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Use versus acceptance of linkedIn learning using the example of VUSION group GmbH
Diese Masterarbeit befasst sich mit der Frage, wie digitale Lernangebote wie LinkedIn Learning im beruflichen Alltag angenommen und genutzt werden. Am Beispiel der VUSION Group GmbH wird untersucht, welche Faktoren die Akzeptanz dieser Plattform im Rahmen der betrieblichen Weiterbildung beeinflussen. Grundlage der Analyse ist das UTAUT-Modell (Unified Theory of Acceptance and Use of Technology), das durch den zusätzlichen Aspekt der zeitlichen Verfügbarkeit ergänzt wurde. Die Akzeptanz wurde dabei sowohl als Nutzungsabsicht (Future Use Intentions) als auch als tatsächliche Nutzung (User Behavior) betrachtet.Die Datenerhebung erfolgte über eine standardisierte Online-Befragung. Die anschließenden Regressionsanalysen zeigen, dass vor allem die wahrgenommene Nützlichkeit (Leistungserwartung) und der soziale Einfluss durch Kolleginnen und Kollegen sowie Vorgesetzte die Bereitschaft zur Nutzung positiv beeinflussen. Gleichzeitig hat sich gezeigt, dass eine positive Einstellung allein nicht zwangsläufig zu einer regelmäßigen Nutzung führt. Die tatsächliche Nutzung fiel insgesamt eher gering aus. Obwohl das Gesamtmodell statistisch signifikant war, konnte kein signifikanter Einfluss einzelner Faktoren auf das tatsächliche Nutzungsverhalten festgestellt werden.Damit trägt die Arbeit zu einem besseren Verständnis der Erfolgsfaktoren digitaler Lernangebote bei und liefert praxisnahe Ansätze zur Förderung der Akzeptanz von E-Learning im betrieblichen Kontext.This master's thesis explores how digital learning platforms such as LinkedIn Learning are accepted and used in everyday working life. Using the example of VUSION Group GmbH, it analyzes which factors influence the acceptance of this platform in the context of professional education. The study is based on the UTAUT model (Unified Theory of Acceptance and Use of Technology), which was extended to include the additional factor of time availability. The acceptance was investigated in both terms: the intention to use (Future Use Intentions) and the actual use (User Behavior).The data was collected by a standardized online survey. The results of the regression analyses show that the perceived usefulness (performance expectation) and the social influence of colleagues and superiors have a positive influence on the willingness to use the platform. At the same time, the results show that a positive mindset alone does not necessarily lead to regular use. The actual usage remained rather low in total. Although the overall model was statistically significant, no single factor had a significant impact on actual usage behavior.This study contributes to a better understanding of the success factors of digital learning tools and provides useful recommendations on how to encourage the acceptance of e-learning in the workplace.Autorin: Isabella KanterMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung in Deutsc
Onboarding in adult education organisations
Der demografische Wandel und der damit einhergehende Fachkräftemangel stellen Erwachsenenbildungseinrichtungen vor neue Herausforderungen. Zudem müssen Erwachsenenbildungseinrichtungen den politischen Akteur:innen, den Mitarbeiter:innen und den Kund:innen gerecht werden und stehen dabei im Spannungsfeld zwischen Gemeinwohl und Ökonomie.Um diese Herausforderungen von Übergabe- und Einarbeitungsprozess zu meistern, soll ein konstruktives Onboarding dabei helfen, neue Mitarbeiter:innen in Erwachsenenbildungseinrichtungen einzuschulen. Für die Untersuchung wurden Interviews mit Good-Practice-Beispielen durchgeführt und anhand einer qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet. Ebenso kam die Dokumentenanalyse zum Einsatz.Die Ergebnisse zeigen, dass verschiedene Bereiche für ein konstruktives Onboarding von Bedeutung sind. Dazu zählen die Ansprechpersonen, Arbeitsmaterialien, das Arbeitsumfeld, der zeitliche Ablauf, die Vorbereitung auf den Einschulungsprozess, die Einführung in die Erwachsenenbildung und Feedback- und Mitarbeiter:innengespräche sowie soziale Komponenten. Genauere Einblicke soll die vorliegende Arbeit bieten.Demographic change and the associated shortage of skilled labour pose new