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    Gesunde Straßen für alle : eine Mixed-Methods-Studie zur Analyse öffentlicher Räume in Graz aus der Perspektive von älteren Menschen und Menschen mit Beeinträchtigung auf Grundlage der Indikatoren des Healthy-Streets-Ansatzes

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    Öffentliche Räume und deren Gestaltung können unsere Gesundheit, ebenso wie die Lebensqualität in einer Stadt maßgeblich beeinflussen. In der vorliegenden Masterarbeit wird die Gestaltung öffentlicher Räume in Graz unter Anwendung des Healthy-Streets-Konzepts von Lucy Saunders betrachtet. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Senior*innen und Menschen mit Beeinträchtigung sowie deren Wahrnehmung öffentlicher Räume. Ziel ist es, durch eine Mixed-Methods-Studie bestehend aus Beobachtungen, Begehungen mit anschließender Befragung und Interviews, Hindernisse und Verbesserungspotenziale in öffentlichen Räumen zu identifizieren. Hiermit soll Barrierefreiheit, Gerechtigkeit, Inklusion und aktive Mobilität sowie langfristig die Gesundheit der Gesellschaft gestärkt werden. Die Arbeit untersucht ausgewählte Straßen aus verschiedenen Perspektiven anhand der zehn Indikatoren des Healthy-Streets-Ansatzes. Ein besonderer Fokus liegt hierbei auf den Auswirkungen von Hitze auf das Wohlbefinden in öffentlichen Räumen. Die Ergebnisse zeigen, dass unter anderem Handlungsbedarf bei der Verfügbarkeit von Schatten, der Lautstärke von akustischen Ampelsignalen und der Beseitigung von physischen Barrieren im öffentlichen Raum besteht. Die aus der Studie abgeleiteten konkreten Handlungsempfehlungen für die Stadt Graz sind auch auf andere Städte mit vergleichbaren Verkehrsstrukturen übertragbar.Public spaces and urban design can significantly influence human health as well as the quality of life in a city. This thesis analyses the design of public spaces in Graz using Lucy Saunders' Healthy Streets concept. A special focus is placed on older people and people with disabilities and their perception of public spaces. The aim is to identify obstacles and potential for improvement in public spaces through a mixed-methods study consisting of observations, site visits followed by a survey and interviews. The results shall contribute to increasing accessibility, equity, inclusion, active mobility and ultimately the long-term health of society. The work examines selected streets from different perspectives using the ten indicators of the Healthy Streets approach. A particular focus is put on the effects of heat on well-being in public spaces. The results show that there is a need for action in areas such as the provision of shade, the volume of acoustic signals at traffic lights and the removal of physical barriers in public spaces. The specific recommendations for action derived from the study for the city of Graz are also transferable to other cities with similar traffic structures.Autorin: Nina NeundorferMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    Dispute resolution in inheritance law : legal proceedings,arbitration and mediation with an international perspective

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    Die Streitbeilegung im Erbrecht stellt aufgrund der häufig angespannten familiären Ausgangssituation eine besondere Herausforderung dar. Vielen Betroffenen ist nicht bewusst, dass neben dem klassischen Gerichtsverfahren auch alternative Methoden wie das Schiedsverfahren oder die Mediation zur Verfügung stehen. Besonders die Mediation bietet sich an, wenn der Konsens und der Erhalt des Familienfriedens im Vordergrund stehen. Die vorliegende Arbeit gibt zunächst einen Überblick über die grundlegenden Regelungen des österreichischen Erbrechts sowie über das Verlassenschaftsverfahren. Anschließend werden die Möglichkeiten eines Gerichtsverfahrens, eines Schiedsverfahrens und einer Mediation dargestellt und im Hinblick ihrer rechtlichen Rahmenbedingungen untersucht. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die vergleichende Analyse dieser Verfahren hinsichtlich Verfahrensablauf, Kosten, Wirksamkeit und Vollstreckbarkeit und ihrer jeweiligen Eignung zur Lösung erbrechtlicher Konflikte. Ergänzend werden internationale Aspekte behandelt, insbesondere die Europäische Erbrechtsverordnung.Dispute resolution in inheritance law poses a particular challenge due to often tense family dynamics. Many people are unaware that, in addition to traditional court proceedings, alternative methods such as arbitration or mediation are also available. Mediation can be a valuable option when consensus and the preservation of family harmony are key concerns.This thesis provides an overview of the fundamental principles of Austrian inheritance law and the probate procedure. It then presents the possibilities of court proceedings, arbitration, and mediation in inheritance disputes and examines their respective legal frameworks. The core of the thesis is a comparative analysis of these dispute resolution mechanisms, focusing on procedural structure, cost, effectiveness, and enforceability. Furthermore, international aspects such as the European Succession Regulation are addressed.vorgelegt von Anika NeuholdDiplomarbeit Universität Graz 202

