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    Conflict Situations in Security Professions as Learning Opportunities: An Educational Study of Stress and Coping Structures among Traffic Enforcement Officers

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    Automatisch erstellte Titelanzeige – Daten nicht geprüftDissertation Universität Graz 2025Arbeit gesperr

    Between Media Ethics and Media Law: The Case of Lena Schilling

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    Diese Diplomarbeit befasst sich mit der kollisionsanfälligen Schnittstelle zwischen der Pressefreiheit und dem Schutz der Persönlichkeitsrechte am Beispiel des medial kontrovers diskutierten Falls Lena Schilling. Im Zentrum steht die Frage, unter welchen Voraussetzungen journalistische Veröffentlichungen über Personen des öffentlichen Lebens anhand medienethischer Grundsätze und medienrechtlicher Bestimmungen als zulässig erachtet werden können. Hierfür werden das Verhältnis zwischen Medienethik und Medienrecht, die Rolle des Ehrenkodex für die österreichische Presse sowie Funktion und Praxis des Österreichischen Presserats erläutert. Darauf aufbauend erfolgt eine systematische Aufarbeitung der Presserat Entscheidung 2024/136 (Fall Lena Schilling). Der zugrunde liegende Zeitungsartikel wird sodann einer rechtlichen Prüfung unterzogen, wobei insbesondere zivil- und medienrechtliche Normen zum Persönlichkeitsschutz im Spannungsverhältnis zur grundrechtlichen Kommunikationsfreiheit (Art 10 EMRK) untersucht werden. Dabei stehen vor allem das Recht auf Privatsphäre (§ 1328a ABGB, § 7 MedienG) sowie das Recht auf Ehre (§1330 ABGB, § 6 MedienG) im Vordergrund. Ziel der Arbeit ist es, die Unterschiede und das Zusammenspiel ethischer und rechtlicher Maßstäbe im Hinblick auf den Persönlichkeitsschutz aufzuzeigen und deren Bedeutung für die publizistische Verantwortung der Medien offenzulegen.This thesis examines the collision-prone interface between the freedom of the press and the protection of personal rights, using the controversial case of Lena Schilling as an example. At the heart of the analysis lies the question under which conditions journalistic reporting on public figures can be considered permissible under media-ethical principles and legal standards. In order to address this question, the thesis explores the relationship between media-ethics and media-law, with particular focus on the Austrian Press Code and the role of the Austrian Press Council. The analysis then turns to Austrian Press Council decision 2024/136, which assessed the case of Lena Schilling from an ethical perspective. The article in question is subsequently subjected to a legal assessment, focusing on civil and media law provisions concerning the protection of personality rights and their relation to the fundamental right to freedom of expression (Art 10 ECHR). Particular attention is given to the right to privacy (§ 1328a ABGB, § 7 MedienG) and the right to honour (§ 1330 ABGB, § 6 MedienG). The aim of the thesis is to highlight the distinctions between ethical and legal standards in the context of personality rights and to explore how these standards interact in shaping journalistic responsibility.Automatisch erstellte Titelanzeige – Daten nicht geprüftDiplomarbeit Universität Graz 202

    Mobile care in transition : perspectives of relatives on quality, experiences and expectations in view of new care structures in Burgenland