challenges for adult education institutions. In addition, adult education institutions must do justice to political actors, employees and customers and are caught between the poles of public welfare and economics.In order to master these challenges of the handover and induction process, constructive onboarding should help to train new employees in adult education institutions. For the study, interviews with good practice examples were conducted and analysed using qualitative content analysis. Document analysis was also used.The results show that various areas are important for constructive onboarding. These include the contact persons, work materials, the working environment, the time schedule, preparation for the enrolment process, the introduction to adult education and feedback and employee interviews as well as social components. This master's thesis aims to provide more detailed insights.Autorin: Anna Telser, BAMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassungen in Deutsch und Englisc
Influence of the trigger for final oocyte maturation on clinical parameters
Die Durchführung der hormonellen Stimulation bildet einen wichtigen Baustein für den Erfolg einer reproduktionsmedizinischen Therapie.Der finalen Eizellreifung kommt dabei eine bedeutende Rolle zu, da von einer ausreichenden Maturation unmittelbar die Schwangerschaftsrate abhängt. Nur nach ausreichender Reifung kann eine mögliche Fertilisierung der Eizelle, und somit die entsprechende Embryonalentwicklung sichergestellt werden.In der vorliegenden Arbeit wurde der Einfluss des Triggers zur finalen Eizellmaturation auf klinische Parameter untersucht. Diese umfassen die Anzahl gewonnener Eizellen, die Anzahl reifer Eizellen, die Befruchtungsrate, die Blastulationsrate, die klinische Schwangerschaftsrate und die Lebendgeburtenrate.Verglichen wurden im Rahmen von Studien die Anwendung von alleinig hCG, alleinig GnRH-Analogon und die Kombination von hCG und GnRH-Analogon im Rahmen des „Dual triggers“. Am häufigsten erfolgte der Vergleich zwischen der alleinigen Gabe von hCG mit dem Dual Trigger. Hier zeigte sich in der Mehrzahl der Studien eine Überlegenheit des Dual Triggers hinsichtlich klinischer Parameter gegenüber der alleinigen hCG-Gabe. Nur eine Studie verglich alle drei Methoden miteinander.Eine Dual Trigger-Gabe sollte daher bei allen Patientinnen in Betracht gezogen werden, sie sollte jedoch kritisch bei high Responderinnen hinsichtlich eines drohenden Überstimulationssyndroms erwogen werden.The implementation of hormonal stimulation is an important element for the success of an artificial reproductive treatment.Final oocyte maturation plays an important role, as the pregnancy rate depends directly on the amount of mature oocytes. Only after sufficient maturation a possible fertilization of the oocyte and thus corresponding embryonic development can be ensured.In this literature overview, the influence of the trigger for final oocyte maturation on clinical parameters was investigated. These included the number of oocytes retrieved, the number of mature oocytes, the fertilization rate, the blastulation rate, the clinical pregnancy and the live birth rate.Studies have compared the use of hCG only, GnRH agonist only and the combination of hCG and GnRH agonist (dual trigger). Most frequently, studies compared the administration of hCG alone with the dual trigger. The majority of studies showed that the dual trigger was superior with respect to clinical parameters compared to hCG administration alone. Only one study compared all three methods with each other. Dual trigger administration should therefore be considered in all patients,but should be critically applied in high responders with regard to the risk of hyperstimulation syndrome.Sahra SteinmacherMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc
Importance and organization to communication competence in nursing school