    Selected deduction restrictions of § 20 EStG (lncome Tax Act} : an examination of the distinction between business/professional and private expenditures and expenses

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    § 20 EStG, der die Überschrift „Nichtabzugsfähige Aufwendungen und Ausgaben“ trägt, enthältBestimmungen, durch die die betriebliche bzw berufliche Sphäre von der privaten Sphäre abgegrenztwerden soll. Durch diese Bestimmungen soll zT ausdrücklich klargestellt werden, dass privateAufwendungen und Ausgaben nicht abgezogen werden dürfen. Gleichzeitig enthält § 20 EStG auchBestimmungen, die die Abzugsfähigkeit von grundsätzlich abzugsfähigen Aufwendungen oderAusgaben einschränken. Für die Auslegung und Anwendung der Abzugsverbote ist in der Praxis vorallem die rechtliche Gestaltung der in § 20 EStG genannten Regelungen von entscheidenderBedeutung. Ziel dieser Diplomarbeit ist es, die rechtliche Gestaltung des § 20 EStG dahingehend zuuntersuchen, ob es sich bei den Abzugsverboten gem § 20 Abs 1 Z 1, Z 2 lit a, lit b und Z 3 EStG umstrikte Verbots- oder um Beweislastnormen handelt. Methodisch wird dabei auf eine umfassendeAnalyse der Literatur, der aktuellen Rechtsprechung und der Verwaltungspraxis zurückgegriffen. DieErgebnisse der Diplomarbeit zeigen, dass die untersuchten Abzugsverbote teilweise als strikteVerbotsnormen und teilweise als Beweislastnormen ausgestaltet sind. Es zeigt sich, dass derGesetzgeber mithilfe der dargestellten Regelungen versucht, eine klare Trennung zwischen derprivaten und der betrieblichen bzw beruflichen Sphäre des Steuerpflichtigen zu gewährleisten, umeine gerechte und gleichmäßige Besteuerung sicherzustellen.Section 20 of the Income Tax Act (EStG), titled "Non-Deductible Expenses and Expenditures," containsprovisions aimed at distinguishing between the business or professional sphere and the private sphere.These provisions explicitly clarify that private expenses and expenditures are not deductible.Additionally, Section 20 EStG includes provisions that restrict the deductibility of expenses orexpenditures that are generally deductible. In practice, the legal design of the regulations mentionedin Section 20 EStG is particularly significant for the interpretation and application of the deductionprohibitions. The aim of this thesis is to examine the legal design of Section 20 EStG to determinewhether the deduction prohibitions under Section 20 para. 1 nos. 1, 2 lit. a, lit. b, and 3 EStG constitutestrict prohibition norms or burden of proof norms. Methodologically, this involves a comprehensiveanalysis of literature, current case law, and administrative practice. The results of the thesis indicatethat the examined deduction prohibitions are partially designed as strict prohibition norms andpartially as burden of proof norms. It becomes evident that the legislature, through the depictedregulations, attempts to ensure a clear separation between the private and the business orprofessional sphere of the taxpayer, in order to achieve fair and consistent taxation.vorgelegt von Philip SchuchlenzDiplomarbeit Universität Graz 202

    Digital revolution in the classroom: Understanding, attitudes and expectations of maths teachers regarding the use of artificial intelligence (AI) in the classroom

