University of Graz

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    postmigrantischen

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    Anhaltende Bildungsungleichheiten in ‚post‘-migrantischen Gesellschaften stellen das grundlegende Versprechen demokratischer Gesellschaften infrage: hochwertige Bildungschancen für alle. Große internationale Vergleichsstudien wie PIRLS und TIMSS liefern zwar wichtige Daten zu den Leistungen von Grundschüler:innen, nutzen jedoch meist stark eingeschränkte theoretische Rahmenmodelle, die komplexe soziale Realitäten nur unzureichend abbilden. Diese Dissertation untersucht das Potenzial der Kombination von Large-Scale-Assessment-Daten mit kritisch- und gerechtigkeitstheoretischen Ansätzen, um neue Perspektiven auf die Entstehung und Persistenz von Bildungsungleichheiten in einer globalisierten Welt zu entwickeln. Als theoretischer Rahmen dient ein intertheoretischer Zugang, der auf den von Wigger (2015) dargestellten Gerechtigkeitstheorien basiert und die Dimensionen distributiver, anerkennender sowie partizipatorischer Gerechtigkeit umfasst. Er wird durch die von Culp (2019) vorgeschlagene transnationale Gerechtigkeitsdimension erweitert. Bildungsgerechtigkeit wird als ein mehrdimensionales, relationales und kontextspezifisches Konzept verstanden, das neben der Verteilung von Bildungsressourcen auch Anerkennung, Teilhabe sowie globale Verflechtungen und Transformationsprozesse berücksichtigt. Bronfenbrenners (1979) Modell ökologischer Systeme ermöglicht die Analyse der vielschichtigen Einbettung von Bildungsgerechtigkeit auf individueller, gesellschaftlicher und globaler Ebene. Zudem werden ergänzend Erklärungsansätze von Boudon (1974) und Bourdieu (2012), Generationsunterschiede (El-Mafaalani, 2020) sowie Perspektiven aus der postkolonialen Theorie (Bhabha, 2012; Hosseini-Eckhardt, 2021) integriert, um die Analyse zu vertiefen. Vier empirische Teilstudien fokussieren auf den europäischen Kontext, Österreich und den Kosovo – Gesellschaften, die durch Migration, Transformation und internationale Einflüsse geprägt sind. Dabei werden Large-Scale- Assesment-Daten nicht als reine Querschnittserhebungen, sondern als wiederholte Messungen im Fünfjahresrhythmus genutzt, um gesellschaftliche Entwicklungen zeitlich und kontextspezifisch abzubilden. Die Arbeit zielt darauf ab, das bisher dominante defizitorientierte Verständnis von Bildungsungleichheit zu überwinden und das theoretische Instrumentarium weiterzuentwickeln, um die Komplexität und Dynamik von Bildungsungleichheiten in ‚post‘-migrantischen und global vernetzten Gesellschaften besser zu erfassen.Persistent educational inequalities in ‚post’-migrant societies call into question the fundamental promise of democratic societies: quality educational opportunities for all. Large international comparative studies such as PIRLS and TIMSS provide important data on the performance of primary school students but often rely on highly limited theoretical frameworks that inadequately represent complex social realities. This dissertation examines the potential of combining large-scale assessment data with critical and justice-theoretical approaches to develop new perspectives on the emergence and persistence of educational inequalities in a globalized world. The theoretical framework is based on an intertheoretical approach that draws on the theories of justice presented by Wigger (2015) and encompasses the dimensions of distributive, recognitive and participative justice. It is expanded by the transnational justice dimension proposed by Culp (2019). Educational justice is understood as a multidimensional, relational, and context-specific concept that considers not only the distribution of educational resources but also recognition, participation, as well as global interconnections and transformation processes. Bronfenbrenner’s (1979) ecological systems model enables analysis of the multi-layered embedding of educational justice at individual, societal, and global levels. Additionally, explanatory approaches by Boudon (1974) and Bourdieu (2012), generational differences (El-Mafaalani, 2020), and perspectives from postcolonial theory (Bhabha, 2012; Hosseini-Eckhardt, 2021) are integrated to deepen the analysis. Four empirical sub-studies focus on the European context, Austria, and Kosovo - societies shaped by migration, transformation, and international influences. Large scale assessment data are used not as mere cross-sectional snapshots but as repeated measurements at approximately five-year intervals to capture social developments over time in a context-sensitive manner. The study aims to overcome the previously dominant deficit-oriented understanding of educational inequality and to further develop theoretical tools to better grasp the complexity and dynamics of educational inequalities in ‚post’-migrant and globally interconnected societies.Saranda ShabanhaxhajDissertation Universität Graz 2025Zusammenfassungen auf Deutsch und EnglischArchivierung/Langzeitarchivierung gewährleistet AT-OeNB pdage

