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The Expansion of Compensation for Non-Pecuniary Damages through Legislation and Case Law
(von der Verfasserin) Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Ausweitung des Ersatzes ideeller Schäden durch Gesetzgebung und Rechtsprechung. Die österreichische Rechtsordnung zeigte lange Zeit tendenziell eine Zurückhaltung beim Ersatz ideeller Schäden. Der historische Gesetzgeber sah bis auf den auslegungsbedürftigen Wortlaut „Tilgung der verursachten Beleidigung“ in § 1323 ABGB, nur in sehr wenigen Bestimmungen den Ersatz ideeller Schäden vor. Die Judikatur legt sich selbst eine Schranke auf und spricht den Ersatz ideeller Schäden nur dann zu, wenn dies ausdrücklich gesetzlich vorgesehen ist. Diese Zurückhaltung in Gesetzgebung und Rechtsprechung liegt jedoch nicht am geringeren Wert ideeller Güter, sondern an den Problemen, die sich beim Ersatz ideeller Schäden ergeben. Ideelle Schäden sind oftmals aufgrund der mangelnden äußerlichen Manifestation schwer objektivierbar und können aufgrund des fehlenden Geldwertes nur willkürlich und unvollständig in Geld ausgeglichen werden. Die österreichische Zurückhaltung beim Ersatz ideeller Schäden wandelte sich jedoch in den letzten Jahrzehnten rasant, so dass ideelle Schäden heutzutage häufiger und auch umfassender ersetzt werden. Die Ausweitung des Ersatzes ideeller Schäden durch die Gesetzgebung wird in der vorliegenden Arbeit anhand der Novellierung des § 1328 ABGB, dem Ersatz der entgangenen Urlaubsfreude gem § 12 Abs 2 PRG sowie dem Ersatz ideeller Schäden gem § 29 Abs 1 DSG veranschaulicht. Es wird insbesondere auch aufgezeigt, wie unterschiedlich die Vorstellungen des unionsrechtlichen und nationalen Gesetzgebers über die Ersatzfähigkeit ideeller Schäden sind. Die zunehmende Anerkennung der Ersatzfähigkeit ideeller Schäden durch die Rechtsprechung wird anhand der Judikatur zum Schmerzengeld ohne Schmerzempfinden des Geschädigten sowie dem Trauerschmerzengeld näher erläutert. Es lässt sich im Ergebnis eine deutlich erkennbare Tendenz des Gesetzgebers und der Rechtsprechung zur Ausweitung des Ersatzes ideeller Schäden feststellen. Dennoch ist auch zu festzustellen, dass es insgesamt an einem systemgerechten Konzept mangelt und es Wertungswidersprüche im System des Ersatzes ideeller Schäden gibt.(from the Author) This thesis examines the expansion of compensation for non-pecuniary damages through legislation and case law. For a long time, the Austrian legal system demonstrated a tendency toward restraint in the compensation of non-pecuniary damages. Apart from the ambiguous wording “reparation of the insult caused” in § 1323 of the Austrian Civil Code (ABGB), the historical legislator provided for compensation of non-pecuniary damages in only very few provisions. The case law imposes a self-restrictive standard, awarding compensation for non-pecuniary damage only where it is explicitly provided by law. However, this reluctance in legislation and case law is not due to a lesser value being placed on non-material interests, but rather stems from the inherent difficulties associated with compensating non-pecuniary damages. Such damages are often difficult to objectify due to the lack of external manifestation and, owing to the absence of a market value, can only be compensated in monetary terms in an arbitrary and incomplete manner. However, in recent decades, Austria’s traditional reluctance to grant compensation for non-pecuniary damage has changed rapidly, such that today such damages are more frequently and comprehensively compensated. The expansion of compensation for non-pecuniary damage through legislation is illustrated in this thesis using the amendment of §1328 ABGB, the compensation for loss of holiday enjoyment under Section § 12 (2) PRG, and the compensation for non-pecuniary damages under Section § 29 (1) DSG. Particular attention is given to the differing conceptions of the compensability of non-pecuniary damage under EU law compared to national Austrian law. The growing recognition of non-pecuniary damage by the courts is further demonstrated through the case law on pain and suffering compensation in the absence of the victim’s pain perception, as well as on grief damages awarded to relatives. Ultimately, a clear trend toward the expansion of compensation for non-pecuniary damage by both the legislator and the judiciary can be observed. Nonetheless, it must also be noted that there is still a lack of a coherent and systematic approach, and that inconsistencies in valuation persist within the current framework of non-pecuniary damage compensation.Automatisch erstellte Titelanzeige – Daten nicht geprüftDiplomarbeit Universität Graz 202