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    Digitale Technologien beeinflussen seit geraumer Zeit das alltägliche und berufliche Leben in unserer Gesellschaft. In den vergangenen Jahren ist in diesem Kontext insbesondere Künstliche Intelligenz (KI) vermehrt in den Fokus öffentlicher Diskussionen gerückt. Auch im Bildungssystem hat die Auseinandersetzung mit KI einen festen Platz eingenommen. Da die Schule und vor allem die Lehrpersonen eine zentrale Rolle bei der Verbreitung und Nutzung von KI-Technologien spielen, erscheint die Untersuchung des Verständnisses, der Einstellungen sowie der Erwartungen der Lehrkräfte bezüglich des Einsatzes von KI im Unterricht als besonders relevant. Die vorliegende Masterarbeit widmet sich daher explizit den Fragestellungen, welches Verständnis österreichische Mathematiklehrkräfte von KI besitzen, wie sie gegenüber dieser modernen Technologie eingestellt sind und welche Erwartungen sie an die zukünftige Entwicklung in diesem Bereich haben. Zur Beantwortung dieser Fragen wurde der Mixed-Methods-Ansatz gewählt, wobei zunächst eine Online-Umfrage mittels Fragebogen mit 204 Mathematiklehrkräften und im Anschluss eine Interviewstudie mit fünf Mathematiklehrpersonen durchgeführt wurde. Die Ergebnisse legen nahe, dass das aktuelle Wissen der Mehrheit der befragten Lehrpersonen in Bezug auf KI noch begrenzt ist. So wurden beispielsweise verschiedene Wissenslücken identifiziert, etwa in Bezug auf die Verfügbarkeit von unterschiedlichen Tools und deren Anwendungsmöglichkeiten. Des Weiteren verdeutlichen beide Studien, dass die Lehrpersonen unterschiedliche Einstellungen gegenüber KI besitzen, wobei im Durchschnitt eine ausgewogene, leicht positive Haltung festgestellt werden konnte. Dies spiegelt sich zum Beispiel in der Tatsache wider, dass die befragten Lehrkräfte verschiedene Potenziale von KI nannten, sich gleichzeitig aber auch auf vielfältige Gefahren und Herausforderungen in Hinblick auf KI bezogen. Die Einschätzung der zukünftigen Entwicklung von KI im Mathematikunterricht zeigte ein ähnliches Bild – diese wurde differenziert, aber tendenziell positiver bewertet.Digital technologies have been influencing society's daily and professional life for a considerable time. In recent years, artificial intelligence (AI), in particular, has increasingly become a focal point of public discourse. AI has also established itself as an integral part of the education system, with schools and teachers playing a pivotal role in the dissemination and use of AI technologies. In this context, analysing teachers' understanding, attitudes, and expectations regarding the use of AI in the classroom appears to be particularly relevant.This master's thesis is explicitly dedicated to exploring Austrian mathematics teachers’ understanding of AI, their attitudes towards this modern technology, and their expectations for its future development. To address these questions, a mixed-methods approach was employed, beginning with an online survey completed by 204 mathematics teachers, followed by an interview study conducted with five mathematics teachers.The results suggest that the majority of surveyed teachers have limited knowledge of AI. For instance, various knowledge gaps were identified, for example, regarding the availability of different tools and their potential applications. Furthermore, both studies highlighted that teachers hold diverse attitudes towards AI. However, on average, a balanced and slightly positive perspective was observed. This is exemplified by the fact that the surveyed teachers identified various potential benefits of AI while also acknowledging numerous risks and challenges associated with its use. Similarly, the assessment of the future development of AI in mathematics education revealed a nuanced perspective, with an overall tendency towards a more positive evaluation.Lara Koren, BEdEnthält Literaturverzeichnis auf Blätter 167-177Masterarbeit Universität Graz 202