    S&P 500 performance analysis - comparison of pre-tax and after-tax returns

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    Diese Masterarbeit untersucht die Performance von Exchange Traded Funds (ETFs) auf den S&P 500 aus der Perspektive österreichischer Privatanleger:innen. Im Mittelpunkt stehen die steuerlichen Rahmenbedingungen, da diese die Nachsteuerrendite maßgeblich bestimmen und damit den tatsächlichen Anlageerfolg entscheidend beeinflussen. Im theoretischen Teil werden die Abgrenzung von aktivem und passivem Portfoliomanagement, der Aufbau sowie die Namensgebung von ETFs erläutert. Darauf aufbauend folgen die Darstellung der Produktstruktur (physisch vs. synthetisch), der Ertragsverwendung (ausschüttend vs. thesaurierend) sowie zentraler Risikomaße wie Tracking-Differenz und Tracking Error. Die empirische Analyse basiert auf S&P 500-ETFs mit Daten aus Refinitiv Eikon und steuerlichen Informationen der OeKB. Für die Vorsteueranalyse werden drei Zeiträume berücksichtigt (2011–2024, 2015–2024 und 2020–2024), während die Nachsteueranalyse auf den Zeitraum 2020–2024 fokussiert ist. Als zentrale Einflussfaktoren der Vor- und Nachsteuerrendite werden Fondsdomizil, Replikationsmethode, Ausschüttungsmodus, Tracking-Differenz, Tracking Error, Fondsgröße, ausschüttungsgleiche Erträge sowie die steuerliche Belastung beim Verkauf berücksichtigt. Die Ergebnisse werden durch Panel-OLS-Schätzungen und Signifikanztests abgesichert. Die Analyse zeigt, dass die Replikationsmethode sowohl für die Vorsteuer- als auch für die Nachsteuerrendite ein zentraler Einflussfaktor ist. Vor Steuern erzielen synthetisch replizierende ETFs im Durchschnitt höhere Renditen als physische, da auf sie keine US-Quellensteuer entfällt. Nach Steuern kehrt sich dieses Verhältnis jedoch um. Aufgrund der steuerlichen Behandlung ausschüttungsgleicher Erträge sowie der Belastung beim Verkauf weisen physisch replizierende ETFs signifikant höhere Nettorenditen auf als synthetische Produkte.This master’s thesis examines the performance of Exchange Traded Funds (ETFs) on the S&P 500 from the perspective of Austrian private investors. The focus lies on the tax framework, as it significantly determines after-tax returns and thereby decisively influences actual investment success. In the theoretical section, the distinction between active and passive portfolio management, the structure, and the terminology of ETFs are explained. Building on this, the product structure (physical vs. synthetic), distribution policies (distributing vs. accumulating), and key risk measures such as tracking difference and tracking error are presented. The empirical analysis is based on S&P 500 ETFs using data from Refinitiv Eikon and tax information from OeKB. For the pre-tax analysis, three time periods are considered (2011–2024, 2015–2024, and 2020–2024), while the after-tax analysis focuses on the period 2020–2024. The main determinants of pre- and after-tax returns include fund domicile, replication method, distribution mode, tracking difference, tracking error, fund size, deemed distributed income, and the tax burden upon sale. The results are validated through panel OLS estimations and significance tests. The analysis shows that the replication method is a key determinant for both pre-tax and after-tax returns. Before taxes, synthetically replicating ETFs achieve higher average returns than physically replicating ones, as they are not subject to U.S. withholding tax. After taxes, however, this relationship reverses: due to the tax treatment of deemed distributed income as well as the tax burden upon sale, physically replicating ETFs exhibit significantly higher net returns than synthetic products.Benjamin Spanner, BSc, Philipp Wünscher, BScEnthält Literaturverzeichnis auf Seite 92-94Masterarbeit Universität Graz 202

    Are these social worlds compatible? : Multiprofessionalism in the interpreting profession : study on how research, teaching, and practice interact