The fate of the asset in the Austrian corporate structure GesbR – contribution and legal treatment
Diese Diplomarbeit widmet sich der Frage, wie Vermögensgegenstände im Rahmen einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts rechtlich behandelt werden. Im Zentrum steht daher die Untersuchung der Einbringungsarten – quoad usum, quoad sortem und quoad dominium – sowie deren Abgrenzung und rechtliche Folgen.Ausgangspunkt der Untersuchung war die Überlegung, wie etwa ein gemeinsam angeschafftes Auto einzuordnen ist, wenn keine ausdrückliche Regelung über die Finanzierung und Eigentumsverhältnisse getroffen wurde. Die Forschungsfrage zielt darauf ab, die rechtlichen Unterschiede zwischen den Einbringungsarten klarzustellen und darzustellen, wie mit Einlagen ohne ausdrückliche Vereinbarung der Einbringungsform umzugehen ist. Dazu wird eine umfassende Analyse der relevanten Judikatur des Obersten Gerichtshofs durchgeführt.Methodisch erfolgt die Arbeit anhand einer dogmatischen Aufarbeitung der gesetzlichen Bestimmungen (§§ 1175 ff ABGB) sowie einer Analyse der höchstgerichtlichen Rechtsprechung. Es ist festzuhalten, dass die rechtliche Einordnung einer Sache innerhalb einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts einer differenzierten und einzelfallbezogenen Betrachtung bedarf. Maßgeblich ist in erster Linie der Wille der Gesellschafter, der – sofern keine ausdrückliche Regelung vorliegt – durch ergänzende Vertragsauslegung zu ermitteln ist. Dabei orientiert sich die Auslegung am Leitbild eines redlichen Gesellschafters und hat die Übung des redlichen Verkehrs angemessen zu berücksichtigen. In diesem Zusammenhang kommt dem tatsächlichen Verhalten der Parteien entscheidende Bedeutung zu. Aspekte wie die gemeinsame Finanzierung, Organisation oder wirtschaftliche Nutzung eines Vermögensgegenstands lassen Rückschlüsse auf die gewollte Einbringungsart zu und tragen somit wesentlich zur rechtlichen Qualifikation bei.This thesis examines the legal treatment of assets within the Austrian corporate structure GesbR. The focus therefore lies on the examination of the types of contributions – quoad usum, quoad sortem, and quoad dominium – as well as their distinction and legal consequences.The starting point of the analysis was the consideration of how a jointly acquired car should be classified when no explicit agreement regarding financing and ownership shares has been made. The research question aims to clarify the legal differences between these types of contributions and to illustrate how to deal with contributions when no explicit agreement on the form of contribution exists. To this end, a comprehensive analysis of the relevant case law of the Austrian Supreme Court (OGH) is carried out.The methodology of the thesis is based on a doctrinal analysis of the statutory provisions (§§ 1175 ff ABGB) as well as an examination of leading Supreme Court decisions.It can be concluded that the legal classification of an asset within a GesbR requires a differentiated and case-specific assessment. Primarily decisive is the will of the partners, which – in the absence of an explicit agreement – must be determined through supplementary contract interpretation. This interpretation is guided by the standard of an honest partner and must adequately consider the practices of honest commercial dealings. In this context, the actual behavior of the parties is of crucial importance. Aspects such as joint financing, organization, or economic use of an asset provide significant indications to the intended form of contribution and are therefor essential for the legal qualification.⸻Automatisch erstellte Titelanzeige – Daten nicht geprüftDiplomarbeit Universität Graz 202
Between ambition and reality : why leadership concepts in long-term care often fail
