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Number Sense in Secondary Education: An Investigation of Mathematics Teachers' Pedagogical Content Knowledge on Number Sense at Secondary Level
Um mathematische Kompetenzen und Erfolge erzielen und um langfristige Bildungsziele erreichen zu können, ist ein tiefgehendes grundlegendes Zahlenverständnis und ein ausgeprägter number sense unumgänglich. Darüber hinaus ist der Zahlensinn auch notwendig, um einfache numerische Aufgaben im Alltag zu lösen. Ein sicherer Umgang mit Zahlen und ein intuitives Gespür für deren Eigenschaften ermöglicht es Lernenden, mathematische Aufgaben und Problemstellungen zu lösen. Um garantieren zu können, dass Lernende diese Fähigkeiten erlernen, ist es notwendig, dass Lehrende diese Grundlagen im Unterricht fördern und weiterentwickeln.Um überprüfen zu können inwiefern Lehrpersonen über den number sense und seine Komponenten Bescheid wissen, wurde im Zuge dieser Masterarbeit anhand von ausgewählten Aufgaben untersucht, wie Lehrende diese bezüglich des basisnumerischen Wissens beurteilen. An der Erhebung nahmen 47 Mathematiklehrer*innen teil, die 23 verschiedene Aufgaben hinsichtlich der Förderung des number sense bewerten sollten. Die Ergebnisse zeigten, dass Teilnehmer*innen, die kürzer im Dienst waren, besser abschnitten als diejenigen, die schon einige Jahre als Lehrperson tätig waren. Betrachtet man die neu konzipierte Lehramtsausbildung, so wird deutlich, dass der Fachdidaktik, und somit auch dem grundlegenden Zahlenverständnis und dem number sense, mehr Bedeutung zugeschrieben wird, womit die Studienergebnisse argumentiert werden können. Da jedoch die Teilnehmer*innen durchschnittlich nur 17 von 23 Aufgaben richtig beurteilten, wird deutlich, dass das Thema entweder noch stärker in die Ausbildung integriert oder durch gezielte Fortbildungsangebote im beruflichen Kontext weiter vertieft werden sollte.In order to develop strong mathematical skills and achieve long-term educational goals, a solid foundational understanding of numbers and a well-developed number sense are essential. Beyond the classroom, number sense is also crucial for solving everyday numerical tasks. Confident and intuitive use of numbers enables learners to approach mathematical problems effectively. To ensure that students acquire these skills, it is essential that teachers actively promote and foster number sense in the classroom.This master’s thesis investigates the extent to which teachers are aware of number sense and its components. Using selected tasks, the study examines how teachers assess examples of basic numerical knowledge. A total of 47 mathematics teachers participated in the survey, evaluating 23 different tasks in terms of their relevance to fostering number sense. The results indicate that teachers with fewer years of experience performed better than those with longer teaching careers. This may be attributed to the revised teacher training programs, which place greater emphasis on subject-specific didactics and the development of number sense. However, since participants correctly evaluated only an average of 17 out of 23 tasks, the findings suggest that this topic should be more deeply integrated into teacher education or reinforced through targeted professional development initiatives.Automatisch erstellte Titelanzeige – Daten nicht geprüftMasterarbeit Universität Graz 202
Moral Plurality in Ethics Education. Educational Challenges and Strategies for Teaching Values in Contexts of Cultural and Ideological Diversity
Die vorliegende Masterarbeit behandelt die Herausforderungen und Chancen des Ethikunterrichts in Österreich, insbesondere angesichts der moralischen Pluralität unter den Schüler*innen. Unter moralischer Pluralität ist zu verstehen, dass von unterschiedlichen moralischen Grundwerten auszugehen ist, auf denen unterschiedliche Arten von Moral fußen, welche sich häufig nicht miteinander in Einklang bringen lassen. Diese Pluralität ergibt sich aus unterschiedlichen kulturellen, religiösen, sozialen oder politischen Hintergründen, was zu kontroversen und emotional geführten Diskussionen über moralisch relevante Themen führen kann. Die Arbeit hebt hervor, dass es oft keine einfachen Antworten auf moralische Fragen gibt, was im Kontext des Ethikunterrichts zu Herausforderungen führt. Lehrpersonen sind häufig gefordert einen Balanceakt zwischen Indoktrination und Relativismus zu bewältigen. Vor diesem Hintergrund können zwei Bildungsziele genannt werden, die von besonderer Bedeutung sind: Das Fördern einer toleranten Haltung gegenüber abweichenden, begründeten Wertvorstellungen und gleichzeitig die Achtung grundlegender Menschen- und Freiheitsrechte.This master's thesis explores the challenges and opportunities of ethics education in Austria, particularly considering the moral plurality among students. Moral plurality refers to the existence of differing fundamental moral values that form the basis of various forms of morality, often in conflict with one another. This diversity arises from students’ varied cultural, religious, social, and political backgrounds, which can lead to controversial and emotionally charged discussions on morally significant issues. The thesis emphasizes that moral questions often lack simple answers, which presents a challenge in ethics education. Teachers frequently face the task of balancing indoctrination and relativism. In this context, two key educational goals emerge as particularly important: fostering a tolerant attitude toward divergent, well-founded values, while also upholding fundamental human rights and civil liberties.eingereicht vonVerena Stampler, BEdMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf deutsc