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    Diese Arbeit untersucht die Multiprofessionalität im Berufsfeld Dolmetschen am Beispiel des Instituts für Theoretische und Angewandte Translationswissenschaft (ITAT) an der Universität Graz. Im Mittelpunkt stehen dabei die drei Tätigkeitsbereiche Forschung, Lehre und Praxis, die im Rahmen der Studie als sich überschneidende soziale Subwelten nach dem Konzept der Sozialen Welten von Anselm Strauss (1978) betrachtet werden. Ziel war es, herauszufinden, wie multiprofessionell tätige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ITAT ihre berufliche Zugehörigkeit wahrnehmen, welche Motivationen ihren Entscheidungen für bestimmte Tätigkeiten zugrunde liegen und wie sie die Wechselwirkungen sowie mögliche Spannungen zwischen ihren verschiedenen Rollen erleben.Die empirische Untersuchung basiert auf leitfadengestützten Interviews mit sechs am ITAT tätigen Personen, die mittels der Qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass Multiprofessionalität nicht nur weit verbreitet, sondern auch von großer Relevanz für das berufliche Selbstverständnis der Befragten ist. Dabei wird deutlich, dass die verschiedenen Tätigkeitsfelder sowohl bereichernde Verknüpfungen als auch potenzielle Konflikte mit sich bringen. Während viele die Verbindung zwischen Praxis, Forschung und Lehre als produktiv empfinden, werden institutionelle Strukturen teilweise als hinderlich erlebt. Die Arbeit macht deutlich, dass Multiprofessionalität nicht nur individuelle Biografien prägt, sondern auch das Potenzial birgt, akademische Institutionen und deren berufliche Realitäten nachhaltig zu gestalten. Gleichzeitig werden weiterführende Fragen zur Grenzziehung, Repräsentativität und Statusverteilung innerhalb der sozialen Welt ITAT aufgeworfen, die Raum für künftige Forschung bieten.This thesis explores Multiprofessionalism in the interpreting profession, taking the Department of Translation Studies (ITAT) at the University of Graz as an example. Central to this work are research, teaching and practice as occupational fields, which are regarded as intersecting social worlds according to the Social Worlds Concept by Anselm Strauss (1978). The goal of this work was to find out how multiprofessional staff at the department view their occupational belongings, which motivations are at play when it comes to picking certain occupations, and how they experience the interaction and possible tensions between their different roles. The empirical study is based on semi-structured interviews with six individuals working at ITAT, which were analyzed using Mayring’s Qualitative Content Analysis method. The data indicates Multiprofessionalism is not only a common occurrence but also highly relevant for the respondents’ professional identity. It also demonstrates that the different occupations create enriching connections as well as potential conflicts. On one hand, respondents see the connection between practice, research and teaching as productive; on the other hand, institutional structures are often experienced as an obstruction. This work clearly shows that Multiprofessionalism not only shapes individual biographies, but it also has the potential to sustainably design academic institutions and their professional realities. At the same time, further questions about boundaries, representativity and distribution of status inside the social world of ITAT arise, which present possibilities for further research.vorgelegt von Tabea SpringerMasterarbeit Universität Graz 2025Text überwiegend Deutsch, teilweise Englisc

    Oxidorhenium(V) complexes with an electron-donating ligand : investigations on isomerism and catalytic perchlorate reduction