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    AbstractDie mobile Pflege zählt zu den tragenden Säulen der österreichischen Gesundheitsver-sorgung, auch im Burgenland. Sie ermöglicht es pflegebedürftigen Menschen, in ihrer vertrauten Umgebung betreut zu werden, und leistet im gleichen Atemzug einen zentra-len Beitrag zur Entlastung stationärer Einrichtungen. Angesichts des demografischen Wandels und einer wachsenden Zahl pflegebedürftiger Personen rückt die Notwendig-keit effizienter, flächendeckender Versorgungsstrukturen zunehmend in den Fokus pflegepolitischer Reformen. Im Burgenland ist eine tiefgreifende Umstrukturierung der mobilen Pflege geplant. Das neue Modell sieht die Einführung von Pflegeregionen mit gebietsbezogener Zuteilung von Trägerorganisationen, einem sogenannten „Gebietsschutz“, vor. Während dieses System Effizienzgewinne und eine gleichmäßige Ressourcenverteil voraussagt, tauchen Fragen hinsichtlich Wahlfreiheit, Qualitätssicherung und Nutzerzufriedenheit auf. Be-sonders betroffen sind pflegende Angehörige, die nicht nur eine zentrale Rolle in der Alltagsversorgung einnehmen, sondern sehr in Entscheidungs- und Organisationsprozes-se eingebunden sind. Die vorliegende Arbeit untersucht auf Grundlage leitfadengestützter Interviews mit zwei pflegenden Angehörigen aus dem Nordburgenland und zwei pflegenden Angehö-rigen aus dem Südburgenland, wie diese die derzeitige Versorgungssituation erleben, welche Erwartungen sie an die geplanten Veränderungen stellen. Welche Bedeutung sie der freien Wahl des Pflegedienstes beimessen. Ergänzt wird die empirische Analyse durch fundierte theoretische Auseinandersetzung mit rechtlichen, ethischen und struktu-rellen Aspekten der Mobilen Pflege. Die Ergebnisse zeigen, dass pflegende Angehörige Stabilität, persönliche Kommunikati-on und fachliche Kompetenz der Pflegekräfte ein wichtiges Qualitätsmerkmal sind. Die geplante Strukturreform wird ambivalent gesehen, als Chance zur Verbesserung, jedoch auch als potenzielle Einschränkung individueller Wahlfreiheit und Selbstbestimmung. Die Ergebnisse der Arbeit legen nahe, pflegende Angehörige in künftige Entschei-dungsprozesse besser einzubinden, um Pflege zu gestalten die professionell und mensch-lich überzeugt.AbstractMobile care is one of the main pillars of Austrian healthcare, including in Burgenland. It enables people in need of care to be looked after in their familiar surroundings and at the same time makes a key contribution to relieving the burden on inpatient facilities. In view of demographic change and the growing number of people in need of care, the need for efficient, comprehensive care structures is increasingly becoming the focus of care policy reforms. A far-reaching restructuring of mobile care is planned in Burgenland. The new model envisages the introduction of care regions with area-based allocation of provider organi-zations, a so-called “area protection”. While this system predicts efficiency gains and an even distribution of resources, questions arise regarding freedom of choice, quality as-surance and user satisfaction. Family caregivers are particularly affected, as they not only play a central role in everyday care, but are also heavily involved in decision-making and organizational processes. Based on guided interviews with two family caregivers from northern Burgenland and two family caregivers from southern Burgenland, this study examines how they experi-ence the current care situation and what expectations they have of the planned changes. What importance they attach to the free choice of care service. The empirical analysis is supplemented by a well-founded theoretical examination of the legal, ethical and struc-tural aspects of mobile care. The results show that family caregivers consider stability, personal communication and the professional competence of caregivers to be an important quality feature. The planned structural reform is viewed ambivalently, as an opportunity for improvement, but also as a potential restriction of individual freedom of choice and self-determination. The results of the study suggest that family caregivers should be better involved in fu-ture decision-making processes in order to design care that is both professionally and personally convincing.Karin CsencsitsMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc

    Ecopetry and Modernism: Reassessing Robert Frost, Wallace Stevens, and William Carlos Williams