    Climate change and fundamental rights of future generations

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    Am Beispiel der intertemporalen bzw. intergenerationellen Herausforderung des Klimawandels untersucht die vorliegende Arbeit das Konzept der Generationengerechtigkeit aus (grund-)rechtlicher Sicht. Der (Rechts-)Begriff der Generationengerechtigkeit bezeichnet die Verteilungsgerechtigkeit zwischen verschiedenen Generationen, wobei mehrere rechtliche Ausprägungen des Prinzips der Generationengerechtigkeit unterschieden werden können. Die praktische Wirksamkeit objektiv-rechtlicher Bestimmungen zum Schutz künftiger Generationen im rechtlichen Mehrebenensystem ist, wie gezeigt wird, beschränkt. Vor diesem Hintergrund widmet sich die Arbeit der Frage, ob bzw. inwieweit (subjektive) Grundrechte Generationengerechtigkeit fördern bzw. verlangen. Es wird gezeigt, dass ein grundrechtsbasierter Ansatz zu Generationengerechtigkeit vor dem Hintergrund der österr. Verfassungsrechtsordnung gerechtfertigt werden kann und dass verfassungsgesetzlich gewährleistete Rechte in bestimmten Fällen intertemporale Verpflichtungen begründen und/oder eine gerechte Verteilung von Lasten zwischen heutigen Generationen verlangen. Im Kontext der „Grundrechte künftiger Generationen“ werden, ausgehend vom entsprechenden moral-philosophischen Diskurs grundlegende Einwände gegen subjektive Rechte künftiger Menschen diskutiert, darunter das Fehlen eines aktualen Rechtssubjekts sowie die Nicht-Individualität und Potenzialität ungeborener Menschen. Thematisiert werden auch ausgewählte Fragen, die sich in Zusammenhang mit einer (möglichen) Verankerung von Grundrechten künftiger Generationen ergeben würden, etwa jene nach dem persönlichen und sachlichen Schutzbereich, der Auflösung von intertemporalen Grundrechtskollisionen, des rechtlichen Umgangs mit der Unsicherheit der Zukunft oder der Repräsentation künftiger Generationen in der Gegenwart. Insgesamt zeigt die Arbeit auf, dass Grundrechte verstärkt auch zur Bewältigung intergenerationeller Herausforderungen herangezogen werden können.Based on the example of the intertemporal or intergenerational challenge of climate change, this thesis analyses the concept of intergenerational equity from a legal or fundamental rights perspective. The legal concept of intergenerational equity refers to distributive justice between different present or future generations; several legal manifestations of intergenerational equity can be distinguished. Although the multi-level legal system provides objective legal provisions for the protection of future generations, these prove to be of limited effectiveness. Against this backdrop, the thesis raises the question of whether and to what extent fundamental rights promote intergenerational equity. In this context, it is demonstrated that a rights-based approach to intergenerational equity can be justified against the background of the Austrian constitutional legal system. Also, it is demonstrated that, in some instances, constitutionally guaranteed rights establish intertemporal obligations and/or require distributive justice between different present generations. With a view to the ‘fundamental rights of future generations’, objections to the subjective rights of future human beings, including the lack of a present rights-holder or the non-individuality and potentiality of yet unborn human beings, are discussed based on the corresponding moral-philosophical discourse. The thesis further addresses selected questions that arise in connection with the (possible) anchoring of fundamental rights of future generations, such as the personal and material scope of protection, the resolution of intertemporal conflicts of rights, the legal handling of the uncertainty of the future, or the representation of future generations in the present. Overall, the thesis emphasises that fundamental rights can increasingly be mobilised in responding to intergenerational challenges.submitted by Julia WallnerLiteraturverzeichnis: Seite 229-261Dissertation Universität Graz 2025Archivierung/Langzeitarchivierung gewährleistet AT-OeNB pdage

    Gender-sensitive pedagogy from a queer theoretical perspective : implementation possibilities for professionals in kindergartens