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    Der bidentate, monoanionische Dimethyloxazolin-Phenol-Ligand 2,4-Di(tert-butyl)-6-(4,4-dimethyl-4,5-dihydro-1,3-oxazol-2-yl)phenol (HL1, HdmoztBu2) wurde erfolgreich zur Synthese des entsprechenden Oxidorhenium(V)-Komplexes [ReOCl(L1)2] (1) eingesetzt. Der Ligand HL1 ist mit zwei tert-Butyl-Substituenten in 2,4-Position am Phenolring ausgestattet. Die HdmozR-Klasse von Liganden hat bisher die stereoselektive Synthese von sogenannten N,N-trans-Isomeren von Oxidorhenium(V)-Komplexen ermöglicht. Im Gegensatz dazu entsteht bei der Reaktion des Präkursors [ReOCl3(OPPh3)(SMe2)] (P1) mit HL1 neben dem erwarteten N,N-trans-Isomer (trans-1) auch das N,N-cis-Isomer (cis-1), wobei eine zuverlässige Synthese für cis-1 nicht etabliert werden konnte. Für trans-1 wurden die katalytischen Eigenschaften bei der Perchloratreduktion untersucht, wobei nach mehreren Tagen eine vollständige Umwandlung in wässriger Lösung erreicht wurde. Um die langsame Kinetik von trans-1 zu beschleunigen, wurden zwei kationische Komplexe [ReO(L1)2]X (X = SO3CF3ˉ, 3; X = O2CCF3ˉ, 4) synthetisiert und charakterisiert. Komplex 3 konnte in zwei isomeren Formen isoliert werden, als kinetisches (3a) und thermodynamisches Isomer (3b). Der kationische Triflat Komplex 3 zeigte im Vergleich zu 4 und zum Chloridkomplex trans-1 die höchsten Umwandlungsraten bei der Perchloratreduktion, was der Schwäche des koordinierenden Anions zuzuschreiben ist. Für elektrochemische Untersuchungen des Nitrat-Reduktionszyklus wurde der paramagnetische Dioxidorhenium(VI)-Komplex [ReO2(L1)2] (5), das Produkt der Nitritreduktion (NO2ˉ), synthetisiert und charakterisiert. Re(VI)-Komplex 5 erwies sich als unfähig, Sauerstoffatomtransfer (OAT) durchzuführen, wodurch der katalytische Zyklus unterbrochen wird. Jedoch kann Komplex 5 mit CuCl2 zu der katalytisch aktiven kationischen Re(VII)-Spezies rück-oxidiert werden, was eine Lösung für den erneuten Schluss des Zyklus darstellt. Außerdem wurde der monoligierte Komplex [ReOCl2(L1)(ROH)]·OPPh3 (2, R = Me oder Et) der sich während der schrittweisen Synthese von trans-1 bildet, vollständig charakterisiert und zeigte unerwartet hohe Umwandlungsraten bei der katalytischen Perchloratreduktion in Chloroform, was bei anderen monoligierten Komplexen bisher nicht beobachtet worden war. Die Festkörperstrukturen der Komplexe trans-1, 2, Nebenprodukt 2’ ([ReOCl2(SMe2)L1]), 4 und 5 wurden mittels Einkristall-Röntgenbeugung charakterisiert. Kristallisationsversuche von 3 lieferten lediglich das kationische Dioxidorhenium(VII)-Zersetzungsprodukt [ReO(L1)2]ReO4 (3’) und den Komplex [ReO2(L1)2]OTf (3’’), der formal der katalytisch aktiven Spezies bei der Oxyanionreduktion entspricht.The bidentate, mono-anionic dimethyloxazoline-phenol ligand 2,4-di(tert-butyl)-6-(4,4-dimethyl-4,5-dihydro-1,3-oxazol-2-yl)phenol (HL1, HdmoztBu2) was employed to synthesize the corresponding oxidorhenium(V) complex [ReOCl(L1)2] (1). Ligand HL1 contains two electron-donating tert-butyl substituents in 2,4-position of the phenol ring. While the HdmozR class of ligands has so far enabled the stereoselective synthesis of so-called N,N-trans isomers of oxidorhenium(V) complexes, reaction of HL1 with precursor [ReOCl3(OPPh3)(SMe2)] (P1) afforded both the expected N,N-trans isomer (trans-1) as well as the N,N-cis isomer (cis-1), although no reproducible synthetic route to cis-1 could be established. The catalytic properties of trans-1 in perchlorate reduction were investigated, revealing full conversion in aqueous solution after several days. To speed up the slow kinetics of trans-1 two cationic complexes [ReO(L1)2]X (X = SO3CF3ˉ, 3; X = O2CCF3ˉ, 4) were synthesized and characterized. Complex 3 could be isolated in two isomeric forms, as the kinetic (3a) and the thermodynamic isomer (3b). Cationic triflate complex 3 showed the highest conversion rates in perchlorate reduction compared to 4 and chlorido complex trans-1, corresponding to the weakness of the coordinating anion. To gain further electrochemical insight into the reductive cycle of nitrate, the paramagnetic dioxidorhenium(VI) complex [ReO2(L1)2] (5), the product of nitrite (NO2ˉ) reduction, was synthesized and investigated. Re(VI) complex 5 proved to be inactive towards oxygen atom transfer (OAT), thereby halting the catalytic cycle. However, complex 5 can be re-oxidized to the catalytically active cationic Re(VII) species with CuCl2, demonstrating a feasible route for cycle closure. In addition, the mono-ligated complex [ReOCl2(L1)(ROH)]·OPPh3 (2, R = Me or Et) which forms during the stepwise synthesis of trans-1 was also fully characterized and explored in catalytic perchlorate reduction, displaying unexpectedly high catalytic activity in chloroform which previously had not been observed with other mono-ligated complexes. The solid-state structures of complexes trans-1, 2, side product 2’ ([ReOCl2(SMe2)L1]), 4 and 5 were characterized by single crystal X-ray diffraction. From various attempts to crystallize 3, only the cationic dioxidorhenium(VII) decomposition product [ReO(L1)2]ReO4 (3’) and complex [ReO2(L1)2]OTf (3’’), which formally corresponds to the catalytically active species in oxyanion reduction, could be isolated.Cornelia Rom, BScMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassungen in deutscher und englischer Sprach

    Studia linguistica romanica / Pour une analyse des relations polies dans la littérature médiévale Discernement ou travail des faces ?

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    Research about politeness in speech acts is generally based on the studies of Brown & Levinson (1987 [1978]), which emphasize the idea of strategy. However, many researchers believe that the concepts on which the studies are based only apply to modern Western societies and propose another type of politeness, known as discernment. This article contributes to this debate by discussing politeness in the feudal age, as it is transmitted to us through literary works. By examining addresses to the king, first in chronicles and then in 13th-century Arthurian romances, this research shows that politeness is not expressed through socially preconstructed formulas but rather through facework strategies that take into account not only the social status of the addressees but also their merits, in accordance with the educational recommendations of Hugh of Saint Victor. Finally, the article attempts to clarify the notion of face in the feudal age

    Between elegance and energy : the influence of dance and sport on personality, creativity and heart rate variability