Diese Masterarbeit wurde als theoretisch- konzeptionelle Literaturarbeit durchgeführt und widmet sich der kritischen Auseinandersetzung mit Führungsmodellen in der Langzeitpflege. Im Zentrum dieser Betrachtung steht die Frage, warum zahlreiche theoretische fundierte Füh-rungsansätze in der Praxis nicht oder nur unzureichend funktionieren. Anstatt Idealbilder zureproduzieren, wirft die Arbeit einen realistischen Blick auf die Herausforderungen, mit denen Führungskräfte in Pflegeeinrichtungen täglich konfrontiert sind. Sowohl traditionelle Führungsstile, autoritäre und bürokratische Modelle als auch moderne Konzepte wie transformationale, situative, partizipative oder Servant Leadership werden ana-lysiert und hinsichtlich ihrer Umsetzbarkeit im Pflegealltag kritisch hinterfragt.Die Arbeit verdeutlicht, dass strukturelle Probleme wie Personalmangel,Ressourcenknappheit,hohe Arbeitsbelastung, unklare Zuständigkeiten und mangelnde Unterstützung durch das obere Management wesentliche Barrieren darstellen. Diese Hindernisse erschweren die Umsetzung effizienter Führungsansätze erheblich.Zudem zeigt sich, dass Widerstand gegenüber Veränderung, starre Hierarchien und kulturelleUnterschiede innerhalb von Teams die Einführung neuer Führungsansätze weiter komplizieren.Selbst gut gemeinte Modelle stoßen an ihre Grenzen, wenn sie nicht an die realen Bedingungen und Herausforderungen angepasst werden. Die Untersuchung basiert auf theoretischer Analyse, Studienauswertungen und praxisnahen Reflexionen. Dabei wird verdeutlicht, dass es nicht das eine ,,richtige“ Führungsmodell. Stattdessen erfordert nachhaltige Führung vor allem Anpassungsfähigkeit, Reflexionsbereitschaft undstrukturelle Unterstützung.Ziel der Arbeit ist es, ein kritisches Bewusstsein für die Lücke zwischen Theorie und Praxis zu schaffen. Gleichzeitig sollen Impulse geliefert werden, um ein realistisches und wirksames Führungsverständnis in der Langzeitpflege zu fördern.This master's thesis was conducted as a theoretical-conceptual literature review and is dedicatedto a critical examination of leadership models in long-term care. The focus is on the question of why many theoretically based management approaches do not work in practice, or only insufficiently. Instead of reproducing ideal images, the work takes a realistic look at the challenges that managers in care facilities are confronted with on a dailybasis. Traditional leadership styles, authoritarian and bureaucratic models as well as modern concepts such as transformational, situational, participative or servant leadership are analyzed and critically questioned with regard to their feasibility in everyday nursing care.The work makes it clear that structural problems such as a lack of personnel, scarcity of resources, high workloads, unclear responsibilities and a lack of support from upper management represent significant barriers. These obstacles make it considerably more difficult to implementefficient management approaches. In addition, resistance to change, rigid hierarchies and cultural differences within teams further complicate the introduction of new management approaches. Even well-intentioned models reach their limits if they are not adapted to real-life conditions and challenges. The study is based on theoretical analysis, study evaluations and practical reflections. It is madeclear that there is no one “right” leadership model. Instead, sustainable leadership requires above all adaptability, a willingness to reflect and structural support. The aim of the work is to create a critical awareness of the gap between theory and practice. At the same time, impulses are to be provided to promote a realistic and effective understanding of leadership in long-term care.Brandstätter Lisa NataschaMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc
Verba animo desunt : models of compensating for speech loss in Ovid’s Metamorphoses
