University of Graz

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    50157 research outputs found

    AmLit / “That Sense of Wonder”: A Conversation with Ron Rash

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    AmLit / The Vulnerable Body in Extraction Literature:Eco-Sickness in Caridad Svich’s The Way of Water and Jennifer Haigh’s Heat and Light

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    Contemporary American literature that addresses the social and cultural anxieties about the impending climate crisis, by focusing on the environmental threats caused by fossil fuel extraction, can be understood as breaking a longsilence fostered by dominant discourses of prosperity that these energy regimes promised. While climate change speculative literature tends to concentrate on their long-term nefarious consequences in imagined dystopic futures,contemporary petro- and hydro-fracking narratives focused on the present, frequently represent the damage caused by fossil fuel extraction not only to the environment but to also the equally vulnerable human body. This article, using insights from energy humanities and ecocriticism, discusses how this dissolutionof the nature/body boundary is represented in two texts, Caridad Svich‘s play The Way of Water (2012) and Jennifer Haigh’s novel Heat and Light (2016), which directly address oil production and shale gas extraction. It will examine how theirnarrative strategies invest in the trope of eco-sickness developed by Heather Houser (2016), to render visible and intimate the frequently hidden costs of fossil fuel energy systems, signaling how human corporality is inseparable from theenvironment

    “Everyone's work is a kind of reflection of identity” : the role of identity in the art of Tschabalala Self and Lina Iris Viktor

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    Im Katalog der von ihm kuratierten Ausstellung „The Time is Always Now: Artists Reframe the Black Figure“, stellt Ekow Eshun fest: „To paint is a lonely act, but the painting itself is a shared experience“ und beschreibt persönliche sowie gemeinschaftliche Komponenten, die Gemälden inne sind. Er artikuliert damit Aspekte des künstlerischen Schaffens, die mit der Behandlung von Identitätsaspekten in den Werken von Tschabalala Self und Lina Iris Viktor in Verbindung gebracht werden können, insbesondere wenn Identität als Konzept im Sinne einer Verhandlung zwischen dem individuell Persönlichen und sozialer, politischer und kultureller Relationalität verstanden wird. In dieser Masterarbeit wird die Frage untersucht, wie Identität in der Portraitmalerei von Tschabalala Self und Lina Iris Viktor diskutiert wird. Diese Forschungsfrage wird um eine Analyse der Rolle der Repräsentation Schwarzer diasporischer Identitäten, insbesondere in Bezug auf globale und transkulturelle Verflochtenheiten, erweitert. Dabei wird die Fragestellung selbst einer kritischen Reflexion unterzogen. Es werden zwei künstlerische Positionen diskutiert, die auf jeweils unterschiedliche Weise Themen wie Identitätskonstruktion, Blackness sowie Black Womanhood behandeln. In den besprochenen Kunstwerken bedienen sich Self und Viktor der visuellen Codes des Portraits, um gleichzeitig die Machtdynamiken des Blicks sowie gängige Repräsentationsformen kritisch zu untersuchen. Sowohl ihr experimenteller Umgang mit dem Selbst als auch die Aufarbeitung von unterschiedlichem archivalischem Material zeigen, dass vielfältige Bilder geschaffen werden können, die eine universale Lesart von Identitäten unterlaufen. Unter Einbeziehung subjektiver Aspekte und Erfahrungen wird ein expliziter Dialog mit der Historie geschaffen. Lina Iris Viktors Äußerung, dass “it’s about experience and worldliness and understanding that there is no center.”, bildet einen zentralen Leitgedanken für die vorliegende Forschungsarbeit.In the catalog of the exhibition he curated, “The Time is Always Now: Artists Reframe the Black Figure”, Ekow Eshun states: “To paint is a lonely act, but the painting itself is a shared experience” and in doing so describes the personal and communal components inherent in paintings. He thus articulates aspects of artistic creation that can be linked to the treatment of aspects of identity in the works of Tschabalala Self and Lina Iris Viktor, especially if identity is understood as a concept in the sense of a negotiation between the individual personal and social, political and cultural relationality. This master's thesis examines the question of how identity is discussed in the portraiture of Tschabalala Self and Lina Iris Viktor. This research question is expanded to an analysis of the role of the representation of Black diasporic identities, especially in relation to global and transcultural entanglements. In doing so, the question itself is subjected to critical reflection. Two artistic positions are discussed, each of which deals in a different way with themes such as identity construction, blackness and black womanhood. In the artworks discussed, Self and Viktor make use of the visual codes of the portrait in order to critically examine the power dynamics of the gaze and common forms of representation. Both their experimental approach to the self and the processing of different archival material show that diverse images can be created that undermine a universal reading of identities. By incorporating subjective aspects and experiences, an explicit dialog with history is created. Lina Iris Viktor's statement that “it's about experience and worldliness and understanding that there is no center.” forms a central guiding principle for the present research work.vorgelegt von Elisabeth Župarić-Bernhard, BAMasterarbeit Universität Graz 202