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    Während es im Bereich der Persönlichkeit, Kreativität und dem positiven Einfluss von Sport auf die psychische und physische Gesundheit bereits eine Vielzahl an empirischen Ergebnissen gibt, stellt die Forschung zu diesen Aspekten im Tanzkontext ein noch vergleichsweise junges Forschungsgebiet dar. Das Ziel dieser Studie war es, neue Erkenntnisse zu diesem Bereich zu generieren und Unterschiede zwischen Tänzer:innen, Sportler:innen sowie Personen, die sich weder regelmäßig tänzerisch noch sportlich betätigen, hinsichtlich der Persönlichkeit, Kreativität sowie Herzratenvariabilität (HRV) zu erfassen. Dafür wurden 28 Tänzer:innen verschiedener Tanzarten, 33 Sportler:innen aus Individualsportarten sowie 26 Nicht-Tänzer:innen/-Sportler:innen rekrutiert. Es zeigte sich, dass die beiden Aktivitätsgruppen jeweils gewissenhafter sowie weniger gehemmt agieren als Nicht-Tänzer:innen/-Sportler:innen. Tänzer:innen erwiesen sich zudem leistungsorientierter als Nicht-Tänzer:innen/-Sportler:innen. Außerdem wiesen Tänzer:innen und weniger aktive Personen mehr körperliche Beschwerden auf sowie berichteten speziell Tänzer:innen von mehr Gesundheitssorgen als Sportler:innen. Hinsichtlich der Kreativität konnten keine Unterschiede festgestellt werden. Es zeigte sich außerdem, dass Tänzer:innen und Sportler:innen eine höhere HRV aufweisen und sich besser an die Belastungsbedingungen anpassen als die nicht-aktive Gruppe. Die Studie liefert wichtige Erkenntnisse in der Tanzforschung sowie verdeutlicht die Relevanz von Tanz bzw. Bewegung im Hinblick auf die Persönlichkeitsentwicklung sowie körperliche Fitness. Die Resultate heben zudem die Notwendigkeit weiterer Forschung diesbezüglich hervor.While there are already a large number of empirical results in the area of personality, creativity and the positive influence of sport on mental and physical health, research on these aspects in the dance context is still a comparatively young and less developed field of research. The aim of this study was to generate new insights into this area and to investigate differences between dancers, athletes and people who do not regularly engage in dance or sport in terms of personality, creativity and heart rate variability (HRV). For this purpose, 28 dancers from various dance disciplines, 33 athletes from individual sports and 26 non-dancers/athletes were recruited. It was found that both activity groups were more conscientious and less inhibited than non-dancers/athletes. Dancers also proved to be more performance-oriented than non-dancers/athletes. In addition, dancers and less active people had more physical complaints and dancers in particular reported more health worries than athletes. No differences were found regarding creativity. It was also shown that dancers and athletes have a higher HRV and adapt better to stress conditions than the non-active group. The study provides important findings in dance research and highlights the relevance of dance and movement in terms of personal development and physical fitness. The results also highlight the need for further research in this area.vorgelegt von Jana Batiza, B.Sc.Masterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    Eco-Dystopias in Youth Literature in the Classroom

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    Diese Masterarbeit untersucht die dargestellten ökologischen Krisen und Funktionen jugendliterarischer Ökodystopien sowie deren Potenzial im schulischen Kontext. Ziel ist, thematische Gemeinsamkeiten und Funktionen aktueller jugendliterarischer Ökodystopien zu identifizieren und durch konkrete Unterrichtsideen, die pädagogischen Möglichkeiten ökologischer Literatur aufzuzeigen. Dieses Vorhaben wird durch die Darlegung des theoretischen Hintergrunds zu ökologischen Krisen in Literatur und Gesellschaft sowie dem Genre ‚Dystopie‘, die Analyse von drei Beispielen (Die Welt, von der ich träume, Future History und Davor und Danach) sowie die Didaktisierung der ausgewählten Werke realisiert. Die thematische Analyse der drei jugendliterarischen Ökodystopien zeigt die dysfunktionale Beziehung der Menschheit zur Natur: Die profitorientierte Vereinnahmung der natürlichen Welt, die Entfremdung zur Natur und die ambivalente Wahrnehmung des urbanen Raums (Unterdrückung vs. Sicherheit) sowie der Wildnis (Gefahr vs. Freiheit/Schutz) werden ersichtlich. Diese komplexe Darstellung der zukünftigen Welten steht im Kontrast zur in den Romanen ‚utopisch‘ gezeichneten Welt der Vergangenheit, welche auf die Gegenwart der Leser:innen hinweist. Die Romane zeigen die Fehler der Menschheit auf, dienen als Abschreckung und Warnung vor der negativen Zukunft und versuchen, Leser:innen zum Handeln aufzurufen. Weiters wird ein unterschiedlicher Umgang mit Hoffnung je nach Zielgruppe ersichtlich: Je älter die intendierten Leser:innen sind, desto tragischer das Romanende. Diese thematischen Gemeinsamkeiten und Funktionen können auch im Unterricht genutzt werden, um inhaltliche Eckpunkte genauer zu betrachten, interessante Diskussionen anzuregen, Projekte zu starten und Umweltschutz zu fördern.This master’s thesis will examine the inherent ecological crises and functions of eco-dystopias in youth literature as well as their potential for educational purposes. The aim is to identify thematic similarities and functions concerning current eco-dystopias in youth literature and demonstrate their pedagogical possibilities by providing concrete teaching ideas. This endeavour is realized by providing a theoretical background on ecological crises in literature and society as well as on the genre ‘dystopia’, analysing three examples (Die Welt, von der ich träume, Future History and Davor und Danach) and presenting didactic adaptions of the chosen works. The thematic analyses of the three eco-dystopias in youth literature show the dysfunctional relationship between humans and nature: The profit-oriented exploitation of the natural world, the alienation from nature and the ambivalent perception of the urban space (oppression vs. security) as well as the wilderness (danger vs. freedom/protection) become apparent. These complex depictions of the future worlds are contrasted with the ’utopian’ past as it is depicted in the novels, which often refers to the reader’s present time. The novels show humanity’s mistakes, aim to deter and warn against the negative future and try to motivate readers to take action. Furthermore, depending on the target group, a different approach to hope becomes apparent: The older the intended readers, the more tragic the ending. The thematic similarities and functions can also be utilized in the classroom to shine a light on key content points, spark engaging discussions, start projects and promote environmentally friendly behaviour.Automatisch erstellte Titelanzeige – Daten nicht geprüftMasterarbeit Universität Graz 202