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    Die Ökokritik als kritischer Ansatz, der die Beziehung zwischen Literatur und Umwelt untersucht, hat sich zu einem bedeutenden Feld der Literaturwissenschaft entwickelt, insbesondere als Reaktion auf wachsende ökologische Bedenken. Es geht über traditionelle Interpretationen der Natur in der Literatur hinaus, indem es sich darauf konzentriert, wie Texte reflektieren, Fragen stellen und sich mit Umweltthemen, Werten und Ethik auseinandersetzen. In diesem Rahmen hat sich die Öko-Poesie als eigenständige poetische Form entwickelt, die das ökologische Bewusstsein, die Verantwortung für die Umwelt und die Verbundenheit zwischen Mensch und Natur in den Vordergrund stellt. Im Gegensatz zur herkömmlichen Naturpoesie ist Ökopoesie nicht bloß beschreibend, sondern stellt häufig anthropozentrische Weltanschauungen in Frage, weist auf ökologische Krisen hin und setzt sich für eine nachhaltigere Beziehung zur Erde ein. Diese Arbeit untersucht die Überschneidung zwischen Ökopoesie und Modernismus, indem sie die Werke dreier einflussreicher amerikanischer Dichter erneut in den Blick nimmt: Robert Frost, Wallace Stevens und William Carlos Williams. Obwohl sie traditionell als bedeutende Stimmen der amerikanischen Literatur gelten und oft als Naturdichter bezeichnet werden, stellt diese Studie das traditionelle Denken in Frage, indem sie Frost, Stevens und Williams durch die Linse der ökokritischen Theorie untersucht und ihr tieferes ökologisches Bewusstsein und ihre Auseinandersetzung mit Umweltthemen aufzeigt. Aufbauend auf dem theoretischen Rahmen der Ökokritik, insbesondere wie er in den Argumenten von Lawrence Buell dargelegt wird, untersucht diese Studie, wie diese Dichter ökokritische Anliegen vorwegnehmen und widerspiegeln, selbst innerhalb der stilistischen und philosophischen Parameter der literarischen Moderne. Die Methodik basiert auf Literaturkritik und der eingehenden Lektüre dreier repräsentativer Gedichte jedes Dichters, wobei deren ökopoetische Dimensionen hervorgehoben werden. Zu den analysierten Gedichten gehören Frosts „Mending Wall“, „Birches“ und „The Tuft of Flowers“, die die menschliche Interaktion mit der Natur untersuchen und dabei die Spannungen zwischen dem anthropozentrischen und dem ökozentrischen Ansatz aufzeigen. Stevens’ „Sunday Morning“, „Anecdote of a Jar“ und „Thirteen Ways of Looking at a Blackbird“ reflektieren Umweltpoesie aus abstrakter, philosophischer Sicht und hinterfragen, wie wir die ökopoetischen Perspektiven wahrnehmen und gestalten. Williams’ „The Red Wheelbarrow“, „Spring and All“ und „Asphodel, That Greeny Flower“, die die ökologische Bedeutung gewöhnlicher Objekte und lokaler Landschaften aus ökozentrischer Perspektive hervorheben. Abschließend werden in der Arbeit alle drei Dichter als Öko-Poeten identifiziert, deren Werke zentrale ökokritische Kriterien erfüllen und eine differenzierte und zukunftsweisende Darstellung des Umweltbewusstseins bieten. Diese Neubewertung vertieft nicht nur unser Verständnis ihrer Beiträge zur amerikanischen Poesie, sondern erweitert auch den Dialog zwischen Ökokritik und modernistischer Poetik und unterstreicht die anhaltende Relevanz ihrer Arbeit angesichts der gegenwärtigen Umweltprobleme.Ecocriticism, as a critical approach that examines the relationship between literature and the environment, has emerged as a significant field in literary studies, especially in response to growing ecological concerns. It moves beyond traditional interpretations of nature in literature by focusing on how texts reflect, question, and engage with environmental issues, values, and ethics. Within this framework, eco-poetry has developed as a distinct poetic mode that foregrounds ecological awareness, environmental responsibility, and the interconnectedness between humans and the natural world. Unlike conventional nature poetry, eco-poetry is not merely descriptive but often challenges anthropocentric worldviews, drawing attention to ecological crises and advocating for a more sustainable relationship with the earth. This thesis explores the intersection of eco-poetry and modernism by re-examining the works of the three influential American poets: Robert Frost, Wallace Stevens, and William Carlos Williams. Although traditionally regarded as major voices in American literature and often labelled as nature poets, this study challenges the traditional thought in examining Frost, Stevens, and Williams through the lens of ecocritical theory by revealing their deeper ecological awareness and engagement with environmental themes. Drawing on the theoretical framework of ecocriticism, particularly as outlined by Lawrence Buell's arguments, this study considers how these poets anticipate and reflect ecocritical concerns, even within the stylistic and philosophical parameters of literary modernism. The methodology is based on literary criticism and close readings of three representative poems by each poet, highlighting their ecopoetic dimensions. Among the poems that analyzed are Frost’s “Mending Wall”, “Birches”, and “The Tuft of Flowers”, which explore human interaction with nature by revealing tensions between the anthropocentric and ecocentric approaches. Stevens’s “Sunday Morning”, “Anecdote of a Jar”, and “Thirteen Ways of Looking at a Blackbird”, which reflect on environmental poetry through abstract, philosophical lenses, and question how we perceive and shape the ecopoetic perspectives. Williams’s “The Red Wheelbarrow”, “Spring and All”, and “Asphodel, That Greeny Flower”, which emphasize the ecological significance of ordinary objects and local landscapes from ecocentric perspectives. The thesis concludes by identifying all three poets as eco-poets whose works fulfil key ecocritical criteria, offering nuanced and forward-looking portrayals of environmental consciousness. This reassessment not only deepens our understanding of their contributions to American poetry but also broadens the dialogue between ecocriticism and modernist poetics, underscoring the lasting relevance of their work in the face of contemporary environmental challenges.Automatisch erstellte Titelanzeige – Daten nicht geprüftDissertation Universität Graz 202