The use of 3D printers and 3D-printed models in science education
3D-Druck etabliert sich immer mehr im Bildungssektor und hat das Potenzial, Lernen anschaulicher und begreifbarer zu machen – im wahrsten Sinne des Wortes. Die Technologie wird zusehends zugänglicher und leistbarer. Diese Arbeit befasst sich mit der Fragestellung, ob der Einsatz und das Kolorieren von 3D-gedruckten Modellen den Lernerfolg von Schüler_innen bei naturwissenschaftlichen Unterrichtsinhalten fördern. Zudem wird behandelt, welche Drucktechnologie sich für den Einsatz im Schulalltag eignet und wo es noch Herausforderungen gibt.Hierzu wurde eine Studie in zwei Schulklassen einer 9. Schulstufe einer österreichischen Fachschule durchgeführt. Die Testgruppe erhielt ein 3D-gedrucktes Modell, welches im Zuge eines Arbeitsauftrages koloriert wurde. Die Kontrollgruppe arbeitete nur mit Abbildungen, welche ebenfalls bemalt wurden. Vor (Prä), direkt nach dem Arbeitsauftrag (Post) und fünf Wochen nach dem Arbeitsauftrag (Follow-up) wurde das Wissen der Teilnehmer_innen überprüft.In der Post-Testung konnten keine Unterschiede in den beiden Gruppen gemessen werden. In der Follow-up-Erhebung zeigte die Testgruppe einen fast doppelt so hohen Wissensverlust wie die Kontrollgruppe. Allerdings wurde hier auch eine Skizze angefertigt, bei welcher die Testgruppe deutlich bessere Ergebnisse erzielte. Ebenfalls war bei der Testgruppe eine deutlich größere Motivation und mehr Freude am Unterricht beobachtbar.Wahrscheinlich ist, dass die Testgruppe durch die ungewohnte Methode vom Wissenserwerb aus dem Informationstext abgelenkt wurde. Allerdings nahm die Testgruppe auch vorhandene Strukturen am Modell deutlich besser wahr, reflektierte diese mehr und konnte sie besser reproduzieren. Daher könnte eine alternative Einbindung des Modells in die Unterrichtsplanung sinnvoll sein.Die Kosten für 3D-gedruckte Modelle und Drucker sind mittlerweile sehr gering und daher auch mit knappem Schulbudget finanzierbar. Allerdings sind die Geräte noch weit vom einfachen Plug- & Print-Betrieb entfernt. Für die Anwendung in der Schule empfiehlt sich daher die Betreuung durch eine speziell geschulte Lehrperson. Die FDM-Drucktechnologie ist grundsätzlich problemlos in der Schule einsetzbar. Für den Einsatz von SLA-Druckern gibt es aufgrund von Sicherheitsaspekten Limitationen.3D printing is becoming increasingly established in the education sector and holds the potential to make learning more vivid and tangible – literally. The technology is becoming more accessible and affordable.This thesis addresses the question of whether the use and coloring of 3D-printed models can enhance students learning outcomes in science education. It also examines which printing technologies are suitable for use in everyday school settings and where challenges remain.To investigate this, a study was conducted in two 9th grade classes at a technical school in Austria. The test group received a 3D-printed model, which was colored as part of a work assignment. The control group worked solely with illustrations, which were also colored. The participants' knowledge was assessed before the task (pre), immediately after (post), and five weeks after the work assignment (follow-up).No significant differences between the two groups were found in the post-test. In the follow-up assessment, the test group showed almost twice as much knowledge loss compared to the control group. However, a sketch was also made in this task, in which the test group achieved significantly better results. The test group also showed significantly higher motivation and greater enjoyment of the lesson.It is likely that the test group was distracted from acquiring knowledge from the information text by the unfamiliar method. Nevertheless, the test group also perceived structural features on the model more clearly, reflected on them more, and was able to reproduce them better. Therefore, an alternative integration of the model into lesson planning could be beneficial.The costs for 3D-printed models and printers are low enough to be financed even with a tight school budget. However, the devices are still far from simple plug-and-print operation. For use in schools, supervision by a specially trained teacher is therefore recommended. FDM printing technology is generally suitable for school use, while SLA printers face limitations due to safety concerns.Raphael Holler, BEd.Masterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc
The importance of empowerment in nursing education