Kommunikation ist eine zentrale Kompetenz pflegerischer Tätigkeit – nicht nur, um spezifischen Anforderungen seitens eingeschränkter Patient:innen gerecht zu werden, sondern auch, um Konflikte zu vermeiden oder zu lösen. Des Weiteren ist eine professionelle sowie gesundheitsfördernde Pflegebeziehung aufzubauen. Um mit kritischen Themen wie Körperkontakt und unterschiedlichen Kulturkreisen umzugehen, sind ebenfalls spezielle Kenntnisse erforderlich. Zentrale Aspekte von in der Pflegetätigkeit erfolgreicher und zielführender Kommunikation sind der Aufbau von Empathie sowie der richtige Umgang mit dieser, um auch die eigenen Emotionen zu schützen. Auch der bewusste Umgang mit Metakommunikation ist ein entscheidender Faktor zur Vermeidung von Konflikten und zur Schaffung einer vertrauensvollen Beziehung zu den Patient:innen. Angesichts wachsender psychischer Belastungen pflegerisch tätiger Personen scheint ein tiefgreifendes Verständnis dieser Bereiche ein relevantes Ziel zu sein. In der vorliegenden Arbeit werden die auf diesem Gebiet notwendigen Kompetenzen dargestellt sowie Ansätze zu deren Vermittlung in Pflegeschulen gesammelt und betrachtet. Zur Didaktik der Pflegekommunikation existiert vergleichsweise wenig Forschungsmaterial. Erste Erfolge wurden im Projekt empCARE des deutschen Bundesministeriums für Bildung und Forschung erreicht. Dabei wurde ein Trainingskonzept zum Einsatz und Umgang mit Empathie entwickelt, dessen Wirksamkeit auch empirisch belegt werden konnte. Die hierbei verwendeten Lehrmethoden sowie weitere Methoden der Pflegedidaktik wurden untersucht. Insbesondere praktische Darstellung und Arbeit mit persönlichem sowie emotionalem Bezug scheinen effektiv zu sein, etwa das szenische Spiel. Da Auszubildende bereits individuelle Vorstellungen von kommunikativen Verhaltensweisen entwickelt haben, ist es zudem von besonderer Bedeutung, diese subjektiven Theorien offenzulegen und auf sie einzugehen.Communication is a central competence of nursing work. Special skills are required to satisfy the unique requirements of patients with disabilities, avoid and resolve conflicts, establish professional and health-promoting nursing relationships, and deal with critical situations, including those that arise from physical contact and patients with different cultural backgrounds. A central aspect of healthy and successful communication in care work is the development of empathy, as well as the safeguarding of one’s own emotions when practicing empathy. Furthermore, the conscious use of metacommunication plays a crucial role in avoiding conflicts and creating trusting relationships with patients. In view of the growing psychological stress experienced by nursing staff, a deeper understanding of these topics is necessary. This paper presents competencies required in these areas and collates and develops approaches for teaching these competencies. There is comparatively little research on the didactics of nursing communication. Initial successes were achieved as part of the empCARE project by the German Ministry of Education and Research. This project involved the development of a training concept for the use and handling of empathy, the effectiveness of which has been empirically proven This essay exmained the teaching methods. In particular, practical methods and work with one’s personal and emotional background, such as Scenic Play, appear to be effective. Because each student has their own ideas about communicative behavior, it is particularly important when teaching communication to reveal and address these subjective theories.Silke PollerMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc
Influence of Vegan Role Models on the Intention to Reduce Consumption of Animal-Based Foods
Der weltweite jährliche Fleischkonsum liegt mit 42.8 Kilogramm pro Kopf deutlich über der von der EAT-Lancet-Kommission empfohlenen Menge von 15.7 Kilogramm. Dies trägt weitreichende Konsequenzen mit sich, unter anderem für die menschliche Gesundheit, für das Wohlergehen der Tiere sowie für die Umwelt. Daher wurde im Rahmen dieser Studie untersucht, ob Veganer*innen als Vorbilder dienen können, um bei Omnivor*innen die Intention zu erzeugen, weniger tierische Lebensmittel zu konsumieren. Konkret sollte herausgefunden werden, ob verschiedene Textpräsentationen über eine vegane Person, Einfluss auf die Intention zur Reduktion tierischer Lebensmittel haben. Weiters wurde untersucht, ob dieser Einfluss durch die wahrgenommene Ähnlichkeit zur dargestellten Person, ihre Glaubwürdigkeit und die Erreichbarkeit ihres Verhaltens vermittelt wird. Im Rahmen einer Online-Umfrage wurden 406 Teilnehmer*innen zufällig einer