    Pharmaceutical aspects of blood lipid composition and the possible association with cardiovascular diseases

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    Blutlipide wie Cholesterin, Phospholipide und Triglyceride sind essentielle strukturelle und funktionelle Bestandteile zellulärer Membranen. Eine Dyslipidämie beschreibt eine pathologische Störung des Lipidstoffwechsels, die typischerweise durch persistierend erhöhte Konzentrationen von LDL-Cholesterin und Triglyceriden sowie durch erniedrigte Spiegel von HDL-Cholesterin charakterisiert ist. Chronisch erhöhte Blutfettwerte begünstigen die Entstehung atherosklerotischer Veränderungen der Gefäßwände und gelten als zentraler Risikofaktor für die Entwicklung kardiovaskulärer Erkrankungen.Ätiologisch werden Dyslipidämien in primäre (genetisch bedingte) und sekundäre (erworbene) Formen unterteilt. Erstere beruhen auf mono- oder polygenen Defekten des Lipidstoffwechsels, während letztere im Rahmen anderer Grunderkrankungen oder durch exogene Einflüsse wie unausgewogene Ernährung, Bewegungsmangel oder bestimmte Arzneimittel entstehen.Die Diagnostik erfolgt durch die Bestimmung der Blutfettwerte, insbesondere von Gesamtcholesterin, LDL Cholesterin, HDL Cholesterin und Triglyceriden, ergänzt durch körperliche Untersuchung und gegebenenfalls weitere Laborparameter zur Ursachenklärung und Risikoabschätzung. Die Therapie wird individuell anhand des kardiovaskulären Gesamtrisikos angepasst. Grundlage ist eine Lebensstilmodifikation mit Fokus auf Ernährung, Bewegung und Ge-wichtsreduktion. Bei unzureichender Kontrolle oder hohem Risiko ist eine medikamentöse Therapie indiziert, wobei Statine als First-Line-Therapie gelten. Ergänzend können Ezetimib, PCSK9-Inhibitoren oder Fibrate eingesetzt werden.Unbehandelte Dyslipidämien erhöhen signifikant das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse und sind mit einer gesteigerten Morbidität und Mortalität assoziiert.Blood lipids such as cholesterol, phospholipids and triglycerides are essential structural and functional components of cellular membranes. Dyslipidaemia describes a pathological disorder of lipid metabolism, which is typically characterized by persistently elevated concentrations of LDL cholesterol and triglycerides and reduced levels of HDL cholesterol. Chronically elevated blood lipid levels favor the development of atherosclerotic changes in the vessel walls and are considered a central risk factor for the development of cardiovascular diseases.Etiologically, dyslipidemias are divided into primary (genetically determined) and secondary (acquired) forms. The former are due to mono- or polygenic defects in lipid metabolism, while the latter are caused by other underlying diseases or exogenous influences such as an unbal-anced diet, lack of exercise or certain drugs.The diagnosis is made by determining the blood lipid levels, in particular total cholesterol, LDL cholesterol, HDL cholesterol and triglycerides, supplemented by a physical examination and, if necessary, other laboratory parameters to clarify the cause and assess the risk. The therapy is individually adapted based on the overall cardiovascular risk. The basis is lifestyle modifica-tion with a focus on diet, exercise and weight reduction. In cases of insufficient control or high risk, drug therapy is indicated, with statins being considered first-line therapy. Ezetimibe, PCSK9 inhibitors or fibrates can also be used.Untreated dyslipidemia significantly increases the risk of cardiovascular events and is associ-ated with increased morbidity and mortality.vorgelegt von Doldurmaz EbruMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc

    Correlation between contraction velocities during electrically induced contractions and athletic performance