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    Die vorliegende Masterarbeit untersucht Möglichkeiten zur Umsetzung geschlechtersensibler Pädagogik im Kindergarten aus queertheoretischer Perspektive. Ziel ist es, theoretische Grundlagen und praxisorientierte Leitlinien zu entwickeln, um Fachkräfte bei der Schaffung einer diversitätsbewussten und inklusiven Bildungsumgebung zu unterstützen. Damit reagiert die Arbeit auf eine bestehende Lücke im österreichischen Kontext der Elementarpädagogik, in welchem queere Perspektiven bislang wenig berücksichtigt werden.Im theoretischen Teil der Arbeit werden zentrale Begriffe definiert und geschlechtersensible Pädagogik, Queer Theorie, deren Zusammenführung, geschlechtliche und sexuelle Vielfalt sowie die kindliche Geschlechts- und Sexualentwicklung beleuchtet.Der empirische Teil basiert auf qualitativen, leitfadengestützten Interviews mit zwei Expert:innen-Gruppen, die über Fachwissen in den Bereichen geschlechtliche und sexuelle Vielfalt, geschlechtersensible Pädagogik sowie Elementarpädagogik verfügen. Die Ergebnisse dieser Interviews fließen in die Entwicklung eines queer-inklusiven Praxis-Leitfadens ein, der Möglichkeiten zur Umsetzung geschlechtersensibler Pädagogik aus queertheoretischer Sicht liefert und zur Überprüfung der Tauglichkeit von Expert:innen getestet und evaluiert wurde.Die Ergebnisse zeigen eine Vielzahl an Möglichkeiten, um geschlechtersensible Pädagogik aus queertheoretischer Sicht im Kindergarten umzusetzen. Diese beziehen sich dabei insbesondere auf umfassende (Selbst-)Reflexionen, eine kontinuierliche Wissensaneignung und die Einnahme einer queer-inklusiven Haltung von pädagogischen Fachkräften.Die Arbeit bietet Fachkräften eine fundierte Basis, um queere Perspektiven in die pädagogische Praxis zu integrieren und trägt zur Förderung einer wertschätzenden, diversitäts-offenen Gesellschaft bei, in der Kinder unabhängig von Geschlechtszuschreibungen und gesellschaftlichen Normen ihr Potenzial entfalten können.This master's thesis examines possibilities for implementing gender-sensitive pedagogy in kindergartens from a queer theoretical perspective. The aim is to develop theoretical foundations and practice-oriented guidelines to support professionals in creating a diversity-conscious and inclusive educational environment. This study addresses an existing gap in the early childhood education in the Austrian context, in which queer perspectives have so far been given little consideration.The theoretical part defines key terms and explores gender-sensitive pedagogy, queer theory and their merging, gender and sexual diversity, as well as children's gender and sexual development.The empirical part is based on qualitative, guided interviews with experts in early childhood pedagogy and in gender and sexual diversity. The results of these interviews are incorporated into the development of a queer-inclusive guideline, which offers strategies for gender-sensitive design in attitudes, spaces, and materials. This guideline is then tested and evaluated by experts to ensure its practical relevance.The results reveal a variety of ways to implement gender-sensitive pedagogy from a queer theoretical perspective. These particularly refer to comprehensive (self-)reflections, continuous knowledge acquisition, and the adoption of a queer-inclusive attitude by educational professionals.The thesis provides professionals with a well-founded basis for integrating queer perspectives into pedagogical practice and contributes to fostering an appreciative, diversity-oriented society in which children can realize their potential regardless of gender ascriptions and societal norms.Julia Sabine Amann, BA & Hannah Gruber, BAMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung in Deutsch und Englisc

    Space-time finite element simulation of the electromagnetic-thermal coupling

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    Diese Arbeit untersucht das gekoppelte elektrodynamische und thermische Verhalten rotierender elektrischer Maschinen mithilfe von Raum-Zeit-Methoden. Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in die grundlegenden physikalischen Größen und der Formulierung des Modellproblems, was zu einem tieferen Verständnis von Elektromagnetismus, Thermodynamik und deren Kopplung führt. Insbesondere wird das Geschwindigkeitsfeld einer rotierenden elektrischen Maschine zusammen mit der Inkompressibilitätsbedingung hergeleitet.Ein semi-gekopplter Ansatz wird in Abschnitt 2 analysiert, wobei zunächst die Wärmeleitungsgleichung unabhängig betrachtet und deren eindeutige Lösbarkeit nachgewiesen wird. Anschließend wird die Wärmeleitungsgleichung über die Joulesche Erwärmung mit dem Wirbelstromproblem gekoppelt, wodurch ein semi-gekoppltes System entsteht, für das ebenfalls die eindeutige Lösbarkeit gezeigt wird. Verschiedene semi-gekoppelte Konfigurationen wurden untersucht, darunter Fälle mit beweglichen Komponenten sowie eine nichtlineare Quelle in der Wärmeleitungsgleichung.Darauf aufbauend wird das vollständig gekoppelte System in Abschnitt 3 analysiert. Die Untersuchung beginnt mit einer quasistatischen nichtlinearen Formulierung, in der eine nichtlineare Reluktivitätsfunktion ν(yu(y,t)) \nu(|\nabla_y u(\vec{y},t)|) in der Eisenregion eingeführt wird. Anschließend wird das System durch Berücksichtigung der Zeitableitung auf den transienten Fall erweitert, was schließlich zur Analyse eines vollständig gekoppelten nichtlinearen Problems führt, bei dem Rückkopplungseffekte durch eine temperaturabhängige elektrische Leitfähigkeit σ(θ) \sigma(\theta) berücksichtigt werden.Abschließend werden die theoretischen Erkenntnisse in Zusammenarbeit mit der Elin Motoren GmbH auf ein praktisches Beispiel angewandt. Eine modifizierte Synchron-Reluktanzmaschine (SynRM) wird modelliert, wobei das semi-gekoppelte quasistatische Problem, das bewegliche Teile und die Wärmeleitungsgleichung umfasst, untersucht wird. Darüber hinaus wird das transiente Problem analysiert, und die Eisenverluste werden mithilfe der Steinmetz-Formeln auf Basis der Simulationsergebnisse quantifiziert.This thesis investigates the coupled electrodynamic and thermal behavior of rotating electric machines using space-time methods. The thesis begins with an introduction to fundamental physical quantities and the formulation of the model problem, leading to a deeper understanding of electromagnetism, thermodynamics, and their coupling. In particular, the velocity field of a rotating electric machine is derived, along with the incompressibility condition.A semi-coupled approach is analyzed in Section 2, where the heat conduction equation is first examined independently, and its unique solvability is established. Subsequently, the heat conduction equation is coupled with the eddy current problem via Joule heating, forming the semi-coupled system, for which unique solvability is also demonstrated.Various semi-coupled configurations are explored, including cases with moving components in the geometry and a nonlinear source term in the heat equation.Building on this, the fully coupled system is analyzed in Section 3. The study begins with a quasi-static nonlinear formulation, introducing a nonlinear reluctivity function ν(yu(y,t)) \nu(|\nabla_y u(\vec{y},t)|) in the iron region. This is then extended to a transient formulation by incorporating the time derivative, ultimately leading to the investigation of a fully coupled nonlinear problem, where feedback effects are included through a temperature-dependent electrical conductivity σ(θ) \sigma(\theta) .Finally, the theoretical findings are applied to a practical example in collaboration with Elin Motoren GmbH. A modified synchronous reluctance machine (SynRM) is modeled, where the semi-coupled quasi-static problem, incorporating moving parts and the heat conduction equation, is analyzed. Additionally, the transient problem is examined, and iron losses are quantified using the Steinmetz equations based on the simulation results.Fabian Neuhold, BScEnthält Literaturverzeichnis auf Blätter 89-90Masterarbeit Universität Graz 202