Die vorliegende Masterarbeit widmet sich der näheren Untersuchung unterschiedlicher Modelle zur Kompensation von Sprachlosigkeit in Ovids Metamorphosen: Dabei soll insbesondere eine Antwort auf die Frage gefunden werden, mithilfe welcher Methoden sprachlose Protagonist:innen trotz ihres Defizits eine Form von Kommunikation zu etablieren versuchen und inwiefern diese jeweils von Erfolg gekrönt sind. Zu diesem Zweck werden ausgewählte Passagen aus den fünf Erzählungen von Daphne, Aktäon, Echo, Io und Philomela nach deren jeweiliger Einordnung in Ovids Gesamtwerk sowie ihrem intertextuellen Hintergrund mit besonderem Blick auf die Entwicklung des Themas Sprachverlust einer textnahen Analyse unterzogen: Unter Rückgriff auf semiotisch-pragmatische Konzepte wie Saussures Zeichenbegriff, das Kommunikationsmodell nach Jakobson und Austins Sprechakttheorie werden die jeweiligen Kompensationsstrategien der sprachlosen Protagonist:innen dabei näher auf deren Wirkmechanismen untersucht. Auf diese Weise lassen sich schließlich drei verschiedene Modelle zur Kompensation von Sprachlosigkeit in den Metamorphosen herausarbeiten, die in ihrem kommunikativen Gelingen stark voneinander abweichen: So scheitern die gestisch-mimischen Kommunikationsversuche von Daphne und Aktäon bereits im illokutiven Akt. Während Echo ihre Intentionen durch Wiederholung der letzten Worte ihres Gegenübers hingegen bereits illokutiv zum Ausdruck bringen kann, werden die erotischen Konnotationen ihrer Botschaften von deren Rezipienten Narziss perlokutiv allerdings immer noch nicht als solche verstanden. Erst die visuellen Kompensationsstrategien von Io und Philomela ermöglichen diesen beiden sprachlosen Protagonistinnen schließlich, sich sowohl illokutiv Ausdruck zu verschaffen als auch tatsächlich den damit intendierten perlokutiven Effekt bei deren jeweiligen Rezipient:innen zu erzielen. Diese besondere Wirkmacht visueller Kommunikation ließe sich dabei insofern auch metapoetisch auslegen, als sich der Autor der Metamorphosen gemäß deren Epilog selbst mit seinem Schriftstück zu verewigen hofft.This master’s thesis is intended to take a closer look at the different models of compensating for speech loss in Ovid’s Metamorphoses: In so doing, it particularly aims to find out which methods speechless protagonists use in order to establish some form of communication despite their deficit, and to what extent those are successful. To this end, selected passages taken from the five stories of Daphne, Actaeon, Echo, Io, and Philomela are first situated in the broader context of Ovid’s oeuvre and their respective intertextual background, with particular focus on the development of the theme of speech loss, before being analysed in close readings: With the help of semiotic-pragmatic concepts such as Saussure’s definition of a sign, Jakobson's functions of language and Austin's speech act theory, the respective compensatory strategies used by the speechless protagonists are thus examined in more detail. As a result, three different models of compensating for speech loss in the Metamorphoses can be identified, which differ greatly in their communicative effectiveness: Daphne's and Actaeon's gestural-mimetic attempts at communication already fail at the illocutionary level. While Echo is able to express her intentions illocutionarily by repeating her counterpart’s last words, Narcissus still does not understand her messages’ erotic connotations on a perlocutionary level. In the end, it is only Io’s and Philomela’s visual compensatory strategies that enable these two speechless protagonists to both express themselves illocutionarily and actually achieve the intended perlocutionary effects on their respective recipients. These powerful effects of visual communication could even be interpreted metapoetically, since the author of the Metamorphoses also hopes to immortalise himself through his writing, as stated in the poem’s epilogue.Leo BauerMasterarbeit Universität Graz 202
Generation Z in the classroom : exploration and evaluation of teaching and feedback methods to optimise the learning behaviour of Generation Z in the context of health and nursing care
Abstract In Anbetracht des demographischen Wandels und des zunehmenden Mangels an professionell ausgebildeten Pflegekräften ist es von entscheidender Bedeutung Interessentinnen und Interessenten für die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflege zu gewinnen. Besonders bei der Generation Z, die zwischen 1995 und 2010 geboren wurde, nimmt das Interesse laut einer Studie signifikant ab. Um dem entgegen zu wirken und die Neugier an der Ausbildung zu stärken, widmet sich die vorliegende Masterarbeit der zentralen Forschungsfrage, wie Lehrmethoden sowie Feedback in der Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung gestaltet werden können, damit