Diese Masterarbeit widmet sich umfassend der Untersuchung der Rolle von Empowerment in der Krankenpflegeausbildung und legt dabei besonderes Augenmerk auf die Frage, wie Lehrkräfte durch den gezielten Einsatz von Methodik, Didaktik und effektiven Kommunikationstechniken die Selbstwirksamkeit, Autonomie sowie die berufliche Zufriedenheit der Auszubildenden nachhaltig unterstützen können. Im Kontext, der sich verstärkenden Herausforderungen im Pflegeberuf wird dargelegt, dass Empowerment nicht nur zur individuellen Kompetenzentwicklung beiträgt, sondern auch langfristig als wesentlicher Faktor zur Qualitätssicherung in der Pflege fungiert. Zur Beantwortung der Forschungsfrage wird ein vielschichtiger Ansatz verfolgt, der aktuelle wissenschaftliche Studien, theoretische Modelle und praxisnahe Beispiele miteinander verknüpft. Neben der eingehenden Betrachtung bewährter pädagogischer Methoden werden darüber hinaus innovative Ansätze wie die partizipative Gestaltung des Unterrichts und individualisierte Förderkonzepte untersucht. Die Ergebnisse der Arbeit belegen, dass Empowerment-Strategien einen signifikant positiven Einfluss auf die Lernbereitschaft, das Engagement sowie die berufliche Zufriedenheit der Auszubildenden ausüben können, was in weiterer Folge zur kontinuierlichen Verbesserung der Pflegequalität beiträgt. Ein weiteres Ziel dieser Untersuchung besteht in der Entwicklung praxisorientierter Handlungsempfehlungen für Lehrkräfte in der Pflegeausbildung, welche sowohl die individuellen Bedürfnisse der Lernenden als auch die spezifischen Anforderungen an die Lehrenden in den Blick nehmen. Die gewonnenen Erkenntnisse liefern wertvolle Impulse für den Aufbau eines tragfähigen Fundaments zur Unterstützung von Lehrkräften in der Krankenpflegeausbildung und leisten einen bedeutsamen Beitrag zur kritischen Auseinandersetzung mit der Ausbildung zukünftiger Pflegefachkräfte.This Master's thesis comprehensively dedicates itself to investigating the role of empowerment in nursing education, placing particular emphasis on the question of how educators can sustainably foster trainees' self-efficacy, autonomy, and professional satisfaction through the targeted use of methodology, didactics, and effective communication techniques. In the context of the increasing challenges in the nursing profession, it is argued that empowerment not only contributes to individual competence development but also functions in the long term as an essential factor for ensuring quality in nursing. To answer the research question, a multifaceted approach is pursued that interconnects current scientific studies, theoretical models, and practice-oriented examples. In addition to an in-depth analysis of established pedagogical methods, innovative approaches such as the participatory design of instruction and individualized support concepts are thoroughly examined. The results of the study demonstrate that empowerment strategies can exert a significantly positive influence on trainees' willingness to learn, engagement, and professional satisfaction, which in turn contributes to the continuous improvement of nursing quality. Another goal of this investigation is the development of practice-oriented recommendations for educators in nursing education, which consider both the individual needs of learners and the specific requirements of instructors. The insights gained provide valuable impulses for establishing a robust foundation to support educators in nursing education and make a significant contribution to the critical examination of the training of future nursing professionals.Daniel KerschbaumerMasterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassung auf Deutsch und Englisc
Activists, lawyers and courts as agents of change : a comparative study of climate lawsuits against states in Europe and Latin America
Zehn Jahre nach der Verabschiedung des Pariser Abkommens sind die weltweiten Treibhausgasemissionen längst nicht auf ein Niveau gesunken, das erforderlich wäre, um den globalen Temperaturanstieg auf ein „sicheres“ Maß zu begrenzen.Angesichts des Versagens bei der Regulierung des Klimawandels auf internationaler Ebene haben sich Klimaklagen als Instrument herauskristallisiert, das Regierungen dazu veranlassen soll, ihre Klimaziele zu verstärken und ihre selbstgesetzten Klimapolitikziele durchzusetzen. Diese Arbeit leistet einen Beitrag zur bestehenden Forschung, die sich mit der Frage beschäftigt, ob und inwieweit Klimaklagen als Regulierungsinstrument in Betracht kommen. Dies geschieht durch die Fokussierung auf den jeweiligen Beitrag verschiedener Akteure zu diesem Zweck, d. h. auf Aktivisten, Anwälte und Gerichte. Darüber hinaus konzentriert sich die Arbeit auf den Vergleich zweier Regionen, in denen es eine beträchtliche Anzahl von sich auf Rechte stützenden Klimaprozessen gibt, die jedoch unterschiedliche Rechtskulturen aufweisen: Europa und Lateinamerika.Es werden drei Hauptforschungsfragen behandelt: 1) Welche Akteure haben mit welcher Motivation, Methode und Vision Klimaklagen gegen Staaten eingereicht?; 2) Wie haben die rechtlichen Möglichkeiten, die den Klägern zur Verfügung standen, und ihre internen Motivationen die juristischen Strategien beeinflusst?; 3) Wie haben Klimaurteile zur Weiterentwicklung des Klimarechts und der regulatorischen Rahmenbedingungen sowie zur Stärkung der zugrunde liegenden Klimabewegung beigetragen?Erstens verdeutlicht die Studie, dass Anwälte für Klimaprozesse in beiden Regionen eine Kombination aus Bottom-up- und Top-down-Ansätzen verfolgen. Der zunehmende Einsatz von Bottom-up-Ansätzen scheint sowohl mit der wachsenden