    Dark matter from quantum gravity : curvature correlators and geons in 4d causal dynamical triangulations

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    Das Problem der Dunklen Materie ist bis heute schwer fassbar, und viele mögliche theoretische Lösungsansätze wurden bereits ausgeschöpft. Gleichzeitig ist die Quantengravitation, die ein weiteres Kerngebiet der fundamentalen Physik darstellt, in ähnlicher Weise für ihre hochentwickelten Lösungen und die notorische Schwierigkeit bekannt, zwischen ihnen experimentell zu unterscheiden. Diese Forschungsarbeit zielt darauf ab, die Lücke zwischen diesen Themen zu schließen, indem ein möglicher Kandidat für dunkle Materie untersucht wird, der sich ausschließlich aus einer quantengravitativen Behandlung ergibt. In 4d Causal Dynamical Triangulations (CDT) und aufbauend auf einem kürzlich eingeführten Maß für die Krümmung in dieser Theorie wurden Krümmungskorrelationsfunktionen erstellt und auf mögliche teilchenähnliche Eigenschaften untersucht. Es wurde festgestellt, dass das allgemeine Verhalten dieser Korrelatoren Anzeichen von Universalität über verschiedene Volumina hinweg sowie für verschiedene Krümmungsoperatoren zeigt, was auf ein massives Teilchen hindeutet, das möglicherweise ein Geon darstellt. Ein Wert für die Screening-Masse wurde aus den Daten extrahiert und unter Verwendung bekannter Skalierungsbeziehungen auf eine Größenordnung von 10^-9 kg geschätzt, womit sie ein Zehntel unter der Planck-Masse liegt. Schließlich wurden einige vorsichtige Überlegungen zu weiteren Eigenschaften dieser Ergebnisse angestellt, die mögliche Richtungen für die weiterführende Forschung aufzeigen. Wenngleich die vorliegende Arbeit durchaus spekulativ ist, so deutet sie doch auf eine vertretbare Interpretation im Sinne eines massiven Geons in CDT hin, das möglicherweise ein Kandidat für Dunkle Materie sein könnte, was Anlass zu weiteren Untersuchungen gibt.The problem of dark matter remains elusive to this day with many possible theoretical solutions already exhausted. At the same time, quantum gravity, representing another frontier of fundamental physics, is similarly known for high-level solutions and the notorious difficulty to discern between them experimentally. This exploratory thesis aims at bridging the gap between these topics by exploring a possible dark matter candidate arising solely from a quantum gravitational treatment. Working in 4d Causal Dynamical Triangulations (CDT) and building on a recently introduced measure for curvature in this theoretical framework, curvature correlation functions were built and analyzed for possible particle-like properties. It was found that the general behavior of these correlators shows signs of universality across different volume regimes as well as for different curvature operators, hinting at a massive particle possibly representing a Geon. A value for the screening mass was extracted from the data and, using known scaling relations, estimated to be on the order of 10^-9 kg, placing it at a tenth below the Planck mass. Finally some tentative remarks were made regarding further properties of these results, indicating possible directions for further research. While speculative, this thesis does hint at a justifiable interpretation along the lines of a massive Geon emerging in CDT, possibly describing a candidate particle for dark matter, strongly motivating further investigations.Felix PresslerMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Englisc