sie den spezifischen Bedürfnissen der Generation Z entsprechen und ihre Lernerfahrungen optimiert werden. Die Beantwortung der Fragestellung erfolgte durch eine systematische Literaturrecherche. Die vorliegende Masterarbeit verfolgt das Ziel, die spezifischen Bedürfnisse der Generation Z im Kontext des Lehrens und der Feedbackgabe in der Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegeperson zu identifizieren und ein vertieftes Verständnis für die subjektiven Lehr- und Lernerwartungen dieser Generation zu gewinnen. Auf dieser Grundlage werden methodische Konzepte abgeleitet, die darauf abzielen, die Lernerfahrung dieser Generation zu optimieren und die Ausbildung so attraktiv zu gestalten, dass sie diese langfristig mit großem Interesse absolvieren.Die Ergebnisse der Literaturrecherche zeigen, dass selbstgesteuertes Lernen sowie interaktive, praxisnahe Lehrmethoden, die durch digitale Tools unterstützt werden, einen positiven Einfluss auf die Lernbereitschaft und den Lernerfolg der Generation Z haben. Der Einsatz von Technologien wird dabei nicht nur als nützlich, sondern als notwendig erachtet, um die Fähigkeiten und Eigenschaften der Generation Z zu fördern. Besonders effektives Feedback wird als unmittelbarer, konstruktiver Prozess gestaltet, der durch Technologien erleichtert werden kann.Abstract In view of demographic change and the increasing shortage of professionally trained nurses, it is crucial to attract people interested in training in healthcare and nursing. According to a study, interest is declining significantly, particularly among Generation Z, which was born between 1995 and 2010. In order to counteract the declining interest and increase curiosity in training, this master's thesis is dedicated to the central research question of how teaching methods and feedback in healthcare and nursing training can be designed to meet the specific needs of Generation Z and optimize their learning experience. The question was answered through a systematic literature review. The aim of this master's thesis is to identify the specific needs of Generation Z in the context of teaching and giving feedback in healthcare and nursing training and to gain a deeper understanding of the subjective teaching and learning expectations of this generation. On this basis, methodological concepts are derived that aim to optimize the learning experience of this generation and to make the training so attractive that they complete it with great interest in the long term.The results of the literature research show that self-directed learning and interactive, practical learning methods supported by digital tools have a positive influence on Generation Z's willingness to learn and their learning success.The use of technology is not only considered useful, but also necessary to promote the skills and characteristics of Generation Z.Particularly effective feedback is designed as an immediate, constructive process that can be facilitated by technology.Katharina WienerMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc
Arrive, take over, grow : how mentoring programs empower new nursing service managers
Die Anforderungen an Führungskräfte im Gesundheitswesen befinden sich im stetigen Wandel. Insbesondere Pflegedienstleitungen sehen sich zunehmend komplexen Aufgaben gegenüber. Neben der fachlichen Expertise werden auch ausgeprägte soziale, emotionale und organisationale Kompetenzen gefordert. Gleichzeitig fehlt es in vielen Einrichtungen an systematischen Konzepten, um neue Führungskräfte gezielt auf diese Rolle vorzubereiten und sie nachhaltig in ihrer Führungsfunktion zu stärken.Vor diesem Hintergrund untersucht die vorliegende Arbeit, inwieweit Mentoring, unterstützt durch eine strukturierte Einführung, die Entwicklung von Führungskompetenzen bei Pflegedienstleitungen fördert. Aufbauend auf einer systematischen Literaturrecherche wurden nationale und internationale Studien, Modelle und theoretische Ansätze zur strukturierten Einführung und zum Mentoring im Pflegebereich ausgewertet.Die Ergebnisse zeigen, dass die Kombination aus strukturierter Einführung und begleitendem Mentoring einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung wichtiger Führungskompetenzen leisten kann. Dazu zählen Rollensicherheit, Führungsverhalten, Reflexionsfähigkeit