    Bewahrung von Videospielen und deren Elementen : Versuch anhand einer Digitalen Edition

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    Diese Masterarbeit untersucht die kulturelle Relevanz von Videospielen und deren Elementen innerhalb der Gesellschaft und beleuchtet ihre zunehmende Bedeutung in den Geisteswissenschaften und den Digitalen Geisteswissenschaften. Mit einem Fokus auf Strategien zur Bewahrung von Kulturerbe geht sie der Frage nach, wie Videospiele als Werkzeuge zur Repräsentation und Verbreitung von Kulturerbe dienen können und letztlich, wie Videospiele selbst, zusammen mit ihren Elementen, als Kulturerbe bewahrt werden können. Als Teil der Forschung präsentiert die Arbeit eine Digitale Edition von Secret of Evermore, einem Action-Rollenspiel, das von Square (heute Square Enix) entwickelt und 1995 für das Super Nintendo Entertainment System veröffentlicht wurde. Dieses Projekt ist ein Experiment, um die Umsetzbarkeit einer Digitalen Edition eines Videospiels zu evaluieren, deren Potenzial für die Forschung zu Videospielen zu analysieren und zu diskutieren und damit zu den laufenden Bemühungen zur Bewahrung von Videospielen beizutragen. Die Methodik des Projekts folgt einer dreistufigen Herangehensweise: Datensammlung mittels Emulation, Datenmodellierung mit XML unter Verwendung des TEI-Standards und Datenverarbeitung und -visualisierung mit XSLT, HTML, CSS und JavaScript. Die gesammelten Daten bestehen hauptsächlich aus textuellen Story-Elementen des Videospiels in englischer und deutscher Sprache, die aufgrund ihres Potenzials für vergleichende Sprachanalysen ausgewählt wurden, sowie grafischen Elementen in Form von Gameplay-Screenshots und Sprite-Grafiken, die ausgewählt wurden, um die Erzählung des Videospiels um dessen künstlerische Dimensionen zu ergänzen. Die Analyse der resultierenden Secret of Evermore - Digital Scholarly Edition zeigt nicht nur die Umsetzbarkeit des Projekts, sondern auch dessen Potenzial als Werkzeug für den Vergleich verschiedener Sprachversionen von Videospielen und auch als Repositorium, um Videospiel-Daten zu bewahren und zu kontextualisieren. Die Arbeit diskutiert zudem die Erweiterbarkeit des Projekts, in Umfang, Funktionalität und Vielfalt bewahrbarer Videospiel-Elemente und legt nahe, dass es als Grundlage für ähnliche Projekte zu anderen Videospielen dienen könnte. Wenn diese Herangehensweise auf breiterer Ebene und in einer größeren Bandbreite von Projekten übernommen würde, könnte dies neue Wege eröffnen, um sich mit der Bewahrung von Videospielen auseinanderzusetzen und gleichzeitig neue Perspektiven für die Forschung und den Diskurs zu Videospielen und deren kulturellen Auswirkungen bieten.This master thesis examines the cultural relevance of video games and their elements within society and explores their increasing significance in humanities and digital humanities research. With a focus on preservation strategies for cultural heritage it delves into the ways video games can serve as tools for cultural heritage representation and dissemination, and ultimately, how video games themselves, together with their elements, can be preserved as cultural heritage. As part of the research, the thesis presents a Digital Scholarly Edition of Secret of Evermore, an Action Role-Playing Game created and published by Square (today Square Enix) and released in 1995 for the Super Nintendo Entertainment System. This project is an experiment to evaluate the feasibility of creating a Digital Scholarly Edition of a video game, to analyse and discuss its potentials for research on video games and to contribute to the ongoing effort of video game preservation. The methodology of the project follows a three-step approach: data collection through emulation, data modelling using XML with the TEI standard and data processing and visualisation utilising XSLT, HTML, CSS and JavaScript. The collected data primarily consists of the video game’s textual story elements in both English and German, selected for their potential to support comparative language analysis, and graphical elements in the form of gameplay screenshots and sprite graphics, chosen to complement the video game’s narrative with its artistic dimensions. The analysis of the resulting Secret of Evermore - Digital Scholarly Edition demonstrates not only the feasibility of the project, but also its potential both as a tool to compare different language versions of video games and as a repository to preserve and contextualise video game data. The thesis further discusses the project’s capability to be expanded in scope, functionality and diversity of preservable video game elements, suggesting that it could serve as a foundation to inspire similar projects for other video games. If adopted at a broader level and across a wider range of projects, the approach could introduce new avenues for engaging with video game preservation, while offering fresh perspectives for research and discourse on video games and their cultural impact.vorgelegt von Alexander Lukas Fruhwirth, BAMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc

    The impact of mental training on individual stress levels

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    Die wichtigsten Komponenten des mentalen Trainings konzentrieren sich auf die Identifizierung und Änderung unangepasster Denkmuster und deren Ersatz durch konstruktive und realistische kognitive Strategien. So verbessern Achtsamkeitsübungen beispielsweise das Bewusstsein für den gegenwärtigen Moment, was dazu beiträgt, Übergeneralisierung und Katastrophendenken zu reduzieren – häufige Auslöser für erhöhten Stress. Visualisierungstechniken hingegen ermöglichen es dem Einzelnen, positive Ergebnisse mental zu proben, wodurch das Selbstvertrauen gestärkt und Ängste abgebaut werden. Ebenso aktivieren progressive Muskelentspannung und kontrollierte Atemübungen das parasympathische Nervensystem des Körpers, fördern die physiologische Ruhe und mildern die negativen Auswirkungen.Obwohl diese Techniken ein erhebliches Potenzial bieten, wird ihre Wirksamkeit von individuellen Unterschieden beeinflusst, darunter persönliche Vorlieben, kognitive Stile und die spezifischen Stressfaktoren, die damit verbunden sind. Daher ist die Auswahl geeigneter Methoden von größter Bedeutung. Professionelle Unterstützung durch ausgebildete Psychologen, Therapeuten oder zertifizierte Mentaltrainer kann eine entscheidende Rolle bei der Anpassung der Interventionen an die individuellen Bedürfnisse spielen. Eine solche Anleitung stellt sicher, dass die Techniken effektiv umgesetzt und bei Bedarf angepasst werden.Diese Masterarbeit untersucht, inwieweit mentale Trainingstechniken zur Stressreduzierung beitragen können. Die Studie ist in zwei Hauptabschnitte gegliedert: einen umfassenden theoretischen Rahmen und eine empirische Untersuchung. Der theoretische Teil untersucht die grundlegenden Konzepte des mentalen Trainings, einschließlich seiner historischen Entwicklung, wichtiger psychologischer Mechanismen und seiner Integration in umfassendere Stressmanagement-Paradigmen. Sie befasst sich auch mit der dringenden Notwendigkeit präziser Definitionen der Begriffe „mental“ und „TrainingDer empirische Teil verwendet einen qualitativen Forschungsansatz, um tiefgreifende Einblicke in die praktische Relevanz von Mentaltraining in realen Kontexten zu gewinnen. Den Kern der empirischen Untersuchung bilden Experteninterviews, die aufgrund ihrer umfassenden Erfahrung in der Anwendung von Mentaltrainingstechniken in Settings wie Coaching, Beratung und Therapie ausgewählt wurden. Die Interviews wurden mithilfe einer Kombination aus deduktiven und induktiven Kodierungsmethoden analysiert, was eine strukturierte und dennoch flexible Untersuchung wiederkehrender Themen und entstehender Muster ermöglichte. Zu den untersuchten spezifischen Techniken gehören Imagination, Hypnose, kognitive Neubewertung und achtsamkeitsbasierte Praktiken. Die Ergebnisse der Studie liefern wertvolle Einblicke in die Wirksamkeit und Anwendbarkeit dieser Methoden, insbesondere bei der Verbesserung der Belastbarkeit, der Förderung adaptiver Bewältigungsmechanismen und der Unterstützung von Personen in Umgebungen mit hohem Stress. Darüber hinaus geben die Ergebnisse Aufschluss über die Bedingungen, unter denen diese Techniken am wirksamsten sind, einschließlich der Bedeutung der Personalisierung und der Rolle professioneller Moderation. Letztlich hebt diese Arbeit nicht nur das Potenzial des Mentaltrainings zur Stressreduzierung hervor, sondern auch die Notwendigkeit eines systematischen und evidenzbasierten Ansatzes für seine Umsetzung. Die abschließende Diskussion fasst die theoretischen und empirischen Erkenntnisse zusammen, bietet praktische Empfehlungen für Mentaltrainingspraktiker und identifiziert Wege für zukünftige Forschung. Diese Empfehlungen betonen die Bedeutung einer strengen Ausbildung und Zertifizierung für Fachleute, um sicherzustellen, dass sie über die erforderlichen Fähigkeiten und Kenntnisse verfügen, um Interventionen effektiv durchzuführen. Darüber hinaus plädiert die Arbeit für eine breitere Verbreitung von Mentaltrainingstechniken und betont ihren Wert als zugängliche, kostengünstige Instrumente zur Förderung des psychischen Wohlbefindens bei einer Vielzahl von Personen.The major components of mental training focus on identifying and changing inappropriate thought patterns and replacing them with constructive and realistic cognitive strategies. For example, mindfulness exercises improve awareness of the present moment, which helps to reduce overgeneralization and catastrophic thinking - common triggers for increased stress. Visualization techniques, on the other hand, allow individuals to mentally rehearse positive outcomes, boosting self-confidence and reducing anxiety. Similarly, progressive muscle relaxation and controlled breathing exercises activate the body's parasympathetic nervous system, promoting physiological calm and mitigating negative effects.Although these techniques offer significant potential, their effectiveness is influenced by individual differences, including personal preferences, cognitive styles and the specific stress factors involved. Therefore, the selection of appropriate methods is of utmost importance. Professional support from trained psychologists, therapists or certified mental coaches can play a crucial role in tailoring interventions to individual needs. Such guidance ensures that the techniques are implemented effectively and adapted as necessary.This master's thesis examines the extent to which mental training techniques can contribute to stress reduction. The study is divided into two main sections: a comprehensive theoretical framework and an empirical investigation. The theoretical section examines the basic concepts of mental training, including its historical development, key psychological mechanisms and its integration into broader stress management paradigms. It also addresses the urgent need for precise definitions of the terms 'mental' and 'training'The empirical part uses a qualitative research approach to gain in-depth insights into the practical relevance of mental training in real-life contexts. The core of the empirical study consists of interviews with experts selected for their extensive experience in the application of mental training techniques in settings such as coaching, counseling and therapy. The interviews were analyzed using a combination of deductive and inductive coding methods, which allowed for a structured yet flexible examination of recurring themes and emerging patterns. Specific techniques explored included imagination, hypnosis, cognitive reappraisal and mindfulness-based practices. The results of the study provide valuable insights into the effectiveness and applicability of these methods, particularly in improving resilience, promoting adaptive coping mechanisms and supporting individuals in high-stress environments. In addition, the findings shed light on the conditions under which these techniques are most effective, including the importance of personalization and the role of professional facilitation. Ultimately, this work highlights not only the potential of mental training to reduce stress, but also the need for a systematic and evidence-based approach to its implementation. The concluding discussion summarizes the theoretical and empirical findings, offers practical recommendations for mental training practitioners, and identifies avenues for future research. These recommendations emphasize the importance of rigorous training and certification for practitioners to ensure that they have the necessary skills and knowledge to deliver interventions effectively. In addition, the paper argues for a wider dissemination of mental training techniques and emphasizes their value as accessible, cost-effective tools for promoting mental well-being in a wide range of individuals.Karl Heinz KlammerMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    Message processing and behavioral intentions towards food waste prevention and reduction