    Data protection aspects of the development and use of ChatGPT

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    Seit der Veröffentlichung von ChatGPT im November 2022 haben KI-Chatbots erheblich an Bedeutung gewonnen. Diese Technologien werfen jedoch rechtliche Unsicherheiten auf - sei es im Zuge ihrer Entwicklung, ihres Betriebs oder ihrer Nutzung. Große Sprachmodelle führen im Vergleich zu herkömmlichen IT-Systemen keine exakten Abrufe von gespeicherten Daten durch, sondern generieren Inhalte anhand probabilistischer Berechnungen, die auf umfangreichen Trainingsdaten basieren. Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit den zentralen datenschutzrechtlichen Fragestellungen, die sowohl im Zusammenhang mit der Entwicklung des ChatGPT-Dienstes als auch im Zuge seiner Nutzung entstehen. Der Fokus liegt dabei auf der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Es wird konsequent zwischen den für das KI-Training verwendeten Daten („Trainingsdaten“) und den von den Nutzern stammenden Daten („Betriebsdaten“) unterschieden. Nach einer Einführung in die technischen Grundlagen sowie in die datenschutzrechtlichen Grundzüge untersucht diese Arbeit die Anwendbarkeit der DSGVO und nimmt eine datenschutzrechtliche Rollenverteilung vor. Anschließend werden die Rechtmäßigkeitsvoraussetzungen sowie die DSGVO-Grundsätze behandelt. Dies erfolgt jeweils getrennt aus der Perspektive des Dienstanbieters OpenAI und jener der ChatGPT-Nutzer. Als wesentliche Referenzpunkte dienen der Bericht der vom Europäischen Datenschutzausschuss eingerichteten ChatGPT-Taskforce und die Maßnahmen der italienischen Datenschutzbehörde gegen OpenAI. Diese Diplomarbeit soll aufzeigen, inwieweit große Sprachmodelle der DSGVO entsprechen können und welche Rahmenbedingungen für eine datenschutzkonforme Nutzung von ChatGPT gelten.Since the publication of ChatGPT in November 2022, AI chatbots have gained considerable importance. However, these technologies raise legal uncertainties, whether in the course of their development, operation or use. Compared to conventional IT systems, large language models do not perform exact retrievals of stored data, but generate content using probabilistic calculations based on extensive training data. This thesis addresses the central data protection issues that arise both in connection with the development of the ChatGPT service and in the course of its use. The focus is on the General Data Protection Regulation (GDPR). A clear distinction is made between the data used for AI training (‘training data’) and the data originating from the users (‘operational data’). After an introduction to the basic technical terms and the fundamentals of data protection law, this paper examines the scope of application of the GDPR and allocates data protection roles. The relevant lawfulness requirements and the GDPR principles are then discussed. This is done separately from the perspective of OpenAI as the developer and the ChatGPT users. The report of the ChatGPT Taskforce set up by the European Data Protection Board and the measures taken by the Italian Supervisory Authority serve as key reference points. This thesis aims to demonstrate the extent to which large language models can comply with the GDPR and the conditions for a data protection-compliant use of ChatGPT.vorgelegt von Katharina EggerDiplomarbeit Universität Graz 202

    Teaching in Zanzibar : a study of pre-service and early-career (language) teachers' perceptions of their social-emotional growth