    Automated electrochemistry for accelerated organic synthesis and reaction optimization

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    Die Pharmabranche setzt zunehmend auf umweltfreundlichere und nachhaltigere Prozesse. Insbesondere automatisierte Plattformen erweisen sich als wertvolle Werkzeuge in der organischen Synthese, da sie große Datenmengen erfassen und gleichzeitig den Zeit- und Materialverbrauch deutlich reduzieren. Die organische Elektrochemie bietet sich dabei hervorragend für die schnelle Generierung von Reaktionsdaten an, da die Elektrolysezeit proportional zur Menge der verarbeiteten Substanz ist. Darüber hinaus stößt dieses Feld auf großes Interesse, da es kostengünstige, skalierbare, sichere und selektive Redoxtransformationen mit Strom als Antriebskraft ermöglicht. Kapitel 2 beschreibt den Beginn der Entwicklung einer automatisierten elektrochemischen Plattform und die Validierung des Konzepts der schnellen Elektrolyse im kleinen Maßstab. Diese Plattform umfasste einen neuartigen flexiblen Mikroreaktor, der durch die Verwendung kommerzieller IKA-Elektroden einen sanfteren Übergang vom Batch- zum Durchflussbetrieb ermöglichte. Als Machbarkeitsnachweis für die Kombination aus Mikroreaktor, Automatisierung und statistischer Analyse wurde der chemische Raum dreier verschiedener elektrochemischer Reaktionen untersucht. Abschließend wurde die Skalierbarkeit der Reaktionsbedingungen auf eine größere Durchflusselektrolysezelle demonstriert, die unter Beibehaltung der Werte der wichtigsten elektrochemischen Parameter ähnliche Ergebnisse lieferte.Kapitel 3 befasst sich mit der Entwicklung einer neuen prozessanalytischen Technologie auf Basis der zyklischen Voltammetrie zur Inline-Überwachung elektrochemischer Reaktionen. Trotz der Vielseitigkeit und Präzision dieser Technik für die quantitative Analyse von Verbindungen in Lösungen hat sie in der chemischen Gemeinschaft im Zusammenhang mit Durchflussprozessen nur wenig Beachtung gefunden. Daher wurde unter Verwendung kommerzieller Fluidikkomponenten eine einfache Durchflusszelle für die Inline-Elektroanalytik entwickelt. Darüber hinaus erwies sich diese Zelle als für Automatisierungszwecke geeignet, da sie von einem Open-Source Potentiostaten angetrieben wird. Die Fähigkeiten der Zelle zur Überwachung von Durchflussreaktionen wurden durch den Vergleich ihrer Ergebnisse mit Offline-HPLC-Analysen validiert. Während dieses Prozesses wurde eine elektrochemische Oxidation von primären und sekundären Alkoholen als Modellreaktion verwendet.In Kapitel 4 wird ein Upgrade der automatisierten Plattform aus Kapitel 2 vorgestellt, bei dem ein Reaktionsvorbereitungsmodul mit Liquid-Handler implementiert wurde. Darüber hinaus wurde der bisherige kontinuierliche Durchflussbetrieb durch einen gasgetrennten Reaktionsansatz ersetzt, wodurch Zeit- und Materialaufwand pro Iteration weiter reduziert wurden. Die resultierende automatisierte Plattform wurde für die Synthese von Proteolyse-Targeting-Chimären (PROTAC)-Fragmenten durch elektrochemische C-N-Kreuzkupplungen von E3-Ligase-Bindern mit verschiedenen Aminen eingesetzt. Um die Vielseitigkeit der Plattform zu testen, wurde eine Optimierungskampagne mittels Design of Experiments (DoE) für ein erfolgloses Bibliotheksziel vollautomatisch durchgeführt.Kapitel 5 stellt eine Closed-Loop-Version der elektrochemischen Durchflussplattform aus Kapitel 4 vor, die die Flexibilität und Modularität des Systems demonstriert. In diesem Fall wurde die Plattform eingesetzt, um drei verschiedene chemische Transformationen autonom zu optimieren, indem Online-UHPLC-Analyse und ein Bayes'scher Optimierungsalgorithmus genutzt wurden. Dazu gehörten eine nickelkatalysierte C-N-Kreuzkupplung eines E3-Ligase-Binders, eine oxidative Modifikation einer Aminosäure und eine decarboxylierende Minisci-Alkylierung eines Naturstoffs. Diese Fälle waren mit verschiedenen Herausforderungen konfrontiert, wie z. B. unterschiedlichen kategorialen und kontinuierlichen Variablen als Input oder technischen Schwierigkeiten wie der anodischen Wasserstofferzeugung.The pharmaceutical sector is shifting towards greener and more sustainable