Beteiligung von Basis- und Jugendorganisationen an der strategischen Prozessführung als auch mit einem internen Paradigmenwechsel in Europa zusammenzuhängen.Zweitens zeigt die Arbeit, dass Anwälte für Klimaprozesse bei der Gestaltung ihrer rechtlichen Strategien von Faktoren beeinflusst wurden, die sowohl mit „Struktur“ als auch mit „Handlungsfähigkeit“ in Verbindung stehen. In dieser Hinsicht wurden die juristischen Strategien in konservative, innovative und disruptive Ansätze unterteilt, je nachdem, inwieweit sie sich auf bestehende Rechtsgrundlagen stützen, diese erneuern oder mit ihnen brechen. In Rechtssystemen mit vorteilhafteren rechtlichen Möglichkeiten wurden häufig konservative Strategien bevorzugt, während innovative und disruptive Strategien in Systemen mit begrenzten Möglichkeiten häufiger anzutreffen waren. In Lateinamerika dominierten konservative Strategien, während in Europa auch innovative Ansätze verbreitet waren. Neben dem Vorhandensein rechtlicher Hindernisse veranlasste die Bereitschaft, diese zu überwinden und möglicherweise die Kluft zwischen dem Gesetz und den internen Vorstellungen von Gerechtigkeit zu überbrücken, die Klimakläger dazu, nicht-lineare Strategien anzuwenden.Drittens kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass Klimagerichtsurteile in beiden Regionen erhebliche rechtliche Wirkungen entfalten, die sich auf die transnationale Regulierungslandschaft auswirken können. Gerichte in Europa und Lateinamerika bestätigten die Pflicht der Staaten zur Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen, abgeleitet aus Klima-, Menschenrechts- und Verfassungsrecht. Sie deuteten diese Pflicht als Sorgfaltspflicht und begründeten damit weitere materielle und verfahrensrechtliche Vorgaben. Darüber hinaus zeigt die Studie, dass einige rechtliche Hürden zwar zunehmend an Bedeutung verloren haben, andere jedoch weiterhin die Zulässigkeit und den Erfolg von Klimaklagen behindern.Ten years after the adoption of the Paris Agreement, global greenhouse gas emissions are far from lowering to the level required to adequately mitigate climate change. Given the international failure to regulate climate change, climate lawsuits have emerged as tool to prompt governments to raise their climate ambition and enforce their commitments. The thesis aims to contribute to the existing research inquiring whether and to what extent climate litigation may be considered as a regulatory tool for transnational climate mitigation. It does so by examining the contribution of diverse agents to that purpose, i.e., activists, lawyers, and courts. Moreover, it compares two regions providing a significant number of rights-based climate lawsuits, while presenting quite different legal cultures: Europe and Latin America. Three main research questions are addressed: 1) which actors have filed climate lawsuits against states and with what motivation, method, and vision; 2) how did the legal opportunities available to litigators, and their internal motivations, shape legal strategies; 3) how have climate rulings contributed to the advancement of climate regulation and law, also empowering the climate movement. Firstly, the study highlights that, in the two regions, climate litigators opted for both bottom-up and top-down approaches to climate litigation. Thus, strategic climate litigators in Europe and Latin America did not merely replicate foreign legal practices, but instead adapted them to local contexts, processes, and objectives.Secondly, the thesis finds that, in shaping their legal strategies, climate litigators were influenced by factors associated with both “structure” and “agency”. In that regard, legal strategies were distinguished among continuative, innovative, and disruptive, depending on the extent to which they rely, innovate, or break away from existing legal grounds and patterns. In legal systems with more favourable legal opportunities, conservative strategies were often preferred, whereas innovative and disruptive strategies were more common in systems where such opportunities were limited. Given that they offered a more fertile soil for climate litigation, the legal strategies employed in Latin America were predominantly conservative, while in Europe innovative and conservative approaches were resorted to in a comparable extent. Moreover, besides the existing structures, the willingness to overcome legal barriers, and possibly bridge the gap between law and justice, pushed climate litigators to adopt non-continuative strategies.Thirdly, the study finds that climate judgements brought about significant legal impacts across the two regions, with potential repercussions on the transnational regulatory landscape. Courts in Europe and Latin America acknowledged that states have an individual legal obligation to mitigate climate change under various sources of law. Moreover, they interpreted the state’s duty to mitigate climate change as one of due diligence, laying the bases for substantive and procedural obligations. Namely, European courts found that governments have a preventive duty to protect human rights from the impacts of climate change. In Latin America, courts noted that states have a duty not only to avoid environmental regression but also to progressively increase human rights protection in climate-related matters. Moreover, the study shows that, while some legal barriers, such as standing, have progressively lost their influence, others, as the lack of an international consensus on the notion of fair share, still hinder the admissibility and success of climate lawsuits. Moreover, in the two regions, structural barriers, such as political resistances and and socio-economic dependency on fossil fuels, may hinder the effectiveness of climate judgements. Finally, the study shows that the climate litigation process generally empowered its underlying climate movement.submitted by Carlotta Garofalo, dott. mag.Enthält Literaturverzeichnis auf Seite 432-485Dissertation Universität Graz 2025Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc
Internet service providers : a comparison of the E-Commerce Directive 2000/31/EC and Regulation 2022/2065 on a single market for digital services
Diese Diplomarbeit widmet sich in einer vergleichenden Analyse den Verpflichtungen, die Internet Service Provider, also Internet-Diensteanbieter unter der E-Commerce-Richtlinie und unter dem Digital Services Act (DSA) mit besonderem Augenmerk auf die Providerverantwortlichkeit beachten müssen. Während die E-Commerce-Richtlinie im Jahr 2000 für vereinheitlichende Rahmenbedingungen für die allgemeine Dienste der Informationsgesellschaft gesorgt hat und sich die Konzeption der Vermittlungsdienste über die dort festgelegte Haftungsprivilegierung entwickelt hat, erfasst der DSA explizit Anbieter von sog Vermittlungsdiensten, die den Austausch von Nutzern und deren Inhalte im Internet ermöglichen. Die wachsenden Herausforderungen der zunehmenden Digitalisierung und der gesellschaftliche Wandel, der damit einhergegangen ist, stellten den Unionsgesetzgeber vor neue Herausforderungen, die von der Richtlinie nicht mehr ausreichend bewältigt werden konnten. Der gewachsene Austausch vor allem auf Online-Plattformen, von denen einige allein durch die Größe, die sie mittlerweile erreicht haben, besonders regelungsbedürftig scheinen (VLOPs)erforderten diesen neuen Regelungsansatz in Form der Verordnung. Diese soll nun zu einem sicheren und gut funktionierenden Binnenmarkt in Europa beitragen. Die Arbeit gibt zunächst einen Überblick über die bisherige Regelung durch die E-Commerce-RL. In der Folge werden die Überführung der Haftungsprivilegierung in die Verordnung und die zusätzlichen Pflichten für Vermittlungsdienste, die zukünftig durch den DSA zu beachten sind, aufgezeigt. Da sich der DSA in ein bereits bestehendes Netz von Rechtsakten einfügt, die bereits spezifische Bereiche für Provider regeln, wird abschließend die Haftungsnorm für Hostinganbieter unter dem DSA mit dem Haftungssystem der DSM-Richtlinie verglichen, um so mit dem Kollisionspunkt im urheberrechtlichen Bereich aufzuzeigen, dass auch bei Vermittlungsdiensten neben dem DSA andere Rechtsakte zu beachten sind. Abschließend wird ein Fazit gezogen, welche Problemstellungen durch die Pflichten im DSA abgebaut werden.This thesis is devoted to a comparative analysis of the obligations that Internet service providers must comply under the E-Commerce-Directive and the Digital Services Act (DSA), with a particular focus on provider responsibility. The E-Commerce-Directive in 2000 provided a standardized framework for general information society services. The concept of intermediary services has been developed via the liability privilege stipulated therein. The DSA regulates specifically providers of intermediary services that enable the exchange of content by their users on the Internet. The growing challenges of increasing digitalization and the social change that has accompanied it have presented the Union legislator with new challenges that could no longer be adequately addressed by the Directive. The growth in exchanges, particularly on online platforms, some of which have reached a size that may lead to systemic problems, called for this new regulatory approach in the form of a regulation. This should now contribute to a secure and well-functioning digital internal market in Europe. The paper first provides an overview of the previous regulation under the E-Commerce Directive. It then discusses the transfer of the liability privilege into the Regulation and the additional obligations for intermediary services that will be imposed in future by the DSA. Finally, as the DSA fits into an existing network of legal acts that already regulate specific areas for providers, the liability standard for hosting providers under the DSA is compared with the liability system of the DSM-Directive in order to show that other legal acts must also be observed for intermediary services in addition to the DSA.vorgelegt von Marcus GreifensteinerEnthält Literaturverzeichnis auf Seite I-VIIIDiplomarbeit Universität Graz 202
Rap lyrics for teaching poetry in German Lessons : The potential of German Rap as a contribution to literary comprehension of students illustrated by the Image of women in rap songs
