur, politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen sowie auf ein konkretes Fallbeispiel zurückgegriffen. Zunächst werden die Begriffe Digitalisierung und Künstliche Intelligenz definiert und deren Relevanz für den Kulturbereich dargestellt. Anschließend wird mit Hilfe der Wertschöpfungskette nach Porter untersucht, in welchen betrieblichen Bereichen Digitalisierungspotenziale bestehen. Ein zentraler Bestandteil der Arbeit ist die Analyse des Opernhauses Graz. Hierfür werden die politischen, wirtschaftlichen, sozialen, technologischen, ökologischen und rechtlichen Einflussfaktoren mittels PESTEL-Modells betrachtet. Eine SWOT-Analyse ergänzt die Untersuchung um interne Stärken, Schwächen, Chancen und Bedrohungen, um daraus strategische Handlungsempfehlungen abzuleiten. Die Ergebnisse zeigen, dass digitale Technologien neue Formen der Teilhabe, der Effizienz und der künstlerischen Gestaltung ermöglichen. Gleichzeitig stellen fehlende finanzielle Ressourcen, rechtliche Unsicherheiten und traditionelle Strukturen zentrale Herausforderungen dar. Dennoch bestehen zahlreiche Ansatzpunkte, um Digitalisierung gezielt in Kulturinstitutionen zu integrieren und dadurch langfristige Wettbewerbsvorteile zu generieren. Diese Analyse verdeutlicht, dass Digitalisierung im Kulturbereich nicht nur eine technische, sondern vor allem eine strategische Frage ist. Eine klare digitale Ausrichtung kann zur Zukunftssicherung öffentlich geförderter Kulturbetriebe maßgeblich beitragen.The master's thesis "Digitalization and Artificial Intelligence in Cultural Institutions: An Analysis Along Porter's Value Chain" explores how digital technologies, particularly artificial intelligence, can be strategically implemented in publicly funded cultural institutions. The aim is to analyze the opportunities and challenges that digital transformation presents for the business models of such organizations. To answer this question, the thesis draws on scientific literature, political and economic framework conditions, and a specific case study. In the beginning the terms digitalization and artificial intelligence are defined and outlining their relevance to the cultural sector. Based on Porter’s value chain, it then identifies areas within the organization where digitalization can add value. A central element of the study is the analysis of the Opera House Graz. The PESTEL model is used to examine political, economic, social, technological, ecological, and legal influencing factors. A SWOT analysis complements this by identifying internal strengths, weaknesses, opportunities, and threats, from which strategic recommendations are derived. The findings show that digital technologies enable new forms of participation, efficiency, and artistic expression. At the same time, limited financial resources, legal uncertainties, and traditional structures pose key challenges. Nonetheless, there are numerous ways to integrate digitalization effectively and generate long-term competitive advantages for cultural institutions. This analysis highlights that digital transformation in the cultural sector is not merely a technical matter but above all a strategic one. A clear digital strategy can make a significant contribution to the future viability of publicly funded cultural institutions.Gernot Pfundner, BScMasterarbeit Universität Graz 202

    Opportunities for the use of Al in arbitral proceedings

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    Künstliche Intelligenz (KI) ist längst kein bloßes Zukunftsphänomen mehr, die Technologie hält bereits spürbar Einzug in das heutige Leben. Nahezu täglich treten neue Start-Ups auf den Markt, die innovative KI-Tools anbieten und somit neue Möglichkeiten eröffnen. Diese Entwicklungen machen auch vor der Schiedsgerichtsbarkeit - als dynamische und flexible Alternative zur staatlichen Gerichtsbarkeit - nicht Halt. Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den verschiedenen Einsatzmöglichkeiten von KI im Schiedsverfahren, die sich sowohl für Schiedsgerichte als auch für Parteienvertreter ergeben können. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die Frage, inwiefern KI zu einer effizienten, ressourcenschonenden und zeitsparenden Arbeitsweise der Verfahrensbeteiligten beitragen kann. Zu diesem Zweck werden zum einen die Potentiale und Auswirkungen der KI auf die Schiedsgerichtsbarkeit beleuchtet und zum anderen die Herausforderungen und Grenzen des KI-Einsatzes identifiziert. Für die Analyse werden in einem ersten Schritt die technologischen Grundlagen und wesentlichen Facetten der KI untersucht. In weiterer Folge werden die unterschiedlichen Einsatzgebiete der KI für Schiedsgerichte und Parteienvertreter detailliert dargestellt sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen und Rechtsfolgen des KI-Einsatzes näher beleuchtet. Zudem soll geklärt werden, ob eine KI im österreichischen Schiedsverfahren als Schiedsrichter eingesetzt werden darf, die Rolle des menschlichen Schiedsrichters übernehmen und ihn letztlich vollständig ersetzen kann.Mit der KI-Verordnung der Europäischen Union wurde erstmals auf gesetzlicher Ebene der KI-Einsatz reguliert. Aus der Verordnung ergeben sich für die Verfahrensbeteiligten im Rahmen der Nutzung von KI verschiedene zu beachtende Pflichten, die eine genauere Erläuterung erfordern. Künstliche Intelligenz bietet den Beteiligten des Schiedsverfahrens vielversprechende Möglichkeiten, die insgesamt zu einem effizienten und kostenschonenden Verfahren beitragen können. Dennoch haben Schiedsrichter und Parteienvertreter bei der KI-Nutzung verschiedene technologische Grenzen und rechtliche Herausforderungen zu beachten, die zum Abschluss dieser Arbeit untersucht werden.Artificial Intelligence (AI) is no longer a distant or theoretical phenomenon – it is having noticeable impact on everyday life. New start-ups offering a variety of AI tools are entering the market almost daily, opening new possibilities. These technological advancements are also beginning to influence the field of arbitration, a dynamic and flexible alternative to state jurisdiction. This thesis examines how AI can be used in arbitration proceedings by both arbitral tribunals and party representatives. The study focuses on the extent to which AI can contribute to efficient, cost-effective and time-saving work methods for those involved in proceedings. To this end, the potential and impact of AI are examined, as well as the associated challenges and limitations. Firstly, the technological foundations and essential facets of AI are analyzed. Subsequently, the various applications of AI for arbitral tribunals and party representatives will be presented in detail and the legal framework and consequences of AI use will be examined. Additionally, the possibility of using AI as an arbitrator in Austrian arbitration proceedings will be explored, considering its potential to replace human arbitrators. The European Union’s AI Act is the first piece of legislation to regulate the use of AI. It imposes various obligations on those involved in proceedings when using AI, which require further explanation. Artificial Intelligence offers promising opportunities for those involved in arbitration proceedings and can contribute to more efficient and cost-effective proceedings overall. However, arbitrators and party representatives must consider the various technological limitations and legal challenges associated with AI use, which will be examined by the end of this thesis.vorgelegt von Lennard GansterDiplomarbeit Universität Graz 202

    Regional development in border communities between Austria, Italy and Slovenia

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    Die vorliegende Masterarbeit widmet sich der Thematik der Regionalentwicklung in den Grenzgemeinden zwischen Österreich, Italien und Slowenien, einem einzigartigen Untersuchungsgebiet in den Julischen Alpen. Die Region ist geprägt durch ihre beeindruckende natürliche Schönheit und kulturelle Vielfalt, aber auch durch gemeinsame sozioökonomische Herausforderungen, wie Bevölkerungsrückgang, wirtschaftliche Stagnation und eingeschränkte Infrastruktur. Ziel der vorliegenden Arbeit ist die Analyse der zentralen Herausforderungen aber auch die Potenziale der Regionen aufzuzeigen sowie die Ableitung konkreter Handlungsempfehlungen für eine nachhaltige Regionalentwicklung. Um dies herauszufinden wurde eine Kombination aus qualitativen und quantitativen Forschungsmethoden eingesetzt, einschließlich statistischer Analysen und Dokumentenauswertungen. Ein besonderer Fokus wurde auf die demografischen Entwicklungen, die wirtschaftliche Lage und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit gelegt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Region zwar erhebliche Potenziale in Bereichen wie nachhaltigem Tourismus, Landwirtschaft und kulturellem Erbe besitzt, jedoch auch mit strukturellen Schwächen wie Abwanderung und Überalterung der Bevölkerung konfrontiert ist. Ein zentrales Ergebnis der Arbeit ist, dass die bestehenden Förderprogramme, insbesondere INTERREG und LEADER, zwar wichtige Beiträge zur Regionalentwicklung leisten, jedoch oft zu wenig auf die spezifischen Bedürfnisse einzelner Gemeinden abgestimmt sind. Zudem wurden Defizite in der Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Ländern festgestellt, die sich in administrativen Hürden und einer mangelnden Abstimmung bei grenzüberschreitenden Projekten zeigen. Die Analyse der lokalen Dynamiken hat ergeben, dass die Förderungen von Netzwerken zwischen Gemeinden und die Einbindung lokaler Akteure für den Erfolg nachhaltiger Entwicklungsstrategien von entscheidender Bedeutung sind. Die Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass eine gelungene, nachhaltige Entwicklung der Grenzregionen nur durch eine enge Verzahnung lokaler Eigeninitiativen und europäischer Unterstützung zu erreichen ist.This master`s thesis is dedicated to the topic of regional development in border communities between Austria, Italy and Slovenia, a unique study area in the Julian Alps. The region is characterized by its impressive natural beauty and cultural diversity, but also by common socio-economic challenges such as population decline, economic stagnation and limited infrastructure. The aim of this study is to analyze the key challenges and potentials of the region and to derive concrete recommendations for sustainable regional development. To this purpose, a combination of qualitative and quantitative research methods was used, including statistical analyses and document evaluations. A particular focus was placed on demographic developments, the economic situation and cross-border cooperation. The results show that although the region has considerable potential in areas such as sustainable tourism, agriculture and cultural heritage, it also faces structural weaknesses such as out-migration and an ageing population. A key finding on the study is that although the existing funding programs, particularly INTERREG and LEADER, make important contributions to regional development, they are often not sufficiently adopted to the specific needs of individual municipalities. In addition, deficits in cooperation between the participating countries were identified, which are reflected in administrative barriers and lack of coordination in cross-border projects. The analysis of local dynamics has shown that the promotion of networks between municipalities and the involvement of local actors are crucial for the success of sustainable development strategies. The study concludes that successful, sustainable development of border regions can only be achieved through close integration of local initiative and European support.Michele FelfernigEnthält Literaturverzeichnis auf Blätter 201-205Masterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    Special protection against termination and dismissal under the MSchG

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    Die vorliegende Arbeit setzt sich mit dem besonderen Kündigungs- und Entlassungsschutz nach dem MSchG auseinander. Der besondere Bestandsschutz für schwangere AN und junge Mütter stellt ein zentrales Instrument dar, um die physische und psychische Gesundheit von AN während der Schwangerschaft und nach der Geburt zu schützen. Zugleich gewährleistet er die ökonomische Absicherung und schützt Frauen vor diskriminierenden Kündigungen. Als Ausdruck gesellschaftlicher Verantwortung trägt der Mutterschutz wesentlich zur tatsächlichen Gleichstellung von Frauen im Erwerbsleben bei. Im Zentrum stehen die Normen des §§ 10 und 12 MSchG, welche den besonderen Bestandsschutz regeln. Die Arbeit analysiert die Voraussetzungen für das Wirksamwerden des Schutzes, insbesondere die Rolle der Mitteilungspflichten. Weiters wird auf die Möglichkeiten der Beendigung und deren Erfordernisse eingegangen. Dabei wird auch auf die unionsrechtlichen Rahmenbedingungen sowie die einschlägige Judikatur eingegangen.This thesis examines the special protection against dismissal and termination under the MSchG. The specific job security granted to pregnant employees and young mothers represents a key instrument for safeguarding their physical and mental health during pregnancy and after childbirth. At the same time, it ensures economic security and protects women from discriminatory dismissals. As an expression of societal responsibility, maternity protection makes a significant contribution to achieving genuine equality for women in working life. The focus lies on §§ 10 and 12 MSchG, which regulate this special protection. The thesis analyses the prerequisites for the legal effectiveness of this protection, particularly the role of notification obligations. Furthermore, the conditions and requirements for lawful termination are examined. The analysis also considers the relevant European legal framework and pertinent case law.von Karoline GürtlDiplomarbeit Universität Graz 202

    The empowerment concept in Vienna's homeless assistance program : approaches, challenges and opportunities in the context of empowering strategies with regard to the (re-)integration of affected women into the labor market

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    Die vorliegende Arbeit macht Lebensrealitäten wohnungsloser Frauen in Wien sichtbar und zeigt auf, welche Risikofaktoren zu der Entstehung von Wohnungslosigkeit beitragen und welche Folgen diese nach sich zieht. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Verknüpfung von Wohnungslosigkeit und Erwerbsarbeit sowie auf inhärente geschlechtsbedingte Benachteiligungen gerichtet. Anhand der Forschungsfragen wurde zum einen herausgearbeitet, welchen Hürden wohn- und arbeitslose Frauen beim Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt begegnen und welche Voraussetzungen zu erfüllen sind. Zum anderen wird aufgezeigt, welche unterstützenden und selbstermächtigenden Maßnahmen die Professionistinnen und Professionisten der Wohnungslosenhilfe umsetzen und auf welche Widerstände und Schwierigkeiten sie hierbei sowie in dem gesamten Feld stoßen. Zur Beantwortung der Forschungsfragen wurden Expertinnen sowie ein Experte befragt und die erhaltenen Daten anschließend mittels der qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass es unterschiedlichste Gründe für das Eintreten einer Wohnungslosigkeit gibt und oftmals mehrere Risikofaktoren aufeinandertreffen. Eine Besonderheit der weiblichen Wohnungslosigkeit ist deren häufige „Unsichtbarkeit“ bzw. der Umstand, dass weibliche Wohnungslosigkeit von der Mehrheitsgesellschaft selten als solche erkannt wird. Das führt mitunter dazu, dass wohnungslose Frauen nicht ausreichend von dem Unterstützungsnetzwerk wahrgenommen und adressiert werden und Maßnahmen weiterhin auf wohnungslose Männer zugeschnitten sind. Außerdem wird dargestellt, dass Erwerbsarbeit vor Wohnungslosigkeit schützt, Frauen aber nach wie vor von geschlechtsbedingter Diskriminierung am Arbeitsplatz betroffen sind und der Einstieg ins Erwerbsleben dadurch mitunter erschwert wird.This study highlights the realities of life for homeless women in Vienna and shows which risk factors contribute to the development of homelessness and what consequences this has. Particular attention is paid to the link between homelessness and gainful employment as well as to inherent gender-related disadvantages. On the one hand, the research questions were used to identify the obstacles that homeless and unemployed women face when re-entering the labor market and the requirements that need to be met. On the other hand, it is shown which supportive and self-empowering measures are implemented by professionals in homelessness assistance and what resistance and difficulties they encounter in doing so and in the field as a whole. To answer the research questions, experts were interviewed and the data obtained was then evaluated using qualitative content analysis. The results show that there are many different reasons for homelessness and that several risk factors often come together. A special feature of female homelessness is its frequent “invisibility” or the fact that female homelessness is rarely recognized as such by mainstream society. This sometimes means that homeless women are not sufficiently recognized and addressed by the support network and that measures continue to be tailored to homeless men. It is also shown that gainful employment protects against homelessness, but that women are still affected by gender-based discrimination in the workplace and that this sometimes makes it more difficult for them to enter working life.Autorin: Maria Glawitsch, B.A.Masterarbeit Universität Graz 202

    Resilience in Dealing with Crises - Effects of Coping and Cognitive Reappraisal on Mental Health in Prolonged and Uncontrollable Crisis Situations, Using the COVID-19 Pandemic as an Example

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    Thema dieser Masterarbeit sind die Auswirkungen verschiedener Coping-Strategien und der kognitiven Umbewertung auf die psychische Gesundheit in unkontrollierbaren Stresssituationen, am Beispiel der COVID-Pandemie. Mit einer Stichprobe von 119 ProbandInnen wurde analysiert, welchen Einfluss die Coping-Stile (problemorientiertes, emotionsorientiertes und vermeidendes Coping) sowie verschiedene Umbewertungsansätze (Problemorientierung, positives Umdeuten, Relativierung und Umdeutung von Symptomen) auf Depressivität, Intrusionen und Stresserleben haben. Die Daten wurden mittels zweier Strukturgleichungsmodelle ausgewertet, wobei das Coping-Modell nur eine unzureichende Passung erreichte, weswegen die Ergebnisse mit Vorsicht interpretiert werden müssen. Das Strukturgleichungsmodell deutet darauf hin, dass emotionsorientiertes Coping mit einer erhöhten psychischen Belastung assoziiert sein könnte. Das Modell der kognitiven Umbewertung zeigte keine signifikanten Zusammenhänge mit den untersuchten Variablen, was durch Faktoren wie die Verfügbarkeit von Ressourcen, den Kontext und mangelnde soziale Unterstützung erklärbar ist. Die Ergebnisse zeigen die Sensibilität und Komplexität von Strategien zur Krisenbewältigung und unterstreichen die Notwendigkeit weiterer Forschung zur genaueren Differenzierung dieser Befunde.The focus of this master’s thesis is on the effects of various coping strategies and cognitive reappraisal on mental health in uncontrollable stress situations, using the COVID-19 pandemic as an example. With data from 119 participants, the study examined the influence of coping styles (problem-focused, emotion-focused, and avoidance coping) as well as reappraisal approaches (problem orientation, positive reinterpretation, relativization, and symptom reinterpretation) on depression, intrusive symptoms, and stress perception. The data were evaluated using two structural equation models, with the coping model demonstrating an inadequate fit, which necessitates cautious interpretation of its results. Preliminary findings suggest that emotion-focused coping might be associated with greater psychological distress. The cognitive reappraisal model revealed no significant associations with the examined variables, which could be attributed to factors such as resource availability, context, and lack of social support. These findings emphasize the sensitivity and complexity of crisis management strategies, highlighting the need for further research to validate and clarify these results.vorgelegt von Leonardo GrundauerMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc

    The Language of Creativity: Exploring Linguistic Analyses as a Classification Method for Creativity-Related Social Media Posts

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    Hintergrund und Ziel: Wir Menschen teilen viele Aspekte unseres Lebens in sozialen Medien, was wertvolle Einblicke in kreatives Verhalten im Alltag ermöglicht. Um effizient festzustellen, ob veröffentlichte Beiträge tatsächlich kreative Aktivitäten betreffen, kann der Inhalt mittels linguistischer Methoden analysiert werden. Ziel der vorliegenden Studie ist es, die Zuverlässigkeit dreier linguistischer Analysemethoden bei der Klassifikation von Beiträgen in Sozialen Medien im Hinblick auf ihren Bezug zu kreativen Aktivitäten zu prüfen. Methoden: Als erste Methode wurde eine Klassifikation durch ein bestehendes Kreativitäts Wörterbuch des Textanalyseprogramms LIWC geprüft. Als zweite Methode wurde eine Klassifikation der Beiträge durch Bewertungen der Kreativitätsbezogenheit durch GPT-4o vorgenommen. Die dritte Methode klassifiziert auf Basis einer, im Rahmen dieser Arbeit erstellten Stichwortliste. Die drei Methoden wurden anhand von 853 YouTube-Video Transkripten zweier unterschiedlicher Formate (ein kreativitätsbezogenes und ein nicht kreativitätsbezogenes Format) validiert und miteinander verglichen. Ergebnisse: Die LIWC-Methode konnte kreativitätsbezogene- und nicht-kreativitätsbezogene Transkripte nicht zuverlässig unterscheiden. Die auf der eigenen Stichwortliste basierende Methode zeigte eine signifikante Differenzierung zwischen den Kategorien, erwies sich jedoch aufgrund vieler Nullwerte der einzelnen Transkripte als ungeeignet für individuelle Klassifikationen. Die KI-gestützte Methode zeigte ebenfalls eine signifikante Differenzierung zwischen den Kategorien und erwies sich aufgrund konsistenter Zuordnung von Skalenwerten je Transkript als Methode mit der effektivsten praktischen Anwendbarkeit. Schlussfolgerung: Die Ergebnisse legen nahe, dass klassische Wortlistenverfahren allein nicht ausreichen, um kreative Inhalte zuverlässig zu klassifizieren. Die Integration KI-gestützter Elemente erscheint ein notwendiger Entwicklungsschritt für eine valide Erforschung digitaler Alltagskreativität.Background and Objective: People share many aspects of their lives on social media, which can be used to gain insights into everyday creative behavior. To efficiently determine whether published posts actually concern creative activities, the content can be analyzed using linguistic methods. The aim of this study is to examine the reliability of three different linguistic analysis methods in identifying whether social media posts involve creative activities. Methods: The first method involved classification using an existing creativity dictionary from the text analysis software LIWC. The second method classified the content based on creativity-related ratings provided by GPT-4o. The third method relied on a custom keyword list developed specifically for this study. All three methods were validated and compared using 853 YouTube video transcripts representing two distinct formats (one creativity-related and one non-creativity-related). Results: The LIWC-based method was unable to reliably distinguish between creativity-related and non-creativity-related transcripts. The method based on the custom keyword list showed a significant differentiation between the categories but proved unsuitable for individual-level classification due to many transcripts containing no relevant keywords. The AI-supported method also demonstrated significant differentiation and emerged as the most practically applicable approach, given its consistent assignment of creativity scores to each transcript. Conclusion: The findings suggest that traditional keyword-based approaches alone are insufficient for reliably classifying creative content. The integration of AI-supported, context sensitive elements appears to be a necessary step toward a valid investigation of everyday digital creativity.vorgelegt von Miriam SeyfriedMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc

    Embryo implantation from the perspective of the immune system

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    Die Embryoimplantation ist Komplex und wird durch das Immunsystem reguliert. Die mütterliche Immunantwort muss ein Gleichgewicht zwischen der Toleranz gegen-über dem semi-allogenen Embryo und der Aufrechterhaltung der Abwehrmechanis-men finden. Ziel dieser Masterarbeit ist es, die wesentlichen bekannten Funktionen von Immunzellen während der Embryoimplantation zusammenzufassen.Natürliche Killerzellen (NK-Zellen) dominieren das endometriale Immunumfeld. Ihre Wechselwirkungen mit Trophoblastenzellen, vermittelt durch Killerzell Immunoglobu-lin-like Rezeptoren (KIR) und humanen Leukozytenantigen (HLA), wie HLA-C und HLA-Klasse-Ib-Moleküle modulieren Immunantworten. Sie sind für die adäquate Gefäßmodulation und Unterstützung der Embryoentwicklung von enormer Bedeutung. Abnormale NK-Zellaktivität wurde mit wiederholtem Implantationsversagen (RIF) und Schwangerschaftskomplikationen in Verbindung gebracht.Regulatorische T-Zellen (Tregs) beeinflussen die Immuntoleranz. Entscheidend für die Implantation ist ein dynamischer Wechsel zwischen proinflammatorischen (Th1) Zuständen, die während der frühen Schwangerschaft die Gewebeumgestaltung und Angiogenese fördern und antiinflammatorischen (Th2) Zuständen, die im Verlauf dominieren, um die fetale Entwicklung zu unterstützen. Defizite an Tregs werden mit Unfruchtbarkeit, wiederholten Fehlgeburten (RPL) und Schwangerschaftskomplikationen wie Präeklampsie in Verbindung gebracht.Deziduale Makrophagen zeigen die Tendenz zum immunsuppressiven M2-Phänotyp. Sie sind an Geweberekonstruktion und der Clearance apoptotischer Zellen beteiligt. Die Endometriumrezeptivität wird durch Immunzellen, Zytokine und Chemokine beeinflusst, die die Gewebeumgestaltung, Entzündungen und die Rekrutierung von Leukozyten regulieren. Eine Dysregulation in der Zytokinproduktion wurde mit Unfruchtbarkeit, RIF und RPL in Verbindung gebracht. Neueste Forschungen deuten darauf hin, dass das endometriale Mikrobiom dynamisch mit dem Immunsystem interagiert und so die Implantation und Schwangerschaftsergebnisse beeinflusst. Ein tieferes Verständnis dieser immunologischen Prozesse ist entscheidend, um diagnostische Biomarker für reproduktive Störungen zu identifizieren und Komplikationen wie RIF oder RPL mit gezielten Therapien zu bewältigen.Embryo implantation is complex and regulated by the immune system. The maternal immune response must strike a balance between tolerance to the semi-allogeneic embryo and the maintenance of defense mechanisms. This Master's thesis aims to summarize the key known functions of immune cells during embryo implantation. Natural killer (NK) cells dominate the endometrial immune environment. Their interactions with trophoblast cells, mediated by killercell immunoglobulin-like receptors (KIR) and human leukocyte antigens (HLA), such as HLA-C and HLA-Class-Ib-molecules, modulate immune responses. They are of immense importance for adequate vascular modulation and support of embryonic development. Abnormal NK cell activity has been linked to recurrent implantation failure (RIF) and pregnancy complications.Regulatory T cells (Tregs) influence immune tolerance. Crucial for implantation is a dynamic shift between pro-inflammatory (Th1) states, which promote tissue remodeling and angiogenesis during early pregnancy, and anti-inflammatory (Th2) states, which dominate later on to support fetal development. Deficiencies in Tregs have been linked to infertility, recurrent pregnancy loss (RPL), and pregnancy complications such as preeclampsia.Decidual macrophages tend towards the immunosuppressive M2 phenotype. They are involved in tissue reconstruction and the clearance of apoptotic cells. Endometrial receptivity is influenced by immune cells, cytokines, and chemokines, which regulate tissue remodeling, inflammation, and leukocyte recruitment. Dysregulation in cytokine production has been implicated in infertility, RIF and pregnancy loss. Emerging research suggests that the endometrial microbiome dynamically interacts with the immune system, influencing implantation and pregnancy outcomes. A deeper understanding of these immunological processes is crucial for identifying diagnostic biomarkers for reproductive disorders and managing complications such as RIF or RPL with targeted therapies.Tanja IgnatovMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc

    Educational equity in Norway? : an analysis from a structural-sociological, individual-empowering and democratic-participative perspective and its relevance in the Austrian context

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    Norwegen gilt als eines der bildungsgerechtesten Länder der Welt und fällt immer wieder durch einen vergleichsweise geringen Zusammenhang zwischen „Bildungserfolg“ und sozialem Hintergrund auf, während Bildung in Österreich sehr viel stärker vererbt wird. Das Bildungssystem spielt eine zentrale Rolle bei der Reproduktion gesellschaftlicher Ungleichheit. Durch verschiedene Konzepte der französischen Soziologen Pierre Bourdieu und Raymond Boudon können Reproduktionsmechanismen und die damit einhergehende Legitimation sozialer Ungleichheit nachvollziehbar gemacht werden. Auch die Annahme, wir würden in einer meritokratischen Gesellschaft leben, in der bloß Leistung erbracht werden muss, um „erfolgreich“ zu sein, trägt zur Reproduktion sozialer Ungleichheit bei. Um unterschiedliche Bildungsvoraussetzungen auszugleichen, bedarf es einer fairen Chancengleichheit, durch die alle Lernenden einen vergleichbaren Zugang zu Bildung erhalten und reale, gerechte Möglichkeiten haben, ihr Potenzial zu entfalten und „Bildungserfolge“ zu erleben. Dies ist ein wichtiger Aspekt von Bildungs-gerechtigkeit. In der vorliegenden Masterarbeit wird argumentiert, dass nicht nur Selbstbestimmung und Persönlichkeitsentfaltung, sondern auch soziale Teilhabe und Mitgestaltung sowie gesellschaftliche Verantwortung als Zieldimensionen gerechter Bildung miteinbezogen werden müssen, um eine Balance zwischen individuellen und kollektiven Bildungsansprüchen schaffen zu können. So wird eine integrative Gerechtigkeitskonzeption entwickelt. Mit Hilfe eines selbst konzipierten dreidimensionalen Analyserahmens soll aus einer strukturell-soziologischen, einer individuell-befähigenden und einer demokratisch-partizipativen Perspektive aufgezeigt werden, welche Aspekte des norwegischen Bildungssystems Bildungsgerechtigkeit befördern und welche Implikationen sich daraus für das österreichische System ergeben.Die wichtigsten Erkenntnisse der Arbeit sind, dass sich die vergleichsweise hohe Bildungsgerechtigkeit in Norwegen durch ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren ergibt. Bereits ab dem ersten Lebensjahr ist eine fast flächendeckende frühkindliche Bildung sichergestellt, darauf folgt eine zehnjährige gemeinsame Schulzeit ohne frühzeitige Selektion. Es wird viel Wert auf staatliche Finanzierung, individuelle Förderung und eine ganzheitliche Entwicklung gelegt, Schulnoten werden erst ab der achten Schulstufe eingeführt. Zusätzlich fördern starke demokratische Werte eine gleichberechtigte gesellschaftspolitische Partizipation. Auch in Österreich könnten insbesondere durch den Ausbau einer Gesamtschule und damit spätere Selektion sowie den späteren Einsatz von Noten bildungsgerechtere Strukturen etabliert werden.Norway is considered one of the most educationally equitable countries in the world, repeatedly standing out for its comparatively low correlation between 'educational success' and social background. In contrast, education in Austria is much more strongly inherited. The education system plays a central role in the reproduction of social inequality. The work of the French sociologists Pierre Bourdieu and Raymond Boudon can be used to understand the mechanisms of social reproduction and the associated legitimization of social inequality.The assumption that we live in a meritocratic society in which performance is all that is required to be ‘successful’ also contributes to the reproduction of social inequality. To equalize different educational prerequisites, we need fair equal opportunities that give all learners comparable access to education, as well as real and equitable options for developing their potential and experiencing 'educational success'. This is an important aspect of educational equity. This master's thesis argues that equitable education should include not only self-determination and personal development, but also social participation, co-determination and social responsibility, in order to create a balance between individual and collective educational demands. In this way, an integrative concept of educational justice is developed. Using a self-designed three-dimensional analytical framework, this study will examine aspects of the Norwegian education system that promote educational justice from structural-sociological, individual-empowering, and democratic-participative perspectives, and consider the implications for the Austrian system.The most important findings of this thesis are that the comparatively high level of educational equality in Norway is the result of a combination of several factors. Almost universal early childhood education is guaranteed from the age of one, followed by ten years of common schooling without early selection. Great emphasis is placed on state funding, individualized support and holistic development, and school grades are only introduced from the eighth grade onwards. In addition, strong democratic values promote equal socio-political participation. In Austria, too, more equitable structures could be established, particularly through a common school for all and thus later selection and the later use of grades.Victoria SchifkoMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassungen in Deutsch und Englisc

    From ephemerality to traceability : modeling ephemeral art in information systems

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    Ephemere Kunst stellt aufgrund ihrer flüchtigen, prozesshaften sowie häufig orts- und zeit gebundenen Natur eine besondere Herausforderung für die kunstwissenschaftliche und museologische Auseinandersetzung dar. Konventionelle Dokumentations- und Archivierungspraktiken stoßen angesichts der dynamischen, fragmentarischen und oft situationsgebundenen Natur dieser Werke an Grenzen. Gleichzeitig erschweren die mediale und inhaltliche Fragmentierung des Dokumentationsmaterial ein systematisches Bewahren erheblich. Damit stellt sich die Frage, wie ephemere Kunst über ihre zeitlich begrenzte Existenz hinaus nicht nur dokumentiert, sondern auch wissenschaftlich nachvollziehbar und langfristig zugänglich gemacht werden kann. Die vorliegende Masterarbeit widmet sich dieser Problematik aus der Perspektive der digitalen Geisteswissenschaften und untersucht, wie ephemere Kunst so modelliert werden kann, dass ihre komplexen Entstehungs-, Rezeptions- und Bedeutungszusammenhänge langfristig strukturiert, nachvollziehbar und zugänglich gemacht werden können. Ausgehend von einer theoretischen und werkbezogenen Analyse ephemer Kunst sowie einer kritischen Auseinandersetzung mit bestehenden Archivierungs-, Dokumentations- und Referenzmodellen wird ein konzeptioneller Modellierungsansatz entwickelt. Dieser Ansatz plädiert für eine modellierungstheoretische Praxis, die Fragmenthaftigkeit, Kontextabhängigkeit und strukturelle Offenheit ephemerer Kunst integriert. Ziel der Arbeit ist es, eine informationswissenschaftliche Grundlage zu schaffen, die den Anforderungen ephemerer Kunst gerecht wird. Die Arbeit versteht sich damit als Beitrag zur methodischen Reflexion über digitale Repräsentationsformen ephemerer Kunst und plädiert für eine modellierungstheoretische Praxis, welche Unabgeschlossenheit, Selektivität und Unverfügbarkeit ephemerer Werke bewusst und nachvollziehbar in digitalen Repräsentationen offenlegt.Ephemeral art poses a major challenge for art historians and museologists due to its temporary, processual and often time- and place-bound nature. Given the dynamic and ephemeral character of these works, conventional documentation and archiving practices reach their limits. At the same time, the fragmented nature of the documentation material in terms of media and content makes systematic preservation considerably more difficult. This raises the question of how ephemeral art can not only be documented beyond its temporary existence but also made scientifically comprehensible and accessible in the long term. This thesis explores this challenge from the perspective of the digital humanities and examines how ephemeral art can be modeled so as to make its complex contexts of creation, reception and meaning structured, comprehensible and accessible in the long term. Based on a theoretical and work-based analysis of ephemeral art and a critical examination of existing archiving, documentation practices and reference models, a conceptual modeling approach is developed. This approach pleads for a modeling-theoretical practice that integrates the fragmentary nature, context dependency and structural openness of ephemeral art. The aim of the thesis is to create a basis for further modeling efforts that meet the requirements of ephemeral art. The work sees itself as a contribution to methodological reflection on digital forms of representation of ephemeral art and argues for a modeling practice that addresses the incompleteness, selectivity and unavailability of ephemeral works in digital representations openly and transparently.vorgelegt von Anna Rechenmacher, BA MAMasterarbeit Universität Graz 202

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