processes. In particular, automated platforms are emerging as valuable tools in library synthesis and reaction optimization due to their ability to gather significant amounts of data points while considerably reducing the time and material consumption needed. In this context, organic electrochemistry is a great option for providing rapid generation of reaction data, since the electrolysis time is proportional to the amount of substance processed. Furthermore, this field is attracting great interest because it allows redox transformations to be performed in a cost-effective, scalable, safe and selective way by using electricity as the driving force. Chapter 2 describes the beginning of the automated electrochemical platform development and the validation of the fast electrolysis at small scale concept. This platform featured a novel flexible microreactor designed to provide a smoother transition from batch to flow by utilizing commercial IKA electrodes. As proof of concept of the combination of the microreactor, automation and statistical analysis, the chemical space of three different electrochemical reactions was explored. Finally, the scalability of the best reaction conditions to a larger flow electrolysis cell was demonstrated, providing similar results when the value of the key electrochemical parameters was maintained.Chapter 3 focuses on the design of a new process analytical technology based on cyclic voltammetry for the inline monitoring of electrochemical reactions. Despite the versatility and precision of this technique for the quantitative analysis of compounds in solution, it has received minimal attention from the chemistry community in the context of flow processing. Thus, a flow cell for inline electroanalytics was developed by using commercial fluidic components. Furthermore, this cell was suitable for automation purposes, as it was powered by an open-source potentiostat. The capabilities of the cell to monitor flow reactions have been validated by comparing its results to offline HPLC analyses. During that process, an electrochemical oxidation of primary and secondary alcohols was used as model reaction.In Chapter 4, an upgrade of the automated platform of Chapter 2 is presented, where a reaction preparation module featuring a liquid handler was implemented. Moreover, the previous continuous flow operation mode was substituted with a gas separated reaction slug approach, further decreasing the time and material consumption of each iteration. The resulting automated platform was employed in the library synthesis of proteolysis targeting chimera (PROTAC) fragments via electrochemical C–N cross-couplings of E3 ligase binders with diverse amines. In order to test the platform versatility, an optimization campaign via Design of Experiments (DoE) was performed for an unsuccessful library target in a fully automated way.In Chapter 5, a closed-loop version of the flow electrochemical platform from Chapter 4 is reported, showcasing the flexibility and modularity of the system. In this case, the platform was applied to optimize three different chemical transformations in an autonomous way by leveraging on-line UHPLC analysis and a Bayesian optimization algorithm. This included a nickel-catalyzed C–N cross-coupling of an E3 ligase binder, an oxidative modification of an amino acid, and a decarboxylative alkylation of a natural product. These cases faced several challenges, like different categorical and continuous variables as inputs or engineering difficulties like anodic hydrogen generation.The overall aim of this thesis is to develop a modular automated flow electrochemical platform to carry out library synthesis and reaction optimization. Ultimately, this tool should bridge the synthetic electrochemistry field to the medicinal chemistry and engineering automation community, greatly impacting their technological evolution.Eudardo Rial Rodríguez, M.Sc.Dissertation Universität Graz 2025Zusammenfassungen in deutscher und englischer Sprach

    Between traditionalism and modernism in early educational transitions beliefs and reality about the transformation of the idea of readiness for school