Rap-Songs gewinnen in der heutigen Zeit immer mehr an Bedeutung. Gerade Jugendliche interessieren sich zunehmend für Rap-Lyrics, weil sie greifbar sind, sie sich mit den Inhalten identifizieren können oder auch die Rapper:innen selbst als Vorbilder sehen. Die vorliegende Masterarbeit zeigt, wie im Kontext Schule, speziell im Deutschunterricht, Rap-Texte zur Lyrikvermittlung eingesetzt werden und so einen Beitrag zur Literarität von Schüler:innen leisten können. Der Fokus liegt dabei auf dem Frauenbild, da in Rap-Texten häufig modernere Konzepte von Weiblichkeit denunziert werden. Gerade für junge Personen ist es wichtig, sich mit diesen medial vermittelten Frauenbildern auseinanderzusetzen, sie kritisch zu hinterfragen und in weiterer Folge zu dekonstruieren.Nach einem Überblick über den Forschungsstand werden drei Rap-Texte nach Kriterien analysiert, die aus Burdorfs Einführung in die Gedichtanalyse und Wolbrings Poetik des deutschsprachigen Rap übernommen wurden. Im Anschluss daran werden unterschiedliche Methoden zur Lyrikvermittlung im Deutschunterricht erläutert, bevor mit einer exemplarischen Unterrichtsplanung ein eigenes didaktisches Konzept für die Auseinandersetzung mit Rap-Texten präsentiert wird.Die Ergebnisse der Analyse zeigen, dass auch in aktuellen Texten Frauen immer noch degradiert, objektifiziert und sexualisiert werden. Doch engagieren sich bereits zahlreiche Rapperinnen gegen diese Reduktion der Frau zu einem dem Mann unterlegenen Sexobjekt. In den drei untersuchten Texten kommen unterschiedliche Frauenbilder zum Tragen: Während der erste Song Frauen auf unterschiedliche Weise sexualisiert und objektifiziert, dämonisiert der zweite das weibliche Gegenüber; der dritte Rap dagegen zeigt den Ausbruch aus traditionellen Rollenbildern und die Stärkung weiblicher Identität. In der Praxis erwies sich, dass mit Rap-Lyrics ohne Probleme textanalytisch bzw. -interpretatorisch gearbeitet werden kann. Diese Arbeit mit und an Rap-Texten kann sogar dazu führen, dass die Schüler:innen mehr Motivation empfinden als bei der Arbeit mit Gedichten des Literaturkanons, da die Inhalte näher an ihrer Erfahrungswelt sind.In the modern era, the interest in Rap songs has intensified. Especially young people are increasingly interested in rap lyrics, as they are more tangible. Thus, they can identify with them effortlessly and perceive these artists as their role models. This master’s thesis depicts how rap lyrics can be used in school, especially German lessons, to teach poetry and illustrates its contribution to the literacy of students. Particular attention is given to the image of women, as modern concepts of womanhood are often denounced in rap lyrics. Especially for young people, it is important to critically reflect on the representations of women in the current musical landscape and to deconstruct them.After providing an overview of the current state of research, three different types of rap lyrics are analyzed according to specific criteria. This criteria is adopted from Burdorfs Einführung in die Gedichtanalyse and Wolbrings Poetik des deutschsprachigen Rap. Furthermore, various methods of teaching poetry in German lessons are explained. Additionally, a sample lesson plan including a pedagogical concept for examining the topic, is presented.The results of the analysis show that in recent rap lyrics, women are still degraded, objectified, and sexualized. However, numerous female rappers are already campaigning against this degradation of women to sex objects inferior to men. In the three examined lyrics different depictions of females are portrayed: While in the first song, women are sexualized and objectified in various ways, the second demonizes the female counterpart. Text three however, highlights the breakdown of traditional role models and supports female identity.Rap lyrics have proven to be well-suited for text-analytical and -interpretative approaches in practice. Engaging with and analyzing rap lyrics may enhance student motivation more effectively than working with the traditional literary canon. The reason is that the content of rap songs often aligns with the personal experiences of students.vorgelegt von Laura Kollmann, BEdMasterarbeit Universität Graz 202
Two worlds - one teaching : interdisciplinary teaching between mathematics and Latin
Diese Arbeit befasst sich mit fächerübergreifendem Unterricht zwischen den Fächern Mathematik und Latein. Die zentrale Fragestellung lautet dabei, wie ein fächerübergreifender Unterricht zwischen Mathematik und Latein konkret umgesetzt werden kann und welche Vorteile sich daraus ergeben. Es stehen sowohl didaktisch-methodische Ansätze als auch inhaltliche Schnittstellen im Fokus. Zusätzlich wird untersucht, inwiefern sich durch die Verknüpfung beider Fächer überfachliche Kompetenzen fördern lassen. Die Analyse geeigneter Themenfelder und Unterrichtsmethoden bildet dabei einen weiteren zentralen Aspekt dieser Untersuchung. Ziel ist es, konkrete Planungsansätze für einen sinnvollen und motivierenden fächerübergreifenden Unterricht in Mathematik und Latein aufzuzeigen und kritisch zu reflektieren. Um Antworten auf diese Fragen zu erhalten, wurde ein Arbeitsblatt an Schüler und Schülerinnen getestet und anschließend erhoben, welche Vorteile fächerübergreifender Unterricht zwischen Mathematik und Latein mit sich bringt und wie man fächerübergreifende Unterrichtsmaterialien effektiv gestalten kann. Diese Studie zeigt eine Vielzahl an Vorteilen für Schüler und Schülerinnen, die durch fächerübergreifenden Unterricht zwischen Mathematik und