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    Die Vorteile des sozial-emotionalen Lernens (SEL) für Schüler*innen sind weitgehend anerkannt. SEL ist ebenso vorteilhaft für Lehrkräfte, da ausgeprägte soziale und emotionale Kompetenzen es ihnen ermöglichen, ihr Wohlbefinden zu bewahren, sich in vielfältigen Unterrichtsumgebungen zurechtzufinden und eine positive Beziehung zu ihren Lernenden aufzubauen. Insbesondere Sprachlehrkräfte profitieren von ausgeprägten SEL-Kompetenzen, da ihre Rolle häufig über den Sprachunterricht hinausgeht und auch die Förderung des interkulturellen Verständnisses umfasst. Internationale Lehrerfahrungen bieten die Möglichkeit, die SEL-Entwicklung von Lehrkräften zu fördern, indem diese sich ungewohnten kulturellen und sozialen Kontexten aussetzen, was transformative Lernprozesse auslösen kann. Trotz der anerkannten Bedeutung von SEL für Lehrkräfte konzentriert sich die bestehende Forschung jedoch vorwiegend auf die Auswirkungen von SEL auf Schüler*innen. Zudem besteht eine Forschungslücke hinsichtlich des Verständnisses, wie internationale Lehrerfahrungen zur Weiterentwicklung der SEL-Kompetenzen bei Lehrkräften beitragen können. Diese Studie untersucht, wie sieben angehende und am Anfang ihrer Berufslaufbahn stehende Sprachlehrerinnen die Auswirkungen einer internationalen Lehrerfahrung in Sansibar auf ihre sozial-emotionale Weiterentwicklung wahrgenommen haben. Die qualitative Studie verwendet ein exploratives Design, um tiefe Einblicke in die Wahrnehmungen, Emotionen und Einstellungen der Teilnehmenden hinsichtlich ihrer Lehrerfahrung in Sansibar zu gewinnen. Zu diesem Zweck wurden die Daten durch sieben Fokusgruppensitzungen – sechs davon als unstrukturierte, informelle Reflexionssitzungen vor Ort in Sansibar und eine abschließende, halbstrukturierte Sitzung in Österreich – sowie durch eine autoethnografische Perspektive – erhoben. Für die Datenanalyse wurde die „Reflexive Thematic Analysis (RTA)“ verwendet, die eine kritische Reflexion der Subjektivität und Positionalität der Forscherin einschließt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Lehrerfahrung in Sansibar eine signifikante Weiterentwicklung in allen fünf Kernkompetenzen des SEL gemäß des CASEL-Rahmenmodells förderte: Selbstwahrnehmung, Selbstmanagement, soziales Bewusstsein, Beziehungsfähigkeit und verantwortungsvolle Entscheidungsfindung. Diese Ergebnisse unterstreichen den Wert reflexiver Praktiken und des transformativen Lernens bei der Förderung der SEL-Entwicklung und heben die Bedeutung der Integration von SEL-Kursen für Lehrkräfte sowie von internationalen Lehrerfahrungen in Lehramtsausbildungsprogramme hervor.The benefits of social-emotional learning (SEL) for students are widely recognised. However, it is equally beneficial for teachers, as strong social and emotional skills enable them to maintain their overall wellbeing, while navigating diverse classroom environments and help them to build positive rapport with their learners. Language teachers in particular benefit from having strong SEL skills, as their role often extends beyond language instruction to promoting intercultural understanding. International teaching experiences have the potential to foster teachers’ SEL development by exposing them to unfamiliar cultural and social contexts, which can trigger transformative learning processes. However, despite the recognised benefits of SEL for teachers, existing research focuses primarily on student outcomes. Additionally, there is a gap in understanding how international teaching experiences can contribute to growth of teachers’ SEL. To address this gap, this study explores how seven pre-service and early-career language teachers perceived the impact of an international teaching experience in Zanzibar on their social-emotional development. The qualitative research study adopts an exploratory design to gain in-depth insights into participants’ perceptions, emotions, and attitudes towards the teaching experience gained in Zanzibar. To achieve this, data were collected through seven focus group sessions, six of which were unstructured, informal reflection sessions held in Zanzibar and the final semi-structured session held in Austria as well as an autoethnographic perspective. Reflexive Thematic Analysis (RTA) was used to analyse the data, engaging critically with the researcher’s subjectivity and positionality. The findings indicate that the teaching experience in Zanzibar fostered significant growth in all five core competencies of SEL according to CASEL’s framework, which are self-awareness, self-management, social awareness, relationship skills, and responsible decision-making. These findings emphasise the value of reflexive practices and transformative learning in fostering SEL development and highlight the importance of integrating courses on teachers’ SEL and international teaching experiences into teacher training programs.Carina WeinzerlEnthält Literaturverzeichnis auf Blättern 135-145Masterarbeit Universität Graz 202

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