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    Der Bildungsübergang vom Kindergarten in die Grundschule wurde bisher meist als eine Statuspassage betrachtet, d.h., als ein punktuelles Ritual. Diese Form der Übergangsgestaltung wurde darüber hinaus mit der Idee der Schulreife in Verbindung gebracht. Eine solche traditionelle Sichtweise entspricht jedoch nicht mehr den Anforderungen einer progressiven Schuleingangskonzeption in modernen Gesellschaften. Daher ist es notwendig, diese traditionelle Form des Übergangs einer Weiterentwicklung zu unterziehen, die in dieser Arbeit als Übergangsmanagement bezeichnet wird. Die Herausforderung besteht darin, dass auch das pädagogische Fachpersonal in elementar- und primarpädagogischen Bildungsinstitutionen – die vormals organisatorisch getrennt voneinander tätig waren – diesen Anforderungen gerecht werden muss. Vor diesem Hintergrund wurde diese Studie konzipiert. Pädagog:innen in elementar- und primarpädagogischen Bildungsinstitutionen wurden anhand eines Surveys befragt und deren epistemologischen Überzeugungen sowie deren Handlungsweisen erhoben und analysiert. Diese Studie konnte zeigen, dass die befragten Pädagog:innen zwar progressive Überzeugungen teilen, jedoch mehrheitlich in traditionellen Handlungsweisen verhaftet bleiben.Traditionally, the educational transition from the kindergarten to the primary school is regarded as a rite de passage. Thus, it is seen as a selective ritual related with the idea of readiness for school. However, such traditional approach to educational transition does neither fit with the demands of a progressive pedagogy nor with the needs of modern societies. Therefore, it becomes necessary to develop a management of transition which fulfills rational requirements. Hitherto, institutions in the fields of elementary and primary education did not systematically cooperate with each other and its staff yet has to be trained for a management of transition. In front of this background the staff of kindergarten and primary school was questioned about its epistemological beliefs on the base of a survey-study. The analysis of the data shows that though a bulk of the interviewee shares progressive beliefs, they, however, stayed rooted into a traditional pedagogical praxis.Elisabeth Reicher-PircheggerDissertation Universität Graz 2025Archivierung/Langzeitarchivierung gewährleistet AT-OeNB pdage

    The importance of mathematical activities at home in relation to mathematical self-concept : with a focus on gender-specific characteristics

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    Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit dem mathematischen Selbstkonzept von Schülerinnen der achten Schulstufe, um besser zu verstehen, wie die wahrgenommene elterliche Haltung gegenüber Mathematik und häusliche Aktivitäten dieses prägen. Zu Beginn werden internationale Studien wie PISA oder TIMSS vorgestellt, die auf höhere Mathematikkompetenzen zugunsten der Jungen hinweisen. Daraufhin werden mögliche Ursachen für diese Geschlechterdifferenzen auf neurowissenschaftlicher als auch psychosozialer Ebene vorgestellt. Anschließend wird ausgehend von theoretischen Modellen zum Selbstkonzept – insbesondere dem hierarchischen Modell nach Shavelson et al. – sowohl die Begriffsdefinition als auch relevante Einflussfaktoren wie Vergleichsprozesse und elterliches Verhalten beleuchtet. Ergänzend wird auf geschlechtsspezifische Unterschiede im mathematischen Selbstkonzept eingegangen, wie sie in der Literatur vielfach beschrieben sind. Zur Beantwortung der zentralen Forschungsfrage wurde ein Fragebogen entwickelt, der mathematisch geprägte Alltagstätigkeiten, wahrgenommene Überzeugungen der Eltern und das mathematische Selbstkonzept der Kinder erfasst. Die Auswertung basiert auf den Daten von 194 Schüler*innen der achten Schulstufe. Im Fokus steht insbesondere, wie Mädchen die Haltung ihrer Eltern wahrnehmen und ob diese mit dem eigenen mathematischen Selbstkonzept in Verbindung steht. Die Ergebnisse zeigen, dass ein höheres mathematisches Selbstkonzept unabhängig vom Geschlecht mit besseren Leistungen einhergeht. Zudem zeigt sich eine positive Tendenz zwischen der Einbindung in mathematische Alltagsaktivitäten und dem mathematischen Selbstkonzept. Auch wahrgenommene elterliche Einstellungen, insbesondere, wenn sie bei Mutter und Vater als positiv erlebt werden, scheinen das mathematische Selbstkonzept der Mädchen positiv zu beeinflussen. Diese Arbeit leistet einen Beitrag zur Diskussion um stereotype Zuschreibungen in Mathematik und hebt die Bedeutung elterlicher Kommunikation sowie alltäglicher mathematischer Erfahrungen hervor. Die Ergebnisse unterstreichen, wie wichtig es ist, Eltern, Lehrpersonen und das schulische Umfeld für ihre Rolle in der Entwicklung des mathematischen Selbstkonzepts von Kindern – insbesondere von Mädchen – zu sensibilisieren. Eine bewusste und ermutigende Haltung gegenüber Mathematik kann helfen, stereotype Denkmuster zu hinterfragen, das Selbstvertrauen von Mädchen zu stärken und langfristig mehr Chancengleichheit im mathematischen Bildungsweg zu fördern.This master’s thesis examines the mathematical self-concept of eighth-grade female students in order to better understand how their parents’ perceived attitudes toward mathematics and activities at home shape this concept. At the beginning, international studies such as PISA and TIMSS are presented, which point to higher mathematical skills among boys. Possible causes for these gender differences are then presented at both the neuroscientific and psychosocial levels. Subsequently, based on theoretical models of self-concept – in particular the hierarchical model according to Shavelson et al. – both the definition of the term and relevant influencing factors such as comparison processes and parental behavior are examined. In addition, gender-specific differences in mathematical self-concept, as described in numerous publications, are discussed. To answer the central research question, a questionnaire was developed that covers mathematically oriented everyday activities, parents’ perceived beliefs, and children’s mathematical self-concept. The evaluation is based on data from 194 eighth-grade students. The focus is particularly on how girls perceive their parents’ attitudes and whether these are related to their own mathematical self-concept. The results show that a higher mathematical self-concept is associated with better performance, regardless of gender. In addition, there is a positive correlation between involvement in everyday mathematical activities and mathematical self-concept. Perceived parental attitudes, especially when they are experienced as positive by both mother and father, seem to have a positive influence on girls’ mathematical self-concept. This work contributes to the discussion on stereotypical attributions in mathematics and highlights the importance of parental communication and everyday mathematical experiences. The results underscore how important it is to raise awareness among parents, teachers, and the school environment about their role in the development of children’s mathematical self-concept, especially among girls. A conscious and encouraging attitude toward mathematics can help to challenge stereotypical thinking patterns, boost girls’ self-confidence, and promote greater equality of opportunity in mathematical education in the long term.vorgelegt von BEd, Rebecca RiebenbauerEnthält Literaturverzeichnis auf Blätter 86-90Masterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    Between requirements and stress: Teaching out of field at polytechnic schools and the effects on teachers' stress levels and mental health