und eine positive Teamdynamik. Erfolgsfaktoren sind dabei eine klare Rollenklärung, strukturierte Feedbackprozesse, kulturelle Integration sowie die gezielte Förderung emotionaler und kommunikativer Kompetenzen. Besonders der Aspekt der sozialen Einbindung durch Mentoringbeziehungen erweist sich als zentral für die Entwicklung einer stabilen Führungspersönlichkeit.Die Arbeit bietet praxisnahe Handlungsempfehlungen für die Gestaltung nachhaltiger Einarbeitungs- und Entwicklungsprogramme für neue Führungskräfte im Pflegebereich. Abschließend werden bestehende Forschungslücken identifiziert und Perspektiven für die Weiterentwicklung von Onboarding- und Mentoringkonzepten diskutiert.The demands on leaders in the healthcare sector are constantly evolving. In particular, nursing managers are increasingly faced with complex tasks. In addition to professio-nal expertise, strong social, emotional and organizational skills are also required.At the same time, many institutions lack systematic onboarding concepts that adequately prepare new leaders for their roles and provide sustainable support during the transition into leadership functions.Against this background, the present study examines the extent to which mentoring, supported by a structured onboarding process, promotes the development of lea-dership competencies among nurse managers. Based on a systematic literature review, national and international studies, theoretical models, and practical approaches were analyzed to structure onboarding and mentoring in the healthcare and nursing sectors.The results show that the combination of structured onboarding programs and ac-companying mentoring significantly enhances leadership security, role clarity, compe-tency development, reflexivity, and team dynamics. Essential success factors identi-fied including clear role definition, continuous feedback processes, cultural integrati-on, and the targeted promotion of emotional intelligence and communication skills. In particular, the social integration achieved through mentoring relationships, that are proven to be central to the development of a stable leadership identity and long-term retention of leadership talent. This paper provides practice-oriented recommendations for the design of sustainable onboarding and development programs tailored to the needs of new nurse managers. Afterall, it identifies existing research gaps and discusses perspectives for the further development of integrated onboarding and mentoring strategies in healthcare organizations.Annika ThonhoferMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc
Historisches Jahrbuch der Stadt Graz / Entnazifizierung und Reintegration : Qualitative Untersuchung am Beispiel zehn ausgewählter belasteter Grazer Nationalsozialisten mit Bezug zur Untersteiermark
Berufs- und Wirtschaftspädagogik Online / Editorial zur bwp@ Spezial-Ausgabe AT-7: Beiträge zum 18. Österreichischen Wirtschaftspädagogik-Kongress 2025
Version of recor
Emotional exhaustion : an analysis of the field of tension of emotional exhaustion elementary education professionals and pedagogical conception
Die psychische Gesundheit pädagogischer Fachkräfte ist ein zunehmend relevantes Thema, da sie erheblichen Belastungen ausgesetzt sind, die wiederum aus hohen beruflichen Anforderungen und unzureichenden Ressourcen resultieren. Diese Masterarbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Zufriedenheit pädagogischer Fachkräfte mit dem angewandten pädagogischen Konzept und ihrer emotionalen Erschöpfung. Als theoretischer Rahmen dient unter anderem das Job-Demands-Resources-Modell, das die Balance zwischen Anforderungen und Ressourcen in der Arbeitsumwelt beschreibt und das Salutogenetische Modell, das gesundheitsfördernde Faktoren und Resilienz Mechanismen analysiert. Diese Modelle bieten eine fundierte Grundlage, um die komplexen Interaktionen zwischen beruflicher Belastung, Zufriedenheit und psychischer Gesundheit aufzugliedern.Die deskriptiven Ergebnisse lassen erkennen, dass die Mehrheit der Fachkräfte trotz bestehender Belastungen eine gewisse Zufriedenheit mit ihrem pädagogischen Konzept angibt. Statistische Analysen ergaben jedoch keine signifikanten Korrelationen zwischen der Zufriedenheit mit dem Konzept und der emotionalen Erschöpfung. Es lassen sich lediglich schwache