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    Hintergrund: Die individuelle Muskelfaserzusammensetzung ist entscheidend für die sportliche Leistungsfähigkeit und spielt eine wichtige Rolle bei der Talentidentifikation in verschiedenen Disziplinen. Traditionell wird die Muskelfaserverteilung durch invasi-ve Muskelbiopsien bestimmt. Jedoch wurden auch indirekte Methoden entwickelt, die jeweils ihre eigenen Vor- und Nachteile besitzen. Aufgrund der Einschränkungen dieser Methoden wird nach einem praktischen, nicht-invasiven Ansatz gesucht, der eine zuver-lässige Bestimmung der Muskelfaserverteilung ermöglicht. Ein vielversprechender Forschungsansatz ist die Kombination von Ultraschall und Muskelstimulation zur objekti-ven Messung der maximalen Kontraktionsgeschwindigkeit der Muskeln. Ziel der Arbeit war es, die Reliabilität und die Validität dieser Messung zu überprüfen.Methode: An der Studie nahmen 15 gesunde männliche Probanden im Alter von 20 bis 30 Jahren teil. Zur Überprüfung der Reliabilität wurden Messungen an zwei Tagen, unterbrochen durch einen Ruhetag durchgeführt. Dabei wurde die Kontraktionsgeschwindigkeit der Muskelfasern des m. gastrocnemius medialis des rechten Beins mit-tels Ultraschall nach maximaler elektrischer Stimulation gemessen. Als Kontraktionsgeschwindigkeit wurde der Mittelwert aus drei Messungen definiert. Die Reliabilität wurde durch die Berechnung des Intraklassenkorrelationskoeffizienten zwischen den beiden Messtagen geschätzt. Nach den Muskelstimulationen absolvierten die Proban-den Squat Jumps und Drop Jumps auf einer Kraftmessplatte. Zur Überprüfung der Vali-dität wurden diese Ergebnisse mit den Kontraktionsgeschwindigkeiten über Korrelatio-nen in Beziehung gesetzt.Ergebnisse: Der Intraklassenkoeffizient zwischen den Messungen betrug ICC = 0,931. Die Korrelationskoeffizienten zwischen den Messungen der Kontraktionsgeschwindigkeit und den Sprungtests lagen zwischen r = 0,30 (r2 = 0,26) bei den Drop Jumps und r = 0,66 (r2 = 0,44) bei den Squat Jumps und waren nicht signifikant (p = 0,492 - 0,494). Schlussfolgerung: Die Messung der Kontraktionsgeschwindigkeit weist eine exzellente Reliabilität auf. Die Validität ist jedoch eingeschränkt, da nur nicht signifikante geringe bis mittlere Zusammenhänge zwischen Kontraktionsgeschwindigkeit und Sprungparametern nachgewiesen werden konnte. Dies legt nahe, dass weitere Faktoren wie Koordination, Motivation und Technik die Sprungleistung maßgeblich beeinflussen. Den-noch zeigen die ermittelten Korrelationen die erwartete Tendenz, dass höhere Kontrak-tionsgeschwindigkeiten mit größeren Sprunghöhen einhergehen. Zukünftige Studien könnten die Methode weiter optimieren, etwa durch die Analyse des gesamten Ge-schwindigkeitsverlaufs, die Bestimmung der maximalen Kontraktionsgeschwindigkeit oder den Vergleich mit anderen funktionellen Übungen. Eine Ausweitung der Messun-gen auf mehreren Faszikeln sowie eine größere und diversere Probandengruppe könnten detailliertere Ergebnisse liefern. Auch der Vergleich mit anderen nicht-invasiven Me-thoden könnte die Aussagekraft erhöhen. Mögliche Limitationen wie Motivation und technische Ausführung der Sprungtests ließen sich durch eine standardisierte Ausgangsposition und eine optimierte Teststrategie reduzieren.Background: Individual muscle fiber composition is crucial for athletic performance and plays an important role in talent identification across various disciplines. Tradition-ally, muscle fiber distribution is determined through invasive muscle biopsies. However, indirect methods have also been developed, each with its own advantages and disad-vantages. Due to the limitations of these approaches, a practical, non-invasive method is needed to reliably determine muscle fiber distribution. A promising approach is the combination of ultrasound and muscle stimulation to objectively measure maximum muscle contraction velocity. The aim of this study was to examine the reliability and validity of this measurement.Method: Fifteen healthy male participants aged 20 to 30 years took part in the study. To assess reliability, measurements were conducted on two separate days, with one rest day in between. The contraction velocity of the muscle fibers of the right medial gas-trocnemius was measured using ultrasound following maximal electrical stimulation. Contraction velocity was defined as the mean value of three measurements. Reliability was estimated using the intraclass correlation coefficient (ICC) between the two test days. After the muscle stimulations, participants performed squat jumps and drop jumps on a force plate. To evaluate validity, these results were correlated with the measured contraction velocities.Results: The intraclass correlation coefficient between the two measurement days was ICC = 0.931, indicating excellent reliability. Correlation coefficients between contraction velocity and jump performance ranged from r = 0.30 (r² = 0.26) for drop jumps to r = 0.66 (r² = 0.44) for squat jumps. However, these correlations were not statistically significant (p = 0,492 - 0,494).Conclusion: The measurement of contraction velocity demonstrates excellent reliability. However, its validity is limited, as only non-significant weak to moderate correla-tions with jump performance could be observed. This suggests that additional factors such as coordination, motivation, and technique significantly influence jump performance. Nonetheless, the observed correlations reflect the expected tendency that higher contraction velocities are associated with greater jump heights. Future studies could optimize this method further, for instance by analyzing the entire velocity profile, de-termining maximum contraction velocity, or comparing it with other functional exercises. Expanding the measurements to include multiple fascicles and a larger, more diverse participant sample may provide more detailed results. Comparing this approach with other non-invasive methods could also strengthen its explanatory power. Potential limi-tations such as motivation and technique during the jump tests could be reduced through a standardized starting position and an optimized test strategy.Hannah Trampitsch, BEd BScMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc

    Limina / Befreiung aus der Kindheit? : Zur Kritik neuer Varianten der Antipädagogik

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    Die Idee, Kinder aus tradierten und überkommenen gesellschaftlichen und pädagogischen Macht- und Autoritätsverhältnissen zu befreien, ist historisch keineswegs neu. Sie scheint vielmehr in unterschiedlichen soziopolitischen Kontexten und Zeiten, getragen von bestimmten Milieus und Bewegungen und eingebettet in unterschiedliche, dem eigenen Anspruch nach antipaternalistisch orientierte Doktrinen und Rhetoriken immer wieder aufs Neue reaktualisiert zu werden. In Kontinuität zu diesen Traditionsbeständen – von frühen reformpädagogischen Ansätzen, über antiautoritär und antipädagogisch orientierten Programmatiken bis hin zu Kinderrechtsbewegungen und Varianten politisch ambitionierter Kindheitsforschung und -soziologie – verortet man auch den sogenannten ‚Childism‘. Ausgehend von einer Kopplung von Politik- und Theorieprogramm betrachten Vertreter:innen von Childism Kinder als gesellschaftlich unterdrückte und marginalisierte Gruppe in einer von Erwachsenen beherrschten und durch adultistische Normen paternalistisch geprägten Welt, die es zugunsten von Kindern zu transformieren gelte. In meinem Essay werden entsprechende Programmatiken des Childism, mitsamt ihren Begründungsdefiziten, blinden Flecken und argumentativen Leerstellen, rekonstruiert und kritisch auf den Prüfstand gestellt.Liberating childhood? A critique on new anti-pedagogy concepts The idea that children need to be liberated from traditional and outdated social and pedagogic hierarchies of power and authority is not new. It continually (re)emerges at different times within different socio-political contexts, promoted by certain movements and groups, based on various anti-paternalistic doctrines. These ideas and developments of progressive education – from early approaches to anti-authoritarian and anti-pedagogical approaches and children’s rights movements – also gave rise to the concept of ‘childism’. Situated at the intersection of politics and theory, childism understands children as a socially oppressed and marginalised group in an adult-dominated, adult-normative and paternalistic world, which it seeks to transform for the benefit of children. In my essay, I develop a critique of the central theoretical and normative underpinnings of childism

    Limina / „Ich möchte mein Kind interreligiös erziehen“ : Annäherung an die Vorstellung einer ‚interreligiösen‘ oder ‚religiös offenen‘ Erziehung in einer religiös pluralen Gesellschaft