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    Die vorliegende Masterarbeit untersucht die Herausforderungen fachfremden Unterrichtens an Österreichs Polytechnischen Schulen vor dem Hintergrund des akuten Lehrkräftemangels, der für das Schuljahr 2025/2026 über 6.100 offene Stellen an Schulen aufweist (Austria Presse Agentur - APA, 2025). Fach-fremder Unterricht ist für viele Lehrkräfte Alltag, jedoch bislang im österreichi-schen Kontext kaum wissenschaftlich beleuchtet. Ziel der Studie ist es, die durch fachfremden Unterricht entstehenden Stressoren zu identifizieren, deren psychische, körperliche und organisatorische Auswirkungen auf Lehrpersonen darzustellen sowie Bewältigungsstrategien aufzuzeigen. Hierfür wurden qualita-tive Interviews mit fachfremd unterrichtenden Lehrkräften steirischer Polytech-nischer Schulen durchgeführt und die Transkripte im Rahmen einer inhaltlichen Analyse ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass fehlendes fach- und fachdi-daktisches Wissen als zentraler Stressfaktor wahrgenommen wird, der vielfälti-ge individuelle Belastungen wie Erschöpfung, Motivationsverlust, Unsicherheiten im Unterricht und Frustration auslösen kann. Die Lehrkräfte verfügen über un-terschiedliche Coping-Strategien, deren gezielte Förderung als essenziell ange-sehen wird, um die Belastungen zu mindern. Die Studie unterstreicht die Not-wendigkeit, fachfremd unterrichtende Lehrkräfte fachlich und fachdidaktisch besser zu qualifizieren und den Lehrkräftemangel durch geeignete bildungspoli-tische Maßnahmen zu adressieren. Abschließend wird weiterer Forschungsbe-darf zum fachfremden Unterricht in Österreich betont, um schulartspezifische Besonderheiten angemessen zu erfassen und zu berücksichtigen.This thesis examines the challenges of Out-of-Field Teaching at Austria's polytechnic schools against the backdrop of the acute shortage of teachers, with over 6,100 vacancies at schools for the 2025/2026 school year. Out-of-Field Teaching is an everyday occurrence for many teachers, but has hardly been scientifically examined in the Austrian context to date. The aim of the study is to identify the stressors caused by teaching outside of the subject area, to describe their psychological, physical and organizational effects on teachers and to identify coping strategies. To this end, qualitative interviews were conducted with teachers from Styrian polytechnic schools who teach outside their subject area and the experience reports were evaluated as part of a content analysis. The results show that a lack of subject and didactic knowledge is perceived as a central stress factor that can trigger a variety of individual stresses such as exhaustion, loss of motivation, uncertainty in the classroom and frustration. Teachers have different coping strategies, the targeted promotion of which is seen as essential in order to reduce stress. The study underlines the need to improve the professional qualifications of teachers who teach out of their field and to address the shortage of teachers through suitable education policy mea-sures. In conclusion, further research is needed on the issue of Out-of-Field Teaching.Automatisch erstellte Titelanzeige – Daten nicht geprüftMasterarbeit Universität Graz 202