von vier Bedingungen zugewiesen. Drei Bedingungen umfassten Erfahrungsberichte von Veganer*innen, während die Kontrollbedingung sachliche Informationen über die vegane Ernährung enthielt. Eine Mediationsanalyse ergab, dass die wahrgenommene Ähnlichkeit, Erreichbarkeit und Glaubwürdigkeit positiv mit der Intention zur Reduktion korrelieren. Außerdem war zu beobachten, dass die Person, die über Hürden und Hindernisse bei der veganen Ernährung spricht, glaubwürdiger erscheint als die Person, die ausschließlich die Vorteile der veganen Ernährung thematisiert. Auch die Person, die moralisierend auftritt sowie die Kontrollbedingung werden signifikant unglaubwürdiger wahrgenommen als die Person, die Hürden thematisiert. Entgegen den Erwartungen waren zwischen den vier Bedingungen keine Unterschiede in der Intention zur Reduktion tierischer Lebensmittel feststellbar. Explorative Analysen ergaben signifikante Unterschiede zwischen Omnivor*innen und Flexitarier*innen, wobei Flexitarier*innen höhere Werte in der Ähnlichkeit, Erreichbarkeit, Glaubwürdigkeit und in der Intention zur Reduktion tierischer Lebensmittel aufwiesen. Die Studienergebnisse deuten darauf hin, dass in zukünftigen Arbeiten detailliertere Angaben zu Ernährungsgewohnheiten und eine präzisere Differenzierung von Personengruppen dazu beitragen könnten, die zugrundeliegenden Mechanismen besser zu verstehen.At 42.8 kilograms per capita, annual global meat consumption is significantly higher than the 15.7 kilograms recommended by the EAT-Lancet Commission. This has far-reaching consequences, including human health, animal welfare and the environment. This study therefore investigated whether vegans serve as role models and create the intention among omnivores to consume less animal-based food. Specifically, the aim was to find out if different text presentations about a vegan person have an influence on the intention to reduce animal-based food. It was also investigated whether this influence is mediated by the perceived similarity to the person portrayed, their credibility and the attainability of their behavior. As part of an online survey, 406 participants were randomly assigned to one of four conditions. Three conditions included reports from vegans, while the control condition contained objective information about the vegan diet. A mediation analysis showed that perceived similarity, attainability and credibility correlate positively with the intention to reduce. It was also observed that the vegan person who talks about barriers and difficulties of a vegan diet appears more credible than the person who talks about the advantages of a vegan diet. The person who appears moralizing and the control condition were also perceived as significantly less credible than the person who discusses barriers. Contrary to expectations, no differences in the intention to reduce animal-based food were found between the four conditions. Exploratory analyses revealed significant differences between omnivores and flexitarians, with flexitarians scoring higher on similarity, attainability, credibility and intention to reduce animal-based products. The study results suggest that in future studies, more precise information on dietary habits and a more precise differentiation of groups of people could help to better understand the underlying mechanisms.Hanna HoferMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc
Language protection in dealings with administrative authorities and public services under the European Charta for Regional or Minority Languages : a comparison between Austria and Slovenia
Die vorliegende Arbeit stellt eine rechtsvergleichende Analyse der Europäischen Charta der Regional- und Minderheitensprachen dar. Im Fokus stehen dabei Art 10 und die Länder Österreich und Slowenien mit ihren jeweiligen Minderheiten. Ziel der Arbeit ist unter anderem die ausführliche Auseinandersetzung und Vorstellung der Charta und ihren dazugehörigen Stellungnahmen wie auch die Betrachtung der Anforderungen an die jeweiligen Länder. Demnach lauten die Forschungsfragen: Worin unterscheiden sich die verglichenen Staaten Österreich und Slowenien in Bezug auf die Umsetzung des Art 10 der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen? Lassen sich Muster erkennen, nach denen