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    In dieser Studie wird der Einfluss von Variablen der Nachrichtenverarbeitung und Einstellungen auf die Verhaltensabsichten der Haushalte zur Vermeidung und Reduzierung von Lebensmittelabfällen untersucht. Durch die Integration des Elaboration Likelihood Model (ELM) der Persuasion und der Theory of Planned Behavior (TPB) werden in dieser Studie die folgenden Variablen und das Ausmaß ihrer Vorhersagekraft in Bezug auf die Verhaltensabsichten zur Vermeidung und Reduzierung von Lebensmittelabfällen bewertet: Umweltwissen, Umweltbesorgnis, wahrgenommener Nutzen, wahrgenommene Wirksamkeit, Einstellung, subjektive Normen und wahrgenommene Verhaltenskontrolle. Mittels einer multiplen linearen Regressionsanalyse ergab diese Studie, dass nur die wahrgenommene Verhaltenskontrolle eine signifikante Determinante für die Verhaltensabsicht zur Vermeidung und Reduzierung von Lebensmittelabfällen in diesem speziellen Fall war. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass Interventionen, die darauf abzielen, das Verhalten von Haushalten in Bezug auf Lebensmittelabfälle zu verbessern, am effektivsten in Form von handlungsorientierten Kompetenztrainings sind, die die wahrgenommene Fähigkeit der Menschen verbessern, Maßnahmen zur Vermeidung und Reduzierung von Lebensmittelabfällen zu Hause durchzuführen, und gleichzeitig das Bewusstsein für die umfassenderen Umweltauswirkungen von Lebensmittelabfällen schärfen.This study evaluates the influence of message processing variables and attitudes towards households’ food waste prevention and reduction behavioral intentions. By integrating the frameworks of the Elaboration Likelihood Model (ELM) of persuasion and the Theory of Planned Behavior (TPB), this study evaluates the following variables and the extent of their predictive capacity towards Behavioral Intention to prevent and reduce food waste: Environmental Knowledge, Environmental Concern, Perceived Benefit, Perceived Effectiveness, Attitude, Subjective Norms and Perceived Behavioral Control. Through a multiple linear regression analysis, this study found that only Perceived Behavioral Control was a significant determinant of Behavioral Intention towards preventing and reducing food waste for this specific case. These results imply that interventions that aim to improve household food waste behavior would be most effective as action-based skills trainings that improve the perceived capacity that people have in their ability to perform food waste prevention and reduction measures at home, while increasing the awareness regarding the wider environmental implications of food waste.Author: Felicia DayritMasterarbeit Universität Graz 202

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