    Selected halogenated herbicides and their impact on the human body

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    Herbizide sind synthetisch hergestellte Pflanzenschutzmittel, die das Wachstum unerwünschter Pflanzen hemmen und damit landwirtschaftliche Erträge sichern. Halogenierte Herbizide enthalten Fluor‑ oder Chloratome, die Lipophilie, Stabilität und biologische Aktivität erhöhen, zugleich aber die Persistenz in der Umwelt und potenzielle Toxizität fördern. Im Fokus stehen drei Klassen. Die Phenoxycarbonsäurederivate (z. B. 2,4‑D, MCPA), Chloracetanilide (Acetochlor, Metolachlor, Metazachlor, Alachlor) und sulfonylharnstoffhaltige Acetolactatsynthasehemmer (Tribenuron‑methyl, Nicosulfuron). Phenoxycarbonsäuren wirken nach dem Auflaufen von breitblättrigem Unkaut und erreichen nach oraler Aufnahme binnen 1–3 Stunden ihr Plasma‑Maximum. Hohe Plasmaproteinbindung (> 90 %) verzögert die Gewebeverteilung und führt zu Halbwertszeiten von 6–12 Stunden. Chloracetanilide zeichnen sich durch eine hohe Lipophilie und Akkumulation im Fettgewebe aus, mit Halbwertszeiten von bis zu mehreren Tagen und mitochondrialer Dysfunktion. Sulfonylharnstoff-Herbizide hemmen ALS bereits im Nanomol‑Bereich, verursachen rasch Aminosäuremangel, DNA‑Replikationsstörungen und Zellschäden bei Pflanzen. Die Plasmahalbwertszeit der Sulfonylharnstoff-Herbizide beim Menschen ist durch rasche Konjugation wie Sulfat‑ und Glucuronidkonjugate und anschließender Ausscheidung kompensiert. Pharmakodynamische Analysen deuten auf eine Bindung an humanen Aryl­kohlenwasserstoff­rezeptor und Estrogenrezeptoren hin, was potenzielle endokrine Disruptionen nahelegt. Kombinationsversuche belegen synergistische Effekte mit anderen Pestiziden. Diese Erkenntnisse unterstreichen die Effizienz halogenierter Herbizide, erfordern jedoch integrierte Risikobewertungen, die Wechselwirkungen verschiedener chemischer Einwirkungen und deren Auswirkungen auf Nicht‑Zielorganismen angemessen berücksichtigen. Abschließend ist zu betonen, dass diese Effekte erst bei deutlich höheren Dosen auftreten, als sie ein Mensch unter realen Expositionsbedingungen zu erreichen vermag.Herbicides are synthetically produced crop-protection agents that inhibit the growth of unwanted plants and thus safeguard agricultural yields. Halogenated herbicides contain fluorine or chlorine atoms, which increase lipophilicity, stability, and biological activity but also promote environmental persistence and potential toxicity. The focus is on three classes: phenoxycarboxylic acid derivatives (e.g., 2,4‑D, MCPA), chloroacetanilides (acetochlor, metolachlor, metazachlor, alachlor), and acetolactate synthase–inhibiting sulfonylureas (tribenuron‑methyl, nicosulfuron).Phenoxycarboxylic acids act post‐emergence on broadleaf weeds and reach their peak plasma concentration within 1–3 hours after oral intake. High plasma‐protein binding (> 90 %) delays tissue distribution and leads to half‐lives of 6–12 hours. Chloroacetanilides are characterized by high lipophilicity and accumulation in adipose tissue, with half‐lives extending to several days, and induce mitochondrial dysfunction. Sulfonylurea herbicides inhibit ALS at nanomolar concentrations, rapidly causing amino acid deficiency, DNA‐replication disturbances, and cellular damage in plants.In humans, the plasma half‐life of sulfonylurea herbicides is offset by rapid conjugation (e.g., sulfation and glucuronidation) followed by excretion. Pharmacodynamic analyses suggest binding to the human aryl hydrocarbon receptor and estrogen receptors, indicating potential endocrine disruption. Combination studies demonstrate synergistic effects with other pesticides. These findings underscore the efficacy of halogenated herbicides but call for integrated risk assessments that appropriately consider interactions among different chemicals and their impacts on non‐target organisms. Finally, it should be emphasized that such effects arise only at substantially higher doses than those to which humans would be exposed under realistic conditions.vorgelegt von Julia NeubauerMasterarbeit Universität Graz 2025Enthält Zusammenfassung in englischer Sprach