Latein entstehen. Basierend auf den Ergebnissen der Studie wurden weitere Arbeitsmaterialien für die praktische Anwendung fächerübergreifenden Unterrichts entworfen, die von Lehrpersonen vielfältig genutzt werden können.This thesis deals with interdisciplinary teaching between the subjects of Mathematics and Latin. The central question is how interdisciplinary teaching can be implemented in practice and what advantages result from this. The focus is on both didactic-methodological approaches and content-related interfaces. In addition, the extent to which interdisciplinary skills can be promoted by linking the two subjects is examined. The analysis of suitable subject areas and teaching methods is another central aspect of this study. The aim is to identify and critically reflect on concrete planning approaches for meaningful and motivating interdisciplinary lessons in Mathematics and Latin. In order to obtain answers to these questions, a worksheet was tested on students. The advantages of interdisciplinary teaching between Mathematics and Latin and how interdisciplinary teaching materials can be designed effectively were subsequently investigated. This study shows several advantages for students that arise from interdisciplinary teaching between Mathematics and Latin. Based on the results of the study, further working materials for the practical application of interdisciplinary teaching were developed, which can be used by any teacher.vorgelegt von Teresa Ruderes, BEdEnthält Literaturverzeichnis auf Blättern 100-105Masterarbeit Universität Graz 2025Zusammenfassungen auf Deutsch und Englisc
When translation is the difference between life and death : how translational practices affect the discourse about abortion and assisted dying in France and the US
Das Ziel der vorliegenden Masterarbeit besteht darin herauszufinden, wie aktivistische Gruppen, die sich selbst als „pro-life“ oder „pro-choice“ bezeichnen, die durch Globalisierungsprozesse geschaffene Möglichkeit einer Translation nutzen, um ihre Positionen zu verbreiten und ihr Zielpublikum zu beeinflussen. Es wird der übergeordneten Frage nachgegangen, wie Gegner*innen bzw. Befürworter*innen von Abtreibung und Sterbehilfe Übersetzungen im Diskurs in Frankreich und den USA nutzen, um bei ihrem Zielpublikum eine gewünschte Wirkung oder gar Emotionalisierung zu erzielen. In diesem Zusammenhang besteht die Annahme, dass Aussagen aus dem jeweils anderssprachigen Diskurs herangezogen werden und in die Muttersprache des Zielpublikums übersetzt werden, damit dort die Werte und Ideologien verstärkt und Meinungen geformt werden können. Die Masterarbeit behandelt ferner die Frage, inwiefern eine Emotionalisierung, eine Neutralität oder eine Abschwächung des Diskurses über Abtreibung und Sterbehilfe in Frankreich und den USA vorliegt und ob Gegner*innen bzw. Befürworter*innen von Abtreibung und Sterbehilfe Translation in diesem Zuge als Machtinstrument zu nutzen versuchen. Als Analyseinstrumente für diese Arbeit dienen eine Kritische Diskursanalyse und eine Analyse der angewendeten translatorischen Praktiken, die in einer abschließenden Gesamtanalyse miteinander verbunden werden. Als Korpus wurden einerseits Artikeltexte und andererseits dazugehörige Originaltexte in der jeweils anderen Sprache herangezogen. Die Artikeltexte wurden von Organisationen, die sich selbst als „pro-life“ oder „pro-choice“ bezeichnen, verfasst oder veröffentlicht. Im Gegensatz dazu stehen die Originaltexte, bei denen es sich um Interviews, Social-Media-Beiträge oder ähnliche Textsorten handelt, die für die Verfassung der Artikeltexte von den Organisationen herangezogen wurden. In einer Analyse der verwendeten Übersetzungsstrategien wurde weitergehend untersucht, ob eine Emotionalisierung, Neutralität oder Abschwächung des Diskurses über Abtreibung und Sterbehilfe vorliegt. Bei der Analyse ist als wichtigstes Ergebnis zu Tage getreten, dass Organisationen, die sich öffentlich für oder gegen Abtreibung und Sterbehilfe aussprechen, Aussagen von Personen aus dem anderssprachigen Diskurs nutzen und übersetzen, damit beim Zielpublikum ein gewünschtes Bild der jeweiligen Personen (z. B. des französischen Präsidenten) geschaffen und eine Meinung geformt werden kann. Infolgedessen entsteht durch die Nutzung von translatorischen Praktiken eine Emotionalisierung des Diskurses, indem eine emotionale Verbindung zwischen den beiden Ländern geschaffen wird. Eine weitere wichtige Erkenntnis dieser Masterarbeit ist außerdem, dass der Kontext, vor allem bei Übersetzungen von kritischen und sensiblen Inhalten, eine fundamentale Rolle einnimmt. In diesem Zusammenhang ist es von großer Bedeutung, die genutzten Übersetzungen auch in den jeweiligen Kontexten in Frankreich und den USA zu sehen, wodurch in vielen Fällen durch die Erschaffung einer emotionalen Verbindung erneut eine Emotionalisierung zu erkennen ist. Dementsprechend müssen Übersetzungen in diesem Zusammenhang viel breiter gesehen werden. Jedoch bleiben sie entscheidend, um Debatten über Abtreibung und Sterbehilfe auf internationaler Ebene überhaupt möglich zu machen und so etwas in der Gesellschaft zu verändern.The aim of this thesis is to investigate how groups who characterize themselves as “pro-life” or “pro-choice” use the possibility of translation