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    Religionsbezogene Pluralisierung ist Teil der gegenwärtigen Gesellschaft und drückt sich mitunter in (bireligiösen) Familienbildern und Familienkonstellationen aus. Vor diesem Hintergrund eröffnen sich zunehmend Fragen zur religiösen Erziehung der eigenen Kinder. Dieser Beitrag nimmt seinen Ausgangspunkt in Aussagen verschiedener Eltern(-teile), die sich für eine ‚interreligiöse‘ bzw. ‚religiös offene‘ Erziehungihrer Kinder aussprechen. Ausgehend davon wird zunächst reflektiert, was unter einer ‚interreligiösen‘ oder ‚religiös offenen‘ Erziehungverstanden werden kann, und aus welchen Gründen und mit welchen Ansprüchen die Umsetzung dieser verfolgt wird. In diesem Kontext werden entwicklungspsychologische Erkenntnisse zur Entstehung von Einstellungenbei Kindern herangezogen, um mögliche Auswirkungen auf die kindliche Erziehung zu beleuchten. Ferner werden die möglichen Konsequenzen einer solchen Erziehung für die Kinder erörtert, bevor abschließend notwendigeVoraussetzungen auf Seiten der Erziehenden beschrieben werden und ein zusammenfassendes Fazit gezogen wird. Ziel des Beitrags ist es, einen theoretischen Zugang zu einer alternativenForm religiöser Erziehung zu bieten und diesen vertiefend zu erkunden. Dabei werden sowohl Potenziale als auch Herausforderungen eines solchen Ansatzes herausgearbeitet, um Denkanstoße für weiterführende Überlegungenanzuregen. Durch die interreligiöse und interkonfessionelle Zusammensetzungdes Autorinnenteams (evangelisch, römisch-katholisch, muslimisch-sunnitisch) wird das Thema aus verschiedenen religiösen Perspektiven beleuchtet und bereichert.“I want to raise my child interreligiously.” Approaches towards ‘interreligious’ or ‘religiously open’ parenting in a religiously plural societyReligious pluralization is part of contemporary society and embodied in (bireligious) concepts and constellations of family. This also gives rise to questions about personal approaches to the religious upbringing of one’s own children. This article takes its starting point from statements made by various parents who advocate for an ‘interreligious’ or ‘religiously open’ upbringing as the basis of discussion. It aims to distil an understanding of what ‘interreligious’ or‘religiously open’ means in the context of raising children, and the reasons and objectives that underpin such approaches. Potential implications for parenting are discussed by drawing on developmental psychology and its findings on how children adopt and form beliefs. In a step further, the possible effects of ‘interreligious’or ‘religiously open’ upbringings on children are discussed. Based on this, important prerequisites for parents to implement such parenting approaches are proposed before drawing a final conclusion. The aim of this article is to offer theoretical insight and a more comprehensiveunderstanding of alternative approaches to religious parenting. It identifies potentials as well as challenges for consideration and further investigation. The co-authors represent different religions and denominations (Protestant, RomanCatholic, Muslim-Sunni), which provides a multi-faceted and complimentary religious perspective on the topic

    Österr. Religionspädagogisches Forum / Verräumlichung des Rassismus – Rassifizierung des Raumes : Raumtheoretische, theologische und religionspädagogische Überlegungen zur Verflechtung von Raum und Rassismus

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    Dieser Beitrag beleuchtet die enge Verflechtung von Raum und Rassismus. Die Grundannahme dabei ist, dass Rassismus nicht allein ideologisch und sozial, sondern auch räumlich verankert ist. Zunächst wird eine raumtheoretische Analysevorgenommen, die die zentralen Prozesse der ‚Verräumlichung des Rassismus‘ und der ‚Rassifizierung des Raumes‘ erläutert. Anschließend werden diese Verschränkungen aus einer postkolonial-theologischen Perspektive hinterfragtund dekonstruiert, mit dem Ziel, theologische Gegenräume zu konzipieren. Abschließend erörtert der Beitrag, wie ein raumsensibler und rassismuskritischer Ansatz in der religiösen Bildung praktisch umgesetzt werden kann.This article illuminates the close interconnection between space and racism. The central premise is that racism is not only an ideological and social construct but also spatially anchored. The article begins with a spatial-theoretical analysis, shedding light on the processes of the ‘spatialization of racism’ and the ‘racialization of space’. These interrelations are then critically examined and deconstructed from a postcolonial theological perspective, aiming to conceptualize theologicalcounter-spaces. Finally, the article outlines how a spatially sensitive and racism-critical approach can be practically applied in religious education

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