beurteilt werden kann, ob Staaten auch das volle Potential ausgeschöpft haben, um die Charta in bestmöglicher Weise umzusetzen? Stehen der Umsetzung dieser Charta politische und/oder rechtliche Interessen entgegen? Mittels umfangreicher Analyse der Staatenberichte wird untersucht, ob Österreich wie auch Slowenien den Anforderungen der Europäischen Charta der Regional- und Minderheitensprachen erfüllen und ob es etwaige Verbesserungsvorschläge gibt. Die Conclusio der Arbeit konzentriert sich auf eine finale Gegenüberstellung der beiden Länder.This paper presents a comparative legal analysis of the European Charter for Regional or Minority Languages. The focus is on Article 10 and the countries of Austria and Slovenia with their respective minorities. The aim of the paper is, among other things, to provide a detailed discussion and presentation of the Charter and its associated statements, as well as to consider the requirements placed on each country. The research questions are therefore: How do the compared countries, Austria and Slovenia, differ with regard to the implementation of Article 10 of the European Charter for Regional or Minority Languages? Can patterns be identified that can be used to assess whether countries have exhausted their full potential to implement the Charter in the best possible way? Are there political and/or legal interests that stand in the way of the implementation of this Charter? By means of a comprehensive analysis of the state reports, it is examined whether Austria and Slovenia meet the requirements of the European Charter for Regional or Minority Languages and whether there are any suggestions for improvement. The conclusion of the paper focuses on a final comparison of the two countries.vorgelegt von Simon PasterkEnthält Literaturverzeichnis auf Seite 83-86Diplomarbeit Universität Graz 202
The future of corporate competencies: AI literacy at the intersection of theory and practice with consideration of the EU AI act
Die zunehmende Verbreitung von Künstlicher Intelligenz stellt Unternehmen und Organi-sationen vor die Herausforderung, nicht nur technologische Voraussetzungen zu schaffen, sondern auch organisationale Kompetenzen im Sinne einer AI Literacy zur verantwor-tungsvollen Nutzung dieser Technologien zu entwickeln. Ziel ist es, den Status quo von AI Literacy im organisationalen Kontext zu analysieren, Diskrepanzen zwischen theoretischen Kompetenzmodellen und praktischen Anforderungen zu identifizieren sowie den Einfluss des EU AI Acts (Europäische Union, 2024) auf die Kompetenzentwicklung zu beleuchten. Zur Bearbeitung dieser Fragestellung wurde ein methodisch triangulierter Zugang gewählt, der eine systematische Literaturrecherche mit einer qualitativen empirischen Untersuchung kombiniert. Im Zentrum steht ein exploratives Forschungsdesign, das auf acht leitfadenge-stützten Interviews mit Vertreter:innen aus unterschiedlichen Unternehmen und Organisa-tionen basiert. Die Auswertung erfolgte mittels strukturierender qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring (2022) mit dem Ziel, praxisnahe Muster und Spannungsfelder sichtbar zu machen und Handlungsempfehlungen abzuleiten. Die Ergebnisse zeigen, dass AI Literacy bislang kein einheitlich definiertes Konzept ist, was in der Praxis zu unterschiedlichen Interpretationen und Schwerpunktsetzungen führt. In der Umsetzung überwiegen technische und anwendungsorientierte Fähigkeiten, wäh-rend ethisch-reflexive Kompetenzen oft vernachlässigt werden. Die Befunde offenbaren deutliche Diskrepanzen zwischen den normativen Zielsetzungen theoretischer Modelle und ihrer praktischen Realisierung. Auch der EU AI Act wird zwar als Impulsgeber erkannt, entfaltet mangels Umsetzungshilfen jedoch nur begrenzte Wirkung. Die Arbeit formuliert daraus konkrete Empfehlungen zur strategischen Verankerung von AI Literacy und betont die Notwendigkeit einer koordinierten Zusammenarbeit zwischen Praxis, Wissenschaft und Politik.The growing proliferation of artificial intelligence presents companies and organizations with the challenge of not only establishing technological infrastructures but also developing organizational competencies for its responsible use. Against this backdrop, the present study examines the concept of AI Literacy within the organizational