negative Zusammenhänge erkennen, die bei einer größeren Stichprobe signifikant sein könnten. Darüber hinaus wurden bestimmte Korrelationen zwischen Alter, Berufserfahrung und Gruppengröße festgestellt, was somit auf die komplexen Wechselwirkungen verschiedener Einflussfaktoren hinweist.Die Ergebnisse verdeutlichen, dass die Zufriedenheit mit pädagogischen Konzepten zwar potenziell einen Einfluss auf die emotionale Erschöpfung haben könnte, weitere Studien mit größeren Stichproben und differenzierteren Methoden erforderlich sind, um diese Beziehung besser zu verstehen. Diese Arbeit möchte insgesamt praxisrelevante Erkenntnisse vermitteln und nahelegen, dass die Gestaltung von pädagogischen Konzepten stärker auf die Bedürfnisse der Fachkräfte ausgerichtet werden sollte, um deren Arbeitszufriedenheit zu fördern und Burnout-Risiken zu minimieren.The mental health of educational professionals is an increasingly relevant topic, as they are exposed to considerable stress, which in turn results from high professional demands and insufficient resources. This master's thesis examines the relationship between the satisfaction of pedagogical professionals with the applied pedagogical concept and their emotional exhaustion. The theoretical framework used includes the Job Demands-Resources Model, which describes the balance between demands and resources in the working environment, and the Salutogenetic Model, which analyzes health-promoting factors and resilience mechanisms. These models provide a sound basis for breaking down the complex interactions between occupational stress, satisfaction and mental health.The descriptive results show that the majority of professionals indicate a certain level of satisfaction with their pedagogical concept despite existing stress. However, statistical analyses revealed no significant correlations between satisfaction with the concept and emotional exhaustion. Only weak negative correlations can be identified, which could be significant in a larger sample. In addition, certain correlations were found between age, professional experience and group size, which thus points to the complex interactions of various influencing factors.The results illustrate that although satisfaction with pedagogical concepts could potentially have an influence on emotional exhaustion, further studies with larger samples and more differentiated methods are needed to better understand this relationship. Overall, this paper aims to provide practical insights and suggest that the design of pedagogical concepts should be more closely aligned with the needs of professionals in order to promote their job satisfaction and minimize the risk of burnout.Autorin: Christina Treitel, BEdMasterarbeit Universität Graz 202
Electrochemical decarboxylation in flow : anodic and cathodic strategies for the synthesis of key pharmaceutical intermediates
Die elektrochemische Synthese hat sich als leistungsfähiges Werkzeug der modernen organischen Chemie etabliert und bietet effiziente sowie nachhaltige Ansätze für eine Vielzahl molekularer Umwandlungen. Diese kumulative Dissertation umfasst drei unabhängige Studien, die sich jeweils auf die Entwicklung elektrochemischer Methoden zur gezielten Umsetzung funktioneller Gruppen konzentrieren – mit besonderem Bezug zur pharmazeutischen Chemie und zum Aufbau molekularer Bausteine. Die folgenden Kapitel geben einen Überblick über diese Beiträge.Kapitel 3 Die Synthese peptidbasierter Linker für Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADCs) erfordert einen oxidativen Decarboxylierungsschritt. Herkömmliche Hofer-Moest-Elektrolysebedingungen sind für diese Transformation ungeeignet, da die Fmoc-Schutzgruppe gegenüber Oxidation empfindlich ist. Es wurde ein lösungsmittelvermitteltes elektrochemisches Verfahren entwickelt, bei dem das elektrochemische Fenster des Lösungsmittels eine Zersetzung der Schutzgruppe verhindert. Die Methode wurde erfolgreich auf verschiedene relevante Peptide angewendet und lieferte die gewünschten Produkte in guten bis sehr guten Ausbeuten (64–92 %).Kapitel 4 Die Einführung von Fluor in organische Moleküle ist von zentraler Bedeutung für die Synthese pharmazeutisch wirksamer Substanzen (APIs). Trotz zahlreicher verfügbarer Fluorierungsreagenzien bestehen weiterhin Herausforderungen hinsichtlich