    Elemente von Erziehung im Jugendstrafvollzug

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    Die vorliegende Masterarbeit widmet sich der Forschung erzieherischer Elemente im österreichischen Jugendstrafvollzug mit dem Ziel, deren Wirksamkeit für die Resozialisierung junger Straftäter_innen zu untersuchen. Ausgangspunkt ist die Erkenntnis, dass Jugendhaft nicht nur eine strafrechtliche Sanktion, sondern auch ein bedeutender pädagogischer Raum ist, in dem Entwicklungsprozesse beeinflusst werden können. Anhand einer umfassenden theoretischen Aufarbeitung und qualitativer Ex-pert_inneninterviews wurden zentrale pädagogische Handlungsansätze, strukturelle Rahmenbedingungen und Herausforderungen in Einrichtungen wie der Justizanstalt Gerasdorf oder Graz-Jakomini analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass Erziehung im Strafvollzug vor allem durch stabile Beziehungsgestaltung, alltagsnahe Lebensführung und sozialpädagogische Unterstützung wirksam werden kann. Arbeits- und Bildungsangebote nehmen eine zentrale Rolle ein und fördern neben beruflichen Kompetenzen auch soziale Integration und Eigenverantwortung. Gleichzeitig verdeutlicht die Arbeit, dass diese Maßnahmen stark durch institutionelle Einschränkungen, Ressourcenmangel und hierarchische Strukturen begrenzt sind. Eine erfolgreiche Resozialisierung erfordert daher nicht nur pädagogische Professionalität, sondern auch strukturelle Re-formen und langfristige Begleitung über die Haftzeit hinaus.Die Masterarbeit schließt mit der Forderung nach einer stärkeren Verzahnung von Strafvollzug, Sozialpädagogik und gesellschaftlicher Unterstützung. Nur durch eine menschenrechtsorientierte und entwicklungsförderliche Gestaltung des Jugendstrafvollzugs kann dessen zentrales Ziel, die Rückführung in ein straffreies Leben tatsächlich erreicht werden.This master's thesis is dedicated to the study of educational elements within the Austrian juvenile prison system, aiming to examine their effectiveness in the resocialization of young offenders. The starting point is the understanding that juvenile detention is not only a legal sanction but also a significant pedagogical space where developmental processes can be influenced. Based on comprehensive theoretical analysis and qualitative expert interviews, key pedagogical approaches, structural conditions, and challenges in institutions such as the Gerasdorf and Graz-Jakomini correctional facilities were analyzed.The findings demonstrate that education within juvenile detention can be effective primarily through the development of stable relationships, everyday-oriented structures, and socio-pedagogical support. Work and educational programs play a central role in promoting not only vocational skills but also social integration and personal responsibility. At the same time, the study shows that these measures are significa-ntly limited by institutional constraints, lack of resources, and hierarchical structures. Thus, successful resocialization requires not only pedagogical professionalism but also structural reforms and longterm support beyond the period of incarceration.The thesis concludes with a call for stronger integration between the correctional system, social pedagogy, and societal support structures. Only through a human rights-oriented and developmentally supportive design of juvenile detention can its central goal, reintegration into a law-abiding life truly be achieved.Autor/in*: Ann-Christin Jessernig B.AMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammfassung auf Deutsch und Englisc

    From Machines to Moral Agents: The Role of Human-Likeness in the Perception of Robots

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    In einer digitalisierten Welt übernehmen Roboter zunehmend entscheidungsrelevante Aufgaben, die einst nur Menschen vorbehalten waren. Dies betrifft auch sensible Bereiche wie das Gesundheitswesen, die öffentliche Sicherheit oder militärische Kontexte. Damit verbunden stellt sich die gesellschaftlich bedeutsame Frage, wie Menschen Roboter bewerten, wenn diese in bestimmten Situationen moralisch handeln und Verantwortung übernehmen sollen. Die vorliegende Studie untersucht, wie Menschenähnlichkeit von Robotern in moralischen Dilemmata die Zuschreibung von Schuld, Vertrauen (allgemeines Vertrauen, Performance Trust und Moral Trust) sowie die Zuschreibung mentaler Fähigkeiten beeinflusst.An der Studie nahmen N = 668 deutschsprachige Versuchspersonen an einer etwa neunminütigen Online-Studie über Prolific teil. Die Versuchspersonen wurden randomisiert einer von drei Roboter-Bedingungen zugeordnet, die sich im Grad der Menschenähnlichkeit unterschieden. Jede Person bearbeitete eines von drei Dilemmata, in denen ein animierter Roboter vor einer moralisch anspruchsvollen Entscheidung stand. Zunächst gaben sie ihre bevorzugte Entscheidung für die Handlung des Roboters an und bewerteten diesen anschließend im Hinblick auf Schuld, wobei der Roboter stets entgegen ihrer Empfehlung handelte. Nachdem die Versuchspersonen die Fragebögen MDMT v2 und MMP35 ausgefüllt hatten, gaben sie auf einer elfstufigen Likert-Skala ihre Präferenz an, inwieweit Menschen oder Roboter für die Entscheidung als geeigneter eingeschätzt wurden. Varianzanalysen (nach Roboterbedingung über alle drei Dilemmata hinweg) zeigten keine signifikanten Unterschiede zwischen den Roboterbedingungen hinsichtlich der erhobenen abhängigen Variablen (Schuldzuschreibungen, Entscheidungspräferenz, allgemeinem Vertrauen, Performance und Moral Trust sowie deren „Nicht anwendbar“-Antworten und den erfassten Dimensionen zu Mind Perception). Es wurden ergänzende Baseline-Messungen erhoben, die zeigten, dass sich die Robotergruppen vor dem Dilemma in allgemeinem Vertrauen, Performance Trust und Moral Trust ebenfalls nicht signifikant unterschieden. Auf dieser Grundlage wurden zusätzlich Prä- und Post-Vergleiche durchgeführt. Dabei zeigte sich, dass Performance Trust und Moral Trust über alle Bedingungen hinweg signifikant abnahmen, während das allgemeine Vertrauen stabil blieb. Über beide Messzeitpunkte hinweg zeigte sich zudem ein leichter Effekt zugunsten des Roboters mit mittlerer Menschenähnlichkeit.In a digitalized world, robots are increasingly taking on decision-relevant tasks that were once reserved for humans. This also includes sensitive domains such as healthcare, public safety and military contexts. With this development arises the socially question of how people evaluate robots when they act in situations that require moral decisions and attributions of responsibility. The present study investigates how the human-likeness of robots influences blame attributions, general trust (including performance trust and moral trust), as well as the attribution of mental capacities in the context of moral dilemmas.A total of N = 668 German-speaking participants took part in an approximately nine-minute online study via Prolific. Participants were randomly assigned to one of three robot conditions that differed in their degree of human-likeness. Each participant was presented with one of three dilemmas in which an animated robot faced a morally demanding decision. Participants first indicated their preferred decision for the robot’s action and subsequently evaluated the robot in terms of blame attribution, whereby the robot consistently acted contrary to their recommendation. After completing the MDMT v2 and MMP35 questionnaires, participants indicated on an eleven-point Likert scale their preference regarding whether humans or robots were considered more suitable for making the presented decisions. Analyses of variance (by robot condition across all three dilemmas) revealed no significant differences between the conditions with respect to the dependent variables (blame attributions, decision preference, general trust, performance trust, moral trust, “not applicable” responses and mind perception).Supplementary baseline analyses showed that the robot groups did not differ significantly in general trust, performance trust or moral trust prior to the dilemmas. Based on this, pre–post analyses were conducted. These analyses indicated that performance trust and moral trust decreased significantly across all conditions, whereas general trust remained stable. Across both measurement points, a minor effect emerged indicating slightly more favorable evaluations for the robot with medium human-likeness.vorgelegt von Jenifer KrupaMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc

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