context. The aim is to analyze the current state of AI Literacy in companies, identify discrepancies between theo-retical competence models and practical requirements, and explore the influence of the EU AI Act on competence development.To address these objectives, a methodologically triangulated approach was adopted, com-bining a systematic literature review with a qualitative empirical investigation. The core of the study is an exploratory research design based on eight semi-structured expert interviews conducted with representatives from various organizations. The data were analyzed using a structured qualitative content analysis according to Mayring (2022) with the goal of identi-fying practice-oriented patterns, interpretative frameworks, and organizational tensions.The findings reveal that AI Literacy is not yet a uniformly defined concept, leading to var-ying interpretations and emphases in corporate practice. Its implementation is selective and strongly context-dependent, with technical and application-oriented skills taking prece-dence, while ethical-reflective competencies are often neglected. These results point to sig-nificant gaps between the normative claims of theoretical models and their actual imple-mentation in organizations. Although the EU AI Act is recognized as a regulatory impulse, its practical impact remains limited due to a lack of implementation support. Based on these insights, the study provides concrete recommendations for the strategic anchoring of AI Literacy and emphasizes the need for coordinated efforts between corporate practice, aca-demic research, and policy-making.Viktoria Sining Goger, BScEnthält Literaturverzeichnis auf Seite 92-102Masterarbeit Universität Graz 202
"<<Das>> verrückte Labyrinth" : Einsatz eines Diagnosespiels zur Ermittlung des sprachlichen und fachlichen Kenntnisstands von SchülerInnen in Bezug auf quadratische und lineare Funktionen
Im Mathematikunterricht können Spiele eine äußerst effektive Methode sein, um das Lernen zu unterstützen und zu fördern. Sie geben der Lehrperson unter anderem Rückmeldung sowohl über den sprachlichen als auch über den fachlichen Kenntnisstand der SchülerInnen. Spiele machen den Mathematikunterricht interaktiver, unterhaltsamer und tragen dazu bei, das Interesse der SchülerInnen zu wecken und die Motivation für das Fach zu steigern. In dieser Arbeit soll anhand des mathematischen Spiels „Das verrückte Labyrinth für lineare und quadratische Funktionen“ der fachbezogene Sprach- und Lernstand von SchülerInnen diagnostiziert werden. Mithilfe von Spielen können Kinder und Jugendliche untereinander kommunizieren, ohne dass die Lehrkraft bewusst wahrgenommen wird. Durch den Handlungsprozess im Spiel können schnell Defizite erkannt werden und die Lehrperson erhält Anknüpfungspunkte zur gezielten Förderung der jeweiligen SchülerInnen.Die Untersuchung wurde in Form einer qualitativen und einer quantitativen Studie durchgeführt. Die erhobenen Daten wurden mithilfe der qualitativen Inhaltsanalyse nach May-ring aufbereitet und die Ergebnisse in Diagrammen dargestellt und diskutiert. Des Weiteren wurden vergleichbare Situationen aus dem Forschungsablauf mit unterschiedlichen SchülerInnen verglichen.Es wurde festgestellt, dass ein Zusammenhang zwischen den fachlichen und den sprachlichen Fähigkeiten der SchülerInnen besteht. Diejenigen, die fachlich besser abschnitten, zeigten auch ein besseres Verständnis für mathematische Inhalte und konnten sich sprachlich besser ausdrücken. Sie verwendeten häufiger die Fachsprache als die Alltagssprache und integrierten mathematische Begriffe und Konzepte in ihre Sätze.Games represent an efficacious methodology for fostering and reinforcing mathematical learning. They furnish educators with invaluable insights into students' linguistic and subject-specific competencies. Games enhance the interactivity and enjoyment of mathematical lessons, while simultaneously boosting students' interest and motivation in the subject. This study addresses existing research gaps in the diagnosis of students' language and subject development levels, thereby providing a more comprehensive under-standing of this issue.The objective of this study is to diagnose students' language and learning levels using a mathematical game