Sicherheit, Kosten und Umweltverträglichkeit. In dieser Arbeit werden Hexafluorosilikatsalze als günstige und leicht zugängliche Quelle nukleophilen Fluors in der organischen Synthese eingeführt. Es wurde eine elektrochemische decarboxylative Fluorierung entwickelt, bei der anodisch generierte Carbokationen mit in situ freigesetzten Fluoridionen umgesetzt werden. Der Schlüssel zur Methode war die Synthese eines löslichen Bis(5-ethyl-2-methylpyridin-1-ium)-Hexafluorosilikat(IV)-Salzes. Mit diesem Protokoll konnten 22 aliphatische Fluoride in Ausbeuten von bis zu 85 % hergestellt werden. Zudem wurde die Methode erfolgreich auf eine Durchfluss-Elektrolysezelle übertragen. Die Anwendbarkeit des Fluorierungsreagenzes konnte außerdem bei der elektrochemischen benzylic C–H-Fluorierung gezeigt werden.Kapitel 5 Borhaltige Verbindungen sind essentielle Bausteine in der organischen Synthese. Die Herstellung von Alkylboranen mithilfe von B₂Cat₂ und geeigneten Radikalvorstufen ist unter chemischen, photochemischen und elektrochemischen Bedingungen bekannt. Die entstehenden Catecholborane sind jedoch meist instabil und müssen direkt in die entsprechenden Pinacolborane überführt werden. In dieser Arbeit wird ein kontinuierlicher elektrochemischer decarboxylativer Borylierungsprozess vorgestellt, der nahtlos mit dem Austausch zum stabilen, isolierbaren Pinacolboran gekoppelt ist. Das optimierte Verfahren basiert auf einem Ein-Durchgang-Protokoll in einem elektrochemischen Mikroreaktor und kommt ohne Stütz-Elektrolyt aus. Die Methode wurde anhand von 11 Beispielen erfolgreich validiert, darunter primäre, sekundäre und tertiäre Alkylcarbonsäuren.Electrochemical synthesis has emerged as a powerful tool in modern organic chemistry, offering efficient and sustainable approaches to a variety of molecular transformations. This cumulative dissertation comprises three independent studies that each focus on the development of electrochemical methodologies for key functional group conversions relevant to pharmaceutical chemistry and molecular building blocks. The following chapters outline these contributions.Chapter 3 The synthesis of peptide-based linkers for antibody-drug conjugates (ADCs) involves an oxidative decarboxylation step. Traditional Hofer-Moest electrolysis conditions are not suitable for this transformation due to the presence of an oxidatively labile Fmoc-protecting group. A solvent-enabled electrochemical procedure was developed, in which the electrochemical window of the solvent prevents degradation of the protecting group. The method was successfully applied to various relevant peptides, yielding the desired products in good to very good yields (64–92%).Chapter 4 The introduction of fluorine into organic molecules is of major importance in the synthesis of active pharmaceutical ingredients (APIs). While many fluorine sources exist, issues such as safety, cost, and environmental impact remain problematic. This work introduces hexafluorosilicate salts as an inexpensive and accessible nucleophilic fluorine source in organic synthesis. An electrochemical decarboxylative fluorination was developed using anodically generated carbocations and in situ released fluoride ions. The key to this method was the synthesis of a soluble bis(5-ethyl-2-methylpyridin-1-ium) hexafluorosilicate(IV) salt. The protocol enabled the synthesis of 22 aliphatic fluorides in up to 85% yield and was further transferred to a flow electrolysis setup. Additionally, the applicability of the fluorinating reagent was demonstrated for benzylic C–H fluorination.Chapter 5 Boron-containing compounds are essential in synthetic chemistry. While B₂Cat₂ has enabled alkyl borane synthesis via radical pathways, the resulting catechol boranes are typically unstable and require in situ conversion. This study presents a continuous-flow electrochemical decarboxylative borylation strategy telescoped with pinacol exchange to yield stable and isolable boronic esters. The optimized protocol, performed in a single-pass electrochemical microreactor, required no supporting electrolyte. The method was validated with 11 examples, covering primary, secondary, and tertiary alkyl carboxylic acids.David Marcel Köpfler, MSc BScDissertation Universität Graz 2025Zusammenfassungen in deutscher und englischer Sprach