created by globalization processes to spread their views and to influence their target audience. This thesis examines how opponents or supporters of abortion and assisted dying make use of translations in the discourse in France and the US to achieve a desired effect or even bring about an emotionalization on the side of the target audience. It is assumed that they use statements from the discourse of the other language and translate them into their native tongue with the aim of reinforcing their values and ideologies within the target group. In addition, this thesis deals with the question whether translations contribute to emotionalization, create neutral or weak positionalities in the discourse about abortion and assisted death in France and the US. Moreover, it studies, whether the opponents and supporters of abortion and assisted death try to make use of translations in this context as an instrument of power. To answer these questions, a discourse analysis and an analysis of the used translational practices have been conducted. These two parts were later combined in an overall analysis. Activist interventions and the corresponding reference texts in the other language were selected as the corpus this analysis. The activist interventions were written or published by organizations who label themselves as “pro-life” or “pro-choice” while the reference texts are interviews, posts on social media platforms and similar texts that were used by these organizations for writing the activist interventions. Furthermore, the used translational practices have been analyzed to determine whether they can lead to emotionalization, neutrality or weakening of the discourse about abortion and assisted death. The most important finding is that organizations do make use of translations within the discourse of abortion and assisted death to spread their values and ideologies in their own language. The analysis has shown that the organizations translate statements by people from the discourse in the other language to achieve a desired influence on the target audience or to create a desired image of the respective person (e.g. the President of France). Additionally, there is proof that translators in an activist context cause an emotionalization on the side of the target audience by using certain translational practices and by creating an emotional connection between the two countries. One of the most important findings of this thesis is that the context often makes a difference, especially in the translation of critical and sensitive content like abortion and assisted death. It is therefore crucial to think outside the box and to include various factors. Nevertheless, translations remain significant in this context so that debates on abortion and assisted death are possible at international level to change something in society.vorgelegt von Sophia-Maria Smoltschnik, BAMasterarbeit Universität Graz 2025Text überwiegend Deutsch, teilweise Französisch und/oder Englisc
Womens' Orchestras - A Historical Overview from the Medieval Period until 2024
Diese Masterarbeit beschäftigt sich mit dem Phänomen von Frauenorchestern aus dem deutschsprachigen Raum und bietet einen historischen Überblick über die Entstehung und Entwicklung dieser Ensembles vom Mittelalter bis in die heutige Zeit (2024). Nachdem die Musiziertätigkeit von Frauen schon immer anderen Bedingungen unterworfen war als die der Männer, wird zu Beginn eines Kapitels oft das vorherrschende Frauenbild der zu behandelnden Epoche besprochen. Da Orchester mehr Öffentlichkeit beanspruchen als Kammermusikformationen, wirkt auf sie der sozialgeschichtliche Einfluss größer. In (annähernd) chronologischer Reihenfolge werden beispielhaft Frauenensembles vorgestellt, und ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen besprochen. Die Darstellung einzelner Frauenorchester entspricht jedoch keineswegs einer vollständigen Aufzählung, sondern soll an ihnen der rote Faden der Geschichte erzählt werden. Dieser reicht vom Mittelalter über die Damenkapellen zur Zeit des Bürgertums, durch die verschiedenen Abschnitte des 20. Jahrhunderts mit seinen beiden Weltkriegen, bis ins Jahr 2024.This master's thesis deals with the phenomenon of women's orchestras in German-speaking countries and offers a historical overview of the emergence and development of these ensembles from the Middle Ages to the present day (2024). Since the musical activities of women have always been subject to different conditions than those of men, the prevailing conditions faced by women in each period is often discussed at the beginning of the chapter. Since orchestras claim more publicity than chamber music formations, the socio-historical influence on them is greater. Examples of women's ensembles are presented in (roughly) chronological order and their living and working conditions are discussed. However, the presentation of specific women's orchestras is by no means a complete list, but is intended to tell the common thread of history. This extends from the Middle Ages through the Damenkapellen during the Bourgeoisie time, and through the various periods of the 20th century with its two world wars up until the year 2024.Automatisch erstellte Titelanzeige – Daten nicht geprüftMasterarbeit Universität Graz 202