called "The Crazy Labyrinth for Linear and Quadratic Functions." Games provide an effective means of communication for children and young people, allowing them to interact with each other without the teacher's awareness. Through the process of playing the game, deficits can be quickly identified, providing the teacher with starting points for targeted support for each student.The study employed qualitative and quantitative research methodologies. A sample of students was selected to participate in the study. The data collection was processed by using graphs for visualization. Additionally, tasks frequently chosen by the students were analyzed in more detail using relevant passages from audio recordings.A correlation was identified between students' subject area and language skills. Those who demonstrated superior performance in their subjects exhibited enhanced comprehension of mathematical content and exhibited superior linguistic abilities. They not only utilized technical language more frequently than everyday language, but they also integrated mathematical terms into their sentences more often.Seidl EvelineEnthält Literaturverzeichnis auf Blättern 100-104Masterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc
Growing under pressure : personality development and pedagogy in winter sports training centers
KurzfassungDie vorliegende quantitativ angelegte Masterarbeit beschäftigt sich mit der Pädagogik und der Persönlichkeitsentwicklung Jugendlichen in Wintersportleistungszentren. Die Lebensrealitäten der jungen Leistungssportler:innen sind durch besondere Aufgaben geprägt. Es gilt für sie die Balance zwischen den schulischen Anforderungen und dem hohen Ausmaß an Trainingsumfängen halten zu können. Diese besondere Form der Ausbildung von Jugendlichen geht meist mit einer frühen Trennung vom Elternhaus im Zuge der Unterbringung in einem Internat einher. Diese Faktoren zeichnen sich als einschneidenden Faktoren im Leben von Jugendlichen ab und nehmen auch Einfluss auf Persönlichkeitsentwicklung und Identitätsbildung. Ein Kernaspekt dieser Arbeit liegt auf den Entwicklungsaufgaben und der Lebensphase Jugend in Internaten unter der Berücksichtigung des Umgangs mit Leistungsdruck und dem Erlernen von Selbstständigkeit im Internatsalltag. Weiters werden die institutionellen Rahmenbedingungen und die sozialen Beziehungen in Wintersportleistungszentren näher beleuchtet. Die Doppelbelastung von Schule und Spitzensport birgt sowohl Chancen als auch Risiken in der Entwicklung von Jugendlichen. Die vorliegende Arbeit untersucht, wie die jungen Athlet:innen ihre eigene Situation wahrnehmen, mit welchen Herausforderungen sie konfrontiert sind und inwieweit sie sich vom System unterstützt fühlen. Um die Fragestellung beantworten zu können wurde eine quantitative Studie mittels standardisierter Fragebögen an drei Wintersportleistungszentren durchgeführt. Insgesamt wurden 105 gültige Fragebogen am Skigymnasium Saalfelden, Skigymnasium Stams und dem NAZ Eisenerz erhoben. Diese Daten liefern wertvolle Einblicke in die Lebensrealitäten junger Nachwuchsleistungssportler:innen in Österreich und sie geben Impulse sowohl für die pädagogische Weiterentwicklung als auch die institutionellen Rahmenbedingungen in den Internaten der Wintersportleistungszentren.Abstract This quantitative master's thesis deals with pedagogy and personality development among adolescents in winter sports training centers. The realities of young elite athletes are shaped by unique challenges. They must balance academic demands with a high volume of training. This particular form of youth education is often accompanied by an early separation from their parental home due to boarding school accommodation. These factors represent significant influences in the lives of adolescents and also impact their personality development and identity formation. A core aspect of this study focuses on developmental tasks and the adolescent phase in boarding schools, considering how young athletes cope with performance pressure and develop independence in everyday boarding school life. Furthermore, institutional framework conditions and social relationships within winter sports training centers are examined in more detail. The dual burden of school and elite sports presents both opportunities and risks for youth development. This study investigates how young athletes perceive their own situation, the challenges they face, and to what extent they feel supported by the system. To address the research questions, a quantitative study was conducted using standardized questionnaires at three winter sports training centers. A total of 105 valid questionnaires were collected from Skigymnasium Saalfelden, Skigymnasium Stams, and NAZ Eisenerz. The collected data provide valuable insights into the realities of young elite athletes in Austria and offer impulses for both pedagogical development and institutional framework conditions in the boarding schools of winter sports training centers.Autorin: Hannah Sabitzer, B.A.Masterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassng in Deutsch und Englisc
Soziodemographische Analyse der Nutzer*innen eines Mikro-ÖV-Systems
Mikro-ÖV-Systeme stellen eine besondere Form des öffentlichen Verkehrs (ÖV) dar und gewinnen im Kontext einer nachhaltigen Mobilitätsentwicklung zunehmend an Bedeutung. Die vorliegende Masterarbeit widmet sich der Analyse eines solchen Systems und untersucht dabei sowohl die soziodemografischen Merkmale als auch regionale Unterschiede der Nutzer*innen. Als Untersuchungsgebiet wurden vier Projektregionen in Österreich ausgewählt: Graz Umgebung, Voitsberg, die Oststeiermark und das Marchfeld. Das übergeordnete Ziel dieser Arbeit besteht darin, durch umfassende Datenrecherche und -analyse zu ermitteln, welche Nutzerinnengruppen ein Mikro-ÖV-System in Anspruch nehmen. Zur Beantwortung der Forschungsfragen wurden neben einer Literaturrecherche auch empirische Untersuchungen durchgeführt. Im Fokus steht die Auswertung der Daten der mobilCard-Kund*innen der ISTmobil GmbH anhand der, Personen- und Altersgruppen identifiziert werden, die bevorzugt auf dieses Angebot zurückgreifen. Dabei werden regionale Unterschiede herausgearbeitet und die Altersstruktur der Nutzer*innen näher beleuchtet. Die Methodik der Arbeit kombiniert die Erhebung von Primärdaten aus bestehender Datenquellen der Fachliteratur und der Analyse bereits umgesetzter Projekte. Die langjährige Expertise und Erfahrung der ISTmobil GmbH bildet eine wichtige Grundlage für die Untersuchung und trägt entscheidend zur Qualität der Ergebnisse bei. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen nicht nur zur wissenschaftlichen Diskussion über Mikro-ÖV-Systeme beitragen, sondern auch eine fundierte Datengrundlage für zukünftige Projekte schaffen, um die Bedürfnisse der Nutzer*innen in den ausgewählten Regionen besser berücksichtigen zu können.Micro public transport (MPT) systems represent a distinctive form of public transportation and are becoming increasingly important in the context of sustainable mobility development. This master’s thesis is dedicated to analyzing such a system, focusing on both the socio-demographic characteristics of its users and regional differences in usage. Four project regions in Austria were selected as the study area: Graz Umgebung, Voitsberg, Oststeiermark, and Marchfeld. The primary objective of this thesis is to identify the user groups that utilize an MPT system through comprehensive data research and analysis. To answer the research questions, both a literature review and empirical investigations were conducted. The analysis centers on evaluating the mobilCard customer data from ISTmobil GmbH, which allows the identification of individuals and age groups that predominantly use this service. Regional differences are highlighted, and the age structure of the users is closely examined. The methodology combines the collection of primary data with the analysis of existing data sources from the literature and previously implemented projects. The extensive expertise and years of experience of ISTmobil GmbH serve as a critical foundation for this investigation and significantly enhance the quality of the results. The findings aim to contribute not only to the academic discourse on MPT systems but also to provide a solid data foundation for future projects, enabling a more tailored response to the needs of users in the selected regions.Florian Hitzelberger, BSc.Enthält Literaturverzeichnis auf Blätter VII-XIIIMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc